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  Einvernehmliche Lösung mit Exe
Geschrieben von: DerSchmidt - 08-08-2010, 15:16 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (7)

Hallo Leidensgenossen,

habe heute mal wieder versucht eine einvernehmliche Lösung mit der Exe zu finden. Aber sie ist nichtmal drauf eingegangen, sie läßt es lieber über die Behörden laufen und bekommt schlussendlich weniger als ich ihr angeboten habe. Wie doof und sturr kann man sein?

Ein weiterer Resignierter

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  Erstausbildung
Geschrieben von: DerSchmidt - 07-08-2010, 09:48 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (10)

Hallo Väter,

weiß jemand wie es sich verhält wenn die Erstausbildung ein Studium ist. Sind bei einem Bachelorstudium dann drei Jahre Erstausbildung und beim Examen 4,5 Jahre Erstausbildung?!

Hintergrund ist, dass ich Jura studieren will und mit dem Bachelorabschluss kann ich nichts anfangen, der Master baut darauf auf, aber entspricht ja quasi einer Zweitausbildung. Ich befürchte, dass sich das JA dann nach drei Jahre meldet und meint ich solle die Ausbildung abbrechen, um die volle Leistungsfähigkeit zu erbringen.

Danke für Eure Hilfe

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  Sorgerecht - klagen oder warten?
Geschrieben von: sorglos - 06-08-2010, 00:31 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (62)


Nach der Entscheidung werden sich viele fragen, ob sie nun klagen sollen - oder noch auf die neue gesetzliche Regelung warten sollen?

Evtl. wäre es auch sinnig, zuerst mal einen "letzten Einigungsversuch" zu machen und die Mutter schriftlich aufzufordern oder zum Termin zu einer Sorgeerklärung beim Jugendamt zu bitten?

Erste Pressemleungen gibt es jedenfalls:

Zitat:Väter zeigen Interesse an Sorgerecht
05.08.10 | 15:10 Uhr

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zum gemeinsamen Sorgerecht für uneheliche Kinder sind die Anfragen von nichtverheirateten Männern bei den Gerichten in Sachsen-Anhalt angestiegen.
http://www.ad-hoc-news.de/vaeter-zeigen-...s/21529375

Wie seht ihr das?

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  Pathologisierung von Minderjaehrigen
Geschrieben von: Master Chief - 19-04-2010, 19:48 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (4)

Mahlzeit!

Melde mich zurück nach 3-4 turbulenten Wochen.
Kurz vor meinem Abschied von Singapur war ich noch kurz in Melbourne. Schöne Stadt, angenehmes Klima und freundliche Menschen, aber wie wir alle wissen ist Australien leider auch fest im Griff des internationalen Feminats.

Meine Expatriation endete leider vorzeitig, aber dafür kann ich meinen Sohn jetzt (hoffentlich) öfter sehen. In Deutschland werde ich vorübergehend OFW sein bzw. eine Wohnung anmieten, bevor meine wieder frei wird.

In eigener Sache nebenbei habe ich noch eine kleine Umfrage aus "sicherer" Entfernung lanciert. Hintergrund ist die Situation "Unterhaltsbedarf wegem schwierigem Kind" oder "Wie bekomme ich mein Kind ohne Zustimmung des anderen Elternteils in eine Psychotherapie?".
Vorausgesetzt das gemeinsame Sorgerecht besteht, dann bremst die Berufsordnung der Kammer in den meisten Ländern die vermeintlich fürsorgliche Mutter aus. Tenor: Gemäß BGB und geltender Rechtsprechung gibt es eine Therapie nur dann, wenn beide Eltern zustimmen bzw. ein Urteil vorliegt.

Die Minderheit der psychotherapeutischen Länderkammern in der bundesrepublikanischen Peripherie läßt ihren niedergelassenen Psychologen freie Hand in dieser Hinsicht und entläßt die betroffenen Elternteile damit in die Niederungen der deutschen Jurisdiktion, vulgo: "...dann gehen sie doch vor Gericht, wenn es ihnen nicht paßt."

Der Bundesverband der Länderkammern hat dazu folgendes angemerkt: "Kammerrecht ist Länderrecht." - und ist dem damit - auch in Bezug auf Bundesgesetze - völlig Schnurz.

Anzumerken ist im speziellen noch folgender Aspekt: Da mir die Zusammenhänge bewußt wurden, mich im Zweifel im Gerichtssaal wiederzufinden (naemlich dann, wenn dem Willen der Mutter nicht entsprochen wird), habe ich die Kammer nicht wegen ihrer Mißachtung geltender Bundesgesetze in ihrer Satzung angerufen, sondern wegen der Begründung der behandelnden Psychotherapeutin, die mit nur einer Unterschrift lustig drauflostherapierte. Herhalten mußte in Frau Doktors Antwort dafür die Dringlichkeit der Behandlung (gerne genommen bei Not-OPs u.ä., aber völlig aus der Luft gegriffen bei ambulanter Psychotherapie).

Das war eine bewußt irreführende und medizinisch unzutreffende Aussage und deswegen hatte ich die Kammer dem Grunde nach angeschrieben.
Auch hier dieselbe Reaktion: "Ist uns latte, verklagen sie die Therapeutin doch.".
Interessanterweise geht es bei der PKSH offensichtlich eine eindeutige Richtung:
Keine Informationen oder Bestimmungen über das gemeinsame Sorgerecht, stattdessen fokussiert man intensiv auf die ausufernde männliche Massengewalt innerhalb der Familie und wie der Behandelnde die lästige ärztliche Schweigepflicht umgeht, so z.B. in der Broschüre "Datenschutz und familiäre Gewalt" - Hinweise und Tipps zum Datenschutz bei Kooperationen zwischen dem Jugendamt und anderen Stellen; Hrsg. Ministerium für Bildung und Frauen des Landes Schleswig-Holstein, Dezember 2005.

Jetzt nun zu dem Aspekt für die tfaq: Ist man sich einigermaßen sicher, daß die Ex das eigene Kind nicht zu jedem Preis pathologisiert oder gerichtlichen Prozessen aussetzen will, dann sollte man sich nicht zu sicher sein in Deutschland.
Eine kurze Autofahrt über die Landesgrenze z.B. von Niedersachsen nach Hamburg und schwupps ist das eigene Kind in der Therapie, ohne selber zugestimmt zu haben.

Vor allem für die Unterhaltszahler in den betroffenen Ländern daher folgende Übersicht (Aufstellung nach Eingang der Antwort (S.-H. und Niedersachsen ausgenommen)):

PTK / Satzungsgebunden an das Sorgerecht / Satzungsartikel / Anmerkung
===================================================
S.-H. / nein
Hamburg / nein / §4 (3) / Kindeswohl!
Niedersachsen / ja / §12 (3 und 5)
NRW / ? / Verweis auf die Hotline für Mitglieder - eher §12 (3) und ja
Hessen / ja / §14 (3)
BW / ja / §9 (3a)
OPK / ja / lt. Antwort
Rheinland-Pfalz / nein / Einzelfallentscheidung d. Arztes
Bremen / ja / §12 (2 und 3)
Bayern / nein / Hinweis §1 (2): Psychotherapie nur im Rahmen der gesetzlichen Regelungen
Saarland / ja / § 12 (2 und 3)

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  Kontaktabbruch
Geschrieben von: Jigsaw - 18-04-2010, 10:44 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (24)

Ich hatte jetzt mehrfach angerufen auf den Anrufbeantworter von der Ex.
Keine Reaktion. Auf E-Mail gibt es auch keine Antwort.
Möchte halt zu dem Geburtstag meiner Tochter anfang Mai und das will Ex wohl nicht.

