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(Gestern, 08:53)NurErzeuger schrieb: Wie vorhergesehen. Jetzt deaktiviere nur dieses Denken im Kopf, denke nicht, dass sie wenig Intresse im Kind hat sondern das sind steuerfreie Nettobezüge für dich.
Wie meinst du das genau?
Also ich weiß nicht wie lange sie noch vor hat hier in der Wohnung zu bleiben.
Vielleicht passt ihr das grad einfach gut, weil ich mich ums Kind kümmere und sie machen kann was sie will.
Hat das Nachteile für mich oder sollte es mir egal sein?
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Ihr seid eine klassische WG und du kümmerst dich überwiegend ums Kind. Das ist doch gut. Solange Ihr euch ansonsten aus dem Weg geht, sehe ich keine Nachteile.
Aber auch interessant, was auf natürlichem Weg passiert, wenn sich keine Dreckshelfer einmischen. Es passiert einfach, sie hat weniger Zeit wegen der Ausbildung, ergo kümmert sich der Vater (du) mehr ums Kind. Trotz dieser Offensichtlichkeit käme dennoch ein Richter nicht auf die Idee zumindest ein paritätisches Wechselmodell anzuordnen. Lieber großzügig Fremdbetreuung organisieren, Hauptsache das Zepter bleibt bei der Mutter.
Einfach weitermachen und für den Kleinen da sein, das ist jetzt deine Aufgabe. Und ihr natürlich nie das Gefühl geben, dass sie benachteiligt ist oder so.
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(Gestern, 10:32)Sumpfhai schrieb: Hat das Nachteile für mich oder sollte es mir egal sein?
Steht schon im Thread, ich wiederhole: Der jetzige Verlauf ist genau wie dir hier vorhergesagt und sehr positiv für deine Position, je länger das in dieser Weise andauert. Risiko: Sie geht dann irgendwann und nimmt wie selbstverständlich doch noch das Kind mit, gedeckt von der kranken Hasstruppe des Jugendamtes.
Rezept dagegen ebenso wie schon genannt, ich wiederhole: DOKUMENTIEREN was du tust, was sie mit dem Kind tut, wann sie geht und kommt. Dinge wie "lieber nach einem langen Tag mit einer "Freundin" einen trinken gehen" statt zum eigenen Kind nach Hause: Auch aufschreiben, neutral, sehr kurz, nur Stichworte, sachlich. Stelle dich weiterhin still und leise als der nützliche Kinderbetreuer zur Verfügung und sei nur persönlich präsent nach aussen (Betreuungseinrichtung, Ärzte, Gruppen, Kindersport...).
Und mach ja nicht den typischen Väterfehler, die anderen Fronten zu vernachlässigen. Du hast das Jugendamt nun selber kennengelernt und gemerkt, dass das auch eine Front ist, an der du als Vater vernichtet werden sollst. Bloss weil jetzt die Dame die Ausbildung macht und ihr Verhalten dort günstig für dich ist, bedeutet das keinesfalls, die anderen Fronten nun auch schlafen zu lassen, weil es ja ruhiger und besser läuft, im Gegenteil!
Es gilt das Prinzip: Eiskalt jede Gelegenheit nutzen, Ziele durchzusetzen. Stolpert jemand der Gegenseite, von hinten einen Tritt geben und exekutieren. Diese kühle Zielgerichtetheit müssen Väter meistens bitter lernen oder sie gehen unter, sobald die andere Front wieder ungünstiger aussieht. Setze jetzt sofort nach, mit der Väterhilfe, reagiere auf den Mist den die Jugendamtsdame verbrochen hat. Fachaufsichtsbeschwerde, verlange dass diese Person nichts mehr mit dir zu tun hat, Munition hat sie selbst genug geliefert. Zielt auf das Fachliche. Weil die an deinem Fall bleibt, steht dir schwerer Ärger ins Haus, sobald die Ex das Fell wieder juckt, sie merkt dass ihr das Kind entgleitet.
