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Bankrott durch Scheidung
#1


Eine etwas ältere Reportage aus der 37° - Reihe. Es gibt natürlich nichts Neues zu erfahren. Zwischen den Zeilen kann Mann aber extrahieren, wie Mann es macht und wie Mann es nicht macht.

Ansonsten zeigen die Fälle die Materie mit allem Drum und Dran.
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#2
832 EUR bleiben ihm nach Lohnpfändung für Vollzeitjob. Die Ex kommt aber nicht gut raus.
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#3
Die beiden Fälle haben nichts miteinander zu tun. Außer dass die Anwälte das Verfahren steuern und dabei fett werden.

Es gab da mal ein Lied das passt: "die Welt ist ein Gerichtssaal... und die Bösen kriegen Recht..."

Gefallen hat mir:
"doch der Anwalt setzte sich durch..."
"Mittlerweile will ich alles was mir zusteht, nicht mehr und nicht weniger"
"Festgehalt 4000 Brutto bei einer 60Stunden Woche"
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#4
O-Ton: "Wenn er nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommt, graut es ihm vor dem Briefkasten." Er öffnet ihn und nimmt die Umschläge raus: "Rechtsanwalt... Pfändung... Rechtsanwalt... Rechtsanwalt... Die Kontopfändung kommt immer Freitags, nie unter der Woche".

Ex: "Ich habe inzwischen ein Vermögen in die Pfändungen investiert!". Gröhl, wenigstens dafür reicht das Geld noch :-)

Herrliche Sätze, uns allen wohlbekannt. Der "Schrecken ohne Ende" kommt gut raus und und die Unmöglichkeit, mit diesem Unterhaltsrecht zu überleben. Vielleicht regt das Filmchen eine Handvoll Männer in Trennung an, gleich hinzuwerfen statt sich die Jahre des Siechtums anzutun, das wäre ein Erfolg.

Der Film ist mit viel Mühe pro Ex und tendenzerzeugend geschnitten. Aber das klappt einfach nicht, weil die zugrundeliegenden Probleme zu eindeutig sind. So labert zum Beispiel die Ex und die Sprecherin fast immer vom Kindesunterhalt, wenn ums Geld geht. Aber der ist gar nicht das Problem, wie dann rauskommt. Es ist das Haus und der Ehegattenunterhalt für die Ex. Nicht das arme Kind, nein, die Ex. Oder das dauernde "wir", wenn die Ex spricht. "Wir" - der Mutter-Kind - Block, Vater als Aussenseiter. Wie sie giftet und manipuliert, zeigt sich dann in der Verhandlung.
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#5
[Vollzitat entfernt]

Aber was soll man machen , wenn man Hausbesitzer ist, gleich hinwerfen oder kämpfen? Ich hänge an mein Häuschen, ich möchte nie wieder in einer Wohnung leben.
Dann lieber Leitungswasser trinken und Nudeln mit Ketchup essen.
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#6
(18-09-2013, 15:21)Knecht schrieb: Dann lieber Leitungswasser trinken und Nudeln mit Ketchup essen.

Örgs. Ich lebe lieber in einer zugigen Mietwohnung und konsumiere
gelegentlich Harnsäureblocker und Grünhafertee, damit ich nicht wieder einen Gichtanfall bekomme. Dafür esse ich mich gerne durch das prall gefüllte Büffet der Dienstleister meiner Mittagsverpflegung.
Nie wieder will ich wegen so einem Stück Scholle mit Dach drauf hungern müssen. Am Ende hat man ja doch umsonst verzichtet.
Dann lieber wohlgenährt in die Pleite rutschen.Big Grin
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#7
(18-09-2013, 15:21)Knecht schrieb: Aber was soll man machen , wenn man Hausbesitzer ist, gleich hinwerfen oder kämpfen?

Unter den Top-3 der klassischen Irrtümer, die anlässlich einer Trennung entstehen ist die Vorstellung, man könne die Immoblie retten. Leider ist das in 90% der Fälle unrealistisch oder mit so grossen Einbussen an Lebensqualität verbunden, dass es ein sehr schelchtes Geschäft ist.

