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Schwieriges Umgangsverfahren beginnen und betreiben
Die Große dazu zu ermuntern, der Kleinen zu helfen ist vermutlich ein guter Ansatz, ich schätze die Chancen allerdings als sehr schlecht ein. Die Kinder sind beide sehr unkonzentriert und zappelig, aber versuchen kann man`s ja mal.

Gespräche aufzeichnen - ist das erlaubt? Die vom Jugendamt haben wir schon abgeschrieben, die helfen uns nicht weiter.
An die KM schreiben wir sehr regelmäßig E-Mails mit der Bitte/Aufforderung zur Kooperation. Reaktionen darauf an uns direkt erfolgen nicht, dafür saublöde Kommentare auf Facebook. Da wird sehr deutlich, was sie von uns hält, auch wenn sie nie Namen nennt und das natürlich vor Gericht dementsprechend nicht verwertbar ist.

Insgesamt geht die KM gar nicht so dumm vor. Die persönlichen Umgangskontakte hält sie ein. Sie manipuliert eben da, wo sie niemand erwischen kann.
Beispiele: Die Kids nennen meinen Mann zum Teil "Onkel", weil die KM ihn ja auch so bezeichnet. Und die KM sagt, sie könne da überhaupt nichts tun, da sie schließlich die Kinder zu nix zwingen kann. Auf der anderen Seite aber: Die Kids haben mich bisher "Mama" genannt, aber von sich aus, ich hab da keinen Einfluss genommen, im Gegenteil. Aber beim letzten Mal plötzlich sprachen sie mich durchwegs mit Vornamen an. Warum? "Die Mama sagt, du bist keine Mami." Da geht es also schon, die Kinder in die von ihr gewünschte Richtung zu beeinflussen.
Oder: Die Frau hat es in den letzten Monaten kein einziges Mal geschafft, die Utensilien zum Umgang vollständig (und sauber) mitzubringen. Dafür überreicht sie beim letzten Mal im Beisein der Umgangsbegleitung demonstrativ eine Tüte mit "Wechselkleidung, die wir behalten können". Die KM macht sich überall vordergründig Schön-Wetter, aber hinter ihre Maske kann/will offenbar keiner schauen.

Wir sammeln also mal weiter für den OLG-Termin.

Danke für die Tipps.
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(21-08-2013, 11:11)Jessy schrieb: Dafür überreicht sie beim letzten Mal im Beisein der Umgangsbegleitung demonstrativ eine Tüte mit "Wechselkleidung, die wir behalten können".
Wir sammeln also mal weiter für den OLG-Termin.

Danke für die Tipps.
Da hat die Mutter doch vor Zeugen gezeigt das sie kooperationswillig und fähig ist.
Geht es bei der gemeinsamen Sorge nicht genau darum? Ein Mindesmaß an Kooperation!!!
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Ich stecke in einer ähnlichen Zwickmühle. Ich werde seit dem Antrag gemeinsame Sorge mit Dreck beworfen. Ich brauch noch nicht mal zurückwerfen. Nur das abwaschen des Drecks mit dem ich beworfen wurde sorgt schon für Konflikte.
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Ich bin keine Anwalt, aber soweit ich weiss ist aufzeichnen erlaubt wenn man den Gespraechspartner darauf hinweist. Ich wuerde es an Eurer Stelle machen. Als das Gericht bei mir damals wieder Uebernachtungskontakt angeordnet hatte, hat mir die KM noch nichtmal eine Zahnbuerste oder Wechselkleidung mitgegeben. Da mir das klar war, hatte ich alles dementsprechend natuerlich vorbereitet. Ich habe das dann beim Jugendamt erwaehnt ohne mich darueber zu beklagen. Das wurde mit dann positiv angerechnet da ich vorbereitet war und da kein Theater deswegen gemachte habe.... Eure Einstellung gegenueber dem Jugendamt ist falsch, ihr solltest zusehen, dass ihr mit denen zurecht kommt und die auf Eurer Seite sind!
Heute: Alter weisser Mann, Klimaleugner, Covidiot. Morgen: Held der Freiheit. Haltet Stand!
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(21-08-2013, 14:57)kay schrieb: Eure Einstellung gegenueber dem Jugendamt ist falsch, ihr solltest zusehen, dass ihr mit denen zurecht kommt und die auf Eurer Seite sind!

