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Sohn will mich nicht sehen
#51
Mir ist die Schenkerei auch zuwider, aber das Jungvolk ist nun mal an Smartphones, Spielen etc. interessiert und das kostet.
Mein Sohn bekommt von mir immer einen Zwanziger, wenn ich ihn zurück zu Mama bringe, und das passiert fast jede Woche, da er mit Papa unbedingt zocken will.
Zu Weihnachten gibt es ein neues, halbwegs günstiges Smartphone.

Ich werde es finanziell verkraften, da Mamas Next erfolgreich ist und Papa somit in Ruhe lässt.
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#52
Thumbs Up 
Danke für Euren Input:

Heimlich treffen ist nicht, da er alles sofort der Mutter erzählt. Gehirnwäsche erfolgreich.

Finales Update 2018:

Habe ihn auf dem Schulweg getroffen, er kann mir weder in die Augen sehen, noch kann er still stehen, wenn er mir "seinen" Standpunkt erklärt. Er ist einfach in einem massiven Konflikt, aus dem ich ihn nicht herausholen kann, da ich sonst wieder mit der Kindesbesitzerin interagieren müsste und damit ist es nun 11 Jahre nach der Trennung endgültig vorbei.
Jeder Tag, ohne dass ich mich mit ihr und ihrer kruden Gedankenwelt beschäftigen muss, ist ein guter Tag Smile

Fazit: er meldet sich, wenn er mich sehen möchte (also nie). Sein größter Wunsch ist, dass Mama nur halbtags arbeiten muss, und das solle ich finanzieren. (ich würde mir so etwas nie ausdenken, Leute!!)

Ergebnis: ein "Junge", der zu den personifizierten Bedürfnisse seiner Mutter geworden ist. Mag mir gar nicht vorstellen, wie er einmal hier in Femiland das Leben meistern muss/will.

Ich habe ihm eine selbst entworfene Karte zu Weihnachten gegeben, kein Geschenk. Handy habe ich auch nicht mehr erwähnt, das bekommt jemand, der es nötiger hat.

Ich habe ihm gewünscht, dass er nicht mit der falschen Frau Kinder zeugt und es ihm dann nicht gleich geht wie mir (ok, etwas harter Tobak für einen Teenager, aber man kann die Jungs ja gar nicht früh genug aufklären).

Ich habe ihm gesagt, dass ich für ihn da bin, wenn er mich braucht.
Ich konnte ihm nicht sagen, dass ich ihn lieb habe, weil so viel Kindsmutter-Manipulation aus ihm sprach.

Er wird von mir Karten zu Geburtstag und zu Weihnachten bekommen, nicht mehr persönlich, aber mit der Post.

Darüber hinaus erwarte ich mir rein gar nichts mehr, werde mein Leben in vollen Zügen genießen und ihm idealerweise mit 85 Jahren mittellos und dement auf der Tasche liegen. Smile)

Nächste Interaktion ist wahrscheinlich, wenn er Geld für den Führerschein braucht - werde ihm dann einen heißen Tipp geben, wie er daran kommt: ARBEITEN, so wie es Papa damals auch gemacht hat.

Tja, eines muss man der Hexe und dem Schwiegerdrachen lassen: beim Manipulieren eines Kindes sind sie ganz groß!
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#53
Das ist das typische Alter, in dem es dann vollends einschläft, wenn ein Elternteil Contra ist.

Der Vorgeschichte und der Entwicklung nach solltest du aber froh sein, dass jetzt Abstand da ist. Das Kind hat sich planmässig unter mütterliche Ägide zum Schadensfall entwickelt. Sich damit abzugeben ist vergebliche Mühe, denn du durftest die Ursachen nicht ändern (konntest du nie), also brauchst du auch die Folgen nicht zu tragen.

Zitat:Ich habe ihm gewünscht, dass er nicht mit der falschen Frau Kinder zeugt und es ihm dann nicht gleich geht wie mir (ok, etwas harter Tobak für einen Teenager, aber man kann die Jungs ja gar nicht früh genug aufklären).

