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Brainstorming zu Unterhalt & Wiedereinstieg in den Beruf
#1
Thema: Ich bin auf Grund einer Schmerzerkrankung berentet berentet und arbeite dran, wieder einem Beruf nachgehen zu können.
Letztendlich möchte ich Geld verdienen, um ein normales Leben mit meinem Kind und vielleicht einer neuen, lieben Frau führen zu können.

Hallo Leute,

ich brauche Eure Hilfe. Ich stecke in einer Sackgasse und ich sehe keinen Ausweg.

Ich werde versuchen, meine Geschichte möglichst übersichtlich erzählen. 



Vater(ich): Mitte 40, berentet (Schmerzerkrankung mit netten Begleiterscheinungen wie Depressionen), Einkommen Rente plus Grundsicherung ca. 1.100€; Altersrücklagen i.H.v. 35.000€ vorhanden. Bachelor in Betriebswirtschaftsehre, vorher Pflegekraft. Bescheidene Wohnsituation(35qm Sozialwohnung), Bescheidener Lebensstil. 

Mutter: Mitte 40, Beamtin; Nettoverdienst etwa 4.200€. Wohnt mietfrei.

Kind:
6 Jahre alt; lebt überwiegend bei Mutter.

Die Umstände der Schwangerschaft: Etwas mysteriös. Ich wollte mich damals trennen. Meine Ex war 39 Jahre alt und war frisch beamtet. Und wurde plötzlich ungeplant schwanger. Ich bin mir bis heute unsicher, ob das Absicht oder ein Unfall war. Ich thematisiere das aber nicht, das hilft Niemandem. Ich liebe mein Kind. 

Trennung: Ich habe dann mit der Schwangerschaft meine Ex in meine Wohnung in Bestlage geholt und mich dann irgendwann trennen müssen. Die Wohnung ist Eigentum meiner Eltern und das  ist ein Knackpunkt des Threads.  

Umgang: Funktioniert grösstenteils. Ich sehe mein Kind 3-4x die Woche.

Unterhaltsregelung & die Eigenwtumswohnung: Kompliziert. Meine Ex wohnt in einer Wohnung, die zur Hälfte mir und meinem Vater gehört. Dummerweise ist mein Vater als alleiniger Eigentümer eingetragen.
Die Absprache der Eigentumsverhältnisse war mündlich. Ich habe die Wohnung mit viel Geld(40.000€?) und jahrelanger Arbeit ausgebaut. Ich habe die Wohnfläche etwa verdoppelt, durch Umwandlung eines Spitzbodens zu Wohnnraum, 
Und da mein 90jähriger Vater meine Trennung nicht gut findet, hat er diese Absprache einfach zurückgenommen, um micht zu "erziehen". 
Wir reden seit 5 Jahren nicht mehr miteinander.

Somit befinde ich mich mit meiner Ex in einer Art Schwebezustand hinsichtlich des Unterhalts. 
Mein Standpunkt: Die Wohnung gehört zu 50% mir, mein Unterhalt ist durch Mietfreiheit ungefähr abgegolten.
Standpunkt meiner Ex: Die Wohnung gehört nur meinem Vater, ich müsse noch zusätzlich unterhalt zahlen.
 
Meine Ex hat versucht, das anwaltlich durchzusetzen, ist aber gescheitert. 

Gleichzeitig macht es für mich wenig Sinn, gegen meinen Vater juristisch vorzugehen: Ich habe keine Beweise. Ich habe alles durchforstet: Chats, Emails. Nirgends sind aussagekräfte Beweise in Hinsicht auf die 50/50 Absprache der Wohnung.
Niemals wieder mache ich sowas mündlich!
 

Jetzt zum Problem: 

Ich habe Hoffnung, dass eine OP meine Schmerzerkrankung in den Griff kriegen könnte.
Ich will mich dann selbstständig machen, als Berufsbetreuer.  

Verdienst sehr grob geschätzt bei 30 Wochenstunden: 2.500€ Netto.

Das Problem:
Der Selbstbehalt von 1600€.



