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Probleme beim Umgang
#1
Hallo zusammen,




bei mir gibt es seit kurzem mit dem Umgang Probleme.




Kurz die Rahmenbedingungen:

- 1 Kind

- Nicht verheiratet, GSR, Trennung vor mehreren Jahren

- Wöchentlicher Umgang ca. 40 % der Zeit, trotzdem >100% Kindesunterhalt




Umgang lief die ganzen Jahre stabil. Seit Sommer ist das Kind auf einer neuen Schule. Seitdem möchte es nicht mehr richtig zu mir bzw. "vermisst die Mama". Jede Nacht weint es vor dem Einschlafen. Ich lege mich dann nebendran bis es eingeschlafen ist. Ich dachte, dass sei nur vorübergehend. Seit Sommer ist es aber jede Woche das gleiche. Letzte Woche hat die Mutter den Umgang kurzfristig abgesagt weil das Kind angeblich krank war und Fieber hatte. Gestern hat das Kind zugegeben, dass es gesund war und die Krankheit nur vorgetäuscht wurde, damit es bei der Mutter bleiben konnte.




Wie soll ich reagieren? Mich ärgert das Verhalten der Mutter.




Danke und Grüße Lullaby
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#2
Teilgründe können sein:

- Der Schulwechsel bedeutet auch Wegbruch vieler Freunde, neue Unsicherheiten. Dadurch hält sich das Kind verstärkt an dem fest, was es für sicher und bleibend hält: Die Mutter.
- Der Umgang lief bisher falsch ab, Abholung und Rückgabe bei der Mutter, beide Eltern anwesend und Kind muss einen loslassen. Deshalb der Standardrat hier und in der faq seit Jahrzehnten: Holt die Kinder direkt in Schule/Kindergarten/Hort ab! Weg von der Mutter! Keine Übergabeszenen! Nie!
- Die Mutter zeigt bewusst oder subliminal, dass es sie schmerzt, wenn das Kind zu dir geht. Das spürt das Kind und führt diese Haltung fort.
- In deiner Umgebung gibt es keine oder wenig weitere soziale Kontakte, Freunde des Kindes. Je älter sie werden, desto wichtiger wird dieser Faktor.
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#3
Mein Vorschlag:
Kinder brauchen Sicherheit, das bedeutet, man sollte nicht versuchen der beste Freund zu sein, sondern die Rolle des Elternteils ernst zu nehmen.
Klare Regeln aufstellen und am Besten auch regelmässige Abläufe wie essen zur gleichen Zeit.
Das heist ja nicht, dass der Spaß auf der Strecke bleibt.
Sich auf das Zusammenleben konzentrieren, kleine Geheimnisse machen und Rituale, wie einen Kampfschrei oder ähnliches erfinden.
Kinder sind bestechlich, ein Schokoriegel mehr oder ein kleines Spielzeug hier und da, heben stark die Laune.
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#4
@ Lullaby

Hat die Mutter seit kurzem einen neuen Stecher?

Frauen basteln sich dann gerne die "neue Wunschfamilie" zusammen und versuchen dem Kind, Mr. Next als neuen Papi aufzunötigen. Könnte das eine Ursache sein?
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#5
Hallo Lullaby,

aus Erfahrung kann ich Dir sagen, dass es nicht so einfach ist, sein Kind wegzuschicken, wenn es Heimweh hat. Wir hatten in unserer Trennungszeit unseren Jüngsten für ein paar Monate im Internat (gegen seinen Willen). Das war jedesmal ein Act, ihn nach dem Wochenende da abzugeben. Kann schon herzzerreißend sein.

In Deinem Fall wäre ich der Mutter deshalb nicht böse, wenn sie dem einmal nachgegeben und ihn bei sich gelassen hat.

Der Grund liegt sicher in der schulischen Veränderung und ich denke, Du solltest das erst einmal beobachten. Eine Möglichkeit könnte sein, dass die Anforderungen jetzt höher sind und er Angst hat, diese nicht erfüllen zu können. Vielleicht fühlt er sich diesbezüglich bei der Mutter stärker verstanden.

