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Bewerbungsbemühungen und das Jugendamt
#76
SGI:

Zu 1: Das ist im Grunde völlig klar, das bestreitet niemand.
Zu 2: Auch das war mir klar, ist ja auch entsprechend geschehen.
Zu 3: was bitte? unsisono? Also bis dato habe ich es nicht ignoriert, weil ich Angaben machen muss.

Das JA soll damit seine Schuldigkeit erfüllt haben? Die Unterhaltsforderung (oder der Unterhaltsvorschuss) soll damit an die Stadt übergehen, das JA hat mit der GANZEN Angelegenheit nichts mehr an Hut? Warum bitteschön wollen die dann die Bemühungen jeden Monat, und schicken mir alle naselang nette Schreiben, mir UVG Forderungen, damit ich sehen kann, wwas sich da schon angespart hat, wenn das JA da im Grunde nichts mehr mit zu tun hat?

Sorry, aber irgendie blicke ich das noch nicht so ganz, sehe nicht den Sinn dahinter. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist im Grunde die Stadt diejenige, die mir im Grunde die "Hölle" heiß machen müßte, mit Erwerbsobliegenheiten und den Forderungen, und nicht das JA, so wie Du das jetzt hinstellst. - Jedoch scheint es so zu sein, das das JA nunmal die Stadt dabei vertritt, und sei es durch Schikane?

Und wenn Du schon ausdrückst, das Du alle anderen davor ausdrücklich warnen willst, dann solltest Du bitte mal entsprechend erläutern, warum. Denn Du scheinst da sicherlich etwas zu wissen, was anderen und auch mir sicherlich hilfreich sein könnte.

Was mein für Dich "Tonfall" ausmacht, interpretiere da nichts rein, wo nichts ist. Es ist allseits bekannt, das bei geschrieben allein auch an einer Satzstellung Mißverständnisse aufkommen können, das etwas anders aufgefaßt wird, als wie es letztendlich gemeint ist. Aber das wirst Du ich denke Mal, im Laufe der Zeit sicherlich noch merken. Von daher, nenne ich es einfach mal so hin, wie von Dir geschrieben.
"Tempus Fugit - Amor Manet"
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#77
Guten Morgen allerseits.

Da ich heute eh irgendwie nicht zur Ruhe komme, geschweige denn schlafen kann möchte, ich erst mal einiges zur Aufklärung vor allem an iglu, SGI und vielleicht LD sagen. Ich muss mir das jetzt nach dem gestrigen einfach mal von der Seele schreiben:

Es hat Zeiten gegeben, da hätte ich über diverse Kommentare gelacht, oder spitzzüngig gegengeschossen. Ich bin im Grunde ein gefühlvoller und einfühlender Mensch, aber ab und an erschreckt es mich in letzter Zeit selber, was manchmal nur ein "paar" blöde Worte für eine "Kettenreaktion" auslösen können. Diese Zeiten, wo ich noch ein sogenanntes gesundes LMAA-Gefühl besaß, das war mal vor dieser Beziehung.

Ich habe immer mehr den Verdacht, das diese Beziehung mich letztendlich, zu einem gebrochenen Menschen gemacht hat, der ich im Grunde nie sein wollte. Ebenfalls habe ich heute den Eindruck, das die Beziehung perfide bis ins kleinste Detail sorgfältig durchdacht und geplant war, mit dem Resultat, mich am Tage "X" zu "entsorgen" - Klar, man kann sich auch einiges hereininterpretieren, aber dafür habe ich im Nachhinein viel zu viele Unstimmigkeiten erkennen müssen. Nur wie will man genau dieses beweisen, und wer bitte wird einem das glauben? - Denn die eigentlichen Überlegungen kommen meist erst nach der "Entsorgung".

Deswegen gibt es zur Zeit etliche Dinge, die mich ziemlich wütend machen können, allein aus der Tatsache, wenn ich jeden Tag auf das Neue erleben muss, was meine Kinder teilweise erdulden müssen. Wütend macht es mich deswegen, weil man im Grunde tatenlos zuschauen muss, weil einem mangels Beweisen die Hände gebunden sind. Wütend ebenfalls, wenn einem die eigenen Kinder mitteilen, was ihnen nicht zusagt, oder was wieder so geschehen ist. Man jedoch nichts machen kann, als nur zu zuhören.

