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Betreuungsunterhalt?
#1
Hallo miteinander! 
Ich möchte euch gerne meine derzeitige persönliche Situation schildern, mich macht das alles nämlich gerade ziemlich fertig. Es ist schon soweit dass ich seit Tagen nicht mehr geschlafen habe, weil mein Kopf nicht mehr abschaltet. Vielleicht kann mir einer von euch helfen, bin auch leider kein Experte auf diesem Gebiet. Folgendes:

Meine Ex-Freundin ist vor 4 Jahren aus ihrer Heimatstadt in meine Stadt gezogen (Hat bereits 4 Kinder von ihrem ExFreund, alle 4 Kinder leben auch beim Ex). 
Nun ist es so, dass sie im März diesen Jahres schwanger geworden ist, obwohl ich von Anfang an sagte, dass ein Kind für mich kein Thema ist, da sie bereits 4 hat und ihre finanzielle Situation sowas nicht zulässt (Dazu später mehr).
Dieses Kind, was jetzt da auf dem Weg ist, wurde also "absichtlich" von ihrer Seite aus herbeigeführt. Der Verhütungsprozess ihrerseits absichtlich und ohne meines Wissens unterbrochen. Ich war leider so naiv diesem Menschen zu vertrauen und ihm zu glauben.

Jetzt ist es so, dass ich mich von diesem Menschen (nach 4 Jahren Ärger) getrennt habe und sie daraufhin schwanger wieder in ihre alte Heimatstadt zurückgegangen ist und aktuell mietfrei bei Verwandten im Obergeschoss wohnt. Das Kind soll Anfang nächsten Jahres kommen. Soviel dazu.

Dass ich in Zukunft Kindesunterhalt nach der Düsseldorfer Tabelle zahlen muss, ist mir völlig klar und mache ich auch, da ich ja auch möchte dass es dem kleinen gut geht. Aber ich sehe es absolut nicht ein "Betreuungsunterhalt" an diesen Menschen zu zahlen. Diese Frau hat ziemlich hohe Schulden im 5-Stelligen Bereich. Entstanden durch alte Kredite mit ihrem damaligem Ex und durch Jahrelanges nichtzahlen der Unterhaltspflicht gegenüber ihren 4 Kindern. Ich kann und will diesem Menschen keinen Cent von meinem hart erarbeitetem Geld in die Hand geben um ihre alten Schulden zu finanzieren.
 
Ich arbeite in einer Kunststofffabrik im 3 Schicht-und Wochenendsystem und habe im Monat circa 2000 Euro zur Verfügung. Davon gehen dann circa 300 Kindesunterhalt weg. Muss ich dann tatsächlich alles bis auf 1100 Euro abdrücken? Das darf doch nicht wahr sein oder? 
Ich habe auch noch Miete zu zahlen (450 Euro), Versicherungen, Handy, Internet usw.
Es kann doch nicht Rechtens sein, dass ich jeden Monat hart arbeite und kaum Freizeit habe, und am Monatsende mit circa 400 Euro auskommen muss!?

Kommt das Schreiben für den Betreuungsunterhalt dann direkt von ihrem Arbeitsamt oder muss sie das extra beantragen?
Vielleicht kann mir jemand mit mehr Erfahrung auf dem Gebiet Infos und Tipps geben, wäre da sehr dankbar dafür. Wie gesagt, bin momentan ziemlich angeschlagen deswegen.

Und bitte keine Kommentare wie "selber schuld" usw.

Ich weiss, dass das ganze niemals so kommen hätte dürfen. Ich war von Anfang an in einer sehr verzweifelten Situation, und hab mich da über die Jahre einfach gutgläubig dazu hinreissen lassen.

Gibt es in meinem Fall irgendwelche "rechtlichen" Schritte die ich einleiten kann um Schadensbegrenzung zu betreiben? Steht ihr überhaupt BU zu? Was kann ich machen im allgemeinen?

Danke schonmal im vorraus.