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Gestern, 13:12
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 13:12 von Sumpfhai.)
Ja das klingt völlig plausibel.
Aber es ist ja auch nicht optimal für die kindliche Entwicklung wenn er sie wie Mama und Papa miteinander umgehen. Dieses ignorieren, dann die frechen Antworten der Mutter und die allgemeine Stimmung.
So kriegt er ein gestörtes Bild davon wie gesunde Beziehungen funktionieren. Das finde ich schade und will es eigentlich vermeiden.
Das kann ihn für den Rest seine Lebens beeinflussen.
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Wünschenswert wäre vieles. Intellektuellere Genetik der Mutter, streitschlichtendes Jugendamt, gesunder Vater, entspannte Wohnsituation, niedrige Schokoladenpreise...
Versuche eben, in der Wohnung separate Lebensbereiche herzustellen und verbringe mit dem Kind viel Zeit ausser Haus, in anderen Gruppen. Beteilige dich weiter an der Wohnungssuche, lasse Suchaufträge laufen.
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@sumpfhuhn
meine mutter hat mir mal gesagt, kinder überleben kriege, hungersnöte und schlimme situationen, so wie sie
selbst bei der flucht übers haff an die samlandküste.
hast du über deinen anwalt die häusl.. trennung manifestiert? wenn nein..mach es! egal was passiert! das ist
der erste schritt!
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Gestern, 15:49
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 15:50 von Sumpfhai.)
(Gestern, 14:14)netlover schrieb: @sumpfhuhn
meine mutter hat mir mal gesagt, kinder überleben kriege, hungersnöte und schlimme situationen, so wie sie
selbst bei der flucht übers haff an die samlandküste.
hast du über deinen anwalt die häusl.. trennung manifestiert? wenn nein..mach es! egal was passiert! das ist
der erste schritt!
Ich habe offiziell keinen Anwalt. Den kann ich mir nicht leisten ohne Kostenhilfe, aber die wird nicht so einfach bewilligt da dass Amtsgericht keine Notwendigkeit sieht.
Warum genau ist das denn wichtig? Und geht das einfach ohne sehr hohe Kosten?
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Jap, sehr gut. Die Dame ist wohl auf der Suche nach dem nächsten Zierfischdompteur.
Sehr gut das sie viel weg ist. Das ist schonmal ein Schritt richtung Entspannung.
Kann mich nur anschliessen:
Fleissig Tagebuch schreiben inkl Entwicklung des Kindes. Bei allen Aussenstellen als Vater in Erscheinung treten, nicht!!! an der Kitabetreuung rumpopeln (von wegen zu viele Kinder auf engem Raum), Jugendamtstante mit Hilfe deiner Väterberatung angehen (die scheinen entgegen meinem Voruteil einen guten Job zu machen), der Ex helfen ne Wohnung zu finden: Inserate, Aushang im Supermarkt. Vielleicht hast Du da irgendeinen Kontakt im Alltag (befreundeter Architekt, Handwerker für Innenausbau, solche Berufsgruppen hören immer irgendwo wenn was frei wird). Hau rein, Tagsüber soltest Du jetzt viel Zeit haben. Das bisschen Haushalt hat ein Mann in ner Stunde erledigt.
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Scheidung Anwaltspflicht.
Zitat:meine mutter hat mir mal gesagt, kinder überleben kriege, hungersnöte und schlimme situationen, so wie sie
selbst bei der flucht übers haff an die samlandküste.
Das sind völlig andere Vorgänge und Folgen. Es ist erwiesen, dass gemeinsam durchlebte Krisen von aussen sogar stärken, den Ausbruch psychischer Krankenheiten vermindern, auch die Selbstmordrate dieser Leute sinkt.
