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  Friedliche Trennung, Unterhaltsvereinbarung ohne JA
Geschrieben von: Sonnenstrahl - Gestern, 23:26 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (4)

Hallo an Alle die dies lesen,

in meiner Lebenssituation haben sich im Moment einige Fragen aufgetan, ...ich weiß nicht genau wie ich mich nun verhalten soll.
Ich versuche erst mal kurz zu beschreiben wie die Situation ist und war, und stelle dann meine Fragen.
-Wir sind noch verheiratet seid 7 Jahren, 2 Kinder im Grundschulalter. ( Scheidung läuft)
- Nach Trennung fast ein Jahr Eltern WG , dann Auszug des Mannes Ende 20
- Unterhaltsvereinbarung ohne Jugendamt, soviel bist er an seinem Selbstbehalt war
- Unterhalt wird nicht in voller Höhe erbracht, da er bist vor kurzem über ein Jahr krank war 
- bekomme Wohngeld 

Wir haben uns ohne Drama getrennt und kommen eigentlich recht gut miteinander aus, dass die Kinder möglichst gut da durch kommen, ist uns beiden sehr wichtig. 
Wir treffen Absprachen. Wir haben uns damals auf den Unterhalt geeinigt und das schriftlich festgehalten. Die Kinder wohnen bei mir, mir liegt viel daran, dass sie ihre Papa im Alltag sehen können und uns auch mal zusammen erleben können ( Spazieren gehen etc). Alle zwei  Wochen haben wir ein kinderfreies Wochenende für mich  vereinbart.
Unter der Woche trifft er die Kinder ein / zwei mal im Schnitt
Jetzt hat er nach langer Krankheit einen neuen Arbeitsplatz angetreten, 100 % - 6 Tage Woche mit verschiedenen Schichten- so dass er nun die Kinder nicht mehr so oft treffen kann, nun hat er seid neuestem Arbeitspläne , die teilweise mein kinderfreies Wochenende durchkreuzen.
Dieses ist für mich aber elementar um Kraft zu tanken. Ich arbeite 50 % in einem handwerklichen Beruf draußen, bringe die Kinder hin und her, habe den kompletten Alltag alleine, kann sehr selten ausschlafen und habe nicht die Möglichkeit für mich  was zu machen, zum Beispiel Sport- zumindest nicht regelmäßig.
Die Kinder sind noch zu klein um sie stundenweise allein zu lassen. Der Alltag frisst mich auf, immer muss ich ständig viel erledigen, ich bin oft gestresst und komme selten vor 12 ins Bett.
Ich habe ihn nun gebeten, Dinge zu unternehmen , die mir das Wochenende gewährleisten.
Im Moment sind wir ein wenig zerrüttelt, ich fühle mich von ihm nicht gesehen, mit dem auf was ich alles verzichte und er denkt, ich über zuviel Druck auf ihn aus, er tue was er kann.

Nun meine Fragen:
-Muss er sich an die Absprachen halten?
-Wenn er jetzt ja einen neuen Arbeitsplatz hat , muss er mir nicht seine Einkünfte offen legen, damit wir den Unterhalt neu vereinbaren können?
-Oder soll ich doch einfach übers Jugendamt gehen,----allerdings kommt mir das vor wie Verrat und ich habe ein schlechtes Gefühl dabei
-Wenn ich zum Jugendamt gehe, hätte ich dann mehr Geld oder würde mir dann das Wohngeld gestrichen ?( Ich bin nicht geldgeil, aber dennoch habe ich die Verantwortung für die ganzen Finanzen, die auch die Kinder betreffen, daher muss ich natürlich ein Auge drauf haben)
-riskiere ich das zumeist relativ gute Verhältnis, wenn ich zum Jugendamt gehe?Oder ist das ganze eh eine Illusion?
Gerade gestern hat er mich als " sein Problem " bezeichnet ( leider ist es so manchmal auch )


