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Wie die Helferbranche einen Vater entsorgt
Ich wuerde das machen mit alle 14 Tage Wochenende und alle 14 Tage einen Tag in der Woche. Ev. versuchen zu verhandeln dass jede Woche ein Tag in der Woche Umgang stattfindet. Deine Befuerchtungen dass Du dann als Ansprechpartner fuer die Schule etc. raus bist, teile ich nicht.
Heute: Alter weisser Mann, Klimaleugner, Covidiot. Morgen: Held der Freiheit. Haltet Stand!
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Euer Kind ist jetzt alt genug um mit zu bestimmen, versuche das dem JA noch mal deutlich zu machen in anständigem Ton, da gibt’s auch viel Material zum Beispiel im Dettenborn & Walter, Familienrechtspsychologie. Das JA soll die neutralen Wünsche des Kindes erfassen und berücksichtigen. Sonst kommt ihr da nie auf ein vernünftiges Ergebnis.
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@Kay
Am Werktag wird das Kind im wöchentlichen Wechsel unterschiedliche Aktivitäten haben. Da wird die Mami natürlich feuer drauf geben. Abgebrüht genug ist die Dame.
Konflikte sind also für den Werktag vorprogrammiert. Der Vater wird dann schuld dran sein. Das Kind wird gekauft und sagt dann in einem schwachen Moment oder bei einer pubertätren Wallung irgend etwas dummes. Die Mami wird diesen Moment nutzten und erklären, dass das Kind immer irritiert oder müde vom Papa kommt, was die Mami jetzt schon vorbereitet. Das Jugendamt glauben sowieso immer was die Mami erzählt und ich habe dann in ca. 3 Monaten nur noch alle 14-Tage Umgang am Wochenende. So wie es die Mami immer wollte........Ich befürchte die Werktage sind komplett weg, wenn ich da einmal nachgebe.