Überflüssig. Du hast denselben Mist ja auch gebaut. Und du hättest in seinem Alter ganz sicher auch nicht auf deinen Vater gehört. Dein Sohn geht jetzt ganz andere Wege. Er wird sich schon irgendwie durchschleppen, zeittypisch die digitale Demenz immer als Fussfessel. Und glaube bloss nicht, dass er das Schosshündchen seiner Mutter bleibt. Irgendwann, später, da bricht die Selbsttäuschung gewaltig auseinander, das passiert bei Trennungskindern viel häufiger wie bei denen aus "heiler Familie". Das it aber alles nicht mehr deine Sache.
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#54
(19-12-2018, 17:17)p__ schrieb: Der Vorgeschichte und der Entwicklung nach solltest du aber froh sein, dass jetzt Abstand da ist. Das Kind hat sich planmässig unter mütterliche Ägide zum Schadensfall entwickelt. Sich damit abzugeben ist vergebliche Mühe, denn du durftest die Ursachen nicht ändern (konntest du nie), also brauchst du auch die Folgen nicht zu tragen.

Na ja, ich gehe mal davon aus, dass ich irgendwann mal zumindest einen Teil der Nachhilfe zahlen werden muss. Die Kindesbesitzerin wird sich sicherlich nicht die nächsten Jahre "nur" mit dem Höchstsatz nach DT abfinden, da kommt sicherlich nochmal was..
Genöhle wird es auf jeden Fall nicht mehr geben, sie ist auf allen Kanälen blockiert.

Ansonsten bin ich mir nicht sicher, ob er sich da jemals losreißen kann. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie perfekt die Gehirnwäsche funktioniert. Der ist mit 28 Jahren bestimmt immer noch zuhause und lässt sich bedienen und wünscht, dass seine Mutter nur halbtags arbeiten muss..

Werde jetzt einige Zeit brauchen, um wieder in die Spur zu kommen, aber das wird schon, da bin ich stabil genug.
Mir reicht es jetzt jedenfalls vorerst und ich werde keine aktiven Schritte mehr Richtung Kind unternehmen (bin ja nur langsam lernfähig, aber zumindest kann er mir nie vorwerfen, dass ich es nicht versucht hätte).

Nächster Meilenstein ist für mich der 18. Geburtstag, von dem ab ich hoffe, dass ich ab da nicht mehr an die KM zahlen muss (es gab hier ja auch schon andere Threads, so von wegen, dass das erwachsene "Kind" die Ansprüche an die KM abgetreten hat, etc..)

P.S.: der einzige Lichtblick in dieser ganzen Sch.. ist, dass meine Exe scheinbar wirklich konsistent Vollzeit arbeiten muss, so wie jeder normale andere Mensch auch - sie wird jeden Morgen an mich erinnert, wenn sie aus dem Haus muss und erst 9 Stunden später wieder zurück kommt. Smile
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#55
Trenne finanziell von menschlich. Finanziell bist du so wie vorher in einem Zwangskorsett, in das dich unser Staat mit brutaler Gewalt hineingepresst hat, Handlungsspielraum Null. Nachhilfe, Höchstsatz DD, das geht alles nach Massgabe des Juristengesockses, piepegal wie du zu Kind und Ex stehst. Du bezahlst, was du musst, fertig. Oder du machst es wie ich oder andere Flüchtige und schlägst den ganzen Müll den Urhebern um die Ohren, musst aber dazu erstmal aus den Schienen springen, was die meisten Männer ja nicht mal wollen.