Kann mir jemand etwas Klärung meiner Gedanken geben, oder Tipps? 
Muss er sich an Sonderausgaben wie Ferienbetreuung beteiligen?
Oder wird das alles bei der Scheidung geklärt.
Danke vorab

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  Wechselmodell Probleme
Geschrieben von: Gandalf - 20-07-2021, 12:58 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (17)

Moin Männers,
 
Seit 2021 betreue ich meine Kinder 50/50 im Wechselmodell, in der Zeit verbrachten die Kids dann aber immer mehr Zeit bei mir mittlerweile 60/40 könnte auch noch darüber sein.
Mein Ziel ist es auch das die Kinder zu 70 bei mir sind.
Da meine Exfrau sich nicht wirklich um die Kids kümmert bzw sie kümmert sich um Garnichts.
 
Mein Problem dabei ist, dass ich Berufstätig bin, und zwar in Schichtarbeit.
Mein Arbeitgeber hat mich bis jetzt immer unterstützt, indem meine Schichten angepasst wurden, so dass ich arbeiten konnte während die Kinder im Kiga waren.
Da Arbeitskollegen, anscheinend ein Problem damit haben das ich nur Frühschichten mache. Konnten wir uns darauf einigen dass ich versuchen werde das Wechselmodell anzupassen von 4 Tage Wechsel auf Wöchentlichen Wechsel so dass es für alle besser planbar ist und ich in der Kinderfreien Woche z.b mal Spät Nachtschicht machen kann.
 
Nun meine Exfrau ist arbeitslos und sieht es auch nicht ein einer Arbeit nachzugehen.
Sie lehnt natürlich den Wöchentlichen Wechsel ab, Gründe nennt sie nicht ich denke sie hat Angst das sie die Kinder in ihrer Woche dann nicht mehr zu mir abgeben kann.
Und auch einfach um mir eins auszuwischen.
 
Mein Arbeitgeber übt aber immer mehr Druck auf mich aus heute z.b
Ich solle Anwalt einschalten und einen Beschluss dann erzwingen, was ich versuche momentan noch zu vermeiden aus dem einfachen Grund ich bin ein Mann und bei mir gibts Geld...
Die Entscheidung des Richters kann ich mir da schon vorstellen...
Obwohl mein Arbeitgeber mich immer unterstützt, hatte bekam ich heute ziemlich krasse Sprüche so hören, sehr sexistisch. Grob ich bin ein Mann und soll die Schnauze halten Arbeiten und Geld abdrücken. Meine Armen Kinder die Ständig wechseln müssen usw... Wobei ich versuche, das Beste für die Kids rauszuschlagen... Da die Mutter keine Lust hat, sich nicht wirklich um die Kümmert, es schon andere Probleme gab... sonst stände das Jugendamt nicht hinter mir...
 
Jugendamt sowie eine Beratungsstelle versuchen mich zu unterstützen, da sonst ja ein Arbeitsplatz Verlust droht.
Sie scheitern aber da ExFrau einfach kein Einsehen hat.
 
Ich weiß jetzt nicht was ich machen soll...
Kündigen und mir neue Arbeitsstelle suchen...
Versuchen gerichtlich was zu erwirken...
Oder noch ihre Einzeltermine abwarten, die sie bei der Beratungsstelle hat, und auf ne Einigung hoffen. Wobei das vermutlich nichts wird aber die Beratungsstelle dann nachweißen kann, dass sie wirklich nen Knacks weg hat

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Question Mehrbedarf/Sonderbedarf ohne Kind?
Geschrieben von: Maestro - 19-07-2021, 13:07 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (3)

Hallo allerseits,

würde gerne wissen: Gibt es sowas wie Sonder- und Mehrbedarf auch für reinen Ehegattenunterhalt wie Trennungs- und nachehelichen? Oder spielen diese beiden Begriffe nur rein, wenn Kinder im Spiel sind (sprich bei Betreuungs- und Kindesunterhalt)?

