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Ein Anfrage kam, ob darauf hingewiesen werden kann. Da es thematisch passt, ja:
Zitat:Hallo zusammen,
ich erziehe meine Kinder getrennt (und bin zusammen mit meinen drei Schwestern bei einem alleinerziehenden Vater aufgewachsen, der sich bewusst dafür entschieden hat) und habe aus diesen Erfahrungen eine App gebaut: PeaceTalk. Sie bringt die Kommunikation mit dem anderen Elternteil an einen ruhigen Ort. Konkret:
- Ein gemeinsamer Betreuungskalender für die Zeiten mit den Kindern. Ihr einigt euch im Chat auf eine Änderung, und sie wird von beiden bestätigt übernommen.
- Jedes Thema in seinem eigenen Thread, damit die Frage zur Abholung nicht unter dem Streit von letzter Woche verschwindet. Jeder Thread wird eröffnet, geklärt und geschlossen. Nichts verheddert sich, nichts geht verloren.
- Gespräche, die zu einem Ende kommen, und am Ende steht Konkretes, das ihr festhaltet. Was festgehalten ist, hat einen festen Platz, für beide sichtbar und nur gemeinsam veränderbar. Wenn ein Thema wieder aufkommt, ist es fester Boden, auf den ihr euch beziehen könnt.
- Hilfe bei der Kommunikation selbst. PeaceTalk unterstützt beide Seiten dabei, so miteinander zu schreiben, dass es beim Wesentlichen bleibt: bei den Kindern.
PeaceTalk passt sich daran an, wie das Verhältnis gerade ist:
- Läuft es gut, hält PeaceTalk sich raus. Kein Filter, nichts dazwischen. Ihr nutzt einfach Kalender, Threads und den Rest.
- Braucht es etwas mehr Ruhe, und ihr macht beide mit: Eine hitzige Nachricht wird vor dem Senden angehalten. Sie wird nicht gelöscht und nicht umgeschrieben, sie bleibt als Entwurf bei dir, mit dem Grund dazu, bis du andere Worte findest. Auf beiden Seiten gleich.
- Ist der Kontakt richtig schwierig, geht es auch allein: Dann filtert der Kanal, was dich erreicht, die Vorwürfe, Drohungen und Spitzen heraus, und die Fakten kommen an. Die andere Person bleibt einfach bei E-Mail und braucht kein Konto.
Was mir dabei wichtig ist:
- Niemand wird zum Schweigen gebracht. Senden kannst du immer.
- Nichts wird je für dich geschrieben. Deine eigenen Worte bleiben deine.
- PeaceTalk steht auf keiner Seite. Geschützt wird der, der eine Nachricht bekommt, egal ob Vater oder Mutter.
Ganz offen: Das ist ein kommerzielles Produkt (PeaceTalk GmbH, Lübeck). Im August startet eine kleine, kostenlose Testphase mit 30 Plätzen. Wer teilnimmt, nutzt die App danach dauerhaft kostenlos. Ich suche ausdrücklich auch Väter.
Mehr dazu: peacetalk.de/coparenting
Über Rückmeldungen und auch kritische Fragen freue ich mich, ich lese mit.
Laura
Solche Programme gab es schon früher, der Unterschied ist dass eine hitzige Nachricht vor dem Senden angehalten und als Entwurf beim Absender bleibt, bis er andere Worte findet, oder der Kanal filtert bei wirklich schwierigem Kontakt die Vorwürfe und Spitzen heraus, sodass die Fakten ankommen. Geschrieben wird dabei nie etwas für einen, und es funktioniert auch dann, wenn die andere Seite nicht mitmacht und kein Konto hat.
Inwieweit es in der Praxis etwas hilft, wird man sehen. Wer schon mal mit anderen Systemen etwas ausprobiert hat, kann das hier ja auch schildern.
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Klingt sehr gut!