Kinder solcher Mütter bleiben meist weit unter ihren Möglichkeiten. Man schafft nach Herunterstufungen schon irgendeinen Abschluss, bleibt aber in einem Leben permanenter Instabilität. Eigene negative Lebenserfahrungen mit Partnern begleiten das und bringen weitere Instabilitäten und Scheitern. Das Alter von 27 bis 33 ist das Fenster zur Wende. Das ist das Lebensalter, in dem die Normalen ausgebildet und etabliert sind und die Gestörten merken, dass sie es nicht sind, sie erleben die erste tiefgreifende Lebenskrise. Die abwesenden Väter sind alt, tot oder unerreichbar. Bei Mädchen kommen dann die beliebten "daddy issues" an die Oberfläche, bei Jungen beginnt ein neuer, ganz eigenständiger Weg oder sie rutschen völlig ab, da sie ja kein Sicherheitsnetz wie Frauen haben.
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#56
Für mich hört sich das eher an, dass du den Streit zwischen deiner Ex auf dem Rücken des Kindes austragen willst. Das Kind ist immer ein Spiegel für die Eltern. Wenn er zu schlecht in der Schule ist....müsst ihr gemeinsam einen Weg finden.
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#57
Die meisten Väter hier haben aus 1000 guten Gründen den Kontakt zur Ex komplett eingestellt, ich auch.
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#58
Der TO will sicher nichts auf dem Rücken seines Kindes austragen. Man muss die Kirche schon im Dorf lassen. 

Ich würde evtl versuchen über eine Beratungsstelle mehr Kontinuität reinzubringen. Hier muss sich die Ex dann ggü Dritten erklären, warum Treffen nicht möglich sein sollen. Und wenn Ihr euch dadurch nur alle 2 Wochen für 2 Stunden sehen könnt, ist erstmal doch 1.000x besser als bis zum 18ten Geburtstag zu warten.
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#59
(23-12-2018, 08:45)Jochen4 schrieb: Für mich hört sich das eher an, dass du den Streit zwischen deiner Ex auf dem Rücken des Kindes austragen willst. Das Kind ist immer ein Spiegel für die Eltern. Wenn er zu schlecht in der Schule ist....müsst ihr gemeinsam einen Weg finden.

Es gibt kein „gemeinsam“ mehr für mich. Ich möchte nach 11 Jahren Streit einfach nichts mehr mit der Exe zu tun haben. Da kam nie etwas Konstruktives, nur Hass, Vorschriften und Geldforderungen. Für mich ist der Streit beendet, da ich auch keinen Kontakt mehr wünsche.

Mein Sohn ist mittlerweile alt genug, für sich selbst zu sprechen. Wenn ich vor Gericht gehen würde, dann würde er auch befragt werden und dann hieße es, dass der Sohn es selbst entscheiden könne.
Mit seinen schulischen Leistungen habe ich nichts zu tun, da ich ihn weder erzogen habe, noch Kontakt erwünscht ist. Nicht mehr mein Problem/meine Aufgabe.
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#60
Dem stimme ich bedingt zu. Nicht deine Erziehung / nicht mehr deine Aufgabe. ..
Problem ist nur, wenn sie bis zum 18.ten langsam weniger arbeitet und dann nach Abzug der pauschale "nur noch 1297€" verdient. Denn dann wird du schnell eines besseren belehrt und fängst die kompletten Unterhaltszahlungen. ... alles schon da gwewsen
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#61
Ist ein grundsätzliches Problem des praktizierten Unterhaltsrechts, egal ob er die Ex anlächelt oder sie ignoriert.
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#62
(27-12-2018, 17:04)fragender schrieb: Problem ist nur, wenn sie bis zum 18.ten langsam weniger arbeitet und dann nach Abzug der pauschale "nur noch 1297€" verdient. Denn dann wird du schnell eines besseren belehrt und fängst die kompletten Unterhaltszahlungen. ... alles schon da gwewsen

Es gibt dazu zwei Möglichkeiten, entweder ich arbeite noch voll, dann zahle ich den Unterhalt aus der Portokasse, oder ich bin dann schon kürzer getreten und dann gibt es halt weniger..
Die Exe ist deutlich jünger als ich, bis dahin muss sie wieder einen Ernährer gefunden haben. Scheint aber nicht so leicht zu sein.. Wink

