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Vergewaltigungsvorwurf/-anzeige 7 Monate nach Trennung
#1
Liebe Forengemeinde,

ein Mann wurde ca. 7 Monate nach der Beziehung, von seiner (mittlerweile Ex-) Ehefrau der angeblichen sexuellen Nötigung im besonders schweren Fall (Vergewaltigung) angezeigt. Angeblicher Tatzeitraum war die gesamte Beziehungsdauer.

Bevor der Mann zur Vernehmung bei der Kripo geladen wurde, lag die Anzeige bereits 6 Monate lt. dem zuständigen Kripobeamten bei diesem.
Seit der Vernehmung sind nochmal weitere 14 Monate vergangen, summa summarum also 20 Monate seit Anzeigenerstattung.

Der Mann hat damals umgehend zur Beschuldigung Stellung genommen und auch eine Gegenanzeige erstattet.

Insbesondere hat er dargelegt, dass während des angeblichen Tatzeitraums die Klägerin 1. zu ihm gezogen ist, 2. beide 6,5 Monate vor der Eheschließung ein Aufgebot bestellten, 3. beide 6 Monate vor der Ehe ihre Verlobung mit Freunden und Familie feierten, und 4. die Klägerin ihn zu guter Letzt heiratete. Zusätzlich existieren aus dieser Zeit natürlich etliche Fotos und Hochzeitsfotos, Liebesbriefe/-eMails, etc., die belegen, dass die Frau ihn liebte und nicht stattdessen von ihm regelmäßig vergewaltigt wurde.

Der ermittelnde Kripobeamte suggerierte dem Beschuldigten zwar Verständnis und hat auch so getan, als ob er das ganze für einen Fake der Ex hielte, aber als er zum Beschuldigten sagte, dass sie ja vielleicht gerade aus Liebe die Vergewaltigungen über sich ergehen hat lassen, hat der Beschuldigte keine weiteren Angaben mehr gemacht, da das Ganze ins Lächerliche gezogen wurde.

Die Kripo hat dann während eines Zeitraums von ca. 3 bis 4 Wochen noch weitere Expartnerinnen des beschuldigten Mannes vernommen. Auch der behandelnde Psychiater der Klägerin wurde aufgefordert ein Gutachten über seine Patientin abzugeben. Die Klägerin, welche bereits mehrmals in der geschlossenen Psychiatrie war, ist bei diesem seit ca. 12,5 Jahren in Behandlung. Lt. Bericht des Psychiaters war die Klägerin angeblich die letzten Monate der Beziehung (also bereits Monate VOR der Eheschließung) traumatisiert. Auf den Hochzeitsfotos sieht sie allerdings glücklich aus, strahlt, küsst und umarmt ihren Mann, und macht keinen traumatisierten Eindruck.

Aufgrund dieser neuen Erkenntnisse hatte der Mann damals das Gefühl ein ganzes Hausdach stürzt auf ihn ein. Ich denke, ab diesem Zeitpunkt war er dann traumatisiert.

Zusätzlich wurde die ehemals beste Freundin der Anzeigenerstellerin vernommen, welche zugunsten des beschuldigten Mannes bestätigte, dass die Anzeigenerstellerin psychisch krank ist, in der Vergangenheit bereits andere des Menschenraubes bezichtigte und darüber hinaus auf SM steht, und auch in der Vergangenheit bei einer Sklavenzentrale angemeldet war.

Der beschuldigte Mann kam wohlgemerkt (in seinen ca. 32 Lebensjahren) noch nie mit dem Gesetz in Konflikt.

Diese Frau hat dann obendrein später noch ein Kind von diesem Mann ausgetragen. Gegenüber dem Jugendamt hat sie angegeben, dass dies ein Wunschkind sei.

Fast schon lustig unter diesen Umständen ist, dass die Anzeigenerstellerin, nachdem sie wenige Wochen nach der Eheschließung auf und davon ist, bereits 2 Tage später via eMail an Freunde, Bekannte, Familie und auch Jugendamt sowie eine Expartnerin des Mannes behauptete, der Mann wollte sie nach der Eheschließung erwürgen. Diesbezüglich hatte der Mann damals eine Anzeige wegen Verleumdung gestellt, welche allerdings seitens der Staatsanwaltschaft eingestellt wurde.

Der beschuldigte Mann geht davon aus, dass die Anzeige wegen Vergewaltigung gestellt wurde, damit er a) keinen Kontakt wegen dem Kind aufnimmt und b) auch aus Rache für seine Anzeige wegen Verleumdung.

