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  Privatdarlehen wer muss zahlen?
Geschrieben von: B_____09 - 22-03-2018, 23:00 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (8)

Hallo,

ein weiteres Kapitel, wie mache ich meinen Mann fertig wurde diese Woche durch meine Frau und deren Mutter eröffnet.
Der Anonymität halber mache ich das hier einmal nicht mit den realen Zahlen.


Wir hatten einen Bankkredit über Summe XXXX€. Dieser Kredit wurde von uns mit monatlichen Raten á XXX€ bedient.
Durch eine Erbschaft der Mutter, wollten Schwiegermutter und Frau das ganze per Privatdarlehen ablösen. Ich war dagegen, aber Frau hat Ihren willen durchgesetzt. Unterschrieben wurde nichts (zumindest von mir nicht). Die Hälfte der Kreditsumme war ein Geschenk der Mutter an meine Frau. Die andere Hälfte wurde weiterhin in XXX€ raten getilgt. Vor 2 Monaten habe ich die Zahlung eingestellt, nachdem sich meine Frau wieder auf Kosten der Mutter ein neues Auto gegönnt und das alte ohne Absprache verkauft hat. Der Verkaufserlös des Autos ist laut Ihr für das Essen der Kinder genutzt worden (ich dachte dafür überweise ich Kindesunterhalt...). 

Nach 2 Monaten sind nun beide Damen der Meinung dass Restbetrag von XXXX€ Euro durch die damalige "Schenkung" des halben Kredits an Ihre Tochter natürlich alleine MEINE Schulden wären und ich dies natürlich weiter zu zahlen hätten. Das meine Frau dies bei Berechnung des Trennungsunterhalts nicht erwähnt hat obwohl dieser Kredit ja scheinbar ganz klar meiner ist, muss ich ja nicht erwähnen.

Ich bin fast aus dem Stuhl gefallen als ich das gehört hab, ich bin nicht leicht aus der Fassung zu bringen, aber das ist ein Ding.

Da ich bisher keine Probleme mit der Schwiegermutter hatte, würde ich ihr anbieten die Schulden hälftig zu übernehmen und per Raten abzuzahlen.

Ich habe das ganze einmal an meinen Anwalt weitergegeben, da er aktuell mit Berechnung des Trennungsunterhalts beschäftigt ist und ich im schlimmsten Fall diese Raten natürlich berücksichtigt haben möchte.

Was sagt ihr zu der Nummer?

PS:
Als Reaktion auf meinen kurzen Fassungsverlust hat meine lieb reizende Frau gleich damit gedroht, die von Ihrer eigenen Anwältin angegebene Fahrtkostenpauschale welche die beiden Damen mir zusprechen müssen zu halbieren, da es ja viel weniger Kilometer wären. 


So langsam zeigt sich das wahre Gesicht...

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  Notarielle Beurkundung nicht mehr kostenfrei?
Geschrieben von: HeinrichH - 21-03-2018, 12:12 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (2)

Habe nicht wirklich das passende Forum hier gefunden. 
Es steht nun die Beurkundung an. 
LautFAQ und diversen Threads hier soll es kostenfrei sein. Schreibgebühr mal ausgenommen. In der FAQ wird ein Dokument auf die Ministerienseite verlinkt, welche nicht mehr zum Dokument führt. 
Laut 55a KostO ist der Paragraf außer Kraft (https://dejure.org/gesetze/KostO/55a.html). Ich konnte auch keine weitere Info finden.

Wie ist denn der aktuelle Stand? Wollte gern über meinen Anwalt/Notar beurkunden lassen.

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  Diskussion zu: Ein Kind ist geboren, in der Schweiz
Geschrieben von: p__ - 20-03-2018, 23:01 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (25)

Diskussion von http://www.trennungsfaq.com/forum/showth...#pid190196

Herzliches Beileid, ein Kind mit einer Borderlinerin ist der Jackpot im negativen Sinne.
Die Vaterschaftsanerkennung war ein Fehler, wenn sie ohne Abstammungstest passierte. Borderliner täuschen Andere sehr gut, sehr gerne reiten solche Leute wieder beim Ex ein oder geben sich völlig wahllos in der Drogennacht anderen Idioten hin. Stabilität ist gerade das, das da überhaupt nicht vorhanden ist. Wenn, dann nur vorgetäuscht.