@stayFather
Leider nicht!
Das Kind ist angeblich in einem Loyalitätskonflikt, wenn es sich für den Vater positioniert. Es ist nur das wahr, was die Mami gut findet. Da das Kind Angst hat ins Heim zu kommen, kann die Mami da schön mit spielen.
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Die Werktage auf alle Fälle behalten und ein ganzes Wochenende dazu nehmen, dann kommst du mit hälftigen Ferien auf ca 35-40% Umgang. Ändere deine Einstellung auch mal, hab mal nicht so viel Schiss vor dem Getue der „Mami“, definiere deine eigenen Ziele und verfolge diese. Wenn du zu sehr an das denkst was eintritt, weil die „Mami“ es möchte dann wird es nämlich tatsächlich irgendwann passieren.
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@Alles-durch
Also ich hab so was ähnliches erlebt und empfehle, eine Position einzunehmen, dass das Kind erst mal ins Heim geht.
Bei mir war es so, dass die liebe Mama 200 km zu ihrer Internetbekanntschaft gezogen ist und mich mit Junior 8 Jahre alt sitzen ließ. Ein halbes Jahr später kamen Muttergefühle auf und der ganze vom Richter abgekartete Zirkus mit Verfahrensbeistand, Jugendamt und Gutachter ging los. Ich war völlig unbedarft und habe verloren wie noch nie. Ein Jahr später hatte die Mama das Aufenthaltsbestimmungsrecht und holte den Sohn zu sich. Ich, dann bereits etwas mehr mit der Materie vertraut, nahm dann die Position ein, wenn's so entschieden wurde, soll's sein sein, muss die Ex damit zurechtkommen, die wollte es so. Für meinen Sohn war ich da, wenn er es wollte, das wurde aber immer seltener.
So gingen 2,5 Jahre ins Land, zu Weihnachten nach nem dreiviertel Jahr keinen Kontakt, meinen Pflichtbesuch absolviert und Geschenk vorbei gebracht. Da merkte ich, hier stimmt was nicht, die sehen die Schuld für die eigenverursachten Probleme bei mir und deshalb die absolute Kontaktreduzierung - ich, is halt so. Meine Ex war ein psychisch am Ende.
Zu Ostern drauf, dann der Anruf meiner Ex, ich kann nicht mehr, Du bist jetzt dran. Etwas wieder willig und mit langer Probezeit zugestimmt. Es war Coronazeit und Homeschooling. Im Sommer drauf, dann die Entscheidung, er muss bei Dir bleiben, also umgemeldet, Schule gewechselt und den Unterhaltsspieß umgedreht.
Dann merkte die Ex, ups, der Wechsel des Sohnes macht ja 1300€ in der Haushaltskasse aus, anstatt Unterhalt und Kindergeld bekommen, jetzt Unterhalt zahlen. Das nächsten anderthalb Jahre waren nicht lustig, sie hat ja das Aufenthaltsbestimmungsrecht und hätte ja nur mit dem Finger schnipsen müssen, und der Sohn hätte zu ihr gemusst. Aber sie wollte ja nicht der Puhmann sein, sondern allen zeigen, das es bei ihr besser funktioniert als bei Papa. Richtig weh tat ihr das Geld, nicht das, was sie für den Sohn bekommen hatte, sondern der abzugdrückende Unterhalt. Nach anderthalb Jahren eine Separatvereinbarung abweichend zur Tabelle der Düsseldorfer Sesselfurzer vereinbart, da selbst mich die unmögliche Unterhaltserhöhung 2023 auf die Palme gebracht hatte. Seither keine Ambitionen und kein Sabotieren des aktuellen Status Quo mehr durch meine Ex. Der Sohn hat es auch gemerkt, dass die Versprechungen der Ex Ausblieben. Daher gab es Anfang 2023 eine Eskalation, wodurch die Betreuungsinstitutionen wieder auf uns aufmerksam wurden und er eine Woche im Heim gewonnen hatte. Hier hat er mal die Alternative zu Mama will nicht und Papa geht nicht kennengelernt, seit dem deutliche Verbesserung in seiner Abfindung mit der Situation.
OK, ist etwas anders geartet, aber warum empfehle ich die selbige Vorgehensweise in Deinem Fall. Der Ex geht es nur ums Geld. Zeig Ihr auf, dass sie, wenn das Kind ins Heim geht anstatt 15% von Deinem Netto als Unterhalt nach Tabelle der Düsseldorfer Sesselfurzer, 27% von Ihrem Netto plus Kindergeld für die Heimunterbringung aufbringen muss. Dir tut die Erhöhung um 12 % bedeutend weniger weh als ihr als ehemalige Unterhaltsempfängerin. Wenn sie das begreift, dann ist die sicherlich empfänglich für ein 50 : 50 Betreuungsmodell ohne Unterhaltsfluss. Exfrauen ticken so, wenn es ums Geld geht, ist meine Erfahrung. Nur keine Schwäche zeigen.
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Ich brauche mal wieder einen Rat.

Das Kind ist seit Februar alle 14 Tage am Wochenende bei mir plus einmal Wertags. Plus die halben Ferien. Also genau die Umgangsregelung, die am meisten ins Geld geht und man am wenigsten im Alltag eingebunden ist. Etwas anderes war nicht möglich -- weil die KM genau diese Regelung wollte.

Ich muss alles genau so machen, wie die Mutter das gerne hätte. Ich darf das Kind außerhalb der Umgänge nicht anrufen und umgekehrt auch nicht. Darf keinen Kontakt zur Schule aufnehmen, muss aber Hausaufgaben - Übungen so machen, wie die Mami es gerne hätte, etc.

Wir sind in eine FamilienBeratung, die vom Jungendamt bezahlt wird. Die Mutter hat ständig was zu krakelen hat und mir überall Vorschriften. Ich werde komplett bevormundet. Die ist nur am eskalieren und am Zündeln.

Die Berater sind gut, haben aber keinen Bock mehr. Die KM will nämlich ständig zum Jugendamt, wo mir die Sachbearbeiterin erklären soll, was ich zu tuen und zu lassen haben und warum das alles richtig ist, was die KM macht. Also selbst die Berater werden von der KM ständig übergangen, weil die Dame beim Jugendamt zu 100% macht, was die Mami will. Das ist so krass, dass die Sachbearbeiterin vom Jugendamt meinte, dass die sich bei Kindeswohlentscheidungen zu 100% auf die empfehlungen der Mutter verläßt.