Jedenfalls zieht sich die Sache wie ein Kaugummi und es tut sich nichts.

Deshalb meine Frage:

Kann der beschuldigte Mann gemäß § 147 der Strafprozeßordnung (StPO) Akteneinsicht beantragen oder bringt er damit sogar eine Lawine ins Rollen?

§ 147 der Strafprozeßordnung (StPO), (7) "Dem Beschuldigten, der keinen Verteidiger hat, sind auf seinen Antrag Auskünfte und Abschriften aus den Akten zu erteilen, soweit dies zu einer angemessenen Verteidigung erforderlich ist, der Untersuchungszweck, auch in einem anderen Strafverfahren, nicht gefährdet werden kann und nicht überwiegende schutzwürdige Interessen Dritter entgegenstehen. [...] “

Danke. Ich werde die Ratschläge dann an den Mann weiterleiten.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#2
Schwere Geschichte, hast du gut verständlich geschrieben, lade den Mann ruhig hierher ein, selbst zu schreiben.

Aber sicher kann er Akteneinsicht beantragen. Das wird einem oft aus fadenscheinigen Gründen verweigert, dagegen kann er vorgehen oder sich die Mühe sparen und irgendeinen Dienst wie http://www.online-akteneinsicht.de nutzen.
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#3
Brauchst nicht weiterleiten.

Es ist das Übliche: eine Frau kannst Du anzeigen, wofür immer du willst - der Staatsanwalt muss wie der Hund zum Jagen getragen werden.
Ein Mann wird in der Regel erst mal verhaftet und eingesperrt (siehe Fall Kachelmann), erst dann beginnt der Staatsanwalt zu ermitteln. Und das mit Scheuklappen.....

Es ist in deinem geschilderten Fall wohl so, dass weder Staatsanwalt noch Polizei an eine tatsächlich stattgefundene Straftat der sexuellen Nötigung glauben, wenn der angebliche Täter immer noch auf freiem Fuß ist.

Beantrage Akteneinsicht und danach Einstellung des Verfahrens mangels hinreichender Aussicht auf Erfolg § 170 Abs.2 StPO. (hat mir eine Staatsanwältin geschrieben, als ich meine Exe wg. §263 StGB angezeigt hatte: "die Staatsanwaltschaft erhebt nur dann Anklage, wenn eine Verurteilung hinreichend wahrscheinlich ist").

Austriake
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#4
(12-05-2014, 15:39)p schrieb: lade den Mann ruhig hierher ein, selbst zu schreiben.

Er liest schon mit. Ich bin sozusagen sein Sprachrohr.

Ich denke, dass es ggf. bis zu drei Monate dauern wird/kann, bis, wenn überhaupt, Akteneinsicht gewährt wird.

Könnte es sein, dass der Staatsanwalt dann (evtl. aus falschem Eifer) nochmal so richtig Gas gibt bzw. dadurch sogar das Verfahren angeheizt/ins Rollen gebracht wird?

Warum liegt die Sache so lange?

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#5
Eine Verzögerung der Akteneinsicht braucht er nicht hinzunehmen. Hat er es denn überhaupt schon einmal probiert? Und wieso soll durch eine Akteneinsicht der Staatsanwalt "Gas geben"? Gas geben wäre doch äusserst positiv, das ist genau das was er tun soll. Damit kommt die Wahrheit um so mehr ans Licht. Die Staatsanwaltschaft hat auch nach entlastenden Tatsachen zu suchen.

§ 160 Abs. 2 StPO
Die Staatsanwaltschaft hat nicht nur die zur Belastung, sondern auch die zur Entlastung dienenden Umstände zu ermitteln und für die Erhebung der Beweise Sorge zu tragen, deren Verlust zu besorgen ist.


Also sollte das für sorgen, dass sie Gas gibt, Dampf macht, angeheizt wird. Schon allein um die Unsicherheit zu verkürzen, die ihn emotional sicher sehr belastet.
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#6
Wozu Akteneinsicht? Was soll da schon Interessantes drinstehen?
Die Ermittler wissen, was los ist. Sie müssen aber wegen der feministischen Leidkultur so tun, als würden sie das Ding weiter verfolgen.

Was will der Mann? Will er nur ruhig leben, oder will er, dass andere erfahren, was ihm widerfahren ist.
Im ersten Fall soll er das Ganze ignorieren.
Im zweiten Fall soll er das Ganze richtig öffentlich machen. Mit Name und Bild der Frau und mit den amtlichen Schreiben, die er bekommen hat. Falls er Leute sucht, die ihn dabei unterstützen, kann er den Kachelfrosch fragen. Der wird ihn an die passenden Leute verweisen.
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#7
(13-05-2014, 10:52)Das Nerdliche Orakel schrieb: Wozu Akteneinsicht? Was soll da schon Interessantes drinstehen?

