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Auswandern Informatiker
#1
Hallo liebe Männer, 

ich bin zufällig auf dieses Forum gestoßen und hoffe auf eure Hilfe.
Also zu mir ich bin gerade noch im Master Studium für Informatik und habe einen zwei jährigen Sohn den ich nicht sehen darf. Habe ihn bisher wenn es hochkommt fünf mal gesehen und das auch nur im Besuchscafe. 
Wegen dieser Situation möchte ich nach dem Studium das Land ( Österreich)verlassen da ich es nicht einsehen für ein Kind zu bezahlen das ich nicht einmal sehen darf und wenn dann nur im Besuchscafe, welches auch kostenpflichtig ist.
Möglicherweise kann mir hier jemand weiterhelfen. 
Danke im Vorraus für eure Hilfe!

Was ich vergessen habe zu fragen ist welche Länder für meinen Fall am beste für mich geeignet sind...
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#2
Zu dem Thema "Unterhaltsflucht" verweise ich auf das umfangreiche Archiv vom Männermagazin.com und die Suchfunktion. Dort werden fast Alle Fragen beanwortet.
Ansonsten gilt, dass Österreich nicht zwingend verlassen werden muss, aber so ein kleiner Auslandsaufenthalt ist für den CV und den eigenen Kopf vielleicht auch nicht das Schlechteste.
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#3
Wegen der Unterhaltspflicht für 1!!!! Kind willst du das Land verlassen?
Was heißt, du "darfst" das Kind nicht sehen?
Hast du schon eine Umgangsregelung bei Gericht erwirkt?

V.
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#4
(28-05-2020, 07:32)Voldemort schrieb: Wegen der Unterhaltspflicht für 1!!!! Kind willst du das Land verlassen?
Was heißt, du "darfst" das Kind nicht sehen?
Hast du schon eine Umgangsregelung bei Gericht erwirkt?

V.

Die Umgangsregelungen, die deutsche Familiengerichte beschliessen, sind in aller Regel das Papier nicht wert. in Österreich wird dies nicht viel anders sein. Wenn Mutti den Kontakt zum Vater ihrem Kind verwehrt, ist alle Mühe vergebens. Wer will, kann natürlich Zeit, Geld und Lebensenergie verbrennen mit Anwälten, Gerichten und Gutachtern - um am Ende wieder da zu stehen, wo der Threadstarter heute steht.

Ein Rückzug in eine Gebiet ausserhalb der Reichweite der Justiz mag da verlockend erscheinen, ist aber mit ALLEN Aspekten zu betrachten. Ich kenne jetzt nicht die Situation in Österreich im Detail aber: der Kindesunterhalt ist der Anspruch des KINDES gegen den VATER. Wer keinen Unterhalt zahlt, schädigt nicht die Mutter, sondern das Kind. So das Verständnis der Juristen.
Wer also seinem Kind den Unterhalt vorenthält, begeht ein Eigentumsdelikt, das unterschiedlich geahndet wird. Deutschland hat hierfür den §170 StGB, der die Unterhaltpflichtverletzung unter Strafe stellt und u.a. Gefängnisstrafen vorsieht. Wenn es ähnliche strafrechtliche Vorschriften in Österreich gibt, so ist das zu beachten. Allerdings kann sich z.B. in Deutschland niemand strafbar machen, der nur den gesetzlichen Mindestunterhalt (ca. 135.- €/Monat) zahlt.

Als Informatiker, speziell in Österreich, würde ich mich um eine Anstellung bei MAGNA oder Voestalpine mit Tätigkeitsort im Ausland bemühen. Von dort aus den Mindestunterhalt zahlen und es damit gut sein lassen.
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#5
Ausserhalb der EU, ausserhalb spezieller Vereinbarungen die der Staat Österreich mit dem Land geschlossen hat. Ein wichtiger Schutz ist es, gar nicht erst gefunden zu werden. Geht aber auch nur 10 Jahre gut, spätestens dann braucht man einen neuen Ausweis.

Die Frage scheint mir aber eher auf Wunschträumen zu basieren statt auf Realisierbarkeit. Als Berufsanfänger ohne Sprachkenntnisse (in englischsprachigen Ländern gibts überall Durchgriff auf Unterhaltsflüchtlinge), ohne Kapital, Hauptsache weg, das sind Fantasien. Kann gelingen, aber dann musst du wenigstens so viel drauf haben, dass du die Fragen gar nicht gestellt hättest.