Da kann ichs auch gleich mit dem Arbeiten gehen lassen und weiter von 1100€ leben. 
30 Wochenstunden arbeiten für 500€. 
Und vor Allem müsste ich für Gründung der Selbstständigkeit locker 10.000€ meiner Altersrücklagen investieren.
Dazu ein Rattenschwanz an weiteren Problemem wie Steuern, Buchhaltung, Krankenversicherung, Unterhaltsberechnung.

Ich bin sehr depressiv, weil ich von meinen 1100€ nicht normal leben kann. Damit kann ich weder eine nette Frau kennenlernen, noch meinem Kind was bieten, noch eine nette Wohnung beziehen oder reisen. 
Ich kann eigentlich gar nichts machen.

An besser bezahlte Jobs komme ich nicht, da die Erkrankung und die Berentung meinen Lebenslauf kaputt gemacht hat.  
 

Gegen die Depressionen bin ich schon in Therapie und nehme Medikamente, aber das nützt alles nichts: 
Ich mus aus dieser finanziell-beruflichen Sackgasse rauskommen. 
 


Ich sage es auch, wie es ist:

Ich habe wiederkehrende krasse Schmerzen und Depressionen. Meine Immobilie ist weg. Mein Kind muss sich für mich schämen. Ich würde mir eine nette Partnerin wünschen: Keine Chance. Ich würde mir einen Beruf wünschen: Lohnt sich finanziell kaum. Ich würde mir ein Familienleben mit meinem Kind mit Urlauben & co wünschen: Ist nicht drin.

Ich bin jetzt nicht suizidal oder so, aber gerade in der dunklen Jahreszeit habe ich schon ziemlich düstere Gedanken.


Habe Ihr Ideen, wie sich eine Berufstätigkeit finanziell lohnen könnte? Gibt es eventuell Möglichkeiten, den Selbstbehalt zu "erhöhen"?
Habt Ihr sonst Ideen? 
 


Danke Euch fürs Lesen.

Idee: Eine Möglichkeit gäbe es: Ich müsst mich mit meinem Vater aussöhnen. Ich bin mir sicher, dass er sich dann plötzlich wieder an meinen Teil der Eigentumswohnung erinnern würde. Damit wäre mein Unterhalt gedeckt.
Aber das fühlt sich "falsch" an. Mein Vater würde das nutzen, um mich zu "erziehen". Ich will mit Mitte 40 nicht mehr in der Abhängigkeit meines Vaters stehen.
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#2
Wer steht im Grundbuch als Eigentümer, oder welche Rechte oder Pflichten, Kredite sind dort noch zusätzlich eingetragen?
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#3
Du hast da eine ziemlich lange Ereigniskette aufgespannt. Aber eigentlich ist nur ein Punkt wirklich wichtig: Deine Gesundheit. Damit steht und fällt alles weitere. Als Schmerzmittel- und Antidepressaschlucker ohne Lebensfreude und Leistungsfähigkeit sind weitere Überlegungennur "was wäre, wenn" Spiele.

Deshalb konzentriere dich auf deine Gesundheit und mach dir nicht zu viele Gedanken über spätere Folgen! Eine OP, die helfen könnte? Super! Ich bin ziemlich sicher, dass weniger chronische Schmerzen auch günstig auf deine Depression wirken. Damit öffnen sich weitere Fenster. Aber wenn es nicht gelingt, die chronischen Schmerzen zu vermindern, sind weitere Planungen egal welcher Art hinfällig. Das frustriert dich nur zusätzlich, weil dir dir alles mögliche vorgenommen hast und nun wieder nichts geht.

Söhne dich mit deinem Vater aus. Lass dich nicht von diesen dummen Eigentumsspielen um die letzten Jahre mit ihm bringen. In diesem Alter ist man eben grantig und will noch gerne mitregieren, ein Rest von Macht und wichtig sein. Das ist menschlich. Du wirst vielleicht auch so. Rechtlich ist die Sache eindeutig, du kannst nichts nachweisen, das ist verschüttete Milch. Eine Wohnung kann man eben nicht durch ein Wort übertragen. Klammere die Wohnung aus. Wenn er stirbt, was mit 90 nicht mehr fern sein könnte, bist du sowieso mindestens Teilerbe, mindestens ein Pflichtteil gehört dir. Warum dann vorher noch rumrechten?
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#4
(17-08-2026, 19:28)p__ schrieb: Du hast da eine ziemlich lange Ereigniskette aufgespannt. Aber eigentlich ist nur ein Punkt wirklich wichtig: Deine Gesundheit. Damit steht und fällt alles weitere. Als Schmerzmittel- und Antidepressaschlucker ohne Lebensfreude und Leistungsfähigkeit sind weitere Überlegungennur "was wäre, wenn" Spiele.