Wie kannst du das beurteilen, ohne je reingesehen zu haben?
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#8
Ich rate in Strafsachen unbedingt zur Akteneinsicht, mit anwaltlicher Unterstützung!

In meinem Fall, meinen Fällen (Anzeigen wegen ang. Kindesentzuges und Kindesentführung) war es so, daß die Ex dermaßen überrissen hatte, daß mich erst die hol. dann die deutsche Polizei in Schutz nahm ("wir kennen sehr gut diese durchgeknallten Mütter, gute Zeit mit ihren Kindern...") und die StA die Anzeigen der Anzeigenerstatterin kräftigst um die Ohren gehauen hat.

Allemal erhellend aber, was die Frau gegen mich vorgetragen hatte.

Es kann gelegentlich auch hilfreich sein, sich gerichtliche Familienakten zeigen zu lassen. Nicht alles, was da an Absurditäten in Stellung gebracht wird, wird auch immer exakt weitergeleitet. Gottlob, möchte ich fast sagen, sonst hätte ich der Frau, die behauptet, die Mutter meiner Kinder zu sein, wohl schon längst den Hals umgedreht... Wink (was natürlich nie eine Option war und sein wird)

S.
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#9
(13-05-2014, 11:19)Skipper schrieb: sonst hätte ich der Frau, die behauptet, die Mutter meiner Kinder zu sein, wohl schon längst den Hals umgedreht... Wink

Du musst an deinen Scripten arbeiten und weg von diesem Opferstatus!

Smile Wink

LG,
raid

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#10
(13-05-2014, 11:19)Skipper schrieb: Ich rate in Strafsachen unbedingt zur Akteneinsicht, mit anwaltlicher Unterstützung!

Ein Anwalt ist teuer, man kann sich auch erst einmal aus der Akte etwas abschreiben oder kopieren und abwarten, ob das Verfahren überhaupt eröffnet wird.

In vorliegendem Fall sind 20 Monate seit der Anzeige vergangen und das Verfahren wurde immer noch nicht eröffnet. Der Fall hat sich längst totgelaufen und ganz offensichtlich hatte keiner der Beteiligten Interesse, gross was daran weiterzuverfolgen. Vielleicht tut sich noch irgendwas, aber nach der anfänglichen Windböe herrscht nur noch leises säuseln.
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#11
(13-05-2014, 11:31)p schrieb: Der Fall hat sich längst totgelaufen und ganz offensichtlich hatte keiner der Beteiligten Interesse, gross was daran weiterzuverfolgen.

Gott sei Dank, denn wie will ein Ehemann beweisen, dass der 10., 40ste, 335ste, 441ste, 566ste, 745ste, 855ste, 866ste, 899ste genau wie der 999ste Beischlaf entgegen der Behauptungen durch die Frau keine Vergewaltigung(en) war(en)?

Zumal in diesem hier vorliegenden Fall die Fau den Mann sogar noch nach vielen Monaten der angeblichen Vergewaltigungen geheiratet hat.

Daraufhin antwortete der zust. Kripobeamte, dass es ein sogenanntes Stockholm-Syndrom gibt und Frauen ihren Peiniger irgendwann sogar lieben.

Der beschuldigte Mann erwiderte dann, dass bei ihm jegliche Erregung umgehend abflaut, wenn eine Frau einen nicht (mehr) erregten Eindruck macht.

Es ging bei der Vernehmung aber irgendwann nur noch um den Opferstatus der Frau.

Der Fall ist so pervers, dass es perverser nicht mehr geht.

Ich denke, dass es jetzt an der Zeit ist dafür Sorge zu tragen, dass die Beschuldigerin für ihre Lügen bestraft wird.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#12
(13-05-2014, 11:45)raid schrieb: Gott sei Dank, denn wie will ein Ehemann beweisen, dass der 10., 40ste, 335ste, 441ste, 566ste, 745ste, 855ste, 866ste, 899ste genau wie der 999ste Beischlaf entgegen der Behauptungen durch die Frau keine Vergewaltigung(en) war(en)?

Indem er Video-Dokumente vorlegt -

so wie es der Next von Timo Sassi`s Ex gemacht hat.

Austriake
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#13
Gut, aber er hat ja nicht 999 Videos angefertigt.