Kein Sorgerecht, nur die Zahlpflicht. Zahle immer regelmässig, aber das reicht dem Jugendamt nicht.
Mich kotzt es dermassen an, diese Situation beenträchtigt mein Leben und das geht mir auf den Geist!!!!!!!!!
Ausserdem zahle ich 225 Euro und hab null Rechte!!!!!!!!!!!
Insgesamt inklusive Kindergeld über 400 Euro für einen Säugling. Ticken die noch richtig und das reicht immer noch nicht.

Scheiss Staat!

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  das recht der exe am namen
Geschrieben von: stafford - 16-04-2010, 14:50 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (9)

was mich gerade tierisch ärgert...
die exe meines mannes trägt ja weiterhin (seit ca. 15 jahren) seinen nachnamen, den sie damals bei der hochzeit angenommen hatte.
da wir ja jetzt verheiratet sind und ich auch seinen namen angenommen habe, bin ich der meinung, dass es an der zeit wäre (bzw. eigentlich ist es schon lange überfällig), dass exe endlich seinen namen ablegt.
frage:
kann man exe irgendwie dazu zwingen???
immerhin pimpert sie sich durch die halbe weltgeschichte und zieht so unseren namen durch den dreck. wenn wir jetzt müller heissen würden, würde nicht jeder sofort auf uns schliessen, aber da unser name in unserer region sonst nicht vorkommt, ist das eben nicht so toll den selben namen zu haben, zumal ich schon desöfteren von aussenstehenden auf sie angesprochen wurde (immer im negativen sinne).
weiss nur, dass der mann früher das recht hatte die frau zum ablegen des namens zu zwingen unter bestimmten umständen, z.b. auch wenn die frau sich einem anderen mann zugewandt hatte, was ja damals bei der scheidung so war.
habe allerdings nirgends gefunden ob dieses recht heute noch anwendbar wäre??

wie haben eure exfrauen denn das mit dem namen gehandhabt? behalten oder abgelegt?

ps: am meisten ärgert mich, dass exe neulich meinte sie wolle mit unserer familie nichts mehr zu tun haben.... ach ja... aber unseren namen möchte sie behalten AngryAngryAngry

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  Urkundliche Anerkennung...
Geschrieben von: couvi - 16-04-2010, 12:38 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (10)

Hallo zusammen,
brauche umbeding euren rat, hier mal meine Geschichte in kurzform...

Ich habe 2 Kinder geb 96 und 98.
Trennung dann 2000 und seit 2001 keinen Kontakt mehr zu den Kindern.
Schicke aber seit 2000 immer regelmäßig meine Lohnbescheide zum JA und brauchte bis jetzt nichts zu bezahlen da ich immer unter dem Selbsbehalt lag oder wie die letzten Jahre grad mal 50 Euro darüber.

Gestern bekam ich dann mal wieder Post vom JA in dem mir Mitgeteilt wird das die gute Frau vom JA den Untaerhalt für die beiden Kinder berechnet hat und ich dieses doch urkundlich Anerkennen lassen muß.

Ich habe jetzt mal meine Lohnunterlagen der letzten 12 Monate durchgerechnet und bin zu einem Durchschnittseinkommen von 994€ gekommen(miteingerechnet sind Anwesenheitsprämie, Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und Leistungsprämie)

Nun steht da:
ab de 01.04.2010 mtl 100% des jeweiligen Minestunterhaltes der 3. Alterstufe

Danach ergibt sich folgender Zahlbetrag:
ab 01.04.2010 mtl 426 € abzgl 92€ Kindergeld = 334 €

Nach erfolgter Titulierung wird der Unterhalt auf die aktuelle Leistungsfähigkeit von 24 € monatlich beschränkt.

Kann mir da jemand weiterhelfen? Dürfen die so einen hohen Unterhalt festsetzen auch wenn man nicht viel verdient? Bis jetzt hat sich die Dame vom JA nie gemeldet , (diesmal hat aber eine Kollegin den Fall bearbeitet weil meine Sachbearbeiterin im Urlaub ist) deshalb bin ich immer davon ausgegangen das ich zu wenig verdiene.
Mein Verdienst hat sich zum letzten Jahr auch nicht wirklich erhöht deshalb vertehe ich das jetzt nicht..

Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen, ich hoffe das es jetzt nicht zu konfus geschrieben ist!! :-)

Ein ziemlich ratloser
Couvi

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  Wie soll ich vorgehen?
Geschrieben von: kirikari - 16-04-2010, 11:29 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (14)

Hallo Trennungsväter,

ich möchte hier mal meine Trennungsgeschichte so kurz wie möglich aufschreiben und mir hoffentlich gute Tipps geben lassen.
Ich habe eine Frau und zwei Kinder, die ältere ist 15 Jahre alt und nicht mein leibliches Kind. Die Jüngere ist 5 Jahre alt und unser gemeinsames Kind. Wir haben ein gemeinsames Haus, wo beide ins Grundbuch eingetragen sind. Von meiner Frau habe ich mich nun nach diversen Querelen am Ostersamstag getrennt. Der ausschlaggebende Punkt war, dass Ihr Job als Kassiererin wegen Diebstahls gekündigt wurde und sie mir diverse Sachen nicht erzählt hat. Mein Grund für die Trennung ist, das schon seit langem nicht mehr vorhandene Vertrauensverhältnis.
Ihre Ex-Chefin hat mich zum Gründonnerstag um ein Gespräch gebeten. Sie erzählte mir, dass meine Frau schon seit Längerem unter Verdacht stehe, diversen Sachen entwendet zu haben. Nun wurde sie erwischt und fristlos entlassen. Darauf hin ging natürlich in unserem kleinen Ort, ca. 5000 Einwohner, die Nachricht wie ein Lauffeuer um. Auch meine Schwiegermutter setzte eins oben drauf und erzählte im Ort, dass meine Frau psychisch krank sei und dass es ja keinen Falschen treffe, die haben ja genug Geld. Diese Sache wollte die Ex-Chefin nun mit mir klären, da wir uns auch noch recht gut kennen. Ich erfuhr nun die ganze Geschichte, die in der Firma ablief.
Kurzum ich habe die Beziehung nachdem ich meine Frau darauf angesprochen habe, sie natürlich alles abgestritten hat, ich mich nochmals mit der Chefin für sie einsetzte, sie aber Beweise für einige Entwendungen hat, sie dann Ihre Mutter vorschob, nun endgültig beendet. Aber auch schon vorher kriselte es häufig in unserer Beziehung. Meine Frau war häufig mit anderen Männern zusammen, mit oder ohne Fremdgehen ist mir nicht bekannt. Auch hat sie es vorgezogen mit anderen weiblichen Bekannten öfters mal auszugehen, was dann oft genug bis weit nach Mitternacht andauerte. Alle Gespräche fruchteten nicht, bis ich dann irgendwann zu gemacht habe und ich mein eigenes Leben in unserer Beziehung begann. In unserem Ort geht zusätzlich das Thema um, dass sie auch noch fremdgegangen ist.
Sie hat nun eingesehen, dass sie in unserem Ort keine Chance mehr hat, daraufhin einigten wir uns, dass sie auszieht.
Nun möchte sie mit den Kindern in die nächst größere Stadt ziehen. Allerdings möchte die Große, die ich seit dem 4. Lebensjahr kenne, bei mir bleiben, da sie demnächst auf die Oberschule geht und ihre Freunde hier hat. Nun besteht bei mir natürlich die Hoffnung, die Kleine auch hier zu behalten, was meine Frau natürlich nicht möchte. Zusätzlich Hoffnung gibt mir, dass meine Frau sich seit einem halben Jahr in psychischer Behandlung befindet, um ihre schlechte Kindheit aufzuarbeiten. Außerdem leben meine Eltern und meine Schwiegermutter im Ort.
Zusätzlich möchte ich noch sagen, dass beide Kinder absolute Vaterkinder sind.
Wenn sie in die nächst größere Stadt ziehen will, ich in der Nähe arbeite, also weiterhin Hoffnung besteht, dass ich die Kleine sehen kann, vorausgesetzt die Große bleibt.
Wir uns bestmöglich ohne Rosenkreig einigen wollen.
Wenn ich alleine bleibe, das gemeinsame Haus verkauft wird und beide große Schulden haben werden.
Ich habe Gleitzeit und könnte die Kleine weiterhin zum Kindergarten bringen. Sie wäre dann ab mittags von Schwiegermutter und meinen Eltern versorgt. Diese Woche bin ich mit den Kindern alleine zuhause, da die Frau im Urlaub ist. Läuft super!
So nun meine Fragen an alle:
Wie soll ich weiterhin vorgehen?
Wie stehen meine Chancen die Kleine auch zu behalten?
Soll ich einen Beratungstermin beim Anwalt nehmen?