Eine Hochstrittigkeit im sozialen Nahraum ist dagegen ein Brandbeschleuniger. Ich habe erst kürzlich einen Vortrag dazu vom Chefarzt einer Kinderklinik für psychische Probleme gehört. Trennung der Eltern ist Faktor Nr. 1 für Essstörungen bei Kindern und Selbstverletzendes Verhalten, Töchter vor allem. So geht das durch alle Probleme, auch Suizidalität.
Also Vorsicht mit pauschalen und vereinfachten Darstellungen.
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Leute, jetzt ist die Bombe geplatzt!
Hab grad ein Brief vom Amtsgericht aus dem Briefkasten geholt. Meine Frau war beim Anwalt und ich soll nun zum Gericht. Mir wird massive Kindeswohlgefährdung unterstellt. Ich würde ausrasten, Spielzeuge meines Sohnes zerbrechen und mein Sohn hätte Angst vor mir und würde weinen wenn ich komme. Und ich würde mir dinge gegen den Kopf schlagen usw.
Das Jugendamt hat das so bestätigt und mir soll das Sorgerecht entzogen werden und der Kontakt zum Kind untersagt werden. Hier steht auch im Zettel, dass das Jugendamt dem zustimmt. Nun geht es am 18. März vor Gericht.
Ich kann's nicht fassen... was nun?
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Und schon trifft es ein. Wär wohl doch besser gewesen, schon am 17.2. auf die Jugendamtsdame zu regieren wie vorgeschlagen.
Werd jetzt nicht nervös. Geh zur Väterberatung.
Kontakt zum Kind untersagen, Madame in Ausbildung, immer noch gemeinsame Wohnung, haha.
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Vor 10 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 10 Stunden von Sumpfhai.)
Wird sie damit durchkommen? Sie hat auch geschrieben, dass sie mit dem Kind die Wohnung verlassen will zum Schutz des Kindes da das Kind Angst vor mir hat.
Ganz viele Vorwürfe für die es keine Beweise gibt. Dinge verdreht usw.
Ich hätte ein Bild von der Wand geschlagen und zerbrochen. Die Wahrheit ist: Das Bild hing schon immer an kleinen Nägeln und fällt ständig runter wenn man nur leicht dran kommt. Unser Sohn hat es schon zig mal runtergeschmissen versehentlich. War so ein dünnes großes Papierbild mit Holzrahmen. Ich war spät Abends allein im Wohnzimmer und sah dass es wieder schief hang.. beim versuch es richtig hinzuhängen fiel es auf die Kante des Wohnzimmertisches wodurch ein Loch entstand. Also brach ich es ganz klein und brachte es in den Keller. Ganz normal. Meine Frau hat da schon geschlafen.
Im Schreiben steht sie hätte behauptet ich hätte es aggressiv zerissen aus Wut.
Nur das mit dem Weihnachtsbaum stimmt. Den habe ich absichtlich zerbrochen als ich alleine zuhause war. Es gibt Zeugen, dass sie mit dem Kind zu dem Zeitpunkt nicht zuhause war. Das habe ich auch so beim Jugendamt erzählt und mich entschuldigt. Die meinten daraufhin trotzdem, dass ich gefährlich sei.
Sie macht das jetzt alles weil sie nicht weiter weiß. Die Kita sagte ihr, dass er nicht länger dort bleiben kann weil ich nicht arbeite. Und meine Mutter hat die Bürgschaft nicht gemacht. Und sie ist so sauer und sagte vorhin "Ihr habt mir keine Wahl gelassen, ich werde dafür Sorgen, dass ihr ihn alle niemals wieder sehen werdet!"
Wie kann ich mich verteidigen?
In so einem Fall wird das Gericht jetzt auf keinen Fall mehr einem Wechselmodell zustimmen. Nicht bei so einem Streit. Heißt entweder er kommt ganz zu ihr oder zu mir? Wie sind meine Chancen und was kann passieren? Mein Sohn hat 0 Angst vor mir und sagt mir von sich aus mehrmals täglich, dass er mich mag.. umarmt mich usw.
