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Diskussion zu: Segel streichen oder Segel setzen...
#1
Von https://www.trennungsfaq.com/forum/showt...#pid197490

Was hat sie angezeigt? Beleidigung? Wenn sie schon eingestellt ist, begrabe das Thema, abgehakt.
Wie ist der Status der wichtigen Dinge, betreust du noch die Kinder zu 40%? Die sind doch sicher auch nicht mehr weit von der Selbständigkeit entfernt, dann löst sich sowieso alles auf. Auch den Kontakt zu den Eltern gestalten sie sicher schon selbst. Es gibt da auch nicht mehr viel auf der Elternebene zu besprechen.

Wo siehst du noch Handlungsbedarf?
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#2
Die Kinder werden älter. Sie werden eigene Entscheidungen treffen. Das wird nicht zu verhindern sein, aber wer weiß, ob es vielleicht noch in Deine Richtung geht. Konzentriere Dich nur auf die Kinder. So weit es geht. Deiner Option, die Sachen zu packen, stehen wohl derzeit die Kinder im Wege. Das ist ja auch nur allzu verständlich und klar. Ansonsten ist das immer eine Option - auch für die Zukunft.

Keine Anträge stellen. Welche auch? Die Kinder siehst Du ja. Gegen die Mutter wird niemand etwas unternehmen. Sie ist das goldene Kalb der Neuzeit.

Die Helferindustrie hast Du entlarvt. Jetzt dreh Dich weg. Wenden sie sich an Dich, mach ihnen Arbeit. Viel Arbeit! Tips dazu gibts auch hier ;-)

Vergiß die Sache mit der Anzeige dieser gekränkten und in ihrer Eitelkeit verletzten Person. Kein Staatsanwalt wird sich für eine Gegenanzeige interessieren.

Wichtig ist, dass Du nach wie vor psychisch gesund bleibst. Leg ein Augenmeerk darauf. Ansonsten geh nochmal in die Klinik. Das hilft auch, dem Jugendamt die Leistungsunfähigkeit nachzuweisen und deren Gefasel von erweiterter Erwerbsobliegenheit los zu werden.

Noch heute bekam ich den Anruf eines Jugendamtes, deren Schantall mich angebettelt hat, doch bitte wenigstens 15 Euro im Monat den Vater bezahlen zu lassen. Scheinbar stand für die fest, dass eine Klage nichts bringt. Ist aber trotzdem schwer, die so weit zu bringen.

Daher, pass auf, dass im Hintergrund keine Schulden auflaufen. Du kannst wegen Krankheit nicht mehr verdienen. Zeigen die letzten Jahre ja schon. Bist leistungsunfähig.

Und wie p schon sagt. Die Elternebene löst sich auf. Lass sie sich auflösen. Jede Zugänglichkeit wird irgendwann bestraft von diesen Irren.
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#3
Moin p__.

Danke für deine Reaktion.

(25-06-2019, 13:33)p__ schrieb: Was hat sie angezeigt? Beleidigung? Wenn sie schon eingestellt ist, begrabe das Thema, abgehakt.
Körperverletzung gegen mein Kind. Die Strafsache kann ich nüchtern sehen, das ist abgehakt. Aber wie Du vielleicht weißt, hängt an solch einer Anschuldigung ein Meldeautomatismus, der in der Praxis Rufmord gleichkommt. Von meinem Ehrgefühl mal abgesehen, verschlechtert sich in Sorgerechtsstreitigkeiten dadurch meine Position erheblich. Mich belastet die Tatsache, dass meine Ex das einfach machen kann. Das kann ich nicht so leicht abhaken.

p__ schrieb:Wie ist der Status der wichtigen Dinge, betreust du noch die Kinder zu 40%?
Ja. Und nachdem die Wogen mit meinem mutmaßlichen Opfer geglättet sind, ist das Band zu ihm stärker und klarer als vorher. Auch das ist für mich selbst Beweis genug, dass ich völlig normal und väterlich agiere.

p__ schrieb:Die sind doch sicher auch nicht mehr weit von der Selbständigkeit entfernt, dann löst sich sowieso alles auf. Auch den Kontakt zu den Eltern gestalten sie sicher schon selbst. Es gibt da auch nicht mehr viel auf der Elternebene zu besprechen.

