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  Folgen strikter Auskunftsverweigerung?
Geschrieben von: Maestro - 04-07-2017, 17:52 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (19)

Hallo erstmal...

was geschieht eigentlich, wenn man bzgl. Wohnungsinteriör, Rentenauskunft und Vermögensaufstellung keinerlei Kooperation zeigt?
Sprich die Exe fordert per Anwalt an, aber man liefert nix, selbst vor Gericht verweigert man jede Aussage und wird nie in irgendeiner Form tätig.

Wird geschätzt wie beim Finanzamt? Und wenn ja, nach welchen Regeln/Maßstäben? Willkür?

Nur so 'ne Idee, die aus dem Zorn heraus aufgrund erneuter anwaltlicher Scheidungskostentreiberei auflief.

Grüße Undecided

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  Rückzug
Geschrieben von: Pfanne - 29-06-2017, 15:11 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (72)

Ich bräuchte bitte euren Rat.

Kurze Zusammenfassung: Ich hatte eine lose, kaputte Beziehung zu einer Dame, die seit Jahren in Behandlung beim Seelenklempner war. Trotz zahlreicher Warnungen anderer, habe ich mich zu ihr begeben. Hervorgekommen ist ein kleiner Bub. KM ist vor einigen Monaten mit Sohn (Säugling, ist laut Test von mir) weggezogen, enthält mir seit Monaten unser Kind vor und blockt jeglichen Kontaktversuch ab. Sie hat auch schon Andeutungen gemacht, meinen Sohn gegen mich instruieren. Rechtlich bin ich nicht der Vater, weil sie sich querstellt. Kohle (BU) wollte sie anfangs trotzdem sehen (kriegt sie so natürlich nicht). Aktuell läuft daher gegen sie eine Klage wegen Vaterschaft. Diese Klage zieht sich nun seit Monaten.

Der Plan war initial gemeinsames Sorgerecht und einen regelmäßigen Umgang (besser: Wechselmodell) zu beantragen. Anfangs war ich noch vergleichsweise motiviert und wollte "mein Bestes" geben, meinem Sohn zuliebe. Mittlerweile geht mir aber die Puste aus. Jetzt wo ich selbst merke, dass das angebliche Kindeswohl den Gerichten und JAs gleichgültig ist, denke ich mir: Ich will nicht mehr. Ich wäre bereit, gegen eine sture KM zu "kämpfen", aber nicht gegen einen Apparat aus Justiz und JA. Es ist einfach zermürbend. In meinem Job läufts (noch) gut, aber dieser ganze Stress zieht mich runter. Ich hab ständig so ein beklemmendes Gefühl in der Brust und eine innere Stimme, die mir sagt: du darfst nicht glücklich sein, denn du hast Scheiße gebaut. 

Welche Bindung hab ich zu meinem Sohn? Ganz ehrlich, fast keine mehr. Ich habe ihn leider nur wenige Tage sehen können. Übrig geblieben sind Fotos und vage Erinnerungen. Gefühle? Leider eher wenig. Ich empfinde mich dafür auch als schlechten Vater. 

Ich überlege daher, die Klage wegen Vaterschaft einzustellen und mich zurückzuziehen. Beeinflusst haben mich andere Väter hier im Forum, die z.B. schreiben, dass sie früher hätten "aufgeben" sollen, trotz gemeinsamen Sorgerecht keinen Einfluss haben, trotz Umgangsrecht keinen Umgang haben können etc. 

Bin mir dessen bewusst, dass sie jederzeit den Spieß umdrehen kann, aber dann ist dem eben so. Aber von mir aus weiterforcieren will ich nicht. Mir ist auch bewusst, dass die Chancen auf einen regelmäßigen Umgang dadurch bei 0 bleiben. Einzige Hoffnung: Mein Sohn möchte von sich aus eines Tages seinen Vater kennenlernen. 

Wie beurteilt ihr die Lage? Gebe ich zu schnell auf? Verhalte ich mich wie ein Weichei? Oder treffe ich eine Entscheidung, die mich vor weiterem Chaos möglicherweise beschützt? Ich bitte um ehrliche, offene Kritik.

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  Wechselmodell und Lohnsteuerklasse
Geschrieben von: exit - 27-06-2017, 15:23 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (3)

Hallo,

ich würde mich erneut sehr über ein paar Einschätzungen oder Meinungen zu einem konkreten Problem freuen.

