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Umgangs-/ Elternvereinbarung unbefristet
#1
Liebe Forengemeinde,

da die momentane Umgangsvereinbarung durch die Umgangspflegerin befristet wurde, habe ich nun eine neue ab 01.09.14 gültige sowie unbefristete Umgangsvereinbarung entworfen.

Ich werde hier vorerst die einzelnen Punkte bzw. Inhalte der Umgangsvereinbarung einstellen, später dann die komplette Elternvereinbarung inklusive Anhänge.

Über Ratschläge, Verbesserungsvorschläge, Hinweise, Kritiken, etc, freue ich mich sehr.

Danke.

raid


Hier die erste Seite mit der Vorbemerkung


Umgangs-/ Elternvereinbarung gültig ab 01.09.2014 unbefristet

Frau *Name Mutter*, geb. am xx.xx.xxxx, Adresse: Musterstraße 9 in 99999 Musterhausen

und

Herr *Name Vater*, geb. am xx.xx.xxxx, Adresse: Musterstraße 10 in 99998 Musterstadt

vereinbaren für

Kind *Name Kind*, geb. am xx.xx.xxxx

folgende Umgangsregelung:


Vorbemerkung

Wir stimmen als gemeinsam sorgerechtigte Eltern darin überein, dass *Name Kind* ein Recht, wie auch in § 1684 BGB (1) 'Das Kind hat das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil; jeder Elternteil ist zum Umgang mit dem Kind verpflichtet und berechtigt' gesetzlich geregelt, auf beide Eltern hat.
Wir werden uns als Eltern gegenseitig akzeptieren und respektieren und die Beziehung von *Name Kind* zum jeweils anderen Elternteil fördern sowie alles unterlassen, was diese Beziehung beeinträchtigen könnte. Die Mutter erkennt an, dass auch der Vater ein Recht darauf hat, sich von dem körperlichen und geistigen Befinden und der Entwicklung von *Name Kind* durch Augenschein und gegenseitige Absprache fortlaufend zu überzeugen, die verwandtschaftlichen Beziehungen zu ihm aufrechtzuerhalten und einer Entfremdung vorzubeugen. Der Vater erkennt an, dass die Mutter die Haupterziehungsperson ist, wird ihre Erziehungsentscheidungen akzeptieren und ihre Umsetzung nicht erschweren.
Hier die zweite Seite


1. Regelmäßiger Umgang

*Name Kind* hält sich ab 01.09.2014
a) an jedem 2. Wochenende (Beginn 05.09.14) von Freitag Mittag (Kindergarten- bzw. Schulende bis Montag Morgen (Kindergarten- bzw. Schulbeginn),
b) sowie alle 14 Tage (Beginn 09.09.14) von Dienstag 17:30 Uhr bis Mittwoch Morgen (Kindergarten bzw. Schulbeginn) bei seinem Vater auf.

2. Ausgefallene Umgänge/Tage

a) Jeder Elternteil hat pro Kalenderjahr das Recht, zwei Besuchstermine nach vorheriger Rücksprache mit dem anderen Elternteil abzusagen. Die Absage muß frühzeitig erfolgen, gleichzeitig sind Ersatztermine zu benennen.

3. Festtags- /Feiertagsregelungen

a) Wenn *Name Kind* Geburtstag hat, wird dem Vater, am darauffolgenden Tag, unabhängig von der geltenden Umgangsregelung, die Möglichkeit gegeben, den Geburtstag mit *Name Kind* inklusive Übernachtung nachzufeiern.
b) Den Geburtstag eines Elternteils verbringt *Name Kind* mit ihm gemeinsam und übernachtet bei diesem.
c) Die Festtags- /Feiertagsregelungen stehen in keiner Abhängigkeit mit dem regelmäßigen Umgang wie in Punkt 1 a) und b) oder mit den Ferienregelungen wie in Punkt 4 a) bis 4 f) sowie Punkt 5 a) bis 5 f) geregelt, sondern finden zusätzlich statt.
d) Die Abholung zu Festtagen oder Feiertagen findet in der Regel um 10:00 Uhr statt, zurückgebracht wird *Name Kind* um 19:00 Uhr, siehe bisherige Regelung zum Samstagsumgang ab 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Ausnahmen siehe Punkt 3 a) bis 3 b) sowie zus. Punkt 1 a) bis 1 b) und Punkt 4 a) bis 4 f) sowie Punkt 5 a) bis 5 f).