Und es sind noch diverse andere Dinge, die einem zur Zeit belasten. Aber trotz alledem bin ich noch immer wieder in der Lage, wieder aus dem "Dreck" aufzustehen, und mich allein der Kinder zuliebe, alleine hochzuziehen, um weiterzumachen. Trotz aller Tiefs, die ich im Moment wieder einmal erleben muss.
Manchmal könnte man es auch als ein "Stehaufmännchen" bezeichnen. Ich gebe mich ungern geschlagen, solange ich im Recht bin, und ich noch annähernd kriechen kann.

Deswegen, nehmt es mir nicht übel, ich will hier Niemanden irgendwas Negatives, aber in Anbetracht der Lage, nehmt auch bitte etwas Rücksicht mit euren Stellungnahmen und Ausdrücken. Ich habe nämlich kein Interesse, so etwas wie gestern Abend nochmal zu erleben.

Es ist zur Zeit nunmal so, das ich zig Sachen gleichzeitig bearbeite, prokolliere, ausarbeite und einfach nur "funktionieren" muss der Kinder wegen, da können auch schonmal Gefühle hochkochen, die sich während der damaligen Beziehung angestaut haben und schon gibt es verbale Gefechte, die eigentlich nicht mal gewollt waren. Wer das Prinzip kennt: "Du hast Recht, ich meine Ruhe", der kann sich vorstellen, wielange sowas auf Dauer gutgeht, irgendwann kommt der Tag, da braucht es nur mal ein "falsches Wort", obwohl es nicht mal gewollt ist. Dabei war ich immer eher für Kooperieren, Kommunizieren und nicht für Konfrontation.

Ich hoffe mal, das einige Verstehen, vielleicht auch nachvollziehen können, wie ich das Geschriebene meine.

- Danke für euer Verständnis -
"Tempus Fugit - Amor Manet"
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#78
Hallo Desaster,
ich habe Dein Problem noch nicht richtig verstanden und aus den "Antworten", die Du vorstehend erhalten hast, werde ich auch nicht schlau.

Vielleicht hilft das:
Die Unterhaltsvorschusskassen werden bei den Jugendämtern geführt.
Gläubiger des geleisteten Unterhaltsvorschuss ist aber das Bundesland, das wiederum durch die (Land-)kreise vollstrecken läßt.

Das dürfte/ wird im UnterhVorschGesetz (UVG) geregelt sein (mal durchblättern!).

Der ForderungsÜbergang erfordert keine Abtretungserklärung, sondern ist per Gesetz geregelt, eine sogen. cessio legis.

Wenn der Kreis also von Dir den von der Unterhaltsvorschusskasse geleisteten Unterhalt zurück verlangt, dann ist das rechtlich ok., soweit diese Forderung tituliert ist (wovon ich ausgehe).
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#79
Morgen Iby,

Richtig, so wie Du das hier aufgeführt hast, denn dieser Meinung war ich bis dato auch. Dieses jedoch kam ins Wanken, weil diesbezüglich immer mehr Gegenargumente kamen, die ich eigentlich nicht nachvollziehen konnte. Vor allem SGI meinte dann noch entsprechend was zu der Sachlage, als er schrieb, er wolle warnen, und du wurdest ahnungslos zum Schuldner gemacht. (genauen Wortlaut kann ich grade nicht einsehen)

Und der Forderungsübergang daraus resultierend ist eine Legalzession.

Ob die Forderung jedoch tituliert ist, kann ich Dir jedoch nicht sicher sagen. Was Schriftliches dazu existiert nicht. - Nicht das ich wüßte -

Also ist nach der Erläuterung dann also doch das JA dafür zuständig, was kraft Gesetz durch die (Land)kreise, u. a. hier auch JA vollstrecken lässt!? Dann frage ich mich jetzt, auf was SGI dann letztendlich hinauswill, was er dazu bezogen angedeutet hat. Naja, er wird sich schon im Laufe des Tages mal dazu äußern. Oder ist hier eventuell doch irgendwas "übersehen" worden?
"Tempus Fugit - Amor Manet"
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#80
Liebe Freunde und Freundesfreunde,

mach euch doch das Leben nicht unnötig schwer!

Hundert pro, wenn die letzten Kommentare ein paar Feministinnen gelesen haben, dann bekamen sie während des lesens feuchte Muschis.

Das ist es, was uns die Weiberwelt voraus hat: SIE MACHEN NICHT STÄNDIG EINEN AUF AGRO LONESOME RIDER!

Zu den Bewerbungen:

Nun, 20 geforderte Bewerbungen sind nichts. ALLERDINGS kann sich ein durchschnittlicher Arbeitsloser alleine schon das Porto für 20 Bewerbungen oftmals/meistens nicht leisten.