Ganz kurz zusammengefasst sieht die Situation ungefähr so aus:

-Ehe gescheitert aber gutes Verhältnis zur Ex
-seit > 1 Jahr getrennt lebend aber noch nicht geschieden
-einvernehmliche Scheidung wird jetzt in die Wege geleitet
-seit Beginn an wird ein Wechselmodell zur Betreuung des Kindes genutzt
-notarielle Scheidungsvereinbarung wurde erstellt und alle Punkte geregelt:

  • 50/50-Teilung der Betreuung
  • Kindergeld wird an sie ausgezahlt, wird aber geteilt
  • Hauptwohnsitz des Kindes bei mir (ehem. Ehewohnung)
  • ich wechsele in Lohnsteuerklasse 2, Ersparnis wird geteilt
Verhältnis ist wie gesagt prinzipiell gut und freundschaftlich.

Nun die Frage:
Gibt es Probleme, wenn ich in die Lohnsteuerklasse 2 wechseln möchte (und sie dem bereits schriftlich zugestimmt hat)?

Man liest unterschiedliche Angaben im Internet. Oft findet man den Hinweis, dass nur dann in LSK 2 gewechselt werden kann, wenn Hautwohnsitz und Kindergeld beim Antragsteller sind. Stimmt das so? Was sagt das Finanzamt dazu?

Ich möchte auf keinen Fall Hauptwohnsitz, Kindergeld und LSK 2 bei ihr, kann aber natürlich auch nicht verlangen, dass das Kindergeld an mich geht. Ist diese Konstellation mit Wechselmodell irgendwie vorgesehen?

Können mir Nachteile entstehen, wenn ich das jetzt einfach mal so beim Finanzamt beantragen würde?

Vielen Dank
exit

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  Heirat in der Schweiz
Geschrieben von: Pinoy - 25-06-2017, 17:13 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (46)

Hallo,
ich bin Deutscher Staatsbürger und habe eine Schweizerin geheiratet, wir haben ein Kind und leben in der Schweiz.
Meine Frau hat mich 2 Jahre lang betrogen sie hat jetzt einen anderen und will die Scheidung. 
Ein Anwalt sagte mir das ich demnächst 40 % meines Einkommens abdrücken muss.
Ich möchte mir jetzt bei Freunden auf den Philippinen eine neue Existenz aufbauen, der Anwalt sagte mir das ist kein Problem niemand wird mich auf den Philippinen pfänden können.

Doch wie sieht es mit der Passverweigerrung in 10 Jahren aus?
Wird die Schweiz den Fall an Deutschland weiterleiten und die können dan eine Passverweigerrung veranlassen?
Ich habe gelesen das mir in Deutschland niemand den Pass verweigern wird, kann ich dann einfach einreisen ohne Wohnsitz und dort einen neuen Pass beantragen?

Gruss
Pinoy

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  Einschätzung der Situation
Geschrieben von: Bodenseebursche - 24-06-2017, 20:26 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (4)

Guten Abend,

ich wollte mich gerne mal wieder mit einem Anliegen melden, weil ich mir für das weitere Vorgehen nicht sicher bin.
Konstellation: Kampf-Trennung im letzten Jahr, mit GWG nach Schweizer Machart aus der Wohnung geflogen und habe für 6 Monate die Kinder nicht sehen dürfen. Diverse Male in der Zeit zusammengebrochen. 

Umgedrehtes Rollenmodell vor der Trennung nach knapp 20 Jahren Ehe, ich war mit den Kindern ( 4 minderjährige Kinder ) von derselben Ehefrau zu Hause und habe diese erzogen. Ehefrau hatte eine Durchschnittslohn von knapp 9000 CHF ( 100% Pensum ) den ich durch eine bescheidene Erwerbstätigkeit auf selbstständiger Basis aufgebessert habe.

Die Exfrau ist seit 1.5 Jahren krank und bekommt Krankengeld. Knapp 6500 CHF. Unterhalt muss ich nicht bezahlen, da leistungsunfähig.
Unterhalt von der Ex bekomme ich nicht, ich werde von Verwandten unterstützt und das will ich auch erstmal so weiter laufen lassen da ich mich nicht in die Maschinerie der Fürsorge begeben möchte.

Die alte Firma ist mittlerweile konkurs. 

Neue Firma mit Sitz im Ausland ist im Aufbau und ganz gut dazu geeignet, um die u.e. Traumatisierung durch Ablenkung in den Griff zu kriegen.