4. Ferienregelungen ab 01.09.2014 bis 31.07.2014

Anmerkung: Grundsätzlich gilt, dass ein Kind (spätestens ab dem sechsten Lebensjahr ersatzweise ab Schulbeginn) Ferien jeweils hälftig bei jedem Elternteil verbringt.

a) Weihnachtsferien: siehe Beiblatt 1
b) Winterferien: siehe Beiblatt 1
c) Osterferien: siehe Beiblatt 1
d) Pfingsferien: siehe Beiblatt 1
e) Herbstferien: siehe Beiblatt 1
f) Die Sommerferien
Im Jahr 2015 verbringt *Name Kind* die erste Hälfte der Sommerferien bei seiner Mutter, die zweite beim Vater. Im nachfolgenden Jahr (2016) umgekehrt, jeweils alternierend.

5. Ferienregelungen ab 01.08.2015 ff. unbefristet

a) Weihnachtsferien: siehe Beiblatt 2
b) Winterferien: siehe Beiblatt 2
c) Osterferien: siehe Beiblatt 2
d) Pfingsferien: siehe Beiblatt 2
e) Herbstferien: siehe Beiblatt 2
f) Die Sommerferien
Im Jahr 2015 verbringt *Name Kind* die erste Hälfte der Sommerferien bei seiner Mutter, die zweite beim Vater. Im nachfolgenden Jahr (2016) umgekehrt, jeweils alternierend.

Hier die dritte Seite


5. Weitere Kontakte

Beide Eltern akzeptieren das Recht des Kindes, zum jeweils abwesenden Elternteil jederzeit telefonischen, brieflichen oder Kontakt über andere Medien zu pflegen. *Name Kind* bekommt (ab Schulbeginn) ein Handy (mit einer Prepaid Karte), dessen laufende Kosten Herr *Name Vater* bezahlt.
Anmerkung: *Name Kind* äußert derzeit, dass es ihm schwerfalle zu telefonieren, weil er dann seinen Vater vermisse und folglich weinen müsse. Herr *Name Vater* akzeptiert dies. Jeder Elternteil hat allerdings grundsätzlich das Recht *Name Kind* anzurufen, sofern dies zuvor mit dem anderen Elternteil und zus. mit *Name Kind* abgesprochen wurde.

6. Übergabe

a) Ausnahmslos ist jeder Elternteil verpflichtet, *Name Kind* in angemessener Weise auf die Besuche/Übergaben/Rückkehr vorzubereiten.
b) Übergaben sind pünktlich und kurz durchzuführen.
c) Herr *Name Vater* holt seinen Sohn in der Regel im Kindergarten bzw. in der Schule ab und bringt ihn wieder dorthin zurück. Wenn eine Abholung am Hause der Mutter erfolgen muss, siehe Punkt 1a) oder ggf. in den Ferien, dann muss insbesondere Punkt 6 b) beachtet werden.
d) Herr *Name Vater* erklärt sich damit einverstanden, seinen Sohn, wie auch bisher, auf eigene Kosten abzuholen und wieder zurückzubringen.

7. Wohlverhaltenspflicht nach § 1684 Abs. 2 BGB

a) Beide Elternteile verpflichten sich zu wechselseitig loyalem Verhalten bei der Verwirklichung des Umgangsrechts.
b) Jeder Elternteil hat Kontakte zum anderen Elternteil nicht nur zuzulassen sondern positiv zu fördern, um dem Kind mögliche Loyalitätskonflikte zu ersparen.

Anmerkung: Die Wohlverhaltensklausel verbietet dem Obhutselternteil jede negative Beeinflussung des Kindes gegen den Umgangsberechtigten, und zwar auch in mittelbarer Weise dergestalt, dass sich das Kind scheinbar aus eigenem Entschluss gegen den Umgang wendet. Hiermit korrespondiert freilich die Verpflichtung des Umgangsverpflichteten, das Kind weder gegen den sorgeberechtigten Elternteil einzunehmen noch dessen Erziehungsanstrengungen zu vereiteln oder zu beeinträchtigen oder auch nur seine Erziehungsautorität in Frage zu stellen.
Und hier die letzte Seite


8. Umgang des Kindes mit den Eltern hier § 1684 (2)

a) Die Eltern haben alles zu unterlassen, was das Verhältnis des Kindes zum jeweils anderen Elternteil beeinträchtigt oder die Erziehung erschwert.
b) Die Eltern verpflichten sich, in Gegenwart des Kindes keine negativen Äußerungen über den anderen zu tätigen und ihm ein positives Bild des anderen zu vermitteln. Dies gilt auch für Verwandte und neue Partner.
c) Beide Eltern informieren den jeweils anderen Elternteil über *Name Kind* Entwicklung sowie gesundheitlichen Belange.