Anders gefragt: Welche Möglichkeiten hat eine Ex ihren Unterhalt weiter zu maximieren, über außerordentliche Einmalzahlungen z.B. für ein neues Gebiss, Brille, Operation o.ä.?

Danke Euch. Tongue

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  Neuer Umgangsantrag bzw. Abänderung - § 1696 BGB - Was wollen die von mir?
Geschrieben von: DamnatioAdBestias - 17-07-2021, 16:59 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (8)

Hi,

ich bin momentan etwas ratlos. Ich erhoffe mir hier Licht ins Dunkel zu bekommen.
Nach mehreren enttäuschenden Ansätzen und Fehlschüssen mit Anwälten, bin ich inzw "ohne RA" unterwegs. Für die Anhörungstermine habe ich einen
bewährten und erprobten Beistand an meiner Seite, die meiste Arbeit lastet aber auf mir.
Ich bin/war unverheiratet. Aktuell kämpfe ich im zweiten Anlauf um die gemeinsame Sorge, nächsten Monat wird das gSR am Amtsgericht verhandelt. Ich habe mir vorgenommen ein Beschwerdeverfahren noch mitzumachen,  das wird jedoch mein letzter Versuch bis zur Mündigkeit meines Kindes sein.
Gleichzeitig habe ich ein erneutes Umgangsverfahren vor kurzem eingeleitet,
da die Angelegenheit feststeckt und meine Ex ein Fortkommen verhindert.
Um dieses geht es mir in diesem Thread.

Anfang diesen Jahres wurde im Umgangsverfahren ein gerichtlich gebilligter Vergleich mit meiner Ex erzielt.
Ich konnte nur einen Teil meiner Forderungen durchsetzen.
Meine Ex konnte mithilfe einer schäbigen Lügen- und Schmutzkampagne über drei Jahre erfolgreich Übernachtungen verhindern. Mein Kind sah ich unter der Woche nur an einem Nachmittag und alle zwei Wochen einen ganzen Tag. Bald wird es seinen vierten Geburtstag feiern.

Durch den Vergleich vom Anfang des Jahres konnte ich folg. Umgang erzielen:
Eine Übernachtung an jedem zweiten WE und einen ausgedehnten Nachmittag unter der Woche.

Meine damalige und jetzige Forderung ist im Großen und Ganzen Folgendes:
Zwei Übernachtungen an jedem zweiten WE und einen ausgedehnten Nachmittag unter der Woche.
Dazu: Feiertage, Ferien, Geburtstage jeweils hälftig.
Nach meinem Empfinden ist das ein beschämendes Mindestmaß, das scheinbar gängig (im Feudaldeutsch) gewährt wird.

Der Anhörungstermin anfang des Jahres wurde scheinbar zu ausgiebig damit verschwendet ihn mit inhaltsleeren Floskeln zu füllen,
damit der Vater möglichst wenig Handfestes mit nach Hause nehmen kann.
Hinsichtlich der geforderten hälftigen Feiertage, Ferien und Geburtstage hieß es von der Richterin lapidar: "das sollen die Eltern mit der Familienberatung klären!"
Mein Einwand, dass die Idee mit der Fam.Beratung nicht zielführend ist, da sich die Mutter auch dieses mal diesen Gesprächen verweigern wird, wurde kurzerhand abgeschmettert.
So wurde die Fam.Beratung im Vergleich auch nur schriftlich angeraten, was letztlich eine sich selbst erfüllende Prophezeiung war.

