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Schnelle Meldeadresse im EU-Ausland?
#1
Question 
Hi!

Ich wollte euch einfach mal fragen, wie man am Besten schnell im EU-Ausland eine Meldeadresse bekommt, wenn man sich in D abgemeldet hat?

Bekommt man im Hotel oder einer Pension im Ausland eine Meldebescheinigung, die man auch als zustellfähige Adresse angeben kann? Soweit ich weiss, muss man ja einen Meldeschein in jedem Hotel ausfüllen, eher man einchecken kann...

Meine Erfahrungen waren selbst in D so, dass man keine Wohnung bekommt, ohne eine festes Einkommen. Die Frage ist daher, ob das für das restliche EU-Ausland auch gilt, selbst wenn man über ausreichendes Vermögen verfügt? Hat jemand damit Erfahrungen gemacht?

Kann man denn als Person "ohne festen Wohnsitz" z.B. ein Konto im Ausland eröffnen? Was passiert, wenn man bei einer Kontrolle einen Eintrag zur Adressermittlung im SIS hat, aber aufgrund der o.g. Problematik keine ladefähige Anschrift vorweisen kann? Muss man dann das Hotel angeben oder wird man in Haft genommen?

Gibt es im EU-Ausland irgendwelche Wohnagenturen, die speziell an arbeitssuchende Wohnraum vemieten?

Sorry für die vielen Fragen:D

Ich danke jetzt schon für die Aufmerksamkeit und wünsche eine gute Nacht

Wilhelm
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#2
Moin Wilhelm,

Ob man eine Wohnung bekommt, ist abhängig von Angebot und Nachfrage. Wenn es genügend Wohnungen gibt, dann nimmt Dich (fast) jeder Vermieter gerne, wenn Du die Kaution und 3 Monatsmieten im voraus abdrückst. In vielen Staaten gibt es kein Meldewesen, dann legt man eine aktuelle Telefon- oder Stromrechnung vor, die gilt quasi als Ersatz einer Meldebestätigung. Das gilt auch bei der Kontoeroeffnung.

Wozu brauchst Du eine zustellfaehige Adresse? Was soll den zugestellt werden? Meiner Erfahrung nach genügt entweder Deine Erklärung, dass z.B. die deutsche Adresse eines Freundes zustellfaehig ist (weil sichergestellt ist, dass die Post Dich dann erreicht). Bei Strafsachen kann man auch die örtliche Polizei benennen und eine Erklärung abgeben, dass Beamter ABC als zustellfaehige Adresse fungieren kann.

SIS: dann wirst Du lediglich nach Deiner ladungsfaehigen Adresse gefragt. Gib' die Adresse Deines Anwalts (den wirst Du brauchen) oder eines Freundes an und gut ist - verhaftet wirst Du nicht, wenn es sich nicht um eine schwere Straftat handelt.

Am besten, Du schreibst in anonymisierter Form darüber, wo der Schuh drückt, dann können wir auch mit konkreteren Ratschlägen zur Seite stehen.
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#3
Moin Clint,'

dankeschön für deinen Beitrag.

Zitat:Ob man eine Wohnung bekommt, ist abhängig von Angebot und Nachfrage. Wenn es genügend Wohnungen gibt, dann nimmt Dich (fast) jeder Vermieter gerne, wenn Du die Kaution und 3 Monatsmieten im voraus abdrückst.

Habe ich leider in einer Großstadt in D anders erlebt. Allerdings habe ich dort nur bei Baugesellschaften und anderen Wohnagenturen angefragt, nie bei privaten Vermietern. Möglich, dass das in D stärker ausgeprägt ist, als woanders im EU-Raum. Habt ihr denn die Erfahrung, dass auch Baugesellschaften im Ausland einen gerne ohne Einkommen nehmen, wenn man Kaution bar und 3 Mieten vorschießt?

Zitat:Wozu brauchst Du eine zustellfaehige Adresse? Was soll den zugestellt werden?

Das weiß ich leider noch nicht - und ich möchte es eigentlich auch gar nicht wissen. Aber es ist vielleicht besser auf Nummer sicher zu gehen, ehe irgendwelche Sachen in Gang gesetzt werden, die man dann nicht kommen sieht...

Zitat:SIS: dann wirst Du lediglich nach Deiner ladungsfaehigen Adresse gefragt. Gib' die Adresse Deines Anwalts (den wirst Du brauchen) oder eines Freundes an und gut ist - verhaftet wirst Du nicht, wenn es sich nicht um eine schwere Straftat handelt.

Prüfen die, ob die Adresse stimmt? Wenn man eine falsche angibt, wird man dann wohl einfach wieder irgendwann kontrolliert und der Eintrag wird nicht gelöscht, korrekt?
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#4
Hat noch jemand Tipps bzw. Erfahrungen, wie man möglichst schnell an eine Meldebescheinigung kommen kann? Möchte da nämlich ganz sicher gehen. Jede Hilfe wird dankend angenommen, auch per PN.

Gruß an euch

Wilhelm
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#5
Eine reine Adresse gibts überall, mehr oder weniger dubiose Dienste bieten Meldeadressen in verschiedenen Ländern, z.B. http://weg-adresse.de
Oder willst du Tips zur Wohnungssuche? Probiere es zuerst mit etwas befristetem, sowas wie Mitwohnzentralen gibts auch im Ausland. Google rulez...
Von dieser Basis aus kann man eine richtige Wohnung suchen.
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#6
Zustellfähige Anschrift und Wohnort können verschieden sein. Jeder Anwalt, Freund, Freundin etc. kann als zustellfähige Anschrift fungieren ohne dass der "Gesuchte" dort wohnt. Bei der Abmeldung in Deutschland muss keine Anschrift im Ausland angegeben werden. Wohnungen gibt es auch in Deutschland auf Zeit ohne Arbeitsvertrag, Beispiel München http://www.guenstigschlafen24.de Im Ausland gibt es sowas natürlich auch.

Im Ausland kann man auch ein Konto einrichten, wenn man keine Anschrift hat. Man gibt einfach eine fiktive an und gut ist es. Nachrichten der Bank laufen eh auf elekronischem Weg.

Mir scheint aber einiges nicht durchdacht zu sein, aber ohne Info geht natürlich nichts. Wer dem deutschen Staat eine zustellfähige Anschrift serviert, macht es ihm auch ziemlich leicht. Es bestehen dann keine Hürden mehr und jede Frist kann ordnungsgemäß beginnen.
Das Männermagazin www.das-maennermagazin.com 
Mein Blog www.detlef-braeunig.com
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#7
(02-10-2013, 15:43)Leutnant Dino schrieb: Wer dem deutschen Staat eine zustellfähige Anschrift serviert, macht es ihm auch ziemlich leicht. Es bestehen dann keine Hürden mehr und jede Frist kann ordnungsgemäß beginnen.

Wie wir aus der Vergangenheit wissen, handelt Jugendamt und Amtsgericht sowieso fast willkürlich. Natürlich ist eine fehlende Adresse, also quasi ein Untertauchen, eine enorme Hürde. Wenn sie aber wirklich Interesse haben, werden die Verfahren notfalls in Abwesenheit mit öffentlichem Aushang durchgeführt.

Meiner Meinung nach, ist es besser, wenn möglich erst rechtliche Hürden aufzubauen und dann irgendwie noch erreichbar zu sein. Das hat den Vorteil, dass man wenigstens darüber informiert wird, was abläuft (bevor es einem geht, wie diesem: http://bit.ly/187Yezu)
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https://t.me/GenderFukc
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#8
(02-10-2013, 15:15)p schrieb: Eine reine Adresse gibts überall, mehr oder weniger dubiose Dienste bieten Meldeadressen in verschiedenen Ländern, z.B. http://weg-adresse.de
Oder willst du Tips zur Wohnungssuche? Probiere es zuerst mit etwas befristetem, sowas wie Mitwohnzentralen gibts auch im Ausland. Google rulez...
Von dieser Basis aus kann man eine richtige Wohnung suchen.