Anmerkung: Alles weitere wird durch das gemeinsame Sorgerecht geregelt.

9. Änderungen

Entstehen in der praktischen Ausführung oder Abänderung dieser Vereinbarung Probleme/Schwierigkeiten bei den Eltern oder entstehen bei der Interpretation einzelner Punkte dieser Regelung unterschiedliche Auffassungen, so verpflichten sich beide Eltern, sachverständigen Rat bei der Beratungsstelle/Jugendamt *Ort* explizit bei Herrn *Name Jugendamtssachbearbeiter* einzuholen und diese Empfehlungen zu akzeptieren.

10. Vollstreckbarkeit

Wir werden diese Vereinbarung dem Familiengericht mit der Bitte vorlegen, diese in eine gerichtliche Verfügung zu übernehmen, die nach § 33 FGG vollstreckbar ist.

11. Rechtsverbindlichkeit

Diese Vereinbarung ist rechtsverbindlich, bis sie einvernehmlich oder durch eine gerichtliche Entscheidung abgeändert wird. Ein Verstoß gegen die Vereinbarung kann Schadensersatzansprüche auslösen.


Ort, Datum, Frau *Name Mutter*:_________________________________ Ort, Datum, Herr *Name Vater*:________________________________

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#2
Mein Verhältnis zu Umgangsvereinbarungen hat sich über rd. 9 Jahre als Umgangsvater im Laufe der Zeit gewandelt.

Ursprünglich hielt ich auch generische Regelungen für eine gute Sache. Sie binden aber nach meiner Erfahrung in einer Weise, die nach relativ kurzer Zeit zu "Störungen" führt. Bei einer nur vermindert möglichen Kommunikation zwischen den Eltern wurde dann oft das Kind zum Träger der Botschaften... Mir persönlich waren flexible Reaktionen aufgrund der Entfernung von 400 km auch nicht immer möglich.

Heute würde ich dazu neigen, ein paar Eckpunkte mit Orientierungscharakter grundsätzlich zu regeln, z. B.

-Rhythmus 14tägig
- zusätzlicher Wochentag
-Abholung (Kindergarten/Schule - Uhrzeit)
-Zurückbringen (Kindergarten/Schule - Uhrzeit)
-Feiertage
-Geburtstage
-hälftige Ferien
-Vorrang bei konkurruerenden Zeiten

Darauf aufbauend dann konkrete Terminfestlegungen für die nächsten 12 Monate (die im einzelfall von den Grundsätzen abweichen können) und einen "Verhandlungszeitraum" im 3. Quartal, in dem sich die Eltern auf die konkreten Termine für das nächste Jahr, orientiert an den festgelegten Grundsätzen, einigen werden.

Zuletzt hatte ich Wert darauf gelegt zu regeln, dass die Mutter bei ihrem Ausfall (d. h. in Zeiten wo sie faktisch nicht betreuen kann, z. B. bei Krankheit) zunächst mir die Betreung des Kindes anbietet, bevor sie Dritte beauftragt.

Ob es Sinn macht, gesetzliche Bestimmungen oder auch Selbstverständlichkeiten in einer Umgangsvereinbarung zu zitieren, stelle ich ´mal anheim: Bei ersteren ist es ohnehin egal, ob die Eltern sie nun ausdrücklich anerkennen oder nicht, bei letzteren entsteht bei mir doch schon ´mal der Eindruck unangemessener Belehrung.

Wenn man ´ne Präambel möchte, kann man ja etwas in der Art schreiben wie

"Die Eltern sind sich darin einig, dass (Kind) für sein Wohlergehen die Liebe beider Elternteile braucht..."
Wer nicht taktet, wird getaktet...
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#3
Moin raid.

Formuliere kurz und knapp und so, daß das Kind oder die demente Oma die Regelung verstehen kann (in der Spannweite wird sich auch das Verstehen bei Ämtern und Gerichten bewegen Smile), max. A4-Seite und 'generisch', d.h. KEINE konkreten Datumsangaben, sondern unter Bildung von Kategorien (Klassen/Objekte)

- WE einer geraden (oder ungerade Woche)
- Schulferien (sind per Verordnung festgelegt)
- Feiertage (gesetzlich geregelt)
usw.

