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Ich blicke da nicht mehr durch ...
#1
Hallo.

Ich fasse mal meine Geschichte kurz zusammen. Vor einem Jahr trennten sich meine Lebensgefährtin und ich. U.a. ein Grund war, dass sich ihre Eltern immer mehr in unsere Beziehung einmischten. Wir haben zwei Jungs im Alter von 4 und 8. Damals 3 und 7. Auch da ich nun weniger arbeitete und meine Meinung zu bestimmten Erziehungsthemen anders war. Als sie mit den Kindern ging, stellte ich einen Eilantrag zwecks Sorgerechts und Umgangsrecht. Das Sorgerecht wurde geteilt, Beim Umgang habe ich nun 5 von 14 Tagen bekommen. Dazu habe ich mich dann auch ordentlich beraten lassen und belesen. Das Haus mit den beiden Kinderzimmern habe ich behalten um den Kindern zumindest in meiner Zeit ihr altes Heim zu bewahren. Sie wohnen nun 1 KM entfernt. Kurz vor dem Gerichtstermin hat sie noch die Schule gewechselt. Unsinnig aber nun zu spät, da ich damals noch nicht das Sorgerecht hatte. Den Unterhalt bezahle ich stets pünktlich und in voller Höhe. Meine Zeiten halte ich penibel ein. Jedoch kam es nun, wie ich es vermutete. Mit wurde gesagt, was auch die Paragrafen sagen, dass das Aufenthaltsbestimmungsrecht an das Sorgerecht gebunden ist und mit dem Umgangsrecht nichts zu tun hat. Also hielt ich mich peinlichst dran, da ich die Kinder nicht einfach ohne ihr Einverständnis aus der Hand geben darf. Jedoch macht sie es immer mehr. Vor allen ihren Eltern. So wie auch in den Ferien. Gefragt werde ich überhaupt nicht. Im Gegenteil, ich wurde sogar vom Amt mündlich ermahnt, dass sie in Ihrer Zeit machen kann was sie will. Ich fragte auch beim Amt, warum dann im §1631 im ersten Punkt es dann anders heißt und dass der gerichtlich angeordnete Umgang nur aussagt, wann die Kinder bei wem zu sein haben. Das Amt meinte, dass dies nicht so sei, komisch, dann stimmt es nicht was im BGB steht? Dazu kommt auch, dass die Kinder das Wechselmodell wollen. Inzwischen hatte ich den dritten Versucht. Der Große will zum Jugendamt oder Anwalt, um es dort zu sagen, was er auch machte. Diese Woche hatten wir zusammen wieder einen Termin deswegen, vorher war er dort und sagte es mal wieder deutlich. Plötzlich beim Termin wieder ein Rückzieher. Die letzte Woche war er wieder bei Oma (mütterlicher seit), den Rest kann man sich ja denken. Mir fehlen nun die Kraft bzw. der Ehrgeiz weiter zu machen. Die Kinder verbringen nun jede freie Minute bei dieser Oma, selbst wenn ich dort anrufe, selbst meine Eltern bei denen kommt nur die Aussage, dass uns das nichts angeht. Ich kann mir auch nicht ausmalen, wie die Kinder reagieren, wenn ich nun allein vor Gericht gehe und versuche Ordnung hinein zu bekommen. Großeltern ist ok, aber in Masen. Warum dann beide Kinderzimmer behalten? Ich möchte die beiden aber auch nicht unter Druck setzen. Die beiden wohnen mit Ihrer Mutter gleich gegenüber der Wiese, ich kann denen zu winken. Der Große meinte auch schon, gern auch allein mal zu mir zu kommen, einen eigenen Wohnungsschlüssel hat er von mir schon bekommen. Jedoch sagte er selbst schon, dass er Angst hat, dass dann Mama schimpft, wenn er zu mir in Ihrer Zeit geht. Nun weiß ich echt nicht mehr weiter. Lasse ich es so wie es ist, nehme die Jungs die 5 von 14 Tage und zahle fleißig den vollen Unterhalt oder lasse ich nun die Kinder außen vor, und gehe allein den Weg, notfalls auch mit Gutachter. Vor allem, dass die Großeltern endlich aufhören meine Kinder zu erziehen. Auch der letzte Versuch scheiterte, sie meinte das wir uns gern in Ruhe versuchen können zu unterhalten, ich fuhr rüber, da meinte sie plötzlich sie müsse sich erst einmal vorbereiten. Bei der Diakonie sind wir auch, jedoch ein ständiges hin und her. Der Große ging selbst dort hin und sagte er will mehr Zeit mit Papa, im letzten Gespräch das Gegenteil. Ich bot auch nochmals an, das Wechselmodell probehalber für drei Monate zu probieren, würde auch in dieser Zeit den vollen Unterhalt weiterbezahlen, zum Schluss sollen die Kinder selbst endscheiden. Meine Ex äußerte sich nicht dazu, sagte auch nicht, was sie dagegen hat. Nur das es bleiben soll wie es ist und die jetzige Regelung bleiben soll und sich die Kinder erst mal daran gewöhnen sollen. Quatsch, meinte ich, woher sollen die Kinder wissen ob ihnen nicht die andere Möglichkeit gefällt. Wie schon die Überschrift stellt sich mir nun die Fragen was nun richtig ist. Darf sie wirklich machen was sie will? Dürfen nun die Großeltern meine Kinder erziehen? Gehöre ich einer Minderheit an, die wegen den Kindern nur noch Teilzeit (schon vor der Trennung) arbeitet um mehr für die Kinder da zu sein? Haben die Väter nun doch nicht die gleichen Rechte wie es erst beschlossen wurde? Warum spricht das JA und die Diakonie anders?