Den Versuch, etwas zu klären kannst du mit so einer Person vergessen. Zum Glück hast du auch schnell gemerkt, dass du auf Selbstschutz schalten musst. Behalte das bei und ziehe eine klare Grenzlinie. Das Thema, das leider bleibt ist Unterhalt. Aber da wirds wenig Spielraum geben. Um Schuld oder sowas geht es da nicht.

Was fordert denn der gegnerische Anwalt?

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  Einkommensauskunft Kostenbeitag Jugendhilfe
Geschrieben von: RunningMan - 18-03-2018, 21:17 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (1)

Servus zusammen
Meine Tochter (fast 17)wurde nach einem Selbstmordversuch im letzten Jahr vom Jugendamt in Obhut genommen da die KM sich ausserstande sieht die verantwortung zu tragen lebt sie nun seit Januar in ener betreuten Wohngruppe .

Nun hat mich das Jugendamt zur Einkommensauskunft aufgefordert, mit entsprechendem Formular.

Ich bin seit fast einem Jahr im Krankengeldbezug und habe bei der Rentenversicherung Antrag auf Berufliche Reha gestellt, welche vor einer Woche vom "Grunde her" genemigt wurde.

Da das Formular zu meiner Situation so gar nicht passt habe ich Folgendes aufgesetzt

Zitat:Sehr geehrte Frau E

Da das von ihnen gesendete Formular für mich zu unverständlich ist anbei die gewünschten Daten

Ich bin alleinerziehend ohne Partner

Wohnkosten  388.- zuzüglich 170.- Nebenkosten


Kinder habe ich 3
K........., geb 0.0.2001 
M........, geb 0.0.2002 lebt bei mir
J.......... geb 0.00.2004 lebt bei der KM

Unterhalt für K.........wurde bis 2.18 an die KM bezahlt
Unterhalt für M und J wird beidseits verzichtet da die Unterhaltsforderungen gleich hoch wären
Titel gibt es beidseits keine

Kindergeld für K......... und J......... erhält die KM
Kindergeld für M......... erhalte ich in Höhe von 194.€
Kindergeldnr.00000000000 Familienkasse Bayern Süd

Mein Arbeitseinkommen 2017 betrug von 01.1-28.7.17  Netto 14.609,76
Arbeitsweg waren einfach 18km außerdem  gingen noch 40.- vermögenswirksame Leistungen ab und für das waschen und flicken der Arbeitskleidung mache ich 55.- € geltend
Urlaubs und Weihnachtsgeld erhalte ich keines
Seit 28.7.17 erhalte ich nur noch Krankengeld lt Bescheinigung 9.701,73 €Brutto (8525,16 € Netto)
Steuererstattung waren für 2016 , 681,13€
Weitere Einkünfte habe ich nicht
Berufliche Reha wurde von der DRV am 6.3.18 genehmigt

Versicherungen habe ich
Riesterrente  monatlich 60.-€
Lebensversicherung  monatlich 18,12€
Berufsunfähigkeit monatlich 40,80€
Zahnersatzversicherung monatlich 49,80
Privathaftpflicht jährlich 85,17
VDK 18.- vierteljährlich

Leider Habe ich auch Schulden die ich bedienen muss
Eltern Kredit über 1500.-€ zum Ausgleich des Dispo im Dezember 2017 da die Miete nicht mehr gezahlt werden konnte, Rückzahlung wurde ab Mai 2018 mit 50,-€monatlich vereinbart

SBank O-bayern  derzeit noch 3.151,72 € für  Umzug und Möbel rückzahlbar in Raten von 97,07 bis Januar 2019

Tierarzt Dr. ..  von derzeit noch 281,16€ rückzahlbar in Raten von 75.- bis July 2018

Mfg G


1.)Ich hoffe mal das Schreiben passt so?
2.) muss ich angeben wenn ich auf Grund der AU meine Versicherungsbeiträge im Dezember 18 reduziert habe?
3.) kann mir jemand helfen auzurechnen wie hoch mein Kostenbeitrag sein wird?

Grüsse Runningman

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  Sohn will mich nicht sehen
Geschrieben von: Clint Eastwood - 12-03-2018, 21:31 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (27)

Hallo zusammen,
War hier vor ein paar Jahren recht aktiv, brauche mal wieder Euren Rat:

Bin seit einiger Zeit wieder aus dem Ausland zurückgekehrt, keine Rückstände, keine Schulden, derzeit geht es nicht ums Geld. 