P.S.: bisher keine weitere Post von Anwalt, auch keine vom Gericht - scheinbar sieht man die Aussichten als gering an, mehr als den Höchstsatz DDT aus mir herauszupressen
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#63
Denk einfach daran: "Nicht dein Zirkus, nicht deine Affen." Der Junge ist ein Opfer, aber du hast keine Macht. Er sollte wissen, dass die Tür jederzeit auf ist und dann genieße dein Leben, gehe deinen Weg und zermatere nicht an Dingen, die du nicht beeinflussen kannst. Die Alte wird sich eh eines Tages umgucken, schade wenn sie den Jungen mit in ihren Abgrund zieht, aber das ist Leben und Erfahrung.
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#64
Hi Clint,

Deine Beitrage wirken auf mich, als wolltest Du weiter einen Weg als 'Vater' gehen, der schon längst beendet ist, wenn er überhaupt je begonnen hat.
Auch als Elter scheint Du Dich noch nicht wirklich von der Ex verabschiedet zu haben. Irgendwie hängst Du da noch doppet drin. Das kann in Depression münden!

Letzter regelmäßiger Kontakt zu meinen 'Kindern' ist schon viele Jahre her, sie sind schon länger volljährig, Kontakt nur noch medial höflich zu Geburtstagen und Weihnachten und Jahreswechsel, freundlich, kurz und knapp. Und selbst diese Kontakte schlafen zunehmend ein.

Was soll's. Kinder entfernen sich nun mal, sobald sie aus der Mama gekrochen sind, in der Pubertät beschleunigt. Das ist in 'intakten' und auch in Familien in spezieller Organisation so.
Nicht nur Väter, auch Mütter leiden darunter. Ganze Elternpaare tauchen in Praxen auf, in Depression gefallen, weil das Nest nun leer ist.

Gut kommen Väter, Mütter und Elternpaare (auch Großeltern!) zurecht, wenn sie ihre Kinder rechtzeitig frei geben und sich selbst neue Lebensziele suchen und anstreben. Dann gelingt die Trennung, dann geht das Loslassen wie von selbst... und alle Beteiligten können in Gelassenheit, ohne Bitterheit auf gelungene Momnte zurückschauen.

Ich bin nochmal beruflich durchgestartet, habe das umgesetzt, was ich schon immer anstrebte. Dabei eine wunderbare Frau kennen gelernt, mit der ich vermutlich den Rest meines Lebens verbringen werde. An meine Kinder denke ich nur noch selten.

Ich habe auch viel mit Menschen zu tun, deren Lebensende absehbar ist. Sie sagen mir immer wieder direkt und indirekt:
Nutze Deine kostbare Zeit für Dinge mit guter Energie. Wir haben nur EIN Leben!!!

Shy
Geht die Sonne auf im Westen, muss man seinen Kompass testen.
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#65
Schön, mal wieder von dir zu lesen. Nach unserem Telefonat freut es mich sehr, daß du beruflich wieder Anschluß gefunden hast.
Und natürlich auch sonst. "Pourvu que cela doure (dure)" pflegte Napoleons Mutter zu sagen. "Es ist gut, solange es dauert."
Aber irgendwann fängt ein neuer Abschnitt an.
"Du Mama. Wenn Papa tot ist kauf ich mir meinen eigenen Ponyhof!" - CosmosDirect Lebensversicherung, 2007

Quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/Vater
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#66
(18-02-2019, 17:19)Skipper schrieb: Deine Beitrage wirken auf mich, als wolltest Du weiter einen Weg als 'Vater' gehen, der schon längst beendet ist, wenn er überhaupt je begonnen hat.
Auch als Elter scheint Du Dich noch nicht wirklich von der Ex verabschiedet zu haben. Irgendwie hängst Du da noch doppet drin. Das kann in Depression münden!

Hi Skipper,
long time no see! Smile

Na ja, Vater bleibt man ja ein Leben lang - ich werde das wohl niemals ganz ad acta legen können. Ich war schon der Meinung, dass ich für gewisse Zeiten Vater war - sicherlich nicht in der klassischen Rolle, aber auch da gibt es ja Variationen. Die Entfremdung wurde gezielt von der Exe vorangetrieben - von Anfang an gab es da einen Masterplan.