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Nimm den Antrag und geh zur Väterberatung. Die trennen dann den Text auf: Was ist das übliche Konfliktgeklingel, das ein Richter meist ignoriert, gibt es überhaupt einen sachlichen Kern?
Im Moment sehe ich als das grösste Problem, dass du dort vor Gericht entweder allein auftrittst oder mit einem desinteressierten Anwalt. Nach bisheriger Schilderung bist du nicht der Typ, der in kontroversen Situationen zielgerichtet ist und verbal deutlich auftritt, du bist auch anfällig auf die Provokationstaktik.
Am besten wärs, du hättest einen Beistand. Das gab es früher und war sehr positiv in manchen Fällen, bis eine verfluchte Justizministerin das abgeschafft hat, möge sie in der Hölle dafür schmoren. Das ist nun kastriert, siehe §12 FamFG. Frage in der Väterberatung, ob das jemand machen kann und beantrage es sodann. Ein Argument könnte dein Autismus sein, der einen Beistand sachdienlich macht. Man muss es probieren.
Wenn das nichts wird, wäre es vermutlich besser, mit Anwalt aufzutreten statt ohne. Ist zwar keine Anwaltspflicht, aber irgendeine Verstärkung brauchst du, sonst steigt das Risiko, eingemacht zu werden.
Könnte auch sein, dass der gegnerische Antrag so derart überzogen ist, dass der Richter abwinkt, keinen Handlungsbedarf sieht und euch auf die Beratungsschiene setzt. Sollte das Jugendamtsgespräche beinhalten, musst du knallhart reagieren und im Gerichtssaal die Dinge sagen, die ich im Beispielbrief vorgeschlagen habe. Nochmal mit dieser Jugendamtsfrau würde dein Ende sein. Bist du der Typ, der sowas kalt bringen kann?
Eine Beschreibung, was könnte, wäre, würde, das wären jetzt viele Seiten die dir nichts bringen. Gehe jetzt die vorgeschlagenen Schritte.
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Meine Beraterin von der Helfersteller sagt sie hat sowas schon oft erlebt und sagt es gibt keine Beweise für ihre Anschuldigungen. Und dass wir Beweise haben, dass meine Frau dies nur behauptet, weil sie das Kind für sich haben will und finanzielle Vorteile dadurch bekommen will. Und dass eine alleinige Betreuung durch sie aufgrund ihrer Arbeitszeiten nicht möglich ist. Sie ist sich sicher, dass ich erstmal keine Angst haben muss und wenn man gut dagegen argumentiert, dann kann auch sein, dass der Richter das Verfahren nicht weiter verfolgen wird.. also wenn offensichtlich wird dass sie lügt. Und der Richter würde ohne Beweise nicht einfach entscheiden dass das Kind zur Mutter geht. Sie sagt sie hat erfahrung mit sowas. Es handelt sich ja um einen Anhörungstermin in denen erstmal nur die Anschuldigungen angehört werden. Es ist kein Prozess.
Die Beraterin stellt mir einen guten Anwalt zur verfügung der mit zum Gerichtstermin kommt. Sie sagt ich brauch keine Angst haben.
Sie sagt das ist ein Anwalt der das eigentlich nur privat macht und teuer ist, aber sie ist mit ihm befreundet und sie wird ihn überreden das er den Fall annimmt. Sie hat ihn vor Jahren selber vor Gericht kennengelernt und gegen ihn verloren. Und sie sagt der Anwalt ist super. Und dass ich nur den nehmen soll und keinen einfachen weil die oft nur das notwendigste machen. Sie ist von diesem Anwalt überzeugt und meint der wird die Vorwürfe schon entkräften. Sie ist sich sicher, dass ich da keine Angst vor haben muss.
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wenn, dann leih dir von deiner mutter ein paar euros für den anwalt..so als motivationsschub für ihn!
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