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Plan Ausarbeitung zur Verbesserung meines Lebens
#1
Hallo,

Ich bin auf der Suche nach einem konkreten Schlachtplan um meine Situation zu verbessern. In der Zwischenzeit hab ich es soweit hinbekommen das ich meinen neuen Job halten kann. Meine PKontoerhöhung scheint zu greifen, da ich aufs Konto letzten Monat etwas über 1900 Euro hatte und auch drauf zugreifen kann. 

Theoretisch müsste ich an die UVK 598 Euro bezahlen. Was ich wahrscheinlich anfangen werde nächsten Monat sobald ich nen Plan hab wie ich ausgleichen kann. Dazu kommt jetzt ne Wassernachzahlung von knapp 400 Euro, die mir heut reingeflattert ist und mir unheimlich weh tut. Der Insolvenzverwalter will auch 166euro von mir nächsten Monat. Und ich weiß wirklich nicht wie ich das bezahlen soll alles. 

Jetzt ist die Frage... Was kann ich tun um die Situation besser zu machen. Jobcenter, wohnheld?! Was ist der beste Weg um mich etwas zu entlasten?

Um eure Hilfe würde ich mich freuen. 

Liebe Grüße
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#2
Es muss mehr Geld reinkommen oder weniger Geld abgehen :-)

Ich nehme doch an, Aufstockung und Wohngeld hast du längst probiert? Rechnungen abstottern, grau arbeiten, überreife Damen beglücken oder Enkel in Not simulieren, ein kleiner bezahlter Abenteuerurlaub in der Ukraine (fiel mir so ein bei deiner Wortwahl "Schlachtplan"), Dinge verkaufen, Grüne anpumpen...
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#3
(15-08-2026, 16:58)p__ schrieb: Es muss mehr Geld reinkommen oder weniger Geld abgehen :-)

Ich nehme doch an, Aufstockung und Wohngeld hast du längst probiert? Rechnungen abstottern, grau arbeiten, überreife Damen beglücken oder Enkel in Not simulieren, ein kleiner bezahlter Abenteuerurlaub in der Ukraine (fiel mir so ein bei deiner Wortwahl "Schlachtplan"), Dinge verkaufen, Grüne anpumpen...


Jetzt ganz ernsthaft. Ich schaff schon voll. Hab fast jedes Wochenende meine Kinder. Wie soll ich noch mehr Geld bekommen, wenn alles über meinem Freibetrag angezogen wird.
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#4
Naja, vielleicht nicht alles gleichzeitig machen, was vorgeschlagen wurde. Wohngeld und Aufstocken wäre zum Beispiel ohne zusätzlicher Stellung zu bekommen. Und auch die Ausgabenseite muss nicht Arbeit sein, ich schrieb "abstottern". Beispiel: Wassernachzahlung. Die Versorger sind normalerweise recht offen gegenüber Ratenzahlungswünschen, denn abstottern ist ihnen lieber wie zusammengebrochene Kunden, die dann gar nichts mehr zahlen. Es könnte sein, dass du diesen Riesenmehrbedarf an Wasser, der die Nachzahlung verursacht hat künftig besser in den Griff bekommst und bei der nächsten Rechnung es zu einer Zahlung an dich kommt, du bis dahin nur mässigen Raten blechst. 400 EUR sind immerhin je nach Wasserpreis 60-100 Kubikmeter, das ist der Jahresbedarf eines Paars.

Du hast ja einen neuen Thread ohne Vorgeschichte aufgemacht statt eine Situation fortzuschreiben, also nehme ich an dass vieles bei dir flexibel ist und alte Sachen nicht mehr gelten. Dann wären also vielleicht Neuverhandlungen mit der Unterhaltsvorschusskasse drin und auch der Insolvenzverwalter könnte gefragt werden, um Raten zu strecken?

