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Aufstockung ALG2
#1
Big Grin 
Hallo alle miteinander. Derzeitige situation Zahle für zwei Kinder Unterhalt vom ALG1 und stocke mit ALG2 auf, das ganze seit 2 Jahren. (Umschulung machte es möglich).
Ab nächsten Monat endet das ganze und es bleibt nur noch Hartz4, aber mein sohn wird zu mir ziehen . Der §11 der hartz gesetze besagt das vom einkommen der tittulirte unterhalt abgezogen wird. Da mein sohn zu mir zieht werde ich unterhalt und kindergeld erhalten , was ja für das jobcenter Einkommen ist.
Von diesem Einkommen werde ich dann Unterhalt für meine Tochter zahlen, und hoffen das das jobcenter dieses so akzeptirt in ihrer berechnung, und den unterhalt vom einkommen wieder abzieht.
Meint ihr das wird so funktionieren , bis ich Arbeit gefunden habe , was ja wegen Corona kein Problem sein dürfte  ironi off
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#2
Eher nicht. Der Unterhalt den du für deinen Sohn bekommst, hast du für ihn verwenden. Das Geld musst du zu allerst treuhänderisch als sein Erziehungsberechtigter entgegennehmen und in seinem Sinn zu verwenden. Was du dann machst, also im Gegenzug von dem Geld selbst Unterhalt für das zweite Kind zahlst oder abstotterst, ist deine Sache, kann eh keiner kontrollieren. Nur wird nie der Bedarf eines Kindes mit dem eines anderen aufgerechnet, da beide Kinder nicht dieselbe Rechtspersönlichkeit inne haben.
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#3
Danke IPAD3000 mit dieser Antwort hatte ich gerechnet, aber naja dann werde ich mir halt einen teilzeit job suchen und davon dann den Unterhalt zahlen.
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#4
Guten Morgen,

gemeint ist dabei tatsächlich Einkommen aus einer Erwerbstätigkeit.
"Du Mama. Wenn Papa tot ist kauf ich mir meinen eigenen Ponyhof!" - CosmosDirect Lebensversicherung, 2007

Quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/Vater
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#5
[quote="Sixteen Tons" pid='203451' dateline='1590390241']
Guten Morgen,

gemeint ist dabei tatsächlich Einkommen aus einer Erwerbstätigkeit.
[/quote


Alg1 oder auch Krankengeld geht aber
auch ]
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#6
(25-05-2020, 09:31)Kaymueller schrieb: Alg1 oder auch Krankengeld geht aber
auch ]

Bei Krankengeld nein, das ergibt sich auch aus der Rechtssprechung (z. B. LSG Baden Würtemberg Az. L 3 AS 5594/09 v. 13.10.2020).
Bei ALG I bin ich mir nicht sicher. Vielleicht hat hier ja jemand anderes Erfahrung mit der Kombination ALG I aufstocken mit ALG II.
"Du Mama. Wenn Papa tot ist kauf ich mir meinen eigenen Ponyhof!" - CosmosDirect Lebensversicherung, 2007

Quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/Vater
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#7
(25-05-2020, 10:14)Sixteen Tons schrieb:
(25-05-2020, 09:31)Kaymueller schrieb: Alg1 oder auch Krankengeld geht aber
auch ]

Bei Krankengeld nein, das ergibt sich auch aus der Rechtssprechung (z. B. LSG Baden Würtemberg Az. L 3 AS 5594/09 v. 13.10.2020).
Bei ALG I bin ich mir nicht sicher. Vielleicht hat hier ja jemand anderes Erfahrung mit der Kombination ALG I aufstocken mit ALG II.

Ich beziehe seit juli 2017 ALG1 und bediene davon die unterhaltstittel. Das jobcenter zieht den Betrag vom alg1 ab und stockt mit hartz4 auf.
Dieses geht leider nur noch bis nächsten monat da die umschulung endet.
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#8
Wenn das ALGI wegfällt, dann geht nur der Weg über einen Nebenjob. Aus reinen Sozialleistungen neben ALG I wirst du den Titel
dann nicht mehr absetzen können.
"Du Mama. Wenn Papa tot ist kauf ich mir meinen eigenen Ponyhof!" - CosmosDirect Lebensversicherung, 2007

Quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/Vater
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#9
Ja wissen viele nicht, dass ALG1 ja ebenso als Einkommen angesehen wird, dessen Rest nach Abzug des Unterhalts wieder mit ALG2 ergänzt werden kann.
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#10
(25-05-2020, 17:50)NurErzeuger schrieb: Ja wissen viele nicht, dass ALG1 ja ebenso als Einkommen angesehen wird, dessen Rest nach Abzug des Unterhalts wieder mit ALG2 ergänzt werden kann.