Gruss Martin
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#2
Hi

Der Selbstbehalt beim Betreuungsunterhalt liegt bei 1.200 €. Und ja, Deine Exfreundin hat Anspruch darauf. Von wem Du dazu aufgefordert wirst, hängt davon ab, an wen sie sich wendt. Entweder sie nimmt einen Anwalt dafür oder sie beantragt Hartz 4, dann leiten sich ihre Ansprüche auf die Arge über und die kommt auf Dich zu.

Und nein, rechtliche Schritte gibt es keine dagegen.
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#3
Danke erstmal für deine Antwort.
Sie wird nächstes Jahr wohl Hartz 4 beantragen, also wird das ganze wohl über die Arge laufen.
Was passiert wenn ihr Unterhalt grösser ausfällt als ich monatlich bezahlen kann? Geht die Arge dann auch an mein Vermögen oder Ersparnisse ran?
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#4
Wenn der BU Deine Möglichkeiten übersteigt, zahlst Du bis zum Selbstbehalt, also 1.200 €. Dein Vermögen wird nicht berührt, nur die Erträge daraus, z. B. Zinsen oder Mieteinnahmen
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#5
"Selber schuld" wirst du hier selten hören, vor allem nicht in Fällen in denen wie so oft der Mann mit dem Verhütungsstatus angelogen und betrogen worden ist. Deine Lehren daraus gezogen hast du sicher schon. Viele hier im Forum haben massive Fehler gemacht und sind reingefallen, ich auch, da helfen Belehrungen auch nicht mehr...

Die nächsten 3-7 Jahre wirst du von 1200 EUR leben, egal was du verdienst, das hat Theo schon beschrieben. Die nächsten 18-28 Jahre zahlst du Kindesunterhalt, das werden 300-600 EUR pro Monat, je nach Alter, SOnder- und Mehrbedarfen und kann auch noch deutlich mehr werden weil die meisten Betreuungskosten jetzt auch Mehrbedarf sind.

Die Rechnung geht so: Von deinem Einkommen zahlst du gemäss Düsseldorfer Tabelle Kindesunterhalt. Dafür bist du leistungsfähig, der Selbstbehalt von 1100 wird nicht erreicht. Von deinem verbleibenden Einkommen hast du Betreuungsunterhalt zu zahlen. Dafür ist der Selbstbehalt 1200 EUR. Den kannst du nicht ganz zahlen. Aber es wird dir alles abgehobelt, bis du auf 1200 EUR bist. Für Kindesunterhalt wird dir auch Vermögen und alle sonstigen Werte weggenommen, aber den kannst du auch vom Einkommen bezahlen, somit ist das im Moment kein Problem. Ein Problem wird es bei Krankheit oder Arbeitsplatzproblemen. Risiken, für die du nun bis zur Selbstzerstörung haftest. Für Betreuungunterhalt ist die Lage weniger streng, dafür musst du dein Vermögen nicht verwerten.

Ein paar wenige Brosamen kannst du jetzt noch retten, weil das Kind noch nicht da ist und die Auseinandersetzungen noch ncht begonnen haben. Da von deinem Gehalt alles abgeschöpft wird was über 1200 EUR geht, vermeide jetzt alles was dieses Gehalt höher bringt. Überstunden, Schichtzuschläge... du hast dann das Problem, dass sich dein Unterhalt an diesem höheren Einkommen orientiert und somit auch höher bemessen wird. Den bringt du de facto aber nie wieder runter und auch wenn dein Einkommen mal wieder sinkt, hast du den hohen Unterhalt weiterzuzahlen. So läuft das de facto im Unterhaltsrecht, wer etwas anderes behauptet ist auf rotzfreche Lügen des Juristengesockses hereingefallen.

Hol dir ein paar anrechenbare Kosten, die dir später noch was bringen. Beispiel: Mache private Altersvorsorge, die ist anrechenbar, siehe Unterhaltsleitlinien. Trete in eine Kirche ein, die Kirchensteuer ist es auch. Du kannst später wieder austreten und hast dann eine Zeitlang mehr Geld.