Ich würde erst mal zusehen, einen guten Berufsstart hinzulegen, wertvoller zu werden, Kenntnisse zu erwerben. Aus so einer Lage heraus gewinnst du erst Handlungsfähigkeit.

Als Normalverdiener ist ein der Unterhalt für ein Kind zu verkraften. Nicht schön, aber auch nicht gleich existenzbedrohend. Wenn du keinen Mist baust mit weiteren Kindern, neuen Pflichten obendrauf, wirst du das überleben.
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#6
Danke für die Antworten.
Natürlich ist en Kind zu verkraften und ich war auch schon vor Gericht one Anwalt aber die geben mir dann Auflagen wie zB. Besuchscafe, Elternberatung, Psychologen usw. das man aus eigener Tasche bezahlen darf. Als Student ist das nicht so einfach.....
Es ist ja nicht so das ich nichts getan hätte, aber es scheint mir gegen eine Wand zu laufen also gehe ich meinen Weg.
Ich habe nichts das mich hier halten kann und wie Dino schon gesagt hat wennn es funktioniert dann funkioniert es und wenn icht kommt man zurück und steht dort wo man angefangen hat.
Und ich bin mir schon bewusst das es nur ein Kind ist und ich werde dann auch gut verdienen, aber ich zahle nicht für ein Kind das ich nicht sehen darf.

Ich sage nur von nichts kommt nichts.
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#7
Ich wäre da mal vorsichtig. In deinem Bereich ist es nicht einfach, Lücken zu erklären. Wenn du nach dem Studium deinen "Fluchtversuch" machst und dann doch wieder zurückkommst, musst du in den Bewerbungen erklären, wieso der Herr Masterinformatiker drei Jahre lang auf den Philippinnen Paddelboote an Touristen vermietet hat. Und Fantasiegeschichten fliegen sowieso schnell auf. Kommt nicht gut, gar nicht gut.

Mich hat eine biografische Lücke nach dem Studium ins berufliche Verderben gerissen, hinzu kam damals eine wirtschaftliche Delle, so dass es generell nicht so einfach war, Jobs zu finden. Vorsicht vor Arroganz, dein Beruf kann auch ganz unerwartet plötzlich nicht mehr so gefragt sein bzw. die Löhne sinken, in Dellen sinken immer zuerst die Einstiegslöhne. Habe das zum Anlass genommen, komplett auf ein anderes Gleis zu wechseln. Der Übergang in die berufliche Etabliertheit ist eine zarte Pflanze, die viele Krankheiten bekommen kann.

Wenn du nicht zahlen willst, entziehe dich der Zahlung nicht wenn das Kind klein ist und das Risiko besteht, doch wieder zurück in den Rechtsbereich der Unterhaltsgreifer zu müssen. Da würde ich erst mal an meinen beruflichen Wert arbeiten. Am teuersten sind die Jahre vor der Volljähigkeit, die hohen Altersstufen. Ausserdem ist die Verjährung bis zur Volljährigkeit gehemmt, bis zu Volljährigkeit übernehmen aller Helfer den Unterhaltseinzug (auch international), bis Volljährigkeit bekommst du es auf jeden Fall sofort wieder mit laufendem Unterhalt zu tun.

Wenn es schwierig ist das Kind zu sehen und die Mutter sowieso etwas dagegen hat, halte dich nicht mit Besuchscafequatsch auf. Der Mutter steht es frei, das Kind zu dir zu lassen. Dir nicht. Deine Verantwortung für diese Situation legt bei genau 0,0%. Halte das aber auch konsequent durch, keine verquasten Hoffnung auf "später", keine neuen Versuche der Kindesmissbrauchs-Mutter doch noch hinterherzuzockeln. Kommt sie selber noch nach Jahren, ist das zu 95% nur der Versuch, an mehr Geld zu kommen.
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#8
Höre auf das was @P_ schreibt. Ein Kind ist machbar. Du ruinierst Dir dein Leben. Solange wie keine "Faxen" betrieben werden solltest Du an deiner beruflichen Karriere arbeiten und scheiß auf den Unterhalt f. 1 kind.
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#9
p___ hat schon viel zum generellen Mindset gesagt, hinschmeißen würde ich bei einem Kinder auch nicht. Auch wenn ich dein Grundargument verstehe - kein Kind, kein Geld. Leider läuft das so nicht.