Danke für euer offenes Ohr
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#2
Waehrend der Zeit wo die Kinder bei ihr sind, kann sie im Prinzip machen was sie will und sie selbstverstaendlich bei den Grosseltern "parken" wenn sie keine Zeit hat. Umgekehrt kannst Du das auch. Da muss keiner irgendwen fragen. Ohne die Situation naeher zu kennen, wuerde ich aber sagen dass Du sowas von NULL Chancen bei Gericht hast wenn es um die Grosseltern geht. Da muessten die schon drogensuechtige-kinderschaendende-vollalkoholiker Kannibalen sein damit da irgendwer intervenieren wuerde.
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#3
Absätze wären hilfreich gewesen ;-) Mir ist jetzt gerade bisschen schwindelig. Eure räumliche Nähe ist Fluch und Segen zugleich. Und wo hast Du gelesen, Väter hätten "jetzt" die gleichen "Rechte"? Wo steht das? Ironiebutton aus.

Die Kinder sind nicht sattelfest. Hin und her gezerrt zwischen Mutter-Vater-Oma-sonstwer und dann auch noch alles einen Katzensprung voneinander entfernt. Wer will es ihnen verdenken?

Natürlich will die Mutter kein Wechselmodell. Wollen sie fast nie. Und das Geld fliest auch so ganz schön. Praktisch das Ganze. Wieso also Änderungen? Das WM bekommst Du unter den gegebenen Umständen vor Gericht sowieso nicht. Ich sehe schon den Richter mit rollenden Augen vor mir. Du hast im Moment schon viel erreicht. Gut, die Kohle wird abgezapft. Das ist kein Wunder. Aber es gibt viel und ausreichend Kontakt zu den Kindern.

Lass es mit der Diakonie. Mit dem Jugendamt und all den Verzapfern. Du merkst doch längst selbst, was das bringt. Brauchst Du darüber noch eine Bestätigung? Zuvorderst solltest Du Deine eigenen Nerven mal schonen. Sind die Kinder bei dieser Oma, sind sie eben dort. Sind sie bei Mama, dann ist es so wie abgesprochen. Sind sie bei Dir, hast Du absolute Lufthoheit und lässt Dir gleichermaßen nicht rein reden.

