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Zeitungsbericht: §170, vier Monate auf Bewährung
#1
Carlo Weippert berichtet über Richterin Claudia Zimmer-Odenwälder und ihre Rechtsprechung...

http://www.rnz.de//metropolregion/00_201...twort.html

(Ironie an) Schönen Tag noch... (Ironie aus)
SL
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#2
Gut, dass eine Schulkasse dabei war. Das sollte immer so sein. Die Jungs darunter sollen frühestmöglich anhand solcher Schauprozesse erleben, was mit Vaterschaft verbunden ist und wie das Juristenpack damit umgeht. Von einem 400 EUR Job noch Unterhalt bezahlen, überlegts euchs gut ob ihr das Risiko eingeht.
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#3
Naja wenn ich nicht son Armes Schwein wär, würd ich dem Mann nen Anwalt finanzieren und Sprungrevision einlegen. Nachdem die Sache vom OLG zurückverwiesen wurde, würde ich selbige Schulklasse nochmal zum Termin einladen
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#4
Er hätte ja sogar einen Pflichtverteidiger bekommen müssen. Der Mann hat sich aber über die Notwendigkeiten für eine §170 Verurteilung ganz offensichtlich Null informiert. Da konnten die beiden unehrenhaften Roben ihr erfundenes Mora- und Schmierentheaterprogramm ungehemmt abspielen.

Der Satz "hat sich jeder Verantwortung für sein Kind entzogen" wird nicht erläutert, sicher aus gutem Grund. Wahrscheinlich wäre rausgekommen, dass er das Kind viel mehr mitbetreuen wollte, dass ihm aber genau diese Veranwortung für das Kind verweigert wird. Das hätte der Show vor der Schulklasse doch arge Kratzer zugefügt. Dann wäre unter anderem die Lüge aufgeflogen, es ging auch darum die Mutter zu entlasten.
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#5
"Das Wohl des Kindes hat absoluten Vorrang!"

Mit dieser Äußerung hat die "Frau Amtsrichterin Bindestrich" ihren eigenen Berufsstand und die gesamte Familiengerichtsbarkeit ad absurdum geführt.
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#6
Ziemlich erniedrigend für den Mann.

Allerdings auch ein leichtes Opfer für die Justiz.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#7
... und wir sollten nicht der Illusion verfallen, die Schulklasse hätte gelernt oder erfahren, wie ein armer Vater fertig gemacht wird.
Stattdessen hat man sie gelehrt, dass Väter, die Unrecht begehen, auch bestraft werden.
Wir müssen und dürfen uns keinen schleichenden Automatismus erhoffen, wenn wir dieses Unrecht beseitigen wollen.
Jeder Einzelne, der hier auch nur mit einer Zeile bereit ist, seinen Unmut zu äußern, muss wissen, dass damit noch lange nichts erreicht ist.

Kein Sorgerecht - kein Unterhalt!
Basta.

http://www.trennungsfaq.com/forum/showth...8#pid46928
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#8
Sein Hauptfehler war wohl der Vergleich auf €272 pro Monat.

Sich erst vor Gericht sich auf diese Summe einlassen und dann nicht zahlen geht halt in die Hose. Nu hat er eine Bewährungsstrafe und muss "nur" noch 50 abdrücken, und die kann er als Harzer ja wieder aufstocken.
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#9
(16-11-2013, 15:00)Ibykus schrieb: ... und wir sollten nicht der Illusion verfallen, die Schulklasse hätte gelernt oder erfahren, wie ein armer Vater fertig gemacht wird.
Stattdessen hat man sie gelehrt, dass Väter, die Unrecht begehen, auch bestraft werden.

Das sind Zehntklässler. Die meisten werden bereits anhand von Beispielen gelernt haben, dass es beruflich nicht immer rund im Leben läuft. Dass man für Unterhalt nicht zahlen ins Gefängnis kommt, wussten hingegen sicher nicht viele. Jetzt wissen sie es und das wird ihr Bild von der eigenen Vaterschaft bereichern.

