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OLG Köln, 4 UF 7/09, 15.04.2009 Vater betreute Kind, Kind trotzdem zur Mutter
#9
Kinder gehören zur Mutter!
Das ist einfach in 70-90% der Köpfe fest verankert.

Nur dumm, daß die Kinder wenn sie sprechen lernen, meist zuerst nach dem Papa rufen. Unterbewußt rufen sie das
Elternteil zuerst, daß bislang am wenigsten Zeit für es haben konnte. Frägt eine eifersüchtige Mutter, warum das Kind
zuerst "Papa" sagte, wird es antworten: "Ja, Papa sehe ich nicht so oft. Er ist den ganzen Tag arbeiten.." Auch später ist der Vater in der Regel wichtiger. Diskutieren Kinder über ihre Eltern, geht es oft darum , was die machen, welchen Beruf der Vater hat. Kinder haben schon in frühen Jahren Berufswünsche - und die orientieren sich oft am Vorbild Vater.
Auch ich mache oft die Erfahrung, daß Menschen argumentieren, das Kind gehört zu Mutter, gerade Kleinkinder, weil ein Mann kann ja nicht stillen. Doch wieviele Mütter machen das überhaupt noch konsequent ? Wieviele Mütter rauchen und trinken nicht während der Schwangerschaft ?

Füllt ein Mann ein Kind mit Alkohol ab, macht er sich wegen Körperverletzung strafbar. Raucht und trinkt eine Mutter während der Schwangerschaft, hat das keine Konsequenzen. Sie kann sogar frei nach dem Motto "Der Bauch [gemeint ist das lebende Baby] gehört mir" sogar frei entscheiden, ob es sich dem Lebewesen ganz erledigen und umbringen kann durch Abtreibung.
Mord ist nur für Männer strafbar.
Haben Männer Millionen Kinder abgetrieben und umgebracht, oder waren es Frauen ?
Oft wird Argumentiert, ja wir treiben ab, weil uns das Geld fehlt. Naja, die ganze Unterhaltsgesetzgebung ist also nicht mal gut dafür, die Abtreibungsrate nach unten zu treiben.

Was ist nun wahr ?
Wahr ist, das Kinder einen eigenen Kopf haben und einen eigenen Willen. Sie brauchen allerdings auch eine Führung, sprich eine Person, die sie leitet und diszipliniert. Als Familienoberhaupt ist daher seit Jahrtausenden der Mann derjenige, der diese Aufgabe am Ehesten gewachsen ist. Er lässt dem Kind weniger durchgehen und handelt konsequenter. Er wartet nicht ab, bis die Leistungen in der Schule abfallen, sondern greift sofort ein. Ihm Tut es nicht weh, auch mal streng zu sein um für sein Kind das Beste zu erreichen. Er lebt dem Kind vor, wie man mit Geld umgeht und kauft ihm nicht gleich alles. Im Ergebnis gilt:
Der Vater entscheidet: Kind bleibt bei der Mutter -> Kind bekommt einen befristeten Unterhalt vom Mann, Mutter erzieht ODER
Kind bleibt im Trennungsfall beim Vater -> Vater bekommt keinen Unterhalt für Kind und von der Mutter

Damit entscheiden nicht die Gerichte, sondern das FAmilienoberhaupt. Dadurch das der Vater entscheiden darf, verzichtet er auf das Recht für begrenzten Unterhalt. Das ist die perfekte Lösung.
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Nachrichten in diesem Thema
150 Jahre Gehirnwäsche - von Gast1 - 13-07-2009, 01:19
RE: OLG Köln, 4 UF 7/09, 15.04.2009 Was ein Vater falsch machen kann - von Vater - 13-07-2009, 01:41

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