Nun das Kind hat einen Hund bekommen und war jetzt mit einer meiner entscheidungen unzufrieden. Als Konsequenz hat das Kind mich bei der Mutter komplett in die Pfanne gehauen. Umgekehrt haut das Kind die KM nicht in die Pfanne und verbittet sich jegliche Nachfrage zu ihrer Zeit bei der Mutter.

Ich habe echt nichts schlimmes gemacht, aber die KM stapelt hoch und macht aus jeder Mücke einen Elefanten. Das Kind hat dann bei der KM genau diese Knöpfe gedrückt. Im Grunde hat das Kind sich bei der KM abgeguckt, dass ich tuen muss, was die KM will und fordert das sozusagen selbst auch ein, wenn es zu ihrem Vorteil ist.

Die KM hat dann einfach mal den Umgang ausgesetzt, bis ich in der Beratung ihre Regeln akzeptiere.

Ich habe jetzt umgekehrt den Sommerurlaub zwischen Vater/Kind in Frage gestellt und die Umgänge am Wochenende. Wodurch das Kind jetzt vollkommen fertig ist. Die hat halt nicht mit dem Bummerang gerechnet.

Die Mutter zieht durch und will, dass die Beratung platzt und wir wieder bei der Sachbearbeiterin landen. Die Berater haben eine Statistenrolle und die Beratung würde sowieso in spätestens 4 Monaten enden. Die KM will dort regeln -- also Vorschriften und Verbote für den Vater - aufstellen, was dann angeblich gemeinsam vereinbarte Regeln seien sollen.

Diese Regeln werden absehbar nicht halten, weil das Kind rebeliert und werden mir dann in 5 Monaten von der SB im Jugendamt und der KM um die Ohren gehauen.

Mutter und Jungendamt erpressen mich mit Umgangsausschluss, weil ich das Kind angeblich in einen Loyalitätskonflikt bringe und das Kind mit Kinderheim. Kind ist 11 Jahre.


Wie mache ich bei dieser Gemengelage weiter?
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Zur Ergänzung. Den Hund hat die von der Mami bekommen -- die Mutter hat sich das Kind sozusagen über den Hund gekauft.
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Ich sehe da keinen Ausweg in diesem anhaltenden Macht- und Kontrollkampf. Ausser dass ein gestörtes Kind dabei rauskommt, kommt wohl sonst nicht mehr dabei raus. Die Beratung führt ja auch zu nichts, es geht nur darum, Bestätigung für die eigenen Ansichten zu finden. Da ist nichts zu gewinnen.

Ich hab es ja schon sehr oft in diesem Thread gesagt und sage es nochmal: Ich würde nur Pflichttermine wahrnehmen, alles andere ignorieren, Anweisungen der Mutter nicht ernst nehmen, mich geistig von der ganzen Chose lösen aber auch nichts aktiv von mir aus abwürgen.
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Und einfach mal sechs Monate Pause machen? Still bleiben und passiv, überhaupt gar nichts tun. Und abwarten, was dann dabei rumkommt?
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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Das ganze klingt wie meine Geschichte. Auch als das Kind 11 war nahmen die Manipulationen der Mutti überhand.

Die Mutti besorgte dem Kind sogar 2 Haustiere, 1 starb dann plötzlich und unerwartet als das Kind bei mir war. Die Mutti erklärte es dem Kind so, dass das Haustier traurig war weil das Kind nicht ständig bei der Mutti ist und deswegen vor Kummer gestorben ist.

Die Mutti schleppte das Kind ohne mein Wissen in derZeit auch zu diversen Ärzten und Psychologinnen um Atteste zu sammeln, dass ich nicht gut sei für das Kind. Das ganze trotz gemeinsamen Sorgerecht und ohne jegliche Beteiligung von Gerichten, Gutachtern oder Jugendamt.