Ja, sicher ... es gibt sone und solche - selbst die MA in einem JA können recht unterschiedlich sein. Schlechtestenfalls weiss man, wie sie die Gegenseite unterstützen wollen und kann sich darauf einstellen...
Wer nicht taktet, wird getaktet...
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Ich kann die grad garnicht einschätzen. Ich merke nur die Tante ist total überarbeitet. Da bin ich mit meinen Extrawünschen schon mal grundsätzlich ein Problem, weil mehr Arbeit.

Ich kann mich nicht dagegen wehren, ich fall immer wieder auf diese vorgegaugelte freundlich, verständnisvolle Art rein.
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(21-08-2013, 17:52)Absurdistan schrieb: ...überarbeitet.

Vielleicht hilft´s Dir beim Einschätzen, wenn Du Dir die Frage beantworten kannst, ob Überlastung oder Überforderung die Ursache ist.
Wer nicht taktet, wird getaktet...
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Wir haben anfangs versucht uns mit dem Jugendamt gut zu stellen. Allerdings ist unsere Sachbearbeiterin total überfordert mit dem Fall. Ausserdem heißt es da nur immer: "Die Frau KM ist ja soooo bemüht."
Gleiches gilt für die Umgangsbegleitung. Die haben wir mal ganz konkret darauf angesprochen, dass die Kinder manipuliert werden (da sie das in zwei Fällen auch selbst mitbekommen hatte) - und was war die Antwort "Ja, das darf man nicht so eng sehen. Die Kinder werden das schon richtig einordnen können. Und die Frau KM ist ja immer sooooo bemüht."
Lachhaft.
Alle - von der Richterin bis hin zum Jugendamt - sehen und wissen, dass die KM ein doppeltes Spiel treibt, außen hui, innen pfui, vor Gericht oder wenn ne "offizielle" Person anwesend ist immer gaaaaanz kooperativ, aber sobald sich die Türen des Gerichtssaales hinter der KM schließen, zeigt sie ihr wahres Gesicht. Aber die Amtspersonen tun nichts. Ich verstehe nur nicht warum.
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So, jetzt ist uns doch die Hutschnur geplatzt, und der Ordnungsmittelantrag ist raus, nachdem mein Mann heute am Telefon von seiner fünfjährigen Tochter hörte: "Der andere Papa sagt, du lügst. Er sagt du bist ein Onkel und nicht der Papa, und wenn du lügst mag ich nicht mehr mit dir reden und dich besuchen. Der Papa sagt, wenn du wieder lügst, soll ich dir den Kopf abreißen, dann kann ich dein Hirn sehen."
Unfassbar, aber über`s ärgern bin ich inzwischen raus.
Bin gespannt was die Richterin dazu sagt (ich tippe auf: "Vortragen ist unglaubwürdig." Wetten werden angenommen. *g*)
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Kurzschlussreaktionen sind grundsätzlich nicht hilfreich. Andererseits wurde es auch irgendwie Zeit.Wink
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Oh, wie schön. Allgemeinplätze und Plattitüden. Sehr hilfreich.
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Je lauter ein Gericht bellt, desto weniger beißt es.
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(27-08-2013, 20:49)K59 schrieb: Kindesmütter haben bei Jugendämtern und der Helferindustrie "Mütterbonus",

Das kann ich so nicht unterschreiben. Jedenfalls habe ich
mit meinem "Vermittler" vom Jugendamt sogar sehr gute
Erfahrungen gemacht. Jedesmal, wenn die Mutter von der
Nummer mit der armen Alleinerziehenden und ihrer grossen
Belastung im Allgemeinen anfing, ist er ihr voll in die Parade gefahren.

Insgesamt hat der das bezgl. des Umgangs quasi fast so aufgestellt, wie ich mir das gewünscht habe.