Solche Regeln sind (bei Übergabe entsprechender Daten an die Objekte) eindeutig, unbegrenzt und universell anwendbar!

Hinweise auf gesetzliche Bestimmungen bzw. auf gefestigte Rechtsprechung zum Umgangsrecht sind mE völlig überflüssig.

Eine Elternvereinbarung zum Umgangsrecht ist schon außergerichtlich (fast wie ein Vertrag) bindend. Billigt ein Gericht diese Vereinbarung im Vergleich, ist sie grundsätzlich vollstreckbar. Ordungsmittel würde ich - wenn überhaupt - erst beantragen, wenn die Mutter sich grob, wiederholt und nachweislich absprachewidrig verhält.


Wie eine Elternvereinbarung aussehen kann, ist hier und dort nachzulesen.

Zum weiteren Vorgehen solltest Du grundsätzlich zum bewährten Dreisprung ansetzen.

S.
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#4
Das macht mir ein bisschen Kopfschmerzen
"
2. Ausgefallene Umgänge/Tage

a) Jeder Elternteil hat pro Kalenderjahr das Recht, zwei Besuchstermine nach vorheriger Rücksprache mit dem anderen Elternteil abzusagen. Die Absage muß frühzeitig erfolgen, gleichzeitig sind Ersatztermine zu benennen."

Ich könnte mir vorstellen das es ärger gibt wenn Du sagst ihn am Tag x zu holen möchtest. Sie plötzlich da schon etwas vor hat nur um Dir einen rein zu würgen.

Das immer Du die Kosten tragen willst nimm auch raus. Du machst es ja freiwillig. Setz das aber nicht schriftlich fest man weiß ja nie.

Gesetze brauchst Du nicht die können sich auch ändern.
Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen!
Für Gerichte gilt! Kein Kind kein Geld !!!
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#5
Moin raid.

Hier einige Überlegungen und Faktoren für den Entwurf einer Elternvereinbarung zum Umgangsrecht:

Eine Elternvereinbarung bindet und verpflichtet BEIDE Eltern. Man muß auch selbst in der Lage sein, die Regelung zuverlässig einzuhalten. Der zeitliche und finanzielle Aufwand des Umgangs muß gut beachtet werden. Er steigt mit der Entfernung deutlich an und kann ein ruinöses Maß erreichen.

Die Umgangsregelung wird maßgeblich von der Entfernung und den Möglichkeiten einer flexiblen Arbeitsorganisation bestimmt. Zeitkonten sind ein gutes Instrument zur Flexibilisierung.

Standard-Umgang ist nicht immer organisierbar. Umgang alle 14 Tage nicht immer machbar.
Auch sind hälftige Schulferien für Werktätige nicht immer immer in vollem Umfang darstellbar bzw. können dazu führen, daß ein 'Umgangsberechtigter' auf Fremdbetreuung ausweichen muß.

Für die Übergaben ist gut zu überlegen, wann, wo und wie die grundsätzlich organisiert werden. Nach einer frischen und spannungsgeladenen Trennung ist es hilfreich, die Kindsübergaben 'kontaktlos' , dh in Schule, Kita oder bei Dritten usw. zu organisieren, überhaupt zunächst einmal den persönlichen Kontakt zu minimieren. Rückgaben am Sonntag sind insofern oft eine Herausforderung. Es sollte daher überlegt werden, Abholung am Freitag von der Schule und Ruckkehr am Montag in die Schule vorzusehen. Das gilt auch für Umgänge unter der Woche.

Für die Schulferien haben sich die ersten Hälften bewährt, sodaß sich das Kind in der zweiten Hälfte wieder an das Regime und den Alltag des sog. betreuenden Elternteils gewöhnen kann. Vermieden werden sollten Rückkehre in den Ferien unmittenbar vor Schulbeginn, da das zu Adaptionsstörungen des Kindes führen kann.

Für die Feiertage hat sich grundsätzlich bewährt, diese NICHT zu splitten, sondern am Stück im jährlichen Wechsel zu nehmen.

