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  Frage um Hilfe
Geschrieben von: Sugar - 15-12-2014, 19:05 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (1)

Hallo, liebe Forengemeinde.
Ich lese hier schon seit vielen Jahren mit und habe viele wertvolle Ratschläge von euch bekommen.
Bis jetzt habe ich die " Hölle " des Unterhaltsrechts vor allem auch dank dieser Seite hier überlebt.
Seit einiger Zeit befinde ich mich wieder in einem Unterhaltsprozess bezüglich Kindesunterhalt und wundere mich natürlich nicht mehr über die Sichtweise der Dinge, die die Herrn Amtsrichter so von sich geben.
Da es  langsam aber sicher in die wirklich heisse Phase geht, hätte ich mal ein paar Fragen.
Ich möchte aber ( noch ) nicht öffentlich hier Details schreiben, weil der Feind könnte mitlesen.
Besteht die Möglichkeit, das ich den einen oder anderen von Euch direkt über PN anschrieben kann und wie geht das.
Einfach bei dem Benutzername  auf PN gehen und dann losschrieben ?
Gruss
Sugar


Ein wenig schreibe ich dazu, ist ja kein Geheimnis !
Ich bin seit vielen Jahren chronisch psychisch krank, was auch per Gutachter und Amtsartzt mehrfach bestätigt ist und arbeite im Rahmen meiner Möglichkeiten und nach ärtztlichen Vorgaben in einem Angestelltenverhältnis auf Teilzeitbasis, wo ich Jahresverträge bekomme, also jederzeit auch wieder auf der Strasse stehen kann.
Dem Grunde nach bin ich absoluter Mangelfall und habe aus diversen Gründen vor einiger Zeit ein Gewerbe angemeldet, um vieleicht ausserhalb von Hartzt IV leben zu können, wenn mein derzeitiger, psychisch sehr anstrengender Job aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr geht. Übrigens auf anraten meines Hausartztes.
Anmerken möchte ich noch, das ich über keinerlei Berufsausbildung verfüge und mich gegen Hartz wehre ....noch !
Für das Gewerbe habe ich mir von Bekannten Geld geliehen aber unterm Strich ausschliesslich Verluste eingefahren.
Mittlerweile ist das Gewerbe abgemeldet.
Durch die Verluste habe ich allerdings vom Finanzamt eine Steuerrückerstattung bekommen, die man mir nun Unterhaltsrechtlich ans Bein binden will, ohne jedoch die Steuerlichen Verluste gegenzurechnen.
Die Steuerrückerstattung wurde also durch Gewerbeverluste " verdient "
Mein Olg sagt in seinen Leitlinien unter Punkt 1.7 Steuerstattungen folgendes ; " Steuervorteile, die auf unterhaltsrechtlich nicht zu berücksichtigenden Aufwendungen beruhen, bleiben in der Regel ausser Betracht ".
Ich verstehe das eindeutig so, wer meine Verluste nicht anerkennen will, darf auch Steuererstattungen daraus nicht anrechnen / berücksichtigen.
Ist ein Amtsrichter nicht an diese Leitlinien seines " Chefs " gebunden ?
Wie würdet Ihr vorgehen ?
Urteil abwarten und im Zweifel umgehend zum OLG ?
Danke für eure Meinung und Hilfe
Sugar

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  Kann man das so schreiben ?
Geschrieben von: Paps - 15-12-2014, 10:55 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (9)

Hallo die Herren und Damen des Forums,
wird diese Information von deutschen Ämter berücksichtigt?


Sehr geehrte Damen und Herren,

nach positiver Kenntnisnahme des Ummeldens meines Sohnes ............(geb. .............) allein durch die Mutter .............und
ohne meine Zustimmung als sorgeberechtigter Elternteil, habe ich, ................, unseren Sohn wieder im ursprünglichen Ort, in..............angemeldet.

Einer nochmaligen, alleinigen Ummeldung durch KM unseres Sohnes, stimme ich Nicht zu.


