Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Warum es für Männer neue Beratungsangebote braucht
#1
"Bei Trennung, Scheidung, Gewalterfahrung und anderen Krisen finden Frauen verhältnismäßig unkompliziert Hilfe. An Angeboten explizit für Männer mangelt es jedoch. Das soll sich nun ändern."

Und deshalb ändert sich bei Trennung und Scheidung gar nix. Aber man stellt viel fest bei diesem Fachtag: Das Patriarchat sei es, unter dem die Männer leiden würden. Die hätten nicht gelernt, sich Schwäche einzugestehen. Und die Gleichstellungsbeauftragte, die "dennoch vor allem mit der Benachteiligung von Frauen zu tun hat" möchte "früh einzugreifen, ehe sich stereotype Rollenbilder in den Köpfen festsetzten". Umerziehung ist angesagt.

Immerhin erkennt sie das Offensichtliche, das immer schon so war: "Wir haben viele Beratungsstellen", sagt sie. Doch während Frauen verhältnismäßig schnell und niedrigschwellig Anlaufstellen für Themen wie Trennung und Scheidung, Beziehungsprobleme oder Gewalterfahrung finden, fehlt es an Angeboten explizit für Männer."

Und so tröpfelt der Artikel weiter zur Suchtberatung, zur Gewaltberatung (man kann sich denken, was damit gemeint ist). Und das wars dann auch: "Nun sei es an den Beratungseinrichtungen, mit dem erlangten Wissen weiterzuarbeiten. Wie sich das dann in der Beratungslandschaft in Verden niederschlage, werde sich zeigen."

https://archive.ph/Kgkdv
Zitieren
#2
Keine Ahnung wie das in anderen Regionen abläuft, aber hier war es so<.

Ich habe als Mann eine Beratungsstelle gesucht. Nicht weil ich das für absolut sinnvoll gehalten habe, eher aus strategischer Sicht. Es gab in meiner Region etliche Stellen von Kirchen, der Stadt etc. Am Tag des Suchen war sogar eine offene Sprechstunde einer kirchlichen Einrichtung. Bin hingefahren und ab da regelmäßige Termine. Organisatorisch ein selbstläufer. Ätzend fand ich nur andere Frauen die da weinend auf ihre Termine warteten.

Den Quatsch mit Patriarchat und Rollenbildern ignoriere ich mal. Ich hatte sogar eher das Gefühl man hat sich gefreut endlich mal einen weiteren Mann vor Ort zu haben.

Im Nachhinein war es durchaus hilfreich, weil es einfach hilft die Gedanken nochmal zu sortieren.
Zitieren
#3
Wer nach "Beratungsstellen für Frauen" sucht, wird zugeworfen mit massenhaft ganz spezifischen Angeboten hoher Dichte für Frauen. Und die werden offenbar zugeworfen mit Geld, denn sonst würden sie nicht existieren.

Der Unterschied zu "Beratungsstellen für Männer" ist extrem. Und wenn davon dann noch einige beraten, um das Patriarchat zu überwinden und angebliche männliche Rollenbilder umzuerziehen...
Zitieren
#4
In Dänemark braucht die Mutter keine Beratung, das übernehmen die staatlichen und halbstaatlichen Stellen.

Das Krisecenter - Äquivalent zum Frauenhaus - gibt ihr freie Unterkunft und hilft das Kind komplett dem Vater zu entfremden.

Das Familieretshuset - Äquivalent zum Jugendamt - stellt sich immer hinter die Mutter. Auch beim Sabotieren des kontaktbewahrenden Umgangs.

Sozialleistungen für die Mutter gibt es ebenfalls, weil sie bei dem ganzen Stress nicht zum Arbeiten kommt. Das läuft glaube ich über die Kommune. Auch die stellt sich immer hinter die Mutter.

Kostenlosen Rechtsanwalt bekommt die Mutter sowieso.

Als Vater musst Du das ganze Chaos - verursacht und fachkundig begleitet durch Frauen - dann kostspielig vor Gericht reparieren.

Beratung für den Vater gab’s nur bei der Familienberatung. Aber die ist ganz schnell raus, wenn die Mutter nicht kooperiert.

Kurzfassung: Mütter haben in Dänemark eine Reihe staatlicher und halbstaatlicher Einrichtungen um sich beraten zu lassen und ihre Wünsche auch gegen das Kindeswohl gewaltsam durchzudrücken.

Väter bekommen kaum Beratung und die ändert auch nichts an dem Schlamassel.
Zitieren
#5
Der Artikel bezog sich nur auf Deutschland.

Aber sogar Österreich hat staatliche geförderte geförderten Männerberatungsstellen (z. B. in Wien, Graz, Linz), um Männer in rechtlichen und psychosozialen Krisen bei Scheidung zu unterstützen. Zudem gibt es die verpflichtende Beratung vor einer einvernehmlichen Scheidung (§ 95 Abs. 1a AußStrG) über das Wohl der Kinder, bei der Väter gezielt beraten werden.
Zitieren


Möglicherweise verwandte Themen…
Thema Verfasser Antworten Ansichten Letzter Beitrag
  "Frauen ohne Männer", Warum Männer keine Beziehungen mehr führen wollen StrengGeheimerInformant 81 137.982 02-03-2019, 23:28
Letzter Beitrag: p__
  wirtschaftswoche: "Neue Männer hat das Land" Lullaby 2 4.604 26-03-2014, 23:44
Letzter Beitrag: Kindeswohlhandel.de
  Die Presse.com: Warum Männer vor Kindern zurückschrecken p__ 1 4.506 19-07-2011, 06:03
Letzter Beitrag: Heinrich

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste