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  Umgang gerichtlich festlegen lassen - Durchsetzbare Forderungen und Luftschlösser
Geschrieben von: NeverTrustAHoe - 25-03-2020, 13:58 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (3)

Hi an Alle,

ich bin dabei eine Umgangsvereinbarung zu entwerfen, die ich gerichtlich festlegen lassen möchte. Es geht um mein fast drei Jahre altes Kind.
Die Umgangszeit, die mir die Ex zugesteht, ist viel zu gering (<30h im Monat). Meine Appelle den Umgang auszuweiten verhallen im Wind.
Habe mir das FAQ ausgiebig zum Thema Umgang durchgelesen. Ich habe versucht mich an den Empfehlungen zu orientieren, es sind aber noch einige Punkte offen, von denen ich nicht weiß, ob sie reines Wunschdenken oder realistisch einforderbar sind.

Da alle Termine mit dem Jugendamt in der Vergangenheit eine absolute Zeitverschwendung waren, und zu nichts führten, habe ich das dringende Bedürfnis den Dreisprung abzukürzen und das Jugendamt nicht vor Antragstellung zu konsultieren.
Das Vorhaben kollidiert allerdings mit meinem Plan Verfahrenskostenhilfe zu beantragen.
Vielleicht kann ich die Gunst der Stunde nutzen, und die Auswirkungen der Pandemie zu meinem Vorteil ummünzen.
Ich plane das Jugendamt zu kontaktieren mit dem Wunsch auf Vermittlung, in der Hoffnung, dass die sagen, dass auf absehbare Zeit aufgrund der Ansteckungsgefahr keine Vermittlungsgespräche stattfinden können.
Ich hoffe, die leiten mich schriftlich direkt an das Familiengericht weiter, und dass ich die VKH dennoch bekomme.

Sollten die auf Zeit spielen, und mich auf den Sommer vertrösten wollen, so werde ich wohl in den sauren Apfel beissen müssen, den Antrag direkt bei Gericht einreichen, und auf den Kosten hängen bleiben.


Jetzt zu meinem eigentlichen Anliegen - Meinen Forderungen.
Was denkt ihr, was ist realistisch drin? Was wird sich in der Umgangsregelung nicht festschreiben lassen? Was würdet ihr noch ergänzen oder konkretisieren?

1. jedes Wochenende einmal 24h inkl. Übernachtung
2. einmal die Woche an einem bestimmten Tag ca. 3h nach dem Kindergarten/Schule
3. hälftige Feiertage und Ferien  (bei Schuleintritt drei Wochen Sommerferien, usw.)
4. Teilnahme an allen Kindergarten- und Schulveranstaltungen
5. Geburtstage abwechselnd (gerade/ungerade)
6. Festlegung wonach die Mutter bei ausgefallenem Umgang zur Nachholung verpflichtet ist.
7. sollte ein Umgangswochenende auf einen Feiertag/Geburtstag fallen, der nicht beim   
    Umgangselternteil gefeiert wird, wird das Umgangswochenende an dem darauffolgenden
    Wochenende nachgeholt
8. Festlegung wonach eine Erkrankung des Kindes kein Verhinderungsgrund für einen
    Umgangsausfall sein darf, solange es transportfähig ist. Das Kind kann auch von mir
    gesund gepflegt werden.
9. Bzgl. der Wochenendübernachtung: Die Mutter soll das Kind zum Vater bringen, der Vater 
    bringt es zurück zur Mutter (Ex und ich wohnen in derselben Großstadt)
10. Sollte sich Nr.9 nicht durchsetzen lassen, könnte man Folgendes in der Vereinbarung
    verankern?:
    Die Mutter verpflichtet sich das gemeinsame Kind zu den Umgangsterminen den     
    Großeltern, als auch der Lebenspartnerin des Herrn x zu übergeben bzw. diese die
    “Rückgabe” vollziehen zu lassen. 
11. Die Umgangsregelung soll strafbewehrt sein (Ordnungsgeld)


Ich hoffe, ihr könnt mir Feedback geben.

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  Scheidung ist durch, Kind wird bald 18, KU, Corona
Geschrieben von: Lars47 - 24-03-2020, 18:25 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (17)

Bitte warten. Ich bin noch am formulieren des Textes. Und muss leider hin und wieder eine Pause machen.