Die Krönung war, dass die Mutti das Kind eigenhändig unterjährig von der Schule abmeldete und woanders neu anmeldete ohne mein Wissen. Ich habe dann die Reissleine gezogen und alles abgebrochen.

Das ganze ist jetzt ein paar Jahre her. Mir geht es blendend. Mutti und Kind sind beide völlig kaputt was man so hört aus dem Umfeld. Bald wird das Kind 18.

Meine Empfehlung an dich: Lass los und konzentriere dich nur auf dich.

Grüße

Lullaby
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Zwischen Umgang erzwingen und Umgang ausschliessen, Geschichten aus der Klapse. Die Haustiergeschichten kommen oft vor, emotionale Beziehungen schaffen und die als Waffe nutzen. Sowas sind finale Symptome eines Machtkampfs, der auch rücksichtslos seelische Vergewaltigung einsetzt. Und leider auch auf einer Ebene, die von aussen nicht als "überreissen" gesehen wird.

So lange wie dieser Machtkampf andauert und mögliche Abzweigungen davon nicht genommen wurden, ist das zum festen Mechanismus geworden. Es geht nicht mehr um Verbesserungen oder Auswege, sondern um deinen eigenen Frieden.
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(13-06-2024, 10:50)p__ schrieb: Zwischen Umgang erzwingen und Umgang ausschliessen, Geschichten aus der Klapse. Die Haustiergeschichten kommen oft vor, emotionale Beziehungen schaffen und die als Waffe nutzen. Sowas sind finale Symptome eines Machtkampfs, der auch rücksichtslos seelische Vergewaltigung einsetzt. Und leider auch auf einer Ebene, die von aussen nicht als "überreissen" gesehen wird.

So lange wie dieser Machtkampf andauert und mögliche Abzweigungen davon nicht genommen wurden, ist das zum festen Mechanismus geworden. Es geht nicht mehr um Verbesserungen oder Auswege, sondern um deinen eigenen Frieden.

Da hst du absolut recht. Immer wieder erstaunlich wie sich die Verhaltensmuster der Muttis gleichen. Wie aus einem unsichtbaren Drehbuch.
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(13-06-2024, 10:50)p__ schrieb: emotionale Beziehungen schaffen und die als Waffe nutzen. Sowas sind finale Symptome eines Machtkampfs, der auch rücksichtslos seelische Vergewaltigung einsetzt

Ich beobachtete sowas aber auch zwischen Mutter und Kind selbst ohne Trennung. Da muss nur irgendein x-beliebiges Thema kommen. Auf der Sachebene wäre es in 5min geklärt, aber es wird auf eine emotionale Ebene gezogen, um dem Kind und sich selbst einzureden, wie schwierig und böse alles ist. 

Ein Beispiel: Eine Grundschulfeier und eine Sportvereinfeier finden zur gleichen Zeit statt. Anstatt sich für eines von beiden zu entscheiden wird ewig rumdiskutiert wie schlimm und traurig es ist die jeweils andere Feier zu verpassen. Das wird dann voll auf das Kind abgewälzt. Das Kind soll also entscheiden wo es hin will. Das Kind sagt Option A , aber direkt danach wird rumgemäkelt, was an Option B doch besser wäre. Also sagt das Kind Option B. Ihr ahnt schon, das war nicht das Ende der Diskussion mit dem Kind. Egal, am Ende die Krönung: Mir wird mangelnde Empathie vorgeworfen und ich bin der Schlimmste überhaupt und Schuld an der Situation. Kennt ihr das?
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(13-06-2024, 22:51)Nintendo schrieb:
(13-06-2024, 10:50)p__ schrieb: emotionale Beziehungen schaffen und die als Waffe nutzen. Sowas sind finale Symptome eines Machtkampfs, der auch rücksichtslos seelische Vergewaltigung einsetzt

Ich beobachtete sowas aber auch zwischen Mutter und Kind selbst ohne Trennung. Da muss nur irgendein x-beliebiges Thema kommen. Auf der Sachebene wäre es in 5min geklärt, aber es wird auf eine emotionale Ebene gezogen, um dem Kind und sich selbst einzureden, wie schwierig und böse alles ist. 