Wo siehst du noch Handlungsbedarf?
Ich klammere mich nach wie vor an der Vorstellung, dass meine Kinder ein gewisses Maß an Körperpflege irgendwann für normal erachten, beide einen Sinn für vernünftige Ernährung entwickeln, nicht dauerhaft in den Sog des digital Virtuellen abgleiten und ein entspanntes, gesundes Verhältnis zu sich selbst und anderen haben können. Was ich allerdings beobachte lässt mir das Herz bluten. Meine Ex offenbart hierzu keine Haltung, die über eine oberflächliche Vertuschung ihrer Lebenswirklichkeit mit den Kindern hinausgeht. Und dafür kann sie wahrscheinlich nix. Mutmaßungen über ihre psychopathogenen Verhaltensmuster zu äußern, beweist nur meine eigene Paranoia.

Wirklich wichtige Fragen wie einen Schulwechsel des Großen kann ich gar nicht mit dem nötigen Impetus thematisieren, weil ich durch die Tragödie der letzten Monate enorm geschwächt bin. Unbedingten Handlungsbedarf sehe ich zuvorderst bei mir selbst, weil in meinem Alltag nun die psychischen Folgen spürbar werden (Motivationsloch, Zeitmanagement, Prokrastinationsprobleme, etc.). Und auch für die Betreuung der Kinder ist meine Verfassung nicht unerheblich.

Ganz ehrlich, ich bin gerade noch in einem Alter, wo ich mich beruflich sinnvoll umorientieren könnte. Und wenn ich die Entwicklung der Kinder sowieso nicht in die Bahnen lenken kann, die ich für richtig halte, dann erschließt sich mir nicht, warum ich die nächsten Jahre weiter als Trabant diese pädagogische Katastrophe wohlmeinend umkreisen soll. Denn dann ist es für mich wahrscheinlich zu spät für einen sinnvollen beruflichen Neustart. Ein Umzug aus beruflichen Gründen wäre für meine Jungs wahrscheinlich tragischer als der Ist-Zustand, aber wie Du sagst: sie sind aus dem Gröbsten raus und meine Einflussmöglichkeiten reichen über bloße Anwesenheit (die ich nicht unterschätzen möchte) nicht hinaus.

Gegen meine Ex habe ich inzwischen eine regelrechte körperliche Ekelreaktion entwickelt. Ich hab sie nie für so helle gehalten, wie sie sich sieht und gibt, aber ich halte es momentan nicht aus, ihr Gebrabbel in meinem Nervensystem einer sinnvollen Verwertung zuführen zu müssen. Das habe ich solange geduldet, wie ich es für die Schutzatmosphäre um unsere Kinder herum für notwendig hielt. Aber wenn ich als Vater öffentlich zum Abschuss freigegeben bin, dann fließen die neuen Parameter jetzt in die Gleichung mit ein. Ich habe mit dieser Frau zu lange meine Gefühle in mich hinein gefressen, um jetzt "den Kindern zuliebe" weiter "gute Miene zum bösen Spiel" zu machen. Und wenn meine letzte Option der Neustart ist, dann ist das so. Ob die Kinder dann mitkommen, wo auch immer es mich hinzieht, überlasse ich ihnen, dafür sind sie schon reif genug. Nicht leicht, aber hey...

Die letzte Zeit war hart, aber reich an Erkenntnissen. Meine neue Beziehung betrachte ich inzwischen auch mit anderen Augen. Mal sehen, was ich daraus mache...

