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Vom Wechselmodell zum Residenzmodell
#26
Danke Dir - ich halte Euch auf dem Stand
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#27
Update:

- ich habe das ABR nach dem Umzug der Mutter zurück bekommen vom OLG
- gerichtlicher Vergleich im Umgang - Woche 1: Fr mittags . bis Mo. früh Woche 2: Donnerstag mittags bis Freitag Abend
- 14 kEU Anwaltskosten - war aufwendig mit häuslicher Gewalt seitens der Mutter für die sich niemand interessierte usw. -> nehmt euch Anwälte die RVG abrechnen, konnte meine in diesem Fall aufgrund des Aufwandes nicht - für einen Geringverdiener sind solche Verfahren jedenfalls nicht machbar
- ich wohne 5 min zu Fus von der Mutter entfernt und bin 50% im Home Office
- Top Bindung zwischen Sohnemann und mir - ich mache mir große Gedanken das er von alleine sagt das er nicht zu seiner Mama möchte, versuche es ihm positiv zu vermitteln
- Mutter ist weiterhin extrem aggressiv, beleidigend und Bindngsintolerant

Nächste Schritte:
- Umgang erweitern und Ferien/Feiertage regeln per Jugendamt - ein erneutes Rechtsschutzbedürfnis bekommen und dann im Amtsgericht ein Umgangsverfahren zur Doppelresidenz aufbauen, idealerweise mit Unterstützung des JA

Gruß
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#28
Gratulation zum erweiterten Umgang. War zwar sehr teuer erkauft, aber du hast die Ressourcen genutzt, die du hast. Ferien und Feiertage werden normalerweise hälftig verteilt. Hast du das im Verfahren auch vorgeschlagen? Die Mutter dann verweigert und deshalb nicht Bestandteil des Vergleichs?

Die halben Ferien/Feiertage sind normalerweise leichter zu erreichen wie der erweiterte Umgang, den du erreicht hast. Normalerweise. In meinem Fall war das beispielsweise vom ersten Tag an unmöglich und ich habe durchaus viel dafür unternommen. Der Richter, der das in zwei Verfahren verweigert hat, der ist heute übrigens Präsident des Amtsgerichts.

(13-11-2021, 00:03)stayFather87 schrieb: - Mutter ist weiterhin extrem aggressiv, beleidigend und Bindngsintolerant

Vielleicht überreisst sie es. Übrigens der häufigste Grund, wenn es für Mütter mal schiefgeht. Offenbar schafft sie es bereits, das eigene Kind damit abzustossen.

Fang nicht zu früh mit den nächsten Schritten an. Erst muss erwiesen sein, dass der Umgang in obigem Umfang auch funktioniert, dem Kind gefällt.
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#29
Danke Dir herzlich, wir müssen berücksichtigen das ich meinen Sohn mal im Wechselmodell betreute in einer anderen Stadt, dies ist alles Schadensbegrenzung nach dem Umzug der Mutter und sehr aufwendig. Ich denke ich werde mich in den kommenden Prozessen alleine vor Gericht vertreten, ich habe etliche Bücher gelesen zu den Themen und habe einen guten engen Berater mit dem ich die Schriftsätze ohnehin schon für die Anwältin mundfertig ausgearbeitet habe.

Richtig, die Mutter versperrte sich gegen eine hälftige Aufteilung der Ferien sowie jährlich alternierende Geburtstage und Feiertage. Dies werde ich nun versuchen über das JA einzusteuern.

Ich könnte hier noch Seitenlang über das Fehlverhalten der Mutter berichten, dies ist aber nicht Sinn der Sache - sondern gehört in einen neutralen Sachstands-Bericht für das Jugendamt.

Wir bleiben am Ball - wir bleiben Väter. Macht weiter - im Rahmen Eurer Möglichkeiten, bitte nicht jammern.

Nochmal ein Tipp an alle, die Mutter einfach in Ruhe lassen - nur die nötigste Kommunikation über das gemeinsame Kind - sonst kommen immer wieder neue Streits auf, die am Ende nur euren Kindern schaden.

