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Standardthema: Kind will nicht mehr zurück
#1
Nachdem ich mir den Umgang mit meinem Kind mühsam erkämpft habe, ein paar Ereignisse in jüngster Zeit.
Habe Gem SR und das Umgangsrecht das 4,5 J. alte Kind im 14-Tage Rythmus von Fr. Nachmittag bis Samstag Abend bei mir zu haben.
Zwischenzeitlich hatte sich Exe bereit erklärt (Sonderfall) dass das Kind auch den Freitag dazwischen bei mir sein darf.
Mittlerweile hat sich die KM dazu entschossen, diese Vereinbarung aufzukündigen.
Das Kind spürt seit dem die lange Zeit, die es nicht bei mir sein kann.
Seit dieser Zeit werden die Abschiede schwieriger, muss mich selbst fast zu Ars** machen, die KM in allen Tönen loben.
Ich musste ihn des Öfteren unter dem Arm zappelnd bei der Mutter auf Kindersitz schnallen.
Seit dem die KM es hautnah miterlebt (z.B. nach 14-Tägige Rückkehr vom Urlaub) dass das Kind überhaupt Notiz von ihr nimmt, es definitiv nicht mit ihr nach Hause will, versucht sie alles, den Vater schlecht zu machen.
Ich habe es mir immer zur Aufgabe gemacht, dem Kind eine Konfliktfreie Zone zu bieten, damit er sich immer bei mir wohl fühlt.
Dieses WE war alles anders:
Das Kind war sehr Anhänglich(mehr wie sonst) und abends bei mir im Arm:
Papa, wie kann ich Mama umbringen? (wirklich Origialworte), sie soll einfach weg!
Ich habe ihm ruhig erklärt dass man so etwas nicht macht......u.s.w. und so fort.
Kind sagte dann: warum kann ich nicht immer hier sein?
Auch das erklärte ich ihm Kindgerecht.
Wir hatten dann eine gute Zeit, bis ich ihn langsam darauf vorbereiten wollte dass Mama gleich kommt.
Kind fing bitterlich an zu weinen, ich konnte ihm die Jacke nicht anziehen.
Ich packte ihn dann erst ohne Jacke als dann schon die KM hupte.
Ich legte dann seine Jacke ganz einfach als Umhanh um und ging mit ihm hinaus.
Es strampelte und weinte.
Es schlug auf seine Mama ein. Sie schrie mich an, was ICH wohl mit dem Kind gemacht habe.
Sie schrie herum, warum seine Jacke nicht an ist.
Nach mehrfachen Versuchen gab ich auf, es auf den Kindersitz zu plazieren, da die Gewalt schon zu hoch war.
KM forderte mich energisch auf es noch einmal zu versuchen.
Nun schrie es wie am Spieß, als die KM dann meinte ich würde ihm Mißhandeln.
Ich liess sofort ab und sagte: Na, dann seh mal zu wie du ihn ins Auto bekommst.
Ich ging einfach weg. Das Kind wurde von der KM festgehalten, bis es sich losriss und sich hinter mir versteckte.
Nach einigen vergeblichen Versuchen der KM, das Kind in den Sitz zu loben, fragte ich das Kind ob es einverstanden wäre wenn ich mit in das Auto steigen würde, willigte es sofort ein.
Ich konnte es ohne Widerstand auf dem Kindersitz anschnallen, machte seine Tür zu, wollte vorn einsteigen, da fuhr sie mir fast über die Füße und verschwand. Das Kind fing sofort an zu schreien und schaute mir noch ein paar Meter hinterher...............
Es ist jetzt 4,5 Jahre alt, wie soll es weitergehen?
Die Gründe, warum das Kind gegen die KM eingestellt ist, würden mich hier verraten, aber gern per PN.
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#2
Hi webmin,

wenn die KM einen bereits stattgefundenen Umgangsumfang reduzieren will, würde ich vor Gericht gehen und richterliche Kindesanhörung beantragen - hier geht´s ja nicht um Dein Umgangsrecht, sondern um das Recht Deines Kindes zum Umgang mit Dir. Es liegt nicht im Kindeswohl, wenn die KM diesen willkürlich reduziert und das Deinem Kind nicht verständlich machen kann.
Wer nicht taktet, wird getaktet...
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#3
(08-12-2013, 01:22)dneail schrieb: ...woher der Glaube kommt ein Kind wäre grundsätzlich bei der Mutter besser aufgehoben?