Das Land verlassen oder hinwerfen kommt für dich in deinem jetzigen Zustand sicher nicht in Frage.
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#6
Vielen Dank Leute, jetzt bin ich schonmal wesentlich schlauer.
Jetzt ist es so: Ich habe zu meiner Ex Freundin trotzallem jetzt noch ein gutes, freundschaftliches Verhältnis (Versuche es trotz der Dinge die sie getrieben hat auch so zu halten). Sie ist auch überhaupt nicht drauf aus mich "auszunehmen" sagt sie. Sie möchte jetzt 1 Jahr Arbeitslosengeld beziehen (Sie hat zuvor gearbeitet bzw. das letzte Jahr eine schulische Weiterbildung gemacht) und danach auch gleich wieder halbtags arbeiten, sodass sie auf mein Geld im Endeffekt gar nicht angewiesen ist. 
Wie wäre das dann wenn sie Arbeitslosengeld bezieht, und danach gleich wieder arbeiten gehen würde?

Was wäre auserdem, wenn sie beim Amt angeben würde, dass sie mit mir in einer "Fernbeziehung" lebt? Theoretisch dürften doch dann die Zahlungen für BU rausfallen, oder täusche ich mich da komplett?
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#7
Sobald sie irgendwelche Sozialleistungen von der Arbeitsagentur erhält, werden die sich an dich wenden und von dir Geld haben wollen. Der einzige Weg zu einer Einigung unter den Eltern ist, keine Sozialleistungen zu beziehen. Wo die Mutter wohnt und in welcher Beziehung sie zu dir steht, spielt absolut keine Rolle.

Was sie an Arbeitslosengeld und Elterngeld jetzt beziehen wird, ist Einkommen, das ihren Unterhaltsasnspruch teilweise mindert. Aber nur teilweise, nicht alles wird angerechnet. Für dich dürfte das vermutlich ohne Belang sein, denn du bist sowieso nur mit ca. 300-500 EUR für Betreuungsunterhalt leistungsfähig. Ihren unterhaltsrechtlichen Bedarf wirst du nicht decken können.

Das freundschaftliche Verhältnis kühlt sich fast immer mit der Zeit stark ab. Im Moment ist es für sie von Vorteil, also wird sie Freund spielen. Du sollst bei der Stange bleiben, nicht hinwerfen, bei allem mitspielen. Später hat sie das nicht mehr nötig, da wird sich die Beistandschaft und die Arbeitsagentur mit dir "beschäftigen". Rechne nicht damit, dass die Freundlichkeit so bleibt, sondern bereite dich auf rauhe Zeiten vor. Ihre Erzählungen vor Arbeitsaufnahme würde ich auch nicht allzu ernst nehmen, mit fünf Kindern, darunter einem Baby könnte das an der Realität zerschellen.
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#8
Wo p__ Recht hat, hat er Recht.
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#9
Bzgl. dem freundschaftlichen Verhältnis lässt sich sagen, dass ich Frauen kein Wort mehr glaube.
Die sollen sich durch Ihr Verhalten praktisch beweisen und nicht durch irgendwelche Ankündigungen, die sich von Heute auf Morgen einfach mal änderm, bloss weil es der Tante so gefällt.
Warum man mit so einer Kriminellen noch ein freundschaftliches Verhältnis haben möchte, verstehe ich nicht. Das ist wie bei einem Betrüger, der einen übers Ohr gehauen hat und für den man jahrelang in die finanzielle Sklaverei gehen muss.
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#10
Lächeln und freundich tun rate ich auch jedem Vater. Das kostet nichts. Davon darf man sich natürlich nicht abhalten lassen, sich abzusichern. Wenn sie auf die Show hereinfällt, sehr gut. Wenn nicht, ist es auch nicht schlimmer wie wenn man grantig gewesen wäre.
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#11
Ich verstehe euren Punkt schon. Aber es bringt mich (auch in Zukunft) keinen Millimeter weiter nach vorne, wenn ich das freundschaftliche Verhältniss in ein schlechtes Verhältniss umwandel.
Sie ist und bleibt trotzdem die Mutter meines zukünftigen Kindes und wird mit dem kleinen erstmal sehr sehr weit von mir weg wohnen. Natürlich würde ich ihr am liebsten "den Kopf abreissen", würde aber dadurch meine Situation zum Kind keineswegs verbessern. 
Ich finde hier eher das Gesetz unter aller Sau. Es kann und darf nicht sein, dass der Mann in solch einer Situation wie ich sie habe, Jahrelang gemelkt wird, und zwar aufs übelste. Überlege schon dauernd nächstes Jahr meine Arbeit zu kündigen, für was soll ich noch gross schuften?
Bezüglich der Dame und ihr Wunsch wieder schnellstmöglich zu arbeiten.....ich glaube ihr das.
Ich war Jahrelang mit ihr zusammen, ich kenne sie und weiss, dass sie trotzallem ein fleissiger Arbeitsmensch ist die jetzt nicht darauf aus ist mir alles zu nehmen.