Der Eindruck, dass ich heute noch mit der Exe drinhänge, ist definitiv falsch - und depressionsgefährdet bin ich garantiert nicht. Aber: ist immer gut, wenn man in sich reinhört und auf sich aufpasst, Dinge können mal nicht so gut laufen (z.b. gesundheitlich, beruflich, in der Beziehung, im Freundeskreis, etc..) und die Situation sich ändern..

Dir wünsche ich nur das Beste!

Clint
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#67
(13-03-2018, 19:18)p__ schrieb: Es bleibt die Rolle des Wochenendonkels mit Spass und Freizeit. Sieht aber nicht so aus, als würdest du da wieder hineinkommen. Eine entschuldigende Versöhnung kann man immer probieren, aber das wird nicht weit führen. Erstens lernt das Kind dadurch, dass es beliebigen Mist bauen kann und der Alte entschuldigt sich noch dafür (Schuld sind immer die anderen, das Nr. 1 Übelthema unserer Zeit), zweitens kann in Zukunft jede kleine Unanehmlichkeit der Lust auf Besuche die Luft ablassen. Am Gerät spielen und mit Freunden abhängen geht besser ohne Vater wie es jetzt gelernt hat und das hat offenbar Priorität bekommen. Die letzten Monate hat es nichts vermisst.

Das "unverzeihliche Ereignis" ist ein sehr häufiges Phänomen bei Trennungkindern, egal welchen Alters. Irgendwas wird plötzlich unendlich gross aufgebauscht und entwickelt sich im eigenen Kopf zu einem selbstgebauten Mount Everest, an dem alles langjährig abprallt. Das passiert immer, wenn die Grundstimmung sowieso negativ gegen den Vater ist und auch wieder eine schwache Beziehung, die nichts auffangen kann. Es braucht dann nur einen winzigen Kristallisationspunkt und eine Erschütterung und schon kippts um. Dagegen kann man nichts machen. Wenn überhaupt, dann nur sofort nach dem Ereignis. Nicht erst fast ein Jahr später.

Hallo zusammen.

So wie `p ` das hier beschreibt, das hat mich wie ein Schlag getroffen. Genauso ist es ... ich finde mich absolut  wieder mit meiner umgangsverweigernden Tochter. Auch wenns schwerfällt, für die eigene Seelenhygiene muss man versuchen wieder die eigene Balance zu finden. Keine Selbstaufgabe... mann muss sich eingestehen, dass man nur wenig machen kann und statt dessen seine eigene Lebensqualität wiederfinden. Tut weh, aber ich glaube mittlerweile es ist möglich ...

Gruß
ArJa
!!! Manipulation und Programmierung eines Kindes ist emotionaler Mißbrauch - und muß bestraft werden !!!

!!! Ärzte, Juristen und Psychologen sind das Grundübel unserer Gesellschaft !!!
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#68
Immerhin gelingt es leichter, erwachsen werdende Kinder loszulassen wie Kleinkinder. Die Kinder gehen schliesslich auch in intakten Familien bald eigene Wege. Hoffentlich! Wäre eine Horrorvorstellung, wenn die hier hängenbleiben würden...
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#69
Bindung entsteht durch viel gemeinsame Zeit und positive Bindungserfahrungen. Mit Umgang alle 14 Tage oder noch weniger lässt sich selbst eine gute Bindung auf Dauer nicht aufrechterhalten. Klappt ja selbst bei erwachsenen Menschen nicht ohne weiteres, vor allem wenn gegen den anderen immer gehetzt wird. Besonders schwierig wird es, wenn der hauptbetreuende Elternteil eine übermäßige Bindung zum Kind herstellt bzw diese vom Kind verlangt, dann bleibt quasi nichts mehr übrig und Entfremdung stellt sich in letzter Konsequenz ein. Denn auch für Bindung wird Energie benötigt. Von sich aus hat erstmal kein Kind das Bedürfnis den entfremdeten Elternteil unbedingt sehen zu wollen. So ist unromantisch ist das leider.
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#70
Ä
(24-02-2019, 23:07)Papa schrieb: ...Besonders schwierig wird es, wenn der hauptbetreuende Elternteil eine übermäßige Bindung zum Kind herstellt bzw diese vom Kind verlangt, dann bleibt quasi nichts mehr übrig und Entfremdung stellt sich in letzter Konsequenz ein. Denn auch für Bindung wird Energie benötigt. Von sich aus hat erstmal kein Kind das Bedürfnis den entfremdeten Elternteil unbedingt sehen zu wollen. So ist unromantisch ist das leider.