Sicher, das "meine Frau ist ganz anders" und "mir wird das nicht passieren" trägt man gerne wie ein Fahne vor sich her, der weisse Ritter, immer korrekt in allen Lebenslagen. Mit jeder Narbe im Leben verbinden sich aber andere Erlebnisse (wie diese Verurteilung) und Ängste mit dem tatsächlichen Handeln.
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#10
(16-11-2013, 15:33)p schrieb:
(16-11-2013, 15:00)Ibykus schrieb: ... und wir sollten nicht der Illusion verfallen, die Schulklasse hätte gelernt oder erfahren, wie ein armer Vater fertig gemacht wird.
Stattdessen hat man sie gelehrt, dass Väter, die Unrecht begehen, auch bestraft werden.
Das sind Zehntklässler. Die meisten werden bereits anhand von Beispielen gelernt haben, dass es beruflich nicht immer rund im Leben läuft. Dass man für Unterhalt nicht zahlen ins Gefängnis kommt, wussten hingegen sicher nicht viele. Jetzt wissen sie es und das wird ihr Bild von der eigenen Vaterschaft bereichern.
Richtig!
Und wenn die Mehrheit unter ihnen -wie die der betroffenen Väter, die bereits über die 10.Klasse hinaus gewachsen sind- die Lehre daraus ziehen: "üb' immer Treu und Redlichkeit" hat die "Obrigkeit wieder erfolgreich ein Exempel statuiert.
Ihnen die eigene Vaterschaft schlecht zu reden, auszureden oder auch nur zu Bedenken zu geben, um so Veränderungen zu bewirken, ist Homöopathie, die vom Glauben genährt wird anstatt von Taten.
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#11
Das sehe ich völlig anders. In dem Alter war ich wie die meisten meiner Klassenkameraden im Alter des Widerspruchs. Man hat nach aussen hin so einiges gezeigt, aber angefangen in Wirklichkeit dagegen zu arbeiten. Staat und Recht waren da schon lange ein Negativum.
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#12
(16-11-2013, 17:46)p schrieb: In dem Alter war ich wie die meisten meiner Klassenkameraden im Alter des Widerspruchs. Man hat nach aussen hin so einiges gezeigt, aber angefangen in Wirklichkeit dagegen zu arbeiten. Staat und Recht waren da schon lange ein Negativum.
und wie viele davon sind wie du aktiv geworden?

Ich glaube nicht daran, dass es etwas nützt, die ersehnten Veränderungen herbei reden zu wollen. Natürlich hat jeder eine andere Begründung dafür.
Nur ändern wird sich nichts. Wahrscheinlich gibt es noch zu wenig Getroffene. Solange man noch lieber leidet als reagiert, ist der Kummer und der Schmerz noch nicht groß genug.
Das ist der typische Appetenz-Appetenz-Konflikt:
Man will nicht leiden und man will sich nicht dagegen wehren.
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#13
Moin.

P und I, warum so gegeneinander?
Ich denke, es wird Kids geben, die Angst bekommen werden, weil sie selbst einen geliebten entfernten und bedürftigen Vater (oder auch Mutter) haben oder es in der Verwandschaft, im Freundeskreis so erleben.

Andere Kids könnten jubelnd nachtreten "ja, vierteilt das Schwein, mein Vater zahlt auch keinen Unterhalt und ich muß mit Mama hungern..."

Mich würde sehr interessieren, wie diese Unterrichtseinheit von Lehrern vor- und nachbereitet wurde.

... immer eine Handbreit...
sagt der Skipper
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#14
(16-11-2013, 18:19)Ibykus schrieb: und wie viele davon sind wie du aktiv geworden?

Erstaunlich viele der Männer haben keine Kinder. Da hat die ganze Positivpropaganda nichts genutzt. Es gibt welche, die nicht schwul sind, aber nie mit Frauen zusammen gelebt haben.
Bei den Frauen ist das viel gleichmässiger, gradlinier und braver, da liegt die grösste Gruppe genau auf zwei Kindern.