Gruß Kirikari

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  Neuer Titel des KU nach Auslauf von BU
Geschrieben von: jancux - 15-04-2010, 18:02 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (8)

Hallo Leute,

ich habe ein paar Fragen bezüglich des KU Titels, wenn BU Ende des Jahres ausläuft.

1. Das JA wird mich wohl wieder auffordern Auskunft zu geben über meine Einkünfte.

Da ich dann nur noch einer Person Unterhaltspflichtig bin werde ich wohl vom JA eine Stufe in DT hochgestuft werden.

Meine Frage ist nun: Was ist mit dem alten Unterhaltstitel (KU)?

Hat die KM den alten Titel herauszugeben bevor ich den neuen Titel erstellt habe (§ 371 BGB).
(Wenn nein, dann sind ja zwei Titel gleichzeitig im Umlauf und ich muss dann für ein oder zwei Monate zwei Titel bedienen ! Huh )
Oder wird der alter Titel vom JA abgeändert.
Muss leider sagen das ich einen dynamischen und unbefristeten Titel beim JA unterschrieben habe, weil ich es nicht besser wusste.

Beim JA wurde mir auch gesagt, dass das Kind nach BGB einen Anspruch auf einem dynamischen Titel hat.
Ist das so richtig ? (gelesen habe ich § 1612a schon).
Kann der Titel nicht auch statisch sein, denn die DT ändert sich ja jetzt jährlich (Dank Westerwelle & Co) und nicht mehr nur alle 2 Jahre.

Ich würde gerne nächstes Jahr lieber einen dynamischen Titel bis zur nächsten Altersgruppe des Kindes (also bis zum 6 LJ ) erstellen. Big Grin
Könnte ich da Ärger mit dem JA bekommen?
Kann ich das so machen oder wird die KM mich dann verklagen?

thanks a lot für alle die in diesem Forum auf meine Fragen antworten.

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  Diskussion zu "Bisher ist es gut gelaufen"
Geschrieben von: p__ - 13-04-2010, 16:10 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (38)

Durch einen dämlichen Moderationsfehler meinerseits gingen die letzten beiden Postings des Threads "Bisher ist es gut gelaufen" verloren. Hier nochmal alles bis dahin:

p

Diskussion zu "Bisher ist es gut gelaufen"
[ Diskussion zum Beitrag http://www.trennungsfaq.com/forum/showth...p?tid=2904 ]

Bravo. Hast du gut gemacht: Frühzeitig informiert, die Tips nicht nur gelesen sondern auch umgesetzt, konsequent gehandelt. Prima Ergebnis, das nahe am erreichbaren Maximum liegt. Eine Prise Glück war auch dabei. Hoffentlich erweist sich das Wechselmodell als stabil, das würde ich vor allem dem Kind wünschen.

Hausrat ist sekundär. Auf diesem Feld solltest du nicht lange fechten, lohnt sich nicht. Zum Kindesunterhalt bei Wechselmodell steht einiges in der faq. Wie ist der Stand beim Trennungsunterhalt, was verlangt sie mit welcher Begründung? War sie vorher Hausfrau, wenn ja wie lange? Wieso Mietbeteiligung, jeder wohnt doch jetzt in einer selbst gemieteten Wohnung?

Untiefen lauern eher beim Zugewinn- und Versorgungsausgleich. Damit kannst du schlimmer zur Ader gelassen werden wie mit Hausratkrempel oder ein paar Monaten Mietanteilen. Taugt dein Anwalt etwas?


Toter Hund

Sinn und Zweck der Tfaq voll erfüllt.
Die Ex mit Hochgeschwindigkeit vor die Wand.
Applaus und "Hut lupf und wieder aufsetz" :-)

Kann mich nur P anschliessen, besser geht kaum noch.
Weitermachen
Beste Grüsse vom Köter
Der Weg ist das Ziel
(und wer vom Weg abkommt lernt die Gegend kennen)


Cougar

Vorab: Vielen Dank für die positiven Antworten. Klar habe ich auch Glück gehabt und es ist auch richtig, dass sie sich inkl. Ihrer Anwälte (nachdem sie sich mit nichts durchsetzen konnte, hat sie der ersten gekündigt und sich eine andere genommen, die ist aber auch nicht besser) ziemlich dämlich verhalten hat, aber mein bisheriger Erfolg ist zu einem großen Teil den Ratschlägen hier zu verdanken. Ich hätte mich sonst eben auch typisch männlich verhalten und es nie für möglich gehalten, zu was Frauen in einem solchen Streit fähig sind und schon hätte ich ziemlich dumm dagestanden. So hatte ich den Überraschungseffekt voll auf meiner Seite, denn Sie hätte nie mit meinen Reaktionen gerechnet. Kann also nur allen Mitlesern bei denen eine solche Auseinandersetzung ansteht dazu raten, die Ratschläge hier ernst zu nehmen und sich ohne Abstriche daran zu halten!
(04-03-2010 15:18)p schrieb:
Hoffentlich erweist sich das Wechselmodell als stabil, das würde ich vor allem dem Kind wünschen.

Das wünsche ich mir natürlich auch. Zum Glück ist ihre neue Wohnung nur ein paar Minuten von der "Ehewohnung" entfernt und so kann das gewohnte Umfeld und die sozialen Kontakte bestehen bleiben, egal bei wem sich die Kleine aufhält. Bisher läuft es ganz gut und überraschenderweise auch friedlich und kooperativ, wenn wir z.B. durch irgendwelche Umstände von den eigentlich vereinbarten Zeiten abweichen müssen.

(04-03-2010 15:18)p schrieb:
Hausrat ist sekundär. Auf diesem Feld solltest du nicht lange fechten, lohnt sich nicht.