Die Mitarbeiter der Fam.beratung haben nach kurzer Zeit hingeschmissen, da die Mutter die gemeinsamen Gespräche ablehnte. Selbstverständlich habe ich das Gericht daran erinnert, dass es an seinen Amtsermittlungsgrundsatz gebunden ist und alle entscheidungserheblichen Tatsachen selbst zu ermitteln hat - kurzum es soll eine Stellungnahme von der Familienberatung einfordern, damit klar herausgestellt wird, wer für das Nichtfortkommen verantwortlich ist.
Bisher ist da nichts passiert und ich denke das Gericht wird sich keine Mühe machen Objektivität in die Sache zu bringen.
Und selbst wenn, es müßte schon mit dem Teufel zugehen, wenn die Familienberatung die Eier hätte Ross und Reiter zu benennen.

Jetzt - ein halbes Jahr später - nachdem der Umgang und die Übernachtungen absolut regelmäßig und für alle problemlos verlaufen sind, habe ich mehr oder weniger wieder den selben Umgangsantrag gestellt. Er wurde lediglich um den Hinweis ergänzt, dass die Mutter die Fam.Beratung boykottiert, ich nicht den Umfang der bereits im ersten Antrag gewünschte Betreuung erzielen kann und mir somit wieder nur der Rechtsweg bleibt.

Nun kam eine kurze aber kryptische Rückmeldung vom Amtsgericht auf meinen jüngsten Umgangsantrag.
Der Wortlaut:

"Eine Änderungen der Umgangsregelung vom xx.xx.2021 ist nur unter der Voraussetzung des § 1696 BGB möglich, wenn dies also aus triftigen, das Wohl des Kindes nachhaltig berührenden Gründen angezeigt ist".

Hab dazu einiges gegoogelt und hier im Forum gestöbert, aber nichts Erhellendes dazu gefunden, außer:

Die Vorteile der Korrekturregelung müssen die mit der Änderung verbundenen Nachteile deutlich überwiegen (BayObLG FamRZ 76, 38; Hamm FamRZ 68, 530; Stgt FamRZ 78,827; Bambg FamRZ 90,J 134)?.

-> daraus werde ich aber nicht schlau, denn dieser Hinweis bedeutet alles und nichts.

Was will das Gericht, was ich ihnen liefere?

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  KM möchte Unterhalt trotz Kindesentführung in die Türkei
Geschrieben von: Heini - 15-07-2021, 14:12 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (9)

Moin aus dem Norden,

das ist meine erste Nachricht in diesem Forum, daher bitte ich um Verständnis, falls ich etwas hastig voranschreite.

Folgendes ist passiert: TR = Türkei

06-2010 Ehe geschlossen
07-2011 Kind geboren
09-2011 Trennung
11-2012 Ausreiseverbot Kind
04-2014 psychologisches Gutachten, KM hat "Münchhausen-Stellvertretersyndrom"
08-2014 ABR und SR an mich
08-2014 KM mit Kind untergetaucht
08-2014 Anzeige nach §235 Kindesentziehung
01-2015 HKÜ-Antrag, vorsorglich, um Frist einzuhalten, ohne zu wissen, ob KM wirklich in TR ist
03-2015 KM hat SR-Verfahren in TR eingeleitet
06-2015 KM taucht in der TR auf, bis dahin ist ihr Aufenthaltsort unbekannt
08-2015 SR u. Unterhaltsforderung KM vom 03-2015 an mich zugestellt
09-2015 Anwältin (auf Webseite des Bundesamts für Justiz gefunden) in TR beauftragt (war essentiell: kann relativ gut deutsch)
09-2015 Staatsanwalt in TR von Amts wegen SR für mich beantragt
06-2016 1. psych. Gutachten TR-Gericht, plus 1. Kontakt neben den drei Psychologen zu Kind seit Entführung
09-2016 Rückführung (eingeleitetes Verfahren von Staatsanwalt) wird abgelehnt
12-2016 unsere Berufung Kind soll rückgeführt werden (Berufungsgericht)
07-2017 unsere Berufung Kind soll rückgeführt werden (Berufungsgericht und Amtsgericht 2. Instanz)
11-2017 Kassationsgericht hebt Urteil vom Berufungsgericht auf
02-2018 unsere Berufung darauf wird zurückgewiesen
03-2018 SR Umgangsrecht wird eingeräumt, 1. Umgangstermin
10-2018 Ablehnung der Rückführung rechtskräftig
11-2018 KM mit Kind und ihr Anwalt treten im TV auf
12-2018 Beschwerde wegen Verleumdung im TV
11-2019 einstweilige Verfügung Schutz der KM vor mir
??-2020 1. Vollstreckungsverfahren gegen mich
02-2020 2. psych./pädagog. Gutachten für SR-Verfahren von 03-2015
07-2020 letzter Kontakt zum Kind
*
01-2021 Verfassungsgerichtsbeschluss wegen Ablehnung der Rückführung (Antrag vom 11-2018)
06-2021 2. Vollstreckungsverfahren gegen mich