VM
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#4
Moin Nappo.  Cool 

(25-06-2019, 21:07)Nappo schrieb: Keine Anträge stellen. Welche auch? Die Kinder siehst Du ja. Gegen die Mutter wird niemand etwas unternehmen. Sie ist das goldene Kalb der Neuzeit.
Anordnung des Wechselmodells. Entscheidungsrecht über Schulbesuch. Man darf ja noch träumen.

Nappo schrieb:Die Helferindustrie hast Du entlarvt. Jetzt dreh Dich weg. Wenden sie sich an Dich, mach ihnen Arbeit. Viel Arbeit! Tips dazu gibts auch hier ;-)

... dem Jugendamt die Leistungsunfähigkeit nachzuweisen und deren Gefasel von erweiterter Erwerbsobliegenheit los zu werden.

Bisher habe ich alles bzgl. UVG ignoriert. "Damit schadest Du dir selbst!" Ja, ich weiß. Aber wenn ich mir das von einer Tante anhören muss, die selbst ein Leben lang im Feminismus an vorderster Front mitgewurschtelt hat und die mir vom eigenen Leid in ihrer gewalttätigen Ehe erzählt und mich fragt, ob ich wisse, bis wann Vergewaltigung in der Ehe legal gewesen sei - dann frage ich mich ganz ehrlich, warum unsere Eltern und Großeltern sich überhaupt für dieses Gedudel erweichen konnten. Ich soll auf der psychischen Ebene also schön die Beine breit machen und mich von Ex und Staatsgewalt ordentlich durchnehmen lassen, weil jedwede Gegenwehr nur mir selbst schaden würde? Aha... Ist ja nur meine Psyche, meine Arbeitskraft und mein Leben, und keine Gebärmutter.

Nappo schrieb:Und wie p schon sagt. Die Elternebene löst sich auf. Lass sie sich auflösen. Jede Zugänglichkeit wird irgendwann bestraft von diesen Irren.
Amen.

Danke für die Worte. An meinem persönlichen Schicksal und an der Zukunft meiner Jungs ändert das aber erstmal wenig. Meine wichtigste Erkenntnis ist, dass es eine organisierte Widerstandskultur braucht, um das Leben von Männern - Vätern von heute und Vätern von morgen - gegen die Willkür dieses Familienrechtsirrsinns abzusichern. Dafür bin ich hier. Und um mich über Vasektomie, Gynozentrismus und antiquierte Rollenbilder zu unterhalten.

VM
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#5
Es gehört zum gewohnten Instrumentarium der Gegenseite, dich irgendwie psychisch zersetzen zu wollen.
Strafanzeigen gehören dazu, weil es den beschriebenen Automatismus auslöst und eine Umkehr der Beweislast auslösen könnte.
In der Folge musst Du Dich mit völlig abstrusen Argumenten und angeblichen Beweisen auseinandersetzen. Dazu kommt dann noch die gespielte Dummheit der Behörden nach dem Motto: "Warum soll sich Frau XXX denn so etwas ausdenken?"

Fort mit dem Müll und dem ganzen Sozialarbeiterdreck.

Ich kann nur empfehlen, mal im stabilen Zustand entsprechende Bücher zur operativen Zersetzung der Stasi zu lesen. Erstaunlich viele Parallelen finden sich.
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#6
Klar, dass der blosse Verdacht einer Kindesmisshandlung in der Vergangenheit auch in der Gegenwart Wirkung entfaltet. Genau deswegen werden solche Falschanzeigen ja gemacht. Aber der Punkt ist, dass es juristisch durch ist, vorbei und erledigt. Und gegen die Nebel, die auf anderer Ebene weiter daraus erzeugt werden kannst du nichts machen. Also ist die Sache im jetzigen Stadium nicht mehr durch dich zu verändern. Wo man nichts machen kann, darauf darf man auch keine Energie mehr leiten. Abhaken. Energie nur für Dinge investieren bei denen es noch etwas zu erreichen gibt.