Auch da gilt: Jahrelanges finanzielles Siechtum kostet nur Zeit und Nerven. Ein schneller Zusammenbruch mit neuem Beginn, neuen Chancen ist auch da meist der bessere Weg.
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#8
(18-09-2013, 15:21)Knecht schrieb: Aber was soll man machen , wenn man Hausbesitzer ist, gleich hinwerfen oder kämpfen?
Das hängt davon ab, wem des Häuschen wirklich gehört. Dir oder der Bank.

Also einer mit einem voll bezahlten Häuschen....
... der hat das Haus einfach an eine Alleinerziehende vermietet. Die zahlte dann als Drittschuldnerin mit ihrer Miete seinen Kindesunterhalt. Smile

(18-09-2013, 15:38)Sixteen Tons schrieb: Nie wieder will ich wegen so einem Stück Scholle mit Dach drauf hungern müssen. Am Ende hat man ja doch umsonst verzichtet.

... diesereiner hat auf nichts verzichtet. Seit die Kinder 18 sind, zahlt die Alleinerziehende Mieterin seinen Kredit für sein neues Haus ab.
# Familienrechtslogik: Wer arbeitet, verliert die Kinder. Wer alleinerziehend macht, kriegt alles. Wer Kindeswohl sagt, lügt #
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#9
Eine Immobilie ist eine ziemlich immobile Investition. Das freut jeden Gläubiger, insbesondere die Ex. Die sollte man schneller zu Geld machen, als die Ex und ihr RA nach einer Vermögensaufstellung fragen können - am besten sofort zum best Preis verscherbeln, wenn irhendwie möglich - notfalls an den nächsten Vereandten, dem man noch trauen kann.
https://www.reddit.com/r/Trennungsfragen/
https://t.me/GenderFukc
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#10


Gerald Hörhan über die drei kapitalen Fehler des Mittelstands. Welche das wohl sein werden?
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#11
Interessant.

Wieso geht es um Unterhalt für 2 Kinder?
Der Älteste ist 19 und hat 500,-€ eigenes Einkommen. Zuzüglich KG ist sein Bedarf gedeckt.
Und wieso sollte der Mutter Unterhalt zustehen?
Sie hat nur ein 10 jähriges Kind zu versorgen und einen Fulltimejob.

Und wenn von 4.000,- Brutto nur 832,- nach Pfändung übrig bleiben, muss ja wohl doch was abfließen.
Und zwar mehr als KU für einen 10 Jährigen.

Und wenn er schon runter gepfändet wurde, was soll denn jetzt noch gepfändet werden?
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#12
*hust* Die Beiden haben nichts miteinander zu tun. Wäre aber interessant gewesen, wenn beide Protagonisten einer solchen Reportage mal ein Paar gewesen wären.
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#13
Öhm, wo habe ich das denn verpasst?
Dann wären natürlich noch ein paar Details interessant.
Z.B. das Alter der Kinder, die Einkommensverhältnisse etc.
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#14
Zitat:Unser Wunsch ist einfach, wir wollen eine gesicherte Existenz haben. Wir wollen eine halbwegs adäquate Wohnqualität haben

Soweit, so nachvollziehbar. Aber finanzieren soll der rotblonden Schreckschraube das natürlich der Ex. Die Arme muss nun ganztags arbeiten, also das absolute Horrorszenario für eine Heimveredlerin Smile auch sehr interessant: dass der zivisohn jeden monat 150 euro - also weniger als ein dritte seiner einkünfte! - in die familienkasse einzahlt, wird als besondere unterstützung der armen mutter gefeiert. das ist ja völlig normal, dass man zuhause was abdrückt, sobald man selbst verdient.

taktisch unklug war es vom hamacher, sich nach seiner trennung direkt wieder eine neue nicht leistungsfähige frau mit weiteren kindern und entsprechenden folgekosten (z.B. Haus statt Wohnung) ans bein zu binden.
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#15
In diesem Haus bin ich aufgewachsen, ein Verlust dieser Heimat wäre für mich neben der Entfremdung meines Kindes der emotionale Genickbruch.
Noch sehe ich Möglichkeiten und werde das überstehen. Davon abgesehen schmeckt Leitungswasser. Wink
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#16
Danke für das Video @iglu