Ein freundliche Hallo in die Runde,

Ich versuche mal meinen Fall zu beschreiben und dann meine Fragen zu formulieren.

Derzeitiger Status:
- Vater, Mutter und 1 Sohn, sind D Staatsbürger, Heirat erfolgte in D
- Scheidung ist vor 2 Jahren erfolgt, Kind war damals fast 15 und ist nun fast 17
- Kein TU, kein nachehelicher UH
- Sohn lebt im Nachbarort bei Mutter, Besuche erfolgen kaum (mein Sohn hat eine Freundin)
- Mutter erhält KG und UHV
- JA befragt mich immer mal wieder nach Belegen, die ich auch liefere, zahle jedoch nichts, da ich auf Grund meiner geringen Rente 880 bzw. 980 + 160€  Mehrbedarf = etwa tatsächliche Rente oder geringer als tatsächliche Rente
- Bisher hat mich das JA nicht zur Abgabe eines Titels auf gefordert
- Wegen Corona vermute ich mal, das sie derzeit genauso wenig Lust auf meinen Besuch haben, wie ich Lust habe sie zu besuchen

Meine Vermutungen:
- mein Sohn wird sein derzeit besuchtes Abitir mit 19 fertig machen und dann hoffentlich etwas mintiges studieren 
...

Fragen:
-  macht es einen Unterschied ob ich
...


Da ich im Moment keine Editfunktion finde, schreie ich bis zum Auffinden einer Editfunktion hier weiter:

Meine Vermutungen:
- mein Sohn wird sein derzeit besuchtes Abitir mit 19 fertig machen und dann hoffentlich etwas mintiges studieren

Fragen:
- Macht es einen Unterschied ob ich zu einem eventuell gewünschten Titel vor oder erst nach dem 17. Geburtstag meines Sohnes breit schlagen lasse ?
- Sofern ich einen Titel unterschreiben sollte, werde ich ihn auf 18 Jahre beschränken und für 5 oder 20€ bei einem Notar aus fertigen lassen.
- Soweit wie ich das verstanden habe, muss ich mein Einkommen nicht mehr alle zwei Jahre, sondern jährlich nach weisen.
- Ich bilde mir ein das die mich derzeit vermutlich befragende UHV Kasse, ihr Interesse an mir verliert, wenn mein Sohn 18 ist und ich gegebenenfalls alle nach ihren Bescheiden gewünschten und ausgelegten Beträge + 4% an die UHV Kasse gezahlt habe.
- Bietet die Corona Krise irgend einen veränderten Handlungsspielraum für mich ?
...

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  Anwalt der Kindesmutter
Geschrieben von: WD2 - 20-03-2020, 10:40 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (4)

Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem. Mein Einkommen wurde vom Jugendamt geprüft und ich bekam ein Brief das ich nicht Zahlen kann, da ich zu wenig verdiene und ich noch Schulden usw. habe. Jetzt versucht die Kindesmutter mich mit einem Anwalt vor Gericht zuziehen. Der Anwalt schreibt, dass ich Zahlen muss und das meine Schulden nicht anerkannt werden, einen Nebenjob kann ich auch nicht machen, da ich manchmal am Wochenende Arbeiten muss. Mein Vertrag geht nur noch bis zum 31.8 und danach würde ich gerne eine Ausbildung anfangen. Wenn ich nichts finde, bin ich Offiziell Arbeitslos, ist der Anwalt wirklich im Recht? Hat jemand eine Idee was ich machen kann? Zur Zeit herrscht noch kein Unterhaltstitel usw. und das würde ich gerne vermeiden, wenn es wirklich vor Gericht gehen sollte, also wenn Sie nicht locker lässt. Macht es vielleicht Sinn für den Anfang im Ausland zuarbeiten? Irgendwann kann Sie sich ja denn Anwalt nicht leisten und vonseiten des Jugendamtes bin ich ja nicht zahlungsfähig also werde die mich spätestens in 2 Jahren suchen, wenn Sie erneut eine Auskunft wollen. Und wenn der Anwalt versucht mir Briefe zuzustellen bin ich ja nicht mehr da also nicht mehr auffindbar.