Das sehe ich in meinem Fall ein wenig anders. Was sie mit ihrer Wild-West-Methode nicht erreicht hat, versucht sie nun auf rechtlichem Weg: Mir die Bude leer zu räumen. Komme ich Ihren Forderungen nach, habe ich praktisch nichts mehr. Sie meint ganz schlau zu sein und erklärt unseren gesamten Hausrat zu ihrem Eigentum, also entweder von ihr eingebracht oder er wurde ausschließlich ihr von ihrer Familie geschenkt. Das ist natürlich lächerlich und kein Richter wird ihr glauben, dass z.B. Hochzeitsgeschenke nur ihr gemacht worden sind. Bei uns ist es so gewesen, dass wir 1 1/2 Jahre vor der Ehe zusammengezogen sind. Wir hatten zu dem Zeitpunkt 2 vollständig eingerichtete Haushalte und haben "zusammengeschmissen". D.h. was nicht mehr benötigt wurde, wurde zu Geld gemacht und der Erlös ist in die Gemeinschaft geflossen. Natürlich habe ich mich als Mann mehr ihrem Geschmack "gebeugt" und so haben wir mehr Gegenstände von ihr behalten und meine wurden eben verwertet, aber der gesamte Vorgang ist eben ein "zusammenschmeissen". Danach war das Geld wie auch die Gegenstände gemeinschaftliches Eigentum, der dann ca. 1 1/2 Jahre später in die Ehe gemeinschaftlich eingebracht worden ist. Daher ist dies - wie natürlich auch alles weitere war wir danach gekauft haben oder was uns geschenkt worden ist - Gemeinschaftseigentum und muss aufgeteilt werden. Sie meint aber dies alles für sich beanspruchen zu können und der kleine Teil der dann noch bleibt muss dann auch noch geteilt werden.
Es kommt noch hinzu, dass sie über eine voll eingerichtete Wohnung verfügt, zum Teil finanziert durch die ARGE (habe ich erfahren, weil die Bescheide aus welchem Grund auch immer an meine Anschrift gegangen sind). Sie benötigt dies also alles gar nicht und kann es zum Teil in ihrer neuen Wohnung nicht einmal gebrauchen.
Ich bin also natürlich durchaus bereit, ihr einiges im Rahmen einer Hausratsaufteilung zu geben, soweit es nicht zu meinem Betriebsvermögen gehört und soweit ich es nicht für die Haushaltsführung benötige. Aber das reicht ihr nicht, sie will - wie oben schon gesagt - eigentlich alles. Wenn ich dem nachkomme, bleibt mir praktisch ein Sofa und ein Schrank und das kommt nicht in Frage.

(04-03-2010 15:18)p schrieb:
Zum Kindesunterhalt bei Wechselmodell steht einiges in der faq. Wie ist der Stand beim Trennungsunterhalt, was verlangt sie mit welcher Begründung? War sie vorher Hausfrau, wenn ja wie lange? Wieso Mietbeteiligung, jeder wohnt doch jetzt in einer selbst gemieteten Wohnung?

Kindesunterhalt gibt es nichts. Das hebt sich gegenseitig bei unserem Wechselmodell auf. Zum Trennungsunterhalt hat sich ihre Anwältin gemeldet und will Auskunft haben über Gott und die Welt. Ich lehne dies grundsätzlich ab, da aus meine Sicht kein Anspruch besteht. Sie hat mich mit ihrer besten Freundin ziemlich hinterhältig (welcher Mann kommt bei der besten Freundin denn auf eine solche Idee?) praktisch vor meinen Augen hinter meinem Rücken betrogen und hat sich jedem Versuch die Ehe noch zu retten widersetzt. Sie ist gegen meinen Willen ausgezogen und hat versucht Straftaten gegen mich zu begehen und gemeinschaftliches Eigentum zu stehlen und mir das Kind zu entziehen (was ich ja sogar durch ihre ach so schlaue Anwältin sogar schriftlich vorliegen habe), ich glaube allein das schon reicht um die Unbilligkeit eines solchen Anspruches zu belegen. Hinzu kommt, dass sie seit 03/08 wieder arbeitet. Davor hatte sie die 3jährige Mutter/Erziehungszeit gehabt und hat mit ihrem Arbeitgeber unter Berufung auf das Teilzeitgesetz einen Halbtagsjob vereinbart. Sie kann aber jederzeit sofort wieder Vollzeit arbeiten und sich somit ihren Lebensunterhalt selbst verdienen. Ich habe das Auskunftsersuchen abgelehnt und im Gegenzug sie aufgefordert ihre Einkünfte inkl. der Trinkgelder (!!! - sie arbeitet in der gehobenen Hotel-Gastrobranche und bekommt reichlich) offen zu legen, damit ich eventuelle Ansprüche prüfen kann. Natürlich geht es mir nicht wirklich darum Ansprüche zu stellen, aber der Gedanken, dass ich dem Hotel, allen Mitarbeitern dort und natürlich auch ihr die Steuerfahndung auf den Hals schicken werde, denn da wird jeden Monat im erheblichen Umfang Trinkgeld am Fiskus vorbei eingenommen, wird ihr sicher einige Bauchschmerzen verursachen. Sollte sie lügen und die Trinkgelder bestreiten, habe ich Mittel und Wege diese zumindest teilweise zu beweisen, dann hätte sie falsche Angaben gemacht und ebenfalls ihren Anspruch verwirkt. Bin da also ganz guter Dinge nichts zahlen zu müssen.

Zu der Wohnung: Die ist gemeinschaftlich gemietet, sie hat sie gegen meinen Willen verlassen, bleibt aber im Vertrag, da sowohl mein Vermieter, wie auch ich eine Änderung des Vertrages ablehnen. Somit ist sie nach allem was ich gelesen habe bis zu einem Jahr mir gegenüber im Innenverhältnis für die Hälfte der Miete erstattungspflichtig. In unserem Fall wird dies etwas anders sein, da ich die Wohnung auch beruflich nutze, dieser Teil wird also allein von mir zu tragen sein und auch die Dauer der Erstattungspflicht sehe ich eher als kürzer an, da ich - wenn ich die Wohnung nicht beruflich nutzen würde auch eine kleinere und billigere Wohnung für mich und meine Tochter mieten könnte aber grundsätzlich ist der Anspruch - auch nach Auskunft meiner Anwältin - gegeben. Siehe auch hier: http://www.finanztip.de/recht/familie/sp...tenteilung

(04-03-2010 15:18)p schrieb:
Untiefen lauern eher beim Zugewinn- und Versorgungsausgleich. Damit kannst du schlimmer zur Ader gelassen werden wie mit Hausratkrempel oder ein paar Monaten Mietanteilen. Taugt dein Anwalt etwas?

Kenne meine Anwältin schon seit vielen Jahren und bisher war ich immer sehr zufrieden. Beim Zugewinn sehe ich keine großen Probleme, wir waren ja nicht lange verheiratet und ich habe in der Zeit einen kleinen Betrieb aufgebaut, der erst jetzt langsam anfängt mehr als das zum Leben notwendige abzuwerfen. Unterm Strich habe ich also investiert und habe heute weniger als am Anfang unserer Ehe, denn die Rücklagen wurden in dieser Zeit aufgebraucht, dies wird auch nicht durch einen fiktiven Firmenwert anders zu sehen sein. Beim Versorgungsausgleich kann ich wohl etwas beanspruchen, denn ich habe in dieser Zeit gar nichts für die staatliche Rente gemacht und privat haben wir beide die gleiche Summe in eine private Rentenversicherung eingezahlt. Durch ihren Angestelltenjob hat sie also mehr für die Rente getan und wird hier wohl etwas abgeben müssen - über das dumme Gesicht von ihr freue ich mich heute schon ;-))!


kämpfenderVater

GLÜCKWUNSCH !!!