* Zwischenzeitlich 3. psych./pädagog. Gutachten für SR-Verfahren von 03-2015

Beim ersten Wiedersehen in 06-2016 war die Reaktion des Kindes so gut zu mir, dass die drei Psychologen/Pädagogen perplex waren, da die KM ihnen zuvor erzählt hat, dass das Kind sich einnässt, weint und wegläuft, wenn es mich sieht.
Das Gutachten dort war sehr gut in Hinblick auf die Rückführung. Dennoch wurde die Rückführung zuerst abgelehnt, um dieser danach zuzustimmen und anschließend erneut abgelehnt zu werden.
Ich vermute dahinter eine Systematik. Es hin und her, so lange es geht, hinauszuzögern, um dann am Ende zu sagen "Nun hat es sich hier eingelebt, ätsch es bleibt hier!".

Zwischen dem 1. Umgangstermin in 03-2018 und 07-2020 bin ich 22 mal in der TR gewesen, um den Kontakt zum Kind wiederherzustellen, jedoch ist es von mal zu mal schlimmer geworden.
Es ist soweit gekommen, dass mich das Kind beleidigt, bespuckt, schlägt und tritt. Häufig aber ignoriert es mich komplett, als wenn ich Luft wäre.

Mein Fehler war es am Anfang dem zuzustimmen, das Kind im Hause der KM plus Familie (Großmutter, Onkel, Nachbarn) zu besuchen, um es dem Kind einfacher zu machen, indem man den Kontakt im gewohnten, vertrauten Umfeld aufbaut.
Eine ruhige, harmonische und liebevolle Atmosphäre konnte nicht aufgebaut werden. Die KM plus Familie hat mich nie allein mit dem Kind gelassen.
Sie haben die ganzen Geschehnisse (private und juristische Vorwürfe) mit mir neben dem Kind ausgetragen. Es wurden zum Teil 5-10 erwachsene Freunde und Nachbarn zu den Terminen eingeladen, zu denen ich extra dorthin bin.

Das Gericht hatte mir erlaubt den Umgang jeden Samstag und Sonntag zwischen 8 und 20 Uhr wahrzunehmen. Da es bis 10 Uhr schliefe, sollte ich doch erst um 10 Uhr kommen, verlangte die Familie.
Nunja, eine gesunde Bindung konnte zu dem Kind nicht hergestellt werden, das gebe ich zu. Und mittlerweile möchte ich nicht mehr, dass es zurück nach D kommt, da es neben anderen negativen Dingen, unglaublich verzogen ist.
Der Pädagoge beim 2. Gutachten 2019/2020, der 3 mal den ganzen Tag, also ca. 10 bis 20 Uhr dabei gewesen ist, um uns alle zu begutachten hat gesagt, dass er seit über zwanzig Jahren Pädagoge ist und seit ca. 15 Jahren vom Gericht beauftragt wird, aber solch ein schlecht erzogenes Kind hätte er noch nicht erlebt.
Mir hat er unter vier Augen geraten mich bloß nicht noch weiter für das Kind zu verbiegen und all diese Strapazen auf mich zu nehmen. Es wäre außerdem absolut hoffnungslos, dass es je eine Beziehung zu mir (aber auch generell) aufbauen könne, da die KM plus Familie es manipuliert hätten.
Er hat eigentlich genau das gesagt, was 04-2014 in D die Psychologin im Gutachten geschrieben hatte.
Die physischen und psychischen Schäden, die von der KM zugefügt wurden und werden, werden das Leben des Kindes nachhaltig negativ beeinflussen. Je länger dieses bei der KM bleibt, umso schwieriger wird es diese wieder zu beheben.