Hat da jemand Erfahrung?
Achja die Betreuung ist 50/50

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  verletzter vater,borderline ex......
Geschrieben von: blackrose86 - 15-12-2014, 01:33 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (29)

Hallo, ich habe mich hier angemeldet,um vielleicht ein paar hilfreiche meinungen oder Lösungsvorschläge zu bekommen.

Zu meiner Geschichte....

Vor 3 Jahren habe ich mich im guten von meinem Ehemann getrennt,wir haben eine gemeinsame Tochter die jetzt 4 Jahre wird.
2012  lernte ich meinen jetzigen Partner kennen,er hat auch eine Tochter die jetzt 5 wird.
Seit 17 Monaten wohnen wir zusammen,es lief alles super,er kommt super mit meiner Tochter zurecht und ich mit seiner. Die zwei Mädels waren recht schnell "Schwestern" und genießen die Zeit zusammen.
Mein Partner ist noch nicht geschieden, die Scheidung ist eingereicht aber es geht nicht voran.
Im Dezember letzten Jahres bin ich schwanger geworden mit einem Wunschkind und da fing as Theater richtig an.
Seine Ex,die zu dem Zeitpunkt selber liiert war drehte komplett ab.
Erzählte seiner Tochter das Papa jetzt eine neue Familie hat,er sie nicht mehr lieb hat,manipuliert wo sie nur kann. Kommt ständig wieder an und erzählt ihm das sie die Familie zurückhaben möchte,obwohl sie damals mit dem Reitlehrer durchgebrannt ist.
Sie legt ihm Steine in den Weg wo es nur geht,man Muss dazu sagen das die Borderline hat.
Sie bestimmt wann er Freitags sie holen darf und wenn er zu der Uhrzeit nicht kann hat er halt Pech.
Jetzt am Wochenende war seine Tochter krank und sie wollte auch nicht zu ihm.
Dann kommt von ihr eine Nachricht was für ein schlechter Vater er sei,er würde sich nicht kümmern.
Er ist jeden Mittwoch hingefahren um sie eine Stunde zu sehen,ist jeden Freitag hin um sie zu sehen und jedes zweite Wochenende ist sie bei uns. Mittlerweile hat sie entschieden er darf sie nur noch jedes zweite Wochenende sehen.
Weihnachten will sie jetzt überhaupt nicht kommen,aber egal Was ist es wird ihm negativ ausgelegt,er hat sich den A.... Aufgerissen für seine Tochter und jetzt kommt nix mehr. Seine Ex erzählt ihm nur wie schlecht er ist,macht ihm ewig ein schlechtes Gewissen obwohl er eh schon drunter leidet sie so wenig zu sehen,über Feiern im Kindergarten wird er überhaupt nicht informiert und dann wirft sie ihm vor warum er nicht da ist.
Ich kann ihn ja verstehen,er vermisst seine Tochter,aber wir sind die die drunter leiden,seine schlechte Laune abbekommen. Er Selbstmordgedanken hat. Er mir immer sagt wenn ich mich trenne würde er mich um die Ecke bringen. Er hat unheimliche verlustängste und unser Leben wird von seiner Ex bestimmt. Wenn sie jetzt anruft und sagt er kann sie sehen,zieht er das durch und wenn mal wirklich Nicht passt weil ein wichtiger Termin ansteht,kommt er mit der schlechten Gewissen Nummer,ja dann seh ich meine Tochter halt nicht weil er genau weiß das ich darauf anspringe.
Jetzt steht Anfang des Jahres ein Jugendamt Termin an und eine Güteverhandlung weil sie ja auch noch mehr Geld möchte.