Weil kein einziges Gespräch nach den Vorstellungen der Mutter verlief, hat sie heute auch kein Interesse mehr, einen weiteren Termin bei dem Jugendamt wahrzunehmen. Sie hatte noch, weil sie bei ihm auf Granit biß, darauf gepocht, mit seinem Vorgesetzen zu verhandeln. Aber als Leiter der Dienststelle, meinte er nur :"Als Leiter dieser Dienststelle müssen Sie wohl derzeit mir vorlieb nehmen."
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Ja, immer diese (Horror)Märchen. Ein vernünftiger Mensch wird das tun, was ihm nützt. Was das ist, wird Jessy oder ihr LG (hoffentlich) wissen.
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Über das Zahlenverhältnis kann man ebenso trefflich wie ergebnislos streiten.

Sicher ist nur, dass es im JA eine erschreckend hohe Zahl von Pfeifen und eine ebenso erschreckend hohe Zahl von Überzeugungstätern gibt.

Es gibt aber auch eine Zahl von Leuten, die etwas taugen.

Da das Verhältnis vor Gericht auch nicht besser ist,würde ich es immer zuerst im JA versuchen.

Vielleicht hat man ja Glück und erspart sich den Gang zum Gericht.

Wenn nicht, geht man einfach wieder raus und macht die Tür zu.

Das erhöht die Chancen ein wenig und kostet nicht viel.
Schlimmstenfalls ein paar Nerven.
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Als ich damals meinen Sohn suchte, habe ich alle Jugendaemter in den Staedten persoenlich kontaktiert, wo ich ihn vermutete. Bis auf Köln waren alle sehr nett, bemueht, aufgeschlossen und hilfsbereit. Insbesondere Duisburg und Viersen Land war richtig gut! Die dann letztendlich in Moenchengladbach zustaendige Mitarbeiterin war nicht nur nett sondern auch sehr kompetent und engagiert. Die war NULL vaeterfeindlich und hat einfach nur gute Arbeit geleistet und sogar fuer meinen Sohn am Freitag Ueberstunden gemacht. Ich glaube of schallt es aus dem Wald so heraus, wie man reinruft.....
Heute: Alter weisser Mann, Klimaleugner, Covidiot. Morgen: Held der Freiheit. Haltet Stand!
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Um die JA-Diskussion mal abzukürzen:
Unser vormals zuständiger Sachbearbeiter war relativ gut. Er stand nicht "auf unserer Seite", aber definitiv auch nicht auf der der KM. Er war vielmehr sehr neutral, und das war okay.
Unsere jetzige Sachbearbeiterin arbeitet Teilzeit, da liegt schonmal ein Problem. Sie ist - was sie auch selbst sagte - mit einem derart komplexen Fall zeitlich überfordert. Die Reaktionszeiten sind zum Teil unterirdisch, manchmal reagiert sie auch gar nicht, bzw. erst nach dem x-ten Mal anrufen. Zudem schwankt sie permanent: Wenn wir ihr ein Problem vortragen, versteht sie das augenscheinlich und kontaktiert auch die KM diesbezüglich. Die jedoch schmiert ihr wieder Honig ums Maul, und das Ergebnis ist das "Die KM hat das gar nicht so gemeint, war wohl ein Mißverständnis; die KM wird sich bemühen es besser zu machen." Fall abgehakt.
Aktuell ist sie übrigens im Urlaub - wir hatten gestern noch ne Mail geschrieben; insofern ist von dieser Seite erstmal wieder nichts zu erwarten.

Bleibt also die Hoffnung, dass "unsere" AG-Richterin endlich auffällt, dass sie mit Geduld und mündlichen Ermahnungen bei der KM nicht weiterkommt.