(16-11-2013, 18:19)Ibykus schrieb: Ich glaube nicht daran, dass es etwas nützt, die ersehnten Veränderungen herbei reden zu wollen.

Dieser Glaube ist dein gutes Recht. Und ich werde reden und tun und machen, bis ich ein Sargnickerchen einlege.
(16-11-2013, 18:26)Skipper schrieb: ... immer eine Handbreit...

...zu flach, das Wasser :-)
Aber schön, dass du wieder hier bist.
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#15
(16-11-2013, 18:26)Skipper schrieb: Ich denke, es wird Kids geben, die Angst ......
Ist "Angst" noch immer Dein Lieblingsargument? Big Grin
Angst fressen Seele auf!

Und bei allen Meinungsunterschieden zu "p" anerkenne ich sein Engagement.
In meinen Augen redet er nicht nur, sondern zeigt allein mit diesem Forum, dass er auch darüberhinaus noch aktiv ist.

Ich sehe das so:
Während ich Feuer mache, achtet er darauf, dass nichts anbrennt!
(muss selber lachen) Wink
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#16
Solche Gerichtsprozesse sollten Pflichtveranstaltungen werden. Auch bei der Jugend bleibt immer etwas bei hängen. Die jungen Damen lernen, dass es nicht immer Unterhalt gibt und sie den Zahlesel vor Gericht zerren können. Die junge Böcke lernen genau das Gegenteil: Es kann nicht nur teuer, sondern auch recht unangenehm werden.

Für Frauen sind die Männer stets austauschbar, weil Frauen nicht so feinfühlig sind. Ich habe das Gefühl, dass es fast ausschließlich nur um die Frau selbst geht. Sie will ein Kind und einen Versorger. Egal wer es ist, denn die Vorteile haben die Frauen so oder so.
Das Männermagazin www.das-maennermagazin.com 
Mein Blog www.detlef-braeunig.com
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#17
(16-11-2013, 18:26)Skipper schrieb: Moin.P und I, warum so gegeneinander?Ich denke, es wird Kids geben, die Angst bekommen werden, weil sie selbst einen geliebten entfernten und bedürftigen Vater (oder auch Mutter) haben oder es in der Verwandschaft, im Freundeskreis so erleben.

Nun, es ist ja nicht so das du nicht wüsstest wie man den KU "Optimiert"?

Auch der finanziell geknechtete Vater kann, wenn er den Goldtaler scheißenden Esel einfach in die Freiheit entlässt, sich stattdessen 100% um Themen wie regelmäßigen Umgang oder gemeinsames Sorgerecht kümmert, viel Spaß mit dann angstfreien Kindern haben.

Wer stattdessen voller Angst wilde Fantasien in seinem Elfenbeinturm theoretisiert, darf sich nicht wundern wenn in der Realität der Kindesentzug anfängt sich zu manifestieren.
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#18
(16-11-2013, 19:10)Leutnant Dino schrieb: Solche Gerichtsprozesse sollten Pflichtveranstaltungen werden.
Also sollten wir am nächsten Boy´s Day extra einen Ausflug für Zehntklässler in die tägliche 170er-Verhandlung anbieten. Tongue
# Familienrechtslogik: Wer arbeitet, verliert die Kinder. Wer alleinerziehend macht, kriegt alles. Wer Kindeswohl sagt, lügt #
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#19
(16-11-2013, 18:26)Skipper schrieb: Mich würde sehr interessieren, wie diese Unterrichtseinheit von Lehrern vor- und nachbereitet wurde.
was Pädagoginnen dazu sagen ist doch hoffentlich hinreichend bekannt.
Meine Großmutter hatte immer geraten: "Streitet euch nicht!"
Und Jesus fordert, die andere Wange auch hin zu halten, wenn's die eine erwischt hat....
Gemeint ist: wer den einen Sohn verliert, soll den anderen gleich hinterher werfen.