Letzten Sommer war Sohnemann bei mir und wir haben uns etwas gefetzt wegen seines schlechten Zeugnisses. Es war für mich kein Problem, dass er schlechte Noten hatte, mein Problem war, dass alle schuld waren, nur er selber ist der Tollste (da wirkt die tolle Exen-Erziehung). 
Dazu kam, dass er sich total schlecht benommen hatte und praktisch zu nix Lust hatte, was über iPad-Zocken auf der Couch hinwegging. 
Da war er 11 1/2 Jahre, meines Erachtens noch nicht in der Pubertät, geistig eher 9 und unselbständig wie ein 7-jähriger (hat zu Hause keine Pflichten, keine Erfolgserlebnisse, nichts eigenes). 

Ich habe ihm mal ordentlich die Leviten gelesen, wir haben 2 Stunden richtig gestritten, uns aber danach m.E. wieder vertragen. 
Seitdem möchte er mich nicht mehr sehen.


Ich würde ja nur streiten mit ihm, er würde sich schon melden, wenn er wieder wollte, etc..


Mittlerweile wohne ich in der gleichen Stadt (er weiß es seit einem Monat), klagen auf Umgang möchte ich eigentlich nicht, da ich selbst kein Interesse an einem 14-tägigen Umgang mit ihm habe. 
Würde ihn gerne sehen, wenn es halt passt und auch Verantwortung übernehmen, wenn das gewünscht wird (wird es nicht). 

Was würdet Ihr mir raten, ich telefoniere mit ihm, er will mich aber nicht mal 2 Stunden sehen. 

Mit Exe zu reden macht keinen Sinn, sie würde nur sagen, dass man ihn nicht zwingen kann (da darf er dann plötzlich eine eigene Meinung haben Wink

Denke schon daran, es einfach sein zu lassen, aber irgendwie fühlt es sich falsch an, so leicht aufzugeben. 

Was meint Ihr?

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  Einseitige Aufkündigung einer Gerichtsvereinbarung möglich ?
Geschrieben von: Erdhöhnchen - 09-03-2018, 11:43 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (3)

Man hat sich bei Gericht vereinbart, dass man gemeinsame Elterngespräche führt und solange soll das Kind dann bei der Mama bleiben.

Ebenso wurde eine Umgangsregelung gefunden.

Beide Eltern haben weiterhin Aufenthaltsbestimmungsrecht und Sorgerecht.

Nachdem die Mama nun einem Teil der Vereinbarung nicht nachkommt und keine gemeinsamen Elterngespräche führen möchte, kann doch dann der Papa sagen ich bin mit dem derzeitigen Aufenthaltsort des Kindes nicht mehr einverstanden und fühle mich daran auch nicht mehr gebunden und nehme das Kind mit nach Hause. Die Mama kann es ja jederzeit besuchen, wenn sie das möchte.

Was will man in so einem Fall denn machen ?

Jugendamt einschalten ? Polizei rufen ? Antrag bei Gericht ?

Wie gesagt beide Elternteile haben das Sorgerecht.

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  Trennungsunterhalt 5% Berufsbedingte Aufwendungen
Geschrieben von: B_____09 - 07-03-2018, 13:04 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (14)

Hallo Leute,

Da ich nicht soviel Netto habe, geht es hier um relativ kleine Summen, aber das ist ja auch Geld.
ich würde gerne mal von denen unter euch die die ganzen ungerechtigkeiten bereits hinter sich haben folgendes wissen.

Meine Frau bzw. Anwältin hatte mir per Schreiben zukommen lassen, dass 116 Euro Trennungsunterhalt gefordert werden. Mein Nettoeinkommen wurde lediglich um 55 Euro Fahrtkosten vermindert. Ich habe daraufhin der Anwältin geantwortet das ich die 5% Pauschale für Berufsbedingte Aufwendungen in Anspruch nehme. Das finde ich logisch und wird von jedem verfügbaren Rechner etc. automatisch so gehandhabt. Diese Summe ist allzeit Transparent und kann immer wieder bei Gehaltsänderungen in alle gängigen Rechner von mir oder auch meiner Frau eingegeben werden. Das würde dann aber nur noch eine Summe von 74 Euro ergeben. Gestern kam nun die Antwort das Aufgrund der Aussagen meiner Frau keine weiteren Berufsbedingten Kosten bei mir Anfallen würden und Sie daher bei den 55 Euro Fahrtkosten bleiben. Ich solle im Prinzip meine Berufsbedingten Aufwände mitteilen, ansonsten lägen keine Hinweise auf jene vor. Ich hatte hier bereits in einem bekannten Rechtsforum vor meinem Schreiben die Sache dargelegt und mir wurde gesagt das eine Pauschale ja eben darum eine Pauschale ist um diese eben nicht offen darzulegen.