Selbst, wenn er im Stande ist 500 Videos (chronologisch von 1 - 500 (durch) nummeriert) vorzulegen, wie will er beweisen, dass der 501te Beischlaf keine Vergewaltigung war?

Das ist leider die bittere Realität.

Auf der anderen Seite muss die Frau natürlich (eigentlich) auch beweisen, dass genau dieser 501te Beischlaf tatsächlich eine Vergewaltigung war.

Ich glaube aber, dass es Frauen hier einfacher gemacht, sie also nicht bis ins kleinste Detail beweisen müssen, dass es tatsächliche eine Vergewaltigung war.

Warum, wieso, weshalb, ich weiß es nicht.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#14
(13-05-2014, 16:49)raid schrieb: Ich glaube aber, dass es Frauen hier einfacher gemacht, sie also nicht bis ins kleinste Detail beweisen müssen, dass es tatsächliche eine Vergewaltigung war.

Warum, wieso, weshalb, ich weiß es nicht.

Ja logisch, sonst kämen ja nicht Tausende Falschbeschuldigerinnen mit ihren teils hanebüchenen Storys vor Gericht durch.
Der Grund ist ganz einfach: der Staat will vermeiden, dass keine einzige Frau Bedenken haben muss, ob man ihr die tatsächlich stattgefunden Vergewaltigung glaubt. Dafür wird im Gegenzug billigend in Kauf genommen, dass Tausende Männer zu Unrecht verurteilt werden.
Wir wissen alle, daß die Hälfte aller Ehen mit der Scheidung enden. Aber die andere Hälfte enden mit dem TOD! Wir haben also nochmal Glück gehabt
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#15
Das ist alles ein feministisches Gesocks!

Gegen den Missbrauch mit dem Missbrauch helfen nur wache Ordnungshüter, Staatsanwälte und Richter. Mir der Ex als Zeugin (und ggf. Nebenklägerin) ist Mann immer in der Defensive.

Ich habe das bisher lediglich einmal im Gewaltschutzverfahren erlebt, als das Greifkommando der grünen Männchen abgerückt ist. Ging gut für mich aus... aber da habe ich gesehen, wie wichtig ein engagierter Anwalt ist.
remember
Don´t let the bastards get you down!

and
This machine kills [feminists]! 
(Donovan)
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#16
Man will den armen Opfern ja möglichst eine traumatisierende Aussage ersparen...
Scheidung 2014 - Arm aber glücklich.
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#17
(13-05-2014, 10:58)p schrieb:
(13-05-2014, 10:52)Das Nerdliche Orakel schrieb: Wozu Akteneinsicht? Was soll da schon Interessantes drinstehen?
Wie kannst du das beurteilen, ohne je reingesehen zu haben?
Es kann drinstehen, wer gegen den Mann was behauptet hat. Dann weiß der Mann besser, was er von seinen Bekannten zu halten hat.
Das Problem ist, dass der Mann durch die Beschäftigung mit dem Thema belastet wird. Das war der Grund für die Anzeige, die seine Exe erstattet hat. Will der Mann seiner Exe den Gefallen tun?
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#18
Der größte Fehler wäre, so einen Vorwurf NICHT ernst zu nehmen.

Wenn so ein Vorwurf hoch kommt, dann brennt die Hütte und die weitere selbstbestimmte Zukunft ist in Gefahr.

Umgangsrecht mit Kids, persönliche Freiheit sowie eigener Ruf stehen im Feuer.
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(Donovan)
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#19
(16-05-2014, 00:12)CheGuevara schrieb: Der größte Fehler wäre, so einen Vorwurf NICHT ernst zu nehmen.
Man kann nicht seine Unschuld beweisen. Bestenfalls wird man nicht verurteilt, weil der Vorwurf nicht bewiesen werden kann. Aber der Vorwurf bleibt bestehen.
Das Problem ist nicht der Vorwurf sondern die Wirkung dessen. Nicht der Vorwurf muss entkräftet werden sondern die Wirkung dessen muss verändert werden.
(16-05-2014, 00:12)CheGuevara schrieb: Wenn so ein Vorwurf hoch kommt, dann brennt die Hütte und die weitere selbstbestimmte Zukunft ist in Gefahr.
Umgangsrecht mit Kids, persönliche Freiheit sowie eigener Ruf stehen im Feuer.
Das kann man nur ändern, indem man anderen klar macht, dass so ein Vorwurf jeden treffen kann. So etwas vorgeworfen zu bekommen, besagt gar nichts.
Sprich mal mit Leuten unter vier Augen über das Thema! Du wirst staunen wie viele Leute falschbeschuldigt oder mit Falschbeschuldigung bedroht werden.
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#20
Für alle, die bis jetzt noch nicht in den Genuss kamen, wegen (angeblicher) Vergewaltigung in der Ehe angezeigt zu werden, hier mal als jpeg die Vorladung des beschuldigten Mannes zu seiner Vernehmung, natürlich mit seiner Erlaubnis.