Ein Beispiel: Eine Grundschulfeier und eine Sportvereinfeier finden zur gleichen Zeit statt. Anstatt sich für eines von beiden zu entscheiden wird ewig rumdiskutiert wie schlimm und traurig es ist die jeweils andere Feier zu verpassen. Das wird dann voll auf das Kind abgewälzt. Das Kind soll also entscheiden wo es hin will. Das Kind sagt Option A , aber direkt danach wird rumgemäkelt, was an Option B doch besser wäre. Also sagt das Kind Option B. Ihr ahnt schon, das war nicht das Ende der Diskussion mit dem Kind. Egal, am Ende die Krönung: Mir wird mangelnde Empathie vorgeworfen und ich bin der Schlimmste überhaupt und Schuld an der Situation. Kennt ihr das?

Klassischer Betaisierungs-Prozess. Einfach selbst an dem Tag Option C alleine machen.
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Habe mit dem Berater gesprochen und dem die Situation erklärt. Der hat das alles verstanden und konnte auch nachvollziehen, dass ich keine Zeiten reservieren will, wenn der Umgang von den Launen der Mutter abhängt. Ich habe dem erklärt, dass insgesamt Rechte und Pflichten im ausgewogenen Gleichgewicht stehen müssen. Mir es unter dieser Prämisse egal ist, ob wir über mehr oder weniger reden

Danach haben wir (Berater und ich) uns angehört, was die Mutter für Forderungen hat. Es wurden verbindliche Regeln aufgestellt.

Ich soll das Kind außerhalb der Umgänge nicht kontaktieren und sie vor dem Kind nicht abwerten. Da ich das eh nicht mache, habe ich da kein Problem mit.

Außerdem soll ich vorher anrufen, wenn ich mit dem Kind bspw. bei Halsschmerzen zum Arzt will und sie darüber entscheidet. Habe ihr dann nur gesagt, mache ich gerne, dann gehst Du aber auch selber mit ihr Kind zum Arzt. Da ist der dann eingefallen, dass die ja mitunter keine Zeit hat.

Der Berater hat verstanden, dass die komplett durchgeknallt ist und einen totalen Kontrollwahn hat. Ich denke, dass ich den auf meiner Seite habe.

Die Mami sieht psychisch vollkommen kaputt aus. Ich denke das Kind macht Stress und der Lover ebenfalls. Das prallen jetzt an den Wochenenden alle Beteiligten zusammen und die Perspektive die Sommerferien miteinander zu verbringen, dürfe nicht schön sein. Bisher ist das Kind in den Ferien dann immer an die Großeltern abgeschoben worden, die sind aber mitlerweile sehr gebrächlich.


Also vielen Dank an alle. Ich denk, dass Austriake recht hat. Einfach mal abwarten und still bleiben.

Eigene pläne machen, aber die Türen offen lassen. Gleichzeitig Grenzen setzen.

Vermutlich werden sich Mami, Kind und Lover gegenseitig die Augen auskratzen. Sollen die halt miteinander glücklich werden.
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Dem Kind will ich beim nächsten Besuch mitteilen, dass ich nicht mehr weiß, ob ich der Vertrauen kann. Einerseits will sie nichts von der Mutter erzählt und andererseits trägt sie jedes Wort zu ihrer Mutter, wo mir ein Strick draus gedreht werden kann. Da die Mutter es drauf anlegt, dass sie ohne Vater große wird, kann ich ihr beim nächsten Mal nicht mehr helfen.

Sie sollte auch verstanden haben, dass die Mutter ihr Lockangebote macht, damit sie bei ihr bleibt und mal drüber Nachdenken, warum die Mutter einen Hund gekauft hat.

Ich werde ihr dann noch sagen, dass es ihre Idee war, dass sie bei mir leben und mehr Zeit mit mir verbringen will. Dazu stehe ich ihr gerne zur Verfügung, aber nur wenn ich ihr vertrauen kann.