Mit dem Wunsch meiner Frau bin ich doppelt der Depp (sorry). Berufsbedingte Aufwendungen möchte man mir nicht geben und Fahrtkosten werden nur 55 Euro angesetzt, da ich momentan erst mal vorübergehend bei meinen Eltern untergekommen bin. Meine Frau hat sich einen neuen gesucht und Wohnung und Kinder behalten, als Belohnung dafür bekomme ich jetzt im prinzip mitgeteilt, dass ich ja jetzt kaum Fahrtkosten habe da ich ja schön nahe am Job bei meinen Eltern wohne und Berufsaufwendungen (IT'ler) hab ich ja auch keine, BUMM Maximalbetrag, keine weiteren Abzüge am Netto. Für mich macht es aber in der Ausgaben/Einnahmen Kalkulation einen Unterschied ob ich am Ende mit 1255 oder 1296 Euro dastehe, denn ich habe im Gegensatz zu ihr noch keine Bezahlbare Wohnung im Umkreis gefunden. Sie hat ohne Trennungsunterhalt (mit Kindergeld etc.) 1617 Euro bereits zur Verfügung (ohne das Geld vom neuen)...

Momentan bin ich noch Anwaltslos, spiele aber jetzt natürlich mit dem Gedanken. Meine Befürchtung ist, dass ich mir hier bei der Diskussion um 40 Euro monatlich, so viel Anwaltskosten aufbrumme, dass ich diese auch einfach hätte zahlen können...  Andererseits habe ich die Befürchtung das das Thema sollte es zu einem ehegattenunterhalt kommen, vielleicht besser gleich veringert wird, bevor  am Schluss diese Summe übernommen wird oder so. Wie sind da eure Erfahrungen, lohnt sich der Anwaltsaufwand von den Geldsummen her oder soll ich klein bei geben und die 40 Euro auch noch auf mich nehmen?

Thema Kindesunterhalt, den Zahle ich nach DDTabelle und kann momentan meine Kids so oft sehen wie ich möchte und habe Sie jedes  Wochenende bei mir. Bis auf das Thema oben bin ich mit meiner Frau in vielen Punkten einig und wir können auch noch relativ gut miteinander reden.

Wie sind da eure Erfahrungen, ich bin noch relativ jung (30) war 8 Jahre glücklich (dachte ich zumindest) verheiratet und wir haben 2 Kinder. Ich bin immer wieder sehr erstaunt und schockiert, wie es jetzt am Schluss nur noch um Geld geht. Und wie einem als Mann alles immer wieder negativ ausgelegt wird.


Danke schon mal

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  Steuerbescheid Unterhaltspflichten
Geschrieben von: IPAD3000 - 05-03-2018, 00:05 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (5)

In 2015 wurde mir bereits nachträglich der Steuerbescheid dahingehend vom FA geändert, dass behauptet wurde, ich wäre meinen Unterhaltspflichten nicht nachgekommen, auf Antrag der KM wären die Kinderfreibeträge bei mir nicht zu berücksichtigen, weil ich auch angeblich einer Übertragung der Freibeträge auf die KM nicht widersprochen hätte.

Ich legte folgend Widerspruch ein, da

a) falsch behauptet, mir eine Straftat (Unterhaltspflichtverletzung) unterstellt wurde
b) der Wortlaut „Sie haben ...“ nicht zw. mir und meiner neuen Ehefrau differenzierte
c) falsch behauptet wurde, ich hätte der Übertragung nicht widersprochen

Begründung:
a) Unterhaltsabänderungsverfahren läuft seit 2014 wg. Erwerbsminderung
b) Meine neue Frau fühlt sich diffamiert, muss diese EstErklärungen Banken zu Finanzierungen vorlegen, die Vorwürfe schaden somit ihrer Bonität
c) Mir wurde die Übertragung nicht angezeigt, keine Widerspruchsmöglichkeit eingeräumt

Nach vielem hin und her wurde Anfang 2017 der Widerspruch positiv beschieden, die Freibeträge verblieben bei mir/uns.

