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Frisch getrennt und etwas orientierungslos
#51
(21-12-2018, 17:19)p__ schrieb:
(21-12-2018, 13:08)saian schrieb: Wie verkraftet ihr all die Ungerechtigkeit gegen die man kaum was unternehmen kann?

Kein Problem. Ich habe viel Energie daraus gezogen. Erstmal habe ich unheimlich viel Schrott über Bord geworfen. Geldverdienen für Andere, Verpflichtungen zu übernehmen in die mich Staat und Gesellschaft hineinmogeln.

Was mit dem Kind passiert, ist bedauerlich, aber nicht meine Angelegenheit. Die Ex ist so weit verblasst, dass ich erst nachdenken muss, bis mir ihr Vornamen wieder einfällt. Ich würde sie auch nicht mehr erkennen, wenn ich wollte - ich will eh nicht.

Ansonsten ein erfüllendes Hobby, das auch etwas Geld bringt, Engagement für mich selber, meine Familie (zu der Exenkind nicht gehört, verwandt ja, Familie nein) und vor allem andere Väter.

In letzter Zeit bin ich auch ganz allgemein zuversichtlicher geworden. Ich sehe erfreuliche Zerfallserscheinungen an vielen Stellen des Landes und eine mich hoffnungsvoll stimmende Entwicklung bei immer mehr Männern auf mehreren Ebenen.

Da schliesse ich mich an. Mal nach langer Zeit die entfernten Verwandten kennengelernt. Die gleichaltrigen ( Ende 30 ) haben weder Familie noch eine Gründung vor. Sehr zum Leid Ihrer Mutter, die sich anscheinend noch Enkelkinder wünscht um Ihrem an sich tristem Leben anscheinend noch einen Sinn zu geben. Diese Fregatte kluckt jetzt mit Ihrem Typen in einem Reihenhaus auf dem Land und sie schweigen sich morgens gegenseitig an.   Lustig waren die Sprüche im Restaurant: "Eine Frau und Kinder kommen mir nicht in Haus" ; "Ich will mein Leben Alleine geniessen " Einer von denen hatte eine längere Beziehung und hat dann Schluss gemacht als die Tante immer mehr Forderungen gestellt hat. 

Finde ich gut. Ein glücklicher Mann mehr auf der Welt.
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#52
Das geht bereits recht weit, weiter wie die Meisten ahnen. Mein bester Hobbykollege, Ende 30, strikt ohne Frau (auch keine Kurzzeitaffären) nutzt das auch voll. Was der schon erreicht hat und was er tun kann und auch tatsächlich tut, schafft niemand der sich mit Damen abgibt. Ich kenne immer mehr Leute, die sich bewusst fernhalten von den Risiken, die Männern drohen wenn sie Vater werden.

Und das sind keine Loser, niemand der halt "keine abbekommt", sondern enorm fähige Leute, Alphas, Vorbilder. Subjektiv erlebt nimmt das kräftig zu. Vielleicht täusche ich mich auch. Egal. Wie du sagtest: Jeder glückliche Mann mehr auf der Welt ist positiv.
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#53
Ich habe auch den Eindruck, dass es zur Zeit sehr knirscht in den Balken. Ein guter Kollege leitet in Süddeutschland ein recht grosses Sozialunternehmen, ausgerichtet auf Drogenabhängige. Der sagt ganz klar, dass sie bei vielen männlichen Jugendlichen mit klassischen und vermeintlich bewährten Massnahmen nicht mehr zum Ziel kommen. Anstatt Arbeit wird lieber weiter gesoffen und gespielt. Abundzu kommt der Knast auch mal dazwischen.
Deswegen richten die sich jetzt neu auf Flüchtlinge aus, machen da aber schnell mindestens die gleichen Erfahrungen weil auch deren Kinder sich dem Einfluss der Umgebung nicht entziehen können. Bei den Mädchen ist das übrigens ähnlich. Noch mal schnell schwanger werden geht im Drogenrausch anscheinend recht fix.

https://www.shell.de/ueber-uns/die-shell...eutsch.pdf
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