Da bei den drei Terminen mit dem Gutachter dramatische Sachen passiert sind, hat die Gegenseite dieses abgelehnt, sodass nun ein weiteres erstellt wird. Die KM und die KM plus Kind wurden jeweils eine halbe Stunde lang begutachtet und für ganz toll befunden. Alles tippitoppi mit den beiden.
Nun bin ich an der Reihe und soll im September für das Gutachten hin, damit das SR-Verfahren abgeschlossen werden kann. Meine Anwältin meint, dass die KM das alleinige Sorgerecht im November 2021 (nächster Gerichtstermin) bekommen wird, da ich in Deutschland lebe.
Also so oder so werde ich nicht verhindern können, dass die KM das alleinige SR bekommt. Was tun? Trotzdem wieder hin und sich erneut das dritte Mal (vierte Mal inklusive D) begutachten lassen? Angst vor einem Gutachten habe ich nicht, nur ist es überhaupt noch sinnvoll?

Vor etwa einem Jahr habe ich die Aufforderung des hiesigen Gerichts bekommen, dass ich meine wirtschaftlichen Verhältnisse offenlegen soll. (1. Vollstreckungsverfahren?)
Zu dem Zeitpunkt war ich arbeitslos (ca. 1400 € Arbeitslosengeld). Kurz darauf habe ich eine Arbeit aufgenommen. Davon wissen die TR-Gerichte noch nichts.
Dennoch hat der Richter in 06-2021 einen symbolischen Betrag von ca. 125 €/Monat angesetzt, die ich scheinbar rückwirkend zu zahlen habe.
Die 2. Vollstreckungsdokumente habe ich noch nicht erhalten, aber ich soll laut meiner Anwältin, die von KM-Anwalt benachrichtigt wurde, 7k€ zahlen.
Sollte ich demnächst meine aktuellen Einkünfte offenlegen, wird der Richter vermutlich den Betrag auf 600 - 700 €/Monat anheben. Zumindest fordert die gegnerische Seite 700 €/Monat.
Demnach würde die gegnerische Seite rückwirkend auch noch diese Differenz "on top" abknöpfen dürfen? Wären ja dann insgesamt (scheinbar ca. 5 Jahre, also fast 60 Monate) ca. 40k€.
Zudem werden mit hoher Wahrscheinlichkeit die gegnerischen Anwaltskosten (zwei Anwälte) auch an mich weitergegeben werden. Das sind dann vermutlich ca. 10k€ - 15k€.
Eventuell auch noch die Gerichts- und Gutachterkosten usw. Sagen wir mal nochmal 5k€.
Summasumarum wären es vielleicht 60k€, die ich für die letzten Jahre zurückzahlen und die kommenden 15 Jahre noch mindestens 120k € zahlen müsste. Was soll oder kann ich tun?

Einmal hin und zurück in die TR an den Ort des Kindes kostet mich ca. 600 € exklusive Verdienstausfall. Freitag morgens auf den Weg machen und Montag abends wieder Zuhause sein.

Die KM schickt das Kind auf eine Privatschule. Die soll ca. 10k€ im Jahr kosten (angegeben im Gerichtsverfahren 06-2021), an denen ich mich gefälligst auch beteiligen soll. Ich wurde nie gefragt, ob ich mit einer Privatschule einverstanden bin. Bin ich nämlich nicht.
Der Grund für die Privatschule ist, fütternde Hände beißt man nicht, sodass die Lehrer schreiben und sagen, dass alles gut ist mit dem Kind und der KM. Das hat auch der Pädagoge erkannt.