Für Whatsapp um den eigenen Blutdruck zu schonen bei Vorwurfskanonaden der Ex --> Nachrichten der EX in eine KI kopieren. Herrlich wie analytisch die KI die Nachrichten zerlegt und wie Sachbezogen die Antwortet:
Beispiel Ex:"Nie kümmerst Du Dich darum das die T-Shirts farblich zu den Hosen passen, ausserdem hast Du schon wieder nicht dran gedacht das Du für den Fussballverein etwas unterschreiben sollst, nie ist verlass auf Dich immer muss ich mich um alles kümmern, Du bist einfach das letzte, ich geh zum Anwalt"
Empfehlung der KI:"Nur auf den sachlichen Teil antworten – das Unterschreiben. Alles andere – T-Shirts, "das letzte", Anwalt – existiert in der Antwort nicht. Du gibst einen konkreten Grund, schlägst ein Gespräch vor, fertig.
Kein Vorwurf zurück, keine Rechtfertigung für die anderen Punkte. JADE vermeiden – Justify, Argue, Defend, Explain."
Antwortnachricht:"Das habe ich noch nicht unterschrieben weil Gunnar-Malte selbst gesagt hat dass er dort nicht Fußball spielen möchte. Das sollten wir in Ruhe besprechen."
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Bei normalen Frauen macht es sicherlich einen Unterschied, allerdings bei den Klassikern nicht. Da wird jegliche Art von Verhalten als Bedrohung empfunden.
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Die Gegenseite nutzt dann die KI, um normale Mitteilungen zu verschärfen :-)
Dann wird aus "Melvin Jason hat seine Schultasche bei mir vergessen, du solltest doch darauf achten dass er sie mitnimmt. Könntest du das künftig konsequenter machen?"
der Satz
"Melvin Jason hat seine Schultasche mal wieder bei mir vergessen. Ich war bisher offenbar dem Irrtum erlegen, dass du darauf achtest, dass er seine Sachen mitnimmt. Danke für die erneute Bestätigung, dass das wohl zu viel erwartet war. Vielleicht schaffst du es künftig ja, bei so einer grundlegenden Aufgabe etwas konsequenter zu sein."
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24-07-2026, 11:37
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24-07-2026, 11:41 von NurErzeuger.)
Meine KI ist da deutlicher:
"Schultasche wieder hier vergessen – kriegst du eigentlich überhaupt irgendwas geregelt?! Ich bin weder dein Aufpasser noch der des Jungen. Du sorgst JETZT dafür, dass dieser Schlendrian aufhört, sonst knallt es hier richtig!"
Was mir auch gut gefällt:
„Melvin Jasons Schultasche liegt hier! Es reicht mir jetzt endgültig mit deinen ewigen Nachlässigkeiten. Wenn du es nicht auf die Kette kriegst, einmal kurz hinzusehen, ziehe ich ab sofort ganz andere Saiten auf. Sieh zu, dass du deinen Job gebacken kriegst, verdammt nochmal!“
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Sagt mal: habt ihr eure KI's mit meiner Ex  gepromptet?
Meine KI würde Antworten: "Melvin braucht seine Schultasche heute nicht. Ich gehe auf den Ton deiner Nachricht nicht ein. Wenn wir etwas Organisatorisches zu klären haben, können wir das respektvoll besprechen."
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Lässt sich auch bei Anträgen vor Gericht nutzen. Dann wird "Beantragt wird, die Umgangsregelung auf ein Wechselmodell auszuweiten" umformuliert zu
"Zur Abwendung eines weiteren unbilligen elterlichen Monopolanspruchs wird hiermit beantragt, die bisherige Betreuungsmarginalisierung in ein praxistaugliches Wechselmodell zu überführen – sofern dies das elterliche Vorstellungsvermögen der Gegenseite nicht auf unzumutbare Weise überfordert."
KI, dein Freund und Helfer...
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24-07-2026, 23:38 von DrNewton.)
(24-07-2026, 22:25)p__ schrieb: Lässt sich auch bei Anträgen vor Gericht nutzen. Dann wird "Beantragt wird, die Umgangsregelung auf ein Wechselmodell auszuweiten" umformuliert zu
"Zur Abwendung eines weiteren unbilligen elterlichen Monopolanspruchs wird hiermit beantragt, die bisherige Betreuungsmarginalisierung in ein praxistaugliches Wechselmodell zu überführen – sofern dies das elterliche Vorstellungsvermögen der Gegenseite nicht auf unzumutbare Weise überfordert."
