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"Du bist so scharf" oder Der tiefe Fall des John Edwards
#1
Der tiefe Fall des John Edwards

Als Präsidentschaftskandidat angetreten, stolpert der Hoffnungsträger über das, was schon andere, wie DSK, Clinton, Seehofer, Becker, Kachelmann, Tiger Woods etc. in derbe Schwierigkeiten gebracht hat: Eine Schl@mpe in der Kneipe, die ihn mit den Worten "Du bist so scharf" anbaggert. Ergebnis: Ein uneheliches Kind - und das kann ein amerikanischer Präsidentschaftskandidat wirklich nicht gebrauchen. Also verschleiert man den Fall:
Zitat:Andrew Young, ein Mitarbeiter von Edwards, gibt sich als Vater aus. Rielle Hunter wird ein Luxusleben finanziert, damit sie den Mund hält. Das Geld kommt von Rachel Mellon, einer reichen Erbin. Sie gibt 725.000 Dollar. Fred Baron, ein enger Freund des Politikers, schießt den Rest zu. Die Sache läuft ein paar Jahre.
Wenn ich mich richtig entsinne, hat Beckers Russin 3 mio Euro kassiert - Kinder sind eben ein lohnendes Geschäft.

Drum merke: Wer seine Nudel in unbekannte Löcher steckt, macht sich erpressbar. Empfehlung: Vasektomie und um Gottes willen keine gebrauchten Kondome liegenlassen. Auch sollte man die Kondome immer selbst dabei haben - es gibt Frauen, die mit einer Nadel vor Gebrauch kleine Löcher in die Dinger pieksen.

PS: Auf FOX News sehe ich gerade, dass Edwards von einem Amerikanischen Gericht von den Betrugsvorwürfen der falschen Verwendung von Wahlkampfgeldern freigesprochen wurde - Glück im Unglück.
https://www.reddit.com/r/Trennungsfragen/
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#2
Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen.

Eine Vergewaltigung ist doch etwas anderes, wie einvernehmlicher Sex.

Wenn man sich als Präsidentschaftskandidat aufstellen läßt, dann sollte man schon so ehrlich sein und zu seiner Vergangenheit stehen.

Klar finden Amerikaner ein uneheliches Kind immer noch als Makel. Aber das weiss ich als angehender Präsidentschaftskandidat und trete gar nicht erst an. Oder eben dann mit dem Ziel, dass das Privatleben eines Präsidenten aussen vor bleibt, und es letztendlich nicht um die Kandidatur zum größten Ehebrecher Amerikas geht.

Mir tun jene leid, die für den Wahlkampf des Präsidentschaftskandidaten vielleicht den einen oder anderen Dollar zur Seite gelegt haben und vom Präsidentschaftskandidaten belogen wurden.

In Deutschland lebt der Bundespräsident in wilder Ehe mit seiner Partnerin. Darüber regt sich keiner mehr auf und das ist auch gut so.

Frankreichs Präsident hat 4 Kinder mit einer anderen Frau. Mit seiner jetzigen Partnerin ist er auch nicht verheiratet, soviel ich weiss. Das alles hat aber mit seinem Job als Präsident nichts zu tun.
Gottes Mühlen malen langsam, aber klitzeklein.

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#3
(01-06-2012, 06:02)Camper1955 schrieb: Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen.

Eine Vergewaltigung ist doch etwas anderes, wie einvernehmlicher Sex.
Wenn es denn eine Vergewaltigung war. Aber glaubst Du ernsthaft, dass DSK nach dem Duschen und vor dem Einchecken zum Abflug noch schnell ein Zimmermädchen vergewaltigt, gemütlich zum Flieger fährt, dort feststellt, dass er sein Handy im Hotelzimmer vergessen hat und noch einmal da anruft und später bei der Verhaftung die Polizei fragt, was ihm denn vorgeworfen wird und er eigentlich Diplomatische Immunität besitze (hier irrte er), auf die er sich aber nicht berufen wollte. Da gings ums Geld - nichts anderes. Und Nafissatou Diallo hat es meiner Ansicht nach darauf angelegt, hinterher gelogen, dass sich die Balken biegen und ist dabei erwischt worden, mit dem Ergebnis, dass der Staatsanwalt das Verfahren von sich aus eingestellt hat - natürlich ohne Konsequenzen für die Falschbeschuldigerin.

