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Eine seriöse Anfrage kam, Studenten aus dem Fachbereich Psychologie an der DIPLOMA Hochschule, Onlinebefragung im Rahmen des Studiums:
Im Rahmen unseres Psychologiestudiums führen wir eine wissenschaftliche Onlinebefragung zu Trennungs- und Scheidungserfahrungen sowie zu persönlichem Wachstum nach belastenden Lebensereignissen durch.
Wir suchen volljährige Personen, die bereits eine bedeutsame Trennung oder Scheidung erlebt haben. Die Teilnahme ist freiwillig und anonym. Die erhobenen Daten werden ausschließlich zu wissenschaftlichen Zwecken verwendet.
Hier geht es zur Befragung:
https://www.soscisurvey.de/PWTrennung/
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Bin bis 50% gekommen, dann habe ich abgebrochen. Drehte sich bis dahin nur um persönliche Befindlichkeiten das fand ich recht eindimensional.
Die gesellschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen wurde nicht untersucht. Dabei wäre das doch der spannende Part.
Warum geht es vielen Trennungsvätern denn so schlecht? Na weil sie durchgehend diskriminiert werden und um Selbstverständlichkeiten wie den Umgang mit den Kindern bis zur Selbstaufgabe kämpfen müssen.
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Zielsetzungen gibts viele. Manchmal ist es halt die emotionale Enwicklung. Ist doch gut, wenn auch das mal Gegenstand einer Arbeit ist.
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Diploma - dort habe ich auch Mal studiert. Hat mir damals mein AG finanziert, bei dem ich heute auch wieder bin.
Die Fragen habe ich bis zum Ende geschafft. Bin mir nur nicht sicher, was sie da auswerten wollen. Aber jede Aufmerksamkeit für diesen Bereich ist goldwert.
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08-08-2026, 22:07
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08-08-2026, 22:08 von expat.)
@p
ich habe die befürchtung, dass dabei sowas wie “die armen männer leiden bei einer trennung viel mehr als die taffen frauen” herauskommt.
ohne einordnung in den gesellschaftlichen kontext ist sowas meiner meinung nach komplett witzlos.
dass zum beispiel mütter die väter ihrer kinder mithilfe üppiger staatlicher förderung nach der trennung noch über jahrzehnte drangsalieren können hätte ich in dem zusammenhang schon gerne beleuchtet.
ansonsten wird es halt ein gefühliges mimimi das bestehende ungerechtigkeiten nur weiter verstärkt.
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Jede Umfrage kann so konstruiert oder ausgewertet werden, dass einseitige Ergebnisse rauskommen, dass man Ergebnisse erhält die man vorher schon erhalten wollte. Dem zu entkommen, hiesse alles zu verweigern. Aber selbst daraus kann man erwünschte Ergebnisse konstruieren. Es ist also egal.
Männer, Trennungsväter gehören zu einer der Gruppen im Land mit der schlechtesten Presse, über die man die verlogensten Ansichten verbreitet, auf denen man beliebig rumtrampeln kann, wir haben also nichts zu verlieren. Unterhaltsversager, Mörder, Gewalttäter, wir kämen nicht klar mit Trennungen, pipapo. Das ist das Ausgangsniveau. Schwer, das noch zu unterbieten.
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(08-08-2026, 22:07)expat schrieb: @p
ich habe die befürchtung, dass dabei sowas wie “die armen männer leiden bei einer trennung viel mehr als die taffen frauen” herauskommt.
ohne einordnung in den gesellschaftlichen kontext ist sowas meiner meinung nach komplett witzlos.
dass zum beispiel mütter die väter ihrer kinder mithilfe üppiger staatlicher förderung nach der trennung noch über jahrzehnte drangsalieren können hätte ich in dem zusammenhang schon gerne beleuchtet.
ansonsten wird es halt ein gefühliges mimimi das bestehende ungerechtigkeiten nur weiter verstärkt.
Eine Kommentarfunktion wäre ganz gut gewesen, damit man etwas dazu schreibt.
Im Volksmund heißt es: auf Paarebene hat man versagt, aber auf Elternebene muss man weiter für das Kind da sein.
Hört sich erstmal ganz schön an, Aber neben den finanziellen Subventionen die expat richtig erwähnt hat,
werden Mütter auch noch mit Dauerumgang belohnt.
Ob Mütter ihre Kinder überwiegend von den Großeltern betreuen lassen, wird kaum kontrolliert.
Diese Abschiebung zu den Großeltern könnten Väter genau so durchziehen zum Beispiel.
Diese Ungerechtigkeit und zahlreiche andere Beispiele,
sind der Grund warum es Männern nach der Beziehung schlecht geht.
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Freie Textfelder sind kaum mit vernünftigem Aufwand verwertbar. Was in solchen Arbeiten oft stattfindet ist die Kombination mit Tiefeninterviews. Eine begrenzte Zahl von Leuten werden dann persönlich, länger und intensiver befragt. Zusätzlich zu der möglichst grossen Zahl von standardisierten und formalisierten Formularfragen.
Hier Beispiele zu Trennungsvätern, wo das so lief:
https://www.forschung-frankfurt.uni-fran...Kinder.pdf (von 2006).
Oder dort, läuft gerade, ihr könnt mitmachen mit Interview:
https://de.surveymonkey.com/r/7G2Y97D
Sowas kann auch laufen, Interviews mit den Kindern:
https://www.papa-mama-auch.de/zustandsbe...age-infos/ (die Fallberichte nur lesen, wenn man psychisch stabil ist)