Das Wichtigste wurde nicht beschädigt, die Beziehung zu deinen Kindern. Die Probleme, die du bei den Kindern nennst sind sehr häufige Probleme bei Teenagern, die hat die Mehrheit der Eltern. Selbst in intakter Familie sind sie meistens ein Thema und oft kaum zu beherrschen. Auch da gibt es nicht selten pädagogische Differenzen zwischen den Eltern und einer zieht sich schliesslich aus der Erziehung zurück, weil ihm der Andere ständig in die Parade fährt und die eigenen Vorstellungen damit unmöglich gemacht werden. Der weniger restritive Elternteil verliert dabei immer.

Der Anspruch an eine Trennungsfamilie sollte da nicht höher sein wie an eine Komplettfamilie. Auf Grundlage einer dysfunktionalen Elternbeziehung schaukelt sich das aber noch weiter hoch, so hoch dass die Kinder auf jeden Fall dabei unter die Räder kommen. Das ist der Punkt, mit dem du zu Recht nicht klarkommst. Da wird Pädagogik zur Sabotage, die Kinder zu Schachfiguren und das kann einen auch selber zerreissen.

Für dich gibt es meiner Ansicht nach nur die Optionen, auf Wochenendvater zurückzuschalten, ein paar schöne Stunden mit den Kindern zu verleben und den Rest der Ex zu überlassen, vor allem die Probleme, die die Kinder entwickeln. Das wäre Akzeptanz der Situation. Du musst dafür zusehen können ohen dich ständig aufzuregen, aber könntest dich stärker auf deinen Beruf konzentrieren.

Ohne eindeutiges Votum der Kinder kannst du einen ABR- oder Sorgerechtsstreit vergessen. Und dieses Votum werden sie niemals abgeben, wenn bei der Mutter Laissez-faire herrscht. Dieser Weg funktioniert nicht.

Ein Wechselmodell, bei dem die Kinder bei der Mutter stinken dürfen und nur am Smartphone hängen, bei dir Eindämmungsversuche stattfinden kannst du ebenfalls vergessen. Ich warne vor einem Wechselmodell bei so unterschiedlichen Ansichten. Das muss schiefgehen. Die Kinder werden abhauen und du wirst dich aufreiben.

Es gibt auch Väter, das sind die besonders Engagierten, die sagen "wenn nicht, dann nicht" und den Kontakt kappen, woanders neu anfangen. Ob du sowas durchalten würdest, musst du selbst wissen. Für die Kinder ist das auch nicht schlimmer wie komplett kaputte Wechselmodelle.
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#7
Guter Beitrag "p".

Genau aus diesem Grund hatte ich mich auch schon sehr früh aus dem Staub gemacht und alle Kanäle zugemacht.
Natürlich wurde und wird mir das angekreidet. Aber auch hier: Fort mit der Verantwortung. Aus dem Auge aus dem Sinn.
Somit hatte ich von Anfang klare Verhältnisse und wurde auch nicht erfolgreich zerrieben.
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#8
Hi,

also was ich nicht ganz verstehe ist, weshalb Du glaubst, dass Du auf in Erziehungsfragen wie Ernährung, Körperhygiene und Konsum von elektronischen Medien keinen Einfluss hast. 40% Betreuung, so ähnlich war es damals effektiv bei mir auch. Da kann man auch bei unterschiedlichen Vorstellungen einen eigenen Stil kultivieren.

Bei uns war damals auch die Ernährung das Thema. Aber letztendlich haben die Kinder gelernt und akzeptiert: bei der Mama gibt es nur gesundes Zeug, kein Fleisch, Fisch etc.... Und bei mir kommt ab und zu doch einmal ein Steak (natürlich auch Bio) auf den Grill. Die Kids kamen damit ganz gut klar.