Ob nun ein Zimmermädchen den IWF Chef zum Sex verleitet oder 'einvernehmlich' mit ihm Sex hat ODER irgendeine Tante in der Bar zum Präsidentschaftskandidaten "Du bist so scharf" sagt und dann mit ihm in die Kiste hüpft ODER eine Russisches Model einen vermögenden Tennis-Star zum Sex in der Besenkammer lockt und dann das benutzte Kondom klaut, um sich damit zu schwängern - das ist immer das gleiche Motiv mit der immer gleichen Methode.

Wenn es nicht ums Geld geht, wie bei Monika Lewinski, Tiger Woods (vermute ich zumindest), Kachelmann etc., dann ist es die Attraktivität der Macht und/oder des Geldes - die Frauen wissen aber genau, dass sie ausser der schnellen Nummer nicht mehr erreichen können. Schlimmstenfalls kommt hinter noch die grosse Rachenummer für einen geplatzten Traum, wie bei Kachelmann.

(01-06-2012, 06:02)Camper1955 schrieb: Wenn man sich als Präsidentschaftskandidat aufstellen läßt, dann sollte man schon so ehrlich sein und zu seiner Vergangenheit stehen.
Das kann man nebenbei bemerkt in den USA getrost vergessen. Die wählen eine saubere Weste mit wöchentlichem Kirchgang. Im Wahlkampf probiert jeder den Dreck aus dem Leben der anderen auszugraben.
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#4
(01-06-2012, 08:26)Petrus schrieb:
(01-06-2012, 06:02)Camper1955 schrieb: Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen.

Eine Vergewaltigung ist doch etwas anderes, wie einvernehmlicher Sex.
Wenn es denn eine Vergewaltigung war. Aber glaubst Du ernsthaft, dass DSK nach dem Duschen und vor dem Einchecken zum Abflug noch schnell ein Zimmermädchen vergewaltigt, gemütlich zum Flieger fährt, dort feststellt, dass er sein Handy im Hotelzimmer vergessen hat und noch einmal da anruft und später bei der Verhaftung die Polizei fragt, was ihm denn vorgeworfen wird und er eigentlich Diplomatische Immunität besitze (hier irrte er), auf die er sich aber nicht berufen wollte. Da gings ums Geld - nichts anderes. Und Nafissatou Diallo hat es meiner Ansicht nach darauf angelegt, hinterher gelogen, dass sich die Balken biegen und ist dabei erwischt worden, mit dem Ergebnis, dass der Staatsanwalt das Verfahren von sich aus eingestellt hat - natürlich ohne Konsequenzen für die Falschbeschuldigerin.

Soviel ich das Verfahren mitbekommen habe, hat er in den ersten Tagen ja steif und fest behauptet, er sei zu dieser Zeit mit seiner Tochter beim Essen gewesen.

Dadurch hat er seinem Ansehen weitaus mehr geschadet, als wenn er gleich gesagt hätte, das sie was miteinader hatten, aber einvernehmlich war.

Zitat:Das kann man nebenbei bemerkt in den USA getrost vergessen. Die wählen eine saubere Weste mit wöchentlichem Kirchgang. Im Wahlkampf probiert jeder den Dreck aus dem Leben der anderen auszugraben.

Dann soll der potentielle Präsidäntschaftskandidat halt die Karten auf den Tisch legen, bevor die Gegner etwas ausgraben können.

Damit nimmt er den Gegnern doch schon den Wind aus den Segeln. Mit vertuschen und verschleiern macht er die Sache doch nicht besser.

Da keiner auf Leistungen vom Sozialamt zurück greifen muss, damit der KU befriedigt werden kann, bedauere ich die glücklichen Papas auch nicht.

Da bedauere ich deutsche Polizeibeamte wesentlich mehr, die deswegen in den Schlammassel geraten. Warum? Weil selbst Unterhaltspflicht für nur ein Kind schon dazu führen kann, dass man ergänzendes ALG - II braucht, wenn er den Mindestunterhalt zahlt, das Kind am anderen Ende von Deutschland wohnt und man den Umgang mit dem Kind wahrnehmen will.

Ihnen fehlt leider meist der Prominentenstatus, damit man sie auch öffentlich bedauern kann.
Gottes Mühlen malen langsam, aber klitzeklein.