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das kommt hier bei mir raus:
Es wird beantragt, die bestehende Umgangsregelung dahingehend abzuändern, dass die Betreuung des Kindes künftig im paritätischen Wechselmodell erfolgt.
(24-07-2026, 11:37)NurErzeuger schrieb: Meine KI ist da deutlicher:
"Schultasche wieder hier vergessen – kriegst du eigentlich überhaupt irgendwas geregelt?! Ich bin weder dein Aufpasser noch der des Jungen. Du sorgst JETZT dafür, dass dieser Schlendrian aufhört, sonst knallt es hier richtig!"
Was mir auch gut gefällt:
„Melvin Jasons Schultasche liegt hier! Es reicht mir jetzt endgültig mit deinen ewigen Nachlässigkeiten. Wenn du es nicht auf die Kette kriegst, einmal kurz hinzusehen, ziehe ich ab sofort ganz andere Saiten auf. Sieh zu, dass du deinen Job gebacken kriegst, verdammt nochmal!“
und meine macht diesen Entwurf:
Danke für den Hinweis. Ich werde Melvin Jason künftig noch einmal daran erinnern, seine Schultasche mitzunehmen. Gleichzeitig sollten wir ihn altersgerecht dabei unterstützen, zunehmend selbst auf seine Schulsachen zu achten.
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Wie praktisch, dass die KIs alleine miteinander streiten.
Das gibt freiraum persönlich am Telefon selbst zu streiten.
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der ganze technikzinnober bringt nichts, wenn nicht beide eltern konstruktiv mitarbeiten wollen. wenn das der fall ist, dann braucht man die technik auch nicht.
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Sagen wir mal so: Ein Drittel der Trennungseltern kommt von Strittigkeit wieder zu einem mehr oder weniger auszuhaltenden Verhältnis untereinander. Vielleicht verkürzt die kontrollierte Kommunikation die Strittigkeitphase.
Wenn nicht, wie bei einem weiteren Drittel Trennungseltern: Dann verkürzt die kontrollierte Kommunikation die Zeit der irrigen Annahme, man könnte damit das Elternverhältnis wieder verbessern. Man merkt also früher: Es liegt nicht an der Art der Kommunikation oder dem Kommunikationskanal, sondern am Gegenüber, der einfach nicht will und das auch nicht ändert bzw. ändern kann.
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28-07-2026, 12:34
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28-07-2026, 12:48 von Laura_PeaceTalk.)
Danke
Das ist dass schöne: mit PeaceTalk (wenn beide drin sind), würde sie sowas nicht schicken können. Genau deswegen habe ich es gebaut, weil ich zu viel Zeit investiert habe auf solche Nachrichten, und ich finde es unglaublich frustrierend dass Menschen einfach alles schreiben können was sie wollen. Und ich habe auch leider gelernt dass immer vernünftig zurückzuschreiben leider oft ganz wenig (bis garnicht) hilft.
(24-07-2026, 08:15)FlipFlop schrieb: Klingt sehr gut!
Für Whatsapp um den eigenen Blutdruck zu schonen bei Vorwurfskanonaden der Ex -> Nachrichten der EX in eine KI kopieren. Herrlich wie analytisch die KI die Nachrichten zerlegt und wie Sachbezogen die Antwortet:
Beispiel Ex:"Nie kümmerst Du Dich darum das die T-Shirts farblich zu den Hosen passen, ausserdem hast Du schon wieder nicht dran gedacht das Du für den Fussballverein etwas unterschreiben sollst, nie ist verlass auf Dich immer muss ich mich um alles kümmern, Du bist einfach das letzte, ich geh zum Anwalt"
Empfehlung der KI:"Nur auf den sachlichen Teil antworten – das Unterschreiben. Alles andere – T-Shirts, "das letzte", Anwalt – existiert in der Antwort nicht. Du gibst einen konkreten Grund, schlägst ein Gespräch vor, fertig.
Kein Vorwurf zurück, keine Rechtfertigung für die anderen Punkte. JADE vermeiden – Justify, Argue, Defend, Explain."
