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Brauch mal eure Hilfe wegen Umgang
#1
Ich hatte jetzt Umgang mit meiner Tochter (seit einem Jahr nicht gesehen, davor sehr sporadisch). Sie ist jetzt 3,5 Jahre alt.
Die Kindsmutter war dabei. Leider störte die KM den Umgang, in dem sie dazwischenredete, das Kind rief um irgendeinen Schwachsinn zu machen.
Als ich mich endlich etwas mit meiner Tochter unterhalten konnte, zerstörte die KM das auch und sagte sie will mit der Tochter auf den Spielplatz. Ich bin denn mit auf dem Spielplatz was aber eine neue schlechtere Situation mitbrachte.

Alleine darf ich nix mit der Tochter machen.

Könnt ihr mir Tips geben, was ich machen kann um vernünftigen Umgang zu erhalten? Von der Theorie kenn ich das, wenn ich aber zum Jugendamt gehe und Druck aufbaue, denke ich es verschlechtert die Lage eher, denn wenn man es realistisch sieht sitzt die Exfrau nun mal am längeren Hebel und das Kind ist Eigentum der Frau.
Mir bleibt die Zahlungspflicht.

Was meint ihr?

Gruss
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#2
Typisches Dilemma.
So ist der Umgang natürlich ein Witz, aber es war das erste Mal seit länger Zeit.
Ich würde den Umgang fortsetzen und dann versuchen, mit der KM auf einen grünen Zweig zu kommen. Es soll ja auch vernünftige Mütter geben, irgendwo da draußen..

Dafür würde ich 6 Monate ansetzen.
Natürlich immer pünktlich zahlen, Kreide fressen und versuchen, mit der KM gemeinsam mehr Freiheit beim Umgang zu erreichen.

Sollte das dann nichts werden, kannst Du immer noch zum JA und dann vor Gericht gehen.

Das Gericht wird ggf teure Gutachten anfordern und ggf begleiteten Umgang anordnen, den zahlst Du dann halt noch zusätzlich zum KU..

Diese dummen, klammernden, überbehütenden Mütter wissen gar nicht, was sie dem Kind antun, und zwar für's Leben..
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#3
Moin F.,

versuch 's mal mit einem Paradigmenwechsel:
Schön, daß diese Mutter so gut auf Euer Kind und sein Wohlergehen achtet.
Auf diese Mutter kann man sich 100%ig verlassen.

Denke es so positiv und sage es ihr so!
Verhalte Dich so, daß sie Dir zunehmend vertrauen kann und baue den Umgang stetig aus.
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#4
dank euch. Übrigens zu anderen erzählt sie, ich habe kein Interesse an dem Kind...

ist wohl auch üblich und nix neues.
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#5
Hallo Flüchtling,

ich habe leider nicht viel Zeit, da auf dem Sprung. Generell wäre mein Rat:

- Bring einen festen Rhythmus in den Kontakt (je nach Möglichkeit 1x oder mehr pro Woche zu festen Terminen)
- Versuche, so gut es geht, die Störaktionen der Mutter zu ignorieren. Sie sitzt in der Tat am längeren Hebel
- Mach der KM ruhig auch mal ein Kompliment (im Hinblick aufs Kind) - aber nur wenn es ernst gemeint ist (positive Stimulierung)
- Vertraue darauf, dass der Nachwuchs älter wird und der Wunsch nach "alleine mal mit Papi" was zu machen wächst
- Schlage während des Umgangs andere Aktivitäten vor (im Moment macht das ja die Mutter, siehe Kinderspielplatz)

Wie von Clint Eastwood vorgeschlagen: Nimm dir dafür einen Zeitraum von 6 Monaten und entscheide dann, je nach Lage. Im Moment bist du eventuell noch verunsichert, das Kind sowieso und bei der Mutter kann man es nicht abschätzen. Ich denke aber, wenn du es kontinuierlich durchziehst, wird sich sukzessive der Umgang von alleine verbessern. Ex scheint ja zumindest nicht zu blocken, was ja schon mal ein guter Anfang ist.

Von 100%igen "Unterwerfungserklärungen" im vorgeschlagenen Sinn eines vorauseilendem Gehorsams halte ich allerdings garnichts.

Viel Erfolg dir, bleib sanft - aber hart an der Sache.
Ich wünsche dir viel Besonnenheit und Erfolg dazu

Alles Gute für die nächsten Schritte
"Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer in sich angeschlagenen Gesellschaft zu sein"
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#6
@Flüchtling

Wie ist es denn jetzt zu diesem Umgang gekommen? Hat den jemand vermittelt? Wäre dieser jemand auch in der Lage, ein Gespräch zwischen Dir und der KM zu begleiten, wo ihr Eure gegenseitigen Erwartungen bezüglich des Umgangs austauschen könntet?