Für die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel haben sich zwei Modelle bewährt:
- Hälftige Teilung, Weihnachstfeiertage bei einem ET, Jahreswechsel beim anderen ET, im Folgejahr dann Wechsel.
- Am Stück, sodaß Weihnachten und Jahreswechsel zusammen bei einem ET verbracht werden, im Folgejahr dann komplett beim anderen. Diese Regelung ist hilfreich, wenn die Familien etwa im Schnee Urlaub machen möchten.

Ein weiteres Problem können Umgangskosten sein. Pervers: Je mehr Umgang, je größer das väterliche Engagement, umso höher der Aufwand, OHNE daß sich dies idR unterhaltsmindernd auswirkt. Ein guter Vater wird so 'bestraft'.

Wer hier an die Grenzen seiner finanziellen Belastung kommt, sollte unbedingt die Möglichkeiten ergänzender Leistungen nach SGB II, sprich 'Aufstockung' prüfen.

So, das mal auf die Schnelle als ergänzende Überlegungen.Smile

S.
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#6
Ich habe in der Tat vergessen zusätzlich die Kalenderwochen mitaufzunehmen. Vielen Dank für die Hinweise!

Folgender Änderung habe ich also durchgeführt:

1. Regelmäßiger Umgang

*Name Kind* hält sich ab 01.09.2014

a) an jedem Wochenende ***mit einer geraden Kalenderwoche*** (Beginn: Kalenderwoche 36 - 05.09.2014) von Freitag Mittag (Kindergarten- bzw. Schulende bis Montag Morgen (Kindergarten- bzw. Schulbeginn),

b) sowie ***in jeder ungeraden Kalenderwoche*** (Beginn: Kalenderwoche 37 - 09.09.14) von Dienstag 17:30 Uhr bis Mittwoch Morgen (Kindergarten bzw. Schulbeginn) bei seinem Vater auf.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#7
...schreib als Kategorie besser 'Wochenumgang'.
Regel-mäßíg sollten alle Umgänge sattfinden.

Warum einen Start festlegen. Wenn beide Eltern der Regelung zugestimmt haben, gilt diese dann ab sofort. Ein weiterer Vorteil einer 'generische' Regelung. Mit welchem WE der Turnus beginnt, muß nicht mehr bestimmt werden. Auch in 10 Jahren weiß man genau, an welchem WE Umgang stattfinden soll.

Hast Du noch über weitere Vereinfachungen nachgedacht oder soll es bei einer Elternvereinbarung als dickes Buch bleiben, das allen nur auf die Füße fallen kann (und wird) und so bei Gericht vermutlich kaum Beachtung finden wird. Wink

S.
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#8
Hallo Skipper,

deine Ratschläge setze ich natürlich sehr gerne um.

Ich denke in Bezug auf das nächste Jahr müssen wir die Ferien noch an den Kindergarten anpassen, sprich, individueller gestalten, allerdings ab Schulbeginn werde ich mich dann rein auf die gesetzlichen Ferien beziehen.

Beides involviere ich dann in die Punkte 4 bis 5 der Umgangsvereinbarung - 4. Ferienregelungen ab 01.09.2014 bis 31.07.2014 und 5. Ferienregelungen ab 01.08.2015 ff. unbefristet -.

Am Nektar des Jobcenters labe ich mich bereits, das weißt Du Smile

Das mit der Arbeitszeit bekomme ich hin, dafür bin ich günstig ;-)

Wichtig ist mir, dass ich meinen Sohn überwiegend vom Kindergarten bzw. von der Schule abholen kann und ihn auch wieder dorthin zurückbringen kann, wobei ich schon froh bin, wenn sich die Abholungen überwiegend darauf beziehen können.

raid

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#9
Kita-Orientierung führt eher zu weniger Umgang. Willst Du das?

Mach gleich richtig mit Blick auf das Schulkind, ist nicht mehr lang hin. Auch Kitas orientieren sich stark an den Schulferien.

Meine Überlegungen oben sollten allg. sein, nicht zu persönlich nehmen.

S.
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#10
Mir wäre das alles zu viel Kleingedrucktes. Ich bevorzuge Umgangsregelungen auf einer Seite. Ich beobachte auch, je kürzer und klarer, desto eher findet die tatsächliche Umsetzung statt.

Wenn schon Präambel, dann als "einvernehmliche Soll-Größe":
Wir sind uns einig, dass sich KIND monatsdurchschnitlich an 11 Tagen des Monats beim Vater aufhält.