Das Lustige dabei ist das dir das auch keine Rechtsanwalt erzählt...oder hat hier irgendjemand schon gehört das ein Anwalt oder das Gericht zu dir sagt geh Aufstocken...
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#11
Arminius, Du hast Recht!

"Lustig" ist auch, das man dann im reinen ALG II-Bezug schön weiter Unterhaltsrückstände aufbaut. Denn mit einer Reduzierung oder Streichung dieser -wie viele bis die meisten glauben- aufgrund von ALG II-Bezug ist eher nicht bis gar nicht und überhaupt nicht zu rechnen................
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#12
(25-05-2020, 18:02)Arminius schrieb:
(25-05-2020, 17:50)NurErzeuger schrieb: Ja wissen viele nicht, dass ALG1 ja ebenso als Einkommen angesehen wird, dessen Rest nach Abzug des Unterhalts wieder mit ALG2 ergänzt werden kann.

Das Lustige dabei ist das dir das auch keine Rechtsanwalt erzählt...oder hat hier irgendjemand schon gehört das ein Anwalt oder das Gericht zu dir sagt geh Aufstocken...

Die Rechtsanwälte und Gerichte sagen es einen nicht ,aber ich sagte es damals meiner Anwältin und ich würde es jedem Richter der mich weiter in die Armut oder Totarbeit schicken will an den kopf hauen. Ich liebe die Aufstockerei und einen kleinen job werde ich schon finden
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#13
(25-05-2020, 18:50)Gast1969 schrieb: "Lustig" ist auch, das man dann im reinen ALG II-Bezug schön weiter Unterhaltsrückstände aufbaut. Denn mit einer Reduzierung oder Streichung dieser -wie viele bis die meisten glauben- aufgrund von ALG II-Bezug ist eher nicht bis gar nicht und überhaupt nicht zu rechnen................

Ich wurde trotz seit 7 Jahren andauernder Aufstockung für Kind 2 zu vollem Unterhalt verurteilt, weil dem Beistand nach 8 Jahren aufgefallen ist, dass das arme Kind ja nur Unterhalt in Höhe von UVG bekommt. Also ich habe nachgewiesen, dass ich bereits seit 7 Jahren lückenlos wegen Unterhalt aufstocke, hat den Richter aber nicht interessiert, weil man könne ja mehr verdienen. Das Ganze ist schon ziemlich absurd, zumal Mutti seit 8 Jahren ALG2 bekommt. Ich kenne einen Vater, der seit vielen Jahren aufgrund von Krankheit Sozialhilfe bezieht, dennoch wurde er zu Mindestunterhalt verurteilt. Man muss allerdings dazu sagen, dass das einzige, was bei ihm noch temporär zweimal im Jahr funktioniert, sein ... ist. Der restliche Körper besteht aus künstlichen Teilen wie e.g. sogar Titan im Nacken, künstliche Hüften, etc.
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#14
(26-05-2020, 09:45)NurErzeuger schrieb: ...hat den Richter aber nicht interessiert, weil man könne ja mehr verdienen. 

Totschlagargument !  Staatsanwalt: "Sie hätten doch eine Abänderungsklage durchführen können !" Da lacht sogar ein Strafrichter und sagt : "Auf das Niveau steigen wir hier nicht ab!"
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#15
Angry Angry Angry
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#16
Neue Idee ,da ich mit der exe einigermaßen kann wüede doch auch die möglichkeit bestehen das wir beide jeweils für das kind das bei dem anderen lebt uhv beantragen ,da überall uhv vorrangig vor anderen leistungen sind. Wir würden angeben das mein sohn regelmäßig bei meiner ex ist und meine tochter dauernd bei mir. Oft auch beide bei mir und auch bei ihr. Wir wohnen nur fünf minuten fußweg auseinander. Somit müßte die uhvstelle den uhv ablehnen. Damit wären die anderen sozialträger mit im boot, bei der exe wohngeld und bei mir hartz. Somit keine schulden beim jugendamt. exe hat 1100 netto minus 150 fahrtkosten , ich habe nur hartz. Reell ist es die letzten drei jahre so dass ich jedes we beide kinder habe und in der woche kommen sie auch öfters mal vorbei. habe gestern schon mal mit dem jugendamt telefonirt und die meinten das bei zuviel mittbetreuung der uhv auch abgelehnt wird.
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#17
Probier's halt einfach aus und berichte, ob es geklappt hat.
"Du Mama. Wenn Papa tot ist kauf ich mir meinen eigenen Ponyhof!" - CosmosDirect Lebensversicherung, 2007

Quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/Vater
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