Ihr benötigt eine Grenzziehung. Hier ist mein Wiese. Hier ist Deine Wiese. Die Kinder sind jetzt hier. Also mein Spielfeld. Klappe halten Ciao. Wenn sich nämlich die derzeitige Situation immer mehr auf die Spitze treibt, kann die Nummer irgendwann böse ausgehen. Die Kinder sind schon verunsichert. Jetzt muss sich Mama und Oma nur noch vor Gericht als Verbündet zeigen und irgendwas in die Welt setzen und dann geht der Spaß los . Auf Sichtweite. Und darauf hast Du keine Lust.
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#4
Du bist schon ziemlich nahe am Optimum, das ein Vater in Deutschland erreichen kann:

1. Gemeinsames Sorgerecht
2. Geringe Entferung der Eltern
3. Umgang an 5 von 14 Tagen.

Zusammen mit hälftigen Ferien bist du schon an der Grenze zum Wechselmodell. Das ist die Strategie seit ein paar Jahren: Mehr Umgang wie die früher üblichen 14 Tage am Wochenende, aber immer knapp unter jeder Diskussion unterhaltsrechtlicher Konsequenzen. Das ist der absolute "sweet spot" für die Mütter. Maximale Entlastung bei maximalen Sozialleistungs- und Unterhaltseinnahmen. Der letzte kleine Schritt zum Wechselmodell wird aus genau diesen grossen Gründen verweigert. Und mehr wirst du auch nicht herausholen können.

Wie dir schon geantwortet wurde, ist nur die Abgrenzung das Problem. Das ist lösbar, weil die in deiner Kontrolle liegt. In der Tat ist es Sache der Mutter, was in ihrer Zeit mit den Kindern passiert, insbesondere eine Einbindung der Grosseltern in die Erziehung ist ganz allein ihre Sache. Du fällst furchtbar auf die Schnauze, wenn du daran rührst. Die Kinder spüren diese Aversionen auch, was dir ebenfalls auf die Füsse fallen wird. Ziehe also mal eine klare Linie zwischen deiner Zeit und der Zeit, in der die Kinder nicht bei dir sind.
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#5
Die Mutter darf die Kinder in ihrer Zeit hingeben wohin sie will. Du scheinst noch nicht verstanden zu haben, wie deine Situation hier in D in Bezug auf deine "Rechte" wirklich aussieht. Du kannst froh sein, dass du die Kinder so viel siehst. Das kriegt nicht jeder so hin. Wahrscheinlich hat die Mutter Berater gehabt, die ihr nicht ihre Möglichkeiten allesamt aufgezeigt haben. Dass die Kinder sagen, dass sie zu dir wollen, kann sich sehr schnell ändern. Ich würde an deiner Stelle, die Sache so wie sie jetzt aufgegleist ist, laufen lassen und Zeit ins Land ziehen lassen. Zum Wechselmodell wird es nie kommen. Auch würde ich dir empfehlen mit dem Teilzeit so weit es geht wieder aufzuhören, damit deine finanziellen Resourcen nicht dahinschmelzen.
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#6
Ich verstehe sein Problem nicht, und ich kann die Großeltern da voll verstehen: ES GEHT DICH/EUCH NICHTS AN. Es grenzt schon an Stalking dort versuchen aufzulaufen, und von nem Gutachten solltest du dich mal komplett verabschieden, wenn das in Erfahrung gebracht wird, wird dir das sehr negativ ausgelegt werden.

Du schätzt die Situation komplett falsch ein, du solltest es lieber als Erfolgsgeschichte sehen, 5 von 14 Tagen Umgang, keine Fahrtkosten zur Wahrnehmung des Umgangsrechts, und geteiltes Sorgerecht.