Antwortnachricht:"Das habe ich noch nicht unterschrieben weil Gunnar-Malte selbst gesagt hat dass er dort nicht Fußball spielen möchte. Das sollten wir in Ruhe besprechen."
So einen Fall kenne ich leider auch viel zu gut. Bei der Einladung, die an den anderen Elternteil rausgeht, habe ich mein Bestes gegeben zu zeigen, dass es für beide gleich läuft, und dass es ein Werkzeug ist, das helfen soll, den Fokus auf den Kindern zu halten.
In extremen Fällen, wo der andere wirklich toxisch ist, gibt es auch den Mirrored Shield, der über E-Mail läuft. Die gemeinsamen Funktionen gibt es dann natürlich nicht, aber alles, was man für sich selbst nutzt, bleibt.
(24-07-2026, 08:42)NurErzeuger schrieb: Bei normalen Frauen macht es sicherlich einen Unterschied, allerdings bei den Klassikern nicht. Da wird jegliche Art von Verhalten als Bedrohung empfunden.
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28-07-2026, 13:00
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28-07-2026, 13:13 von Laura_PeaceTalk.)
Kein Witz, genau diese Art von Kommunikation hat mich dazu gebracht, diese App zu entwickeln. Und dafür braucht es nicht mal eine KI, solche Nachrichten schreiben manche auch ganz ohne Hilfe. :-)
Der Filter bewertet die Nachricht, die ankommt, egal ob die ein Mensch oder eine KI formuliert hat. Deine zweite Version ist genau das Muster, um das es geht: höflich verpackt, aber Spott und Vorwurf.
Wenn du magst, lasse ich deine verschärfte Version gerne durch PeaceTalk laufen und poste hier, was dabei rauskommt. Echter Output, nichts Ausgedachtes.
(24-07-2026, 09:00)p__ schrieb: Die Gegenseite nutzt dann die KI, um normale Mitteilungen zu verschärfen :-)
Dann wird aus "Melvin Jason hat seine Schultasche bei mir vergessen, du solltest doch darauf achten dass er sie mitnimmt. Könntest du das künftig konsequenter machen?"
der Satz
"Melvin Jason hat seine Schultasche mal wieder bei mir vergessen. Ich war bisher offenbar dem Irrtum erlegen, dass du darauf achtest, dass er seine Sachen mitnimmt. Danke für die erneute Bestätigung, dass das wohl zu viel erwartet war. Vielleicht schaffst du es künftig ja, bei so einer grundlegenden Aufgabe etwas konsequenter zu sein."
(25-07-2026, 09:14)Nintendo schrieb: Wie praktisch, dass die KIs alleine miteinander streiten.
Das gibt freiraum persönlich am Telefon selbst zu streiten.
Fast. :-) Nur schreibt PeaceTalk eben nicht für dich. Keine KI, die in deinem Namen antwortet, und auch keine zwei KIs, die miteinander streiten. Deine Worte bleiben deine.
Was es stattdessen macht: Wenn eine Nachricht eskaliert, geht sie nicht raus. Du siehst, was hängen bleibt und warum, und formulierst selbst neu. Das Wichtige kommt an, nur ohne den Seitenhieb. Wie streng gefiltert wird, stellt man pro Beziehung ein, von gar nicht bis streng.
(25-07-2026, 14:39)expat schrieb: der ganze technikzinnober bringt nichts, wenn nicht beide eltern konstruktiv mitarbeiten wollen. wenn das der fall ist, dann braucht man die technik auch nicht.
Da ist was dran, konstruktiv machen kann Technik niemanden. Aber zwei Dinge sind anders gebaut, als du denkst. Die Filter kann man nicht als Waffe nutzen: die strengere Einstellung gilt für beide Richtungen, wer hochschaltet, schaltet auch für sich selbst hoch. Und für den Fall, dass die andere Seite gar nicht mitmacht, gibt es den Kanal, der beim Empfang filtert: die Sache kommt an, der Angriff nicht. Genau für die Fälle, wo "redet doch einfach vernünftig miteinander" seit Jahren nicht funktioniert, habe ich das gebaut.