Frage: Wie erfolgt jetzt die Kindesbetreuung ?

(Danke auch für den Tipp mit "KM muss deine Miete hälftig weiter zahlen ...", der fehlte hier bisher ...)


Cougar

(05-03-2010 00:38)kämpfenderVater schrieb:
GLÜCKWUNSCH !!!

Frage: Wie erfolgt jetzt die Kindesbetreuung ?

(Danke auch für den Tipp mit "KM muss deine Miete hälftig weiter zahlen ...", der fehlte hier bisher ...)

Ich habe ein Wechselmodell ausgearbeitet und über meine Anwältin in den Prozess als Antrag eingebracht. Dies wurde dann auch von ein paar winzigen Änderungen hinsichtlich der Übergabezeiten wie folgt vereinbart:

Von Montag bis Mittwoch früh ist sie bei mir. Ich bringe sie am Mittwoch noch in die Kita, meine Frau holt sie dann dort Mittwoch nachmittags ab und hat sie dann bis Samstag 9 Uhr. Die Wochenenden sind geteilt, d.h. wenn es ein Mutterwochenende ist, dann bleibt sie bei ihr bis Sonntag 17 Uhr, ist es ein Vaterwochenende kommt sie ab Samstag 9 Uhr zu mir. Diese Regelung kommt sowohl meinen beruflichen Belangen, wie auch den bisherigen Lebensgewohnheiten unserer Tochter - so weit dies nach einer Trennung möglich ist - entgegen und gibt uns auch mehr Flexibilität als das typische Woche hier / Woche da - Modell. Mal sehen, wie es sich in der Praxis bewährt aber bisher läuft es ganz gut.


blue

(04-03-2010 14:22)Cougar schrieb:
Die Richterin und die Dame vom Jugendamt waren auf meiner Seite und so habe ich meinen Antrag auf Beibehaltung des gemeinsamen Sorgerechtes und auf ein von mir im Detail ausgearbeitetes 50%-Wechselmodell praktisch ohne Abstriche durchsetzen können.
Das liest sich für mich persönlich ganz schrecklich!

Ein Vater muß also einen Antrag "zur Beibehaltung des gemeinsamen Sorgerechtes" stellen.

Aus meiner Sicht ist das kein Fortschritt.

Ich selbst kann tun und machen, was ich will. Selbst als angeblicher Kinderschänder und belastet mit Gefährderansprache hat meine Ex niemals versucht, das alleinige Sorgerecht zu bekommen!

Ich habe es bis heute nicht verstanden, warum ich noch das gemeinsame Sorgerecht habe.


Cougar

(05-03-2010 02:15)blue schrieb:
Das liest sich für mich persönlich ganz schrecklich!
Ein Vater muß also einen Antrag "zur Beibehaltung des gemeinsamen Sorgerechtes" stellen.

Muss er ja nicht automatisch. Wird nur dann nötig, wenn die Ex versucht das alleinige Sorgerecht zu bekommen. Ich hatte - erfolgreich - im Wege der einstweiligen Anordnung den Antrag gestellt vorläufig mir das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht zu übertragen. Dies wurde von der Gegenseite im Hauptverfahren mit einem Antrag auf dauerhafte Übertragung des AR und Erziehungsrechts auf die Mutter "beantwortet". Daraufhin habe ich dann meinen Antrag gestellt, bzw. stellen lassen, der das gemeinsame AR und ER inkl. dem Wechselmodell vorgesehen hat und damit habe ich mich zu fast 100% durchsetzen können. Wenn ich das mit den Erfahrungen vergleiche, die hier viele gemacht haben, ist das aus meiner Sicht eine eher sehr ungewöhnliche Entscheidung.


blue

Nunja, viel herumgeeiere um was eigentlich normaaal iss.
Hast den Roben und Fledermäusen viel Kohle in den Rachen geschoben, um was es denen im Grunde geht.

Bleibt es -meiner Meinung nach- , was ein gemiesames Sorgerecht in der Praxis wirklich bedeutet.

Ich freue mich in ein paar Jahren darauf, dass sich meine Kinder um mich kümmern dürfen, wenn ich selbst bedürftig werde. Dann hat sich die "Ausbildung" meiner UHN bei den Kindern doch bezahlt gemacht, oder!?


Ich bin fies, ich weiß. Jedoch denken viel UHN´s nicht von heute bis morgen.

Adoption? Kommt heute nicht in Frage! Denn sonst würde der KU nicht sprudeln. Später? Nicht mehr möglich!



Cougar

(05-03-2010 02:43)blue schrieb:
Nunja, viel herumgeeiere um was eigentlich normaaal iss.
Wäre ja schön aber leider ist es in der Praxis eben nicht so.

(05-03-2010 02:43)blue schrieb:
Hast den Roben und Fledermäusen viel Kohle in den Rachen geschoben, um was es denen im Grunde geht.

Welche Alternative habe ich denn deiner Meinung nach gehabt? Wäre ich meinen Weg nicht gegangen, hätte meine Frau jetzt fast den gesamten Hausrat und ich würde meine Kleine - wenn überhaupt - alle 14 Tage am Wochenende sehen dürfen. Allein die Neuanschaffung des Hausrates wäre 50 mal teurer gekommen, als die bisherigen Anwaltskosten.

(05-03-2010 02:43)blue schrieb:
Bleibt es -meiner Meinung nach- , was ein gemiesames Sorgerecht in der Praxis wirklich bedeutet.

? Das verstehe ich nicht.

blue

Ich antworte jetzt im richtigen Strang.

(05-03-2010 03:29)Cougar schrieb:
Allein die Neuanschaffung des Hausrates wäre 50 mal teurer gekommen, als die bisherigen Anwaltskosten.
Echt? Kann ich irgendwie nicht glauben. Aber sei es drum....Eine Welle wegen des Hausrates hätte ich nicht gemacht.

(05-03-2010 03:29)Cougar schrieb:
(05-03-2010 02:43)blue schrieb:
Bleibt es -meiner Meinung nach- , was ein gemeinsames Sorgerecht in der Praxis wirklich bedeutet.

? Das verstehe ich nicht.
Selbst mit gemeinsamen Sorgerecht muß ich immer wieder selbst dafür sorgen, überhaupt Informationen zu erhalten, ob meine Kinder noch leben!


Cougar

(05-03-2010 10:26)blue schrieb:
(05-03-2010 03:29)Cougar schrieb:
Allein die Neuanschaffung des Hausrates wäre 50 mal teurer gekommen, als die bisherigen Anwaltskosten.
Echt? Kann ich irgendwie nicht glauben. Aber sei es drum....Eine Welle wegen des Hausrates hätte ich nicht gemacht.

