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Die antifeministische Männerrechtsbewegung
#26
Ist auch eine gute Werbung für den Antifeminismus. Die Rosenbrock-Studie lässt sich wenigstens noch Lesen, aber Kempers Buch "Die Maskulisten" überhaupt nicht. Ich habs mir kaufen lassen ...
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#27
(22-08-2012, 20:55)Leutnant Dino schrieb: aber Kempers Buch "Die Maskulisten" überhaupt nicht. Ich habs mir kaufen lassen ...

I gitt. Davon kriegst du bestimmt Augen- und Hirnkrebs.
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#28
@Dino: Wie schreibst Du so schön in Deinem Magazin. Als Unterhaltsflüchtling braucht man sehr, sehr dicke Eier.
Also, echt Respekt, in so einem Dreck zu wühlen, wie der Zottel und sein Knappe verzapfen, dass könnte ich nicht, da würde würde ich [gelöscht] einfach in Ohnmacht fallen oder mein Kopf würde platzen
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#29
Über den sachlich falschen Gehalt des Werks brauchen wir nicht reden, er ändert sich durch eigene Unsachlichkeit nicht. Wessen Kopf nicht kühl genug ist oder wem die Zeit dafür zu schade ist, der sollte das Werk einfach weglegen.

Nachzulesen, was die Verfasser für Vorstellungen haben, kann aber unsere eigenen Strategien verbessern. Wir Väter sind zwar nicht direkter Gegenstand des Texts, aber doch eng mit dabei: "Dazu ist allerdings anzumerken, dass der Väterrechtsdiskurs der größte Unterstrang im Männerrechtsdiskurs ist." (S. 25). Ab S. 29 und später werden wir auch direkt adressiert.

Unsere wachsende Präsenz in den Medien, vor allem unsere öffentlichen Diskussionen und Kommentare im Internet sind es, die den Verfasser erregen. Eine Bewegung wären wir ja nicht und unsere Mobilisierungskraft wäre gering (womit er recht hat). Er meint, wir würden allerdings über unseren "aggressiven Sprachstil" stolpern, ein besonders lohnenswerter Umgang damit sei "der Einsatz für einen sachlicheren Tonfall in den Foren [der Zeitungen]".

Er empfiehlt als erfolgversprechendste Gegenstrategie u.a., ruhig und sachlich Gegenargumente vorzutragen. Als Ressource empfiehlt er das Papier "Gleichstellungspolitik kontrovers. Eine Argumentationshilfe", online http://library.fes.de/pdf-files/wiso/07877.pdf (darin z.B. Antworten auf Punkte wie "Vätern werden die Kinder entzogen."). Das ist insoweit witzig, weil wir genau dasselbe festgestellt haben: Die Gegenseite hätte eigentlich gar keine Argumente, sie könne nicht auf der Sachebene, sondern nur ad persona oder rein diffamierend/polemisch bestehen. Mir scheint, hier herrscht eine spiegelbildliche Sicht.

Wir sind übrigens direkt im Visier: "Sehr wichtig wäre, die Bedeutung der Väterrechtsdiskurse und der väterlichen Opferideologie für diese Bewegung genauer herauszuarbeiten."
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#30
(22-08-2012, 21:20)beppo schrieb:
(22-08-2012, 20:55)Leutnant Dino schrieb: aber Kempers Buch "Die Maskulisten" überhaupt nicht. Ich habs mir kaufen lassen ...

I gitt. Davon kriegst du bestimmt Augen- und Hirnkrebs.

Schreiben können die wirklich nicht. Fast 40mal mussten die Damen meinen Namen reinkritzeln. Eine Flut von Zitaten, so dass man überhaupt nicht weiss worum es geht. Dagegen finde ich die Scheidungsklage meiner Ex gegen mich echt witzig und unterhaltsam. Der gegnerische Anwalt liest wenigstens intensiv das Männermagazin Smile
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#31
(22-08-2012, 23:06)Leutnant Dino schrieb: Dagegen finde ich die Scheidungsklage meiner Ex gegen mich echt witzig und unterhaltsam. Der gegnerische Anwalt liest wenigstens intensiv das Männermagazin Smile
Anwalt oder Anwältin ? Fragt sich, was er/sie im Männermagazin zu finden hofft. Wenn es denn wirklich ein Er ist, bekommt er gleich ein paar Tips fürs eigene Leben
https://t.me/GenderFukc
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#32
@p
Ich gebe Dir Recht. Es frisst nur Zeit, sich mit diesem Schwachsinn zu befassen. Dieser Typ ist dem aus dem Umfeld des AStA Münster, oder?
Das war (ist?) einer der linksextremsten Haufen von ((natürlich) Salon-)Revoluzzerchen, wo gibt.
Den kann man einfach nicht ernst nehmen.
Traurig und betroffen hat mich allerdings die Lektüre der von Dir geposteten Veröffentlichung der Friedrich-Ebert-Stiftung gemacht: "Argumente zur Gleichtstellungspolitik". Ich kann ja ca. der Hälfte dieses Textes halbwegs zustimmen, aber der anderen Hälfte eben nicht, insbesondere nicht der altbekannten Legenden von den "Alleinerziehenden"-Opferinnen und Lohndiskriminierung etc. pp.
Bitter, dass eine altehrwürdige Partei für so etwas ihren Namen gibt. Friedrich Ebert würde sich jedenfalls im Grabe herumdrehen.
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#33
(27-08-2012, 23:10)c schrieb: Friedrich Ebert würde sich jedenfalls im Grabe herumdrehen.
Das glaube ich nicht. Ich habe den Text nicht gelesen, aber ich weiß, wer Fritz Ebert war. Tucholsky hat dazu Passendes geschrieben.
Wir müssen aufpassen, dass die Fritzen nichts zu sagen haben!
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#34
Namen von Stiftungen sind offtopic. Der Verfasser des Texts war/ist an der Universität Bochum. Umfeld von Ilse Lenz, jemand aus der allerersten radikalfeministien Reihe in Amt und Würden.
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#35
Gibt es einen Väterrechtler, der für die Piraten in einem deutschen Parlament sitzt? Oder hat es keiner geschafft?
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