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  Kosten eines familienpsychologischen Gutachtens
Geschrieben von: Waschbär - 07-03-2025, 21:19 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (3)

Hallo allerseits,

trotz langer Suche möchte ich eine Frage stellen, da mir die Antwort immer noch nicht klar ist:

- Es gibt ein Sorgerechtsverfahren, beantragt durch ET 1.
- ET 1 erhält zudem Prozesskostenhilfe (PKH).
- Zur weiteren Klärung des Verfahrens beschließt das Gericht, ein Gutachten einzuholen.

Huh  Muss ET 2 (erhält keine PKH) die Hälfte der Kosten für das Gutachten bezahlen?
Huh  Spielt es eine Rolle, ob ET 2 das Verfahren am Ende gewinnt oder verliert?

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  Haus Verkauf, was mit dem Geld machen?
Geschrieben von: Blan - 07-03-2025, 10:45 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (18)

Hallo zusammen,

wir leben seit einem knappen Jahr getrennt, jetzt steht der Hausverkauf bevor.
Gibt es irgendeine Möglichkeit, diese größere Summe zu verwenden / anzulegen, ohne dass jegliche Rendite durch höheren Unterhalt aufgefressen wird? Vermögensaufbau scheint für Unterhaltspflichtige ja nicht vorgesehen zu sein.

Gruß

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  Umzug mit dem Kind
Geschrieben von: Axel5 - 05-03-2025, 11:41 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (5)

Hallo zusammen!

Habt ihr Tipps, wie es am besten angegangen werden soll, wenn ein Umzug in eine andere Stadt (900 km Entfernung) zusammen mit dem Kinde geplant ist?

Eckdaten:

Sohn: 13,5 Jahre alt, wird in 3 Monaten 14. Er ist schon an der neuen Schule angemeldet und der neue Wohnort ist für ihn nicht komplett neu. Wir haben da schon mal gelebt. Freundeskreis vorhanden. Die neue Schule ist seine Favoritschule. Er beendet 8. Klasse noch auf der alten Schule und geht am neuen Wohnort dann in die neunte Klasse Privatschule mit dem Schwerpunkt, was er schon lange angestrebt hat. Er lebt mit mir im Haushalt seit 3 Jahren (seitdem ich ausgezogen bin aus der Ehewohnung). Er besucht die Mutter einmal in der Woche. Er wünscht sich den Umzug und die neue Schule sehr und spricht sich voll dafür aus.

Mutter ist noch nicht vollständig informiert. Aus den vorgegangenen Gesprächen ist klar, dass sie dagegen sein wird.

Ich überlege, ob es Sinn macht vielleicht schon jetzt das Jungendamt zu informieren. Frage mich aber, wie man da vorgehen kann, um den geplanten Wohnortwechsel und Schulwechsel  zu gestalten, ohne dabei selber das Sorgerecht zu verlieren.

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  Mutter "krank", JA kommt in´s Spiel
Geschrieben von: Blan - 04-03-2025, 15:50 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (4)