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(25-07-2026, 14:50)p__ schrieb: Sagen wir mal so: Ein Drittel der Trennungseltern kommt von Strittigkeit wieder zu einem mehr oder weniger auszuhaltenden Verhältnis untereinander. Vielleicht verkürzt die kontrollierte Kommunikation die Strittigkeitphase.
Wenn nicht, wie bei einem weiteren Drittel Trennungseltern: Dann verkürzt die kontrollierte Kommunikation die Zeit der irrigen Annahme, man könnte damit das Elternverhältnis wieder verbessern. Man merkt also früher: Es liegt nicht an der Art der Kommunikation oder dem Kommunikationskanal, sondern am Gegenüber, der einfach nicht will und das auch nicht ändert bzw. ändern kann.
Genau das ist meine Theorie: Wenn die eskalierenden Nachrichten nicht durchkommen und neu formuliert werden müssen, bleibt die ganze Lage ruhiger und mehr bei der Sache. Versprechen kann ich das nicht, ob es aufgeht, muss der Beta zeigen. Und dein zweiter Fall ist der interessante: Wenn es am Gegenüber liegt, der nicht will oder nicht kann, dann ist genau das der Punkt. Der andere muss sich nicht ändern, damit bei dir Ruhe einkehrt. Der Angriff kommt schlicht nicht mehr an, und was du trotzdem brauchst, Übergaben, Termine, Schule, kommt weiter durch.
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Im erwähnten Trennungselterndrittel, das hochstrittig bleibt, herrscht bald Abbruch und Stille. Es eskaliert nicht, sondern ist tiefgefroren. Keine Kommunikation. Das ist freilich keine Gruppe, bei der so ein Werkzeug noch etwas hilft.
Vielleicht wäre auch der umgekehrte Weg sinnvoll: Nachrichten nicht nur zurückhalten, sondern Pflichtfelder für Übergaben, Termine, Schule, damit man das nicht vergisst und nicht in eine sich verschlimmernde Kommunikationsarmut abrutscht.
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Bei hochstrittigen Eltern, wo die Hochstrittigkeit dauerhaft bleibt, geht es praktisch nie um das Kind. Da wird das Kind nur als Vehikel genutzt, um eigene psychische Probleme oder Charakterzüge auszuleben.
Daher auch meine Eingangsthese, dass auch die tollste Technik hier die Kommunikation nicht verbessern kann.
Da geht es nicht um Kommunikation über das Kind. Da ist Kommunikation nur ein Machtinstrument um dem anderen Elternteil Gewalt anzutun.
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Oder das Werkzeug wird als weiteres Machtinstrument missbraucht. Man könnte zum Beispiel von der ki freigegebene Nachrichten als absolute Wahrheit darstellen, oder andersherum alles so mit Konjunktiven zu pflastern, dass eine wortreiche freundliche Unterhaltung ohne jeglichen Inhalt und Verbindlichkeit entsteht.
Ich gebe zu, ich würde aus Spaß maximal gegen so ein System agieren und das hätte nichts mit der Ex zu tun.
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(28-07-2026, 17:22)expat schrieb: Bei hochstrittigen Eltern, wo die Hochstrittigkeit dauerhaft bleibt, geht es praktisch nie um das Kind. Da wird das Kind nur als Vehikel genutzt, um eigene psychische Probleme oder Charakterzüge auszuleben.
Daher auch meine Eingangsthese, dass auch die tollste Technik hier die Kommunikation nicht verbessern kann.
Da geht es nicht um Kommunikation über das Kind. Da ist Kommunikation nur ein Machtinstrument um dem anderen Elternteil Gewalt anzutun.
Klaro, wenn BEIDE streiten wollen und mit Verletzungen zu kämpfen haben hilft natürlich nix mehr.
Ich sehe folgende Chance: Auch wenn eine Seite dauerhaft hochstrittig bleibt, kann der andere Elternteil lernen auszusteigen. Kommunikation als Machtinstrument funktioniert nur wenn jemand getroffen wird.
Was hilft ist nicht bessere Kommunikation - sondern weniger Reaktion. Kurze sachliche Antworten, keine Rechtfertigungen, emotionale Ebene ignorieren.