Bitte nicht mehr an der Mutter klammern, die Beziehung hinter sich lassen ist wichtig - auch mit Hilfe eines Psychologen, wenn gewünscht.
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#30
(13-11-2021, 13:35)stayFather87 schrieb: Richtig, die Mutter versperrte sich gegen eine hälftige Aufteilung der Ferien sowie jährlich alternierende Geburtstage und Feiertage. Dies werde ich nun versuchen über das JA einzusteuern.

War das wiedererlangte gemeinsame ABR ein Beschluss gegen den Mutterwillen oder hat die Mutter den Gegenantrag nur zurückgezogen? Ersteres könnte ihren Respekt vor Gerichtsverfahren erhöht haben, wenn ausdrücklich gegen sie entschieden wurde. Rechne auf jeden Fall damit, dass auch die Feiertage wieder ein Gerichtsverfahren nötig machen. Oder du hast Glück und im Jugendamt ist jemand, der es schafft der Mutter die Realitäten der Elternschaft zu vermitteln.
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#31
(13-11-2021, 10:16)p__ schrieb: Die halben Ferien/Feiertage sind normalerweise leichter zu erreichen wie der erweiterte Umgang, den du erreicht hast. Normalerweise. In meinem Fall war das beispielsweise vom ersten Tag an unmöglich und ich habe durchaus viel dafür unternommen. Der Richter, der das in zwei Verfahren verweigert hat, der ist heute übrigens Präsident des Amtsgerichts.

Warst du am OLG oder nur im Amtsgericht @p__ ?

(13-11-2021, 13:50)p__ schrieb: War das wiedererlangte gemeinsame ABR ein Beschluss gegen den Mutterwillen oder hat die Mutter den Gegenantrag nur zurückgezogen? Ersteres könnte ihren Respekt vor Gerichtsverfahren erhöht haben, wenn ausdrücklich gegen sie entschieden wurde. Rechne auf jeden Fall damit, dass auch die Feiertage wieder ein Gerichtsverfahren nötig machen. Oder du hast Glück und im Jugendamt ist jemand, der es schafft der Mutter die Realitäten der Elternschaft zu vermitteln.


Das ABR forderte die Verfahrensbeiständin, sowie auch die Fortführung des Wechselmodells. Das OLG Hamburg entscheidet Wechselmodell Entscheidungen aber leider nicht im Sorgerecht sondern im Umgangsrecht. 

Die Mutter musste im Vergleich dem gemeinsamen ABR zustimmen, sie wollte es bis zuletzt verhindern - anwaltlich war sie sehr gut und aggressiv vertreten. Hätte sie dem Vergleich auch in Sachen ABR nicht zugestimmt, hätte die Richterin womöglich das ABR auf mich übertragen, dann hätte sie sich entscheiden müssen. Das ABR ist per Beschluss wieder auf beide Elternteile übertragen worden und kann in Zukunft noch sehr wichtig für mich werden, Stichwort Einschulung.
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#32
Amtsgericht. Der Richter hat nicht dagegen entschieden, sondern war vom Typ "untätig", er hat das auf eine Beratung abgeschoben, jeder Teilvorgang dabei endlos gedehnt so dass durch eine Entscheidung von der zwischenzeitlich eingetretenen Realität erledigt wird. Die Beratung hat nicht beraten, nach einem Jahr stand ich wieder ergebnislos auf Los. So drehte sich das durch die Jahre.

Die grössen Probleme entstehen für Kinder und Väter nicht durch offene Opposition, offener Kampf, offene Ablehnung. Am schwierigsten und teuflischsten sind die unmerklichen Tricks, die sanfte Sabotage, hintenrum betrügen, ungesehen manipulieren, eine zähe Teergrube schaffen in der man nicht vorankommt. Die schädlichsten Richter entscheiden nicht, sondern leiten um und verzögern. Die schwierigsten Exen kämpfen nicht sichtbar gegen dich, sondern sabotieren, hungern aus, hintertreiben, betrügen unsichtbar.