So, nun flattert wieder eine solche Änderung bez. Steuerbescheid 2016 ins Haus hinein, diesmal hat sich jedoch die Steuerlast mit 0,00 Euro verändert, also garnicht. Diesmal steht nun aber auch zur Erklärung der Übertragung der Freibeträge ein anderer Wortlaut:

Das .... Kind konnte im Rahmen des Familienleistungsausgleichs bei Ihnen nicht berücksichtigt werden, weil sie laut Angaben des anderen Elternteils Ihrer Unterhaltsverpflichtung nicht zu mind. 75% nachgekommen oder mangels Leistungsfähigkeit nicht unterhaltspflichtig sind. Der Freibetrag für den Erziehungs- und Ausbildungsbedarf des ... Kindes konnte bei Ihnen nicht berücksichtigt werden, weil das Kind nicht bei Ihnen gemeldet war und Sie der Übertragung ... nicht widersprochen haben.

Die Vergleichsberechnung hat ergeben, dass die gebotene steuerliche Freistellung des Existenzminimums Ihres Kindes durch den Anspruch auf Kindergeld bzw. vergleichbare Leistungen bewirkt wurde. Bei der Berechnung des zu versteuernden Einkommens wurden daher keine Freibeträge für Kinder berücksichtigt. Bei der Ermittlung der Bemeesungsgrundlage für den SolZuschlag und ggf. Kirchensteuer sowie bei der Überprüfung der Einkommensgrenze für die AN-Sparzulage (§51a Abs.2 EStG) wurden die Freibeträge jedoch einbezogen.

Die unterstrichenen Teile sind abweichend von der Begründung in 2015.

Obwohl es finanziell keine Einbussen diesmal gibt, neige ich dazu, mich mit dem FA nochmals anzulegen und Widerspruch einzulegen. Und zwar weil

a) Eine Übertragung der Freibeträge nur bei schuldhafter Unterhaltspflichtverletzung lt. mir zuletzt bekannter Rechtslage erfolgen darf
b) Ich wieder nicht namentlich angesprochen werde, somit der Bescheid wieder mal die Bonität auch meiner neuen Ehefrau angreift, welche den Bescheid für Kredite den Banken vorlegen muss
c) Ich entgegen der Behauptungen keine Widerspruchsmöglichkeit eingeräumt bekam.

Frage: Gibt es eine neue Gesetzeslage, welche nun auch erlaubt dass Freibeträge auch bei nicht schuldhafter Unterhaltspflichtverletzung übertragbar seien? Und warum werden die diesmal (2015 noch nicht) nicht beim Soli übertragen?

Ich suche den Haken an der Geschichte, kann ja nicht sein, dass meine Ex nun die Freibeträge für sich verbuchen kann und trotzdem bei mir/uns kein steuerlicher Nachteil entsteht. 

Ich empfinde es als Frechheit, mir vorzuhalten, ich hätte der Übertragung der Freibeträge nicht widersprochen, obwohl mir nie eine solche Möglichkeit aufgezeigt wurde, geschweige denn ich von dem Antrag der KM in Kenntnis gesetzt wurde. Auch ist es fehlerhaft in einer gemeinsamen Steuererklärung, also der von mir und meiner neuen Frau, den Sachverhalt durch die Wortwahl nicht namentlich nur auf meine Person zu beschränken. Dem Wortlaut entsprechend wird gleichfalls meine neue Frau damit angesprochen und in ihrer Bonität geschädigt.

Uaf jeden Fall ist das FA vorsichtiger in der Wortwahl gewurden, damals warfen die mir glatt eine Straftat vor, woraufhin ich mit Anzeige drohen musste, woraufhin diese im ersten Step diese Falschbehauptung eingeschüchtert auch aus dem Bescheid strichen, meine anderen Einwände wurden dann Anfang 2017 gemäss meiner berechtigten Einwände geändert, so dass ich nun dachte, in den Folgejahren wäre die Sachlage klar. Jetzt meinen die jedoch scheinbar Freibeträge auch bei leistungsunfähigkeit übertragen zu dürfen, was die mir bekannte Rechtslage bisher nicht hergab. Gibt es da neue Gesetze oder Rechtssprechungen?

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  Schwarmwissen gefragt
Geschrieben von: Erdhöhnchen - 27-02-2018, 13:24 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (8)

Derzeitige Situation :

Umgang mit 10 Monate alter Tochter 2 x wöchentlich eine Stunde.

