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Einfach mal Luft machen und Hilfe finden.
#1
Hey Leute. 

Bin der neue. Und hoffe ich poste nicht in der falschen Abteilung.

Mir geht’s seit langem nicht mehr gut psychisch. Mein ganzes drumherum ist kaum noch zu ertragen. Ich sehe kein Licht mehr. 

Zu meiner Situation… Privatinsolvenz noch 1 Jahr. Zwei Kinder für dich eigentlich Unterhalt zahlen müsste. Ein Jobwechsel der mich unheimlich stört.

Angefangen hat es mit einer vermutlich narzisstischen OnOff Beziehung aus der zwei Kinder hervorkamen. War sehr schwierig aber ich hab mich lösen können nach dem 4. mal wo sie mich für nen anderen verlassen hat. Das ist jetzt 5-6 Jahre her. Beim dritten Mal wo sie mich rausgeschmissen hat hab ich mir ein WG Zimmer besorgt und jahrelang gehabt. Sie wusste davon war ihr aber egal. Dann nach dem 4. mal hat sie wieder angefangen dumm rum zu machen und so die üblichen Sachen, damit sie nen neuen haben kann, hab ich dann mich getrennt. Heut weis ich nicht mehr warum ich sie geliebt hab, wenn es Liebe war. War ne schwierige Zeit damals für mich. Hab dann 4 Jahre lang in dem Zimmer danach noch gewohnt. Irgendwann Oktober 2023 war ich unterwegs und hatte nen Unfall. Einfach ausgerutscht, war halt Herbst. Doppelter Außenbandriss war die Diagnose. Danach ging alles noch mehr den Berg runter. Ich konnte nicht mehr richtig laufen. Und hab in Folge dessen meinen Job verloren. Als Kommissionierer musst du halt laufen können. Das war nicht mehr so richtig möglich. Die haben die Chance halt genutzt um den Vertrag einfach nicht verlängert. Darauf folgte das ich meine Rechnungen und Kredite nicht mehr bedienen konnte. Und die Geldsorgen haben eine Riesen Depression ausgelöst bei mir. Hab dann aber geschafft den Kopf oben zu halten. Die Idee mit der privatinsolvenz kam dann auf. Gesagt getan. Alles in der Zeit nach dem Unfall. Ich bin echt daran verzweifelt. Ich konnte 1 1/2 Jahre nichts richtig tun. Keiner wollte mich einstellen im Lager als die gesehen hab das ich nicht richtig „performe“. Selbst das Arbeitsamt wollte nicht das ich was mache. Nicht ein Training. Oder irgendwas. Ich bin an die Decke gegangen vor emotionalem Stress. Zwischen Unfall und SportOp über ein Jahr Zeit verstrichen. Man muss zwei Termine für den selben Fuß beim MRT machen weils die Krankenkasse sonst nicht zahlt. Zwischen jedem Termin 6 Monate. Ich hab alles versucht früher nen Termin zu bekommen. No Chance. Und nach der op 6 Wochen keine Schritt machen dürfen. Und danach nochmal 6 Wochen Krücken. Dann 3 Monate physio und nicht viel machen dürfen. 

Aber dann hab ich gedacht irgendwann dazwischen es geht bergauf. Kurz vor der OP neue Wohnung gefunden. Beim Arbeitsamt mit dem Sozialen Dienst durchgeboxt das ich da überhaupt einziehen darf. Echt lächerlich teilweise nach 4 Jahren suche. Mensch hab ich mich gefreut. Sogar ne Erstausstattung hab ich bekommen. War ich happy. Einen Monat vor der OP. Ich war stolz wie Oskar. Weil auch die wohnsituation in der WG schlecht war. Die Lesbe wo da noch gewohnt hat konnte keine Kinder leiden. Ein  Spießrutenlauf war das wenn die Kinder da waren jedesmal. Doch das hab ich auch geschafft. 

Und nach der „RehaPhase“ hab ich direkt nen Job in einer Tankstelle gefunden. Das hat 3 Tage gedauert und hab nicht mal ne Bewerbung geschrieben. Und ich muss ehrlich sagen das war der beste Job in meinem Leben. Ich war endlich mal wieder ich. Ich konnte den ganzen Tag Leute voll labern. Bisschen körperlich. Aber das meiste geistig. Und es ging mit dem Außenband. Weil das noch nicht ganz perfekt war. Dann kam die UVK nach gefühlt 2 Jahren mit dem ersten Brief seit langem. Und wollten das ich vollzeit arbeiten tu. Ja kann ich verstehen. Wollt ich ja auch. An der tanke warens maximal 140. Mehr ging nicht auch körperlich. Das hat die aber kicht interessiert. Selbst mit Attest nicht. 
Dann hab ich den Brief mit der bösen Art in der Luft verrissen und mir ne neue Arbeit gesucht in vollzeit. Und jetzt nach nicht mal 4 Wochen seh ich das der Job einfach nur bullshit ist. Den ganzen Tag nur sitzen. Eigentlich sollte ich froh sein. Sitzen bisschen Teile produzieren. Eigentlich ein Traumjob für faule. Aber sitzen ist einfach nur anstrengend.

Aber langsam geht mir die Luft aus geistig. Jeden Monat bekommt meine ex von der UVK 600euro rum. Die sie mir auf die Kappe setzen. Und ich kann nicht mal en fuffie drauf zahlen weil das pkonto alles über 1550 an die Insolvenz gibt. Und wenn ich in einem Jahr die Insolvenz rum habe. Was absehbar ist tatsächlich. Hab ich direkt wieder 10k Schulden. Und der Unterhalt ist ja wie eine Insolvenz. Mir wird nie mehr bleiben. Ich realisiere das so langsam immer mehr. Und verliere immer mehr die Lust mein Leben wie früher anzupacken. Wo soll ich anfangen? Wie geht’s weiter ist die Frage. Weil der Job den ich jetzt hab wird mir nicht erhalten bleiben für die Ewigkeit wenn sich nichts ändert. Der wird niemals so viel bringen das ich meinen Selbstbehalt habe und den Unterhalt zahlen kann. Der alte konnte es. 

Was ich hier suche weis ich nicht. Ich wollte mir auch einfach nur den Frust von der Seele schreiben. Da mir sonst niemand au außer meiner Kinder. Aber die sind nicht genug bei Erwachsenen Problemen. Und die einfach noch klein. 

Wenn es hier jemand gibt der mich versteht. Oder Tipps hat. Oder irgendwas das mich weiter bringen kann. Bitte melde dich. Ich bin für jede Idee dankbar die mir hilft es besser zu machen. Weil meine Verzweiflung wächst. Arbeitslos sein und sich dumm anstellen wird langsam immer mehr zur Option. Weil die haben genauso viel wie. Nein. Die haben weniger Stress und mehr Zeit für sich.
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#2
Diskussion: https://www.trennungsfaq.com/forum/showt...?tid=14087
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