Ich hab noch eine praktische Bemerkung:

Wenn Du Student bist hast Du doch das Geld nicht sonderlich dicke. Vielleicht verdienst Du auch, wenn man den Kinderunterhalt abzieht, weniger als der Selbstbehalt und hast dazu noch eine Menge Ausgaben für das Studium (Literatur, Mitgliedschaften, ständig neue Laptops und schnelles Internet, man ist ja Informatiker...). Vielleicht rechnet sich das alles so weit zusammen, dass Du Aufstocker im Sinne des KU wirst, und dann lässt Du den Unterhalt ganz locker von irgendeinem Sozialamt bezahlen und es kratzt Dich nicht die Bohne.

Wenn Du Kontakt zum Kind willst, dann mach den üblichen Dreisprung: Forder die Mutter auf, eine Umgangsregelung mit Dir abzustimmen, mit First. Bei scheitern weiter zum Jugendamt mit der gleichen Aufforderung. Dann kannst Du eine Umgangsregelung beim Gericht beantragen. Bist Du überhaupt der Vater?
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#10
(28-05-2020, 16:05)wuerzig schrieb: Bist Du überhaupt der Vater?
Und das als Schlusswort. Ich liege fast unterm Tisch... Sorry.  Big Grin Big Grin Big Grin

VM Cool
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#11
Eine Flucht aus Europa will gut vorbereitet sein. Neben dem nötigen Kleingeld benötigt man noch einen soliden Arbeitgeber für die ersten Jahre. Der Dino hat da eine prima Anleitung für geschrieben.

Gruß Pennfred


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#12
Wer aufgibt, hat schon verloren. In der Situation und mit dem Abschluss hast Du zwei Möglichkeiten weiterzumachen.

Heuer bei einer internationalen Beratungsfirma an, die Dich nach nirgendwo (Saudi Arabien, Nigeria, Südafrika ...) schickt und nutz die Zeit, Erfahrungen zu sammeln. Mach nicht den Fehler, einfach loszufliegen, um in irgendeinem Touristengebiet Drinks zu servieren. Berufsbezogene Erfahrungen sind eine Währung für sich, die sich später mehr als auszahlt.

Oder zieh nach Deutschland, Polen, Frankreich (nicht Spanien oder Schweiz!) etc., um der rigiden Situation in Österreich zu entgehen, und lass Dich von irgendeiner Firma anstellen, die Dir ein mäßiges Einkommen bezahlt aber den Rest in Form von Sachleistungen stellt (Wohnung, Auto, etc). Dann kannst Du den Unterhalt für ein Kind locker zahlen und stehst nicht da, wie jemand, den man mit allen möglichen Zusatzleistungen noch beliebig schröpfen könnte. Ist zwar nicht optimal, aber im Laufe der Zeit siehst Du, wie sich die Sache entwickelt und bessere Lösungen tun sich auf.

Egal wie - am Ende kommt es nicht aufs Anfangskapital, sondern auf Deine Persönlichkeit an. Es gibt Leute, die mit nichts außer ein paar Sachen in einer Plastiktüte angefangen haben und sehr erfolgreich wurden. Andere schaffen es, jedes Jahr einen ererbten 6-stelligen Betrag zu verbrennen, ohne je irgendetwas zustande zu bekommen. Vor allem würde ich nicht auf diese Schnellschusskanonen hören, die jedem raten '(los) zu flieh(g)en' und dann irgendwo in Thailand landen, um zu sehen, dass sie da auch nichts erreichen - in Sachen Kindesunterhalt kommt die Rechnung dann einfach später. Den vollen Ärger, wenn Aufenthaltsermittlungen, Pfändungen nach Rückkehr, Haussuchungen oder Beugehaft zuschlagen, wirst Du nie erfahren. Bei Dir gehts darum, den Wert Deines Studiums zu erhalten und weiter auszubauen. Dazu brauchst Du Verbündete, die Du nicht auf windigen Webseiten oder bei Kamikaze-Unterhaltsverweigeren findest.

Übrigens würde ich davon abraten, mit dem Kind eine Beziehung aufzubauen. Die Mama will offensichtlich nicht und damit werden die Probleme und Kosten nur noch höher, ohne dass Du jemals eine zufriedenstellende Situation erreichts. Aber alles ist steigerungsfähig, wenn Dir die Mutter nach dem ersten unbeaufsichtigten Umgang noch sexuelle Übergriffe anhängen will. Das Kind lebt in seiner Mama gesteuerten Bewussteinsblase und das wirst Du nicht ändern. Am besten, Du siehst den Unterhalt als Strafsteuer für einen dämlichen Fehltritt an.
https://www.reddit.com/r/Trennungsfragen/
https://t.me/GenderFukc
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#13
" Am besten, Du siehst den Unterhalt als Strafsteuer für einen dämlichen Fehltritt an. "

Das Wort zum Sonntag.

Treffender kann man es nicht sagen - wobei ein mittlerer fünfstelliger Betrag (bis zur Großjährigkeit des Kindes) schon heftig ist. Ich weiss aus dem Stehgreif keine Straftat, die ähnlich hoch geahndet wird......

andererseits bekommt man für 50.000 - 60.000 Euro auch nur noch ein PKW der gehobenen Mittelklasse.
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#14
(29-05-2020, 07:44)Austriake schrieb: " Am besten, Du siehst den Unterhalt als Strafsteuer für einen dämlichen Fehltritt an. "

Das Wort zum Sonntag.

Treffender kann man es nicht sagen - wobei ein mittlerer fünfstelliger Betrag (bis zur Großjährigkeit des Kindes) schon heftig ist. Ich weiss aus dem Stehgreif keine Straftat, die ähnlich hoch geahndet wird......

andererseits bekommt man für 50.000 - 60.000 Euro auch nur noch ein PKW der gehobenen Mittelklasse.

Das ist zu kurz gedacht.

Je nach eigenem Gehalt und Ausbildungslaufbahn des verursachten "Schadens" sind es >€100k. Dazu kommen die entgangenen Gewinne (Zinsen, Dividenden, Kurssteigerungen) wenn man diese Zahlungen weder an die Mutti zahlen musste noch selbst verkonsumiert hätte, sondern langfristig investiert hätte. Das würde dann in Summe ca. dem Gegenwert einer DHH in Deutschland oder einer gehobenen Ferienwohnung in Spanien entsprechen, in der man dann im Alter mietfrei wohnen könnte.

Grüße

Lullaby
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#15
(28-05-2020, 16:05)wuerzig schrieb: Ich hab noch eine praktische Bemerkung:





Wenn Du Student bist hast Du doch das Geld nicht sonderlich dicke. Vielleicht verdienst Du auch, wenn man den Kinderunterhalt abzieht, weniger als der Selbstbehalt und hast dazu noch eine Menge Ausgaben für das Studium (Literatur, Mitgliedschaften, ständig neue Laptops und schnelles Internet, man ist ja Informatiker...). Vielleicht rechnet sich das alles so weit zusammen, dass Du Aufstocker im Sinne des KU wirst, und dann lässt Du den Unterhalt ganz locker von irgendeinem Sozialamt bezahlen und es kratzt Dich nicht die Bohne.




Genau das Gleiche habe ich bereits versucht. Ein Computer, Ausgaben für Literatur, Studentenbeiträge werden nicht berücksichtigt.



PC: "Bei der Anschaffung des PCs für Studienzwecke ist für uns eine unterhaltsrechtliche relevante Berücksichtigung nicht ersichtlich. Gegebenenfalls können Sie noch eine Bestätigung Ihres Professors über die notwendige private Anschaffung und das Nichtvorhandensein entsprechenden Equipments an der Universität vorlegen, jedoch wird sich diese Position im Endeffekt nicht auf die Forderung des Unterhalts auswirken."



Studienbeiträge: "Sollten die Fahrtkosten ermittelt werden können, kann auch der Studentenwerkbeitrags anerkannt werden." - Hier möchte das JA die konkrete Adresse des Arbeitsgebers. Warum die Anerkennung von Studienbeiträgen davon abhängt, ist für mich wie so oft ein Rätsel und ein krankes Abenteuer.




1. Such dir einen guten Job, als Informatiker kanns du mit 65.000+ einsteigen, dein Bruttolebenseinkommen wird bei 40 Jahren Arbeit vermutlich zwischen 3.5 und 4.5 Mio. betragen.