Nach der Tageregelung halte ich folgenden Absatz für sinnvoll:
An den Übergabetagen wechselt die Obhut und Verantwortlichkeit jeweils um 11* Uhr auf den übernehmenden Elternteil. Der obhutsverpflichtete Elternteil ist verantwortlich in Fällen von Kita-, oder Schulausfall, Krankheit des Kindes, etc. für Betreuung zu sorgen.
*) kann auch früher, z.B. 8 Uhr sein, jedenfalls nicht 12 Uhr oder später
Die Regelung schafft Klarheit bei Schulausfall, etc. Für Aufstocker ist das auch bares Geld wert.

Ebenso sinnvoll halte ich es, gleich zu regeln:
Die Eltern bevollmächtigen sich gegenseitig, das Kind [.........] jeweils in Bezug auf alle Sachverhalte, die mit dem Aufenthalt des Kindes in ihrem Haushalt in Zusammenhang stehen zur alleinigen Vertretung gegenüber Dritten und allen Behörden, einschließlich der gerichtlichen Vertretung und Geltendmachung von Ansprüchen des Kindes.
So wird das gleich zum Nachweis der Vertretungsberechtigung z.b. bezgl. Kindervergünstigungen. Für Aufstocker ist diese Regelung Pflicht.
# Familienrechtslogik: Wer arbeitet, verliert die Kinder. Wer alleinerziehend macht, kriegt alles. Wer Kindeswohl sagt, lügt #
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#11
(12-06-2014, 11:01)sorglos schrieb: Die Eltern bevollmächtigen sich gegenseitig, das Kind [.........] jeweils in Bezug auf alle Sachverhalte, die mit dem Aufenthalt des Kindes in ihrem Haushalt in Zusammenhang stehen zur alleinigen Vertretung gegenüber Dritten und allen Behörden, einschließlich der gerichtlichen Vertretung und Geltendmachung von Ansprüchen des Kindes.

Wenn ich das schreibe, riecht sie den Braten und wird misstrauisch.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#12
(12-06-2014, 11:16)raid schrieb: Wenn ich das schreibe, riecht sie den Braten und wird misstrauisch.

Wenn sie später merkt, dass sie etwas unterschrieben hat, was sie an sich nicht wollte, wird sie sich ermuntert und berechtigt fühlen, die Vereinbarung insgesamt zu ihrem Vorteil zu interpretieren...
Wer nicht taktet, wird getaktet...
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#13
Die wird eh nix unterschreiben sondern zu ihrer Psychologin, dann zu ihrem Berater bei der Caritas, ggf. noch zum Jugendamt und dann zu ihrer Anwältin rennen.

Alleine schon, weil sie Angst hat, sie könnte mir zu viel gewähren.

Diese Frau hat damals mein Weltbild komplett durcheinandergebracht und das Unheil nahm seinen Lauf!

@Skipper:
Ich weiß Opfaa Smile

Meine Hoffnung ist nur, dass ihr ggf. Verfahrenskostenhilfe nach der neuen Reform verweigert wird, wenn ich wegen ihrer Sturheit wieder vor Gericht gehen muss.

Aber das ist vermutlich eine vergebliche Hoffnung.

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#14
Nicht unbedingt: Als die Mutter meines Sohnes sich einer vereinbarten Festlegung von Terminen für das Folgejahr entzog und statt dessen mit Rechtsbeistand im Verfahren auftauchte, gab´s keine VKH für sie.
Wer nicht taktet, wird getaktet...
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#15
(12-06-2014, 11:56)wackelpudding schrieb: Nicht unbedingt: Als die Mutter meines Sohnes sich einer vereinbarten Festlegung von Terminen für das Folgejahr entzog und statt dessen mit Rechtsbeistand im Verfahren auftauchte, gab´s keine VKH für sie.

Das wäre natürlich super.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#16
Die Eltern-/Umgangsvereinbarung (UV) ist also nun seit 1 Woche bei ihr, eine Reaktion gab es von ihr noch nicht.

Vermutlich hat sie meinen Sohn auf die UV angesprochen, da er letztens aus heiterem Himmel zu mir sagte, dass er 5 Tage bei mir und 5 Tage bei seiner Mama bleiben möchte.

Eigentlich müsste sie in Anbetracht ihrer Behauptung(en), ich sei angeblich so gefährlich, folglich sie ununterbrochen Angst haben muss vor mir, der UV sofort zustimmen, da in dieser geregelt wird, dass ich meinen Sohn fast nur noch im Kindergarten/in der Schule abhole und dorthin auch wieder zurückbringe.