Also ich habe mit der KM und dem Kind abgeschlossen und mich damit abgefunden, dass es nun nicht mehr hier lebt und hierher zurückkommt. Eine Beziehung und Bindung kann nicht aufgebaut werden. Ich habe fast 10 Jahre meines Lebens nur mit dem Kram (Gericht, Jugendamt, Psychologen, Anwälte, Ärzte usw.) zu tun gehabt. Gekämpft und mich verausgabt. Ich will auch nicht mehr. Ich bin erschöpft.
Wenn ich also kein Interesse mehr an dem Kontakt zum Kind habe, was wären dann meine Optionen? Was würdet ihr in meinem Fall tun? Was wäre klug (persönlich und finanziell)? Was wird noch auf mich zukommen bzw. womit muss ich außerdem noch rechnen?


Es ist etwas länger geworden, aber ich habe mich schon versucht kurz zu fassen  Big Grin

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  Von Asien retour nach Europa?
Geschrieben von: freiheit7777 - 14-07-2021, 01:06 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (10)

Hi liebe nette Leute hier!
Gottseidank habe ich dieses Foren entdeckt...! Danke für die Infos und den Zusammenhalt zu dem schrecklichen Thema!
Meine Exe hat mir vor Jahren das Leben zerstört und mich mit unserer Tochter erpresst usw. - hab mich deshalb nach Asien in verschiedene Länder verabschiedet...
- zur Abreise vor mehr als 3 Jahren lag noch kein Titel vor
- österr. Titel  für 1 Kinder vorhanden
- Kinder leben in Österreicher
- Ich als Ö-Bürger lebe in Asien
- geringes Einkommen durch Online Job
- UVK wurde an mein Elternhaus zugeschickt
- habe nie auf Post vom Jugendamt reagiert
- Kein Besitz in meinem Namen


Aufgrund des "Zusammenbruchs" meines Aufenthaltslandes möchte ich nach Georgien einreisen - seit 3 Jahren habe ich Vietnam nicht mehr verlassen.

- Ich habe keine Ahnung ob ein Haftbefehl gegen mich vorliegt, kann ich das herausfinden?
- Ich würde gerne nach Georgien einreisen, da dort Visum für 1 Jahr möglich ist, werde ich wegen Alimenten die nicht nie bezahlt habe, Probleme haben?
- Transit rennt über Türkei oder Dubai, muss ich mich fürchten?

Ich hab versucht im Forum nachzulesen, aber keine klaren Antworten finden können.
Bin für jeden Input dankbar! Danke! Danke! Danke!

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  Unterhalt bis 18. Geburtstag - bis wann exakt ?
Geschrieben von: ArJa - 10-07-2021, 16:38 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (3)

Moin.

Es nähert sich bei mir der lang herbeiersehnte Tag, wo ich der Exe das letzte mal Kindesunterhalt überweisen muss, da mein Erzeugnis in Kürze 18 wird.

Das " Kind " hat exakt Mitte des Monats Geburtstag. Bislang war ich der Meinung, dass ich noch für den gesamten Monat Unterhalt zu leisten habe. Beim Herumsurfen bin ich auf die -
ansonsten gut gemachte - Website eines Familienrechtsanwalts im Allgäu gestoßen.

Dort wurde behauptet, dass der KU nur anteilig bis zum exakt 18. Geburtstag zu zahlen ist.. Was stimmt denn nun ?

Es geht zwar "nur" um ca. 250 Euro, aber dieses Weibsstück soll nicht einen Cent mehr von mir erhalten als das was ich zahlen muss..

Gruß
ArJa

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  Unterhaltsberechtigte Studenten...
Geschrieben von: ArJa - 08-07-2021, 13:37 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (9)

Moin.