Auch Mehrarbeit ist vielleicht nicht so ausgeschlossen. Manche Leute helfen hier älteren Mitmenschen im Garten. Wer da nur an vier Wochentagen eine Stunde nach Feierabend was gegen Bargeld tut, hat Bewegung an der frischen Luft und kommt auf 200-300 EUR pro Monat, die kein Insolvenzverwalter und kein Finanzamt und kein Jugendamt kennt. Als Dauerzustand sicher nicht toll, aber ein sehr mageres Jahr hilft es zu überbrücken.
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#5
Ich habe mal deine Daten Grob
in einen Aufstockungs Rechner eingegeben:

https://lohn24.de/buergergeld-aufstockun...ohnen=1600

Leider konnte man den Kindesunterhalt nicht dazu schreiben. Ich habe einfach den Kindesunterhalt auf die Miete drauf gepackt von 1000 € warm und das kam dabei heraus: knapp 600€ bekommst du vom Staat


Ist die Miete 800€ Warm dann wären es 400€
Und bei 600€ warm 200€
Hier sind noch nichtmal die umgangskilometer berücksichtigt .
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#6
(15-08-2026, 18:44)p__ schrieb: Naja, vielleicht nicht alles gleichzeitig machen, was vorgeschlagen wurde. Wohngeld und Aufstocken wäre zum Beispiel ohne zusätzlicher Stellung zu bekommen. Und auch die Ausgabenseite muss nicht Arbeit sein, ich schrieb "abstottern". Beispiel: Wassernachzahlung. Die Versorger sind normalerweise recht offen gegenüber Ratenzahlungswünschen, denn abstottern ist ihnen lieber wie zusammengebrochene Kunden, die dann gar nichts mehr zahlen. Es könnte sein, dass du diesen Riesenmehrbedarf an Wasser, der die Nachzahlung verursacht hat künftig besser in den Griff bekommst und bei der nächsten Rechnung es zu einer Zahlung an dich kommt, du bis dahin nur mässigen Raten blechst. 400 EUR sind immerhin je nach Wasserpreis 60-100 Kubikmeter, das ist der Jahresbedarf eines Paars.

Du hast ja einen neuen Thread ohne Vorgeschichte aufgemacht statt eine Situation fortzuschreiben, also nehme ich an dass vieles bei dir flexibel ist und alte Sachen nicht mehr gelten. Dann wären also vielleicht Neuverhandlungen mit der Unterhaltsvorschusskasse drin und auch der Insolvenzverwalter könnte gefragt werden, um Raten zu strecken?

Auch Mehrarbeit ist vielleicht nicht so ausgeschlossen. Manche Leute helfen hier älteren Mitmenschen im Garten. Wer da nur an vier Wochentagen eine Stunde nach Feierabend was gegen Bargeld tut, hat Bewegung an der frischen Luft und kommt auf 200-300 EUR pro Monat, die kein Insolvenzverwalter und kein Finanzamt und kein Jugendamt kennt. Als Dauerzustand sicher nicht toll, aber ein sehr mageres Jahr hilft es zu überbrücken.

Zu meinen Umständen... Privatinsolvenz bis Oktober 27. Unterhalt für zwei Kinder (598), Lohn circa 1930, Miete 700 mit Wasser, Strom 65.

400 Euro Wassernachzahlung sind für 2 Personen? Soll ich das beim Vermieter anfechten? Weil meine Wohnung läuft mit der unteren zusammen. Nur ein Zähler! Und unter mir wohnen 3 Köpfe. Ich denke der Vermieter hat vielleicht falsch gerechnet. Und die 400 müssen zum Vermieter. Ich könnte fragen ob dieir die Rechnung auf den nächsten Monat datieren. Dann hätte ich vielleicht beim Jobcenter die Chance das die das zahlen. 

Ich hab tatsächlichit KI Kleinanzeigen aufgegeben für alles mögliche. Damit ich nach der Schicht noch was verdienen kann. Aber hat sich bis jetzt niemand gemeldet. Wüsste nicht wo ich so einen Nebentätigkeit sonst herbekommen könnte. 