Danke für den Tipp. Bei Agenturen für wohnen auf Zeit habe ich es schon versucht, allerdings hieß es dort, dass man ohne Einkommen kaum Chancen hätte. Könnte mir aber vorstellen, dass man in den Krisenländern, wo der Leerstand und die Not größer sind, eine Wohnung hinterhergeworfen bekommt. Nur lebt es sich mit Vermögen dort wohl nicht so sicher...
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#9
Zitat:Wie wir aus der Vergangenheit wissen, handelt Jugendamt und Amtsgericht sowieso fast willkürlich. Natürlich ist eine fehlende Adresse, also quasi ein Untertauchen, eine enorme Hürde. Wenn sie aber wirklich Interesse haben, werden die Verfahren notfalls in Abwesenheit mit öffentlichem Aushang durchgeführt.

Das hatte ich auch im Hinterkopf. Ist es richtig, wenn ich davon ausgehe, dass man einen Anwalt auch dann als Zustelladresse benennen kann, wenn dieser selbst die Adresse nicht kennt? Auf seine "Schweigepflicht" allein möchte ich mich nicht verlassen müssen...
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#10
(02-10-2013, 16:30)Wilhelm55 schrieb: Nur lebt es sich mit Vermögen dort wohl nicht so sicher...

Wer die Butter in der Sonne stehen lässt, muss damit rechnen, dass sie die Fliegen anzieht. Besser ist es sie in den Kühlschrank zu tun.
https://www.reddit.com/r/Trennungsfragen/
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#11
(02-10-2013, 16:37)Petrus schrieb:
(02-10-2013, 16:30)Wilhelm55 schrieb: Nur lebt es sich mit Vermögen dort wohl nicht so sicher...

Wer die Butter in der Sonne stehen lässt, muss damit rechnen, dass sie die Fliegen anzieht. Besser ist es sie in den Kühlschrank zu tun.

Darf man dann davon ausgehen, dass man in einem solchen Land nicht einmal etwas auf Bankkonten(immer unter 100k) halten kann? Wenn man nämlich keinen Job findet, was in einem Krisenland, das von seinen Einwohnern fluchtartig verlassen wird, verdammt schwer sein kann, wird es wohl auch nichts mit der Aufenthaltserlaubnis, ohne dabei sein Vermögen zu "offenbaren", richtig?
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#12
Besten Dank für den Beitrag, Leutnant.

(02-10-2013, 15:43)Leutnant Dino schrieb: Zustellfähige Anschrift und Wohnort können verschieden sein. Jeder Anwalt, Freund, Freundin etc. kann als zustellfähige Anschrift fungieren ohne dass der "Gesuchte" dort wohnt. Bei der Abmeldung in Deutschland muss keine Anschrift im Ausland angegeben werden. Wohnungen gibt es auch in Deutschland auf Zeit ohne Arbeitsvertrag, Beispiel München http://www.guenstigschlafen24.de Im Ausland gibt es sowas natürlich auch.

Im Ausland kann man auch ein Konto einrichten, wenn man keine Anschrift hat. Man gibt einfach eine fiktive an und gut ist es. Nachrichten der Bank laufen eh auf elekronischem Weg.

Mir scheint aber einiges nicht durchdacht zu sein, aber ohne Info geht natürlich nichts. Wer dem deutschen Staat eine zustellfähige Anschrift serviert, macht es ihm auch ziemlich leicht. Es bestehen dann keine Hürden mehr und jede Frist kann ordnungsgemäß beginnen.

Hatte bei einigen schweizer Banken die Erfahrungen, dass man dort ohne Meldebscheinigung bzw. Nachweis(z.B. Stromrechnung) kein Konto eröffnen konnte. Aber vielleicht ist das ja in AT, LI oder LUX anders...
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#13
(02-10-2013, 16:49)Wilhelm55 schrieb: Darf man dann davon ausgehen, dass man in einem solchen Land nicht einmal etwas auf Bankkonten(immer unter 100k) halten kann? Wenn man nämlich keinen Job findet, was in einem Krisenland, das von seinen Einwohnern fluchtartig verlassen wird, verdammt schwer sein kann, wird es wohl auch nichts mit der Aufenthaltserlaubnis, ohne dabei sein Vermögen zu "offenbaren", richtig?
Falsch. Meistens reicht für den Nachweis ausreichender Liquidität eine Kreditkarte auf den eigenen Namen.