Hallo,
Ich versuche mich kurz zu halten. Wenn ich zu knapp schildere, fragt bitte einfach nach, dann erkläre ich ausführlicher.
Ich bin jetzt seit 10 Monaten von meiner Frau getrennt. Wir haben 2 Kinder im Kindergartenalter. Ich hab unfassbare Dinge erlebt. Alle Fachleute, mit denen ich gesprochen habe, sagen mir, meine Ex ist einfach super krank. Eine genaue Diagnose ist natürlich anhand meiner Schilderungen schwierig bis unmöglich, aber es scheint in die psychotische Richtung zu gehen. Das äußert sich vor allem in schrecklichen, beängstigenden Wutanfällen bis zum totalen Kontrollverlust, und einer Ablehnung mir und meiner Familie gegenüber, die fast schon paranoide Züge annimmt.
Nun ist mir klar, dass man mit solchen „Vorwürfen“, die sich nicht beweisen lassen, Probleme hat. Deswegen hat auch mein Anwalt eigentlich gesagt, wir haben da nichts zu gewinnen, wenn wir damit zu irgendwelchen Stellen gehen.
Jetzt war es aber so, dass wir eine Mediation bei einer karitativen Einrichtung gemacht haben, und sie ist da in 2 aufeinanderfolgenden Terminen derart ausgerastet, dass die beiden Psychologinnen, die das geleitet haben, mich um einen Einzeltermin gebeten haben, wo sie mir gesagt haben, sie finden ihr Verhalten derart auffällig, dass man das nicht so stehen lassen kann. Sie legen mir ganz stark an´s Herz, damit zum Jugendamt zu gehen und wollen auch selbst den Kontakt da zum Jugendamt. Den Termin hatte ich vor ca 2 Wochen, hab mich da durchaus ernstgenommen gefühlt. Die Mitarbeiterin vom JA hat mittlerweile mit einer der Mediatorinnen geredet (Schweigepflichtsentbindung besteht) und plant einen Hausbesuch oder vielleicht hat der auch schon stattgefunden.
Was mir irgendwie unklar ist, wohin sich das Ganze (im besten Fall) entwickeln könnte. Die JA Frau hat z.B. eine Familienhilfe als Möglichkeit in den Raum gestellt, verspreche ich mir irgendwie nicht so viel davon. Nach dem Hausbesuch könnte es einen gemeinsamen Termin mit mir und meiner Ex beim JA geben. Sollte sie da wieder ausrasten, was ich für wahrscheinlich halte, würde mir das in die Karten spielen.
Meine Ziele wären ganz grob gesagt, dass das erstmal einfach ein Thema wird, über das gesprochen wird, damit das mal aktenkundig wird. Irgendwie müsste sich die Situation ändern, das ist für alle eine totale Belastung, weil wir auch schon an einfachsten Dingen, wie dem Ausfüllen eines Formulars regelmäßig fast scheitern, weil sie aus allem ein Drama macht. Ich möchte sichergehen, dass das allen bewusst ist, dass bei ihr was nicht stimmt im Oberstübchen, schon als Rückversicherung für mich, wenn da noch irgendwelche wilden Geschichten passieren. Und ich möchte mittelfristig mehr Umgang.
Meinungen?

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Exclamation JA 'ermittelt' gegen Mutter - wie vorgehen?
Geschrieben von: väterchen_frust - 03-03-2025, 10:56 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (123)

Hi,

erstmal cool, dass es so ein Forum gibt!
Kurz zur Situation:

- Kind 7, kein GSR (nie gehabt, einmal versucht, Vergleich geschlossen, immer noch keins). Umgang funktioniert seit Prozess einwandfrei, KM hat 'Schuss vor den Bug' erhalten und nun 'Angst', weiter zu boykottieren. Trotzdem nutzt sie nat. jede Gelegenheit, ihre Macht zu demonstrieren. Alle Beschlüsse (Vergleiche) mittlerweile ausgelaufen, wir organisieren uns selbst
- Kind seit ca. einem halben Jahr auffällig, Mutter seit circa anderthalb Jahren (und zwar 'richtig' auffällig - hier stimmt was nicht im Oberstübchen)
- Anfang 2025 aufgrund des bedenklichen geistigen Zustands der KM das JA eingeschaltet. Nachdem die KM 'vergessen' hatte, das Kind zur Schule zu schicken und die Schule wohl nichts gutes über KM beim JA zu berichten wusste, 'ermittelt' das JA. Problem: KM ist hochmanipulativ, findet 'auf alles' eine Antwort (wenn auch noch so unlogisch) und versucht, sich irgendwie 'durchzuschlängeln' beim JA (eine konkret 'nachweisbare' Kindswohlgefährdung wie blaue Flecke o.ä. liegt somit nicht vor, allerdings di psychische Belastung sowie die immer wieder stattfindenden Aussetzer der Mutter, die unabhängig - z.B. von der Schule - dokumentiert wurden)
- KM glaubt nunmehr (sie weiß es nicht genau und ihr 'paranoider' Zustand lässt ihr wohl keine Wahl), dass ich ursächlich hinter allem stehe (habe dem JA 'eingeredet', dass sie geisteskrank ist) und hat einen (argumentativ mehr als lächerlich begründeten) Gewaltschutzantrag gestellt sowie drei (!) Strafanträge gestellt (u.a. 'Bruch der Vertraulichkeit des Wortes' sowie 'Verleumdung': die KM geht wirklich davon aus, ich hätte sie während eines Telefonats - in dem sie von ihrer Geisteskrankheit spricht - aufgenommen, diese Aufnahme dem JA vorgelegt und deshalb würden die nun 'ermitteln')