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  Scheidung verzögern, als Druckmittel
Geschrieben von: free20 - 16-03-2020, 14:01 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (20)

Hallo in die Runde!
Würde gern Eure Meinung hören.

Die Noch-Ehefrau will plötzlich ganz schnell die Scheidung, da bereits Mr. NEXT in den Startlöchern steht.
Das TJ läuft noch und auf irgendwelche Absprachen bezüglich einer Beschleunigung,  möchte ich mich nicht einlassen.

Ich persönlich habe es nicht sehr eilig und möchte diesen Prozess hinziehen.
Kann aufgrund des geringen Verdienstes auch Prozesskostenhilfe bekommen.

Anzumerken ist, dass es sich um eine Binationale-Ehe handelt und sie im Ausland Vermögen hat.
Irgendwelche Konten, Immobilien ect.

Wie kann man den Prozess verzögern?
Wie wäre die beste Taktik?

Wie ihr wisst, steht bald ganz sich ein Streit um das ABR bevor und vielleicht kann ich mit der Verzögerung einen gewissen Verhandlungsdruck ausüben.

Vielen Dank für Eure Antworten und Meinungen!

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  Raue Zeiten durch Corona und Wirtschaft
Geschrieben von: aboe - 16-03-2020, 13:09 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (17)

Hallo,

kurz zu mir, ich habe 4 Kinder. Für 2 Kinder zahle ich Unterhalt (nicht zu wenig, wie bei den meisten).
Jetzt ist die Wirtschaft recht nervös und könnte sich auch noch schlimmer entwickeln, wenn man Szenarien von Herrn Krall Beachtung schenkt.
Schon jetzt können einige Ihre Tätigkeit nicht mehr wahrnehmen, durch die Corona Quarantäne.
 
Meine Frage, wie geht man/ihr im Falle einer Krise mit der Unterhaltzahlung um?
Was ist, wenn man nicht zahlen kann, weil die Umstände es nicht zulassen, da man vielleicht zuerst an sich denken muss?
Die Ex ist gern schnell beim Anwalt.
 
Vielen Dank

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  Kompetenter Rechtsbeistand in Berlin/Brandenburg
Geschrieben von: free20 - 15-03-2020, 16:21 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (3)

Hallo in die Runde!

Kennt jemand eine kompetente Rechtsanwältin oder einen kompetenten Rechtsanwalt in Berlin oder Brandenburg?

Danke und lieben Gruß

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  Gegn. Anwalt schickt mir Drohung per Brief. Reagieren? Vorstufe zu Näherungsverbot.
Geschrieben von: Kimme und Korn - 10-03-2020, 02:42 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (23)

Ich bekam ein ziemlich einfallslos und knapp verfasstes Schreiben vom gegnerischen Anwalt. In diesem wird mir von nun an verboten bestimmte Bereiche (Aussenflächen) des Mehrfamilienhauses der Ex zu betreten. Da ist in der Vergangenheit tatsächlich was vorgefallen, was mir meine Ex anlastet, was innerhalb dieser Flächen stattfand,
aber dies war völlig belanglos und nicht der Rede wert.
Ich nehme an, die Ex hat den Vorfall trotzdem bei der Polizei angezeigt, so wie sie gerne schon mal des öfteren vorsorglich zur Polizei geht,  um dort Stimmung gegen mich zu machen. Ich wurde noch nie von der Polizei kontaktiert, auch hat man mich noch nie gebeten mich zu irgendwas zu äußern.
Ich nehme an, die Polizei hat ihren Schilderungen zurecht keine große Relevanz beigemessen.
Nebenbei, ich habe mir nie was zu Schulden kommen lassen, bin nicht vorbestraft und keineswegs dafür bekannt schräge Sachen zu machen.

Die besagten Flächen sind zwar auf dem Gelände des Wohnhauses der Ex, allerdings sind sie für alle frei zugänglich. Man braucht also keinen Schlüssel dafür.
Nun sei es drum, ich nehme an, sie hat das Hausrecht, also kann sie mir das Betreten bestimmter Areale verbieten - unabhängig davon, ob was vorgefallen ist oder nicht.
Ist mir auch egal, ich muss da auch gar nicht hin.