Besser aufgehoben? Geht´s darum, oder um das ethische Recht der Mutter auf ihr Kind?
Wer nicht taktet, wird getaktet...
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#4
Moin Web.

Unangenehme Situation, die mE unabhängig von Ausweitung oder UReduzierung zu lösen ist.

- Zunächst einmal sollte man die Sorgen des Kindes erst nehmen. Im Tötungswunsch stecken uU schwerwiegende Probleme, die es zu ergründen gilt.
Lösung: Nichts dem Kind ausreden, sondern mit ihm zusammen in seine Sorgen gehen, diese dort klären und in diesem Verständnis dann Wege heraus zeigen, die das Kind dann selbständig gehen kann.

Sollte sich dabei der Verdacht etwa auf eine Kindsmißhandlung ergeben, die diese Ängste des Kindes auslöst, dann sollte, ja, dann darf das Kind nicht zurückkehren, muß sich des Schutzes seines Vaters sicher sein können. In dem Fall - aber auch nur dann - könnte das Kind zur Aussage in einem Spezialkommissariat der Polizei (in Ausnahmefällen beim Jamt) ermutigt werden, in jedem Fall vor Zeugen, auch um sich für die Maßnahme des Zurückhaltens abzusichern.

- Es sollten strikt Übergabesituationen vermieden werden, in denen sich ein Kind vor den Augen aller für bzw gegen einen Elternteil entscheiden muß. Das ist Gift!
Lösung: Unbedingt 'kontaktlose' Übergaben organisieren!

- Die Wut, die Ängste des Kindes sollten zügig mit der Mutter geklärt werden.
Lösung: Mutter für einen gemeinsamen Termin bei einer guten Beratungsstelle gewinnen, um für das Kind Wege aus seiner Not zu erarbeiten. Weigert sie sich, dann 2 und 3 des üblichen Dreisprunges, uU gleich 3, wenn das Amt als schwierig gilt.
.
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#5
Moin Webmin,

rufe mich mal heute Abend auf Festnetz an, ich hatte das kurzzeitig selbst vor 4. Jahren. Für das Kind befriedigende Lösung nur mit KM möglich!

Die Gründe kenne ich ja teilweise schon. Wink

Eigentlich MUSS die KM im Interesse des Kindeswohls mit dir konstruktiv zusammenarbeiten.

Nach der letzten "Geschichte" - die der Hammer war, weis ich ja das die Kuh zu Blöd/Egoistisch dafür ist.

Daher tendiere ich ebenfalls zu der unter Punkt 3. -> vom Krankenpfleger vorgeschlagenen Lösung!

Du hast gerade wegen des letzten Vorfalls gute Karten vor Gericht!
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#6
Zum einen würde ich persönlich eine Umgangsausweitung auf Freitag - Sonntag alle 14 Tage und zusätzlich den Freitag (oder einen anderen Tag) zwischen den Wochenenden gerichtlich beantragen, ggf. mit Kindsanhörung. Ob du da ein Gespräch beim JA oder einer Elternberatung "vorschalten" willst, musst du selbst wissen, je nachdem wie euer JA so drauf ist und ob du dir davon Erfolg versprichst (also ob die KM da mitmacht).

Zum anderen würde ich auch versuchen, diese Übergabesituationen zu vermeiden, ggf. mittels Umgangspflegschaft. Das mindeste wäre aber, zwei oder dreimal einen geeigneten Zeugen (Sozialpädagogin, Psychologe, JA-Mitarbeiter) dabei zu haben, wenn die Übergabe stattfindet. Schon allein, weil in den Worten der KM "Was machst DU mit dem Kind?" schon mitschwingt, dass sie evtl. demnächst irgendwo behaupten wird, du würdest das Kind manipulieren/mißhandeln.

Ansonsten solltest und musst du dem Kind auf jeden Fall Sicherheit geben. Auch würde ich auf jeden Fall versuchen, die Situation schnellstmöglich im Sinne des Kindes zu lösen, weil sonst irgendwann ggf. auch das Vertrauen in dich verloren geht, wenn du quasi das Kind aus seiner Perspektive heraus "zwingst zur bösen KM zurück zu gehen".
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#7
Der Punkt ist die KM, die ja schon in der Vergangenheit bewiesen hat das sie das Kindeswohl massiv gefährdet.

Die meisten dürften die Vorgeschichte nicht kennen!