Da ist viel Wahres dran, mein Sohn ist quasi der Wurmfortsatz der Mutter. Bin mal gespannt, wie lange das noch gut geht (Pubertät). Ich bin fürs Erste mal weg, werde ein interessantes Projekt in einer neuen Stadt annehmen, hat auch Vorteile, wenn man frei und ungebunden ist.. Smile)
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#71
Hallo Gemeinde,
Update: Sohn hatte mal wieder Geburtstag und ich habe ihm einen Brief in den Briefkasten geworfen, um ihm alles Gute zu wünschen. Er hat dann bei mir angerufen, um sich zu bedanken.
Geredet, als ob wir nie getrennt gewesen wären. Wohl seine Art, mit dem Irrsinn umzugehen.
Verabredet, dass wir uns mal treffen, er will nicht mit dem Handy kommunizieren, da „er das eh nie dabei hätte“, sondern nur übers mütterliche Festnetz. Dies ist natürlich Teil der mütterlichen Kontrollstrategie.
Werde versuchen, mit ihm etwas auszumachen.
Keep you posted.
Clint Eastwood
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#72
Hey, das freut mich zu hören. Hat es mit der Totalentfremdung irgenwie nicht geklappt. Vielleicht kannst du mit ihm was abmachen. An einem festen Ort zu einer festen Zeit alle zwei, drei, vier Wochen zum Essen. Dann müsstest du gar nicht mehr mit ihm telefonieren. Das Telefonieren, wenn die Mutter auch nur in der Nähe ist, kann ich niemandem empfehlen. Niemandem. Telefone mit dem Handy kann die Mutter im Verlauf nachschauen, und dann gibt s Ärger. Weil das soll er ja nicht machen ... . Also, halt die Ohren steif und berichte wieder ....
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#73
"er das eh nie dabei hätte"
Bitte, ein Kind das nit ständig das Handy dabei hat, gibts doch praktisch garnicht mehr.
Am Festnetz kommen dann wieder andere Ausreden, verlass dich schonmal drauf.
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#74
Hallo zusammen,

Update: habe Sohnemann vor Weihnachten einmal gesehen zum Sporteln. Er wollte dann nochmal, 3 Monate später, um mir seine Fortschritte zu demonstrieren - dann war ich erst unterwegs (sitze ja nicht auf dem Schemel und warte darauf, dass mein Sohn mich anruft), dann kam der COVID-19-Lockdown, war also auch nichts.

Ich wie immer im Modus, dass er sich melden soll, da ich seine Handynummer immer noch nicht habe.

Jetzt kam gestern Abend wieder der Anruf mit unterdrückter Nummer, er ist jetzt seit 6 Wochen im Lockdown mit Exe und Großeltern, da Großeltern Risikogruppe, durfte er niemand anderen sehen. Ist also emotional quasi auf Vollalarm als Pubertier.

Ich erst mal nicht sonderlich erfreut auf den Anruf reagiert, wollte ihm eigentlich klar machen, dass ich Anrufe mit unterdrückter Nummer nicht entgegen nehme und dass er von seinem Handy anrufen sollte, oder halt eben gar nicht.
Dazu kam es gar nicht, weil er mir vorhielt, dass es ein Unding sei, dass ich ihm nichts zum Geburtstag schenken würde. Ich ihm erläutert, dass ich nicht gedenke, seine Liebe zu erkaufen und wenn man keinen Kontakt hat und keine Handynummer, dann gibt es natürlich auch keine Geschenke.

