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Nicht betreuende Mutter: Mutter-Kind-Kur
#1
Bekanntlich lebt ja mein Sohn (12,5 Jahre) seit Ende März 2013 bei mir. Wegen einer Umgangsvereinbarung ist die Mutter bisher nicht tätig geworden.

Vor einiger Zeit schrieb sie mir nun per email, dass sie eine Mutter-Kind-Kur beantragt habe. Sie hätte als Wunschzeit die Sommerferien (ohne nähere Eingrenzung) angegeben und sie bräuchte meine Zustimmung und ich solle die bitte geben.

Obwohl verblüfft, fragte ich meinen Sohn, ob seine Mutter das mit ihm bei einem der mehr oder weniger regelmäßigen Telefonate besprochen hatte; er wußte aber von nichts.

Ich habe dann erst ´mal ebenfalls per email angefragt, aufgrund welcher ärztlichen Befunde denn kurative Maßnahmen für unseren Sohn angeraten worden seien. Eine Antwort darauf habe ich nicht erhalten. Aber heute sandte mir die Anwältin der Mutter vorab per email eine Aufforderung, die Zustimmung im Interesse des gemeinsamen Kindes (ohne dieses irgendwie zu begründen) bis zum xx.xx.xxxx zu erteilen, ansonsten sie mich in Verzug setze.

Nun frage ich mich:

-Gibt´s so etwas: Mutter-Kind-Kur, wenn das Kind gar nicht bei der Mutter lebt? Und was wären ggf. die Voraussetzungen dafür?

-Womit komme ich eigentlich in Verzug?

-Muß ich berücksichtigen, dass heute der 1. April ist?
Wer nicht taktet, wird getaktet...
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#2
Die Begründung für das Schreiben des Anwalts ist, dass er Geld verdienen möchte und als Anwalt keinen Erfolg für sein Geld schuldet.
Die Begründung für den Auftrag der Mutter ist Wunschdenken und Unkenntnis der Rechtslage.
Letzterer war ihr Analwalt wohl auch nicht gewillt abzuhelfen.
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#3
http://www.drk-durlach.de/kur/a-z.html

Zitat:Alle Frauen, die Kinder erziehen oder erzogen haben, können eine Müttergenesungskur in Anspruch nehmen. Dabei ist es ganz gleich, ob es sich um eigene Kinder, Adoptiv- oder Pflegekinder handelt. Auch können die Kinder bereits aus dem Haus sein. Es gibt keine Altersgrenze.

Danach geht es ohne Weiteres. Allerdings nicht ohne Deine Zustimmung. Aber auch ohne Kind.
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#4
Warum überhaupt eine Mutter-Kind-Kur?

Gründe für eine derartige Kur sind:
1. eine Schwächung der Gesundheit, die in absehbarer Zeit voraussichtlich zu einer Krankheit führen würde, zu beseitigen,
2. einer Gefährdung der gesundheitlichen Entwicklung des Kindes entgegenzuwirken,
3. Krankheiten zu verhüten oder deren Verschlimmerung zu vermeiden oder
4. Pflegebedürftigkeit zu vermeiden.

Lass dir den Antrag für die Mutter-Kind-Kur und sofern bereits gestattet, den Bewilligungsbescheid der Krankenkasse und die Begründung vom Medizinischen Dienst der Krankenkasse zukommen. Mutter-Kind-Kuren dauern i.d.R. 21 Tage, sprich, ca. die hälftigen Sommerferien.

Minimum muss aber dein Sohn irgendwann vom Medizinischen Dienst der Krankenkasse begutachtet worden sein bzw. werden. Anders kann ich mir das nicht vorstellen.

Der Einfachheit halber würde ich gemeinsam mit dem Sohnemann zur zuständigen Krankenkasse marschieren und nachfragen.

Auf den Anwalt bzw. dessen Schreiben möchte ich nicht weiter eingehen, da er nur heiße Luft von sich gibt. Er setzt dich in Verzug :-) Wie lustig...

