Vor 10 Stunden
Hallo zusammen,
ich würde gerne wissen, ob jemand ähnliche Erfahrungen mit einem Jugendamt gemacht hat.
Ich hatte über längere Zeit eine sehr enge Vertrauensbeziehung zu einem Pflegekind und habe die Pflegefamilie regelmäßig unterstützt.
Nachdem mir das Kind wiederholt belastende Dinge aus seinem Alltag anvertraut hatte, wandte ich mich aus Sorge um das Kindeswohl zunächst vertraulich an seinen Vormund und später an das Jugendamt.
Das Jugendamt hatte mir schriftlich Anonymität als Hinweisgeber zugesichert.
Als ich erfuhr, dass meine Identität möglicherweise gegenüber den Pflegeeltern erkennbar gemacht werden sollte, protestierte ich ausdrücklich schriftlich dagegen. Auf Empfehlung einer Mitarbeiterin des Jugendamts suchte ich schließlich selbst das Gespräch mit den Pflegeeltern. Dieses verlief zunächst konstruktiv.
Bei einem anschließenden behördlichen Gespräch sollen jedoch laut übereinstimmender Darstellung der Pflegeeltern umfangreiche Passagen meiner vertraulichen E-Mails, einschließlich höchstpersönlicher Mitteilungen des Kindes, teilweise wortwörtlich vorgelesen worden sein.
In unmittelbarem zeitlichem Zusammenhang mit diesem Gespräch kam es zum vollständigen Abbruch des Kontakts zwischen mir und dem Kind. Für mich hatte dies erhebliche gesundheitliche Folgen. Das Kind leidet wahrscheinlich noch mehr darunter.
Ich lasse den Vorgang inzwischen anwaltlich auf mögliche Amtspflichtverletzungen und Datenschutzverstöße prüfen.
Mich interessieren insbesondere eure Erfahrungen:
ich würde gerne wissen, ob jemand ähnliche Erfahrungen mit einem Jugendamt gemacht hat.
Ich hatte über längere Zeit eine sehr enge Vertrauensbeziehung zu einem Pflegekind und habe die Pflegefamilie regelmäßig unterstützt.
Nachdem mir das Kind wiederholt belastende Dinge aus seinem Alltag anvertraut hatte, wandte ich mich aus Sorge um das Kindeswohl zunächst vertraulich an seinen Vormund und später an das Jugendamt.
Das Jugendamt hatte mir schriftlich Anonymität als Hinweisgeber zugesichert.
Als ich erfuhr, dass meine Identität möglicherweise gegenüber den Pflegeeltern erkennbar gemacht werden sollte, protestierte ich ausdrücklich schriftlich dagegen. Auf Empfehlung einer Mitarbeiterin des Jugendamts suchte ich schließlich selbst das Gespräch mit den Pflegeeltern. Dieses verlief zunächst konstruktiv.
Bei einem anschließenden behördlichen Gespräch sollen jedoch laut übereinstimmender Darstellung der Pflegeeltern umfangreiche Passagen meiner vertraulichen E-Mails, einschließlich höchstpersönlicher Mitteilungen des Kindes, teilweise wortwörtlich vorgelesen worden sein.
In unmittelbarem zeitlichem Zusammenhang mit diesem Gespräch kam es zum vollständigen Abbruch des Kontakts zwischen mir und dem Kind. Für mich hatte dies erhebliche gesundheitliche Folgen. Das Kind leidet wahrscheinlich noch mehr darunter.
Ich lasse den Vorgang inzwischen anwaltlich auf mögliche Amtspflichtverletzungen und Datenschutzverstöße prüfen.
Mich interessieren insbesondere eure Erfahrungen:
- Habt ihr erlebt, dass ein Jugendamt vertrauliche Hinweise oder E-Mails gegenüber Betroffenen offengelegt hat?
- Welche Erfahrungen habt ihr mit Datenschutzbeschwerden, Dienstaufsichtsbeschwerden oder rechtlichen Schritten gemacht?
- Konnte jemand in einem vergleichbaren Fall eine unabhängige Überprüfung oder Konsequenzen erreichen?