Deshalb konzentriere dich auf deine Gesundheit und mach dir nicht zu viele Gedanken über spätere Folgen! Eine OP, die helfen könnte? Super! Ich bin ziemlich sicher, dass weniger chronische Schmerzen auch günstig auf deine Depression wirken. Damit öffnen sich weitere Fenster. Aber wenn es nicht gelingt, die chronischen Schmerzen zu vermindern, sind weitere Planungen egal welcher Art hinfällig. Das frustriert dich nur zusätzlich, weil dir dir alles mögliche vorgenommen hast und nun wieder nichts geht.

Söhne dich mit deinem Vater aus. Lass dich nicht von diesen dummen Eigentumsspielen um die letzten Jahre mit ihm bringen. In diesem Alter ist man eben grantig und will noch gerne mitregieren, ein Rest von Macht und wichtig sein. Das ist menschlich. Du wirst vielleicht auch so. Rechtlich ist die Sache eindeutig, du kannst nichts nachweisen, das ist verschüttete Milch. Eine Wohnung kann man eben nicht durch ein Wort übertragen. Klammere die Wohnung aus. Wenn er stirbt, was mit 90 nicht mehr fern sein könnte, bist du sowieso mindestens Teilerbe, mindestens ein Pflichtteil gehört dir. Warum dann vorher noch rumrechten?

Danke für deine nette Antwort.

Die Gesundheit bearbeite ich gerade und es besteht Hoffnung, die Schmerzen loszuwerden.

Die Depressionen loswerden BEVOR ich arbeite geht nicht - Denn Ursache und Wirkung sind vertauscht.

Ich müsste ein normales Leben mit Beruf haben, DANN hätte ich keine Depressionen mehr. 
Die Tagesstruktur eines normalen Lebens und die Wertschätzung eines Berufs würde meine Depressionen lindern.


An eine Aussöhnung mit meinem Vater des Erbe wegen habe ich gedacht - Aber das wäre scheinheilig. Ich will nicht wegen eines Erbes lächeln, das wäre moralisch falsch.
Es wäre in der Tat aber ein Ausweg aus meiner finanziellen Sackgasse. Das Erbe dürfte ein paar hunderttausend Euro umfassen - Das würde mir Puffer geben, um mir um Unterhalt keine Sorgen zu machen und mich in Ruhe in den Beruf zu begeben.

Es wäre theroetisch die Lösung, aber es wäre moralisch falsch. 
Ich bin so dermassen wütend auf meinen Vater. 

Ich habe....6? Jahre jeden verdienten Euro in diese Wohnung gesteckt. Ich hatte meine finanzielle Zukunft auf dieser Wohnung aufgebaut, zumal die Wohnung mit 190qm(!!) sehr groß ist. - Mein 50%Mietanteil hätte locker 1000€ sein können.

Statt dessen lebe ich eben...fast in Armut.

Ich bin sehr müde und niedergeschlagen und lege mich gleich ins Bett. Danke nochmal für die verständnisvolle Nachricht.

(17-08-2026, 19:11)hs89075 schrieb: Wer steht im Grundbuch als Eigentümer, oder welche Rechte oder Pflichten, Kredite sind dort noch zusätzlich eingetragen?

Die Wohnung läuft im Grundbuch auf meine Eltern. In der Tat habe ich einen Baukredit von meinem Konto aus getilgt.

Der Kredit lief aber auch tatsächlich auf den Namen meines Vaters. Er bekam schlichtweg die besseren Zinsen. 

Ich habe wirklich alles durchsucht und durchdacht: Ich habe wirklich keinen Nachweis.

Es gibt einen einzigen Zeugen für diese Absprache hinsichtlich der Wohnung: 

Ausgerechnet meine Ex. Wir kommen zwar ganz okay miteinander aus, aber das bestätigt sie mir niemals. Ich habs mehrfach versucht.

