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23. Familiengerichtstag, diesmal am richtigen Ort
#1
In ein paar Wochen beginnt der nächste Familiengerichtstag. Was dazu so nach draussen kommt, soll in diesen Thread.
Das Wichtigste zuerst. Endlich, endlich tagen die Familienjuristen dort, wo es bei diesem Figuren mal so richtig passt: Im Phantasialand bei Bühl. Für die Teilnehmer ist auch zugleich der Eintritt in das Phantasialand eingeschlossen, ich bin sicher man wird den Unterschied nicht immer erkennen, ob man nun Faxen von Juristen oder anderen Unterhaltern serviert bekommt.

Auch der Grund für die Verlegung ins Phantasialnd spricht Bände. Der juristische Moloch mit seinem Milliardenbusiness ist derart angewachsen, dass die staatliche Tagungsstätte nicht mehr ausreicht. Das Programm wird immer fetter, die Teilnehmerzahlen immer grösser.

Hier der Flyer: https://www.dfgt.de/resources/2019_Programm.pdf

Auffällig im Programm ist weniger das Programm selbst, sondern was darin fehlt: Nachdem es das letzte Mal richtig Zoff gab, ist es nun weg, das Wechselmodell. Und zwar voll und ganz, kein Punkt, kein Wort mehr davon. Es herrscht wieder Ruhe im Karton und man konzentriert sich diesmal auf das Unterhaltsrecht. Und dabei den Versorgungsausgleich, eines der am meisten kafkaesken (und gewinnbringendsten!) Machwerke der Juristen bei einer Scheidung.
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#2
Sicherlich diskutieren die den Versorgungsausgleich für kinderlose Unverheiratete, die die Holde nicht binnen Jahresfrist wieder aus der Wohnung geworfen haben.
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#3
Die Forderung nach der Verrechtlichung auch nichtehelicher Paare kommt sowieso immer wieder. Im Sozialrecht ist es ja auch schon lange umgesetzt. Explizit steht das Thema aber jetzt nicht im Programm des DFGT.
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#4
Im Sozialrecht zum Glück aber nur halbherzig. Eine Tatsächliche Unterhaltspflicht existiert dort ja nicht und somit auch keine Titulierung oder gar Pfändung.
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#5
Sicher existiert da eine Unterhaltspflicht. Nur nicht über einen Auszug hinaus und ein paar Begriffe werden anders genutzt.
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#6
Eine Unterhaltspflicht wird doch lediglich unterstellt, bzw. der Wille, den anderen zu unterstützen, zB in einer BG. Die bedürftige Person bekommt keine Unterstützung. Der Person mit eigenem Einkommen kann aber nichts weggenommen werden.
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#7
Ja, eben. Den Unterhalt, den der Staat Anderen gewährt, verlagert er hier auf einen Dritten. Das braucht er auch nicht durchzusetzen, den Beutel zumachen reicht dafür.
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#8
Aber nur temporär. Nachweislich nicht unterstützen. Die H4 Person vor die Tür setzen und nach dem ersten Schwächeanfall wegen fehlender Nahrungsaufnahme vor der Notaufnahme absetzen und das JC verklagen. Smile Dann fliesst das Geld, wenn auch rückwirkend.
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