Die schwer schizoide Ehefrau hat diverse Strafanzeigen eingereicht, die Hälfte von denen ist eingestellt worden. Das Strafverfahren gegen Sie wurde an das Gericht überwiesen und es gab dort auch schon eine Hausdurchsuchung um Beweise zu sichern.

Es werden weitere Vorwürfe ( auch vor den Kindern geäussert bzgl. Schwarzgeld etc....)

Umgang mit den Kindern findet sporadisch statt, die Kinder leiden massiv. Das mittlere Kind ( 12 Jahre ) wird nach den Sommerferien auf Wunsch der Mutter fremdplatziert. Die KESB will mir nur ein minimales Besuchsrecht zusprechen, 2 Stunden pro Monat und nur begleitet.

Ich hatte jetzt bei diversen Besuchen der Kinder bemerkt, das mich die Umstände der Besuche schwer belasten. 
Die Mutter schiesst massiv ihre Attacken ab und droht den Kindern damit, dass auch Sie in das Kinderheim kommen. 
Noch schlimmer finde ich es, das die örtliche KESB ganz klar sagt, dass sie nichts machen will,- ausser mir das Besuchsrecht zu kürzen damit alles zur Ruhe kommt und der Dauerkonflikt dadurch irgendwie befriedet wird.

Die Mutter der Kinder will jetzt auf Party machen und die Kinder sich selber überlassen. Es gab deswegen schon 2 Einsätze des Rettungsdienstes mit Gefährdungsmeldung. Gleichzeitig will sie, das ich die Kinder immer dann nehme, wenn Sie es gerade braucht.
Also quasi Babysitter auf Abruf. Keine Ahnung was da im Kopf vorgeht. 

Ich tendiere gerade dazu, die Obhut über die jüngste Tochter ( 5 ) zu beantragen, damit Sie aus der Kampfzone rauskommt und wir dann möglichst weit wegziehen.
Ob das realistisch ist, keine Ahnung. Ich rechne mittlerweile mit Allem, auch einer Anzeige wegen Missbrauch. Die Möglichkeit zur Betreuung hätte ich jedenfalls. Ich frage mich bloss, wie man die Mutter danach auf Distanz halten kann. Die Behörden machen nichts und unterstützen zudem noch die Mutter. 

Nüchtern betrachtet schätze ich die Chancen auf unter 10%. Ich denke, es gehen über kurz alle Kinder in ein Kinderheim. 

Bei mir merke ich zunehmend, dass mich das Schicksal der Kinder emotional kalt lässt und ich mich zunehmend weniger für diese interessiere. Mein Therapeut redet von einer massiven PTBS bei mir. Er sagt: Vergessen Sie erstmal die Kinder, schauen Sie nur noch auf sich. Ziehen Sie das knallhart durch. Auch gegenüber der KESB und der Mutter und vor Allem auch mir als Person gegenüber.

Keine Ahnung ob das so funktioniert.

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  Einkommenangabe §1605 verweigern??
Geschrieben von: Charlie - 20-06-2017, 14:25 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (4)

Hallo Zusammen, 

welche Kosten entstehen mir wenn ich die Einkommensangabe nach § 1605 BGB verweigere? Das Gericht dem JAmt recht gibt?

Hintergrund ist ein anderes laufendes Gerichtsverfahren (ich bin der Kläger bzw. Antragsteller)  zur Aufhebung der Vaterschaft. Dieses Verfahren würde ich gerne abwarten und mir die Arbeit der Auskunft meines Einkommens gegenüber dem JAmt ersparen. 

1. Welche Amts Gerichtskosten entstehen wenn das JAmt das Gericht dennoch beauftragt? 
2. Welche Anwaltskosten entstehen?
3. Herrscht Anwaltszwang auch bei gerichtlicher Feststellung der Einkommen? 
4. Hat jemand so ein Gerichtstitel? Was steht da normalerweise Drin?
5. Ist jemand von Euch diesen blöden Weg schon gegangen? 
6. Gegenüber dem Gericht habe ich den Antrag gemäß § 148 ZPO gestellt. Aussetzung bei Vorgreiflichkeit. 

Also mir gehts um die Gesamten Kosten der Verzögerung beim Weg über das Gericht wobei ich für alle Hinweise dankbar bin! Gerne auch Eure Empfehlungen! 

Euer 
Charlie dankt Euch vorab!