Ich hab noch nichts beantragt. Bin erst seit dem Monat aus dem Bürgergeld Bezug. Die haben mich natürlich auch Überzahlt. Obwohl ich gesagt hab die sollen nichts mehr schicken. Da kommt auch noch ne Rechnung. Bei denen hab ich auch noch ne Kaution offen und andere Restforderungen. Weiß halt nicht was mehr sinn macht bei mir. Und ob das Geld egal von Wohngeld oder Jobcenter dann überhaupt noch auf meinem Konto ankommen Wege der Pfändung. Wie hoch mein pKonto Betrag ist weiß ich auch nicht. Wo kann man das in Erfahrung bringen. 

Und zu wem geh ich am besten. Zu dem Insolvenzverwalter in Stuttgart. Oder gleich zu Caritas. Ich denke der Insolvenzverwalter wird eher auf der Seite der Gläubiger sein. Zu denen die UVK auch leider gehört. Die helfen mir nämlich garnichts. Die sind auch immer ziemlich unverschämt im Ton. 

Mir fällt bald die Decke auf den Kopf. Und ich weiß nicht wie ich da rauskomm, ohne zu sagen, "Leute ihr könnt auf euer Geld warten bis ihr schwarz werdet weil ich Zahlungsunfähig bin".

(15-08-2026, 19:58)Alimen T schrieb: Ich habe mal deine Daten Grob
in einen Aufstockungs Rechner eingegeben:

https://lohn24.de/buergergeld-aufstockun...ohnen=1600

Leider konnte man den Kindesunterhalt nicht dazu schreiben. Ich habe einfach den Kindesunterhalt auf die Miete drauf gepackt von 1000 € warm und das kam dabei heraus: knapp 600€ bekommst du vom Staat


Ist die Miete 800€ Warm dann wären es 400€
Und bei 600€ warm 200€
Hier sind noch nichtmal die umgangskilometer berücksichtigt .

Ich hab auch keinen Rechner gefunden der wirklich gut ist. Für keins der Gelder die ich beantragen kann. Wenn ich den was bekomme. Beim Wohngeld wär's mehr. Wenn der Rechner stimmt den ich gefunden hab.
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#7
Mal zu dem Wasser. Ich hab ja keine Zahlen, also Statistik und stochern im Nebel. In Deutschland kostet ein Kubikmeter (1000 Liter) Wasser im Durchschnitt rund 2,18 Euro für die Trinkwasserversorgung und etwa 2,20 bis 2,40 Euro für die Abwasserentsorgung. Die verbrauchsabhängigen Gesamtkosten (Mischpreis) liegen somit bei etwa 3,80 bis 4,50 Euro brutto pro Kubikmeter. Die Wasserrechnung kommt im allgemeinen einmal im Jahr, die 400 EUR Nachzahlung beruhen also gemessen an diesen Preisen auf einem Mehrverbrauch von rund 100 Kubikmeter Wasser.

Der durchschnittliche Wasserverbrauch in deutschen Privatwohnungen liegt bei rund 121 bis 125 Litern pro Kopf und Tag. Hochgerechnet auf ein ganzes Jahr entspricht dies etwa 44 bis 46 Kubikmeter. Quellenangabe spare ich mir, du hast die Rechnung vorliegen und kennst die Zahlen.

Wenn du nun also für 100 Kubik nachzahlen solltst, wurde dir ein satter Mehrverbrauch zugerechnet. Mir kommt diese Nachzahlung sehr unplausibel vor und das sollte es dir auch. Gehe der Sache nach. Die 400 EUR extra können nicht sein oder hast du dir einen Pool geleistet und öfter gefüllt?

Wenn man so knapp ist, sollte man JEDE Rechnung sehr genau prüfen, vor allem die mit so hohen Beträgen. Auch die anderen Verbrauchkosten, Strom zum Beispiel. Wenn der Vermieter einen Fehler bei einer so wichtigen Sache gemacht hat, steht auch seine sonstige Abrechnung in Frage. Es ist dein Geld, Du musst das prüfen!
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#8
In eine Badewanne passen ca 100 Liter rein . Selbst wenn man jeden Tag badet wird es schwer mit der Vorauszahlung und Nachzahlung das zu überbieten .
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