Ein Beispiel: Dir wird nicht der Umgang am lange und mühsam erreichten Mittwoch Nachmittag verweigert. Aber rein zufällig findet da plötzlich das Training in einer Sportart statt, auf die das Kind heiss ist oder heiss gemacht wurde. Das Kind sagt dir das selber. Gehst du der Sache nach, findest du seltsame Dinge. Zum Beispiel, dass der Verein, der das macht gar nicht der Verein am Kinderwohnort ist. Der hätte andere Trainingstermine. Es ist der Verein eines Nachbarorts, wo das Kind angemeldet wurde. Für sich gesehen eine kleine Sache und für sich gesehen oft überwindbar. Wenn das aber allgemeines Prinzip ist und ständig solche kleinen Sabotagetricks passieren, dann landest du in einer Teergrube, wo jede Bewegung Energie kostet und du trotzdem nicht rauskommst, sondern immer nur tiefer einsinkst.
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#33
Meine Erfahrungen im Amtsgericht waren nicht so gut - obwohl ich dort als Vater auch gehört wurde. Das OLG kam mir deutlich professioneller vor ! Ich würde immer wieder vor das OLG gehen. Das wäre es mir wert.

Zur Teergrube kann ich nur sagen - komm aus den 4 Wänden raus damit - gut aufschreiben - sachlich dokumentieren - es beim Jugendamt oder Elterngespräch zum Gespräch machen, die Ex muss mit ihrer Schande konfrontiert werden. Termine oder Umgänge die die Ex mit dem Kind machen möchte hat sie Bitteschön in ihrer Umgangszeit zu erledigen oder eine Ausweichmöglichkeit zu finden - ganz einfach - ansonsten hast du ein Rechtsschutzbedürfnis DU und DEIN Kind, ihr habt ein Recht auf Umgang und Liebe zueinander. Ich habe meine Ex wegen Körperverletzung angezeigt, sie musste vor Gericht deswegen, sie wird im Jugendamt auch ihr Fett weg bekommen und vor Gericht war ich auch nicht zimperlich mit ihr.
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#34
Der Weg zum OLG ist im Umgangsrecht leicht zu versperren. Etwa übers zurückschicken in Beratung oder über einleiten der beliebten gutaussehenden Vergleiche, die das Problem scheinbar lösen, dann aber nicht eingehalten werden. Sobald aber das Wörtchen Vergleich fällt, ist das OLG passe.

Trennungsväter in Umgangsverfahren gleich auf die OLG-Schiene zu setzen ist sowieso fahrlässig. Ohne Anwalt geht da auch nichts und der ist teuer. In der übergrossen Mehrheit der Fälle sind die Väter schon wegen Unterhalt und anderen Verwerfungen finanziell nicht mehr handlungsfähig, ich war auch pleite. Hier gibt es keine Spielräume.

Die Gerichte sind in Umgangsverfahren (und nicht nur da) ohnehin keine Lösung, sie spiegeln das zwar vor und kosten horrende Ressourcen. Gegen die obengenannte Sabotage hilft weder Amtsgericht noch OLG.

Zitat:Zur Teergrube kann ich nur sagen - komm aus den 4 Wänden raus damit - gut aufschreiben - sachlich dokumentieren - es beim Jugendamt oder Elterngespräch zum Gespräch machen, die Ex muss mit ihrer Schande konfrontiert werden.

Das setzt die irrige Annahme voraus, Jugendamt oder sonstige benannte Berater würden sachlichen Argumenten des Vaters zugänglich sein, eine Ahnung haben von dem was sie reden und schliesslich setzt es voraus, das ganze Geschwätz würde etwas bei der Mutter bewirken. Meistens ist das Gegenteil der Fall. Die Mutter bekommt auch noch grünes Licht von den "Expertinnen". Und der Vater solle mal in sich gehen und überlegen, ob der dem Kind wirklich die geliebte Sportart versauen will, weil er bockig auf Zeiten besteht, die einfach nicht mehr angemessen seien. Er könne ja auch stattdessen (beliebigen Mist einsetzen, garniert mit "flexibel" und "anders"). Und sobald das Kind mal gut in die Tricks eingespannt ist, hast du sowieso verloren. Dann sagt dir nicht mehr die Mutter, sondern dein Kind, dass es X oder Y nicht will.
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#35
Hi __p,

das ist einfach nur scheisse und fühle mit dir mit.
Meine Ex ist genau so ein ekelhafter Käfer, die versucht mich kaputt zu machen.
LG
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