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  Unterhalt kürzen?
Geschrieben von: michxo - 13-12-2014, 03:51 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (9)

Hallo ich habe mal eine Frage ...
Nehmen wir mal an ich verdiene Netto 1600 Euro. 
Kann ich da 5 %  Altersvorsorge abziehen 
und auch Kfz Kosten zb. 20 km Arbeitsweg am Tag 20x0,30 = 6 x 230 Arbeitstage`= 1380 : 12 = 115 Euro 
und auch die Kreditkosten für das Auto zb. 200 Euro Monatlich abziehen ?? 
Versicherungen vlllt noch? Risikoleben 120 Euro  
Berufsunfähigkeitsversicherung? oder geht da noch mehr? 

Also wenn ich die Kosten abziehe dann bin ich ja fast beim Selbstbehalt von 1080 Euro ... oder ? 

Oder wird man mir einen Strich durch die Rechnung machen ´`=?  

Also ich wäre für 3 Kinder Unterhaltspflichtig  
Exfrau: 2 Kinder 10 und 6  
andere Frau: Kind 1 Jahr alt 
zur Zeit beziehe ich eine Rente (Erkrankung )die aber wohl im Oktober 2015 ausläuft -
und alle 3 Kinder beziehen Unterhaltsvorschuss ... betitelt ist nichts... obwohl damals die Dame vom Jugendamt mich dazu drängte weil es wäre ja auch besser für die Kinder usw... ha ha ... 
ich gaube hätte ich damals Unterschrieben dann hätte ich nun Unterhaltsschulden und so bin ich ein Mangelfall... glaube ich ... 

Ich versuche mein Leben neu zu Ordnen und zu Planen... und Danke im Voraus für die Antworten Lg

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  Wann höheren KU aufgrund Alterssprung?
Geschrieben von: L3NNOX - 11-12-2014, 14:37 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (2)

Hallo Forum,

angenommen (m)ein Kind wird am 20.1. Sechs Jahre alt und es erhöht sich aufgrunddessen der KU, muss ich dann am 1. Januar schon, oder erst am 1. Februar den höheren Betrag nach DDT zahlen?

LG

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  Unterhaltserhöhung, neue Frau soll arbeiten
Geschrieben von: Angel - 10-12-2014, 09:48 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (8)

Hallo,

ich muss heute mal für einen guten Bekannten nachfragen, dem das Jugendamt ziemlich übel mitspielt.

Er hat einen 16-jährigen unehelichen Sohn, aus einer früheren Beziehung. Der Unterhalt wurde mit der Geburt eines gemeinsamen Kindes mit neuer Frau vor 3,5 Jahren angepasst (also gesenkt). 

So, nun kommt das Jugendamt an und will den Unterhalt mal flugs um 250 Euro erhöhen, da sie der Meinung sind, dass das Kind ja jetzt  in den Kindergarten geht und die Frau ja mitarbeiten kann. 

Ist ja alles schön und gut, aber die Frau ist an Leukämie erkrankt, bezieht nun eine geringe EU-Rente und ist im Moment auf keinen Fall in der Lage zu arbeiten. Es kommt ja schon auf Kosten der Krankenkasse eine Haushaltshilfe, weil sie durch die Chemos so geschwächt ist, dass nix mehr geht. Selbstverständlich ist alles mit Attesten etc. belegbar

Was macht man denn nun in so einem Fall?

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  Betreuter Umgang
Geschrieben von: blue - 09-12-2014, 21:26 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (15)

(09-12-2014, 15:15)Pistachio 00 schrieb: Wie so oft fehlen bei diesem Fall wichtige Hintergrundinformationen.

Warum z.B. hat der Vater überhaupt nur begleiteten Umgang ?

Nicht bewerten mit dem kleinen Wörtchen "nur"! Wenn es "nur" wäre, wüßten die Beteiligten, dass dieses
"nur" in Ausnahmesituationen gibt, wo ein Elternteil besonders beobachtet werden "muss".
In der "gemeinten" Rechtsprechung als gewalttätig oder kriminell eingestuft wird.

Im wirklichen Leben allerdings hingenommen wird von so vielen Väter. Sad

Der Vater, der das nicht mit sich machen läßt, und nicht wirklich was auf dem Kerbholz hat, gebührt meiner Achtung!
http://de.wiktionary.org/wiki/etwas_auf_...holz_haben

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  OP Termin, müssen beide Eltern einwilligen?
Geschrieben von: eve1510 - 08-12-2014, 18:18 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (6)

Hallo zusammen!