Und ausserdem sollte man sich generell nicht in ein "Krisenland, das von seinen Einwohnern fluchtartig verlassen wird," begeben - da ist nämlich gar nichts sicher. Big Grin Big Grin Big Grin
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#14
Zitat:Falsch. Meistens reicht für den Nachweis ausreichender Liquidität eine Kreditkarte auf den eigenen Namen.

Gut zu wissen. Kriegt man die Kreditkarte denn auch von der Bank, wenn man kein Einkommen hat?

Zitat:Und ausserdem sollte man sich generell nicht in ein "Krisenland, das von seinen Einwohnern fluchtartig verlassen wird," begeben - da ist nämlich gar nichts sicher. Big Grin Big Grin Big Grin

Gut, das war etwas dramatisch ausgedrückt. In z.B. Ireland, Spanien, Portugal oder Griechenland verlassen die Leute das Land nicht fluchtartig, sind aber wohl nicht mehr so weit davon entfernt, denke ich...allerdings muss man in Spanien ohnehin Vermögen im Ausland ab 50k offiziell angeben, sonst drohen mindestens 10k Strafe, was ich weiss.

Würdest du denn einem der o.g. Länder ausreichend Sicherheit zuschreiben, oder ist man dort als Vermögender, zumindest im Vergleich zu denen, die mit der Hand im Mund auf den Märkten nach altem Gemüse betteln, eher gefährdet? Ich Werd´ schon nicht meinen Hut mit 500€ - Scheinen schmücken...Big Grin
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#15
(02-10-2013, 17:24)Wilhelm55 schrieb: Würdest du denn einem der o.g. Länder ausreichend Sicherheit zuschreiben, oder ist man dort als Vermögender, zumindest im Vergleich zu denen, die mit der Hand im Mund auf den Märkten nach altem Gemüse betteln, eher gefährdet? Ich Werd´ schon nicht meinen Hut mit 500€ - Scheinen schmücken...

Wer 'vermögend' ist, kann man zB. bei der HSBC in Singapur, Hongkong oder Bangkok einen Premier Account einrichten und bekommt damit auch eine Kreditkarte. Und wenn es nicht auf den eigenen Namen sein soll, kann man mittels Drittperson, Notar oder Anwalt, einen Trust oder eine kleine Firma gründen, die einen alimentiert. Damit sind dann alle Problem aus dem Weg geschafft.

Dass Du mit 'Krisenland' Griechenland etc meinst, war nicht ganz klar - ich habe eher an Haiti, Somalia oder Kongo gedacht. Ich persönlich würde mich in GL derzeit als Deutscher nicht niederlassen - da ist Spanien oder Portugal bestimmt risikoloser.
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#16
Zitat:Wer 'vermögend' ist, kann man zB. bei der HSBC in Singapur, Hongkong oder Bangkok einen Premier Account einrichten und bekommt damit auch eine Kreditkarte. Und wenn es nicht auf den eigenen Namen sein soll, kann man mittels Drittperson, Notar oder Anwalt, einen Trust oder eine kleine Firma gründen, die einen alimentiert. Damit sind dann alle Problem aus dem Weg geschafft.

Danke für den Tip. Aber dafür nicht ausreichend Vermögen vorhanden, damit sich das lohnt. Was für diese Länder Peanuts(160k) sind, gilt in der EU bereits als Reichtum. Zumindest hieß es so, als man die "reichen" Kunden in Zypern rasiert hat...

Zitat:Dass Du mit 'Krisenland' Griechenland etc meinst, war nicht ganz klar - ich habe eher an Haiti, Somalia oder Kongo gedacht.


Würde man auch nicht unbedingt, wobei D eigentlich auch als Krisenland betrachtet wird - und nicht nur wegen der 80% BIP-Verschuldung...

Zitat:Ich persönlich würde mich in GL derzeit als Deutscher nicht niederlassen - da ist Spanien oder Portugal bestimmt risikoloser.