Allerdings vermute ich, dass den Amts- und Würdenträgern (*würg*) eher ganz egal ist, was die KM mit ihren Kindern anstellt.
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Ich bin ganz baff. Kommt heute ein dicker gelb-brauner Briefumschlag vom OLG wegen elterlicher Sorge, und ich dachte schon es wäre eine Beschwerdeerwiderung. Weit gefehlt. Es ist eine (eigentlich zu spät eingegangene) Beschwerde gegen den mitverhandelten Auskunftsanspruch. Der wäre zu unkonkret vom Gericht gekommen und wir hätten rechtsmissbräuchlich zu viele Nachfragen gestellt... O_o
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(29-08-2013, 21:30)Jessy schrieb: ...wir hätten rechtsmissbräuchlich zu viele Nachfragen gestellt... O_o

Öhm... wie geht so etwas konkret und warum beschwert man sich darüber beim OLG?
Wer nicht taktet, wird getaktet...
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Die KM hat einen fünfseitigen Bericht (Word-Dokument, mit großer Schrift und vielen Absätzen) per E-Mail geschickt. Der war ganz okay, aber sehr rudimentär in unseren Augen.
Gerade im Hinblick auf den Übernachtungsumgang hatten wir noch einige Nachfragen (so ca. 25 an der Zahl), wie etwa:

- Waren die Mädchen in letzter Zeit beim Zahnarzt? Falls ja, wie lautete hier die Beurteilung? Hat Kind 1 schon Milchzähne verloren?
- Zum Entwicklungsstand wüsste ich auch gerne, in welchem Zahlenraum sich beide Kinder bewegen, ob sie Farben bereits sicher erkennen, Wochentage und zeitlichen Rahmen realisieren, bzw. zuordnen können (morgen, übermorgen, nächste Woche) etc.
- Hat Kind 1 bereits begonnen das Radfahren ohne Stützen und das Schwimmen zu erlernen?
- Da der Arzt beiden Kindern Logopädie empfiehlt, hast du vor diese Empfehlung in nächster Zeit umzusetzen?
- Hatten die Kinder bisher irgendwelche der typischen Kinderkrankheiten (z.B. Windpocken)?
- Bekommen die Kinder normalerweise im Kindergarten zu Mittag eine warme Mahlzeit?
- Steht Kind 1 Einschulung für kommendes Jahr bereits fest? Falls ja, welche Schule wird sie besuchen?
- Nehmen die Kinder abgesehen von den mitgeteilten Hobbies auch regelmäßig an besonderen Aktivitäten teil (Kinderschwimmen, -tanzen, oder -turnen, Chor oder musische Früherziehung)?
- Dass die Kinder sehr beliebt sind, freut mich sehr. Haben die beiden auch eine „beste Freundin/ besten Freund“, den man namentlich kennen sollte, um bei Erzählungen der Kinder zu wissen, um wen es geht?
- Du schreibst dass beide Kinder zeitweise Angst im Dunkeln haben. Pflegt ihr (abgesehen vom Bereitstellen eines Nachtlichtes) ein besonderes Einschlafritual (Gute-Nacht-Geschichte vorlesen, Vorsingen, etc.)? Haben die Kinder ein Lieblingskuscheltier, das ihnen beim Einschlafen „hilft“ (und das sie demnach auch bei den Übernachtungsumgängen ab Oktober dabei haben sollten)?
- Wann gehen die Kinder üblicherweise zu Bett, wann stehen sie am Wochenende morgens normalerweise auf?
- Gibt es besondere Lieblingsessen, bzw. irgendwelche Speisen und Nahrungsmittel, welche die Kinder komplett ablehnen?
- Sehen die Kinder viel fern (wie lange täglich etwa)? Gibt es Lieblingsserien/-filme?
- Gibt es für die Kinder irgendwelche generellen Anweisungen oder Verbote, die ich während der Umgänge beachten sollte? Meiner Erfahrung nach geben Kinder es selbst eher selten zu, wenn sie etwas grundsätzlich nicht dürfen, selbst wenn sie genau wissen, dass es verboten ist (z.B. keine Cola, nicht mehr als ein Eis am Tag, etc.)?
- Was ist unter „diverse Memospiele“ zu verstehen und welche Puzzlegröße beherrschen die Kinder ungefähr ohne Hilfe?
- Haben die Kinder Probleme mit Wasser im Gesicht (z.B. beim Duschen)?