Stattdessen treibst du die Kids in nen Loyalitätskonflikt in dem sie dir gegenüber sagen das sie Wechselmodell wollen und das dem Anwalt und Jugendamt sagen (die sind nicht in nem Alter das Ausmaß dessen einzuschätzen), und du merkst nicht das du die damit psychisch und emotional dermaßen belastest, das du den Umgang den du momentan hast gefährdest.
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#7
Kann Dich 100% verstehe
Habe das Thema zu 100% durch - mit allem drum und dran.
Selbst das mit der Wiese. Ich war sogar die ersten 3 Jahre zuhause und habe mich um meine Tochter gekümmert.

Ergebnis: "Zahlen - helfen - Klappe halten"

Meine Tochter war bei Trennung 2 Jahre. Da die Mutter ausgezogen ist und ich einen einstweiligen Antrag gestellt habe, musste die Kleine bis zum Ergebnis der Gerichtsentscheidung vorläufig bei mir bleiben. Die Mutter hatte 60% Umgang. Mein Anwalt hatte eine OLG Entscheidung raus gesucht, an der die Richterin nicht vorbei kam. Es war aber recht schnell klar, dass das Gerichtsteam das drehen will. Die Helferindustrie hat mich 1,5 Jahre gejagt mir alles mögliche anzudrehen. Alles dummes Geschwätz, dass ich mit Dokumenten wiederlegt habe. Das hat die aber nur provoziert noch gemeiner was zu erfinden. Ausschlaggeben war dann, dass ich die Verfahrensbeiständin zufällig im Restaurant gesehen habe und ich angeblich gesagt hätte, dass sich meine 3-Jährige Tochter aussuchen dürfe, wann sie zum Italiener geht. Davon habe ich dann erst im Beschluss erfahren. Die Verfahrensbeiständin und Richterinn hatten beide keine Kinder, sodass die nicht geschnallt haben, dass den 3-Jährige Eis und Pommes will, statt gesunde mediterrane Küche.

Jedesmal wenn meine Tochter damals zur Mutter ist, wurde die Kleine an die Großeltern abgeschoben. Das konnte meine Tochter nicht einordnen. Die Mutter war oftmals tagelang auf Berufsreisen.

Das Problem war, dass die Mutter am arbeiten war und keine Zeit hatte, während ich es mir als selbständiger erlauben konnte mir soviel Zeit zu nehmen, wie ich wollte. Die Mutter wollte aber:
1. sich den Unterhalt sichern
2. in der Außenwirkung eine gute Mutter sein

Während ich ihr nur das Kind weg nehmen wollte.

Die hat ihre Abwesenheiten also verschleiert. Gericht, Gutachterin, Jugendamt, Verfahrensbeiständin,..... habe alle das Problem gesehen, dass die keine Zeit hatte. Haben die aber gedeckt.

"Mann kann einer Mutter doch nicht das Kind weg nehmen, bloß weil sie arbeiten muss (...und den Unterhalt auch nicht)" Ergebnis des Gutachtens: Ich bin Bindungsintallerant und daher erziehungsunfähig und paranoid was die Abwesenheiten des Kindes betrifft. Die Mutter hätte einen flexiblen Halbtagsjob und fördert die sozialen Kontakte des Kindes.

Das Gericht hat dann 40% Umgang entscheiden. Also Wechselmodell mit eingebautem Unterhalt für die Mutter.

Ich habe dann gesagt, dass wenn die Dame soviel Zeit hat, dann kann ich ja wieder voll arbeiten gehen. Ausserdem kann dem Kind doch nicht ein erziehungunfähiger Vater in dem Umfang zugemutet werden.

Meine Tochter ist dann im Ganztagskindergarten gelandet und wurde nebenbei noch von Dritten betreut. Ich bin auf Werktagsumgänge umgestiegen, damit die Kleine entlastet wird und habe meine Arbeit auf das Wochenende umstrukturiert. Leider war das der Dame nicht recht, weil die am Wochenende ihren Hintern an die Sonne halten wollte und Werktags war das Kind im Kindergarten.