Die Bigotterie dieser Sabine Weber ist unerträglich und sie versteckt sich hinter verhärmter Wortschwallerei:

- "Ich will nur, was mir zusteht"
- "Ich liebe diesen Mann immer noch, wie er mal war"
- "Ich hab' ein Urteil, ich hab' nen pfändbaren Titel"
- "Jeder soll in Ruhe leben" (und ich ganz besonders)
- "Ich habe ein Vermögen in die Vollstreckungen investiert"
- "Werde ich noch ... weiter prozessieren, bis die Kinder ihr Geld haben"


Ah ja, der halb ge-PAS-te Ex-Gatte, der es wagte diese Trulla zu verlassen, was auch nachvollziehbar ist, der darf selbstverständlich verbluten. Erschreckend dabei diese Gnadenlosigkeit, mit der diese verhärmte 'Gewitterziege' wettert, obwohl sie:

- in einem Haus lebt
- ein eigenes Auto fährt
- Kostgeld vom Sohn kassiert
- im Hintergrund immer ein Klavier stehen hat


Man stelle den Ex-Mann gegenüber, der vollkommen fertig ist, was mir nach dem Film auch nur logisch erscheint. Selbst der Anwalt meiner Ex sagte spontan: "Da fragt man sich, warum man überhaupt noch arbeiten geht", als ich ihn mit der Aufstellung konfrontierte, was mir als HIVler übrig bliebe und was ich aktuell in der Tasche habe (nur am Rand notiert).

Ein 'feines' System, welches Menschen dazu nötigt, zum Wochenende Angst vor dem Briefkasten zu entwickeln und in der erzwungenen 'Zotteliges-Nutztier-Haltung' schwächt ...

Wenigstens eine patente Partnerin steht an seiner Seite.

Sabine Webers Inspiration dürfte genau das als Grundlage für Ihre Haltung dienen - und sie missbraucht ihre Kinder, indem sie polarisiert und immer von "wir" redet, so als "verzweifelte Mutter".

Ein entlarvender Film, den
sich jeder ansehen sollte!

SgI
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#17
Der hier ist saugutBig Grin:

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#18
(18-09-2013, 16:45)p schrieb:
(18-09-2013, 15:21)Knecht schrieb: Aber was soll man machen , wenn man Hausbesitzer ist, gleich hinwerfen oder kämpfen?

Unter den Top-3 der klassischen Irrtümer, die anlässlich einer Trennung entstehen ist die Vorstellung, man könne die Immoblie retten. Leider ist das in 90% der Fälle unrealistisch oder mit so grossen Einbussen an Lebensqualität verbunden, dass es ein sehr schelchtes Geschäft ist.

Auch da gilt: Jahrelanges finanzielles Siechtum kostet nur Zeit und Nerven. Ein schneller Zusammenbruch mit neuem Beginn, neuen Chancen ist auch da meist der bessere Weg.

Völlig richtig - Immobilienbesitz ist wie ein Mühlstein um den Hals.
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#19
das video vom iglu enthält ganz interessante infos. dass das neue unterhaltsrecht von 2008 - was ja schon damals sehr viel interpretationsspielraum zuließ - jetzt systematisch durch durch die rechtssprechung wieder aufgeweicht wird, war mir neu.

selbstredend geht es darum, dass den damen mehr unterhalt zugesprochen werden soll. es ändert sich also nichts, nur der beratungsbedarf durch den anwalt steigt und steigt.
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#20
Nicht ganz sachdienlich aber witzig und wahr:

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#21
Hier noch ein paar alte Schwarten würde man auf den ersten Blick sagen, inhaltlich hat sich im Laufe des letzten Jahrzehnts nicht so wahnsinnig viel getan.






Wer auf Schlagzeilen steht: "Mann muss nach Trennung mit seinen sechs Kindern im Asylantenheim leben!" ca. ab einer viertel Stunde.
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