Kurz zum Plan:
- ich habe mündliche Verhandlung zum Gewaltschutz beantragt, die Beweislage (Mutter stellt mir nach, lässt sich trotz Aufforderung nicht abwimmeln, wurde von mir überall gesperrt und sucht trotzdem Kontakt, persönliche Begegnung nur unter Zeugen, etc.) ist 'eigentlich' eindeutig.
- in meiner schriftlichen Stellungnahme weise ich auf die Gesamtumstände hin und bitte den Richter 'subtil' eine Kindswohlgefährdungsprüfung zu veranlassen
- Anwältin war wegen Gewaltschutz erst 'verunsichert' ("nichts läuft gegen eine abgezockte Mutter, die aufdreht"), als sie aber Begründung etc. gelesen hat meinte sie "die Frau schaufelt sich ihr eigenes Grab". trotzdem: Anwältin ist Anwältin. Will auf beide Aussagen nicht zu viel geben.

Input:
- gute Idee // schlechte Idee?
- was noch beachten? GSR und Umgang direkt mitbeantragen?
- sonstwas? Noch Infos gebraucht?

Danke und Grüße

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  Beistandschaft Grenzen Unterhalt
Geschrieben von: lefthook030 - 02-03-2025, 14:10 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (14)

Hallo, 

suche Rat. Kann die Beistandschaft vom Jugendamt auf Antrag der Kindesmutter detaillierte medizinische Befunde anfordern? 

Habe ärztliches Attest eingereicht was nur Leistungsunfähigkeit belegt ohne Befunde. Beistandschaft möchte nun detaillierte Diagnosen, Prognosen und Verläufe haben zustätzlich zu Krankschreibungen um um zu verzögern. 

Fällt das nicht unter Datenschutz sensible Daten? 

Dienstaufsichtsbeschwerde wegen unzulässiger Nachforderung und Beschwerde bei Datenschutzbehörde gegen Jugendamt ?

Danke

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  Unterhalt im Falle militärischer Unterstützung der Ukraine
Geschrieben von: Markus Müller - 01-03-2025, 23:24 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (13)

Hallöchen, wie ihr alle bestimmt die aktuellen Ereignisse in der Ukraine verfolgt habt, wisst ihr ja dass es seitens EU nicht ausgeschlossen ist, dass wir da noch aktiv werden müssen. Da frage ich mich: wer kommt dann für den Unterhalt auf? Weil die Unterhaltspflicht bleibt ja sicherlich bestehen. Ich vermute der Staat zahlt dann den Vorschuss und man kommt zurück wenn man Glück hat und ist dann erstmal verschuldet?

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  Unterhaltstitel JA oder Notar und wie?
Geschrieben von: JohnDoe2000 - 27-02-2025, 21:12 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (14)

Hallo an die Forumsgemeinde,

nun ist die Zeit gekommen, dass ich einen Unterhaltstitel erstellen lassen soll.

Ich habe die FAQs gelesen, aber ich habe immer noch Zweifel. Die Anwälte haben sich auf einen bestimmten Prozentsatz der Düsseldorfer-"Märschenstabelle" geeinigt und bitten mich, zum JA zu gehen, um den Titel zu erhalten.

Ist das ratsam oder ist es besser, zu einem Notar zu gehen?
Notare machen das nicht umsonst, und die Ex will eine Titelurkunde vom JA. Ich möchte vermeiden, dass ich noch mehr Probleme bekomme und dass der Unterhalt noch höher berechnet wird als der jetzige.