Ich fühle mich einfach ohnmächtig. Alles ist weg und ich kann nichts dagegen tun.
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#5
So wars eh nicht gemeint, es geht nicht um die Annäherung an den Vater zwecks Sicherung des Erbes, sondern um eine Normalisierung der Beziehung. Da hat Geld nichts zu suchen. Das Erbe würde ich überhaupt nicht ansprechen, das kommt oder eben nicht. Ganz von alleine. Und das hineingesteckte Geld nur am Rande, nicht anschuldigend. Der zimmert sich in dem Alter sowieso seine Realität zurecht und wird gar nicht mehr wissen, was dich wie getroffen hat.

Weniger Schmerz wird deinen Zustand verbessern, schon vor einem Beruf. Das wird dich natürlich nicht schwuppdiwupp emotional gesund machen, aber einige Steine, natürlich nicht alle, aus dem Weg räumen. Wie es tatsächlich weitergehen kann, wirst du erst merken wenn es mal soweit ist.

Zitat:Statt dessen lebe ich eben...fast in Armut.

Die Wohnung würde dich aber auch nicht schmerzgesund machen. Du hättest mehr Geld, aber nicht mehr Gesundheit und auch keinen neuen Beruf. Deine Barrieren liegen woanders. Und wenn es stimmt, was du sagst, lässt sich das verbessern. Das ist die Richtung, die weiterführt.

Zum Glück hast du auch keine Probleme mit
  • Kontakt zum Kind. Du scheint trotz allem ein präsenter Vater zu sein. Sehr gut.
  • Leider schlechte finanzielle Verhältnisse, aber doch die Grundbedürfnisse gedeckt, eine Basis die man dir nicht nehmen kann. Du hast auch keine Schulden und zahlst offiziell keinen Barunterhalt.
  • Das mit der nette "Frau kennenlernen", sei froh dass das nicht eingetreten ist, das gibt in deiner prekären Lage nur weitere Risiken. Wie bei allem anderen: Erst mal deine Gesundheit, alles andere nach hinten sortiert.

Also, es gibt auch was auf der Habenseite.
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#6
Wenn du jetzt von 1100,- lebst und dann mal angenommen 2500,- Netto hast, ich vermute mal Trotz Bereinigung mit Höherstufung bei Stufe 3 der DDT landest, zahlst du ca 485€ an Kindes Unterhalt.
Das wären dann mit etwa 2000€ Netto die dir zukünftig bleiben, mehr wie jetzt ... ? Oder habe ich etwas übersehen. Kenne mich mit Berentung aber auch nicht aus.

Ich kenne Schmerzen und Depressionen im Zusammenhang sehr gut, ich fühle da mit dir und es ist toll das du dich nicht aufgibst und nach Lösungen suchst und fragst.
Deine eigene Idee die du umschrieben hast, ist eine gute wie ich finde. Ich habe auch mit 40 Hilfe von Mutter bekommen im Sinne von ( fast Mietfrei wohnen ), obwohl diese Person keinerlei Stellenwert hat. Aber um diese Hilfe zu bitten und zu bekommen, hat für "etwas" Entlastung gesorgt. Ich habe Jahrelang nach Unterhaltsabzug von teils unter 1000€ gelebt, und es ging dadurch. Um Hilfe zu bitten ist manchmal schwer, und erfordert Überwindung, auch die eigenen Prinzipien sind da manchmal im Weg, aber vielleicht könntest du doch in dir, etwas bewegen, nicht der Abhängigkeit wegen, sondern der Zukunft wegen.

Vielleicht kannst du es schaffen, dich von dem Groll und der Wut zu lösen um die dadurch gewonnene Kraft in deine Gesundheit, respektive Zukunft zu investieren. Die Zukunft deines Vaters, um es vorsichtig auszudrücken, ist überschaubar. Er hat sein Leben gelebt. Und Menschen in dem hohen Alter, sind meiner Erfahrung nach eher selten umprogrammier- oder belehrbar. Einer müsste der "Klügere" sein, um je nach gewähltem Weg voranzukommen.