Ich werde mir ihr Verhalten dann in den nächsten Monaten anschauen und entscheide, wieviel Einsatz ich noch bringe.


Ich weiß, dass das Kind erst 11 Jahre ist und bei der Mutter unter Druck gesetzt wird. Ich will der Tochter daher diese Chance geben statt direkt Konsequenzen zu ziehen. Was denken diejenigen unter Euch, die das Alter kennen?
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(14-06-2024, 12:02)Alles-durch schrieb: Ich weiß, dass das Kind erst 11 Jahre ist und bei der Mutter unter Druck gesetzt wird. Ich will der Tochter daher diese Chance geben statt direkt Konsequenzen zu ziehen. Was denken diejenigen unter Euch, die das Alter kennen?

Der Druck im Kessel wird vor allem bei dem Kind steigen. Kann sein, das es dann eine Entscheidung trifft, um sich nicht ständig einem
Loyalitätskonflikt aussetzen zu müssen. Oder es fängt an, sich zu ritzen, weil der psychische Druck zu groß wird. So war das hier, bis die Tochter mit
16 die Flatter von der Mutter gemacht hat. Eigentlich kann alles Mögliche passieren. Ich finde es gut, das du die Tür offen lässt. Das sollte das Kind wissen.
Aber ich kann auch dich auch verstehen, dass man sich nicht überengagieren möchte, nur damit Mutti es gut hat.
"Du Mama. Wenn Papa tot ist kauf ich mir meinen eigenen Ponyhof!" - CosmosDirect Lebensversicherung, 2007

Quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/Vater
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(14-06-2024, 12:02)Alles-durch schrieb: Dem Kind will ich beim nächsten Besuch mitteilen, dass ich nicht mehr weiß, ob ich der Vertrauen kann.

Sein lassen. Damit verstärkt du den Konflikt, beziehst sie um so mehr in den Machtkampf ein.

Zitat:Der Berater hat verstanden, dass die komplett durchgeknallt ist und einen totalen Kontrollwahn hat. Ich denke, dass ich den auf meiner Seite habe.

Der Berater ist wertlos. Weder hat er etwas zu sagen, zu entscheiden, noch bringt es jemand etwas, den auf deiner Seite zu haben. Ausserdem wird er in hochkonflikthaften Elternstreitigkeiten schnell merken, dass Beratung sinnlos ist und dann den Eltern sagen, was sie hören wollen, um den Fall ohne Zusatzstress loszuwerden.

Mach diesen Machtkampf nicht mit. Ziehe niemand auf deine Seite, sieh zu dass es dir, deiner Seite besser geht. Die, die etwas zu entscheiden haben, das wären Richter am Familiengericht und dort erreichst du nichts mehr. Wenn dein König eingesperrt in der Ecke ist, bringen dir ein paar Bauerzüge auch nichts mehr.

Die Verfasstheit anzustreben ist so eine typische Nullnummer. "Verbindliche Regeln", das hört sich so gut an, ist aber schon tot bei Ankunft. Hochstrittige Eltern fangen sofort mit der persönlichen Interpretation dieser Regeln an, verschieben einfach die Ebene oder das Spielfeld darum herum. Sanktioniert wird eh nichts. In diesem Paartanz gibts keine echte Regeln, beende den Tanz und verlass das Lokal. Das Kind kommt oder nicht, schliesse nichts aus, aber stelle das an Ganze an den Rand.
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Das Kind wird bei der Mutter über den Umgang ausgehorcht. Da notiert die Mutter dann jedes Wort, um mir einen Strick draus zu drehen. Umgekehrt wird das Kind unter Druck gesetzt kein Wort über die Verhältnisse bei der Mutter zu sagen.

Da sagt das Kind dann mal im wütenden Zustand etwas blödes, was garnicht so gemeint ist und die Mutter reibt sich direkt die Hände, weil sie dem Vater wieder ein Fehlverhalten auf Elternebene anhängen kann (Wohlverhalten). Die Dame sammelt das monatelang, um dann gebündelt alle unbedachten Zitate des Kindes vorzutragen.

