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Ein Jahr "gemeinsames" Sorgerecht
#1
Vor einem Jahr ist sie in Kraft getreten, die Änderung des §1626a BGB
Die Berliner Zeitung feiert und kommentiert mit grosser Sachkunde: "Väter-Krieg zerstört das Leben der Kinder"

"In nur einem Jahr hat das neue Sorgerecht eine Spur der Verwüstung durch die Seelen kleinster Kinder gezogen.

Das Gesetz wurde am grünen Tisch entworfen. Eine behutsame Annäherung des kleinen Kindes an den getrennt lebenden Vater sei möglich, behauptete man und ignorierte die Tatsache, dass es Väter gibt, die rücksichtslos nur die eigenen Interessen durchsetzen. Nun verschließt man die Augen, wenn Kinder traumatisiert zurückbleiben.

Das Gesetz muss korrigiert werden. Im Interesse der Kinder müssen wir uns wieder an dem orientieren, was die Natur vorgibt: Wenn keine Einigung möglich ist, gehören Babys und sehr kleine Kinder ganz einfach zur Mutter."


Wir sind Monster.
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#2
Dem Bericht kann man wunderbar entnehmen, das es keinen Versuch gab, die Situation zu verbessern. Stattdessen nur der Wille nach Kontaktabbruch.
Jugendämter und Gerichte beraten Väter dahingehend, die Übergabe kurz zu halten, damit es nichts zu streiten gibt. Das wird er wahrscheinlich wörtlich genommen haben und nun macht man es ihm zum Vorwurf. Der will ja nicht reden. Die Jugendamtshelferinnentante musste der Mutter das Kind quasie entreissen, weil die Mutter sich nicht darauf vorbereitet hatte, das sie das Kind tatsächlich gleich übergeben sollte. Eine Abschiedzeremonie wie in einem Horrorszenario, ausgeführt von Frauen unter ihresgleichen.

Dann gehts auch gleich weiter. Man übergibt dem Vater das schreiende Kind. Na bravo! Wenn das Kind bei der Mutter schreit, weil es gerade Hunger hat, schlechte Verdauung, am zahnen ist, wirft man ihr nicht vor, eine achso ungeeignete Mutter zu sein. In meinem Fall hatte ich erlebt, wie die Mutter das Kind absichtlich beim überreichen noch kniff, damit es schrie wie am Spieß um sich im Anschluss selbst wie die Münchhausen-Stellvertreter Syndrom Mutter zu feiern, es sodann wieder aus meinen Armen zu entreissen und vor aller Leute Augen zu trösten. Ihre Worte. Siehst du, das Kind kann nicht ohne mich.

Der Bericht ist entwürdigend, igit igit igit.

Wir sind Monster.
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#3
Die da geschilderte Einstellung ist ganz normal - leider!

Ein Kind gehört zu seiner Mutter, basta.

Hier wird wieder ein Mütterkult zelebriert!

Klingt wie die Alte vom Jugendamt. Auch wenn jetzt solche Forderungen durch die Weibsen-Lobby erhoben werden, so kann ich mir kaum vorstellen, dass hier die Uhr zurückgedreht wird, zumal das ja auch ein Europarechtsthema war, oder?

Mal gucken, wie lange Frau Schwesig braucht, um ihr eigenes Thema zu entwickeln ...
remember
Don´t let the bastards get you down!

and
This machine kills [feminists]! 
(Donovan)
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#4
Was hat denn der Umgang mit dem Sorgerecht zu tun? Eigentor der Mütterlobby, würde ich sagen...
Wer nicht taktet, wird getaktet...
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#5
Natürlich ist der Artikel reine Agitation ohne jede Grundlage. Das ach so schlimme Szenario hat mit dem Sorgerecht nicht das Geringste zu tun. Herr Prusselius fordert also etwas, das definitiv und eindeutig überhaupt keinen Bezug zu seinem Gejammere hat.

Der eigentliche Punkt ist, dass man so etwas im Jahre 2014 an prominenter Stelle in einem Massenblatt einfach so bringen und lesen kann, dass es immer noch derart tief im Unterbewusstsein vieler Leute verwurzelt ist. Der nackte, unhinterfragte Mutterkult, der sich um nichts schert, alles andere einschliesslich Faktenlagen beiseite drückt.
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#6
Bei den vielen Trennungsbetroffen, die es ja gibt, kann so etwas doch nur Kopfschütteln auslösen und Nachdenken darüber, auf welchem intellektuellem Niveau sich Mütterkultler bewegen....
Wer nicht taktet, wird getaktet...
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#7
Vorsichtshalber keine Kommentarfunktion!!!
Aber man kann "abstimmen" hat Sch. recht? 60 % meinen: ja
Das Gute ist in gewissem Sinne trostlos.     Franz Kafka
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#8
Aha, wir sind Monster!??