Auszug:
"In der Ermittlungssache
Sexuelle Nötigung, Vergewaltigung - im bes. schweren Fall u.a. vom ... bis ...
ist Ihre Vernehmung als Beschuldiger erforderlich. [...]"

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#21
Heftigster Tobak.

Man sollte bei der Gerichtsverhandlung vllt. son Psychoanalytiker mitnehmen und überraschend alles zugeben und detailliert beschreiben während er die Reaktion der Ex beobachtet und analysiert.

Die müsste doch total überrascht sein...
Scheidung 2014 - Arm aber glücklich.
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#22
Hallo zusammen.

Eine unschöne Geschichte. Dazu gibt es jedoch einiges zu sagen. Zum ersten: Es gibt keine rechtliche Verpflichtung der Polizei, dem Beschuldigten (oder einem Zeugen) Akteneinsicht zu gewähren. Es gibt aber auch kein entsprechendes Verbot. In der Regel wird die Polizei diese Bitte verweigern und an die Staatsanwaltschaft als Herrin der Ermittlung verweisen. Es obliegt deren freier Entscheidung, ob sie Akteneinsicht gewährt. Anders sieht es aus, wenn der Antrag auf Akteneinsicht von einem Anwalt gestellt wird. Dann ist dem zu entsprechen, auch von Seiten der Polizei. Meiner Erfahrung nach geht das dann zügig und deutlich unter drei Wochen. Also mein Rat, sich unbedingt einen Anwalt zu nehmen. Hier steht im Raum keine Ordnungswidrigkeit oder ein Vergehen. Eine sexuelle Nötigung im bes. schweren Fall ist ein Verbrechen und hat ein Mindeststrafmaß von zwei Jahren! Auch wenn es zu immer weniger Verurteilungen in diesem Bereich kommt ( http://www.tagesschau.de/inland/studie-v...ng100.html ), sollte man da nichts riskieren und sich juristischen Beistand holen!

Nächster Punkt ist die Vorladung. Wenn ich das richtig sehe, dann kommt sie von der Polizei. Die Dienststelle ist zwar nicht leserlich, allerdings hat unten ein Kriminalhaupt(Kommissar?) unterzeichnet. Es handelt sich um eine Beschuldigtenvernehmung. Unangenehm, aber ein Beschuldigter hat einige Rechte. Zum Beispiel dieses, dass er nicht zu einer Vernehmung der Polizei erscheinen muss. Deshalb wird auch im Brief um sein Vorsprechen "gebeten". Anders sieht es aus, wenn die Staatsanwaltschaft zur Vernehmung läd. Das ist hier aber (noch) nicht der Fall. Ob man also zu einer solchen Vernehmung bei der Polizei geht oder nicht, dass muss man selbst entscheiden. Mein Rat. Wenn ja, dann niemals ohne Anwalt! Wenn nein, dort anrufen, höflich absagen und sehen, was passiert. Man ist dort immer in der unterlegenen Situation. Der Beamte hat die Pflicht, zu ermitteln. Er kennt das Gesetz und weiss, was er fragen muss und so kann es passieren, dass der Beschuldigte sich selbst reinredet. Dazu ist in Deutschland niemand verpflichtet.
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#23
Selbst wenn Mann das Glück hat, dadurch nicht auf der Strecke zu bleiben, ist die Helferindustrie gut bei der Stange und ...

in fast allen Fällen wird der Umgang ausgesetzt oder eingeschränkt ...

Damit ist zumindest ein Etappenziel erreicht. Und es gibt noch 1361b BGB (Wohnungszuweisung).
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#24
(24-05-2014, 08:11)Tonfa schrieb: Es gibt keine rechtliche Verpflichtung der Polizei, dem Beschuldigten (oder einem Zeugen) Akteneinsicht zu gewähren. Es gibt aber auch kein entsprechendes Verbot. In der Regel wird die Polizei diese Bitte verweigern und an die Staatsanwaltschaft als Herrin der Ermittlung verweisen. Es obliegt deren freier Entscheidung, ob sie Akteneinsicht gewährt.

Dann verbreiten diese Leute hier ´was Falsches? http://www.kanzlei-hoenig.de/home/mandan...huldigten/
Wer nicht taktet, wird getaktet...
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