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Ein Kind ist geboren, in der Schweiz
#1
Diskussion hier: http://www.trennungsfaq.com/forum/showth...?tid=11799

Ich bin auch nur ein weiterer Fall eines entsorgten Vaters in diesem Forum. Meine Geschichte startet in CH. Wo sie endet, im Moment noch unklar. Ich schöpfe meine Möglichkeiten aus. Soviel ist sicher. Daher ist es mein Anliegen, ein Teil des Weges hier zu dokumentieren. Um etwas an andere Väter in diesem Forum weiterzugeben, da ich im letzten Jahr durch dieses Forum mit- Lesenderweise einiges dazugelernt habe. Ebenfalls sehr von Bedeutung und Hilfe für mich waren die FAQS. Vielen Dank dafür.
 
Aber vom Anfang.
 
Meine Ex und ich lernten uns vor etwa 7 Jahren kennen, als ich in CH arbeitete. Da waren wir noch kein Paar. Keinerlei Auffälligkeiten. Ich war in einer Beziehung. Wir arbeiteten nur zusammen. Ich war ihr Vorgesetzter und kannte sie ganz gut. Der Typ von Frau der immer Probleme hat.. Dazu dann später mehr.
Dass ich beschloss, einen Teil meines Geldes für Fernreisen auszugeben und ich es mir ein paar Jahre gut gingen lies, faszinierte sie. Nach meiner Auszeit und zurück in meiner Heimat trafen wir uns ein paar Mal und hatten eine schöne Zeit zusammen. Urlaube halt.
 
Da der Zeitpunkt gut für mich war, beschloss ich zu ihr zu ziehen, wieder in das goldige CH Land. Der Anfang vom Ende.
Denn, wer wie ich im Osten aufwuchs hat ein grundsätzlich anderes Verhalten zu Geld als eine junge Dame die im goldigem CH Land aufwächst.. Die Geldprobleme fingen an.
 
Ich ging arbeiten. Viel. Das war nicht richtig, denn ich war ja nicht bei ihr. War ich bei Ihr, verdiente ich kein Geld. Ein Teufelskreis....... Die Eifersüchteleien starteten.
 
Wenn eine Dame, dann noch eine schwierige Kindheit hatte, Drogen Probleme und dadurch eine labile Gesundheit läuteten meine Alarm Glocken. Vor allem in den Ohren. Gesundheitliche Probleme fingen bei mir an. Es wurde mir massiv zu viel. Ich war da bereits an einem psychischen Tiefpunkt.
 
Einem Mann mit Helfersyndrom, der von ihr, als weißer Ritter angesehen wird hat auch einmal genug. Für eine Frau mit krankhaften Borderline Störungen habe ich die falsche Ausbildung.
 
In einem Tagebuch Kommentar, schrieb ich, dass ich weggehe, SOBALD ich diesen CH „Ausflug“ refinanziert habe.
 
Dazu kam es jedoch nicht.
 
Sie ist schwanger.
 
Weiterhin Drogen. Ich versuchte abermals zu helfen. Ging zu therapeutischen Einrichtungen. Versuchte Lösungen zu finden. Jedoch gelingt so etwas nur, wenn Hilfe angenommen werden kann.
 
Meine Verfassung verschlechterte sich. ICH musste auf mich achten. Ich war am Ende.
 
Und durch meine Hilfe Versuche, wurde ich von ihr auf schwarz gestellt. Borderline gesprochen. Kein rankommen mehr an sie. Sie war auf einmal mehr außer Haus, traf „Freundinnen“ und „Bekannte“. Auch mein NEXT war dabei. Sie drohte mehrmals mich rauszuwerfen.
Also beschloss ich meinen EXIT vorzubereiten. Ruhig und detailliert. Erst einmal auf Distanz zu gehen. So wurde es auch von Seiten der Suchtberatung empfohlen.
 
Es war ein Riesen Drama um es mal vorsichtig auszudrücken. Jedoch stand mein Entschluss fest. Ich konnte das alles nicht mehr mit ansehen. Mir war bewusst, dass ich nach diesem Schritt auf vieles verzichten muss. Kein zukünftiger Kontakt zu meinem Kind. Eine extrem schwierige Zeit kam auf mich zu. Das alles ist jetzt ein Jahr her.
 
Ich zog aus und wieder zurück in meine Heimat. 1800km einfache Strecke. Ich suchte Abstand. Und wurde noch vor Geburt des Kindes mit einem Anwalt konfrontiert. Zwecks Vaterschaftsfestellung und Unterhaltsregelungen.
 
Durch dieses Forum, konnte ich mich auf einige Dinge etwas besser vorbereiten. Jedoch hatte ich im letztem Jahr für mich bis dato nicht bekannte körperliche Symptome. Je mehr ich wusste, desto schwieriger wurde es. Ich begann mehr über Borderline zu erfahren. Ich setzte mich mit Trauer Bewältigung auseinander. Und mit den auf mich zu kommenden finanziellen „Herausforderungen“.
 
Ich blieb beweglich, arbeitete in mehreren Ländern. Versuchte gerade dem anwaltlichen und behördlichen Druck aus dem Weg zu gehen.
 
Meine Freunde und Familie wurden nach mir ausgefragt. Mein Versuch, etwas mit der ex direkt zu klären waren nicht möglich. Das Kind als Druckmittel.
 
Wenn sie etwas wollte, war sie auf einmal lammfromm. Kurzzeitig. Und ich Trottel fiel darauf rein. Alles Manipulation. So hat sie meine Vaterschaftsanerkennung bekommen. OK. Und dann wieder Beleidigungen, Anschuldigungen. Das ganze Programm.
 
Meine Einstellung, theoretisch geschrieben, hört sich so einfach an. Die praktische Umsetzung. Die Trauer. Die Wut, etc.. sind außen vor. Jedenfalls, lasse ich nicht zu, dass ich finanziell ruiniert werde. Ich lasse nicht zu, dass mein Kind als Druckmittel eingesetzt wird. Ich lasse mich nicht manipulieren. Ich kämpfe nicht per Gericht über das Verhältnis dass ich als Vater meinem Kind gegenüber haben sollte. Ich bezahle keinen Rechtsstreit. Ich bin kein reicher Mann. Für mich ist das Leben Jetzt. Finanziell bin ich so aufgestellt, plus XX Monate.
 
Daraus resultiert für mich, der „komplette“ Kontaktabbruch. Wie gesagt, Trauer, Wut und deren körperlichen Wirkungen ganz weit außen vor.
 
Ich bin nach einer Zeit des Rumreisens und Arbeiten nun wieder in der Heimat. Als nächstes erwarte ich die Gerichtsverhandlung. Wie oben geschrieben, versuche ich auf die Geldvernichtungs- Maschinerie zu verzichten. Da ich der Schuldige bin, der der wegzog rechne ich damit, dass mir ein hypothetisches Einkommen angerechnet wird. Bisher habe ich mein Leben ohne Schulden und gerichtlichen Auseinandersetzungen gelebt. Nun werde ich massiv mit einem System konfrontiert, das ich seit eh und je ablehne. Wie ich damit umgehe erschließt sich mir noch nicht. Dauerschuldner. Auf Minmal Basis leben zu müssen. Als Aufstocker. Innerhalb des Systems. Diesem Druck ausgesetzt zu sein. Schwierig.
 
Damit schließe ich den ersten Teil meiner Geschichte. 

Herzlichen Dank für eure Meinungen und den Austausch.

Diskussion hier: http://www.trennungsfaq.com/forum/showth...?tid=11799
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