Das kommt also immer drauf an. Bewerbe ich mich nur per eMail, dann sende ich jede Woche 100 Bewerbungen, jedoch gebe ich kein Geld für Bewerbungen aus.

Und es ist ein weit verbreiteter Irrglaube zu meinen, dass Bewerbungsmappen an den Versender wieder zurückgeschickt werden. Dies kommt äußerst selten vor.

Und einen Nachweis will ich auch niemandem erbringen schon gar keinen Jugendamtsfuzis, die von Tuten und Blasen 0,0 Ahnung haben!

Mich würde man also in solch einem Fall wohl ziemlich schnell, sofern möglich, zu Fickeinkommen verurteilen. Wäre mir aber dann auch egal, weil ich lass mich von niemanden schikanieren. Alsbald ich dann wieder eine Arbeit hätte, würde ich diesen fiktiven Kram zusätzlich aufstocken - fertig aus. Und vor allem würde ich mich zuerst jeden Monat über den zusätzlichen Geldzuwachs vom Jobcenter freuen. --> Tagesgeldkonten können hier von Vorteil sein.

Je nach Zeitraum der Arbeitslosigkeit und KU-Rückstände würde sich dann natürlich eine Privatinsolvenz zusätzlich lohnen. Schulden, die ich nicht gemacht habe sondern die mir aufgezwungen wurden, würde ich NIEMALS zurückzahlen! Außerdem leide ich so an der Tatsache, dass mein Sohn nicht dauerhaft bei mir lebt und ich nur Umgang habe, wenn auch lt. Richter einen GROßZÜGIGEN Umgang ;-))) --> schön wie man von Standardumgang jede Woche Samstag 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr und jede 2. Woche Samstag 10:00 Uhr bis Sonntag 18:00 Uhr und irgendwie zusätzlich Ferienzeiten plus alle 2 Wochen ein zusätzlicher Telefonumgang, von großzügig sprechen kann ;-), dass ich zu mehr als Vollzeitarbeit sprich 40 Stunden pro Woche ganz einfach nicht fähig bin. Immerhin musste ich mir diesen Umgang sehr hart erkämpfen! Im Endeffekt muss ich natürlich auch der Umgangspflegerin sehr dankbar sein.
Der Vollidiot von Richter sagte das sogar vor der lieben und ach so fairen Kindesmutter. Dass die sich schlussendlich infolge evtl. denken konnte, dass sie den Umgang ja eigentlich mal wieder boykottieren könnte, weil so viel Großzügigkeit in Sachen Umgang nunmal eigentlich nicht sein müsste, das leuchtete dem Richter wohl nicht ein ;-) VOLLIDIOT!

@Desaster2005:

In deinem Fall würde ich ans Jugendamt schreiben, dass 20 schriftliche Bewerbungen an sich schlichtweg nicht leistbar sind. Du aber gerne sogar mehr Bewerbungen schreibst, diese jedoch per eMail.

Wenn sie dennoch mehr verlangen, dann bitte um Kostenerstattung ;-) Weise auch darauf hin, dass dir das Jobcenter nur 4 schriftliche Bewerbungen ersetzt.

Schlussendlich bist Du nur dem Jobcenter verpflichtet. Und selbst das nicht 100%ig, weil mE das Existenzminimum nicht an eine Bedingung geknüpft werden darf. Aber gut, um die Form zu wahren, warum nicht ;-)


Fakt ist Leutz,

schlussendlich stellt sich die Frage, was man selbst will - Job JA oder NEIN - Geld für die Bewerbungen ausgeben - JA oder NEIN.

Wenn ich ernsthaft einen Job will, dann halte ich 20 Bewerbungen pro Monat absolut für zu wenig. Diese geforderten 4 Bewerbungen vom Jobcenter sind geradezu lächerlich. Hieran erkennt man natürlich deutlich, dass ALG2 nicht das Ziel verfolgt, Menschen wieder in Arbeit zu bringen.

Die Behauptung, dass jeder einen Job bekommt, wenn er nur will, halte ich für zu gewagt. Es gibt hier viele Parameter und Variablen, die berücksichtigt werden müssen.

Freilich bei 100 Bewerbungen pro Woche kriegt man am Schluss wahrscheinlich sogar aus Versehen einen Job ;-) Dies sagte zumindest einst ein bekennender Langzeitarbeitsloser.

In diesem Sinne fordere ich für jeden, der arbeiten will einen Job! Und den natürlich so gut bezahlt, dass er davon auch für am besten 10 Kinder Unterhalt zahlen kann.