Und Du kannst ja bei Dir auch ganz klare Computergrenzen setzen. Wo ist das Problem in dieser Hinsicht?
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#9
Moin. So viel Anteilnahme hier, ertränkt mich bitte nicht gleich darin... Blush

Alles klar erfasst, p.  Sleepy

(26-06-2019, 10:53)p__ schrieb: Ohne eindeutiges Votum der Kinder kannst du einen ABR- oder Sorgerechtsstreit vergessen. Und dieses Votum werden sie niemals abgeben, wenn bei der Mutter Laissez-faire herrscht. Dieser Weg funktioniert nicht.
Trotzdem: der Höflichkeiten sind genug gewechselt. Dieser Weg wird jetzt gegangen. Die Wahlankündigung + Auftaktveranstaltung mit #2 (13) hat pseudo-konspirativ stattgefunden, mal sehen wie ich den weiteren Wahlkampf gestalte. Sommerferien stehen an.  Cool 

(26-06-2019, 14:02)Theo schrieb: also was ich nicht ganz verstehe ist, weshalb Du glaubst, dass Du auf in Erziehungsfragen wie Ernährung, Körperhygiene und Konsum von elektronischen Medien keinen Einfluss hast.
[…]
Und Du kannst ja bei Dir auch ganz klare Computergrenzen setzen. Wo ist das Problem in dieser Hinsicht?
Klar habe und nehme ich Einfluss in solchen Fragen. Meine kostenlosen Dienstleistungen für die Ex reichen weit über das regelmäßig geduschte Kind hinaus: Elternabende, Kfo-Termine bis hin zu OP-Terminen, wenn ich dem Kind das zerschmolzene Bündel "Mutter" unmöglich nochmal zumuten kann. Bis vor kurzem war ich, wie gesagt, auch der nette Nachbar mit dem Werkzeug, mit dem man auch über den Stress im Job plaudern kann. Sehr gerne doch, wir sitzen ja hier in einem Boot... Aber nicht um aus heiterem Himmel in aller Öffentlichkeit wie ein hirnloser Trottel behandelt zu werden (<- guckst Du hier für "das Problem", Theo). Dann fällt mir ein, wie ich es eigentlich gern hätte und das das für meine Kids in diesem Leben nicht mehr drin ist. Deswegen bin ich da vollends bei p. Ich kann auch den Psycho-Stress nicht ausgleichen, der bei Mama synonym mit normalem Leben ist. Das merke ich in den Ferien, wenn wir Jungs uns am Ende der Zeit bei mir eingegroovt haben und ich tiefenentspannt das Beisammensein genieße. Zwei Wochen Mama und die Jungs stehen wieder unter Strom. p nennt es "unterschiedliche Ansichten" und stellt sodann Befangenheitsantrag gegen den Angeklagten. Geschenkt.  Wink

Das was Du beschreibst, Theo, das ist - sogar bis zur Veggie vs. Steak-Story - unser bisheriges Arrangement... Dann kam UVG-Stress, Diffamation, Polizei-Muskelspiele, Mediations-BS und jetzt ist das Dreivierteljahr rum und ich bin noch immer nicht runtergefahren, was ich früher bei elterlichen Konflikten sonst immer irgendwie geschafft habe. Dabei wär's mit einer - meinetwegen auch nicht-öffentlichen - Entschuldigung ihrerseits fast schon getan gewesen. 

Schlafende Hunde lässt man schlafen, schatzi. Wir sprechen uns wieder, wenn Du die Löwenmama-Medaille der heiligen Schwesternschaft des Wahnsinns verliehen bekommen hast oder die Scherben unter deren Elefantenfüßen kehrst. Oder irgendwas dazwischen. Oder nie.