Und gibt es jetzt regelmäßigen Umgang? Wenn nicht würde ich versuchen, mich mit der KM zunächst ´mal auf feste Termine zu verständigen. Wenn es denn zu Gewohnheit wird, bauen sich ggf. einige "Probleme" der KM von alleine ab.

Ich denke auch, je besser es zwischen Dir und Deinem Kind klappt, umso eher wird KM sich überflüssig vorkommen...

Gerade jetzt, wo es losgehen könnte, würde ich die KM nicht überfordern wollen... bei ihrem Rückzug hast Du dann wahrscheinlich zusätzliche Kosten (Gericht, begleiteter Umgang) am Hals und keinesfalls eine Gewähr, dass sich das schneller normalisiert.

Ja, und versuche die positiven Dinge in der KM zu sehen. Wenn da nicht wenigstens grundsätzliche Akzeptanz für die KM da ist, wird Dein Kind das spüren und sich nicht richtig wohlfühlen können. Bei Dir Wohlfühlen ist aber Voraussetzung, dass es irgendwann sagt: "Ich will zu Papa!"
Wer nicht taktet, wird getaktet...
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#7
(15-04-2012, 10:17)Fluechtling schrieb: dank euch. Übrigens zu anderen erzählt sie, ich habe kein Interesse an dem Kind...

ist wohl auch üblich und nix neues.
Auch das könntest Du anders sehen!
Sie braucht das, um sich besser zu fühlen, muß Dich klein darstellen, damit sie größer erscheint.

Sieh es als Mittel der Mutter, nur so gegen einen guten und für das Kind immer wichtiger werdenden Vater anzukommen. Offenbar schwach kann sie sich nicht anders Gewicht und Geltung verschaffen. Ein Zeugnis ihrer selbst.

NICHT persönlich nehmen, sondern souverän Dein Ziel verfolgen: Vater sein.
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#8
genau, @Skipper, Frauen sind nicht nur von Natur aus minderwertig, sondern brauchen auch noch ständig Bestätigung..

Leider muss @Flüchtling genau die angesprochene Strategie fahren, um seiner Tochter ein Vater sein zu können.

Mir braucht in diesem Leben keiner mehr mit Gleichstellung und Gleichberechtigung kommen..
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#9
Genau- ich habs auch satt, Madame um Umgang in der von mir gewünschten Form anzubetteln .

Warum hast Du noch kein Gerichtsverfahren angestrengt ? Bei einem Kind von 3 1/2 Jahren wird auf den Kindeswillen noch keine Rücksicht genommen.

Bei meiner 8-jährigen durfte sie schon entscheiden, dass sie nicht bei mir übernachten will und auch nicht mit mir in Urlaub fahren will; soweit ist das perverse System schon gediehen.

Also eine klare gerichtliche Aufforderung an alle Exen : Manipuliert Eure Kinder, indoktriniert Eure Kinder - und die deutschen Familiengerichte helfen Euch bei Eurer Rache am Ex !

Gruß ArJa
Duldet ein dekadentes Volk Untreue von Richtern und Ärzten sollte es sich auflösen. ( Platon )
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#10
Ich wollte noch einen Gedanken von Clint Eastwood aufgreifen, der für Flüchtling ggf hilfreich sein könnte:

Habt ihr noch gemeinsame Freunde/Bekannte (klingt ja danach). Neben dem gegebenen Hinweis einer privaten "Mediation" (was auch ziemlich in die Hose gehen kann), würde ich versuchen über ihre beste Freundin o.ä. dezenten und indirekten Einfluß. Z.B. so:

"Mein Kind fehlt mir und xyz würde ich mir wünschen ..."

Du kannst sicher sein, dass sie das dann als 'U-Boot' an die KM weiter gibt und das kann (falls nicht feministisch männerhassend verseucht) auch einen positiven Einfluss im Hinblick auf den Umgang mit deiner Tochter haben.

Vielleicht hilft's
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#11
Auf die Idee, hinter(n)rücks Freunde der KM zu manipulieren, muß man erstmal kommen.

Um Himmels Willen! Wir sind Väter, Männer. Kein wildes weibliches Agieren!
Wink
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#12
Nach einem Jahr und zuvor nur sporadischen Kontakten ist das gerade sicher für alle Beteilgten ungewohnt, seltsam, wahrscheinlich fehlt es auch an Vertrauen an allen Ecken und Kanten.