Finde die Ursache heraus, dann merkst Du auch, wie Du ggf. Dein Verhalten gegenüber dem Kind anpassen kannst.
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#6
p__ schrieb:Teilgründe können sein:

- Der Schulwechsel bedeutet auch Wegbruch vieler Freunde, neue Unsicherheiten. Dadurch hält sich das Kind verstärkt an dem fest, was es für sicher und bleibend hält: Die Mutter.
- Der Umgang lief bisher falsch ab, Abholung und Rückgabe bei der Mutter, beide Eltern anwesend und Kind muss einen loslassen. Deshalb der Standardrat hier und in der faq seit Jahrzehnten: Holt die Kinder direkt in Schule/Kindergarten/Hort ab! Weg von der Mutter! Keine Übergabeszenen! Nie!
- Die Mutter zeigt bewusst oder subliminal, dass es sie schmerzt, wenn das Kind zu dir geht. Das spürt das Kind und führt diese Haltung fort.
- In deiner Umgebung gibt es keine oder wenig weitere soziale Kontakte, Freunde des Kindes. Je älter sie werden, desto wichtiger wird dieser Faktor.

- Bzgl. dem Schulwechsel habe ich die gleiche Vermutung.
- Es ist genauso wie du beschrieben hast. Ich hole es der Mutter ab und bringe es wieder zurück. Nicht freiwillig, der Richter hat das so beschlossen, dass ich als Vater mich alleine um das Holen und Bringen kümmern muss. Die Mutter soll hier keine zusätzlichen Pflichten haben. Abholungen im Kiga usw. wurden abgelehnt.
- Bei nahezu jeder Übergabe ist Drama angesagt von der Mutter. Drücken, Küssen, nicht mehr loslassen wollen, "ich habe dich lieb"-Bekundungen bis zum Erbrechen. Jeder Abschied zieht sich minutenlang.
- Soziale Kontakte hat es auch bei mir, mindestens genauso viel wie bei der Mutter.

Grüße Lullaby

Austriake schrieb:@ Lullaby

Hat die Mutter seit kurzem einen neuen Stecher?

Frauen basteln sich dann gerne die "neue Wunschfamilie" zusammen und versuchen dem Kind, Mr. Next als neuen Papi aufzunötigen. Könnte das eine Ursache sein?

Möglich aber mir nicht bekannt. Die Mutter ist seit Jahren bei Tinder vertreten und hatte auch schon vielfach "Besuch" von unterschiedlichen Männern laut dem Kind. Was längerfristiges hat sich aber bislang noch nicht ergeben meines Wissens.
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#7
(14-10-2019, 14:03)Lullaby schrieb: - Es ist genauso wie du beschrieben hast. Ich hole es der Mutter ab und bringe es wieder zurück. Nicht freiwillig, der Richter hat das so beschlossen, dass ich als Vater mich alleine um das Holen und Bringen kümmern muss. Die Mutter soll hier keine zusätzlichen Pflichten haben. Abholungen im Kiga usw. wurden abgelehnt.
- Bei nahezu jeder Übergabe ist Drama angesagt von der Mutter. Drücken, Küssen, nicht mehr loslassen wollen, "ich habe dich lieb"-Bekundungen bis zum Erbrechen. Jeder Abschied zieht sich minutenlang.

Da hast Du den Grund und da musst Du ansetzen was ohne Kooperation der Mutter schwierig wird. Wenn sie bindungstolerant ist, sieht sie die Probleme selber und das "Drama" geht ihr auch selber auf den Geist. ABER die meisten Kinderbesitzerinnen sind eben nicht bindungstolerant sondern sehen sich in so einem Verhalten noch bestaetigt und es poliert ihr Selbstbewustsein auf. Versuch es durchzubekommen dass Du an Deinem Wochenende das Kind am Freitag von der Schule abholst und es Montags dort auch wieder hinbringst.
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#8
kay schrieb:
Lullaby schrieb:- Es ist genauso wie du beschrieben hast. Ich hole es der Mutter ab und bringe es wieder zurück. Nicht freiwillig, der Richter hat das so beschlossen, dass ich als Vater mich alleine um das Holen und Bringen kümmern muss. Die Mutter soll hier keine zusätzlichen Pflichten haben. Abholungen im Kiga usw. wurden abgelehnt.
- Bei nahezu jeder Übergabe ist Drama angesagt von der Mutter. Drücken, Küssen, nicht mehr loslassen wollen, "ich habe dich lieb"-Bekundungen bis zum Erbrechen. Jeder Abschied zieht sich minutenlang.