"Nadine K. (20) ist eine junge Frau, die ihr Leben liebte: Das ist die eine Seite. Die andere steht in Gerichtsakten: Die Fleischereifachverkäuferin soll ihrem Baby 30 Minuten nach der Geburt die Kehle durchgeschnitten haben."

http://www.bild.de/news/inland/kindesmor....bild.html

"Ihre Mutter Ka Yang soll das Mädchen so lange in eine Mirkowelle gelegt haben, bis es starb."

http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/m...83719.html

"Sie tauchte demnach den Kopf des Kindes zwei Mal in einen Eimer mit Wasser, was letztlich zum Tod des Mädchens führte."

http://www.n-tv.de/panorama/Paar-toetet-...39331.html

"Mutter tötet Säugling mit 7 Messerstichen."

http://www.bz-berlin.de/tatorte/gericht/...23564.html

"Sie hat ihr Baby eiskalt erstickt und kommt dafür lebenslang in Haft. Die Frau hasste ihr Kind, weil sie sich nach der Schwangerschaft nicht mehr so schön fühlte wie davor."

http://www.merkur-online.de/aktuelles/ba...58646.html

"Es klingt nach einer unglaublichen Geschichte. Eine junge Mutter aus Soest geht lieber feiern, anstatt sich um ihr Baby zu kümmern. Der Säugling stirbt und genau das soll die Frau beabsichtigt haben."

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panora...ngern.html

Die armen Frauen, die plötzlich schwanger werden und dies dann urplötzlich nach der Trennung entdecken und sich anschließend so lange still halten, bis der Erzeuger angegeben werden MUSS. Natürlich freut sich die Frau trotzdem auf das Kind.

Der böse Vater kommt nun auf die unverschämte Idee urplötzlich nach 8 Monaten das gSR zu beantragen Sad Und Umgang will er auch noch?! ooooooohhhhhhhhhhhhhhhhhh... dieser Rüpel!

Und die Spitze des Eisbergs ist dann wohl, dass die Mutter das Kind zweimal in der Woche zu einer bestimmten Uhrzeit vor's Haus treten muss, um das Kind dem Vater zu übergeben.

Wäre es doch so viel leichter den Kindsvater einfach außen vorzuhalten!

Außerdem schmeißt der Autor dieses extrem schlechten Artikels Umgangsrecht und Sorgerecht durcheinander.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#9
Das war ja klar raid, aber was solls. Mich hat das Lesen des Berichtes heut morgen auch mal wieder aus persönlicher Betroffenheit voll getriggert. Sry Leutz.
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#10
(20-05-2014, 13:18)karlma schrieb: 60 % meinen: ja

Seltsam ahnungslose Zielgruppe scheint die BZ zu haben...
Wer nicht taktet, wird getaktet...
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#11
(20-05-2014, 13:21)raid schrieb: Und die Spitze des Eisbergs ist dann wohl, dass die Mutter das Kind zweimal in der Woche zu einer bestimmten Uhrzeit vor's Haus treten muss

SORRY, jetzt erst den Fehler bemerkt.

Meinte natürlich, dass die Mutter mit dem Kind zweimal in der Woche vor's Haus treten muss Wink

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#12
Die Umfrage steht jetzt bei 49 % Ja und 51 % Nein.
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#13
(20-05-2014, 12:55)p schrieb: Der nackte, unhinterfragte Mutterkult, der sich um nichts schert, alles andere einschliesslich Faktenlagen beiseite drückt.
Ich wundere mich allerdings auch immer wieder, wie uninformiert Männer/Väter sind. Gerade heute Abend auf WDR2 mit vielen Anfragen von Vätern, die gerade in der Trennung stecken.

Die typischen Themen wie, Muddi hat die Wohnung leergeräumt, Muddi hat meine Sachen verhökert.... Es zeigt sich immer wieder, dass die Mädels eine Trennung sehr lange im Voraus planen. Das zarte, arme, weibliche Geschlecht halt. :-)

Und..... träräää wird natürlich darauf hingewiesen, dass es besser ist, eine/n Fachanwalt/äIn für Familienrecht zu konsultieren. Klar! Die armen Jungs und Mädels müssen ja von was leben. ;-)

Aktuell was über Eheverträge.
http://www.wdr2.de/service/quintessenz/e...ag104.html
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#14
Die Anwendung von § 1671 hat sich durchgesetzt.

Heisst Vater stellt Antrag. Mutter macht auf stur, sagt zu allem nein, stellt Bedingungen die die unmöglich zu akzeptieren sind und schwups heisst es die Eltern können sich nicht einigen. Folge: kein gemeinsames Sorgerecht
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#15
(22-05-2014, 23:07)Absurdistan schrieb: Die Anwendung von § 1671 hat sich durchgesetzt.