Diese und noch ein paar ähnliche Fragen haben wir gestellt.
Warum? Weil wir einige Infolücken schließen wollten, uns auch ein bisschen an der Erziehung der KM orientieren wollten und nicht bei den spärlichen Umgängen einmal im Monat mühsam per Ausprobieren herausfinden wollten (und dabei vielleicht auch die Kids in unangenehme Situationen bringen wollten), was die KM eh schon weiß und problemlos mitteilen kann. Wir müssen eh so viele selbst herausfinden, da wären ein paar Basisinfos eben nicht schlecht.
Die KM hat diese auch erteilt - umso überraschter waren wir über die Beschwerde.

Zusammenfassung der mehrseitigen Beschwerde:
Der KV habe ja umfangreichen (!) Umgang, deswegen könne er das alles selbst herausfinden, wenn er sich nur Mühe geben würde. Er verwendet den Auskunftsanspruch rechtsmissbräuchlich, weil er ja gar kein Interesse an den Kindern hat, sondern nur die KM über Gebühr in Anspruch nehmen will, sie kontrollieren will und sie anprangern will.
Für Kinder gebe es keine Bedienungsanleitung, man könne kein Tagebuch führen über deren Leben.
Die KM weiß nicht, welche Fragen sie beantworten muss, der Beschluss sei zu unkonkret.
Ein Auskunftsanspruch bestehe überhaupt nicht, da dieser nur als Ersatzrecht zum Umgang nötig wäre, und wenn schon Auskunft, dann bitte ganz konkret darlegen, was die KM mitteilen muss.

Vielleicht stell ich den Quark heut noch ein, aber eigentlich ist er nicht lesenswert.
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Das Fristende zu den Beschwerden wg. Umgang, Mediation, Telefonkontakten, Auskunft und geS rückt näher.

Unterdessen ist unser September-Umgang ins Wasser gefallen. Wie immer muten die Ereignisse dazu ein wenig kurios an...
Wir haben, wie üblich, schon am Vorabend zwei Drittel der Wegstrecke zu den Kids bewältigt und bei meinen Eltern übernachtet.
Morgens um kurz vor halb acht (Umgang sollte ab 09:30 Uhr sein) dann, wir möchten uns auf den letzten Abschnitt der Strecke machen, springt unser Auto nicht an. Scheiße gelaufen, aber hey, so ist das Leben.
Erstmal ADAC angerufen, dann versucht die Übergabebegleitung zu erreichen.
Zwischen 07:30 Uhr und 09:30 Uhr hat mein Mann bestimmt zwanzig Mal bei der Dame angerufen und sms geschrieben, aber deren Handy blieb aus. Natürlich haben wir der KM auch eine E-Mail geschrieben, schonmal vorsorglich mit dem Vorschlag, entweder den Umgangsbeginn auf Mittag zu legen (wir würden dann noch rechtzeitig Bescheid geben, obs Auto bis dahin wieder geht), oder aber den Umgang ganz auf den nächsten Tag zu verschieben (dann eben ohne Übergabebegleitung, weil ja Sonntag).

Um kurz vor 10:00 Uhr dann ein Anruf, der mich zum lachen brachte (zum weinen reicht es echt nicht mehr *g*):
Ein Herr ruft meinen Mann an, stellt sich als Vertretung unserer üblichen Übergabebegleiterin vor und fragt, warum mein Mann denn nicht da sei, er und die Familie xy würden schon eine halbe Stunde warten. Wir erfahren dann, dass unsere normale Übergabebegleitung im Urlaub ist (vorab informiert hatte uns keiner), und dass auch die KM unsere E-Mail noch rechtzeitig gelesen hat.

Warum die KM dann TROTZ unserer E-Mail zur "abgekündigten" Übergabe gefahren ist, bleibt wohl für immer ihr Geheimnis.
Warum der Vertretungsmensch zusammen mit denen eine halbe Stunde wartet, bevor er anruft, obwohl die KM ihm ja bereits sagte, dass wir eine Absage-/Verschiebungsmail geschrieben haben, bleibt wohl für immer sein Geheimnis.