Mein Gefühl ist, dass die Kindesmutter ein schlechtes Gewissen hat, weil sie sich bis dato nicht um Umgang gekümmert hat. Nun möchte sie Mitleid erregen und dich mit einer Mutter-Kind-Kur "überfallen".

Das zeigt mir mal wieder, dass Frauen sehr schlecht darin sind, regelmäßig und konsequent Umgang mit ihren Kindern wahrzunehmen. Da müsste man ja ggf. kämpfen und am Ball bleiben ;-)

Allerdings kenne ich den Charakter deiner Ex nicht, weshalb ich ihr jetzt nicht allzu viel unterstellen möchte. Sicher bist Du für sie auch, dies nun bitte nicht falsch verstehen, ein (über)mächtiger Gegner, weshalb sie nun versucht mit dem Geschütz 'Mutter-Kind-Kur' aufzufahren. Immerhin ist dein Sohn zurecht zu Dir gewechselt, was bei ihr sicherlich eine enorme Lücke hinterlassen hat.

Meine Antwort an sie wäre nun, dass Du es sehr begrüßt, wenn sie Zeit mit eurem Kind verbringt, gerne auch die hälftigen Sommerferien, Du aber eine Mutter-Kind-Kur für nicht notwendig hältst und dieser auch nicht zustimmst.

Auf jeden Fall musst Du Jammerattacken durch die Kindesmutter von deinem Sohn fernhalten! Sie soll Zeit mit ihm verbringen, ihn aber nicht belasten.

Die Mutter von meinem Sohn jammert ihm auch immer vor. Zum Kotzen!

Loyalitätseinbußen deines Sohnes Dir gegenüber befürchte ich nicht.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#5
Das ist völliger Unsinn, was die RA'in da schreibt. Diese MuKi-Kuren werden in Trennungssituationen leider oftmals dazu benutzt, um eine geplante Entfremdung des Kindes vom Vater voranzutreiben. Wenn man sieht, daß Dein Sohn erst seit einem Jahr bei Dir wohnt, scheint das wohl die Strategie der KM und ihrer Anwältin zu sein.

Um eine Entscheidung Deinerseits überhaupt erst notwendig zu machen, müsste die KM Dir erstmal den ärztlichen Befund liefern. Solange sie das nicht macht, gibts für sie auch keine Möglichkeit, Dich in Verzug zu setzen. Die Vorraussetzung für eine solche Kur ist ein ärztlicher Befund. Dieser ist wiederum der Beantragung zur MuKi-Kur beizulegen. Final ist Dir dann der positive Bescheid vorzulegen. Beantragung zu solch einer MuKi-Kur, ohne dass das Kind bei der Mutter lebt, ist -sagen wir es mal so- ungewöhnlich.
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#6
(01-04-2014, 20:09)raid schrieb: Mein Gefühl ist, dass die Kindesmutter ein schlechtes Gewissen hat, weil sie sich bis dato nicht um Umgang gekümmert hat. Nun möchte sie Mitleid erregen und dich mit einer Mutter-Kind-Kur "überfallen".

Ich denke eher, dass sie sich den nächsten Urlaub mit dem Kind weitgehend schenken lassen möchte.
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#7
Was die Mutter macht, interessiert mich nicht. Aber was soll das Kind bei einer Maßnahme, die an den Belangen der Mutter orientiert ist? Im Link steht nämlich auch:

Mutter-Kind-Kur:
Die Mutter führt zusammen mit ihrem Kind/ihren Kindern die Kur durch. Im Vordergrund steht jedoch auch bei dieser Kur die medizinische und sozialtherapeutische Hilfe für die Frau. Zusätzliche Beratungsgespräche, gemeinsame Angebote für Mutter und Kind sowie altersgemäße Kinderbetreuungsprogramme ergänzen das Kurangebot. Das Alter der mitkurenden Kinder sollte 12 Jahre nicht übersteigen; dies gilt nicht für behinderte Kinder. Die Nachfrage nach Mutter-Kind-Kuren steigt ständig.