Da hast Du den Grund und da musst Du ansetzen was ohne Kooperation der Mutter schwierig wird. Wenn sie bindungstolerant ist, sieht sie die Probleme selber und das "Drama" geht ihr auch selber auf den Geist. ABER die meisten Kinderbesitzerinnen sind eben nicht bindungstolerant sondern sehen sich in so einem Verhalten noch bestaetigt und es poliert ihr Selbstbewustsein auf. Versuch es durchzubekommen dass Du an Deinem Wochenende das Kind am Freitag von der Schule abholst und es Montags dort auch wieder hinbringst.
Hallo,

danke für die Antwort. Sehe ich prinzipiell genauso. Die Übergabe-Szenen sind seit mehreren Monaten reine Comedy und Slapstick von der Mutter aus. Leider ist sie völlig beratungsresistent. Gespräche würden nix bringen und sie nur in ihrer Meinung über mich (dem bösen Vater) bestätigen.

Grüße

Lullaby
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#9
Da muesstest Du dann wahrscheinlich Dritte um Vermittlung bitten. Oder Du stellst Dich mal auf stur und gehst dann einfach ohne Kind. Dann wars das naemlich mit den Tinderdates und sonstigen Freizeitaktivitaeten fuer die Kindbesitzerin. Es kommt halt immer drauf an wie sie tickt. Ist sie psychisch krank und haelt sich fuer die Uebermutter ueberhaupt und sie will eine Art Symbiose mit dem Kind, brauchst Du die Hilfe Dritter. Ob das aber den gewuenschten Erfolg bringt, ist auch wieder fraglich. Ist sie halbwegs normal, wird sie auch Wert auf die Zeit legen die sie nur fuer sich und ihre Aktivitaeten hat.
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#10
(15-10-2019, 17:50)Lullaby schrieb: Die Übergabe-Szenen sind seit mehreren Monaten reine Comedy und Slapstick von der Mutter aus. Leider ist sie völlig beratungsresistent.

Schade. Der Schlüssel zur Verbesserung des Situation liegt bei der Mutter.

Du hälst das vielleicht für übertrieben und hast Angst, dass alles zusammenbricht, aber es ist zielführender wie du denkst: Stelle den Kontakt von heute auf morgen komplett ein. Früher oder später wird sowieso alles enden, wenn es auf der jetzigen Schiene bleibt.

Aber: Die liebe Mutti hat das Kind schlagartig plötzlich immer. Wenn etwas Veränderungsdruck bei ihr erzeugt, dann das. Das Kind merkt plötzlich, dass auch etwas wegfällt. Mein Kind hat sich danach von sich aus wieder zu mir durchgekämpft.
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#11
Schon mal die Schule kontaktiert und das Problem dort auf den Tisch gelegt? Damit könntest du vielleicht mehr Anhaltspunkte aufdecken, ggf. je nach LehrerIn von dort aus Rückendeckung bekommen.
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#12
Ich halte den Vorschlag von P für voll zutreffend.....lieber ein Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende.
Wenn die Mutter nicht will, macht da eh alles keinen Sinn.
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#13
(16-10-2019, 16:34)Bitas schrieb: Ich halte den Vorschlag von P für voll zutreffend.....lieber ein Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende.
Wenn die Mutter nicht will, macht da eh alles keinen Sinn.
Aha. Dem schließe ich mich mit einem Kanister Benzin an. Wink 

VM Cool
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#14
Vielleicht ist es das Ende, aber die Chancen steigen damit, am Grundproblem etwas ändern zu können und damit Umgang zu bekommen, der das Kind und dich nicht unglücklich macht.

Solche Szenen bei der Abholung und dieses krass kindeswohlvernichtende Verhalten der bindungsintoleranten Mutter (die ist schlichtweg erziehungsunfähig) führen immer zum Abbruch durch das Kind. Lässt man das bis zum Abbruch so laufen mangels Änderungsmöglichkeit am Grundproblem, wird kein neuer Kontakt mehr entstehen.

Solange der Abbuch noch keine reine Befreiung ist, sondern auch Lasten bedeutet, gibts auch noch einen Restwunsch der Gegenseite, der Umgang möge fortbestehen. Verstärke den Wunsch.
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#15
p__ schrieb:Vielleicht ist es das Ende, aber die Chancen steigen damit, am Grundproblem etwas ändern zu können und damit Umgang zu bekommen, der das Kind und dich nicht unglücklich macht.

Solche Szenen bei der Abholung und dieses krass kindeswohlvernichtende Verhalten der bindungsintoleranten Mutter (die ist schlichtweg erziehungsunfähig) führen immer zum Abbruch durch das Kind. Lässt man das bis zum Abbruch so laufen mangels Änderungsmöglichkeit am Grundproblem, wird kein neuer Kontakt mehr entstehen.