Grey-Stoning.
Ich nutze KI als Puffer zwischen Trigger und Antwort. Nicht um besser zu kommunizieren - sondern um langsamer zu reagieren. Dieser kleine Abstand verändert alles und ist gut für meinen Blutdruck.
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29-07-2026, 19:42
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29-07-2026, 19:53 von Laura_PeaceTalk.)
(28-07-2026, 17:22)expat schrieb: Bei hochstrittigen Eltern, wo die Hochstrittigkeit dauerhaft bleibt, geht es praktisch nie um das Kind. Da wird das Kind nur als Vehikel genutzt, um eigene psychische Probleme oder Charakterzüge auszuleben.
Daher auch meine Eingangsthese, dass auch die tollste Technik hier die Kommunikation nicht verbessern kann.
Da geht es nicht um Kommunikation über das Kind. Da ist Kommunikation nur ein Machtinstrument um dem anderen Elternteil Gewalt anzutun.
Das stimmt, bei dauerhaft Hochstrittigen macht Technik die Kommunikation nicht unbedingt besser. In den richtig schlimmen Fällen geht es meistens um Schutz.
Wenn Kommunikation nur noch ein Machtinstrument ist, dann lebt das Ganze davon, dass die Angriffe ankommen. Genau da setzt der Kanal an, gefiltert wird beim Empfang. Übergaben, Termine, Schule, das Organisatorische kommt durch. Der Angriff kommt einfach nicht mehr an.
Und ich habe da noch eine Theorie, die ich unbedingt testen will. Ich glaube, die Temperatur sinkt, wenn die Attacken nicht mehr fliegen und nicht mehr landen können. Was bringt es, so etwas zu schreiben, wenn man weiß, dass es nicht durchgeht? Im Grunde Grey-Rock, nur eingebaut, man muss nicht mehr selbst der graue Stein sein. Ob das aufgeht, weiß ich nicht, das hat so noch keiner ausprobiert. Genau das finde ich hoffentlich im Beta raus.
(29-07-2026, 08:43)Nintendo schrieb: Oder das Werkzeug wird als weiteres Machtinstrument missbraucht. Man könnte zum Beispiel von der ki freigegebene Nachrichten als absolute Wahrheit darstellen, oder andersherum alles so mit Konjunktiven zu pflastern, dass eine wortreiche freundliche Unterhaltung ohne jeglichen Inhalt und Verbindlichkeit entsteht.
Ich gebe zu, ich würde aus Spaß maximal gegen so ein System agieren und das hätte nichts mit der Ex zu tun.
Der Filter sagt nichts darüber, ob etwas stimmt. Er sagt nur, da ist kein Angriff drin. So ein Wahrheitssiegel gibt es in der App nirgendwo, wer sich darauf beruft, hat sich das ausgedacht. Für das, was wirklich abgemacht wurde, gibt es die Absprachen. Die werden extra festgehalten, kann man jederzeit nachlesen, und ändern kann sie keiner allein.
Die freundliche Nebelwand aus Konjunktiven kann man bauen, ja. Sie bringt einem nur nichts, weil verbindlich erst was wird, wenn beide einer Absprache zugestimmt haben. Reden allein erzeugt keine Verbindlichkeit, egal wie viele Worte man nimmt. Und wenn eine Frage offen bleibt, sieht man das hinterher auch, das steht ja alles im Verlauf. Solche freundlich verpackten Sachen sind übrigens ehrlich das Schwierigste für den Filter, genau daran teste ich am meisten. Es funktioniert echt gut.
Und jetzt bin ich voll neugierig, wie so ein Versuch bei dir aussehen würde. Weißt du, was du gerne testen würdest? Wenn du magst, schick mir was, ich lasse es durchlaufen und poste hier, was der Schild dazu sagt. :-)
(29-07-2026, 11:36)FlipFlop schrieb: (28-07-2026, 17:22)expat schrieb: Bei hochstrittigen Eltern, wo die Hochstrittigkeit dauerhaft bleibt, geht es praktisch nie um das Kind. Da wird das Kind nur als Vehikel genutzt, um eigene psychische Probleme oder Charakterzüge auszuleben.