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#5
Monika Lewinski braucht offensichtlich Geld und ist dabei die einzige Einnahmequelle wieder zu öffnen, die ihr ein verlässliches Einkommen bietet:
ENTHÜLLUNGS-BUCH IN ARBEIT / Die Akte „Monica Lewinsky“ (Bild 22.09.2012)

Für Bill Clinton dürfte die Affäre mittlerweile egal sein - er ist damals nach dem geplatzten Amtsenthebungsverfahren sogar wiedergewählt worden. Bemerkenswert ist aber die Selbstauskunft der Frau Lewinski:
Zitat:Anderthalb Jahre, die das Leben von Monica Lewinsky (heute 39) verpfuscht haben.
Aha - und wer hat das Theater ins Laufen gebracht:
Zitat:Schon nach einem Monat gab es intensive Flirts mit Clinton. Blicke. Lächeln. Noch mehr Blicke.
...
Nachdem die Gäste gegangen waren, fackelte sie nicht lange, wie aus dem offiziellen Report der Affäre hervorgeht. Sie hob ihren Rock, so dass Clinton freien Blick auf ihren Slip und Strapse hatte. Wenige Stunden später traf sie ihn im Zimmer eines Mitarbeiters des Weißen Hauses und sagte ihm direkt ins Gesicht: „Ich steh' auf dich.“
Das nennt man wohl ein klassisches Angebot - warum widerstehen, wenn es so offen ausgesprochen wird?

Immerhin kannte Clinton noch ein paar Prioritäten (und in der Rückschau gehört er wohl zu den grossen und beliebtesten Präsidenten):
Zitat:Doch während Monica sich um den Präsidenten kümmerte, klingelte das Telefon. Clinton brach ab.
...
Mitte Februar '96 sagte Clinton erstmals, dass er die Beziehung abbrechen müsse.
...
Clinton ließ seine Gespielin nur einen Monat später ins Pentagon versetzen.
...

Und was wurde aus beiden:
Zitat:<Bill:>
Seit seinem Ausscheiden aus dem Weißen Haus ist er ein gefragter Redner. Seine Frau Hillary blieb bei ihm und ist heute US-Außenministerin. Clinton unterstützt derzeit Präsident Barack Obama im Wahlkampf.

<Monika:>
Sie steht seitdem am Abgrund. Ein paar Jobs beim Fernsehen hatte sie und brachte erfolglos eine Handtaschen-Kollektion heraus. Doch kein Arbeitgeber will sie einstellen – ja, nicht mal ein Mann wagt es, sich offen zu ihr zu bekennen.

Damit ist natürlich das Bad End vorgezeichnet:
Zitat:Sie will ALLES auspacken, ohne Rücksicht. Dafür kassiert sie angeblich zwölf Millionen Dollar (9,2 Mio. Euro).
...
Nun, 17 Jahre nach Beginn der Affäre, sinnt die Ex-Praktikantin auf Rache. Rache, für die sie zwölf Millionen Dollar kassiert. Jetzt soll alle Welt wissen, was damals hinter den Mauern des Weißen Hauses ablief.
Erinnert irgendwie an andere Abzockerinnen. Sei ihr das Geld gegönnt. Was nur gegen den Strich geht, ist die Tatsache, dass sie für ihre Verfehlungen, denen ein ehrlicher Mensch zum Opfer gefallen ist, nun diesen an die Wand stellt. Wofür will sie denn eigentlich die Rache ? Hatte sie nicht anfangs den Rock geliftet?
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#6
(22-09-2012, 08:53)Petrus schrieb: Wofür will sie denn eigentlich die Rache ? Hatte sie nicht anfangs den Rock geliftet?

Na er ist immer noch oben und sie ist immer noch unten.
Und dabei hat sie für sich entschieden, dass das andersrum sein soll.
Und das hat er ihr einfach nicht ermöglicht.
Vielleicht musste sie im Pentagon ja sogar arbeiten. Obwohl das gar nicht ihrem selbsbestimmten Leben entsprach. Das schreit natürlich nach Rache.

Aber vielleicht ändert sich das ja, wenn erstmal die Quotenregel eingeführt ist. Dann wird alles gut und sie Präsidentin.
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