Solange der Abbuch noch keine reine Befreiung ist, sondern auch Lasten bedeutet, gibts auch noch einen Restwunsch der Gegenseite, der Umgang möge fortbestehen. Verstärke den Wunsch.

Das ist ein guter Punkt. Ich werde es mir überlegen. Mit der Mutter ist eine Kommunikation über die einfachsten Angelegenheiten leider nicht möglich. Sie verweigert jede Kommunikation und hat immer Recht. Zu ihren Eltern hat sie auch keinen Kontakt mehr deswegen.

Ich denke wenn das Kind mal 13-14 ist werden Freunde, Clique, Hobbies, Vereine usw immer wichtiger. Spätestens da sehe ich zwei Möglichkeiten: entweder es zieht zu mir, weil es bei der Mutter nicht mehr aushält oder der Kontakt zu mir wird ganz bzw. auf ein Minimum eingestellt.

Grüße

Lullaby
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#16
Klingt als ob die Kinderbesitzerin in Richtung Borderlinestoerung geht.....
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#17
Nicht jede Frau hat gleich Borderline, nur weil sie ihren Status (den ihr der Gesetzgeber, die Helferindustrie u.a. aufdrängen) weidlich ausnutzt.

Viele sind einfach nur dummdreist.

Ändert sich meistens dann, wenn Mr. Next ins Spiel kommt und der Hormonhaushlat wieder ausgeglichener wird. Dann werden Kinder schon ganz gerne mal ausser Haus gegeben, um störungsfrei die Matratzen verschleissen zu können - notfalls auch zum Vater.....
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#18
Zitat:[font=Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif]Solche Szenen bei der Abholung und dieses krass kindeswohlvernichtende Verhalten der bindungsintoleranten Mutter (die ist schlichtweg erziehungsunfähig) führen immer zum Abbruch durch das Kind. Lässt man das bis zum Abbruch so laufen mangels Änderungsmöglichkeit am Grundproblem, wird kein neuer Kontakt mehr entstehen.[/font]

Kann ich nur zu 100% bestätigen. Es hat keinen Sinn. Das Kind heult bei dir und hat Heimweh. Alles induziert von der Mutter. Aber für das Kind ist es echt! Und du wirst als der Übeltäter angesehen, der das arme Kind .... Es tut weh, ich weiss genau wie sehr ... aber es gibt keine andere Lösung.
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#19
Hallo zusammen,
 
die Situation spitzt sich zu:
 
- Seit Oktober 2019 gibt es immer wieder Probleme beim Umgang (Siehe oben).
- Die beiden letzten Umgänge wurden von der KM komplett abgesagt. Begründung: Kind ist krank und Kind will nicht mehr zu mir. Sie "zwingt das Kind nicht". Kind ist 11. Ich habe es seit 3 Wochen nicht mehr gesehen.
- Wir haben eine gerichtliche Umgangsregelung (inkl. Ordnungsgeld), dass das Kind ca. 40% bei mir ist. Die letzten Jahre hat alles problemlos geklappt.
- Ich habe sowohl für die Osterferien (Kurzurlaub) als auch Sommerferien (2 Wochen) gemeinsame Urlaube mit dem Kind gebucht und bereits bezahlt, die bei der weiteren Boykottierung der Umgangsregelung hinfällig werden würden.
- Möglicherweise beginnt hier gerade ein PAS-Syndrom, ausgelöst durch ein bindungsintolerantes Verhalten der KM
 
Mir stellen sich folgende Optionen:
 
A: Komplett hinwerfen (wie u.a. von P geraten)
B:  Antrag auf Wechselmodell und ABR stellen (Begründung: Umgang klappt nicht wegen KM, ich sorge dafür das der Umgang mit der KM zukünftig klappt usw)
C: Antrag auf Ordnungsgeld weil Umgangsregelung nicht eingehalten wird und ggf. Schadenersatz falls die Urlaube nicht angetreten werden (im Sommer sind das ca. 2.000 €).
D. Antrag dass für die Dauer des festgelegten Umgangs das Aufenthaltsbestimmungsrecht der Mutter ausgesetzt und auf einen Umgangspfleger übertragen wird, der dann dafür zu sorgen hat, dass die Übergabe funktioniert
 
Was würdet ihr empfehlen? Habe diese Woche auch noch einen Termin beim VAFK deswegen.
 