Habe mich dann in eine Diskussion hineinziehen lassen, die hauptsächlich auf Dingen basierte, an die er sich gar nicht erinnern kann, weil er damals erst 2,3,4 Jahre alt war.
Habe versucht, manche Dinge richtig zu stellen, was natürlich völlig fruchtlos war.

Es kamen viele Vorwürfe, die meine Ex und deren Eltern mir damals (vor langer Zeit) machte und ich war mit ihm als Stellvertreter für die Mutter konfrontiert. Da kamen 6 Wochen Lockdown durch, scheinbar haben sie nichts anderes zu reden gehabt.

Irgendwann dann gesagt, dass es genug sei, dass ich ihm gerne unter vier Augen die Geschichte erzähle, aber das will er nicht, weil Lockdown.

Er ist also jetzt zum Verteidiger der Mutter geworden, super! Damit ist klar, dass sich hier nichts mehr zum Positiven wenden wird - @p - leider hast Du recht. Ich bin zum reinen Geldautomaten mutiert.

Keine weiteren Maßnahmen meinerseits, Fokus auf das eigene Leben und Wohlergehen.
Countdown bis er 18 wird und er dann selbst sich um seinen Unterhalt kümmern muss - bis dahin kann und wird noch viel passieren und wer weiß, ob ich dann nicht wieder im sicheren Ausland bin.

Gruß
Clint
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#75
Du liest doch, was hier geschrieben wird, mach doch nicht jeden Fehler den man machen kann. Du holst dir nur Frust auf Frust. Da sind so viele Klassiker drin. Du glaubst gar nicht, wie unglaublich ausgelatscht sich das Verhalten deines Nachwuchses anhört. Man könnte meinen, es gebe eine Formenpresse für Trennungskinder, es wären alle identische Klone.

1) die "traumatischen Erlebnisse" vor vielen Jahren. Ohne gehts nicht. Die brüten sie alle mit Muttihilfe aus und daran kristallisiert sich massenhaft Mist und falsch verbogene oder schlichtweg erfindene Erinnerungen. Man denkt bei so was immer, man würde die heilige Mutter hören.
2) Rache und Klage über nicht geschenkte Geschenke der Gegenwart und Vergangenheit. Paart sich oft mit 1) - das traumatische Fehlgeschenk, als man vier Jahre alt war. Unmöglich, was du dir damals geleistet hast, ein Knacks fürs Leben des Kindes :-) Unterhalt: Dasselbe. Nie genug, Geizkragen, Drückeberger, es steht mir zu und so weiter, die übliche Platte.
3) Die dummen Versteckspiele, bei dir mit der Nummer. Ooooh ja, habe ich selber auch erlebt. Später wird dir dann noch vorgehalten, dass du dich ja nie gemeldet hättest. Mir wurde mal vorgehalten, dass ich sicher nur während der Schulzeit abgerufen hätte, deshalb wäre natürlich keiner rangegangen. Natürlich interessiert das Kind die Anrufliste nicht, die das eindeutige Gegenteil beweist. Das würde ja das Narrativ der wichtigsten Person in seinem Leben ankratzen, der heiligen Mutter.
4) Was gesagt wird, ist immer ein Angriff und zwar nicht nur gegen das Kind, sondern auch gegen die Mutter oder andere höherwertige Personen in der Nähe des Kindes. Das "verteidigt" dann seinen Stall natürlich.

Das kannst das nicht beim Kind lösen, du musst es bei dir lösen. Ich habe den Unterhalt geprellt, nichts oder nur <5 EUR geschenkt, mir keine dummen Stories angehört, nie etwas hinterhergetragen. Mir ist es piepegal was aus dieser Person wird, denn es ist nicht meine Verantwortung, also auch nicht meine Last. Die Verantwortung wurde mir auchdrücklich, gesetzlich wie menschlich von Anfang an durchgängig komplett verweigert. Bittesehr. Und beweisen muss ich erst recht niemand etwas.

Diskutier nicht, leg auf. Wenn du anschliessend runterkommen willst, mach einen Waldlauf.
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