Daher auch meine Eingangsthese, dass auch die tollste Technik hier die Kommunikation nicht verbessern kann.
Da geht es nicht um Kommunikation über das Kind. Da ist Kommunikation nur ein Machtinstrument um dem anderen Elternteil Gewalt anzutun.
Klaro, wenn BEIDE streiten wollen und mit Verletzungen zu kämpfen haben hilft natürlich nix mehr.
Ich sehe folgende Chance: Auch wenn eine Seite dauerhaft hochstrittig bleibt, kann der andere Elternteil lernen auszusteigen. Kommunikation als Machtinstrument funktioniert nur wenn jemand getroffen wird.
Was hilft ist nicht bessere Kommunikation - sondern weniger Reaktion. Kurze sachliche Antworten, keine Rechtfertigungen, emotionale Ebene ignorieren.
Grey-Stoning.
Ich nutze KI als Puffer zwischen Trigger und Antwort. Nicht um besser zu kommunizieren - sondern um langsamer zu reagieren. Dieser kleine Abstand verändert alles und ist gut für meinen Blutdruck.
Grey-Stoning ist im Grunde die Handarbeit von dem, was der Kanal automatisch macht. Der Unterschied ist, beim Grey-Stoning musst du den Angriff erst lesen und dann jedes Mal die Disziplin aufbringen, nicht zu reagieren. Das kostet, dein Blutdruck kennt das ja. Wenn der Angriff gar nicht erst ankommt, sondern nur die Sache, gibt es nichts mehr, wogegen man sich zusammenreißen muss.
Und meine Erfahrung ist, man kann mit viel Energie schön brav sein, die richtigen Fragen vom Rest trennen und sie vernünftig beantworten, obwohl sie nicht vernünftig gestellt waren. Es kommen trotzdem immer neue Attacken. Und selbst auf eine völlig vernünftige Nachricht kommt dann eine Antwort, die die sachlichen Teile komplett ignoriert. Nee. Ich hatte es satt, und genau deswegen habe ich PeaceTalk gebaut.
(28-07-2026, 14:26)p__ schrieb: Im erwähnten Trennungselterndrittel, das hochstrittig bleibt, herrscht bald Abbruch und Stille. Es eskaliert nicht, sondern ist tiefgefroren. Keine Kommunikation. Das ist freilich keine Gruppe, bei der so ein Werkzeug noch etwas hilft.
Vielleicht wäre auch der umgekehrte Weg sinnvoll: Nachrichten nicht nur zurückhalten, sondern Pflichtfelder für Übergaben, Termine, Schule, damit man das nicht vergisst und nicht in eine sich verschlimmernde Kommunikationsarmut abrutscht.
Ja, wo wirklich gar nichts mehr läuft, gibt es auch nichts zu filtern. Aber so ganz still ist es ja selten, das kenne ich selbst. Bei mir kommt kaum was an, aber wenn, dann sitzt es. Gerade weil so selten was kommt, hat die einzelne Nachricht dann richtig Gewicht. Und genau für die ist der Kanal da.
Einen Teil von deinem umgekehrten Weg gibt es übrigens schon. Themen laufen in eigenen Strängen, also Übergaben, Termine, Schule nicht mehr kreuz und quer durcheinander. Der Umgangskalender ist auch drin, Beschluss als PDF rein (wenn erwünscht), beide gehen ihn Punkt für Punkt durch, und getauscht wird über Zustimmung statt über endlose Diskussion. Absprachen werden extra festgehalten, und die kann keiner allein wieder ändern.
Aber deine Pflichtfelder-Idee geht noch einen Schritt weiter, und die finde ich echt interessant. Hast du eine Idee, wie du dir so etwas wünschen würdest und zu welchen Themen? Ich dachte, vielleicht könnte man Fragen an den anderen Elternteil so stellen, dass drüben nur noch geklickt werden muss. Ja, nein, Gegenvorschlag. Dann läuft das nötige Minimum weiter, auch wenn sonst Funkstille ist. Hmmmm. Würde mich freuen, wenn du mehr zu deiner Vorstellung teilen magst!
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