Da der Psychologe der Umgangsstelle der Meinung ist, dass keine Begleitung des Umgangs nötig sei und er sogar der Meinung ist und sogar erhöht werden soll habe ich nun eine Umgangserweiterung bei Gericht beantragt.

Dort flogen gestern schon die Fetzen, weil der Gegenseite in zwei Fällen Urkundenfälschung nachgewiesen werden konnte.

Kindsmutter verweigert Elterngespräche, weil sie sich von dem Psychologen unter Druck gesetzt fühle.

Am Besten wäre ihrer Meinung nach sowieso kein Umgang mit mir, weil ich nicht gut genug mich um das Kind kümmern würde.

Die Richterin ist der Meinung, dass einmal die Woche eine Stunde auch völlig ausreichend für meine Tochter sei, dafür aber Kindergrippenbetreuung problemlos ist.

Schließlich könne sich ein Kind im Alter von 10 Monaten sowieso nicht merken wer der Vater sei.

Danach haben mein Anwalt und ich eine Sexismusdebatte vom Zaun gebrochen in der sogar er, der sonst als ruhig und besonnen gilt seinen Füller durch den Saal geworfen hat.

Ich möchte nun wissen, wo man am Besten Zitatstellen findet, die kinderpsychologisch auf diese Problematik eingeht um beim nächsten Termin dies aufzugreifen.

Hatte auch ursprünglich gedacht, dass es bezüglich des Alters ein vergleichbares Urteil vom BverfG gibt aber nur etwas ähnliches vom BGH gefunden, wonach sich gottgleiche Richterinnen eines Wald- und Wiesengerichts nicht halten müssen.

Da der Termin zu lange ging wird weiterverhandelt und bis dahin will ich handfestes der Richterin in die Hand drücken.

Ist ein familienpsychologisches Gutachten ratbar oder eher nicht ? Für mich bedeutet dies nur eine weitere Verzögerung und ich würde lieber ans OLG gehen.

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Sad Angeblich wollen die Kinder nicht...
Geschrieben von: siwima - 25-02-2018, 16:34 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (18)

Hallo zusammen,

denke mal, dass ich hier richtig bin... Blush  Mein Problem ist mein Exmann. Getrennt seit 5 Jahren, geschieden seit 3 1/2 Jahren. 2 gemeinsame Kinder. Nun zur Geschichte:

Bei Trennung Kinder mit zu mir. Ich - neuer Freund. Kinder kommen super mit ihm aus. Papawochenenden klappen gut. Aber dann.....
PW, Feier mit seiner riesigen Familie, ich rufe abends an, wo die Mädels bleiben. Antwort: die kriegst du nicht wieder!

Nach 10 Tagen hatte ich wenigstens die Kleine (damals 5) zurück, von der Großen (damals 10) hieß es - lt. Aussage vom Vater, sie wolle nicht zu mir.

Termin beim JA, es wird festgelegt, dass die Kleine jedes 2. WE zu ihm geht und in den Ferien halbehalbe. ICH war leider so dämlich und habe erstmal gesagt, die Große solle sich erstmal beruhigen und sie kann dann jederzeit kommen.

Seit dem war sie einmal hier - Muttertag 2014...

Kleine geht inzwischen regelmäßig hin, auch, wenn sie nicht unbedingt will, rede ich ihr zu.
Von der Großen ist hier nichts zu sehen. Es heißt immer nur: das Kind will nicht. Ich versuche alles, aber sie will dich nicht sehen.

Komisch ist nur, trefe ich die Große bei meinen Eltern, redet sie mit mir wie früher auch. Wir haben Spaß zusammen. Wir kuscheln.
Der Unterschied ist sehr gut zu merken - ist ER in der Nähe, traut sie sich nicht, mit mir zu reden.

Ich habe über die Jahre mehrere Anläufe beim JA gemacht, dass die Große regelmäßig zu mir kommt - es hieß immer nur: wenn das Kind nicht will....

Aber, wieso kommt mein Ex damit durch, wenn es vom Gesetz lt. § 1684BGB heißt: hat das Kind das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil; jeder Elternteil ist zum Umgang mit dem Kind verpflichtet und berechtigt.

Wie soll ich, bitteschön, dieser Pflicht nachkommen???

Kann mir jemand Tipps geben? Ich weiß nicht mehr weiter Huh 

Danke und Grüße

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