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Festsetzung durch Jugendamt / Zu wenig Unterhalt
#1
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Hallöchen Community,

leider muss ich mich wieder an euch wenden... meine nette ex hat mir mal wieder was aufgedrückt   Angry

Vor zwei Wochen bekam ich von einem von mir unbekannten Account eine Nachricht, ich solle den zukünftigen Unterhalt an Bank XY senden. Ich habe nur darauf nett geantwortet, Sie soll mir das doch bitte per Post schriftlich zusenden, bis dahin gehen die Zahlungen weiterhin an das bekannte Konto und Sie dann blockiert. Hätte ja sonst wer sein können...

Jedenfalls bekam ich am Samstag einen netten gelben Brief vom Jugendamt dass Sie wieder mal Beistandschaft beantragt hat und ich nun eine "Erklärung" ausfüllen soll, welche alle meine >> nicht vorhandenen << Vermögen auflistet. Ob ich Verpflichtungen habe interessiert dort wohl niemanden. Nur so könnte ich eine gerichtliche Festsetzung des Unterhalts vermeiden. Vielen Dank liebe ex, pünktlich das Geld auf deinem Konto ohne jeglichen Ausfall reicht dir wohl nicht... sind ja nur 330€ bzw. jetzt 345€.

Es gibt keinen Titel, der letzte Unterhalt wurde von einem Anwalt berechnet und so von dem Jugendamt damals akzeptiert. Der damalige Titel war nur auf 2 Jahre befristet und ist damit abgelaufen.

Muss ich das jetzt wirklich alles ausfüllen oder reichen nicht die letzten 12 Gehaltsabrechnungen? 
Was passiert wenn ich mich weigere, was für Kosten kommen auf mich zu?

Nachdem ich das auch alles nachgerechnet habe, ist mir aufgefallen das ich bedingt durch eine Mini-Lohnerhöhung in die nächste Kategorie kam, 67 Euro drüber -.- ... Jedenfalls habe ich damit ja effektiv jeden Monat 15 € zu wenig bezahlt über all die Jahre.

Muss ich das zurückzahlen? Wenn ja, für welchen Zeitraum?

Vielen Dank im Voraus für eure Zahlreichen Antworten und eure Zeit.

Gruß
Tobi
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#2
(30-09-2019, 13:47)tobi1983 schrieb: Muss ich das jetzt wirklich alles ausfüllen oder reichen nicht die letzten 12 Gehaltsabrechnungen?
Was passiert wenn ich mich weigere, was für Kosten kommen auf mich zu?

Was du alles ausfüllen musst, hängt von den Fragen ab. Für die Antwort musst du nicht das Formular verwenden, es gibt keinen Formularzwang. Wenn du dich weigerst, wird eine Stufenklage gegen dich begonnen.

(30-09-2019, 13:47)tobi1983 schrieb: Muss ich das zurückzahlen?

Nein.
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#3
(30-09-2019, 14:36)p__ schrieb: Nein.

Supi, Dankeschön. Damit sind mir die größten Ängste (Einmalzahlung) schon mal genommen. Und den Rest füll ich halt zähneknirschend einfach aus und hoffe das ich wieder eine Weile Ruhe hab ...
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#4
An sich reichten bei mir immer die letzten Gehaltszettel. Die Formulare sind eigentlich nur freiwillig und habe ich nie ausgefüllt. Ansonsten sollen sie dir doch die rechtliche Grundlage dafür nennen.
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