Der Vertretungsfritze meinte jedenfalls, dass es nicht zumutbar sei, dass die KM später nochmal herfahre, um den Umgang eben später zu beginnen und wünschte ein schönes Wochenende (unser Auto war dank gelber Engel übrigens noch weit vor Mittag wieder einsatzbereit).
Auf unsere E-Mail wegen Ersatztermin erfolgte seitens der KM keinerlei Reaktion... wen wundert`s?

Was lernen wir daraus? In Zukunft ist eben mein Mann immer "spontan" krank, wenn was ist - denn für diesen Fall gibt es einen gerichtlich festgelegten Nachholtermin.

Ein schönes Beispiel dafür, dass der KM absolut nichts daran liegt, auch nur einen Finger krumm zu machen, damit die Kids den Vater sehen können. Und ein schönes Beispiel dafür, wie inkompetent diese pädagogischen Fachkräfte sind.

Bin schon sehr gespannt, ob dieses kleine Intermezzo in irgendeiner Gerichtsverhandlung zur Sprache kommen wird...
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Man soll ja nicht schadenfroh sein, aber irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo man sich selbst über Kleinigkeiten diebisch freut, auch wenn`s zum Sachverhalt kaum Effektives beiträgt.
Die RAin der KM hat ja mit Erfolg - wegen ihres "Jahresurlaubes" - die Stellungnahmefrist der OLG-Beschwerde zum Sorgerecht um vier Wochen verlängern lassen. Damit tut sich in diesem Fall bis Mitte Oktober erstmal überhaupt nichts. Ist ja aber auch nicht wirklich zeitkritisch.

Ganz anders beim erst kürzlich eingereichten Ordnungsmittelantrag beim AG.
Hier kam heute eine Verfügung vom Richter (offensichtlich wurde unsere Richterin entweder abgelöst oder sie ist im Urlaub) an die Gegenseite (die auch bzgl. Ordnungsmittel eine Fristverlängerung um vier Wochen beantragt hatte) mit sinngemäß folgendem Wortlaut:
Sie können sich ihre beantragte Fristverlängerung in die Haare schmieren, denn insgesamt sechs Wochen Frist zu beantragen ist ja wohl lächerlich. Sie bekommen zwei Wochen Fristverlängerung. Wenn die RAin wegen Urlaub an überlastendem Arbeitsrückstau leidet, ist das ihr Privatproblem. Es geht schließlich um Umgangsdurchsetzung, also muss sie den Fall eben vorziehen. Wenn sie drauf besteht, kriegt sie die Verfügung auch gerne als Beschluss.

Ich war ganz baff und verzückt, dass nicht jeder (zeitverzögernde) Antrag der Gegenseite ungefragt durchgewunken wird.
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Eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Aber trotzdem erfreulich, dass es diesmal auch wirklich so läuft.
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Hi Forengemeinde,

gibt es noch andere Mittel und Wege, das Jugendamt zum Handeln zu bewegen, außer einer Dienstaufsichtsbeschwerde?

Hintergrund: Unsere JA-Sachbearbeiterin, die wir bisher für ganz brauchbar gehalten haben, ist selten bis nie zu erreichen, reagiert nur sporadisch auf E-Mails und niemals auf Anrufe. Zudem blockt sie alle Anliegen (wie jüngst die Durchführung eines Vaterschaftstestes) ab und verweist an andere Stellen (Gericht, KM, Anwältin, etc.). Auch haben wir sie immer wieder darauf hingewiesen, dass die KM die Kinder negativ beeinflusst. Das hat sie aber noch nicht einmal zu einer Reaktion bewegt, geschweige denn zu einem Anruf oder so bei der KM.

Nächste Woche hätten wir unseren ersten Übernachtungsumgang... und was sagt seine Jüngste gestern zu meinem Mann: "Ich will dich schon besuchen, aber ich will nicht bei dir schlafen, weil die Mama sagt, du tust uns dann weh."

Unser Geduldsfaden ist inzwischen gerissen, auch brauchen wir uns bei der Dame kein gutes Wetter mehr zu machen, weil all unsere Kooperation bisher auch nicht dazu geführt hat, dass sie uns irgendwie "geholfen" hätte (sei es vor Gericht oder durch sonstiges Handeln).
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