2. Vergiss das Kind, auch wenn du am Ende auf einem Betrag zwischen 100.000-140.000€ kommen wirst - der Kampf ist hoffnungslos und der Betrag angesichts deiner Verdienstmöglichkeiten zwar ärgerlich, wird dich aber in keinster Weise umbringen. Wichtig: Erarbeite dir einen eigenen Wertekodex, mit dem du gut leben kannst.


3. Melde dich für internationale Projekte, so kommst du auf andere Gedanken und beschäftigst dich nicht mehr mit der Thematik.


4. Solltest du dein erstes größeres Gehalt haben, dann versuche den Unterhalt zu minimieren (Altersvorsorge voll ausnutzen 23%, hohe berufliche Aufwendungen v.a. Fahrtkosten, ec.).


5. Mach dir ein geiles Leben und genieße jeden Moment, der sich dir bietet (reduziere aber das Risiko, nochmal einen Fehler zu machen...).
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#16
Unterhalt für ein Kind ist quasi nichts. Deshalb in eine noch ungewissere Zukunft davonzulaufen ist mit Verlaub den Aufwand, der dabei entsteht, nicht wert. Was ich machen würde, ist den Trennungs- und Betreuungsunterhalt auszusitzen.
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#17
Neben dem Unterhalt kommen bei einer schwierigen Mutter weitere Kosten dazu. Anwälte, Gericht, Beratung, Mehrbedarf,.... Die Opportunitätskosten nicht zu vergessen. Die ganze Energie, die Du vergeudest, in der Du eigentlich Geld verdienen oder über Geschäftsideen nachdenken könntest.

Die Flucht ins Ausland oder mindestens eine neue Stadt ist also wegen den Opportunitätskosten meiner Meinung nach richtig. Was den laufenden Unterhalt betrifft kannst Du Dich klein rechnen und sperrig zeigen. Die Zeiten um ungestört untertauchen zu können, sind leider wegen Deiner Zunft so ziemlich vorbei.
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#18
(30-05-2020, 14:28)NurErzeuger schrieb: Unterhalt für ein Kind ist quasi nichts. Deshalb in eine noch ungewissere Zukunft davonzulaufen ist mit Verlaub den Aufwand, der dabei entsteht, nicht wert. Was ich machen würde, ist den Trennungs- und Betreuungsunterhalt auszusitzen.

Naja, quasi nichts ist es nun auch wieder nicht.

Aber trotzdem hast Du meiner Meinung nach recht.

EIN Kind kann auch ein "Normalverdiener" normalerweise ohne größere finanzielle Probleme stemmen.
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#19
Kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen:

Jetzt ist nicht die Zeit Kamikaze zu spielen. Jetzt steht der Berufseinstieg an. Eine Krise zieht auf. Versuche jetzt schon, irgendwo reinzukommen als Student. Mach dich dort, wo du einen Job findest möglichst unersetzlich. Dann kannst du die Kosten für das eine Kind locker wegstecken.
"aber ich zahle nicht für ein Kind das ich nicht sehen darf."
Dies ist einfach die Reaktion auf eine - berechtigte!!! - Kränkung. Nur musst du dann eins sehen: Die Hexe bestimmt dann mit ihrem Missbrauch (dem Kind den Vater nehmen) DEIN Leben. Vergiss das nicht.
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#20
(01-06-2020, 11:09)Othmar schrieb: Dies ist einfach die Reaktion auf eine - berechtigte!!! - Kränkung. Nur musst du dann eins sehen: Die Hexe bestimmt dann mit ihrem Missbrauch (dem Kind den Vater nehmen) DEIN Leben. Vergiss das nicht.