Kurze Frage: Wenn sie nach 1 Jahr wieder arbeiten würde (halbtags), fällt dann der BU komplett weg für mich?
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#12
(30-11-2019, 20:03)fupsen85 schrieb: Kurze Frage: Wenn sie nach 1 Jahr wieder arbeiten würde (halbtags), fällt dann der BU komplett weg für mich?

Nein, tut er nicht, das habe ich oben schon geschrieben. Bis Kindesalter 3 ist jede Arbeit überobligatorisch und wird höchstens zur Hälfte angerechnet.

Vereinfachtes Beispiel mit rein fiktiven Zahlen, nur um die Rechnung zu verdeutlichen: Sie hat beispielsweise 1500 EUR Anspruch Betreuungsunterhalt, weil das auch ihr Einkommen vor dem jetzigen Kind war.

Sie arbeitet trotzdem wieder, bevor das Kind 3 ist. Sogar so viel, dass sie wieder 1500 EUR verdient. Du bist aber nicht raus! Diese 1500 EUR sind überobligatorisch, davon werden nur 750 EUR angerechnet. Sie hat also einen Restunterhaltsanspruch von nochmal 750 EUR. Das macht dann insgesamt 1500 EUR + 750 EUR + Kindesunterhalt + Kindergeld, die sich da auf ihrem Konto sammeln.

Zitat:ich glaube ihr das.

Kannst du. Aber sie hat dich in einem ganz essenziellen Punkt angelogen und dich betrogen. Selbst wenn sie keinerlei Betreuungunterhalt verlangen würde, bedeutet das für dich einen Vermögensschaden von bis zu einer Viertelmillion Euro, tiefgreifendste Veränderungen für dich als Mensch, über Jahrzehnte hinweg entwürdigendes "nackt machen" für die Auskunftspflicht und eine ganze Reihe von weiteren Goodies, die auf dich zukommen werden. Wenn du z.B. Kontakt zum Kind willst, wirst du eine sechsstellige Zahl von Kilometern fahren müssen und dein Leben teilweise auf der Autobahn verbringen. Du bist jetzt Objekt statt Subjekt und was du bekommen hast, sind vielfältige Verpflichtungen.

Wenn du nach so grundlegendem und folgenschweren Betrug ihr weiter glaubst, gib mir bitte deine Adresse. Ich hätte da interessante Aktien für dich zu verkaufen, eine Goldminenbeteiligung in Simbabwe und dann kannst du noch für niedriges Investment einem nigerianischen Erben helfen, Geld aus dem Land zu bekommen. So viel Vertrauensseligkeit muss schliesslich mit guten Geschäften belohnt werden :-)
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#13
Ich versuche es halt zu glauben, sagen wir es einfach mal so Sad
Habe das Gefühl dass ich vor einer großen Depression stehe, mir gehts körperlich und psychisch momentan überhaupt nicht gut, deswegen klammert man sich halt an solch einen kleinen Stohhalm und hoff zumindest auf Schadensbegrenzung.
Warum kann man da rechtlich keine  Schritte einleiten? Das ganze war ja eine offensichtliche Täuschung ihrerseits, es ist unbegreiflich wie ein Mensch mit so etwas durchkommen kann und jahrelang durch diverse Zahlungen meinerseits auch noch belohnt wird.

Wozu soll ich noch arbeiten gehen?

Und wie du schon sagtest, da kommen ja auch noch andere Sachen auf mich zu. 
Abgesehen davon das womöglich nie mehr einem Menschen richtig vertrauen kann in meinem Leben. 

Ich versteh das alles nicht. Mein Leben ist im Eimer, anders kann man es schon gar nicht mehr ausdrücken.

