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Zu erledigen-Liste beim Auswandern?
#1
Hallo zusammen,

mir brummt der Schädel vom vielen Nachdenken, könnt ihr mich bitte etwas unterstützen, welche Dinge sind noch in der Heimat zu erledigen, damit man später bei einer möglichen Rückkehr möglichst keinen juristischen Stress mit dem Staat bekommt?

- Abmelden beim Bürgeramt/Rathaus
- "rote Pappe" holen
- polizeiliches Führungszeugnis anfordern
- internationale Geburtsurkunde anfordern

Was ist z.B. noch zu tun beim ...
- Steuer/Finanzamt?
etc.

Will einfach nichts vergessen.
Darum Heart Danke für Eure Anregungen.

Grüße Cool
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#2
Geburtsurkunde habe ich bislang nicht gebraucht; neuer Pass mit zehn Jahren Gültigkeit muss sein. Führungszeugnis schadet sicher nicht - auch wenn es auf Deutsch geschrieben ist. Zumindest in Österreich oder der Schweiz kann man das dann lesen....

Abmelden auf dem Amt ist Pflicht. Man muss dann angeben, wohin man auswandert. Wer da die Wahrheit sagt, ist selber schuld. Mann kann sich abmelden ins Land XY und sich auf dem Flughafen kurz vor dem Abflug um-entscheiden. Das ist erlaubt und absolut legal!
Wer sich abmeldet nach Albanien, Georgien oder Kirgistan wird sicherlich eine Weile seine Ruhe haben......

Ansonsten Dinos Ratgeber befolgen
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#3
Internationaler Führerschein
Führungszeugnis.....na ja, länger als einen Monat wird das in wenigen Ländern von Bedeutung sein?! Dann müßte es noch übersetzt und beglaubigt werden, wers braucht.....
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#4
Die meisten Dokumente müssen im Ausland bei Bedarf aktuell beim Konsulat oder Heimatgemeinde angefragt werden. Bringt nichts die mit zu nehmen. Neuer Reisepass mit 48 Seiten. Und abmelden natürlich mit Reiseziel Lummerland.

Gruß aus Patong

Pennfred


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#5
Geburtsurkunde brauchst Du im Ausland fuers Konsulat wenn Du einen neuen Pass beantragst oder wenn Du im Ausland wieder Vater wirst....
Heute: Alter weisser Mann, Klimaleugner, Covidiot. Morgen: Held der Freiheit. Haltet Stand!
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#6
Das Wichtigste (neben dem Pass) sind ausreichend liquide Mittel, die wenigsten so lange reichen müssen, bis man beruflich wieder Fuss gefasst oder eine andere Geldquelle aufgetan hat. Es ist schon ziemlich blöd, wenn man die letzten 10tEUR rettet, um dann nach sechs Monaten festzustellen, dass das Geld alle ist. Einen Daumenwert sind 20tEUR/Jahr. Dh. mit 20tEUR hat man ein Jahr Zeit, einen neuen Job zu suchen.
https://www.reddit.com/r/Trennungsfragen/
https://t.me/GenderFukc
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#7
20k€/Jahr? Ist das nicht zu hoch für Länder wie z.B. Thailand, Kambodscha oder Süd- und Mittelamerikas Agrarstaaten?
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#8
Einen Betrag zu nennen ist etwas Sinnfrei.
Ich kenne mich etwas mit den Philippinen aus, dort kenne ich Expats die mit 500€ im Monat zurecht kommen, andere brauchen min. 5000€.....ist wie in D auch, jeder hat einen anderen Lebensstandard.
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#9
Ich brauch 100.000 Euro pro Jahr wenn ich mich einschränke.
Geht aber gerade so.


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#10
Ganz wichtiger Punkt:
Nicht vergessen dich bei der Krankenkasse abzumelden, falls du gesetzlich versichert bist.
Weil wenn du das versäumst, kriegst du eine ordentliche Rechnung serviert, wenn du zurückkommst.
In Deutschland besteht seit 2009 Versicherungspflicht und wenn du dich nicht abmeldest, gehen die davon aus, dass du jederzeit Leistungen beziehen könntest.
Auch nicht den Fehler machen, bei der Rückkehr leutselig zu sagen, dass du im Ausland privatversichert warst.
Sonst kommst du nämlich womöglich nicht mehr in die gesetzliche Versicherung rein.
Ich sag immer: Bin kein Angstdeutscher und versichere mich grundsätzlich nicht im Ausland, auch wenns nicht stimmt, das kriegen die aber eh nicht raus.