Was mich aber stutzig macht, war die vage Formulierung der Begründung, wonach ich angeblich wüßte, weshalb man mir den Zutritt dort nunmehr verbietet.
Kein einziger Hinweis dazu, wessen ich eigentlich bezichtigt werde!
Im Anschluss dazu erfolgte die Drohung, dass wenn ich der Auflage nicht Folge leiste, man ein gerichtliches Näherungsverbot gegen mich erwirken wird.



Dazu kam noch die Aufforderungen die Übergaben des Kindes friedfertig und respektvoll zu vollziehen. Keine Andeutung dazu, dass ich gegen diese gute Sitte jemals verstoßen hätte. Lediglich diese Aufforderung ist dort formuliert.
Die Übergaben verlaufen seit zwei Jahren ausnahmslos reibungslos. Es gab bisher nicht einen einzigen Vorfall bei dem wir im Beisein des Kindes in Streit geraten sind.
Wir halten uns eisern an die Regel nichts vor dem Kind auszudiskutieren oder uns anzuzicken.
Daher verstehe ich diese ohne einen Bezug in den Raum geworfene Aufforderung nicht.

Eins ist klar, die Ex möchte an der Eskalationsspirale weiter drehen. Das Schreiben kam natürlich auf ihre Initiative hin zustande. Ich vermute sie fängt an falsche Beschuldigungen zu konstruieren, um diese vor Gericht gegen mich vorzutragen.
Sie möchte das GSR und die Ausdehnung des Kindesumgangs verhindern.

Soll ich auf das Schreiben des gegn. Anwalts reagieren und nonchalant schildern, dass ich eben keine Ahnung habe, was sie mir eigentlich anlastet?
Würde man meine Nichtreaktion auf das Schreiben, später vor Gericht, als ein stilles Schuldeingeständnis werten?

Soll ich reagieren oder ignorieren? Einen Anwalt will ich damit nicht beauftragen, die paar Zeilen sollte ich auch alleine hinkriegen.

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  In welchen Abständen kann ich einen Antrag auf das gemeinsame Sorgerecht stellen?
Geschrieben von: Ali Mony - 08-03-2020, 18:36 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (11)

Ein “Hallo” in die Runde!

Ich lese hier schon lange mit, da ich hier von einigen Themen selbst betroffen bin, und ich dank eurer zahlreichen Beiträge sehr viel lernen kann.
Immer dann, wenn ich schlechte Laune haben und desillusioniert sein will,
schlage ich das Forum auf, und realisiere immer wieder aufs Neue, wie aussichtslos meine Situation ist, und dass sie es vermutlich die nächsten 15 Jahre bleiben wird.

Der Umstand, dass es hier andere Väter noch übler erwischt hat, ist nicht wirklich ein Trost.
Es bereitet einem wortwörtlich physische Schmerzen, lesen zu müssen, wie skrupel- und gewissenlos die Ex-Partnerinnen gegen die Männer und letztlich zum Schaden der gemeinsamen Kinder vorgehen.
Als jemand, der zuvor kaum Berührungspunkte mit dem Thema hatte, und dementsprechend ziemlich unwissend und gutgläubig war, brauchte es erstmal eine Weile zu realisieren, dass Mütter - wenn sie sich nicht zu doof anstellen - einen Freibrief für alle erdenklichen Verfehlungen vom Gesetzgeber erhalten haben.
Auch die Erkenntnis, dass man mit seinem Kampf um das Kind (und somit unweigerlich gegen die Mutter) völlig alleine auf weiter Flur steht, ist auch recht spät zu mir durchgedrungen.
Egal ob es nun Familie, Freunde, Vätergruppe, Väterverbände, Beratungsstellen, Wohlfahrtsverbände, Beistände, Anwälte, etc. sind - niemand kann dahingehend einwirken, als dass man die Mutter zum Einlenken bewegen, geschweige denn zwingen kann! (zumindest nicht im rechtlich erlaubten Rahmen).
Von Seite der Behörden wird einem letztlich klar gemacht, dass man als Vater einfach gar keinen Anspruch auf das eigene Kind hat, und dass ein Kind einen Vater auch nicht zwangsläufig braucht - zumindest nicht den biologischen! Dass das einen aber nicht von den finanziellen Verpflichtungen entbindet, das geht für die Herrschaften absolut klar - ganz unabhängig davon, wie gut Mutti situiert ist.