Die hat dann Umgangsboykott betrieben: "Wenn Du Dein Kind sehen willst, dann nur am Wochenende."

Ich bin dann wieder zu Gericht. Schließlich zahle ich und am Wochenende hatte ich ja meine Arbeit.

Ergebnis vom Umgangsboykott: "Der Vater hat den Umgang abgebrochen." Es gab dann zwar die Werktagsumgänge, weil meine Tochter um den Kontakt zu mir gebettelt hat, aber wir haben auch einen Umgangspfleger bekommen.

Der hat mir dann gesagt, dass der mit der Richterinn telefoniert hätte und ich doch Wochenendumgänge machen solle. Die Mutter müßte auch arbeiten und bräuchte Entlastung. Ausserdem wäre gestörte Kommunikation ein Grund für den Sorgerechtsentzug. Mein Hinweis auf den Halbtagsjob und dass ich doch zahle hat keinen Interessiert. Auch nicht, dass ich im sozialen Umfeld verbrannt werde, weil viel schlimmeres vermutet wird, die Dame sowieso bei allem Alleingänge macht, etc. Eine Vatersein mir nicht mehr möglich.

Nach 3 Jahren mobbig durch das Gericht, die Helferindustrie und die Mutter reicht es mir auch. Ich lasse mir nicht länger das Leben versauen. Das habe ich dort auch gesagt und den Kontaktabbruch angekündigt, falls das Sorgerecht entzogen wird.

Das Sorgerecht ist weg und ich habe, wie angekündigt den Kontakt abgebrochen. Meiner Tochter geht es scheiße, meine Ex ist total verbittert und ich denke drüber nach, wie ich den Unterhalt kreativ runter schrauben kann. Bin total sauer gefahren, ich lasse mich auch nicht länger mobben und mache mit meiner neuen Freundin überall Urlaub - habe also sowieso kein Zeit mehr.

Ach so. Meine Mutter meinte, dass ich aufpassen solle, dass die Dame mir nicht noch viel schlimmeres anhängt und ich auch aus diesem Grund die Reißleine ziehen solle. Frauen könnten gemein sein und wir Männer sind immer die Täter.

Ich denke, dass Du jetzt einschätzen kannst, was auf Dich zu kommt. Spar Dir das Geld, die Zeit und die Nerven vor Gericht zu ziehen. Wenn Dein Sohn nicht zur Mutter zurück will, dann soll er halt bleiben. Soll Deine Ex den halt jedes mal mit Gewalt abholen und selbst klagen. Ein Onkel oder eine Tante oder die Großeltern sollen den Kindern diesen Tipp geben. Halt Du Dich raus und provoziere das nicht ;-)! Das darfst Du Deinen Kindern auch nicht verraten, dass es von Dir kommt. Ggf. hast Du damit eine Chance. Meine Tochter war mit 3 zu klein dafür.

Hat aber das Risiko, dass Dir das angehangen wird. Die alternative ist: "Zahlen - helfen - Klappe halten"

P.S. Absätze wären echt gut

Ach so Unterhalt habe ich keinen gefordert als die Kleine bei mir war. Ich kannte ja das Problem. Die Mutter hat sich aber einlullen lassen, dass sie sich nicht das Kind weg nehmen lassen könnte (....und den Unterhalt)
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#8
Du hast auf der offiziellen, rationalen Schiene gehandelt und den typischen Fehler gemacht, nicht einzukalkulieren dass es in Wirklichkeit mit Hinterfotzigkeit und Irrationalität läuft und du als Vater von der Helferindustrie als Störenfried behandelst wirst. Es stimmt, das droht auch blickenichtmehrdurch.