Ich habe mal einen Satz von einem Psychologen gehört in einer Reha Gruppensitzung, anderen Patienten gegenüber: Wer ist dafür verantwortlich das es mir gut geht ?
Ich fand diesen Satz so nachhaltig und prägend, das ich ihn manchmal selbst bei mir anwende, auch wenn es nicht immer gelingt.
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#7
Ich würde unbedingt versuchen, in´s Berufsleben zurück zu kommen. Das wird auch deiner psychischen Verfassung gut tun. Ein geregelter Tagesablauf und eine Beschäftigung, die dir im besten Fall Spaß macht. Es gibt wenig, was Depressionen mehr begünstigt als Arbeitslosigkeit / Berufsunfähigkeit. Und ja, du wirst dann Unterhalt bezahlen müssen, aber unterm Strich bleibt dir trotzdem deutlich mehr als jetzt. Und du würdest wieder in die Rentenkasse einzahlen. Wenn du jetzt mit Mitte 40 BU bist, steuerst du direkt auf die Altersarmut zu.
Schreib die Wohnung ab, wenn du nicht im Grundbuch stehst gehört sie dir nicht.
Bist du in Behandlung wegen der Depressionen? Ich hab das auch hinter mir.
Wart ihr verheiratet? Dann könnte deine Ex nämlich dir gegenüber unterhaltspflichtig sein bei dauerhafter Erwerbsunfähigkeit.
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#8
Ich kann dich verstehen . Eine 39 jährige die ihr halbes Leben sich daran gewöhnt hat, wann die Periode ist und wann der Eisprung ist, sollte wissen wann die fruchtbaren Tage sind .

Kann man denn aus der Rente einfach so wieder austeigen. ?
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#9
Halte Dich an die Tipps von "p". Die sind hier Gold wert. Zuerst kommt die Gesundheit ...

Andere Frage: gibt es nicht ein schönes Hobby oder eine Tätigkeit die Dir Spass macht und Dich nebenbei ablenkt für einen strukturierten Tagesablauf sorgt und / oder Dich auch unter Leute bringt?

damals als Schüler habe ich bei anderen Leuten die Computer repariert. Dafür gab es dann Scheine.
Was ich damit sagen will, es gibt auch Tätigkeiten die man "hobbymässig" machen kann und die in bar bezahlt werden.... ;-)

oder ich hatten einem bekannten geholfen, der ein Spezial-Umzugs- und Logistik Unternehmen hatte. Häufig durfte ich mich ums verpacken, transport und wieder Aufstellung wertvoller Kunst, Modelle, Gedöns kümmern. Ich war da immer sehr pingelig und übervorsichtig - im vergleich zu den Grobmotorikern in seiner Firma. Das wurde dann gut in Naturalien (Möbel) bezahlt.

Vielleicht fällt Dir etwas ein, was du gerne machst und sich als Gegenleistung monetisieren lässt. Ich meine als Hobby, nicht zum Gelderwerb. Und natürlich, der Spass sollte im Vordergrund stehen.

Ich hoffe, es kommt rüber, was ich damit schreiben will .... ;-)
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#10
Wie kommt Deine Schätzung von 2500 Euro Netto? Ist das überhaubt realistisch?
Auch wenn Deine Ex für Dich aussagt. Der Eigentum an einer Immobilie lässt sich nur über einen Notar übertragen. Das würde keinerlei Rolle spielen, wenn Sie Dir zustimmt.
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#11
Vielleicht geht es ihm auch um das viele Geld, das er reingesteckt hat:

(17-08-2026, 17:17)Tim1982 schrieb: Ich habe die Wohnung mit viel Geld(40.000€?) und jahrelanger Arbeit ausgebaut. Ich habe die Wohnfläche etwa verdoppelt, durch Umwandlung eines Spitzbodens zu Wohnnraum

Das ist ein altes Problem, auch zwischen nichtehelichen Paaren. Einer renoviert, dem anderen gehört die Wohnung. Nach der Trennung - Pech gehabt.

Da muss man klagen und viel nachweisen, was oft schiefgeht, eben weil man nur Schätzungen nenne kann, aber weder Arbeitsleistung noch Material noch nachweisbar sind. Die Basis ist "Ausgleich wegen Wegfalls der Geschäftsgrundlage" § 313 BGB.
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