VG

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#81
Guten Morgen,

Ibykus hat mit seiner Darstellung der Zusammenhänge lt. UVG recht. Aber dazu muss nicht ein Titel erstellt werden (was sie beim JA versuchen), sondern es reicht, wenn das JA Unterhaltsvorschuss gewährt. Diesen zahlt dann die Stadtkasse, ein Kreisverwaltungsreferat oder wer auch immer.

Damit laufen de facto Monat für Monat Schulden auf, auch ohne Titulierung oder Gerichtsbeschluss.

Und irgendwann will die Staatskasse die wieder sehen und setzt alle Hebel in Bewegung, dass Geld einzutreiben. Auslöser bei mir war, dass Ex in einen anderen Verwaltungsbezirk umgezogen ist.

Dann kann man entweder zahlen, iSv. Raten abstottern oder es geht vor Gericht. Und das kümmert sich dann schon um die Titulierung.

Bei mir war es so, dass ich eine Zeit lang arbeitslos war und nicht zahlen konnte. Somit sprang das Land und UVG ein. Später hatte ich wieder einen Job und musste alles zurück zahlen, obwohl ich für den genannten Zeitpunkt nicht zahlungsfähig war. Man wird also zum Schuldner gemacht, ob man will, kann oder nicht.

Ich kenne mittlerweile einige, die gar nicht mehr daran denken, arbeiten zu gehen, weil die erdrückenden Schulden durch den entstandenen Unterhaltsvorschuss eh nicht mehr abzahlbar wären.

Hoffe, das sorgt nicht wieder für schlaflose Nächte

SgI

PS: Und insofern ist das JA nach Gewährleistung lt. UVG auch raus - und es kommt zum Forderungsübergang (den Brief hat Desaster ja schon eingestellt). Damit ist das JA draußen und hat nichts zu fordern, wie z.B. Bewerbungsunterlagen. Das ist reine Schikane und sollte ignoriert werden. Denn im Falle von Nichtzahlenkönnen wegen Arbeitslosigkeit oder Berufunfähigkeit kümmern sich andere darum
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#82
Zitat:Damit laufen de facto Monat für Monat Schulden auf, auch ohne Titulierung oder Gerichtsbeschluss.

Es tut mir ja Leid, das wieder anzuheizen, aber das ist falsch. Die Unterhaltspflicht und die Höhe der Unterhaltspflicht muss schon festgestellt sein. Vorher laufen auch keine Schulden auf.
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#83
(30-08-2013, 09:39)StrengGeheimerInformant schrieb: Damit laufen de facto Monat für Monat Schulden auf, auch ohne Titulierung oder Gerichtsbeschluss.
Dem möchte ich aber deutlich widersprechen! Ohne Titel und ohne (nachweisliches) Verschulden der eigenen Leistungsunfähigkeit ist da nix nachzuzahlen!
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#84
Leider nicht:

(30-08-2013, 10:05)iglu schrieb: ... Die Unterhaltspflicht und die Höhe der Unterhaltspflicht muss schon festgestellt sein. Vorher laufen auch keine Schulden auf.

Bei mir hat es gereicht, dass das JA feststellte, die KM sei lt. UVG berechtigt. Das ganze Theater ging bis vor's Gericht und die titulierten trotz meiner damaligen (und auch dem JA nachgewiesenen) Zahlungsunfähigkeit nachträglich.

Formell hast du wohl recht,
in der Realität läuft es anders.

"Schäbäger Hond, äch"
- weil kein Geld damals

Die einzige Möglichkeit wäre wohl gewesen, gegen den Forderungsübergang Einspruch einzulegen. Das wusste ich damals aber nicht und hatte noch ein gewisses Restvertrauen in die Legalität dieses Systems.
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#85
Zitat:in der Realität läuft es anders.

In meiner Realität lief es genauso wie beschriebenWink

Ich habe mich allerdings unpräzise oder unvollständig ausgedrückt: Entscheidend ist, vor allem in Bezug auf die Rückwirkung, dass Unterhalt gefordert wird vom Berechtigten oder einem legitimierten Vertreter.
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#86
Doch:

(30-08-2013, 10:13)blue schrieb: Dem möchte ich aber deutlich widersprechen! Ohne Titel und ohne (nachweisliches) Verschulden der eigenen Leistungsunfähigkeit ist da nix nachzuzahlen!