Man muss sich irgendwie zusammenfinden, miteinander arrangieren. Viele von Euch haben schon sehr schlechte Erfahrungen mit den Gerichten & Co gemacht. Muss man das dann unter den gegebenen Umständen wirklich zwingend haben?

Ich finde auch, dass Flüchtling sich erst mal ansehen sollte, wie es läuft, wie es sich entwickelt, wie die Kleine bei regelmäßigem Kontakt auf ihn reagiert.
Vielleicht kannst Du ja anbieten, mit der Kleinen auf den Spielplatz zu gehen, damit Mama mal durchschnaufen und was für sich tun kann? Versuche nach und nach herauszufinden, was der Kurzen Spaß macht, etwas zu finden, was sie gerne mit Dir machen mag.

Ich wünsche Euch, dass etwas Schönes für alle Beteiligten daraus wird.
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#13
Vielen Dank für eure Einschätzungen.
Ich hatte schon vorgeschlagen, dass Opa auch mit kommt und wir denn zu dritt mal was machen. (Kleine, Opa und ich) das hat allerdings die KM auch abgelehnt.
Ich werde definitiv nicht den rechtlichen Weg gehen.
Denke, mit Druck erreicht man nicht viel, zumal ich keinen geregelten Umgang pflegen kann aufgrund der Entfernung (600 km einfache Strecke)

Gruss
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#14
Ich würde den rechtlichen Weg keinesfalls ausschließen, nur im Moment vorerst darauf verzichten.

Dass man nach einem Jahr vorsichtig anfängt ist noch ok, solange es kontinuierlich bergauf geht.
Du solltest dabei, wie es die anderen auch schon sagten, nicht mit der Mutter zanken und ihr Honig um den Damenbart schmieren aber wenn du merkst, es geht nicht weiter und stockt an einer viel zu niedrigen Stelle, solltest du nicht zu lange zögern, zum Gericht zu gehen.

Das muss nicht mal zwingend zu einer Verschlechterung eures Verhältnisses führen.
Manchmal bereinigt so etwas auch die Luft, wenn man auch mal von den Knien hoch kommt und Rückgrat zeigt.
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#15
600 km, einfache Strecke ist natürlich erst mal ein Brett, Flüchtling.

Was sähest du als umsetzbar für den persönlichen Kontakt an(?): 1 mal im Monat / Quartal? Mein Rat wäre, dieses grundsätzlich vorab für dich zu entscheiden und dann in Absprache mit der KM umzusetzen. Beispielsweise so: Wir treffen uns jedes erste Wochenende im beginnenden Monat/Quartal.

Das macht es für beide Elternteile planbar (und für eure Tochter später auch). Im Alter von 3 Jahren sind zwei Wochen schon eine halbe Ewigkeit und insofern, ist jetzt nicht flapsig gemeint, wird die etwas längeren Distanzen den Kohl auch nicht mehr fett machen.

Wichtig ist die Konstanz, für alle Seiten. Und wenn dein Kind beispielsweise weiß, dass Papi einmal in jeder Jahreszeit kommt, dann kann und wird es sich ganz sicher darauf freuen. So könntest du es ihm auch verständlich erklären, wenn nur alle 3 Monate Kontakt möglich ist.

Ansonsten würde ich noch versuchen, einmal die Woche mit ihr zu telefonieren, möglichst auch hier zu festen Zeiten (kurz nach dem Sandmännchen z.B., dass kann sie sich merken). Auch wenn Muddi im Hintergrund dazwischen plappert: nicht aus der Ruhe bringen lassen.

Und noch etwas: Schenk ihr ein Bild von dir/euch (eingerahmt) und sag ihr, dass du als Papi damit immer bei ihr bist. Und stell das selbe Bild bei dir auf (irgendwann wird sie dich besuchen). Ergänzend bzw. parallel ist ein Stofftier von dir, wo du mit ihr noch einen gemeinsamen Namen suchst auch etwas, was sie Abends mit ins Bett nehmen kann und welches sie an dich vertrauensvoll erinnert. Die "Übergabe" würde ich übrigens im Beisein der Mutter machen und sie ggf. einbeziehen. Dann dürfte es schwierig werden, deine Papageschenke an euer Mädchen zu ignorieren bzw. zu entsorgen ...

Wie gesagt, versuche Kontinuität, Vertrauen und Präsenz zu zeigen; das ist fast die halbe Miete. Wenn du das durchziehst, wird nichts und niemand dieses Band zwischen dir und deinem Kind mehr durchtrennen können, selbst wenn es manchmal danach aussieht (wenn Muddi boykottiert oder sonstwie verrückt spielt).

Den Grundstock dafür legst du jetzt.
Bau auf diese Steine
"Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer in sich angeschlagenen Gesellschaft zu sein"
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