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Rechtsanwalt Raum Berlin und weitere Fragen
#26
(06-06-2015, 17:52)Herbstwind schrieb: Wir sind übereingekommen, dass wir nur einen Rechtsanwalt mit der Scheidung beauftragen, damit die Kosten für die Scheidungsindustrie so gering wie möglich ausfallen.
Ein Spartraum, der sich allzuoft als Milchmädchenrechnung entpuppt. So, wie viele, die Steueren sparen, koste es, was es wolle...


Das kannst du nicht wirksam vorab "vereinbaren". Ein Anwalt vertritt tatsächlich nur die Person, die ihn beauftragt. Also schau zu, dass du den Anwalt beauftragst. Es wird dann im Termin pro forma ein "Fluranwalt" reingeholt.

Wenn du solche Ideen hast, dann mach lieber mehrere Einzelvereinbarungen. Das erhöht die Chance, dass die eine oder andere davon nachher wirksam ist.
# Familienrechtslogik: Wer arbeitet, verliert die Kinder. Wer alleinerziehend macht, kriegt alles. Wer Kindeswohl sagt, lügt #
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#27
@ sorglos: Das geht sehr wohl. Ich habe diese Vereinbarung http://www.mein-scheidungsantrag.de/down...barung.pdf als Vorlage genommen und für mich modifiziert. Wenn ein Rechtsanwalt mit diesen Vorlagen arbeitet und sie seinen Mandanten anbietet, kann man nicht viel falsch machen. Sie hat die Vereinbarung anstandslos unterschrieben. Die Trennungs- und Scheidungskostenvereinbarung wird sowieso notariell abgesegnet. Ich halte Euch auf dem Laufenden.
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#28
(16-06-2015, 16:48)Herbstwind schrieb: @ sorglos: Das geht sehr wohl. Ich habe diese Vereinbarung http://www.mein-scheidungsantrag.de/down...barung.pdf als Vorlage genommen und für mich modifiziert. Wenn ein Rechtsanwalt mit diesen Vorlagen arbeitet und sie seinen Mandanten anbietet, kann man nicht viel falsch machen. Sie hat die Vereinbarung anstandslos unterschrieben. Die Trennungs- und Scheidungskostenvereinbarung wird sowieso notariell abgesegnet. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Man kann sich natürlich im gegenseitigen Einverständnis die Kosten von was auch immer teilen sofern das nicht gerade sittenwiedrig sein sollte ( was hierbei wohl kaum zu befürchten ist).

Vertreten darf ein Anwalt jedoch immer nur eine Seite. Daran ändert auch keine Vereinbarung etwas.
Wer soetwas unterschreibt und sich nicht vertreten lässt beraubt sich vor Gericht der Möglichkeit Anträge stellen zu können.
--
3. DEUTSCHER GENDER KONGRESS, 06.07.2019, Köln
https://goo.gl/cHp86A
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#29
(16-06-2015, 19:59)Bruno schrieb: Vertreten darf ein Anwalt jedoch immer nur eine Seite. Daran ändert auch keine Vereinbarung etwas.
Wer soetwas unterschreibt und sich nicht vertreten lässt beraubt sich vor Gericht der Möglichkeit Anträge stellen zu können.

Meiner Frau ist das alles voll bewußt. Sie möchte die Trennung so geräuschlos wie bei einer nichtehelichen Partnerschaft. Man zieht auseinander und jeder macht wieder seins, als ob es nie eine Partnerschaft und Ehe gegeben hätte. Das ist, wie wir alle wissen, bei einer Ehe alles andere als billig. Wir haben die Kosten unserer Scheidung im groben ausgerechnet. Meine Frau verzichtet bewußt auf einen eigenen Anwalt, weil so weit alles klar ist. Sie kann jederzeit einen eigenen Anwalt einschalten. Dann muss sie ihren Anwalt auch selbst bezahlen. Davor habe ich mich in der genannten Vereinbarung abgesichert.

Alles andere, wie Versorgungsaugleich, nachehelicher Unterhalt und Zugewinn wird beim Notar geregelt. Auch in diesen Punkten sind wir uns einig und haben diese Punkte einvernehmlich unterschriftlich geklärt. Der Notar muss das nur noch in die rechtsverbindliche Form packen. Ich sehe darin kein einseitig benachteiligendes Vorgehen. Klar, dass ich die notarielle Trennungs- und Scheidungsvereinbarung nicht auf die lange Bank schieben möchte. Man(n) kann ja nie wissen oder wie sagte ein gewisser Wladimir Iljitsch Uljanow, genannt Lenin: "Vertraue, aber prüfe nach". Oder anders ausgedrückt: Durch die Gütertrennung kann ich wieder Lotto spielen ohne teilen zu müssen Big Grin
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