From now on, it's my way or the highway. Wish me luck!  Angel

VM
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#10
Hallo Fata Morgana,
Ich kann dir nur Raten, Streich die Segel und konzentrier dich auf dich selber.
Ich habe das auch alles hintermir und kann jetzt halbwegs gut damit leben.
Die Kinder entscheiden spaeter sowieso selber wies weitergeht.
Ich muss noch ca.1 jahr Unterhalt fuer meine Kinde zahlen dann bin ich damit durch.
Mir bleibt genug zum Leben...raeum auf in deinem Leben ...und Du wirst sehen das es dir irgentwann besser geht....
Gegen die Helferindustrie kommt man sowieso nicht an.
MfG Der aufgestandene
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#11
(26-06-2019, 18:10)Der Aufgestandene schrieb: Hallo Fata Morgana,
Ich kann dir nur Raten, Streich die Segel und konzentrier dich auf dich selber.
Danke, Mann. Bin dabei. Ich möchte aber Ex, Kids und mich doch nicht um eine denkwürdige Schlammschacht samt Abschlussfeuerwerk betrügen.  Cool
 
Der Aufgestandene schrieb:Die Kinder entscheiden spaeter sowieso selber wies weitergeht.
Dann können sie ja jetzt schon mal anfangen, sich Gedanken zu machen. #2 hat #1 ins Vertrauen gezogen und wir hatten dann ein interessantes Dreier-Gespräch bei Bratkartoffeln Wink #1: "Wenn Papa das so sagt, ist Mama ein richtiges Arschloch!" Big Grin (Gern geschehen, mein Sohn. #ersguterjunge ). Sie gehen das jetzt an wie vernünftige Jungs! Ich bedaure uns alle schon ein wenig für das, was jetzt kommen wird...

Ich hab aber erstmal bis nächste Woche kinderfrei, vielleicht auch länger. Qué sera...

VM
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#12
Sehe ich identisch zu Theo. Sofern hier nicht komplett konträre Erziehungsmodelle oder bspw Religionen im Raum stehen, kommen Kinder damit bestens klar.
Wer in der Regel damit ein Problem hat, sind die Eltern und zu 99% die Mutter, natürlich um ein Totschlagargument zu liefern.
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#13
Entweder du hast deinen Söhnen die Fähigkeit, die Grenzen des Konsums zu erkennen, vermittelt, und sie können auch mal verzichten oder sie sind "versaut" und hängen jede freie Minute am Computer ab, und es geht nur noch um Konsum. Ist ersteres der Fall oder du kannst ihnen vermitteln, dass es so sein sollte UND sie wollen da hin kommen, kannst du ihnen Folgendes sagen: 

Ich muss mich beruflich und auch wohnlich umorientieren, weil, wenn es so weitergeht wie bis anhin, gehe ich dabei drauf. Dann und dann werde ich einen neuen Job in der und der Stadt antreten. Ihr könnt entscheiden, ob ihr mit mitkommen wollt, also nur wenn es so läuft wie oben gesagt, oder ganz bei der H exe leben wollt. Wollt ihr mit mir mitkommen, heisst dies: 

ihr müsst zu mir kommen, auch wenn ihr vom ABR her euch die Woche über bei der Mutter aufhalten müsstet. Wichtig wäre, dass ihr es aus eigenem Antrieb macht und es eure Entscheidung ist. (Nach dem, was ich gehört habe, kommt es fast nicht vor, dass sie noch die Polizei schicken, die Jungs abholen, um sie zwangsweise zur Mutter zu bringen. Und falls doch .... können sie ja den nächsten Zug wieder nehmen. Das wiederholt sich höchstens zwei Mal, und dann ist die Sache gelutscht.) Das ganze machst kurz vor den Sommerferien. Danach meldest du sie am neuen Wohnort an der Schule an..... 

Oben schreibst du, dass du JETZT die Möglichkeit noch hast, beruflich etwas Neues anzufangen. Stelle dies unbedingt in den Vordergrund. Die Kinder sind bald volljährig, arbeiten musst du noch ein paar Jahre und dann ist der Job LEBENSGLÜCKENTSCHEIDEND.

Sämtliche Ideen von Wechselmodell, Kooperation oder irgendetwas wegen der Schule besprechen wollen, kannst du - nach dem was du geschrieben hast - KOMPLETT vergessen.
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