Durch das Lesen hier im Forum, als auch im persönlichen Austausch mit anderen Betroffen, habe ich realisiert, dass die Strategie der meisten Väter, Leisetreterei vor der Mutter, vor dem Jugendamt sowie vor dem Familiengericht zu betreiben - entgegen ihrer Annahme - auch nach Jahren nicht fruchtet.
Wenn man es mit Tyranninnen zu tun hat, dann ist es vergebene Mühe mit Appeasement zu antworten. Das wollen scheinbar viele nicht wahrhaben, aber das hat noch nie funktioniert. Egal wie tief der Kotau ist, egal wie wohlwollend und versöhnlich man sich zeigt - diese Strategie geht zumindest mit dem Familienunrecht der Bundesrepublik  nicht auf.

Auch wenn ziemlich spät, so möchte ich in den nächsten Jahren eine klare Strategie fahren.
Ich möchte im Rahmen meiner Möglichkeiten, der Mutter als auch den Behörden, so viel Sand ins Getriebe streuen, wie es nur geht.
Der Spagat dabei ist, dass das eigene Sabotieren einerseits wirkungsvoll sein muss, man auf der anderen Seite an dem Konflikt mit der Ex, der Entrechtung und der Vorenthaltung seines Kindes nicht zerbrechen darf.
Ich finde, man darf nicht tatenlos bleiben, weil man damit der Gegnerin den Sieg schenkt, und diese obendrein auch noch monatlich finanziell belohnt. Das ist würdelos!

Gleichzeitig darf einen die Misere nicht 24/7 vereinnahmen, und man darf der Verursacherin der Tragödie niemals zeigen, wie sehr man unter der Situation leidet. Sadistinnen ergötzen sich an den Quallen Ihrer Opfer!
Alle Handlungen (offensive als auch defensive) dürfen nicht bemüht und angestrengt wirken.
Denn auch hier erfüllt es die Ex mit Genugtuung, wenn die eigenen bescheidenen Angriffe auf sie, sich vor Augen aller Beteiligten als wirkungslos erweisen.
Wenn man nicht gerade reich ist, hat man als Vater nur einen sehr begrenzten Spielraum, um der Mutter in regelmäßigen Abständen auf den Sack zu gehen, ihre Ressourcen zu binden und ihr finanzielle Nachteile zu bereiten.

Viele Strategien habe ich bisher nicht im Petto. Ich sammel noch, und da kommt ihr ins Spiel!

Was erfordert nicht zu viel Aufwand, ist halbwegs bezahlbar, und ist dennoch effektiv um der Mutter regelmäßig den Gang zum Briefkasten zu verderben?

Eure Ideen sind sehr willkommen!
Als Vater eines Kleinkindes, dem aufgrund der boykottierenden Mutter der Umgang viel zu selten ermöglicht wird, dem aber gleichzeitig das Sorgerecht nicht gewährt wird, erwäge ich in regelmäßigen Abständen einen Antrag auf gemeinsames Sorgerecht zu stellen.
Dass die Chancen auf Bewilligung in Richtung Null geht, ist mir vollkommen klar.
Im FAQ steht, dass der Erfolg des Antrags nicht unbedingt davon abhängt, ob man selbst anwaltlich vertreten ist oder nicht. Wenn man sich mit der Materie genügend vertraut gemacht hat, sich halbwegs gut ausdrücken kann und im Stande ist seine Impulsivität zu zügeln, dann kann man genauso viel (oder wenig), wie mit einem Anwalt erreichen.
Der Weg über die Verfahrenskostenhilfe scheint mir nicht sinnvoll, weil auch hier berichtet wird, dass auf dieser Vergütungsbasis kein Anwalt für einen in die Bresche springen wird.
Außerdem scheue ich den bürokratischen Aufwand.
Wenn man also nicht ein Vermögen zu verballern hat, und die Sache selbst in die Hand nehmen will:

1. Wie teuer wird jeder neue Anlauf zum Verfahren auf das gemeinsame Sorgerecht?

2. In welchen zeitlichen Abständen kann ich den Antrag stellen?

Zu 1: Gehe ich zurecht davon aus, dass man “lediglich” auf den hälftigen Kosten für den Verfahrensbeistand hängen bleibt? (550€ : 2 = 275€). Können im Zuge der Antragstellung weitere unerwartete Kosten auf mich zukommen, die ich nicht abwenden kann?