Was ratet ihr mir?

Ich habe den FAQs entnommen, dass ich, wenn ich es beim JA mache, da ich ein variables Gehalt habe und es sinken kann, die Grundlage für die Unterhaltsberechnung setzen sollte. Wie kann ich das tun? Zum Beispiel „Der Unterhalt basiert auf dem bereinigten Monatsgehalt von XYZ€“? Und/oder kann auf die von den Anwälten ausgetauschten Schriftsätze verwiesen werden?

Danke im Voraus für die Erfahrungen und Empfehlungen.

Grüße, JD

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  scheidungsfolgevereinbarung - frage eines laien...
Geschrieben von: netlover - 27-02-2025, 11:20 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (5)

hallo in die runde,

genau vor einem jahr bin ich geschieden worden, und wir hatten vor dem notar eine
sog. trennungsvereinbarung, bei der alles ausgeschlossen wurde. jeder verzichtete auf
alles etc.

jetzt ist es so, daß mir einige sachen verheimlicht wurden....

frage: 

1. besteht die möglichkeit, nachträglich - also nach scheidung - diese vereinbarung anzufechten?
2. müssen dafür schwerwiegende gründe vorliegen?
3. muß das ein anwalt beantragen?

wenns nicht geht...hab ich halt pech...trotzdem vielen dank für gedanken...

bb
netlover

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  Auszug aus gemeinsamen Haus im Vorfeld bewerten, langjährige Ehe
Geschrieben von: tad - 26-02-2025, 22:54 - Forum: Konkrete Fälle - Antworten (6)

Sachverhalt:

  • verheiratet seit 26 Jahren, gemeinsamer Haushalt in abbezahltem Doppelhaus in Großstadt in Baden Württemburg
  • 2 Kinder, gemeinsames Sorgerecht, alle vier noch in eigenem Reihenhaus lebend
  • K1, 20 Jahre, Abitur, keine sich anschließende Ausbildung, sondern sofort Studium, Jura
  • K2, 19 Jahre, Abitur, in Ausbildung, Steuerfachberatung, Studium geplant
  • K2 plant Auszug nach Ausbildung, K1 vermutlich nach Abschluss Bachelor
  • Ehefrau, 50-60 Jahre, Beamtin in Teilzeit, jedoch bis auf Mutterschutzzeit immer arbeitend gewesen
  • Ehemann, 50-60 Jahre, Angestellter bei Mittelständler
  • Ehe mittlerweile zerrüttet, viel Streit und Frustration beiderseits, Beratungsangebote ausgeschöpft
  • Haus bietet momentan keine realistische Möglichkeit der Trennung unter einem Dach

Ich möchte besser verstehen, was ein Versuch einer,- ggfs. vorläufigen,- räumlichen Trennung durch Auszug meinerseits in eine eigene Mietwohnung für Risiken bietet.
Die Seiten auf Trennungsfaq und entsprechende Foreneinträge empfehlen ja oft, wegen minderjähriger Kinder nicht auszuziehen und eine Trennung im häuslichen Umfeld zu erreichen. Unsere Kinder sind aber ja volljährig. 

Stichworte: 
  • Recht auf Wiedereinzug und Durchsetzbarkeit
  • Möglichkeit eines Hausverbots durch Ehefrau
  • Kindesunterhalt und Wohn(wert)vorteil der Ehefrau bei volljährigen Kindern
  • Minderung des Ehevermögens durch zusätzliche Kosten 2. Haushalt während der noch bestehenden Ehe
  • Bewertung eines Auszugs des Ehemanns aus richterlicher Sicht (auch falls Wechselmodell nicht möglich oder von Kindern ungewollt)

Wer von Euch hat das so durchexerziert und möchte seine Erfahrungen und Empfehlungen teilen?
Was übersehe ich bislang?

Danke im voraus für Eure Mithilfe. 

Die Seiten auf Trennungsfaq, das Forum und seine Einträge sind Gold wert. Auch dafür danke.

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