Ich danke dir trotzdem sehr für deine ehrliche Einschätzung.
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#14
Kurzer Nachtrag noch, konnte leider nix mehr editieren:

Wie siehts eigentlich mit Elternzeit meinerseits aus? Müsste mir ja (unabhängig vom Beziehungsstatus) eigentlich zustehen, und ist doch auch bis zu einem halben Jahr möglich, oder?
In dieser Zeit würde ich ja nur 60% von meinem lohn bekommen und somit könnte man mir auch nicht viel nehmen in dieser Zeit.
Wäre zumindest ein Teil von "Schadensbegrenzung" im ersten Jahr.
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#15
Elterngeld kann nur beantragen, wer mit seinem Kind in einem Haushalt lebt.
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#16
Hi fupsen, nein, hier wird niemand sagen "selber schuld" , keine Sorge. Wir Männer werden gehirngewaschen von klein auf, haben von Frauen ein vollkommen!!! falsches Bild im Kopf. Alles Absicht. Wir sollen an die Kasse kommen. ...

Nun zu deiner Situation noch eine Idee, auch ans Forum. Das Kind ist noch gar nicht da. Stell dich darauf ein, dass du bei der Entfernung und bei der "Veranlagung" der Exe kaum einen normalen Kontakt zum Kind haben wirst. (Wahrscheinlich hat sie das mit der Schwangerschaftt so herbeigeführt, um Ruhe vor ihren Gläubigern zu haben. Nun frage ich mich, was wäre, wenn es nie zu einer Anerkennung der Vaterschaft kommen würde, zum Beispiel in Folge Wegzugs. Oder wenn es einen Deal gäbe mit ihr...
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#17
In der Theorie ist das die Möglichkeit der Wahl, wenn die Eltern wie Pech und Schwefel zusammenhalten. Etwas variiert ist es eine beliebte Methode bei bestimmten Gruppen. Die leben aber zusammen, nur offiziell nicht. Mami kassiert da Unterhaltsvorschuss und alle Alleinerziehenden-Goodies und der Mann, der da "zufällig" in der Wohnung ist, ist nur ein Freund auf Besuch.

In der Praxis wird das Jugendamt bei fupsens Ex mit viel Zeit versuchen, den Vater zu ermitteln, wenn sie Unterhaltsvorschuss beantragt. Die Mutter hat dafür eine Mitwirkungspflicht. Da wird man schnell draufkommen, dass der Swingerclub im fraglichen Zeitraum Urlaubsgeschlossen war und sich die Dame kürzlich von einem Herrn getrennt hat, weggezogen ist. Irgendeiner redet immer, die Oma, die älteren Kinder, sonstwer.
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#18
Bevor auch nur ein Cent an Unterhalt gezahlt wird, sollte er klären, ob er überhaupt der Erzeuger ist, sofern bisher keine Vaterschaftsanerkennung erfolgte (hohe Kuckuckskindgefahr).
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#19
Deine Gefuehle und Zweifel und Hoffnung aus dem Schlamassel rauszukommen sind normal. Geht vielen Vaetern in einer solchen Situation so. Wie p schon schrieb, es ist immer vorteilhaft gute Miene zum boesen Spiel zu machen aber sich gleichzeitig abzusichern und einen Plan B zu haben. Fakt ist, die "Dame" hat schon 4 Kinder. Diese Kinder leben beim Vater. Warum leben die beim Vater???!!! In der westlichen Welt gehoeren Kinder IMMER zur Mutter da muss schon extrem was vorgefallen sein dass diese Kinder beim Vater leben duerfen. Finde da mal die Wahrheit heraus um die Exe richtig kennenzulernen. Normal ist das nicht.