Der Sohn meines Mannes wurde heute operiert. Die OP war nötig und schon lange überfällig. War auch kein extrem großer Eingriff.

Die Frage was sich mir allerdings stellte:

Reichte es aus wenn ein sorgeberechtigter Elternteil unterschreibt??

Ich war der Annahme das beide Unterschreiben müssen, schließlich ist es ja ein Eingriff.

Vielen Dank schon mal für die Antworten Wink 

Lg

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  Verdacht auf Vorbereitung einer Unterhaltspflichtverletzung
Geschrieben von: dauerzahler - 05-12-2014, 16:43 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (28)

Hallo an alle im Forum,

auf der Suche im Internet nach dem o. g. Thema, bin ich durch Hinweis eines Users in einem anderen Forum auf dieses sehr interessante Forum gestoßen.

Auch wenn mein Fall etwas anders als die meisten hier erwähnten gelagert ist, so erhoffe auch ich mir einige Anregungen, wie in meinem speziellen Fall vorgegangen werden sollte oder wie man sich auf kommende Situationen vorbereiten kann.

Dazu möchte ich aber erst kurz meine Geschichte erzählen:

Ich, 46, Angestellter mit gutem Einkommen, bin vor ca. 2 Jahren von meiner jetzigen Ex-Frau geschieden worden, die schon im Scheidungsprozess (Verbundverfahren) mit ihrem Anwalt und ihrem Steuerberater alle Register der unfairen Prozessführung gezogen hat. Die Wahrheit blieb, wie auch hier so häufig erwähnt, völlig auf der Strecke. Viel schlimmer aber war, dass meine Ex meine Tochter, heute 19, mit in die Auseinandersetzung hinein zog und diese sich irgendwann komplett von mir und allen Familienmitgliedern meinerseits zurück zog und offensichtlich auch keinen Kontakt mehr wünschte.

Da sie damals schon 16 war, habe ich gedacht, dass sie als Fast-Erwachsene schon weiß was sie tut und habe keine besonderen Anstrengungen unternommen, um die Situation zu entschärfen - diesen Fehler gestehe ich gerne ein.

Im letzten Jahr ist sie 18 Jahre alt geworden. Da der Unterhaltstitel bis zur Vollendung des 18. Lebensjahr begrenzt war, habe ich die Unterhaltszahlung auf Anraten meiner Rechtsanwältin vorläufig eingestellt, da ja ab dann auch die Mutter barunterhaltspflichtig war. Nach der Aufforderung meiner Tochter, den letzten Unterhalt weiter zu bezahlen oder die letzten Gehaltsabrechnungen zu senden, hat meine Rechtsanwältin den grundsätzlichen Auskunftsanspruch meiner Tochter anerkannt und die letzten Gehaltsabrechnungen sowie diverse Nachweise der Mutter angefordert. Nach einiger Zeit zahlte ich den Betrag, wie von meiner Rechtsanwältin ausgerechnet. Leider lagen die Forderungen meiner Tochter und die Berechnungen meiner Rechtsanwältin 100 Euro/Monat auseinander, sodass nach einigen Schriftwechseln, bei dem sich der Gegenanwalt als Anwalt von Tochter und Mutter gerierte, die Klage ins Haus flatterte. Das interessanteste dabei war, dass nur ich verklagt wurde, da ich nicht das zahle, was von der Gegenseite gefordert wurde.

Auf Anraten meiner Rechtsanwältin folgten wir dem Klageweg - ein durchweg schlechter Entschluss (natürlich nur für mich). Es folgten nämlich der Antrag auf Prozesskostenbeihilfe durch die Gegenseite (weil meine Tochter bedürftig ist), welche mit Verweis auf den Prozesskostenvorschuss (den ich übrigens bezahlen musste, weil ich leistungsfähig bin) abgelehnt wurde.