Ich habe es selbst erlebt und klinke mich ab hier denn auch aus. Es macht keinen Spaß, den ganzen Müll der Vergangenheit wieder heraus zu holen und vielleicht waren die Zeiten vor ein paar Jahren auch anders ...

Nun genieße ich erst mal meinen Urlaub, morgen kommt mein Kind.
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#87
Bei einem Bekannten von mir, welcher längere Zeit ALG2 bezog, war es so, dass die Unterhaltsvorschusskasse einen Mahnbescheid erstellte, worauf er Einspruch erhob, ging dann freilich vor Gericht und hier winkte der Familienrichter die Forderung der UVG-Kasse durch. Er ist auf jeden Fall trotz Kohlelosigkeit fähig UVG zu bezahlen ;-)

Scheint mir doch alles immer auf dieser abstrakten Leistungsfähigkeit eines Unterhaltsschuldners rumzureiten sprich leistungsfähig ist jeder, der noch schnauft. Hier das Gegenteil nachweisen zu können ist schwer.

Hier in Bayern ist es auf jeden Fall so, dass Familienrichter die UVG-Kasse nie zurückweisen. Wäre illegaler Organhandel erlaubt, müssten Väter als erstes ihre Organe verkaufen, damit der Freistaat an seine Kohle kommt.

Oder täusche ich mich - bzw. mache ich einen Gedankenfehler?

Wobei, wenn ein Kind bis zum 6. Lebensjahr sprich 6 Jahre lang UVG bekommt, dann häufen sich hier ca. 10.000 Euro Schulden an. Deshalb nie wieder arbeiten zu gehen, halte ich für übertrieben. Zumal sie ja wiederum eh nichts machen können, wenn man dann wieder arbeitet, Unterhalt bezahlt und aufstockt.
Man darf halt nie zu viel verdienen ;-) Allerdings das lässt sich in diesem Land ja wohl easy einrichten oder nicht ;-)

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#88
Da liegt der Hase im Pfeffer:

(30-08-2013, 10:19)iglu schrieb: ... Entscheidend ist, vor allem in Bezug auf die Rückwirkung, dass Unterhalt gefordert wird vom Berechtigten oder einem legitimierten Vertreter.

Du wurdest nicht in Verzug gesetzt (zu deinem Glück). Danke, dass du deinen Kommentar somit präzisiert hast. Geht Ex aber zum JA und holt sich einen Beistand, dann wirst du ab Zustellung der gelben Post bei dir eben "gefordert". Und damit stehst du -trotz Leistungsunfähigkeit- im Verzug und Schulden häufen sich an. Die darfst du dann abbezahlen, wenn wieder 'leistungsfähig' / 'geldverdienend'.

Und das hier habe ich selbst erlebt:

raid schrieb:Bei einem Bekannten von mir, welcher längere Zeit ALG2 bezog, war es so, dass die Unterhaltsvorschusskasse einen Mahnbescheid erstellte, worauf er Einspruch erhob, ging dann freilich vor Gericht und hier winkte der Familienrichter die Forderung der UVG-Kasse durch. Er ist auf jeden Fall trotz Kohlelosigkeit fähig UVG zu bezahlen

So - und nun bin ich endgültig im Urlaub ;-)

Schöne Zeit euch
SgI

PS: Die Rechnung von raid über ca. 10.000,- erhöht sich, wenn man die 770,-/Monat für Mutti mit einbezieht beträchtlich (falls das Kind unter 3 Jahre alt ist). Dann sind es mal locker ca. > 30.000,- an Forderungen ...
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#89
nochmal, vielleicht dem leichteren Verständnis wegen in Kurzfassung:

Ohne Titel keine Vollstreckung!
Basta.

Zitat:Steht ein Vollstreckungsbeamter der Kreisverwaltung vor der Tür und sagt:
"Ach übrigens:
Die UVK hatte nach den Angaben der Kindsmutter Unterhalt geleistet.
Ich möchte dieses Geld gerne von Ihnen erstattet haben und vollstrecke hiermit. Lassen Sie mich mal rein, damit ich den TV und Ihre Briefmarkensammlung pfänden kann."

Rolleyes
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#90
(30-08-2013, 13:05)Ibykus schrieb: nochmal, vielleicht dem leichteren Verständnis wegen in Kurzfassung:

Ohne Titel keine Vollstreckung!
Basta.

Zitat:Steht ein Vollstreckungsbeamter der Kreisverwaltung vor der Tür und sagt:
"Ach übrigens:
Die UVK hatte nach den Angaben der Kindsmutter Unterhalt geleistet.
Ich möchte dieses Geld gerne von Ihnen erstattet haben und vollstrecke hiermit. Lassen Sie mich mal rein, damit ich den TV und Ihre Briefmarkensammlung pfänden kann."