Hast recht, zumal es in den beiden Ländern sehr schwer sein soll, irgendwelche Forderungen zu vollstrecken, wie man ließt...
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#17
(02-10-2013, 17:24)Wilhelm55 schrieb: oder ist man dort als Vermögender

Ist schon erstaunlich, dass Du Dir als Vermögender keinen Profi für Deine Fragen leisten kannst. Ich hake das nun als Fake ab. Davon gabs gerade hier genug.
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#18
Zitat:Ist schon erstaunlich, dass Du Dir als Vermögender keinen Profi für Deine Fragen leisten kannst.


Kannst du mir denn einen "Profi" empfehlen, der die Welt ebenso kritisch betrachtet, wie das hier im Forum üblich ist und einen solchen Erfahrungsschatz vorweisen kann? Es ist für mich daher noch erstaunlicher, gerade von dir so etwas zu lesen. Misstrauen ist ja richtig, aber das ist wohl etwas übertrieben...

Zitat:Ich hake das nun als Fake ab. Davon gabs gerade hier genug.

Ich weiß auf welches Thema du gerade anspielst, und ich kann dir sagen, dass ich dazu deiner Meinung bin. Aber bitte nicht das selbe auf mein ernsthaftes Thema projizieren.

Es wäre für mich schade, wenn ich zukünftig auf deine Beiträge verzichten müsste. Dennoch bin ich dir für deine Tips dankbar.

Beste Grüße

Wilhelm
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#19
Ich habe noch eine Frage bezüglich der Abmeldung aus D:

Muss man zwingend eine Abmeldebestätigung aus D haben, um sich in einem anderen EU-Land anmelden zu können? Kennt jemand einen Fall, wo die Anmeldung abgelehnt wurde, weil keine Abmeldung aus dem Heimatland vorgelegt wurde?

Denn theoretisch könnte es ja sein, dass man aus einem Land kommt, wo es kein Meldegesetz gibt, wodurch man auch keine Abmeldung nachweisen kann. Könnte man dann einfach bei der Meldebehörde von z.B. Belgien sagen, dass man aus England kommt, ohne das nachweisen zu müssen, da die ja in GB kein Meldegsetz haben?

Danke für eure Hilfe.

Grüße

Wilhelm
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#20
Die Frage ist unlogisch. Solange du in D angemeldet bist, hast du eben eine offizielle, zustellfähige Adresse hier. Die willst du doch aber gar nicht haben, sondern ausdrücklich eine Auslandsadresse?

Wieso soll das blockiert werden, wenn du woanders lebst? Ausländische Meldebehörden wissen doch gar nicht, ob du in Deutschland oder sonstwo offiziell gemeldet bist, also kann das auch keine Blockade darstellen.

Verzettle dich nicht in Gedankenspielen mit unwichtigen Formalien. Wenn du weg willst, ist der Kern der Sache ein ganz anderer.
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#21
Hallo p,

entschuldige bitte, wenn meine Frage nicht eindeutig genug war.

Zitat:Die Frage ist unlogisch. Solange du in D angemeldet bist, hast du eben eine offizielle, zustellfähige Adresse hier. Die willst du doch aber gar nicht haben, sondern ausdrücklich eine Auslandsadresse?

Richtig. Die Frage ist nur, ob man für eine Anmeldung im Ausland zwingend eine Abmeldebescheinigung von D vorweisen muss?

Habe nämlich im Netz gelesen, dass manche EU-Länder eine solche Bestätigung von einem Bürgeramt verlangen. Nicht, dass wenn man es wie im Faq empfohlen macht und einfach die Abmeldung in die Post gibt, man nachher doch zurück nach D muss, um die Bestätigung zu bekommen.

Zitat:
Zitat:Wieso soll das blockiert werden, wenn du woanders lebst? Ausländische Meldebehörden wissen doch gar nicht, ob du in Deutschland oder sonstwo offiziell gemeldet bist, also kann das auch keine Blockade darstellen.

