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Einer von Vielen und vielleicht einer der Wenigen der aufgibt
#1
Hallo Mitstreiter oder Mitleidende,
erst heute bin ich auf diese Seite gestoßen und fand sie auf Anhieb toll. Nicht zu viel Fachchinesisch und trotzdem informativ und verständlich. ( bin ein Kind der Arbeiterklasse )
Mein Fall ähnelt vielen der hier Schreibenden.
Frau kennengelernt, geheiratet, erstes Kind bekommen, zweites Kind, festgestellt, das die Kindsmutter eine Mengen Schulden vor mir verheimlichte und nochmal Zwillinge bekommen. Einen Teil der Schulden getilgt, neue aufgenommen ( bei vier Kindern und nur einem Verdienst glaube ich fast normal). Schnelldurchlauf von elf gemeinsamen Jahren und es kam wie es kommen musste, Frau trifft Ex-Freund wieder und die große Liebe bricht aus. Somit schmiss sie alles was wir hatten( ich meine nicht das Geld, denn das war immer knapp) über den Haufen, schnappte sich die Kinder und zog aus und gleich mit dem alten Neuen zusammen, die Schulden blieben natürlich bei mir.
Nach reichlich Schmerz und Trauer über so ein Ende und die Degradierung zum zweiwöchentlich unterhaltzahlendem Wochenendvater lief es bei mir irgendwann auch wieder ganz gut. Ich lernte eine neue Frau kennen, nicht einfach bei vier Kindern, doch dann begann der "Spaß" erst richtig.
Immer wenn die KM etwas durchsetzen wollte, drohte sie mit Kindesentzug und kam bis letztes Jahr Weihnachten damit durch. Was versucht man nicht alles um seine Kinder nicht zu verlieren. Doch irgendwann ist ein Punkt erreicht, an dem es nicht mehr weiter geht. Ich habe einfach keine Nerven mehr für den ewigen Kampf.
Immer wieder versucht Termine beim sozialen Dienst vom JA zu bekommen, einmal ein Gespräch gehabt und festegestellt auf wessen Seite die sind, ewige Schriftwechsel über den Anwalt mit dem JA, Gerichtverfahren wegen der Schulden gewonnen und eigentlich doch verloren, da sie ja angeblich nichts hat, wohnt aber in einem riesen Haus mit Sauna und Fitnesskeller und jetzt habe ich die Kinder schon zweimal nicht bekommen, weil ich einen neu ausgedachten Wisch nicht unterschreibe.
Es tut mir einfach leid um meine Kinder, denn die sind das Beste was mir je passiert ist. Ich war bei allen Geburten dabei, habe sie gefüttert, die Windeln gewechselt, mit ihnen Schularbeiten gemacht, beim Sport gewesen, ihre Tränen getrocknet wenn sie aua hatten, sie vom Kindergarten abgeholt, wenn die KM mal wieder nicht erreichbar war und und und.
Ich hoffe das sie mich irgendwann verstehen können und von sich aus den Kontakt wieder suchen, denn ich gebe ab hier auf. Soll die KM glücklich werden. Ich habe diese ganzen Nebenkriegsschauplätze satt.

Diskussion hier: http://www.trennungsfaq.com/forum/showth...?tid=10889
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