Hab in der faq nichts dazu gefunden... kurze knappe Frage...

Wie sind die halbjährlichen Semesterbeiträge ( Studiengebühren )  in Höhe von 300-400 € unterhaltsrechtlich zu werten ?

Muss die Studentin diese Gebühren aus ihrem Volljährigenunterhalt bezahlen ?

Oder bin ich und die ebenfalls unterhaltsverpflichtete Mami zusätzlich zum Unterhalt dran wie z.B. beim Sonderbedarf ?
Wenn ja, in welchem Verhältnis ?

Danke Euch..

Gruss
ArJa

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  Mutter kommuniziert über WhatsApp des Kindes
Geschrieben von: mrsandman - 07-07-2021, 20:58 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (7)

Mich würde mal interessieren, wie ihr euch in folgendem Fall verhalten würdet.

Zu meinen beiden Söhnen (13 & 9) besteht seit fast einem Jahr kein Kontakt. Wird von den Kindern nicht mehr gewünscht, sind von KM ordentlich durchmanipuliert worden. JA eingeschaltet, Totalausfall. Kontakt zur KM habe ich daraufhin selbst komplett eingestellt, da hier konstruktive Gespräche unmöglich sind, und ich seitdem auch keinen Anlass sehe überhaupt was mit der Verrückten zu besprechen. WhatsApp zu ihr habe ich seit längerem geblockt, da hier nur Hasstiraden vermittelt werden.

Meine Kinder sind über mich privatversichert. Leider hat sich der Kleine wohl in den letzten Wochen eine chronische Krankheit eingefangen. Details vermochte man mir nicht zu geben. Aber jetzt sollen Arztrechnungen beglichen werden. Diese hat die KM jetzt über das WhatsApp Konto des Kleinen an mich geschickt. Über diesen Kanal habe ich von meinem Kleinen seit etlichen Monaten nichts mehr gehört, obwohl ich ihm öfter geschrieben habe. Jetzt aber plötzlich von ihm kurze Nachricht: "Bitte Rechnungen bezahlen" mit Fotoanhang. 

Ich sage es noch mal, mit der KM kann ich nicht kommunizieren. Höchstens schriftlich per Post oder Email. Die macht mich wirklich krank. Und jetzt WhatsApp Konto des Kindes zu nutzen wenn man was von mir will oder es um Geld geht, ist für sie typisch, ich könnte da einfach nur kotzen. Es scheint keine Grenzen zu geben für was sie die Kinder alles instrumentalisiert. 

Wie würdet ihr reagieren? Überhaupt auf WhatsApp antworten? Ungelesen lassen? 3G (gelesen, gelacht, gelocht)? Was soll das Kind denken? 

Wenn die KM was von mir will, kann sie sich, wie gesagt, schriftlich an mich wenden, aber das scheint ihr zu umständlich zu sein. Dafür nutzt sie lieber das Kind. Ich weiß nicht, ob und wie ich darauf am Besten reagieren soll.

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  Krankengeldbezug
Geschrieben von: Bumpi - 05-07-2021, 21:29 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (4)

Hallo...
Bin seit 4 Monaten im Krankenstand...bekomme 
Krankengeld, habe so ca 400 Euro weniger im Monat.
Der Krankenstand wird vorraussichtlich mindestens bis zum Jahresende dauern...
Kann Ich eine Klage zur Verringerung des Kindesunterhalts einreichen?
Ich lese immer nur was von der 6 Monatsregel,
Wonach Krankheit als Vorübergehendes Ereignis angesehen wird.
Zahle da 700 Euro Ku, Kinder volljährig und nicht privilegiert.
Mein Krankengeld ist ca.1700 Euro...
Eventuell stehen auch Wiedereingliederung ins Berufsleben an oder bei Verschlimmerung auch Erwerbsminderungsrente...
Lohnt sich eine Klage auf Abaenderung des Titels?
MfG
B.

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