DAS ist ein besonders wichtiger Aspekt!
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#21
Bereitschaft zum Kampf gegen das Frauenimperium des Bösen ist immer lobenswert. Deshalb meine 5 cent dazu:

1. Ums Zahlen kommst du nicht drumherum, so oder so. UVH mindestens sonst droht Knast!

2. Auswandern ist sehr gute Idee solange du in deiner Zunft bleibst. Voraustzung du bist jung, mobil und nicht an ein Ort gebunden. Du musst damit rechnen dein Aufenthaltsland oft ein paar Jahre zu wechseln. Zur Motivativation:
- Du laesst sich am einfachsten in einem EU Land anstellen ohne dort angemeldet zu sein. Es wird ein bis mehrere Jahre dauern bis man dich dort findet.
- Kommt die Pfaendung gehst du zuruck nach Osterreich, Deutscland oder Schweiz. Arbeitest dort ein oder paar Jahre.
- Deine Beweglichkeit werden bald die internationale Headhunter zu schaetzen wissen, glaub mir!
- Wiederhole die vorherigen Schritte bis die Helferindustrie kappiert, dass bei dir nichts zu holen gibt.
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#22
Zitat:Auflagen wie zB. Besuchscafe, Elternberatung, Psychologen usw. das man aus eigener Tasche bezahlen darf

... Psychologische Beratung für dich?
Sag bloß, man dichtet dir ne psychische Erkrankung an?
Könntest du als Steilvorlage nehmen, um deine Arbeitsfähigkeit zeitlich (und finanziell) zu beschränken oder ein Dauerstudium (mit geminderter Zahlungsfähigkeit) zu rechtfertigen. Wenn die Familienhobbyrichterpsychologen bei Gericht das schon so sehen ... Angel

Ansonsten:
Schade, dass du (verständlicherweise) den Kontakt zu deinem Kind abbrechen gedenkst. Es steckt auch eine riesen Chance darin, bis er volljährig ist ein unschlagbares Papa-Kind-Verhältnis aufzubauen. Ein Kind, welches dann deine Bemühungen zu schätzen weiß, wird dir anschließend etwaige Unterhaltsrückstände gern verzeihen. Oder sich vorher bereits mit der Mutti zerstreiten, um zu dir ziehen zu können. Dann darf Mutti die Schecks ausstellen, nicht mehr du. Die Chancen stehen hier besser, als vor Gericht zu gewinnen.
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#23
Ein Informatiker kann sehr gutes Geld als Freiberufler verdienen. Wenn man nicht zu lange bei einem Kunden sitzt, ist man auch schlecht auffindbar und greifbar. Remote - z.B. aus einem sonnigen Land ohne UH-Abkommen mit Ö - ist in IT sehr verbreitet, vor allem nach Corona.

Allerdings braucht man schon etwas Erfahrung, die man am besten in einer Festanstellung sammeln sollte. Gern im Ausland)
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#24
Ich kann dir als ITler sagen, eine längere Auszeit direkt nach dem Studium ist so wie gar kein Studium. Ich würde dir empfehlen, nach dem Studium dir deine Sporen zu verdienen und dann aber eine Freiberufliche Tätigkeit anzustreben, da lässt sich der Verdienst besser verschleiern und wenn du dann die Gehälter jenseits der 100k machst irgendwann aber offiziell nur 50-60 verdienst mei dann jucken dich die paar hunderter für den Unterhalt nicht und dein Leben ist entspannter. 

Ich hatte mich ja auch mal eingehender mit dem Thema beschäftigt weil ich mit meinen 4-5k netto in Deutschland bei 1-2 Kindern so viel abdrücken müsste das sich aus meiner Sicht arbeiten nicht lohnen würde (war nur ein Gedankenspiel für den Fall eines Unfalls auch wenn ich peinlichst auf Verhütung achte) und ohne dir selbst argen Schaden zuzufügen geht das fast nicht, als ITler zwar durchaus möglich aber eben nicht ohne Schaden, dem gegenüber steht eine kleine Finanzielle Verpflichtung die du im Zweifel locker wegstemmst.


Ich würde da an deiner Stelle auf P. hören, Flucht und alles an die Wand lohnt hier IMHO nicht. Mach dich Emotional frei vom Kind und vor allem lass dich nicht zum deppen machen, das macht mein Nachbar hier der darf sein Kind 1 mal die Woche sehen und wenn Sie halt grad was vorhat sprich er ist ihr kostenloser Babysitter und muss den Bückling machen dann doch lieber bissl Geld abdrücken und seine Ruhe haben.
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#25
Das ist der springende Punkt....leider machen sich zu viele Väter zum Volltrottel, um das Kind zu sehen, wenn es der Mutter in den kram passt....dann lieber abseilen, die paar Kröten zahlen und als Le(h)ergeld abstempeln.
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