Wer sich jetzt selbst fragt wie schmerzhaft eine Trennung für Erwachsene sein kann, dürfte schnell merken wie sich ein Kind mit 4 Jahren fühlt.

Dem Kind fehlt aber das Rationale was wir als Erwachsen in die Waagschale werfen können.

Selbst wenn beide Elternteile zusammen daran arbeiten ist das ein sehr steiniger Weg bis das Kind gelernt hat das es Mama oder Papa nicht dauerhaft verliert!

Beide Elternteile müssen dem Kind Sicherheit geben, Sicherheit das es immer zu Papa oder Mama zurück kann wenn ihm, dem Kind danach ist!

Mit dieser KM ist das aber nicht möglich da sie selbst einen Dachschaden hat der sie, die KM, aus meiner Sicht zu einer "Gefährderin" des Kindeswohls macht.

Und je mehr fremde Personen aus der Helferindustrie involviert werden umso mehr ist das Kindeswohl gefährdet.

Die Helferindustrie hat nur ein Ansinnen -> am Kindeswohl finanziell zu partizipieren.
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#8
Ich bin die Lebensgefährtin von Webmin und habe diese Situation, wie auch schon viele andere, life miterlebt.

Als erstes muss man sich doch fragen, was das Kind so sehr bedrückt, dass es seine eigene Mama umbringen will..... das Kind ist 4 und leidet scheinbar sehr unter der KM, die es absolut überbehütet und eher diese Kinderseele brechen würde, als überhaupt nur annähernd zu bemerken, was sie anrichtet.

Das Kind erzählt gar nichts über irgendwelche Probleme, es scheint so, dass es von der KM schwer unter Druck gesetzt wird und Sprechverbot zu einigen Themen hat. Es kommt bei bestimmten Themen in eine Konfliktsituation, die wir dann schnell beenden.

Es wird also nicht möglich sein, das Kind durch dritte befragen zu lassen. Es ist 4 und wir vermuten, dass er seine psychische Not nicht in Worte fassen kann und darf. Trotzdem geht es dem Kind scheinbar schlecht, aber Beweise fehlen.

Die nächste Übergabe wird wahrscheinlich bei der KM vor der Haustüre stattfinden. Dann muss sie selber sehen, wie sie das Kind ins Haus bekommt und Papa ist nicht der ganz große Verräter!

Trotzdem wird die KM alles dransetzen, den Vater schlecht zu machen und das Kind zu beeinflussen. So hören wir immer mal wieder Aussagen von dem Kind wie: "Mama Raucht wieder, weil Papa sie immer geschlagen hat!" oder "Wir können gar nicht in den Urlaub fahren, weil Papa uns alles Geld weggenommen hat!" oder "Mama hat gesagt, ich soll sagen, dass ich nicht bei Papa schlafen will!"

Es hat schon in der Vergangenheit unglaubliche Vorfälle gegeben, aber das JA ist kurzerhand seit 3 Monaten(!!!) für uns nicht zu sprechen (Mitarbeiterin krank!!!??!!!).

Ich mache mir wirklich Sorgen um das Kindeswohl!!!!

Der Antrag für die Umgangsausweitung ist bereits gestellt. Aber sollte da jetzt nicht sehr schnell was passieren? Wie kann man dem Kind helfen???
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#9
Wenn die Mitarbeiterin im Jugendamt krank ist, gibt es einen Vertreter und Vorgesetzten. Ohne das Jugendamt ins Boot zu holen habt Ihr wenig Chancen auf irgendwas. Ihr muesst auch konkrete Beweise vorlegen, Aussagen (Vater) gegen Aussagen (KM) sind sinnlos. Lebensgefaehrtin und Familie sind auch ganz schlechte Zeugen.

Ich habe damals der KM mitgeteilt, dass ich die Uebergaben mit Diktiergeraet aufnehme. Das hat dann etwas zur Beruhigung von Madam beigetragen, bzw. ich konnte dem Jugendamt vorspielen wie sie rumbruellt und sich benimmt.
Heute: Alter weisser Mann, Klimaleugner, Covidiot. Morgen: Held der Freiheit. Haltet Stand!
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#10
Das ist ja genau das Problem!!!! Das JA hält sich zurück! Die Mitarbeiterin ist krank, eine Vertretung gibt es nicht, auch an höherer Stelle kann/will man nicht helfen!!!