Ich denke, dass die Tochter überhaupt nicht weiß, das die Mutter stasimäßig mitschreibt oder es ihr zumindest nicht richtig bewußt ist. Die KM ergänzt ihre Zitate nämlich mit dem Spruch, dass dem Kind nichts verraten werden soll, um das Vertrauensverhältnis zwischen Mutter-Kind nicht zu zerstören und sie das beim Jugendamt nur im Vertrauen vorträgt, um mit dem Vater eine Lösung zu finden. Ich kann es mir nur so erklären, dass die Tochter im unzufriedenen Zustand sich einfach mal auskotzt, was ja jeder macht. Die Mutter zieht dann eine echte Drecksnummer ab, indem sie es wie ein IM der Stasi notiert, die Aussage frisiert / überspitzt und es dann noch als tagtägliche Erfahrung darstellt.

Die Kleine ist bei solchen Themen verschlossen und sagt mir, dass sie nicht drüber reden will.

Ich muss der Kleinen doch wenigstens sagen, was die Mutter mal wieder abgezogen hat und was passiert, wenn sie sich bei der Mutter auskotzt statt die Dinge mit mir zu klären. Wie mache ich das?
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Ich will mir nicht von dem Kind eines Tages vorwerfen lassen, dass ich es wenigstens einmal hätte sagen können. Damit sie eine Chance gehabt hätte, sich bei der Mutter zurück zu nehmen.
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(Gestern, 09:50)Alles-durch schrieb: Das Kind wird bei der Mutter über den Umgang ausgehorcht. Da notiert die Mutter dann jedes Wort, um mir einen Strick draus zu drehen.

So viel zu irgendwelchen Regeln. Der Trick ist, diesen Strick nicht anzunehmen. Kein Kontakt zur Mutter, nicht zuhören, auch keinen von der Mutter beeinflussten Dritten. Und wenn die dann durchdreht und mit Umgangsausschlüssen anfängt, dann ist das halt so. Dir Tür bleibt offen fürs Kind, aber nicht für Muttis Quark.

(Gestern, 09:50)Alles-durch schrieb: Ich muss der Kleinen doch wenigstens sagen, was die Mutter mal wieder abgezogen hat und was passiert, wenn sie sich bei der Mutter auskotzt statt die Dinge mit mir zu klären. Wie mache ich das?

Gar nicht. Auch das ist Machtkampf: "Wer hat die Deutungshoheit und die Macht beim Kind". Erstens führt das beim Kind zu einer übel gespaltenen Persönlichkeit (was schon eingetreten ist), zweitens verlierst du das sowieso. Du hast nur Umgang, die Mutter hat noch einiges mehr. So weit wie das alles fortgeschritten ist, bleibt dir nur noch Selbstschutz und Ruhe. Aktives handeln einstellen. Auch keine letzten Versuche mehr. Wenn es Abzweigungen gab, sind sie lange vorbei.
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Habe die Tochter zufällig ohne Mutter getroffen.

Sie hat mir erklärt, dass sie gerne wieder zu mir kommen würde, aber ich das abwerten der Mutter unterlassen müsse und mich an Regeln zu halten habe, was ich ihr versprochen hätte. Dabei hat die ständig über die Schulter geguckt, ob die Mami mithört.

Sie hat mir dann erklärt, was die als Abwerten der Mutter versteht. Es ging um Banalitäten. "Mutter" zu sagen oder Vorschläge abzulehnen, ist da schon zuviel. Sie sagte dann selber, dass ich das selber vielleicht nicht als Abwertung der Mutter verstehen würde -- aber es würde bei ihr so ankommen und sie in einen Konflikt stürzen.

Ihre Mutter wäre kein Unmensch und sie können dann auch sicherlich immer mehr Zeit bei mir verbringen.


Persönlich habe ich das Töchterchen wie folgt interpretiert.
"Halt die Fres...se und mach was die Alte will, das ist mir ansonsten zu viel Druck. Ich will mehr bei Dir sein, komme da aber nicht weg und muss ihr gegenüber daher Loyal sein."


Puhhhh.........
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