Rolleyes


Gut, aber die UVG-Kasse wird den Titel spätestens nach dem Mahnverfahren und dem anschließenden Gerichtstermin bekommen.

Euch auch einen schönen Urlaub!

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#91
Zitat:Da ich heute eh irgendwie nicht zur Ruhe komme, geschweige denn schlafen kann möchte..

Ich habe immer mehr den Verdacht, das diese Beziehung mich letztendlich, zu einem gebrochenen Menschen gemacht hat..

Dein Papierkram mit dem Jugendamt sprich: Forderung, die Schikane die Du nun ausgesetzt bist. Das ist Dein neuer Zerstörer!!
Die Erlebnisse mit Exe, sind irgendwann geheilt..

Bestes Beispiel: Leutnant Dino und Ich, er hat zwischenzeitlich wieder geheiratet.. Und ich wieder Zwei Kinder gezeugt.. Big Grin Big Grin Hihiii..
Gruß, der kollektive Samenspender..
Abgeschlossen - aber nicht aus meinem Herz!

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#92
(30-08-2013, 14:13)raid schrieb: Gut, aber die UVG-Kasse wird den Titel spätestens nach dem Mahnverfahren und dem anschließenden Gerichtstermin bekommen.
Durch Wiederholung von dir und @sgi wird es immer noch nicht richtiger!

Es ist einfach @iglu, @blue und @ibykus zuzustimmen. Die UVG-Kasse kriegt den Titel dann vom Gericht (und nicht durch behördlichen Bescheid), wenn der Unterhaltsschuldner seine LeistungsUNfähigkeit nicht gerichtsfest nachweisen kann. Dies nicht zu können ist keine Schande, sondern passiert vielen.
Die Hürden sind bekanntlich extrem hoch, aber nicht komplett unmöglich. Bloßes Behaupten des Vaters wird meistens schlicht ignoriert.

Jedoch wer für den kompletten Zeitraum z.B. einen H4-Bescheid UND Vollzeit oder angemessene Erwerbsbemühungen nachweist, hat Chancen. Wir schieben mehrere Fälle vor uns her, wo das Amt den letzten Schritt zur gerichtlichen Feststellung (eben) nicht geht, sondern droht und droht, aber faktisch immer wieder UVG-Beträge hinten runter fallen läßt (Verwirkung, Verjährung) weil der Vater a) befristeten Teiltitel bezahlt, b) lückenlos H4-Aufstocker ist und c) Vollzeit bzw. Erwerbsnachweis konsequent führt. Weil es dem Vater hier komplett egal ist, ob er soviel oder mehr aufstockt, würde die Titulierung nur zum wirtschaften von einer Staatstasche in die andere führen....Tongue

(30-08-2013, 16:04)Lagegeschnitzelt schrieb: Und ich wieder Zwei Kinder gezeugt.. Big Grin Big Grin Hihiii..
Wenn man die Mechanik der Aufstockung wirklich begriffen hat, kann man soviele Kinder zeugen wie man will und wird am Ende der Minderjährigkeit schuldenfrei sein.
# Familienrechtslogik: Wer arbeitet, verliert die Kinder. Wer alleinerziehend macht, kriegt alles. Wer Kindeswohl sagt, lügt #
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#93
(30-08-2013, 16:59)sorglos schrieb: Wenn man die Mechanik der Aufstockung wirklich begriffen hat, kann man soviele Kinder zeugen wie man will und wird am Ende der Minderjährigkeit schuldenfrei sein.
So deutlich ausgedrückt kann es ein jeder erfahren, der hier in diesem Lande sein "Glück" versucht. Angel
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#94
Nach einen Telefonat mit iglu gestern ist für mich die Angelegenheit denke ich, soweit erst einmal erledigt. Er hat mich seinerseits über einige Sachen aufklären können, was auch meines Erachten endlich mal nötig war. - Danke dafür, iglu!

Den Urlaubern hier schöne Entspannungstage!

Ich hätte gern früher etwas geschrieben, aber wenn man innerhalb 24 Stdn nur 25 Beiträge schreiben kann und die "verbraucht" sind, geht das schlecht.

So, dem Rest ein schönes Wochenende, ob als Umgangswochenende mit den Kindern oder auch als alleiniges Wochenende.
"Tempus Fugit - Amor Manet"
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