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  Trennungsjahr, Zugewinn ??
Geschrieben von: paule - 19-06-2017, 12:01 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (7)

Guten Tag miteinander,

bin neu hier und habe mich auch schon ein bisschen eingelesen aber leider noch nicht so die richtigen Antworten gefunden.

Kurz zu mir, stehe kurz vor der Scheidung nach 14 Jahren Ehe. Kinder vorhanden und auch einiges zu Verteilen

Deshalb möchte ich auch gleich mal mit zwei konkreten Fragen anfangen vielleicht kann ja jemand eine Antwort geben.

1. Wenn der Zugewinnausgleich in den drei Jahren nach der Scheidung erfolgen soll, müssen sich beide Partner darüber einig sein oder kann einer den Ausgleich vor der Scheidung erzwingen ?
2. Kann man den Partner nach dem Ablauf des ersten Trennungsjahres aber noch vor der Scheidung zur Arbeit auffordern ?

danke für die Antworten

Grüße Paule

[Formatierung repariert]

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  Brief von JA
Geschrieben von: JonDon - 17-06-2017, 15:50 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (5)

Was wollen die ?

Mahnung über rückständigen Unterhaltsvorschussleistungen

Sie wurden davon in Kenntniss gesetzt, dass die Unterhaltsansprüche Ihres Kindes auf den Freistaat Sachsen übergegangen sind.
Der Unterhalt Ihres Kindes wurde durch Unterhaltsvorschüsse sichergesetellt.

Bisher wurde von Ihnen keine Zahlungen geleistet.

Der Rückstand beträgt 482,00 € für den Zeitraum von 01.10.2014 bis 31.01.2015

Zahlungstermin 13.07.2017

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  GEZ Gebühren, Gläubiger
Geschrieben von: JonDon - 16-06-2017, 22:04 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (1)

Vor einige Wochen war hier eine Frau von Landkreis und wollte Vollstrecken. (GEZ Gebühren)

Habe Ihr daraufhin erklärt, ich Wohne bei meine Eltern hier und mein Vater ist befreit.
Ja wissen die denn das? Klar! Mein Vater ist befreit, das haben die auch im System. Ok so schreib ich das rein und mal sehen dann.

Jetzt meldet sich die Gerichtsvollzieherin.

"Der Gläubiger hat mich beauftragt, mit Ihnen eine gütliche Erledigung gem § 802 b ZPO zu schließen."

Vermögensauskunft hat Sie bereits.

Muss ich auf das Schreiben irgend wie Reagieren ? Wenn ja wie ist der Richtige weg ?

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  Schreiben FamG Änderung von Titel (Vergleich)
Geschrieben von: fragender - 16-06-2017, 16:29 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (6)

Hallo zusammen,

heute zog ich ein Schreiben des FamG aus dem Briefkasten
Hierzu hätte ich paar generelle Fragen:

Vorgeschichte:
Trennung : 2014
Unterhaltsklage: Ende 2014
Scheidung Anfang 2015
Änderung der Nachnamen der Kinder 07/2015

So, nun zum Schreiben:
a) Die vorstehende vollstreckbare Ausfertigung wird auf Gläubigerseite hinsichtlich des unter Ziff. 1 des Vergleichs titulierten Kindesunterhalts umgeschrieben auf das Kind
... ... (neuer Name)
und Ziff.2
... ... (neuer Name).

b) Die Verfahrensstandschaft der Kindsmutter ... ... (neuer Name) ist beendet durch die rechtskräftige Ehescheidung vom (Anfang 2015 - Az ....)

c) Der Familienname der Kinder und der Mutter wurden in (neuer Name) (früher alter Name) nachweislich ... geändert

d) Beglaubigt Mai 2017

Nun meine Fragen:
Warum wurde ich hiervon in Kentnis gesetzt, dass der Titel geändert wurde?
Wenn dies Rechtliche belange hat, warum wurde der Titel erst jetzt geändert und nicht bei Namensänderung der Kinder ©?
War ggf. der Titel zwischen Namensänderung der Kinder und jetzt beglaubigter Änderung gar nicht rechtens und was würde passieren, wenn ich in der Zeit nicht den vollständigen Unterhalt hätte zahlen können?
was bedeutet Punkt (b)? Warum soll die Verfahrensstandschaft meiner Ex beendet sein (vor allem seit der Scheidung 04/2015) und warum steht da nun der aktuelle Nachname und nicht der Ehename?

Hat hier jemand schonmal so einen Dreck auch mitgemacht?

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