Ich frage ich mich auch, was im Antraggsformular für unseren Sohn angegeben wurde.
Wer nicht taktet, wird getaktet...
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#8
(01-04-2014, 20:03)karlma schrieb: Auch können die Kinder bereits aus dem Haus sein. Es gibt keine Altersgrenze.

Ey ey ey, schwammig ohne Ende.

Es gibt keine Altergrenze ;-) Mutter-Kind-Kur mit einem 50-jährigem Bub und einer 80-jährigen Mama.

Wenn ohne Altersgrenze, dann nur bei einem behinderten Kind!

(01-04-2014, 20:17)wackelpudding schrieb: Im Vordergrund steht jedoch auch bei dieser Kur die medizinische und sozialtherapeutische Hilfe für die Frau.

Dein Sohn ist jetzt in einem schwierigen Alter. Seine Eltern müssen ihn die letzten Meter bis in's Erwachsenenleben begleiten.

Eine Jammerkur, die Mami helfen soll ihre Probleme zu bewältigen, bringt deinem Sohn überhaupt nichts.

Sie soll großzügig Umgang wahrnehmen, währenddessen den Ball flachhalten und Sohnemann psychisch nicht belasten. Insofern sie selbst Probleme hat, soll sie sich parallel dazu behandeln lassen, aber ohne, das gemeinsame Kind noch weiter zu belasten.

Hier würde ich sehr strikt und rigoros vorgehen. Der Bub ist nicht umsonst zu Dir gewechselt sondern vermutlich deshalb, weil er die Belastung durch die Kindesmutter nicht mehr ausgehalten hat.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#9
(01-04-2014, 20:09)raid schrieb: Minimum muss aber dein Sohn irgendwann vom Medizinischen Dienst der Krankenkasse begutachtet worden sein bzw. werden. Anders kann ich mir das nicht vorstellen.

Im letzten Jahr nicht - das müßte ich ja mitbekommen haben. Es haben aber Tests in einer kinderpsychiatrischen Praxis stattgefunden - einerseits, um seine Lese- und Rechtschreibstörung nach ICD-10 zu diagnostizieren; andererseits ergaben sich Auffälligkeiten derenhalben er jetzt alle 2 Wochen zur Therapie geht.

Edit wg. der Inverzugsetzung: Kann es sein, dass die RAin meint, einen hinreichenden Grund zur VKH-Beantragung zu haben, wenn ich nicht reagiere? Anders kann sie m. E. mit der Mutter kein Geld verdienen...
Wer nicht taktet, wird getaktet...
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#10
(01-04-2014, 20:54)wackelpudding schrieb: Im letzten Jahr nicht - das müßte ich ja mitbekommen haben.

Und wenn es davor gewesen wäre, käme sie nun reichlich spät mit ihrem Antrag daher.

Frag einfach deinen Sohn, ob er mal gemeinsam mit Mama von einem Arzt begutachtet worden ist.

(01-04-2014, 20:54)wackelpudding schrieb: einerseits, um seine Lese- und Rechtschreibstörung nach ICD-10 zu

Eine Mama-Kind-Kur wird hier keine Abhilfe schaffen und hier auch nicht als Therapiemaßnahme angeordnet.

(01-04-2014, 20:54)wackelpudding schrieb: andererseits ergaben sich Auffälligkeiten derenhalben er jetzt alle 2 Wochen zur Therapie geht.

Auffälligkeiten, an deren Entstehung die Kindesmutter vermutlich nicht unschuldig ist.

Dessen ungeachtet wird er deshalb therapiert.

Insofern es wirklich so ist, dass eine Mama-Kind-Kur insbesondere die psychischen Leiden einer Frau mildern bzw. therapieren soll, kann dies den Therapieerfolg deines Sohnes sogar nachhaltig verschlechtern, weil er als Trigger für irgendwelche verschollenen Bugs deiner Ex herhalten bzw. benutzt werden soll.