Außer sie schauen auf die Adresse im Perso, denke ich...meinst du, dass man da einfach mit dem Reisepass hingehen kann und angibt, dass man z.B. von England kommt, wo es keine Abmeldung geben kann?

Zitat:Verzettle dich nicht in Gedankenspielen mit unwichtigen Formalien. Wenn du weg willst, ist der Kern der Sache ein ganz anderer.

Ja, nur ließt man oft, dass man da sauber vorgehen soll, damit keine Vermisstenanzeige oder sonst was gestartet werden kann.

Danke und viele Grüße

Wilhelm
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#22
(03-10-2013, 18:08)Wilhelm55 schrieb: Richtig. Die Frage ist nur, ob man für eine Anmeldung im Ausland zwingend eine Abmeldebescheinigung von D vorweisen muss?

Es gibt 205 Länder + BRD. Welches Land?

Ja, nur ließt man oft, dass man da sauber vorgehen soll, damit keine Vermisstenanzeige oder sonst was gestartet werden kann.

Wer sich in Deutschland abmeldet, wird nicht vermisst. Aber wieso sollte man Dich vermissen, wenn Du eine zustellfähige Anschrift einrichten willst?

Es ist und bleibt ein sinnloses Ratespiel. Als Vermögender könnte man im Wunschauswanderungsland Urlaub machen und bei den Behörden vor Ort nachfragen, um fundierte Erkenntnisse zu erlangen.
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#23
Womit habe ich es nur vedient, dass du so sauer auf mich bist, lieber Detlef?Angel

Zitat:Es gibt 205 Länder + BRD. Welches Land?

Wut macht blind. Ich habe bereits mehrfach geschrieben, dass es nur um EU-Ausland geht. In deinem Faq ist leider nicht ausreichend auf die Sache mit der Abmeldbestätigung eingegangen worden, sonst würde ich nicht fragen. Du hast selbst geschrieben, dass die Sache gut überlegt sein muss und man ausreichend Infos sammeln sollte.

Zitat:Wer sich in Deutschland abmeldet, wird nicht vermisst.

Eben. Darum will es ja richtig machen und nicht in der neuen Heimat abgewiesen bzw. zum Meldeamt nach D geschickt werden - zwecks Abmeldebestätigung oder sonst was. Dazu gabs sogar hier im Forum einen Thread, der meine Sorgen weiter verstärkt hat: http://www.trennungsfaq.com/forum/showth...p?tid=2935

Zitat:Es ist und bleibt ein sinnloses Ratespiel. Als Vermögender könnte man im Wunschauswanderungsland Urlaub machen und bei den Behörden vor Ort nachfragen, um fundierte Erkenntnisse zu erlangen.

Wozu haben wir das Forum hier? Sind wir jetzt etwa Sozialisten, es sind hier immerhin auch Millionäre unterwegs. Ausserdem kommt dir hier auch keiner blöd, dass du am *****see im Luxusloft lebst und zwei über 100k-Karren fahren darfst, während andere mit H4 im Ghetto verrecken. Sei daher bitte mit deinen Vorurteilen etwas rücksichtsvoller und habe mehr Verständnis dafür, dass nicht alle das Geld, die Zeit und die Kraft haben, wahllos Vermögensberater oder Zielländer abzuklappern, ehe sie in einem Forum, wo Leute dies schon mehrfach durchlebt haben, um Rat bitten dürfen. Bei allem Respekt, den ich vor dir habe, aber du machst es einem nun wirklich nicht leicht...

Trotzdem beste Wünsche und alles Gute

Wilhelm
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#24
(03-10-2013, 18:59)Wilhelm55 schrieb: dass nicht alle das Geld, die Zeit und die Kraft haben, wahllos Vermögensberater oder Zielländer abzuklappern

Ein EU-Flug ist nicht teuer. Mit einer Übernachtung sind es nicht mehr als 600,- €. Wer diese Summe nicht aufbringen kann, sollte im wunderschönen Deutschland bleiben. Ausländische Behörden kann man telefonisch kontaktieren und wer die Sprache nicht beherrscht, kann einen Dolmetscher beauftragen, der das erledigt. Kosten maximal 200,- €.

