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Wechselmodell bekommen, aber ich bin noch nicht fertig
#1
Tongue 
Hallo zusammen,

nach 2 jährigem Kampf und zwei Umgangsprozessen habe ich das Wechselmodel bekommen.
Die Ex hatte Schieß das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu verlieren und musste dem Wechselmodell zustimmen.

[Bild: fetch?id=775&d=1547038163]

ich wollte noch eine Sitzung mit dem Sachverständigten, aber die wurde abgelehnt.

[Bild: fetch?id=774&d=1547035597]


also das System will weitere Probleme, die die Ex verursachen kann.

Ich bin mit der Zweizeiler Regelung nicht einverstanden und will nicht auf Scheidungstermin warten.
Da sehr vieles noch geregelt werden soll:
1. Halbe Ferien und in schriftlicher Form
2. Ich will, dass die Jungs bei mir als Hauptwohnsitz ange,eldet sind, da die Ex aus der Wohnung rausfliegt(HARZ4 wohnkostenerhöhung nach der Sanierung um 300EUR)
3. Kindergeld (habe von Ex immer noch kein Cent für das letze Jar bekommen: 2,5 Monate, ca 750 EUR)
4. Aufgelaufene Unterhaltsschulden (ca.30.000 EUR) und den laufenden Titel, die Dank Wechselmodellverweigerung zu Stande gekommen sind
5. Ich möchte, dass diese Vereinbarung durch das Gericht auch gebilligt wird 

zu 4
Zitat:[font=Helvetica, Arial, Verdana, sans-serif]Diese Vereinbarung bei Gericht, muss wiederrum z. B. [/font][font=Helvetica, Arial, Verdana, sans-serif]durch einen Beschluss vom Familiengericht gebilligt werden[/font][font=Helvetica, Arial, Verdana, sans-serif]. Dies bedeutet, dass das Gericht dann diese gerichtliche Vereinbarung der Eltern bzgl. des Umgangsrechtes gerichtlich billigen muss gemäß § 156 FamFG. Diese gerichtliche Billigung bedeutet, dass das Gericht im Beschluss darlegt, dass durch diese einvernehmliche Umgangsregelung der Eltern das Kindeswohl gewährleistet ist.[/font]

[font=Helvetica, Arial, Verdana, sans-serif]Des Weiteren [/font][font=Helvetica, Arial, Verdana, sans-serif]muss das Gericht in diesem Beschluss dann den Hinweis an die Eltern erteilen[/font][font=Helvetica, Arial, Verdana, sans-serif], dass bei jedem Fall der Zuwiderhandlung gegen den vorstehenden gerichtlichen Vergleich das Gericht ein Ordnungsgeld in Höhe von jeweils bis zu 25.000,00 Euro und für den Fall, dass dieses nicht beigetrieben werden kann Ordnungshaft anordnen kann.[/font]

[font=Helvetica, Arial, Verdana, sans-serif]Des Weiteren muss der Beschluss des Gerichtes an die Eltern den Hinweis enthalten, dass das Gericht gemäß § 90 Abs1 FamFG auch unmittelbaren Zwang zur Vollstreckung der Umgangsrechtsvereinbarung gegen den sich weigernden Elternteil festsetzen lassen kann, wenn die Festsetzung der obigen Ordnungsmittel erfolglos geblieben ist.[/font]


Wie kann ich das Gericht zwingen nach meinen Regeln zu spielen?

Danke und Gruß
Zahlesel-Wechselmodellpapa
razvod.net Hilfe für Trennungsväter in russisch
KU Rückstand: 30864,43 EUR (1.11.2018)
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#2
Herzlichen Glückwunsch !!!
Dein Fall sah ja lange Zeit schlacht aus.... Deine Hartnäckigkeit hat sich gelohnt! Leute wie Du braucht das Land!

"Wie kann ich das Gericht zwingen nach meinen Regeln zu spielen?"
Gar nicht.

Deine Punkte:
1. sollte kein Problem sein
2. ggf. nur ein Kind als Hauptwohnsitz vorschlagen. Sollte wegen der Parität ebenfalls durchgehen. KiGa ist dann auch kein Thema mehr. Wenn...nimm das jüngere Kind, weil dann KiGa länger zu Dir geht. Das andere Kind als Nebenwohnsitz anmelden. Das sollte dann bei Rausflug der Ex automatisch zum Hauptwohnsitz werden bzw. hier würde ich dann bei Eintritt dieses Szenarios einfach bei der Meldestelle für Umschreibung zum Hauptwohnsitz sorgen.
3. Wenn der Rückstand beweisbar ist.... Mahnbescheid an die Ex rausschicken und das ganze unabhängig vom Familienprozeß in die Wege leiten.
4.
5.Ja, das ist wichtig. Denn nur so zählt z.B. der §1696 BGB (zu Deinem Vor- und Nachteil). Nicht vergessen Bußgeldregelung in den Vergleich reinnehmen. Geh gleich auf 25.000€.
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#3
Danke!
Die Zwillinge gehen schon in die zweite Klasse, aber ich schlage die Beiden bei mir anzumelden vor.
Die Ex hat dann auch zwei. die Tochter aus der ersten Ehe und den älteren Sohn.
Ich habe auf ein Beschluss gehofft gegen Wille der  Mutter, damit andere Väter endlich was in der Hand haben.
Aber nein, das System sagt - es gibt in diesem Land kein Wechselmodell gegen Wille der Mutter!
Also man kriegt es durch, nur am Ende gibt es leider für alle anderen Väter nur einen Vergleich Sad

Aber gut, vielleicht mein Beispiel motiviert andere Väter um die Kinder zu kämpfen.

Warum es bei mir geklappt hat?
Es liegt nicht nur an der Hartnäckigkeit
1. 4 Kinder mit großem Altersunterschied : 18 (Mädchen),13,7,7 -> 3 Jungs in einem Zimmer
2. Ex Harz4 und Ausbildung => Kinder in der Schule und im Hort also keine ganztägige Betreuung
3. 3 Zimmer Wohnung in der unmittelbaren Nähe (200m)
3. Ich Gleitzeit, Möglichkeit von zuhause zu arbeiten und 20 Stunden in der Woche-> kann jederzeit die Zwillinge von der Schule abholen->Hort ist nicht nötig

Also dies war meine Kombination, sonst würde ich in eine Einzimmerwohnung umziehen und auf 15 Stunden die Arbeit reduzieren um 880-1080 EUR in der Tasche zu haben Wink Nix mit Übernachtungen und wenn dann im Hotel auf Ex kosten. Das war mein Plan B

Mein Fazit (es ist nur meine Meinung)
Also Kinder ab 12 sind für Wechselmodell geeignet auch wenn die Wohnungen weiter liegen und das Kind mit den Fahrten klar kommt
Mit den Kinder bis 3 Jahre man kann ja es vergessen
Ab 3 Jahre geht es ohne Probleme, wenn das Kind Kita besucht = kommt auch ohne Mutti klar und es keine Probleme mit den Fahrten gibt
Die Arbeit des Vaters spielt wesentliche Rolle bei den Kindern unter 12, da die Betreuung nötig ist (mindestens für Gericht)

[Bild: photo.jpg]
razvod.net Hilfe für Trennungsväter in russisch
KU Rückstand: 30864,43 EUR (1.11.2018)
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