Wie gesagt, soll sie ihre psychischen Probleme unabhängig vom Kind behandeln lassen.

Auch die Mutter meines Sohnes offenbarte mir eines Tages, dass sie mit ihm eine Mutter-Kind-Therapie beantragen würde und diese auch sofort durchginge.

Nun ja, gar nichts ist passiert.

Ich bin ein absoluter Gegner von Mutter-Kind-Kuren, da diese von Mamis nur dazu benutzt werden, um wieder irgendeine kaputte Symbiose zwischen ihnen und ihrem Kind herzustellen.

Bei einem fast 13-jährigen Bub halte ich eine derartige Zwangsmaßnahme sogar für sehr gefährlich. Er muss von seiner Mutter unabhängig werden.

Meines Erachtens sind Jungs ab einem gewissen Alter gut beraten, wenn sie sehr viel Zeit mit ihren biologischen Vätern verbringen und ein autarkes Frauenbild enwickeln können.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#11
(01-04-2014, 20:18)raid schrieb: Es gibt keine Altergrenze ;-) Mutter-Kind-Kur mit einem 50-jährigem Bub und einer 80-jährigen Mama.

Keine Altersgrenze für die Mutter.

Wenn der Junge therapiert wird, würde ich als ersten den Therapeuten fragen. Dessen Arbeit kann mit so einer Maßnahme über den Haufen geworfen werden.
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#12
(01-04-2014, 21:43)karlma schrieb: Wenn der Junge therapiert wird, würde ich als ersten den Therapeuten fragen. Dessen Arbeit kann mit so einer Maßnahme über den Haufen geworfen werden.

Er hat morgen ´ne Sitzung. Da werde ich das im Vorfeld ´mal ansprechen.
Wer nicht taktet, wird getaktet...
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#13
Als ich das gelesen habe, dachte ich "na, das ist mal was Neues". Aber bei diesen Sachen, die wir hier allzu oft diksutieren, steckt immer hinterm Busch der Teufel.
Was die "Rechtslage" hier angeht, bin ich leider überfragt. Also müssen wir analytisch vorgehen, denn die Anwältin macht, was diese Schurken immer machen: Das Wohl des Kindes vordergründig erwähnen, um im Hintergrund der Mutter einen wie auch immer gearteten Vorteil zu verschaffen.
Fakt ist, dass ich durch meine Kundschaft weiß, wie eine sog. Mutter-Kind-Kur funktioniert. Die Mutter macht die Kur, indem das Kind fremdbetreut belustigt wird und die Mutter ein wenig Fitness, psychologische Gespräche und Urlaub machen kann. Eigentlich müsste es heißen: Mama Urlaub auf Staatskosten.

Sicher gibt es Mütter die das auch mal brauchen und ich möchte es daher auch erwähnen. Meine Freundin war mal so fertig, dass ich es ihr empfahl. Überarbeitet. Nie im Urlaub zuzügl. Kinderbetreuung. Antwort der Krankenkasse:
Sie waren nicht genug beim Arzt! Hier erübrigt sich jeder weitere Kommentar und du weißt nun, was deine Ex so macht in ihrer Freizeit: Arztbesuche.

Nach unserem Soh wurde überhaupt nicht gefragt. Da Dein Kind also keiner Kur bedarf, kann die Mutter diese 6 Wochen auch alleine ausruhen.

Ich persönlich halte es für eine Taktik, in der Kur das Kind umzudrehen um dann nach Hause zu kommen und einen anwaltlichen Brief an das Gericht schreiben zu lassen, in dem beantragt wird, dass das Kind unbedingt bei der Mutter wieder wohnen will.

Irgendwie sagt mir das mein Bauchgefühl.

Zusätzlich würde ich einen Anwalt der was taugt (viel Spaß bei der Suche....) fragen, ob man Dir bei einer Ablehnung einen Strick draus drehen kann. Ich vermute aber, dass würde nicht ganz so leicht.