Die EU besteht aus 27 Länder + BRD. Auch hier ist es ein Ratespiel, um welches Land es geht.

(03-10-2013, 18:59)Wilhelm55 schrieb: dass du am *****see im Luxusloft lebst und zwei über 100k-Karren fahren darfst, während andere mit H4 im Ghetto verrecken.

"Nur wer etwas leistet, kann sich etwas leisten." Michael Gorbatschow
"Wer nicht arbeitet, sollte auch nicht essen." Lenin
"So wie wir heute arbeiten, werden wir morgen leben." Losung der SED
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#25
Zitat:Ein EU-Flug ist nicht teuer. Mit einer Übernachtung sind es nicht mehr als 600,- €.


Das ist aber schon eine Monatsmiete. Bei den angesprochenen 160k, die wirklich in der heutigen Zeit ein Hühnerschiß sind, von den man sich weder zwei über 100k-Karren nebst Loft leisten noch überhaupt langfristig leben kann, dank niedriger Zinsen und hohen Marktrisiken. Da muss man also schon etwas sparsam sein. Ausserdem verstehe ich nicht, wo das Problem sein soll, wenn man sich vorher hier erkundigt. Tut mir Leid, wenn ich dich mit dem Begriff "vermögend", der in manchen Kreisen wohl schon ab 1000€ verliehen wird, verletzt oder irritiert haben sollte. Meine Physiotherapeutin(!) sagte mir während der Behandlung einst, dass selbst 1 Million€ heute kein Reichtum mehr sind. Das wird in Großstädten besonders deutlich, wo selbst kleinste Wohnungen in Innenstadt bereich schon bei 250-500k Minimum liegen. Mit ein-zwei hübschen Karren bleiben da nur 200-300k übrig, von denen man vielleicht ur 10 Jahren leben kann, wenn man keinen der kaum vorhandenen Arbeitsplätze erkämpfen kann, von denen man auch tatsächlich mehr verdienen muss, als die Lebenserhaltungskosten verzehren - von Unterhalt will ich erst gar nicht sprechen!

Zitat:Wer diese Summe nicht aufbringen kann, sollte im wunderschönen Deutschland bleiben.

Die Landschaft vielleicht - aber das war´s auch schon.

Zitat:Ausländische Behörden kann man telefonisch kontaktieren und wer die Sprache nicht beherrscht, kann einen Dolmetscher beauftragen, der das erledigt. Kosten maximal 200,- €.

Kann man schon, aber es bleibt immer noch bei einer theoretischen Auskunft, die hier sicherlich einige in der Praxis bestätigen können. Da lohnt sich das nachfragen schon, auch wenn man bereits bei den entsprechenden Stellen angerufen oder vorgesprochen hat.

Zitat:Die EU besteht aus 27 Länder + BRD. Auch hier ist es ein Ratespiel, um welches Land es geht.

Es ist nicht immer ratsam, weiter konkret zu werden. Das weißt du auch. Allerdings habe ich zu Beginn schon darauf hingewiesen, dass die PIIGS bzw. Krisenstaaten eher in Betracht kommen.

Zitat:"Nur wer etwas leistet, kann sich etwas leisten." Michael Gorbatschow
"Wer nicht arbeitet, sollte auch nicht essen." Lenin
"So wie wir heute arbeiten, werden wir morgen leben." Losung der SED

Sozialdarwinismus zeugt von Kleingeistigkeit und liegt unter deinem Niveau. Ich schätze dich als intelektuellen Mann, der genau weiß bzw. wissen sollte, dass ein Mensch nur soviel leisten kann, wie ihm möglich ist. Und wenn die Wirtschaft immer mehr Arbeitsplätze abbaut bzw. die Entgelte kürzt, dann kann das nur zur Folge haben, dass immer mehr Menschen unverschuldet in Armut und Arbeitslosigkeit fallen. Dann weißt du nämlich auch, dass wer nicht in einer reichen Familie geboren wurde bzw. das nötige Startkapital hat, niemals den Status jener erreichen wird, die dir großzügig unter die Arme greifen - passiert nämlich auch nicht jedem!

Grüße

Wilhelm
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