Natürlich stehen hier Aussage gegen Aussage und ohne Beweise können wir nichts tun! Das wissen wir! Um so schlimmer die Situation für das Kind und den wissenden Vater!!!!
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#11
(08-12-2013, 20:23)Henco schrieb: Der Antrag für die Umgangsausweitung ist bereits gestellt.

Ich hoffe, Ihr habt richterliche Kindesanhörung beantragt.

Das JA muß einer mitgeteilten Kindeswohlgefährdung nachgehen. Vielleicht ist jemand von Euren Bekannten, die so etwas miterlebt haben, ja bereit da ´mal anzurufen - das kann auch anonym geschehen. Auch wenn das JA nicht viel ausrichten kann/wird, ist ein Tätigwerden doch der Hinweis an die Mutter, dass hingeschaut wird und könnte sie dazu bringen, den Druck in Richtung Kind zu verringern.

Wenn ich @webmin richtig verstanden habe, war Auslöser der derzeit besonders heftigen Reaktionen des Kindes ja die Umgangsverkürzung durch die Mutter. Ich denke, bei einem/r einigermaßen erfahrenen RichterIn sollte das dann schnell vom Tisch sein. Ebenso sollten -wie hier schon vorgeschlagen- die Übergabemodalitäten so verändert werden, dass der Anblick beider Elternteile das Kind nicht mehr unmittelbar in den Konflikt führt.

M. E. sollten auch Hilfen zur Erziehung im Termin angeregt werden, die einerseits geeignet sind, das Kind zu stärken, andererseits den Eltern auferlegen, den Umgang miteinander soweit zu entschärfen, dass das Kind nicht darunter leidet. Ob das was wird, hängt dann von beiden Eltern ab - bei mir hat´s nichts gebracht, weil die Mutter jegliche Kooperation unterlaufen hat - nur, das war dann aktenkundig.
Wer nicht taktet, wird getaktet...
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#12
Das optimale wäre die KM, vielleicht von Frau zu Frau sensibilisieren sofern noch möglich?

Ansonsten kannst du oder Webmin jederzeit anrufen!

Und Kindeswohlhandel.de steht euch immer offen, sofern gewünscht, als flankierende Massnahme!

Solange das Kind noch so jung ist, gibt es viele Stolpersteine. Auf alle Fälle wäre mein Rat, locker bleiben, nichts überstürztes oder aus der "Emotion" heraus tun.

Ist verdammt schwer, ich weis.
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#13
Gespräche von Frau zu Frau gehen gar nicht! Sie fordert von mir Geld, was sie vor langer Zeit angeblich für ihren Mann gezahlt hat.... gibt keinerlei Titel, Quittungen oder Beweise..... und was hab ich damit zu tun???

Dann weiß sie so wie so alles besser, weil sie schließlich Pädagogin ist und Kinder unterrichtet! (Wie kann man nur so jemanden auf unsere Kinder loslassen????)

Ich habe inzwischen 2 Kinder großgezogen und weiß schon, wie man das macht, aber das interessiert diese Frau überhaupt nicht! Was sie macht ist absolut richtig und nichts anderes gilt, ausser ihrer Meinung! Da kommt niemand gegen an!
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#14
(08-12-2013, 20:57)Henco schrieb: Das ist ja genau das Problem!!!! Das JA hält sich zurück! Die Mitarbeiterin ist krank, eine Vertretung gibt es nicht, auch an höherer Stelle kann/will man nicht helfen!!!

Hier ist eins Eurer Kernprobleme. Das stimmt so naemlich garantiert nicht. Es gibt IMMER eine Vertretung und ohne das Jugendamt habt Ihr eh verloren. Schickt dem "Teamleiter" ein relativ kurzes praezises und sachliches Fax mit Euren Beobachtungen und Befuerchtungen. Bittet um einen dringenden Termin.
Heute: Alter weisser Mann, Klimaleugner, Covidiot. Morgen: Held der Freiheit. Haltet Stand!
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#15
@Kay: Unsere zuständige JA-Mitarbeiterin ist zufällig die Teamleiterin!

Wir haben es mit E-Mais und Anrufen versucht, über mehrere Wochen, es kommt keine Antwort! Und ein Anruf direkt beim Kreis-JA hat ergeben, dass es wohl eine Vertretung gäbe, aber die wäre nicht mit dem Fall bewandert und könnte somit wohl auch nicht helfen!