Fatales Eigenleben der Justiz: Orientierung an einer älteren gesetzlichen Bestimmung entgegen dem ausdrücklich Auftrag des Gesetzgebers. Es ist schon beeindruckend, wie wenig der Souverän in den tradierten Strukturen bewirken kann...
Wer nicht taktet, wird getaktet...
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#16
Ich war/bin auch 'Monster'...Big Grin

Letztes Jahr Antrag nach neuer Rechtslage gestellt. Mutter hat gar nicht viel gesagt. Der dickste Dreck kam vom JAmt geflogen, in Tateinheit mit dem FG:

Kein VKH wegen fehlender Aussicht auf Erfolg, begründet ohne Substanz mit dem üblichen Blaba aus Textbausteinen.

Ganz wild und angefressen gab sich dann das OLG in der Beschwerde. Kinder verwechselt, Sachverhalte einfach dazu gedichtet... Gerichtskosten bis zum Anschlag festgesetzt.

War es VOR der Reform die Willkür einer Mutter, die ein Einrücken in die Sorge verhinderte, ist es NACH der Reform nun die Justiz.

Wie ich seit Jahren unke, der Strick wird uns Vätern aus den Maßstäben des 1671 geknüpft; ob mit oder ohne SR. Dazu wird einfach das sog. 'Kindeswohl' mißbraucht.

Fazit: Gesetzgeber und Justiz wollen keine gleichberechtigt sorgenden Väter.

S.
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#17
Eh Leute. Da gibt es einen Redakteur bei der BZ namens Gunnar Schupelius. Und der hat Kraft seiner wahrscheinlich chronischen Verblendung einen suuuuuuuper!!!! bescheuerten Artikel geschrieben.

Worüber?

Na über die Folgen der am 19.05.13 in Kraft getretenen Neuregelung der geteilten Sorge. Ne! Der Gunnar schrieb in seinem Artikel wirklich was von geteilter Sorge. Ergo KEIN Schreibfehler.

Egal. Jedenfalls kommt er nach seiner Rücksprache mit einer durch die Neuregelung gedemütigten Mutter zu dem Schluss, dass die Neuregelung der ..., das wiederhole ich jetzt nicht schon wieder, zu einem Väterkrieg geführt habe, den Väter gegen die Mütter ihrer Kinder mit selbigen letztendlich als Opfer führen würden.

Ihr denkt, ich veräpple Euch? Na dann lest doch selbst bittschön!

http://www.bz-berlin.de/thema/schupelius...44179.html
Wer Deutschland für kapitalistisch hält, hält auch Kuba für demokratisch. G.W.
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#18
Beitrag #1 ??!!
Das Gute ist in gewissem Sinne trostlos.     Franz Kafka
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#19
Der Artikel ist gewollte Provokation. Andere Artikel sind auf der gleichen Schiene von dem Autor
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#20
Der Schupelinus hat auch nochmal nachgetreten...
http://www.bz-berlin.de/thema/schupelius...47625.html

Es kommentieren auch:
http://man-tau.blogspot.de/2014/05/padde...chaft.html
http://frontberichterstatter.blogspot.de...immel.html
# Familienrechtslogik: Wer arbeitet, verliert die Kinder. Wer alleinerziehend macht, kriegt alles. Wer Kindeswohl sagt, lügt #
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#21
Der Man-Tau Beitrag ist echt ein Brüller! Smile
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#22
Zitat Schupelius
„Im Interesse der Kinder müssen wir uns wieder an dem orientieren, was die Natur vorgibt: Wenn keine Einigung möglich ist, gehören Babys und sehr kleine Kinder ganz einfach zur Mutter.“

Natürlich und von dort aus direkt von den Muttis in die Mülltüte/-tonne, den Blumentopf oder in die Gefriertruhe.

Eine gute Mutter wird den Vater von Anfang an miteinbeziehen.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#23
Off-Topic abgetrennt nach http://www.trennungsfaq.com/forum/showth...p?tid=9069
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#24
@raid

das ist kompletter Schwachfug. Und du bist klug genug, das auch zu wissen.
Würde die Kinder grundsätzlich bei den Vätern bleiben würden genauso viele Väter ihre Kinder aus dem Fenster werfen.
Und in vielen dieser von dir angeführten Fälle ist es so, dass ein niedriges Bildungsniveau bei beiden Elternteilen dazu führt dass der Papi weiter feiern geht und sich nicht verantwortlich fühlt und die Mutter nicht in der Lage ist, sich die notwendige Hilfe einzufordern.

Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass bis auf ein paar rühmliche Ausnahmen in diesen Fällen die Väter der getöteten Babies als Kümmerer zur Verfügung gestanden hätten?

Das fühlt sich für deine Wut eventuell gut an, ist aber sicherlich nicht so!

mmm
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#25
Er impliziert daß es in Beziehungen grob überschlagen eher mehr weibliche Elternteile mit niedrigerem Bildungsniveau gibt wie umgekehrt.
Keine gebildete Frau wird einen weniger gebildeten Mann bevorzugen, umgekehrt passiert das jedoch sehr viel häufiger.

(03-06-2014, 10:44)mimamause schrieb: Würde die Kinder grundsätzlich bei den Vätern bleiben würden genauso viele Väter ihre Kinder aus dem Fenster werfen.

glaube ich nicht
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