Ich habe schon vor Jahren alle meine Unterlagen digitalisiert und verschlüsselt in die Cloud gebaggert, so ist von überall auf alles zugreifbar, wenn man was unerwartet braucht.
Habe vor kurzem die Verschlüsselung geändert und bin auf den Cryptomator.de umgestiegen, funktioniert wunderbar unter Linux (Lubuntu) und auch unter Windows, kann ich wärmstens empfehlen.
neuleben
----------------
Nur noch geringe, keine staatliche Rente ? Dann braucht Deutschland auch keine Kinder mehr, BASTA !
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#11
@neuleben,

Stimmt abmelden sollte man sich von der KK, wenn nicht auch nicht so schlimm weil von den Unterhaltschulden kommt man eh nicht mehr runter und paar € mehr ist dann auch egal.....
Der KK ist es völlig egal wie Du Dich im Ausland versicherst, weil wenn Du Dich in D abgemeldet hast besteht keine Versicherungspflicht mehr.
Wer Pflichtversichert in der gesetzlich KK ist kommt ohne Probleme wieder rein, wenn er zurück kommt.....man muss aber nachweislich Abgemeldet sein.
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#12
(03-04-2017, 17:14)neuleben schrieb: Ganz wichtiger Punkt:
Nicht vergessen dich bei der Krankenkasse abzumelden, falls du gesetzlich versichert bist.
Weil wenn du das versäumst, kriegst du eine ordentliche Rechnung serviert, wenn du zurückkommst.
In Deutschland besteht seit 2009 Versicherungspflicht und wenn du dich nicht abmeldest, gehen die davon aus, dass du jederzeit Leistungen beziehen könntest.
Auch nicht den Fehler machen, bei der Rückkehr leutselig zu sagen, dass du im Ausland privatversichert warst.
Sonst kommst du nämlich womöglich nicht mehr in die gesetzliche Versicherung rein.
Ich sag immer: Bin kein Angstdeutscher und versichere mich grundsätzlich nicht im Ausland, auch wenns nicht stimmt, das kriegen die aber eh nicht raus.


Ich hatte natürlich eine Krankenversicherung im Ausland, die zumindest die größten Risiken abgesichert hatte, hatte das auch bei meiner Rückkehr angegeben, und bin jetzt wieder gesetzlich versichert. Wie soll man sich bitteschön sonstwo in der Welt gesetzlich versichern?

Abmelden bei der KV ist natürlich Pflicht. Einfache E-Mail mit der Abmeldebestätigung genügt
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#13
Kenne die Beweggründe von Maestro nicht.
Ist er auf der Flucht ? Geht er in Rente ? Privatier ?

Ich denke mal, es gibt auch in anderen Ländern in Europa gesetzliche Krankenversicherungen ?
Also ich gebe immer, keine Versicherung im Ausland an, ist mir sicherer, wenn sie einen auch wieder versichern, wenn man im Ausland privat versichert war, auch gut. Ich geh lieber generell auf Nummer sicher.

Noch was wegen dem Finanzamt eingefallen.
Wenn du ausgewandert bist, hast du vielleicht noch größer Zinseinkünfte, Dividenden in Deutschland ?
Dann könnte es interessant sein, einen Antrag auf unbeschränkte Steuerpflicht bei Abwesenheit zu stellen.
Je nach dem, in welches Land du gehst und da vielleicht ein höherer Steuersatz als 25%+5,5% Soli nach Freibeträgen gilt.
Kommt auch aufs Doppelbesteuerungsabkommen an, auf den Philippinen zahle ich auf alles was aus Deutschland kommt keinerlei Steuern.
Laut Doppelbesteuerungsabkommen fällt nämlich den Philippinen die Besteuerung zu, wenn du da deinen gewöhnlichen Aufenthalt hast.
So was wie einen Wohnsitz kennen die nicht.
Man sollte sich bei der deutschen Botschaft melden, damit das funktioniert.
neuleben
----------------
Nur noch geringe, keine staatliche Rente ? Dann braucht Deutschland auch keine Kinder mehr, BASTA !
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#14
Beweggrund: Ausgeraubt von der Ex und obendrauf auch noch 70% vom Netto über 5 Jahre an sie abdrücken sollen. Dazu sage ich: Nein danke und tschüß.
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#15
Das geht aber eleganter, dazu braucht es Auswanderung.

Es reicht, infolge dieses Schockes am Burn-Out-Syndrom zu erkranken, seine Arbeit zu verlieren als Folge davon, und deshalb nicht mehr leistungsfähig zu sein.

Mit ein bißchen schauspielerischem Talent ist das Attest vom Psychiater eine Angelegenheit von einer Stunde.
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#16
(04-04-2017, 22:31)Maestro schrieb: Beweggrund: Ausgeraubt von der Ex und obendrauf auch noch 70% vom Netto über 5 Jahre an sie abdrücken sollen. Dazu sage ich: Nein danke und tschüß.
Natürlich, der ehrenwerteste Grund Deutschland zu verlassen.
Habe ich in den 90ern genau so gemacht.

Nicht vergessen, du zahlst nicht nur das, was sie von dir wollen, mit jedem Cent den du in Deutschland Steuern zahlst, dazu zählt auch die Mehrwertsteuer fürs Wurstbrot, finanzierst du das Heer der Alleinerziehenden und der meist harzenden, großmäuligen Emanzen mit.

Ich wünsche dir viel Glück, heute sind die Bedingungen noch viel besser im Ausland als früher.
neuleben
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