Zu 2: Ist es realistisch, dass ich jedes Jahr einen Antrag neu stellen darf, und dieser auch verhandelt wird?
Sofern ich mit der Prozesskosten-Einschätzung richtig liege, wäre es mir auf jeden Fall wert den Verfahrensbeistand jedes Jahr hälftig finanziell zu beglücken. Ich meine, selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass das Ganze vors OLG gehen sollte, so dürften sich dann die Kosten für den Verfahrensbeistand für mich “nur” verdoppeln, oder?
Auch das wäre jährlich noch zu stemmen.
Ausgehend davon, dass die gegnerische Anwältin mit der Mutter nach RVG abrechnet, müßten auf diese Weise erstinstanzlich jedes mal geschätzte Kosten in Höhe von 1300€ auf sie zukommen. Ich bin fest davon überzeugt, dass sie dafür lieber in den Urlaub fahren würde! Ich finde, sie sie hat keinen Urlaub verdient!

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  Wie kann man erfahren wo die Kinder Wohnsitz haben?
Geschrieben von: Zahlesel_RUS - 07-03-2020, 11:21 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (4)

Also die Sache ist folgende: meine 3 Jungs haben Hauptwohnsitz bei Mutti (frühere Familienwohnung 96qm)
Laut meinen Informationen von Jungs wohnt die ältere Halbschwester dort nicht mehr, sonder in in einer WG.
Ich finde das Steuergelder für Luxusleben nicht bezahlt werden müssen und möchte dies unterbrechen.
Ich lebe von eigenem einkommen aber auf 70qm. Wenn die Mutti 96qm aus eigener Tasche leisten kann wäre ok.
Also wenn eine Person in einer WG wohnt soll sie eich laut Gesetz dort auch dementsprechend anmelden?
Oder geht es auch schwarz und nicht nachweisbar?
Die Tochter lebt woanders ist bei Mutti gemeldet, für das Zimmer lässt sie das Kindergeld und derJobCenter findet es in Ordnung?
Kann ich Wohnsitzanmeldung von meiner volljährigen Stieftochter irgendwie bei Behörden erfragen? Wo sie zur Zeit gemeldet ist?
Wir leben in einer Stadt.

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  Nach Titulierung Jobverlust
Geschrieben von: Armesarschloch11 - 06-03-2020, 17:59 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (36)

Servus Zusammen,

Ich begrüße die Experten.
Ich bin seit 1,5 Jahren geschieden.
Vater von zwei Kindern.
Nettoeinkommen lag laut Berechnung bei ca. 2700 SK1.
Dementsprechend wurde 2x 251€ Unterhalt für die Kinder und einmal für die Ex i.h.v 600€ vereinbart.
Selbstbehalt müsste bei ca 1060€ liegen.
Unterhalt habe ich titulieren lassen auf 100% dynamisch.
Umgang und scheidung war bisher alles geregelt und hat bisher naja nur bedingt geklappt. Nach dem ich ständigen Intriegen meiner Ex ausgesetzt bin und Sie mir nun die Kinder komplett nehmen will "Antrag auf 1Jahr umgangsrechtsperre" wäge ich die Rahmen der Möglichkeiten ab  da ich meine Kinder aus der Gefahrenzonen nehmen will und auf Sie verzichten möchte.
Wenn Sie mir die Kinder nimmt. Möchte Ich Ihr das Geld nehmen. Ich ziehe in Erwägung mich Kündigen zu lassen und einen Job bei 28h und einem Nettoverdienst von 1150€ anzunehmen. +250€ Spesen pro Monat.

Was passiert mit den Titel wenn ich auf Grund meiner traumatisierten Situstion nicht mehr Leistungfähig bin und nur eine schlechtere Bezahlte Stelle annehme ?
Können die mich trotzdem pfänden?
Können die meine Spesen pfänden ?

Danke + Grüße
Armesarschloch

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