Nur ist Deine Situation nicht einfach. Gibst Du Dein Ja-Wort nicht, wird Mama zum Kinde gehen und sagen: Dein Papa will nicht, dass wir beide ans Meer fahren.

Gibst Du Dein Ja-Wort, kommt oben beschriebenes Szenario.

Also durchzocken und ablehnen. Ich sehe keine andere Möglichkeit.
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#14
(01-04-2014, 21:51)Nappo schrieb: Also durchzocken und ablehnen.

Sehe ich auch so. Ablehnen und schaun, was passiert. Zeige dich aber salomonisch und biete Umgang an. Nicht, dass Dir irgendeine Bindungsintoleranz auf die Füße fällt.

\\Die Mutter meines Sohnes wurde bereits durch die Umgangspflegerin direkt nach der Sorgerechtsverhandlung als bindungsintolerant bezeichnet, dies hat sie 1:1 auch an das Familiengericht transferiert. Für mich natürlich ein ungemeiner Vorteil.\\

Vorab allerdings unbedingt mit dem Therapeut deines Sohnes Rücksprache halten!

Und poste hier bitte weiter, was der Therapeut gesagt hat.

Dann können wir uns zum weiteren Vorgehen beraten.

\\Die Anwältin von der Mutter meines Sohnes wollte irgendwann direkt bei mir Geld zwecks Nebenklägerkosten etc. eintreiben, infolge sie mir via EMAIL förmlich Drohungen alla 'sie würde bei Gericht gegen mich eine Strafe beantragen', wenn ich nicht bis zum xx.xx.xxxx zahlte, offerierte.

Ich hatte ihr dann jedes Mal einen Smiley zurückgeschickt :-) \\

Nun, warum macht das ein Anwalt ausgerechnet per eMail?

Entweder ist er total unprofessionell oder er weiß, dass eMails zwar eine gewisse Aussage- aber keine Beweiskraft vor Gericht haben.

Die meisten Anwälte wollen einschüchtern und rechnen mit der Angst des anderen.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#15
Moin.

Was spricht dagegen, der Mama (und der Kasse) vorzuschlagen, daß Mama ihre Kur machen soll und... der Vater währen dessen mit dem Kind ans Meer fährt, statt Weißkittel, die immer mit so doofen Spritzen und dicken Aua-Nadeln kommen Big Grin...

und das dem Kind auch so vermitteln.

Smile
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#16
Im Familienrecht ist sowieso alles von der Willkür eines Richters und !vom Willen unserer Kinder abhängig!

Kinder merken sehr schnell, wer ihnen gut tut und wer nicht.

Mein Sohn fragte mich letztens traurig, nachdem er von Freitag Vormittag bis Montag abends bei mir war, ob er denn nun schon wieder nach Hause müsse :-(

Ich erklärte ihm dann, dass er immer hier in meinem Herzen und in meinen Gedanken ist. Er erwiderte dann: Papi, du auch bei mir.

Egal wer oder was mich in den letzten Jahren torpedierte, ich gab meinem Sohn stets Zuversicht, Ruhe und Kraft.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#17
(01-04-2014, 21:51)Nappo schrieb: Ich persönlich halte es für eine Taktik, in der Kur das Kind umzudrehen um dann nach Hause zu kommen und einen anwaltlichen Brief an das Gericht schreiben zu lassen, in dem beantragt wird, dass das Kind unbedingt bei der Mutter wieder wohnen will.
Genau das wird passieren! Siehe auch meinen 1. Beitrag (#5) zu diesem Thread.
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#18
Ich finde ihr überbewertet das. Der Sohn fährt mit oder er lässt es bleiben. Darüber hinaus, kann sich die Mutter bekuren lassen, bis die Schwarte kracht.
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#19
Naja, man wird halt übervorsichtig Thimo. Vor allem, wenn man nur einen Schuß frei hat.
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#20
(02-04-2014, 11:03)Timo Sassi schrieb: Ich finde ihr überbewertet das.(...)
Das denke ich auch. Warum sollte ausgerechnet während dieser paar Tage Kur das Kind 'umgedreht' werden und während der normalen Umgangszeiten nicht?!