Muss jeder selbst wissen. Aber woher hätte ich die ca. 50.000 bis 60.000 nehmen sollen um mir meinen vorherigen Hausrat wieder anzuschaffen? Ich finde der Aufwand, den ich hier bisher betrieben habe - und der hält sich ja in engen Grenzen - hat sich gelohnt. So habe ich nach wie vor eine eingerichtete und gemütliche Wohnung und lebe nicht auf Jaffa-Möbeln.

(05-03-2010 10:26)blue schrieb:
Selbst mit gemeinsamen Sorgerecht muß ich immer wieder selbst dafür sorgen, überhaupt Informationen zu erhalten, ob meine Kinder noch leben!

Das ist natürlich Mist, kann mir aber bei meinem Umgangsmodell nicht passieren, denn erstens ist die Kleine ja ebenso oft bei mir wie bei der Mutter und 2. haben wir uns verpflichtet im Falle einer Krankheit den anderen sofort zu unterrichten und inzwischen hat sie wohl gelernt, dass mit mir da nicht zu spaßen ist. Macht sie das ein oder zweimal nicht, bin ich beim Familiengericht.

Aus Deinen Beiträgen spricht eine tiefe Resignation. Wahrscheinlich aufgrund Deiner Erfahrungen auch berechtigt. Das ist bei mir anders, denn erstens bin ich eine Kämpfernatur und wer sich mit mir anlegt, muss sich warm anziehen und 2. macht mir die Auseinandersetzung mit meiner Frau richtig Spaß. Das baut mich auf. Die Sorgerechtssache war belastend - da ging es um die Frage, ob sie es schafft mir das Kind zu nehmen - aber alles andere? Da freue ich mich über jeden dämlichen Anwaltsbrief den ich zunichte machen kann. Soll sie streiten, ich habe damit kein Problem!


blue

(05-03-2010 20:11)Cougar schrieb:
Das ist bei mir anders, denn erstens bin ich eine Kämpfernatur und wer sich mit mir anlegt, muss sich warm anziehen ...
Du scheinst wirklich eine professionelle Einstellung zu haben und Dich mit dem Thema gut auseinandergesetzt zu haben. Das finde ich gut! Dann wünschte ich mir, dass Du hier in diesem Forum in Zukunft anderen Vätern einige gute Hinweise geben kannst.


kämpfenderVater

(05-03-2010 21:00)blue schrieb:
Dann wünschte ich mir, dass Du hier in diesem Forum in Zukunft anderen Vätern einige gute Hinweise geben kannst.

! ! !


Master Chief

Ich ziehe auch meinen Chapeau virtuel vor Cougar.
Er hat einfach die weibliche Seite an sich selbst entdeckt und herausgelassen.

Obwohl nicht so ganz: Jeder im Forum würde für hälftigen Umgang und keine Ansprüche wahrscheinlich tot umfallen.
Cougar, sei doch eine vorbildliche Mutter und schränke den Umgang auf das Minimum ein und pflastere die Straße mit Unterhaltsklagen. - Dann kannst Du auch viel besser Herumjammern von wegen "Doppelbelastung". Das ist außerdem viel authentischer und Du bekommst die Ehrennadel im vamv und isuv.

'n Scherz.

Das war eine ganz außerordentliche Leistung bis jetzt.

Wie bist Du mit dem Druck umgegangen (Eltern, Freunde)? Gab es da keinen der gesagt hast: "Wie kannst Du nur?" oder "So schlimm wird das mit der Scheidung doch nicht!" oder "das Kind gehört doch zur Mutter!"? Was war mit der Mutation von der treusorgenden Ehefrau zum Staatsfeind Nr. 1? Wie ging es Dir damit?

Kann es sein, daß Deine KM schon immer in der gehobenen Gastronomie gearbeitet hast, während Du dort Stammkunde warst?
Dann hat sie sich von Dir einen Braten in die Röhre schieben lassen, um Dich, im Wissen um die Höhe Deiner Geldbörse, finanziell bis auf weiteres (lebenslang) zur Ader zu lassen?

(05-03-2010 20:11)Cougar schrieb:
Aber woher hätte ich die ca. 50.000 bis 60.000 nehmen sollen um mir meinen vorherigen Hausrat wieder anzuschaffen? (…)
Kenne meine Anwältin schon seit vielen Jahren (…)

Also die Pretty Woman-Leier?

Das mit dem Wachdienst fand ich am Besten!

Gruss aus Singapur,
Master Chief


Cougar

(06-03-2010 04:09)Master Chief schrieb:
Ich ziehe auch meinen Chapeau virtuel vor Cougar.
Er hat einfach die weibliche Seite an sich selbst entdeckt und herausgelassen.



(06-03-2010 04:09)Master Chief schrieb:
Wie bist Du mit dem Druck umgegangen (Eltern, Freunde)? Gab es da keinen der gesagt hast: "Wie kannst Du nur?" oder "So schlimm wird das mit der Scheidung doch nicht!" oder "das Kind gehört doch zur Mutter!"? Was war mit der Mutation von der treusorgenden Ehefrau zum Staatsfeind Nr. 1? Wie ging es Dir damit?

"Meine Familie" steht zu mir, obwohl es schon auch Überzeugungsarbeit gekostet hat bei einigen diese "Kind gehört zur Mutter"-Überzeugung zu korrigieren. Erstaunlich war für mich auch, dass der Erhalt der einstweiligen Verfügung mit dem vorläufigen alleinigen ABR von einigen als "Kindesentziehung" gegenüber der Mutter angesehen worden ist. Aber wie gesagt: Nach ein wenig Überzeugungsarbeit hatte ich die dann doch auf meiner Seite. Für die Familie meiner Frau bin ich dagegen nun der schlechteste Mensch auf Erden, die grüßen mich nicht einmal mehr, obwohl bisher nicht einer von denen auch nur einmal versucht hat, mit mir über die Sache zu sprechen, meine Motivation zu erfragen o.ä. Aber das ist mir auch ziemlich egal. Was die Mutation angeht: Schwer zu beantworten. Mir geht es mit der ganzen Trennung so gut, dass dies die Enttäuschung über das Scheitern der Ehe und die Enttäuschung über ihr Fehlverhalten wohl vollständig überdeckt. Ob ich nach dieser Erfahrung aber jemals wieder einem weiblichen Wesen vertrauen werde, wage ich zu bezweifeln.

(06-03-2010 04:09)Master Chief schrieb:
Kann es sein, daß Deine KM schon immer in der gehobenen Gastronomie gearbeitet hast, während Du dort Stammkunde warst?
Dann hat sie sich von Dir einen Braten in die Röhre schieben lassen, um Dich, im Wissen um die Höhe Deiner Geldbörse, finanziell bis auf weiteres (lebenslang) zur Ader zu lassen?

Sie hat da damals zwar schon gearbeitet aber darüber haben wir uns nicht kennengelernt und so üppig waren meine Finanzen auch nicht. Zudem war ich damals gerade mitten in meiner ersten Scheidung. Die lief dann zwar völlig harmlos, friedlich und von einem Miniversorgungsausgleich abgesehen auch finanziell ohne Folgen ab, aber das konnte man damals noch nicht absehen, hätte auch anders kommen können. Mein kleines Unternehmen stand auch ganz am Anfang, so dass ich finanziell gesehen eher "unattraktiv" gewesen bin. Zudem traue ich ihr eine solche "Weitsicht" auch gar nicht zu, sondern glaube, dass sie erst im Rahmen der Trennung diese "ich-kann-machen-was-ich-will-und-mein-Mann-hat-alles-zu-akzeptieren-und-muss-zu-allem-ja-und-amen-sagen-und-mich-weiter-finanzieren"-Einstellung entwickelt hat. Ist vielleicht einfach schon in den weiblichen Genen enthalten

(06-03-2010 04:09)Master Chief schrieb:
(05-03-2010 20:11)Cougar schrieb:
Aber woher hätte ich die ca. 50.000 bis 60.000 nehmen sollen um mir meinen vorherigen Hausrat wieder anzuschaffen? (…)
Kenne meine Anwältin schon seit vielen Jahren (…)

Also die Pretty Woman-Leier?