Wenn Du so weitermachst, wirst Du im Wesentlichen erstmal fuer die Exe arbeiten und Punkt und aus. Es gibt Maenner die entziehen sich dieser Tretmuehle, siehe Dino und p. Das muss jeder fuer sich selber entscheiden. Das System ist extrem unfair und ungerecht nur Du kannst es nicht aendern. Entweder Du machst damit oder eben nicht mit allen Konsequenzen, aendern wirst Du es alleine nicht koennen und darueber lamentieren bringt leider nichts. Im Prinzip gibt es nur 4 Moeglichkeiten, entweder am Existenzminimum leben, alles an die Wand fahren, irgendwohin abhauen wo Dich keiner findet und Du gut leben kannst oder das System so wie es ist ausnutzen und eben das Einkommen aus offizieller Arbeit gerichts- und pfaendungssicher runterschrauben und den Rest eben "so" verdienen. Die fuenfte Moeglichtkeit waere zusammen mit der Exe das System richtig auszunutzen wie p schon schrieb. Das klappt aber in unserem Kulturkreis eben meisten dank der Frauen und gehirngewaschennen Maennern nicht.

Meine persoenliche Einschaetzung aufgrund der wenigen Infos hier ist, dass Du der "Dame" keinen Zentimeter trauen kannst. Versuch mal den Vater der anderen Kinder zu kontaktieren um die Wahrheit herauszufinden. Ansonsten hat Dino das hier gut beschrieben "..sondern ein Weckruf, jetzt und heute sein Leben zu ändern. Du hast keinen Spaß am Job? Deine Alte und ihre Blagen kotzen Dich an? Deine Nachbarn oder Arbeitskollegen gehen Dir auf den Sack? Du möchtest Dir endlich Deinen Traum von einer schönen Karre erfüllen? Du willst Deinen nächsten Urlaub in Ruhe an einem Privatpool verbringen? All diese Fragen müssen den Mann nicht zermürben, denn jeder einzelne Wunsch ist erfüllbar, aber nur ohne Frau! Der Ballast muss einfach weg und das ganz schnell. Nur ein Freier Mann kann wirklich frei agieren und sich ungestört verwirklichen. ..." Das koennen sich auch juengere Maenner im uebertagenen Sinne zu Herzen nehmen. https://das-maennermagazin.com/blog/wie-...ndern-kann
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#20
(30-11-2019, 16:11)fupsen85 schrieb: Ich habe zu meiner Ex Freundin trotzallem jetzt noch ein gutes, freundschaftliches Verhältnis
Hier liegt momentan dein Hauptproblem. Sie hat den "vernünftigen Vater" in dir getriggert, deine Instinkte sind voll angeknipst. Die Wahrheit ist: sie hat dich eiskalt zu ihrem Versorger für die nächsten Jahre gemacht. Vergiss mal alles andere und lass diese Tatsache sacken. Dieser Frau schuldest Du absolut nichts! Kein Respekt, kein Vertrauen - NICHTS. Sie nutzt rotzfrech die Rechtslage, deine "männliche" Konditionierung und die feministisch angeheizte Männerfeindlichkeit in unserer Gesellschaft aus. Wenn das mal gesackt ist, kommt dir der Gedanke ans Kind, das nun einmal nichts für all das kann. Aber lass dir gesagt sein, dass es ihr Kind sein wird, nicht deins. Du wirst ein Satellit im fernen Orbit für dieses Kind sein und sein Lebensweg wird durch die Mutter bestimmt werden, nicht durch dich. Werde dir dessen bewusst, dass es einen großen Unterschied zwischen deiner Vorstellung von Vaterschaft und der Lebensrealität von Trennungsvätern in Deutschland gibt.

Frage am Rande: Wieso sind ihre 4 älteren Kinder beim Vater? Schon mal nachgeforscht? (und damit meine ich nicht, was sie dir erzählt hat...  Dodgy )

VM Cool
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#21
Also das mit dem nicht anerkennen der Vaterschaft ist mir auch schon im Kopf rumgeschwirrt, habe die Idee dann aber schnell wieder verworfen.
Was passiert wenn der Frau mal etwas zustößt oder krank wird? Der kleine wird dann wohl in ein Heim abgeschoben, da ich offiziell ja nicht der Vater bin. Auch sonst werde ich nie irgendein Mitspracherecht haben wenn es um wichtige Dinge wie Kita, Schule etc. geht. Das Sorgerecht soll trotzallem bei beiden Elternteilen liegen. (Ist zumindest so abgemacht bisher).
Die Geschichte mit dem Ex kenne ich nur grob (und auch nicht von ihm selber, da kein Kontakt zu ihm besteht). Schlecht behandelt worden - ausgezogen - versucht neues leben anzufangen. Schulden und keine eigene Wohnung - Jugendamt möchte dass die Kinder in dem Haus bleiben wo sie bisher aufgewachsen sind.