Die Ausgangssituation mit 60% Umgang der Mutter ist zwar finanziell sehr nachteilig, aber wenn man daran rührt, kommen dahinter nur noch schlechtere Situationen. Wer es zähneknirschend hinnehmen kann, dem eröffnen sich später vielleicht echte Möglichkeiten, wenn das Kind grösser ist. Dann gehen Veränderungswünsche nämlich vom Kind aus und je grösser das ist, desto weniger gut kommen die Schranzen der Helferindustrie um es herum.
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#9
@Betribsmittelbereitstellung

Es ist genau wie Du sagst.

Ich wollte meine Tochter aber nicht mit dem Vaterbild eines kastrierten Mannes groß werden lassen. Die hat mich sogar gefragt, ob ich Angst vor der Mama hätte und ohne es bös zu meinen beiläufig fest gestellt, dass die Mama die Bestimmerin sei. Geht gar nicht. Aber die bekommt halt mit, wer alles allein entscheidet.

Ich habe Angeboten, dass ich 1x die Woche einen Werktagsumgang mit Übernachtung anbiete und mich aus Entscheidungen raus halt, die Mutter sowieso alles allein entscheidet, die mir aber den Rufmord im sozialen Umfeld (Kindergarten, Schule, etc.) ersparen sollten, da ich das nicht ertragen werde und die Mutter das triumphal rumerzählen wird. Keine Gnade - die [Unterschreitung des Mindestniveaus] haben knallhart durchgezogen!

Als nächstes wird die Mutter das Kind vorschieben. Nach dem Motto "....die kann ja nichts dafür." - Ich aber auch nicht und den Antrag auf SO-Entzug hat die Mutter gestellt, während ich angekündigt habe was passiert, wenn das kommt. Ich habe sogar gesagt, dass ich mich nicht verstecken werde und meiner Tochter gegenüber damit ganz transparent umgehen werde, ich sie zurück weisen muss, das Kind dadurch belastet wird, ich aber nicht länger bereit bin das abzufangen,......

Gestern habe ich Mutter + Kind zufällig getroffen. Meine Tochter hat mich gefragt, warum ich sie nicht mehr abhole. Ich habe gesagt, weil die Mutter alles dafür getan hat, dass der Papa sie nicht mehr abholen kann. Die Mutter meinte das stimmt nicht, der Vater wollte sie nicht mehr.

Ich werde meiner Tochter bei Gelegenheit den SO-Antrag der Mutter geben und ihr sagen, dass die Mutter entscheiden hat, dass sie ohne Papa groß werden muss und wenn sie lesen gelernt hat, es dort selbst nachlesen kann. Wird hart für meine Tochter, aber ich werde mich nicht zum Arschloch machen lassen.

Meine neue Freundin hat genau so einen Arschlochvater, der sie geschützt hat und bekommt jetzt so langsam mit, was wohl wirklich abgegangen ist. Der arme Kerl bisher noch zurück gewiesen, während Mama die Beste ist.

Vor mehr als 2 Jahren meinte mein Anwalt, dass irgendwann alle Väter mürbe seien und sich zurück ziehen. Damals konnte ich das nicht glauben. Meine Tochter ist jetzt 6 geworden. Wenn sie irgendwann kommen will, dann wird sie einen standhaften Vater finden, der da ist statt eines gebrochenen Mannes, der sich Jahrelang durch die Manege hat ziehen lassen.

Wenn das Kind größer ist, wird es dem Kind um Freunde, Party und Konsum gehen. Meine Ausgangssituation ist auch ohne sich durch die Manege ziehen zu lassen recht gut. Der Vater meiner Neuen, recht jungen Freundin, ist leider pleite, sonst wäre der Kontakt besser.
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#10
Ich habe mit 10 Tagen in 4 Wochen angefangen und das Wechselmodell bekommen und zwar ohne Anwalt!
Es geht! Kinder: 3 Jungs, Alter: 7,7,14
Nach der psyhologischen Begutachtung hat Mutti meinem Antrag zugestimmt. Begutachter: Herr Timisürek (anders ausgeschrieben)
razvod.net Hilfe für Trennungsväter in russisch
KU Rückstand: 30864,43 EUR (1.11.2018)
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