Vielleicht ist der Aufenthalt auch für das Kind hilfreich, vielleicht wird sogar die gute Beziehung zum Vater geachtet und gefestigt oder es werden Probleme des Kindes erkennbar.

Nicht überall sitzt der Teufel, wo manch Vater ihn vermutet.Undecided

S.
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#21
Wenn der Sohn die Zeit mit seiner Mutter verbringen möchte, ist das sein gutes Recht genauso wie es sein gutes Recht ist, Zeit mit seinem Vater verbringen zu wollen. Wenn er es nicht möchte, wird man ihn kaum dazu zwingen können oder wollen.
Der Junge wird dazu schon ein Meinungsbild entwickeln.

Und davon abgesehen hat der Junge seinen Willen, beim Vater bleiben zu wollen, in der Vergangenheit durchgesetzt und er wird sich innerhalb von ein paar Wochen nicht "umdrehen" lassen.
Diese These sollte man einmal überdenken und gründlich auf den Wahrscheinlichkeitsgehalt abklopfen und darüber hinaus etwas weniger Paranoia frühstücken oder weniger Zeit mit den Waschweibern des Viertels verbringen. Das färbt nämlich ab!Big Grin

Nachdem was Wackelpudding so erzählt, wird sich sein Sohn sowieso nicht darauf einlassen und damit wäre das Thema dann auch erledigt.
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#22
Mein Sohn war im Alter von 11 Jahren auch auf einer "Kur". In der ersten Woche habe ich ihn begleitet, in den anschließenden 2 Wochen seine Mutter. Die Zeit reichte, bei den Therapeuten und beim Kind einiges ins Gegenteil zu verkehren. Es ist allerdings nicht geschafft worden, dass der Junge sich gegen mich hat wenden lassen.
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#23
Wir werden ja erfahren, was draus geworden ist.
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#24
Meine Kinder wurden auch 2 mal mit zur Kur der Mutter geschleppt und fanden es sterbenslangweilig.

Es gab nur eine lustlose Betreuung mit Kindern ganz anderen Alters.

Zudem scheint es da die reinste Waffenmesse für entsorgungswillige Mütter zu sein.
Meine kam beide Male gut aufmunitioniert und voller Kampfgeist zurück.
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#25
Vorab: Ich hatte wirklich nicht damit gerechnet, dass so viele Reaktionen kommen. Danke dafür!

Also, ich habe mich bei ´ner Krankenkasse erkundigt: Beide Eltern können bei Zustimmung des anderen Elterteils eine Kur mit den Kindern machen; es ist nicht notwendig, dass Mann/Frau der betreuende Elternteil ist. In der Regel reicht wohl die Erwartung, dass der kurende Elternteil eine Entlastung erfährt. Vielleicht ist es für den einen oder anderen Hochbelasteten hier interessant/möglich, so etwas durchzusetzen.

Mein Sohn ist gerade von der Therapie zurück. Demnächst kann ich der Anwältin der Mutter Folgendes mitteilen, was die kindertherapeutische Praxis bei Nachfragen bestätigen würde:

"Ihr v. g. Schreiben wurde mit (Sohn) in einer therapeutischen Sitzung bearbeitet. Im Ergebnis ist es so, dass (Sohn) nicht mit seiner Mutter zur Kur möchte. Aus therapeutischer Sicht bestehen Einwände dagegen, dass (Sohn) seine Mutter in eine auf deren Belange orientierte Maßnahme begleitet; dies widerspräche den hier verfolgten therapeutischen Zielen. Es wäre auch davon auszugehen, dass bereits Erreichtes beschädigt würde."

Mal schauen, wie mit dieser Info dann umgegangen wird...
Wer nicht taktet, wird getaktet...
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