So ist ungefähr die Version die ich erzählt bekommen habe.

Ja gut, ich werde mich wohl irgendwie mit allem abfinden müssen. Mir ist gerade noch etwas eingefallen: Was passiert, wenn ich meinen Arbeitgeber dazu bringe die nächsten 2 Jahre mich nur auf "halbtags" einzustellen?
Somit werde ich ungefähr genauso meine 1200 zur Verfügung haben, muss aber nur die Hälte dafür arbeiten. Nach 2 oder 3 Jahren eben wieder zurück ins "normale" Vollzeitsystem. Oder muss ich dann BU nachzahlen von den 2 Jahren?

Hab ich das richtig verstanden bisher? BU muss nur gezahlt werden solange sie Leistungen vom Amt bezieht oder eben durch einen Anwalt eingefordert werden?

Ich möchte euch allen nochmal ein grosses Dankeschön aussprechen das ihr euch die Zeit hier nehmt. Habe vieles lesen können was ich bisher nicht wusste.
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#22
Zum Thema "Am Existenzminimum leben" möchte ich noch etwas sagen. Es ist ja Gottseidank so, dass ich über viele Jahre mir immer einiges an Geld auf die Seite gelegt habe bzw. auf andere Konten gespart wurde. Da ist glücklicherweise auch schon eine beachtliche Summe zusammengekommen. Wichtig ist, dass da niemand einfach pfänden kann, wenn der BU nicht komplett jeden Monat von mir aufgebracht werden kann. Aber das wurde ja weiter oben schon verneint.
Somit wird es trotzallem nicht so kommen, dass ich jetzt Jahrelang "Von Wasser und Brot" leben muss und ich mir somit trotzdem einen gewissen Lebensstandart erhalten kann.
Auch wenn das Geld eigentlich mal für etwas ganz anderes gedacht war.
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#23
Und noch mal der Tipp...nimm kontakt zum Vater der anderen Kinder auf und frage den was da wirklich los war.
Deine Tusnelda lügt wenn sie ihr M.ul öffnet, das ist so klar wie Kloßbrühe.
Vergiss deine Rechte als Vater, die gibt es nur Theoretisch.....nimm die Vaterschaft nicht an....du wirst eh nie ein akzeptables Verhältnis zu dem Kind aufbauen können, wenn sie so weit weg zieht....oder das Kind lebt bei dir und sie sucht sich den nächsten Notgeilen Lover....

Wenn du das gefühl hast eine depression zu bekommen, geh zum Arzt und nimm eine Auszeit.....meine Auszeit besteht seit 2013.
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#24
Wenn ich die Vaterschaft nicht anerkenne kann sie aber doch einen gerichtlich Test in die Wege leiten,  bzw. das Jugendamt kann von mir einen Test verlangen, oder?
Wie gesagt, das war von Anfang an eigentlich keine Option für mich. Mir wäre es schon wichtig offiziell als Vater anerkannt zu sein, eben aus den Gründen die ich weiter oben schon genannt habe.
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#25
@fupsen85:

Was Du hier versuchst, ist die typische Schlupflochsuche, die nicht funktioniert.
Deine einizige Funktion in dem Land in dem alle gut und gerne leben, wird die sein möglichst viel Unterhalt für die arme Mutter abzudrücken.
Du musst Dich jetzt ziemlich schnell entscheiden, was Du willst. Wenn Du keinen Unterhalt zahlen willst( aber mit Schulden gut leben kannst ) , dann bleibt Dir nur der Totalausstieg den Dino, P und ich praktiziert haben.

Aber so wie du schreibst, fühlst Du dich der Ex und dem Kind emotional verpflichtet. Das ist völlig ok. Dann brauchst Du Dir über die Schlupflochsuche keine Gedanken mehr machen ( weil eh sinnlos ) und kannst jetzt in Ruhe abwarten was da kommt.....
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