Vor 5 Stunden
Hallo zusammen,
ich bin seit ca. 3 Monaten getrennt und würde gerne eure Einschätzung zu meiner bisherigen Vorgehensweise hören – was läuft gut, was würdet ihr anders machen?
Zur Situation:
Mehrere Kinder (4, 7 und 10 Jahre), Trennung Ende 2024. Der Scheidungsantrag wurde Ende 2025 zugestellt – ich habe zugestimmt dass das Trennungsjahr abgelaufen ist. Ich bin Vollzeitangestellter mit gutem Einkommen, meine Frau ist selbstständig und verdient seit 2025 ebenfalls gut – davor kaum Einkommen.
Betreuung:
Aktuell 3:11 Residenzmodell. Wir haben im Januar eine schriftliche Vereinbarung geschlossen die eine schrittweise Ausweitung auf 5:9 vorsieht. Ab Mai haben wir uns mündlich auf 4:10 geeinigt (Do bis Mo alle 2 Wochen). Ich bin aktiv in den Alltag der Kinder eingebunden – Sport, Wettkämpfe, Schulveranstaltungen.
Unterhalt:
Wir haben uns auf einen Barunterhalt unter dem Tabellenwert der Düsseldorfer Tabelle 2025 geeinigt – weil ich beim 4:10-Modell mehr Betreuung übernehme. Mehrkosten werden hälftig geteilt ohne Essensgeld.
Was ich bisher gemacht habe:
– Vereinbarung schriftlich fixiert (nicht notariell – bewusste Entscheidung)
– Kooperativen Kommunikationsstil gewählt
– Beratungsstelle gemeinsam angefragt
– Jugendamt noch nicht einbezogen – plane ich aber
– Auf Strafantrag verzichtet (auf Anraten meines Anwalts)
Meine offenen Fragen:
1. Ist 4:10 als Zwischenschritt zu 5:9 realistisch oder verliere ich damit wertvolle Zeit?
2. Wie haben andere Väter das Wechselmodell in einer Großstadt erreicht – welcher Weg hat funktioniert?
3. Hat jemand Erfahrung mit privaten Vereinbarungen vs. Jugendamtsurkunde – was ist empfehlenswert?
4. Wann ist der richtige Zeitpunkt das Jugendamt einzubeziehen? Gemeinsamer Termin im April geplant
5. Wie geht ihr mit schwankendem Einkommen bei der Unterhaltsberechnung um?
Über ehrliche Rückmeldungen – auch kritische – würde ich mich sehr freuen.
Danke und Grüße
ich bin seit ca. 3 Monaten getrennt und würde gerne eure Einschätzung zu meiner bisherigen Vorgehensweise hören – was läuft gut, was würdet ihr anders machen?
Zur Situation:
Mehrere Kinder (4, 7 und 10 Jahre), Trennung Ende 2024. Der Scheidungsantrag wurde Ende 2025 zugestellt – ich habe zugestimmt dass das Trennungsjahr abgelaufen ist. Ich bin Vollzeitangestellter mit gutem Einkommen, meine Frau ist selbstständig und verdient seit 2025 ebenfalls gut – davor kaum Einkommen.
Betreuung:
Aktuell 3:11 Residenzmodell. Wir haben im Januar eine schriftliche Vereinbarung geschlossen die eine schrittweise Ausweitung auf 5:9 vorsieht. Ab Mai haben wir uns mündlich auf 4:10 geeinigt (Do bis Mo alle 2 Wochen). Ich bin aktiv in den Alltag der Kinder eingebunden – Sport, Wettkämpfe, Schulveranstaltungen.
Unterhalt:
Wir haben uns auf einen Barunterhalt unter dem Tabellenwert der Düsseldorfer Tabelle 2025 geeinigt – weil ich beim 4:10-Modell mehr Betreuung übernehme. Mehrkosten werden hälftig geteilt ohne Essensgeld.
Was ich bisher gemacht habe:
– Vereinbarung schriftlich fixiert (nicht notariell – bewusste Entscheidung)
– Kooperativen Kommunikationsstil gewählt
– Beratungsstelle gemeinsam angefragt
– Jugendamt noch nicht einbezogen – plane ich aber
– Auf Strafantrag verzichtet (auf Anraten meines Anwalts)
Meine offenen Fragen:
1. Ist 4:10 als Zwischenschritt zu 5:9 realistisch oder verliere ich damit wertvolle Zeit?
2. Wie haben andere Väter das Wechselmodell in einer Großstadt erreicht – welcher Weg hat funktioniert?
3. Hat jemand Erfahrung mit privaten Vereinbarungen vs. Jugendamtsurkunde – was ist empfehlenswert?
4. Wann ist der richtige Zeitpunkt das Jugendamt einzubeziehen? Gemeinsamer Termin im April geplant
5. Wie geht ihr mit schwankendem Einkommen bei der Unterhaltsberechnung um?
Über ehrliche Rückmeldungen – auch kritische – würde ich mich sehr freuen.
Danke und Grüße