Jedenfalls ist jetzt zusätzlich Ferienumgang bis Sonntag 18:00 Uhr und ich hole ihn gleich ab.

Einen neuen Vorrat an Schreib- und Rechenblöcken habe ich gestern bereits bei der Norma gekauft, damit ich ihn ununterbrochen beschäftigen kann. Gar nicht so leicht, da ihm schnell langweilig wird. Wie das seine Mutter macht, ist mir ein Rätsel, da er behauptet, zu Hause immer alles alleine zu machen/alleine zu spielen, etc.

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#17
Bei Muttern gibt es Fernseher !!

Da wird der kleine gut weggepackt.
remember
Don´t let the bastards get you down!

and
This machine kills [feminists]! 
(Donovan)
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#18
Gestern grillen, Fußball spielen, mit Hund spielen, kuscheln und zum Frühstück Eis, Lego spielen, heute Volksfest/Dult, mit Hund spielen, kuscheln, Fußball spielen, und grillen, morgen Programm wie zuvor zusätzlich zur Oma, spielen, Pizza essen, evtl. später wieder grillen und übermorgen auf jeden Fall Tiergarten.

Und jetzt liegt er neben mir der gloane Papabua.

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#19
Und heute Nacht hat die Zahnfee einen Zahn mitgenommen und stattdessen einen Euro dagelassen.

Mei hat der gschaut.

"Papa, ich dachte nicht, dass es die Zahnfee wirklich gibt."

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#20
und es ist eine Fee Big Grin
kein Feerich oder so Angel
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#21
Komischerweise sind meinem auch die Milchzähne überwiegend während der Umgangszeiten ausgefallen... Bei viel Umgang erlebt man das und anderes Natürliches wie z. B. Kinderkrankheiten auch mit. Ist sicher gut für Sohn und Vater, wenn sie sich auch in "Sondersituationen" kennlernen.
Wer nicht taktet, wird getaktet...
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#22
(21-06-2014, 10:25)mimamause schrieb: kein Feerich oder so Angel
Fähnrich! Smile

(21-06-2014, 10:25)mimamause schrieb: kein Feerich oder so Angel
Fähnrich! Smile
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#23
Der Zahn ist ihm nicht bei mir ausgefallen, aber er hat ihn mitgebracht.

Er weiß ganz einfach, dass bei mir die Zahnfee genau wie auch Nikolaus, Christkind und Co. eher kommen als bei seiner Mama.

Jedenfalls sagte er zu mir, dass der nächste Zahn hier bei mir ausfallen wird Smile

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#24
(21-06-2014, 10:19)raid schrieb: Und heute Nacht hat die Zahnfee einen Zahn mitgenommen und stattdessen einen Euro dagelassen.
Dein Sohn ist sechs Jahre alt. Was soll der Quatsch? Ich habe mich schon als ich jünger war wegen des Christkindes veräppelt gefühlt.
(21-06-2014, 10:19)raid schrieb: "Papa, ich dachte nicht, dass es die Zahnfee wirklich gibt."
Ich nehme mal an, dass dein Sohn nicht doof ist. Du erziehst ihn gerade dazu, verlogene bescheuerte Spiele abzuziehen. Ich halte das für schädlich.
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#25
und da, liebes NO, bist du leider schief gewickelt.

Kinder WOLLEN oft an solche Mythen glauben.
Meine Eltern und ich sind bezüglich des Weihnachtsmanns z.B. in fortgeschrittenem Alter (8?) sehr nachlässig geworden, was das Verschleiern betrifft.
Und der kleine Kerl hat standhaft alles ignoriert, es war klar ersichtlich, er wollte sich sein Weihnachtsmann-Märchen nicht kaputtmachen lassen. Sogar Klassenkameraden, die ihn explizit "aufklären" wollten.

Nun ist er ein muffender, zockender pubertierender Kerl, der gerade sein MSA bestanden hat und morgen mit seiner ersten Freundin ins Spaßbad geht.

Es gibt eine kleine Zauberwelt von kleinen Menschen, die ist bevölkert von Feen, Weihnachtsmännern, Nikoläusen, Osterhasen und irgendjemandem der oben auf ner Wolke wohnt und aufpasst, dass einem nichts passieren kann.
Die KInder werden älter und kommen von alleine in der Realität an. Und da sind sie lange genug.

mmm
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