Die Bemühungen, mit dem JA sind nun schon eine Weile her, deswegen wird Webmin es in der kommenden Woche erneut versuchen, Kontakt aufzunehmen.
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#16
Lasst Euch nicht abwimmeln, macht das nachweisbar per Fax oder Einschreiben/Rueckschein. Emails sind im Zweifellsfall nie angekommen und Anrufe nicht erfolgt.

Ueber dem Teamleiter gibt es auch noch jemanden, wendet Euch an den/die.
Heute: Alter weisser Mann, Klimaleugner, Covidiot. Morgen: Held der Freiheit. Haltet Stand!
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#17
Solche Probleme mit dem JA kenne ich aber auch. Wobei es zum Teil tatsächlich eine Frage der Durchsetzungsfreudigkeit ist.
Bei meinem Mann meinte die Vertretung in einem dringenden Fall auch mal "Ach, die Kollegin ist ja in zwei Wochen wieder da, und ich habe keine Zeit, mich in den Fall einzulesen."
Wir haben dann zum einen mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde gedroht, und zum anderen (aber das wird wohl nicht jedem als Möglichkeit zur Verfügung stehen) sind wir hier in unserem Wohnort zum JA, haben den Fall geschildert und unser hiesiges JA hat dann beim dortigen angerufen und denen Beine gemacht.
Viel diskutieren nutzt meist auch nix. Für gewöhnlich beendet mein Mann inzwischen die Telefonate mit "Ich erwarte Ihren Rückruf NOCH HEUTE." und legt dann einfach auf. Das klappt erstaunlicherweise meist recht gut, wir kriegen zumindest häufiger Rückrufe als früher.
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#18
Hallo und vielen Dank für die vielen Antworten.
Ich gebe Einigen den Schrieb, den ich heute zum JA geschickt habe per PN.
Einen Vorfall aus dem Sommer kann ich hier nicht posten.
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#19
(10-12-2013, 03:21)dneail schrieb: Es ging mir um die Frage warum Gerichte tendenziell dazu zu neigen scheinen das Kind eher der Mutter zuzusprechen (In Punkto Aufzucht/Erziehung) auch wenn diese eher niedere Beweggründe hat sich vordergründig um das Kind zu kümmern (Rache, Versorgung, etc.).

Na, wenn wir den nicht (mehr) vorhandenen aber sicherlich noch (nach)wirkenden Besitzanspruch ´mal auf ein "Grundrauschen" reduzieren, kann ich mir vorstellen, dass viele RichterInnen gute Mütter haben/hatten und sich "schlechte" einfach nicht vorstellen können. Bei Richterinnen mag sein, dass sie selber gute Mütter sind und der Gedanke, das Kind zu verlieren ist ja kein angenehmer, auch wenn er andere Frauen betrifft...

Richter haben vielleicht zuhause gute Mütter für ihre Kinder...

Ich denke ´mal, dass ist so eine angenehme Gefühlslage, an gute Mütter zu glauben, die rational zu durchbrechen in jedem Einzelfall in persönliches Unbehagen einmündet...
Wer nicht taktet, wird getaktet...
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#20
(10-12-2013, 14:03)wackelpudding schrieb: Richter haben vielleicht zuhause gute Mütter für ihre Kinder...

...vielleicht.
wieso wird nicht wie üblich fast jede zweite Richterehe wieder geschieden ? Und wenn ja, haben Richter keine/weniger Kinder und dazugehörigen Exen die Stress machen ?
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#21
Ich habe mich bis jetzt davor gescheut, meine Meinung zum Thema hier im Forum zu äußern, habe ich doch selbst auch viele Jahre gebraucht, um es für mich zu regeln, sonst wäre ich heute nicht mehr arbeitsfähig.

Ich - und ich betone ausdrücklich, dass das nur für meinen eigenen Fall gilt - würde heute in einer ähnlichen Situation nicht mehr darum kämpfen, mein Kind regelmässig bei mir zu haben, sondern darauf verzichten, bis das Kind alt genug ist, selber zu entscheiden, wo es sich lieber aufhalten will.

Der jahrelange Kampf hat sich bei mir nicht gelohnt, meine Tochter hat den Kontakt zu mir vor ca. 4 Jahren abgebrochen, da war sie 16. Seitdem bin ich nur noch ihr Erzeuger und Bezahler.

Ich glaube, das wird sich erst ändern, wenn sie endgültig aus dem Dunstkreis der KM heraus ist. Darauf warte ich und kämpfe nicht mehr - mir geht es damit sehr viel besser.
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#22
@ suppenkasper

Ich kann das nachvollziehen. Es stellt sich sogar die Frage, ob man seinem Kind etwas Gutes tut damit - geht dieses jahrelange Gezerre nicht auch den Kindern irgendwann auf den Zeiger? Wollen die nicht auch mal ihre Ruhe haben und sich nicht länger mißbrauchen lassen als Soldaten im Scheidungskrieg ihrer Eltern?

Es verdient unser aller REspekt, wenn ein Vater um seine Kinder kämpft wie ein Löwe. Es sollte aber auch akzeptiert werden, wenn jemand diesen Kampf, um des eigenen Überlebens willen, irgendwann aufgibt.

Für mich habe ich entschieden, keine weiteren Kontaktversuche mehr zu unternehmen. Ich habe wohlgemerkt mit den Kindern zusammengelebt, bis die beiden Älteren volljährig waren; erst dann habe ich mich von ihrer Mutter getrennt (vorher hätte ich es mir nicht leisten können). Unmittelbar nach der Trennung bestand noch Kontakt, weil ich ihn gewollt und forciert habe. Mit jedem Monat jedoch wurde das Verhältnis kühler, und eines Tages war es dann ganz aus. Für mich fühlt es sich an, als wären sie gestorben. Und so soll es dann auch bleiben - ich habe keine Lust auf Wiederauferstehungen alle paar Jahre.
An Weihnachten wird mein Enkel zwei Jahre alt - ich habe ihn bisher nur auf Facebook-Bildern gesehen. Inzwischen will ich das nicht mehr ändern. Wenn das Schicksal es wollte, dass der Kleine irgendwann mal erfährt dass er einen Opa hatte - keine zwanzig Kilometer entfernt - und diesen nie kennenlernen durfte, dann muss es wohl so sein.

Respekt vor denen, die um ihre Kinder kämpfen. Verständnis für diejenigen, die diesen Kampf nicht mehr führen wollen oder können.

Austriake
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#23
(08-12-2013, 00:39)webmin schrieb: Es ist jetzt 4,5 Jahre alt, wie soll es weitergehen?
Es liegt ganz alleine bei Dir! Du hast die Möglichkeit, also tu was!

Dass das Kind in diesem alter so reagiert zeigt, dass ihr beide sehr viel falsch macht. Allerdings sollte die Reaktion in dem Alter des Kindes nicht zu hoch bewertet werden.

Du hast immerhin noch die Möglichkeit, etwas zu ändern!

Beiss auf die Zähne und versuche im Sinne aller einen Mittelweg zu finden!
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#24
Suppenkaspar ich kann dir hierbei voll zustimmen.
Ich habe mich auch dafür entschieden der km die macht zu nehmen die kids aufzureiben bzw mich damit zu verletzen und den umgang an den schnittstellen immer für alle unerträglich zu machen nur um den kids zu zeigen wie a a ihr erzeuger ist und mir eins auszuwischen. Hab den kontakt komplett abgebrochen für das wohl meiner kinder.
Jeder der sich dazu entscheidet weiss wie hammerhartweh das tut und wie dieser schritt übermenschliche Kräfte kostet.
Dazu kommt noch dass du damit das Klischee des vaters der von seinen kindern nichts mehr wissen will nebenbei noch bedienst.
Mir ist wichtiger dass meine kinder nicht mehr in konflikte getrieben werden und es ihnen damit gut geht.
Meine Hoffnung ist dass ein kleiner funke meiner liebe in den Kindern die maipulationen der km überlebt und sich die kids eines tages wieder an mich erinnern und sich außerhalb der Abhängigkeit der km freier sind im denken.

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#25
(10-12-2013, 19:53)Blumentopferde schrieb: Meine Hoffnung ist dass ein kleiner funke meiner liebe in den Kindern die maipulationen der km überlebt und sich die kids eines tages wieder an mich erinnern und sich außerhalb der Abhängigkeit der km freier sind im denken.
Habe ähnlich reagiert wie Du. Der ständige K®ampf reibt einen nur auf.

Wenn die Kinder meinen, den Vater kennenlernen zu wollen, können sie das gerne. Meine Tür bleibt immer auf.

Ob allerdings die Mutter mal versteht, was sie da für einen Mist veranstaltet hat, und den Kinden angetan hat, mag ich zu bezweifeln. Sad
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