Über den kleinen Erfolg bei der richterlichen Berechnung (Tochter bekam nur 24,- Euro/Monat mehr), konnte ich mich nicht wirklich freuen, denn die Anwalts- und Gerichtskosten von 3000,- Euro musste ich zahlen (weil ich leistungsfähig bin).

Schon bei dieser Berechnung wurde durch die Ex versucht, mit Hilfe von Anwalt und Steuerberater Zahlen und Daten Ihres Angestelltenverhältnisses und des Wohnens im Eigenheim zu manipulieren, was ihr Gott sei Dank nicht gelang.

Nun hat meine Tochter nach erfolgreichem Abitur, dessen Noten mir trotz Aufforderung nicht mitgeteilt wurden, ein Studium begonnen (durch Eigenrecherche erfahren) und zufällig (!!!) hat sich meine Ex nun selbstständig gemacht.

Das riecht nach allerübelster Vorbereitung, um sich für den nächsten Auskunftsanspruch meiner Tochter nicht leistungsfähig zu machen. Da ich an meinem guten Angestelltengehalt nichts gestalten kann, bin ich voraussichtlich in den Hinter gekniffen, weil mir wahrscheinlich die Zahlungen zu 100% aufgebrummt werden.

Das ist für mich nicht hinnehmbar, da hier offensichtlich alles unternommen wird, um nur mir die Zahlungen aufzubürden.

Hat jemand Erfahrung mit solch einer Situation?

Ich bedanke mich jetzt schon für Infos.

Detaillierte Infos gerne über PN.

Gruß,

dauerzahler

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  Schulweg Kinder alleine
Geschrieben von: Pistachio 00 - 03-12-2014, 19:20 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (36)

Hallo,

heute erreichte mich ein Anruf mit unbekannter Rufnummer - "Hallo Papa, ich habe jetzt ein Handy ..."
Sie hatte mir schon erzählt, dass sie vielleicht ein Handy zu Weihnachten von ihrer Mutter bekommen wird. 
Nun war es also schon heute soweit ...
Ich fragte natürlich, warum sie so kurz vor Weihnachten schon ein Handy bekommen hat. Sie erzählte mir, dass das ihr Weihnachtsgeschenk sei und sie es schon bekommen hat, damit sie ab morgen allein zur Schule fahren könne.
Mama würde sonst zu spät kommen, wenn sie sie morgens zur Schule bringen würde.

Die KM ist ohne Berufsabschluss, war noch nie in ihrem Leben ernthaft berufstätig und macht seit einigen Monaten mal wieder eine sogenannte "2-jährige berufliche Weiterbildung".
Laut meiner Tochter besucht die KM wohl auch täglich irgendeine Schule.

Meine Tochter ist inzwischen 8 Jahre alt und in der 2. Klasse, Schulbeginn ist um 8.00. Bis zur Schule muss sie ca. 200 Meter laufen (die vielleicht in Mamas Begleitung, muss ich nochmal nachfragen), dann allein 3 Haltestellen mit der Straßenbahn fahren und auch an einer schwierigen Stelle die Strasse überqueren.

(Vor ein paar Monaten fuhr meine Tochter schon einmal allein nach Hause.
Weil ich das als nicht altersgerecht empfand, machte ich bei der Übergabe eine vorsichtige Bemerkung dazu (Ich finde das zu früh.), spürte aber auch schon, wie sich die KM (wie bei allen Themen) in ihrer Alleinsorge bevormundet fühlte.
Offenbar genau deshalb kam es dann sofort in der Folge zu Umgangskürzungen.)

Ich finde es nach wie vor deutlich zu früh, dass das Kind allein zur der Schule fährt und ja, auch als deutlich unverantwortliches Handeln der KM.
Natürlich mache ich mir auch Sorgen.

Wie findet ihr das, übertreibe ich womöglich ?
Ändern werde ich daran sicher nichts können.

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