Pretty Woman? Tja hübsch ist sie schon und deutlich jünger auch aber ich bin leider kein Millionär und sie ist nicht im Gewerbe tätig, also trifft es das nicht ganz.

(06-03-2010 04:09)Master Chief schrieb:
Das mit dem Wachdienst fand ich am Besten!

Ich glaube für das dumme Gesicht meiner Frau, als der morgens bei uns aufgetaucht ist würden hier so einige einiges geben.
Grüsse zurück aus dem kalten Norden der Republik!
Cougar


Master Chief

RE: Diskussion zu "Bisher ist es gut gelaufen"
Nachdem die technischen Parameter geklärt sind bleibt zu fragen, wie es der 5 jährigen Tochter geht.

Kannst Du uns dazu näheres mitteilen?

Gruss,
Master Chief


Cougar

(08-03-2010 15:10)Master Chief schrieb:
Nachdem die technischen Parameter geklärt sind bleibt zu fragen, wie es der 5 jährigen Tochter geht.

Kannst Du uns dazu näheres mitteilen?

Gruss,
Master Chief

Bisher geht sie damit sehr gut um. Sie hat ja jetzt 2 Kinderzimmer und alle bemühen sich um sie. Sie bekommt jetzt viel mehr Aufmerksamkeit und Beachtung und erlebt das alles ein wenig wie ein Abenteuer. Aber es ist natürlich viel zu frisch um wirklich was sagen zu können. Habe aber ein Auge drauf. Die Kita ist natürlich auch informiert und wir haben vereinbart, dass sie uns sofort etwas sagen, wenn es Auffälligkeiten gibt. Bisher läuft aber alles normal. Hoffe es bleibt so.
Mein Bruder hat seit 5 Jahren das Wechselmodell und seine beiden Kinder haben das gut "verdaut". Muss ehrlich gestehen, dass ich am Anfang davon nicht überzeugt gewesen bin, aber nach 5 Jahren kann man ein positives Fazit ziehen.
Grüsse zurück,
Cougar


Cougar

Noch eine Ergänzung:
Habe heute mal wieder ein Musterbeispiel dafür erlebt, wie unterschiedlich Mann/Frau behandelt werden. Wir haben uns im Rahmen des Vergleiches hinsichtlich des Sorgerechts dazu verpflichtet eine "Trennungs-Mediation" zu machen. Hatte heute meinen 2. Termin (läuft derzeit noch getrennt). Irgendwann fing die Mediatorin damit an, dass es ja immer "verschiedene Wahrnehmungen" gibt. Ich habe sie gefragt, was man denn an Diebstahl und Kindesentziehung unterschiedlich wahrnehmen kann. Ja, sagte sie, aus der Sicht meiner Frau hätte sie ja "in Not" gehandelt. Ich fragte sie dann, ob sie auch so denken würde, wenn ich mir ihr Portemonnaie klauen würde, meine Frau hat nicht in Not, sondern in der Absicht gehandelt sich widerrechtlich zu bereichern und mir das Kind zu entziehen. Sie wich dann aus und meinte, dass ich natürlich juristisch gesehen recht hätte, aber es gibt auch immer noch andere Ebenen .... Ich habe ihr dann nur noch gesagt, dass ich kein Verständnis dafür habe, dass man bei eindeutigen Straftaten so lange Entschuldigungen sucht bis am Ende das Opfer der Schuldige ist. Musste mir dann noch anhören, dass sie mich in dieser Auseinandersetzung als sehr hart wahrnehmen würde. Dies habe ich durchaus bestätigt aber eingewandt, dass die Härte eine Notwehr gewesen ist und sie nur in dem Umfang ausgeübt wurde, wie ich durch die Handlungen meiner Frau bedroht worden bin.
Hätte ich als Mann gleiches versucht wie meine Frau hätte "frau" sicher nicht so viel Verständnis gezeigt. Da rückt dann schon mal das MEK an, um ein Kind wieder zur Mutter zu bringen.
Von der geschilderten Ausnahme abgesehen, scheint mir die Mediation aber durchaus sinnvoll zu sein. Schaun wir mal.


p

Es stimmt aber. Insbesondere Mütter fühlen sich in einer Notwehrsituation, wenn der Verlust der Hoheit über die Kinder droht. Das ist psychisch erklärend gemeint, nicht als Entschuldigung. Die Notwehr berechtigt zu allem, so glauben sie, einschliesslich der totalen Vernichtung des Gegners. Bei Notwehr gibt es keine Grenzen. Und so gehen sie dann auch vor. Das ist einer der Gründe, wieso bei bereits getrennten Eltern der häufigste Grund für einen Wechsel der Kinder von der Mutter zum Vater im "Überreissen" der Mutter liegt, nicht in geschicktem Verhalten des Vaters vor Gericht oder Einsichten. Sie übertreibt es so sehr, dass sie über sich selbst stolpert.

Mütter beziehen einen erheblichen Teil ihres Selbstverständnisses aus dem Besitz der Kinder. Mutterkult und Mütterprimat sorgen dafür, dass sich das in Deutschland nicht ändern kann. Sind die Kinder weg, ist das ein Angriff auf ihr innerstes Selbst. Fragt euch selbst: Wenn ihr eine Frau trefft, die euch sagt sie sei geschieden und ihre Kinder würden beim Vater leben, fragt ihr euch dann nicht unwillkürlich was der Grund dafür ist, ob sie ein Verbrechen begangen hat, erziehungsunfähig ist? Die Wenigsten denken etwas wie "wird halt die beste Lösung für die Kinder gewesen sein".

Du und die Mediatorin haben tatsächlich auf verschiedenen Ebenen gesprochen. Sie wollte bei Dir Erkenntnisse darüber erzeugen, was deine Ex angetrieben hat. Du hast ethisch-juristisch geantwortet. Ihr habt beide Recht.
http://www.trennungsfaq.com/forum/showth...32#pid3432


expat

RE: Diskussion zu "Bisher ist es gut gelaufen"
ganz ehrlich, ich hab' mal in deutschland ein mädel getroffen, die hatte einen kleinen sohn der nicht bei ihr lebte. als sie mir das erzählte, hatte ich an der schlagartig kein interesse mehr. weil ich mir dachte: was hat die denn für ein problem?

eine körperlich und geistig gesunde frau mit einem guten charakter trennt sich meines erachtens nur im alleräußersten notfall von ihren kindern. zumal dann, wenn diese noch klein sind. das war in meiner familie nie eine option, dass eine mutter ohne ihre kinder irgendwohin geht. darüber wurde nichtmal nachgedacht, das war allenfalls eine option für frauen die "nichts taugen" und mit denen wollte man nichts zu tun haben.

also, das ist meine persönliche meinung, ich akzeptiere natürlich auch andere ansichten die sich mit meiner nicht decken
wer essen kann, der kann auch arbeiten.


p

(08-03-2010 20:46)expat schrieb:
eine körperlich und geistig gesunde frau mit einem guten charakter trennt sich meines erachtens nur im alleräußersten notfall von ihren kindern.