Ganz entgegen meiner Einstellung zu facebook habe ich unter meinem Namen einen "Väterwiderstand-Account" eingerichtet und stelle überraschend fest, dass sich dort ein gar nicht mal so kleiner gemischter Kreis von Menschen versammelt hat, dem die "Gute Laune" lange schon verloren gegangen ist. Es gibt viele Gruppen, mit denen zusammen zu arbeiten sich lohnen würde.
Das Gute: darunter sind auch von der Jugendamtskriminalität betroffene Frauen, die "Angst" anders als männliche Helden nicht zu kennen scheinen und uns Väter an die Hand nehmen könnten ....
Wir könnten ja mal eine Aktion gegen § 170 StGB starten
(aber bitte keine Kerzen anzünden und kein Ommmm-Gesang)

Vielleicht einen öffentlichen Brief an Frau Bundeskanzlerin mit Verteiler an die OLGs?
Gibt's weitere/ andere Vorschläge?
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#20
Man kann als Mann, als Vater natürlich Sturm laufen gegen solche Paragraphen wie §170 und andere. Damit läuft man eigentlich zu 100% immer Gefahr langsam auszubluten. Sowohl auf finanzieller wie mentaler Ebene.

Natürlich kann man es auch auf die Spitze treiben wie Lt. Dino, aber, seien wir ehrlich, wer hat die Kraft und Ausdauer dazu? Zudem begibt man sich in fremde Hände und in die Abhängigkeit dritter Personen.

Ein langsames, unverdächtiges Ausbremsen der eigenen Abhängigkeit von Ex-Frau, Paragraphen, Arbeitgeber, Banken etc., ist hier aus meiner Sicht das geeignetere Mittel für die meisten Väter.

Glaubt hier einer Ernsthaft, dass Klassen von Schulkindern im Gerichtssaal irgendetwas bewirken, außer, dass die Kinder sehen wie in 95% der Fälle Männer und Väter erniedrigt und gedemütigt werden? Die männlichen Schüler schreckt das eventuell ab, die weiblichen Schülerinnen bekommen einen seelischen Schaden wenn sie selbst aus einer Trennungsfamilie kommen, der Rest weis dann wie es gemacht werden muss.

Offensichtlich, so die dann antrainierte Erkenntnis junger Mädchen, muss man Männer immer bestrafen.

Die Betonung liegt jeweils auf dem "MUSS"!

Der fremde Mann im Gerichtssaal= Schwein.

Männer=Schwein.

Antrainierte Konsequenz: der eigene Vater kann nur ein Schwein sein!

Wenn die Kinder aber sehen das der Vater zwar keinen Porsche mehr fährt, umgekehrt aber um die gemeinsame Zeit kämpft wie ein Löwe, die gemeinsame Zeit dann auch mit wenig Geld zu nutzen weis, ist das dem Kindeswohl zuträglicher als alles andere.

Sollen sich doch die Mütter und Ämter streiten wie sie wollen, am Ende zeigt man ihnen entspannt die lange Nase. Und wer entspannt ist, der führt den Krieg meist Erfolgreich.
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#21
(16-11-2013, 13:30)raid schrieb: Ziemlich erniedrigend für den Mann.

Allerdings auch ein leichtes Opfer für die Justiz.

Das war auch mein erster Gedanke, als ich den Zeitungsbericht gelesen habe.
Ein maximaler Demut und Scham, muss Mann sich gefühlt haben.

Hätte man für diesen Art von Schaulustigen Event, nicht Einspruch erheben können?
Gruß, der kollektive Samenspender..
Abgeschlossen - aber nicht aus meinem Herz!

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#22
Was habt ihr eigentlich - die Beweislage ist doch klar:
Zitat:Für ihn spricht wenig, gegen ihn eine ganze Menge.
https://www.reddit.com/r/Trennungsfragen/
https://t.me/GenderFukc
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