Grüße
 
Lullaby
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#20
Hmm, wäre es nicht eine Möglichkeit die Mutter unter Druck zu setzten, dass wenn die Schwierigkeiten mit der Trennung der Mutter nicht aufhöhren, zum Jugendamt zu laufen und eventuell euch zu verpflichten Kures mitzumachen, welche wie von denen ja so hoch angepriesen Psychologen das Problem des Wechsels erkennen und somit behandeln? Stimmt die Mutter bestimmt was um, denn Sie hat ja was zu verbergen.
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#21
Moin,

das Kind ist in einem Alter, wo mMn die Verbindungen zu dein Eltern ohnehin in frage gestellt werden, das Kind immer mehr Mitsprache (zu recht!!!) fordert und der klassische Umgang nach Umgangsregelung aufgeweicht wird.
Freunde und andere Aktivitäten werden immer wichtriger, die Eltern immer unwichtiger.
Ich denke auch nicht, dassin dem Alter des Kindes noch ein Umgangspfleger eingesetzt wird.

Vielmehr solltest du versuchen den Umgang in direkter Absprache mit dem Kind zu vereinbaren (hat es ein smartphone?).

Wenn der Umgang früher immer geklappt hat würde ich eher in die Richtung argumentieren, PAS halte ich bei einem Kind diesen Alters für unwahrscheinlich.

V.

P.S. ist das Kind weiblich?
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#22
Zum Schnitt hatte ich im Oktober geraten, Beitrag 10. Die Randparameter dafür bestehen nicht mehr, jetzt wäre das sinnlos und nur die Hinnahme des bereits aufgezwungenen Umgangsabbruchs.
Entwickelt hat es sich so wie vorhergesagt. Deine Möglichkeiten sind nun immer weiter zusammengeschmolzen. Wenn du es dir finanziell und nervlich leisten kannst, erscheint mir jetzt noch deine Option D kombiniert mit Option C (Ordnungsgeldantrag), "Volldampf voraus" möglich. Alles andere belässt die Ursachen wie sie sind und fühlt zu garantiert nichts. Dass die Chancen auch bei Option D höchst dünn sind, wirst du wohl wissen.Wenn du das probieren willst, dann jetzt sofort.
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#23
Macht zuerst ein Vermittlungsverfahren beim Fam-Gericht Sinn um das System und die KM zu belasten? KM müsste wieder ihre Anwältin aktivieren und hätte entsprechend Kosten, die sie sich nicht leisten kann. Ich würde es ohne Anwalt machen. Danach Antrag auf Vollstreckung Ordnungsgeld. Volldampf voraus.

Umgang ist ja gerichtlich protokolliert inkl. Ordnungsgeld-Drohung und wird trotzdem nicht gewährt.
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#24
Versuch es, wenn du dir was davon versprichst. Verbessern wird es gar nichts; im Gegenteil. Es ist zu erwarten, dass das Ordnungsgeld nicht verhängt wird, sondern maximal der Richter mit dem Zeigefinger droht und die Mutter ermahnt, die Entscheidung des Gerichts zu respektieren. Schluss aus fertig.
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#25
Schade, dass du im Eingangspost nicht erwähnt hast, dass dein Kind schon 11 ist. Ist ne wichtige Information.

Ist dir schon mal in den Sinn gekommen, dass die Kindesbesitzerin präventiv im Hintergrund sabotiert, aus Angst, dass euer Kind zeitnah die Seiten wechseln könnte? Ich empfehle hart dagegen steuern ohne jegliche Rücksicht auf Verluste. Heisst in der Praxis Fokus auf Bespassung und totale Symbiose mit deinem Kind wie hochemotionale Gespräche / Erinnerungen wecken / Kinder in deinem Umfeld miteinbeziehen etc..

Und sobald du dein Kind auf deiner Seite hast, das ABR beantragen. Kein Wechselmodell anvisieren - hol es zu dir. Würde da All-In gehen in dem Alter. Über 10 Jahre Lebenszeit hast du da jetzt reingesteckt. Rückzug wäre mMn - ohne alles auf eine Karte zu setzen - ein erbärmliches Ende.

Weg mit der Moral, weg mit der Opferperspektive. Angriff würde für mich an deiner Stelle am meisten Sinn machen. Mit allen Mitteln die sich nicht nachweisen oder gegen dich verwenden lassen.
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