Genau das hab ich gemeint. Dieser Satz hält sich in Deutschland sehr tief drin in den Köpfen. Nicht nur bei Frauen. Du hast intuitiv so wie üblich reagiert: Sie heruntergestuft.

Es wird immer von den mütterlichen Befindlichkeiten, Wünschen und Bedürfnissen her gedacht, egal wie überkommen die sind, nie von den Kindern her.


expat

die kinder sind bei einer frau die so ist wie beschrieben - also körperlich und geistig gesund und mit gutem charakter - das kinderlieb hatte ich vergessen, in der regel aber auch bestens aufgehoben.

bei den männern die hier oft vergeblich um ihre kinder kämpfen ist die sachlage ja eine andere. wir hatten da ja die chinesin sich nach ein paar jahren und zeitgleich mit dem ablauf ihre visa wieder an ihren sohn erinnert, oder die frauen die sich und ihre kinder zuhause vergammeln lassen. das sind doch keine mütter in dem obigen sinne.

ganz klar, wenn ich eine frau mit ihren kindern sehe. guck' ich mir immer als erstes an, wie sehen die kinder aus, wie geht sie mit denen um. davon hängt eben ab, wie ich sie einschätze. sind die kinder sonstwo geparkt, ist das eher verdächtig.

wenn die kinder aus dem gröbsten dann raus sind, ist die sachlage ja eine andere. ob das 15jährige kind bei der mutter oder bei den großeltern ist, das muss ja nichts heissen. aber bei einem kleinkind sieht das schon anders aus.

im moment ist es ja so, dass die mutter allein aufgrund ihres status praktisch immer das kind bekommt. ich halte das für falsch, denn das JA sollte schon prüfen, ob sie ihren mutterpflichten nachkommt. und nicht einfach unterstellen: ah ja, sie ist die mutter und damit wird das schon passen. aber das widerspricht meiner these ja auch nicht.
wer essen kann, der kann auch arbeiten.


Cougar

(08-03-2010 20:23)p schrieb:
Es stimmt aber. Insbesondere Mütter fühlen sich in einer Notwehrsituation, wenn der Verlust der Hoheit über die Kinder droht.

Als es klar war, dass wir uns trennen würden, hatte ich noch an eine 3:4 Regelung gedacht, also 3 Tage bei mir, 4 Tage bei ihr. Damit war sie auch einverstanden, zumindest hat sie das so gegenüber der Mediatorin während der Trennungsberatung geäußert. Dies hätte dann bedeutet, dass der Hauptlebensmittelpunkt unserer Tochter bei der KM gewesen wäre, inkl. der "offiziellen" Zuordnung des Kindes zu ihr. Daher war zu dem Zeitpunkt, als die Kindesentziehung bereits von ihr geplant worden ist (sie ist schon Wochen vorher zur Vorbereitung beim Jugendamt gewesen, genau wie das hier im Ratgeber auch beschrieben worden ist) keine Notwehrsituation gegeben. Erst als klar wurde, was hier laufen sollte habe ich dann in aller Schärfe reagiert und gehandelt, erst dann wäre also die von Dir genannte "Notwehrsituation" gegeben - aber das ist wie ein Dieb, der es als Notwehrsituation empfindet, wenn jemand seine Tür gegen Diebstahl sichert.
Auch die nun vereinbarte 50:50 Regelung bedeutet ja noch lange nicht, dass die Kleine nicht mehr bei ihr wohnt, daher läuft die Diskussion hier aus meiner Sicht in eine falsche Richtung, obwohl sie ihrem angeblichen "Gefühl" entspricht. Auch sie meint, dass ich ihr damit die Tochter genommen hätte.

Aber verrückter kann man doch schon nicht mehr denken. Wie sah denn der Alltag aus? Sie hat sehr früh mit ihrem Job angefangen, also war es jeden Morgen meine Aufgabe, die Kleine morgens noch zu betreuen, mit ihr wach zu werden, zu frühstücken, sie anzuziehen und sie in die Kita zu bringen. Das waren im Schnitt immer 2 - 3 sehr intensive Stunden, die wir da miteinander hatten. Sie hat dann die Kleine abgeholt aber in Wirklichkeit max. 2 - 3 mal die Woche. An den übrigen Tagen ist sie mit anderen Kindern mitgegangen und wurde uns erst um ca. 18 Uhr gebracht. Also viel Zeit für meine Frau fürs shoppen, chillen im Beachclub und sich mit der Freundin ein wenig im Ehebett zu vergnügen. Aber selbst wenn die Kleine bei uns war, waren immer andere Mütter da, die Kinder haben sich mit sich selbst beschäftigt und die Damen ließen es sich auf unserem großen Balkon bei Wodka/Red Bull gut gehen. Die einzige Zeit, die sie wirklich regelmäßig mit der Kleinen hatte, war das ins Bett bringen und noch eine Geschichte vorlesen.

Das ist also völlig überzogen, wenn sie jetzt die angebliche "Supermutter" raushängen läßt, die ihr ohnehin keiner abnimmt.

Es mag sein, dass Frauen so reagieren, wie Du schreibst, aber in meinem Fall geht es vor allem um finanzielle Gründe. 50:50 bedeutet, dass sie keinen Unterhaltsanspruch hat - und das stinkt ihr.

Und beim Hausrat gibt es dieses Notwehr-Argument natürlich auch nicht. Sie hat einfach gehofft auf diese Art und Weise billig an eine Wohnungseinrichtung zu kommen. Schlicht kriminell, jeder Versuch, dies irgendwie zu erklären läuft immer auf eine Rechtfertigung hinaus und macht - wenn man nur lang genug darüber diskutiert - dann irgendwann das Opfer zum Täter.


p

Die fehlende innere Bindung der Mutter zum Kind, die du beschreibst ist aber kein Grund. Sie steht trotzdem dumm da, wenn sie ohne Kind aus der Scheidung rausgeht, das wurde ihr im Verlauf der Trennung zweifellos bewusst. Auch der davonschwimmende Unterhaltsanspruch hat sie sicherlich angestochen. Männer in ähnlicher Situation investieren dann oft noch in sinnlose Aktionen zum Beziehungserhalt und blicken rückwärts (du zum Glück nicht). Frauen sind weiter, drehen durch und wähnen sich in der besagten Notwehrsituation. Klar, dass sie dann auch das falsche Bild der guten Mutter und damit das herrschende Mütterprimat anführen will, sonst hat sie ja keine grossen Argumente mehr.

Zitat:
Erst als klar wurde, was hier laufen sollte habe ich dann in aller Schärfe reagiert und gehandelt, erst dann wäre also die von Dir genannte "Notwehrsituation" gegeben - aber das ist wie ein Dieb, der es als Notwehrsituation empfindet, wenn jemand seine Tür gegen Diebstahl sichert.

Auch eine Diebin, die bei ihrem Einbruchsversuch das festgestellt hat und hinter sich Geräusche hört kann sich plötzlich in Notwehr wähnen. Immerhin schwimmt die sicher geglaubte fette Beute davon und ihr süsses Leben mit dazu.

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