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Das Leid der Scheidungskinder
#1
http://m.zdf.de/ZDF/zdfportal/xml/object/44495890

Anscheinend gibt's neue Studien.
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#2
Wenn Scheidungskinder tatsächlich so unter der Trennung leiden, dann verbergen sie es aber gut.

Nach meiner Erfahrung ist das Thema "Vaterverlust" relativ schnell durch.
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#3
Kann mich Austriake nur beipflichten.

Mein Sohn freut sich jedesmal wenn er nach dem Umgang wieder zurück zu Mama geht.
Meistens fragt er dann als erstet ob ihr Lover da ist.
Vermissen tut er mich im Grunde überhaupt nicht.

Er knallt mir mit seinen 3 Jahren die Tür vor der Nase zu und weg ist er.
Meine Ex grinst sich dann einen...

Ich denke eher das die Medien gerne mal auf die Tränendrüse drücken...
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#4
Die Folgen auf die Kinder bemessen sich nicht nach der Breite des Grinsens beim Umgang.
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#5
3 Jahre = trotzphase. Das hat nichts zu bedeuten
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#6
(28-07-2016, 18:52)MasterOfDesaster schrieb: 3 Jahre = trotzphase. Das hat nichts zu bedeuten

Ich hoffe es. Da weiss ich echt nicht warum ich ihn dann überhaupt hole.
Tut mir innerlich sehr weh wenn er sich so benimmt.
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#7
(29-07-2016, 18:56)Erzeuger schrieb: Tut mir innerlich sehr weh wenn er sich so benimmt.

Erwarte nicht zu viel von einem 3-jährigen Kind und schon gar nicht von einem armen Trennungskind. Ich habe mal eine Kinderpsychologin gefragt, warum manche Kinder trotz größtem Einsatz und Bemühen des Vaters keine innige Beziehung zu diesem aufbauen. Sie meinte, das sei von Kind zu Kind unterschiedlich; das eine sei ganz verrückt nach seinem Vater, das andere hingegen kann mit ihm wenig bis gar nichts anfangen. Vom Alter her kann sich das natürlich auch ändern. Meiner Erfahrung nach bauen gerade Söhne häufig keine tiefe Beziehung zum getrennt lebenden Vater auf (oft nicht einmal zum ständig anwesenden Vater!) - vor allem, wenn die Mutter bereits einen anderen Partner hat. Bei Töchtern ist es regelmäßig anders. Wobei Töchter hingegen den Vater noch vehementer entwerten und hassen können.

Solange sie noch klein sind, sollte man sich dringend um eine gute Beziehung zu ihnen bemühen, mit den Jahren allerdings ist es auch absolut ok, wenn man sich als Vater zurückzieht, insofern von den Kiddis rein gar nichts zurückkommt.
Aber mal im Ernst Rolleyes Was erwarten wir Väter von Kindern, deren Mütter keinen guten Charakter haben? Meine Mutter sagt immer zu mir: 'Bua, dei Bua hod vllt. no 2% von dia, an Rest von da Oid. Schlias ab, sonst gehst kaputt.'

Ich finde sehr wichtig, dass Kinder - egal ob Bub oder Mädchen - zumindest erlebt haben, dass sich ihr Vater um sie bemüht hat. Das gibt ihnen für's spätere Leben trotz der wideren Umstände sehr viel Power. Davon bin ich überzeugt. Und damit habe ich dann auch meinen wichtigsten Part erfüllt. Klar würde ich gerne weiterhin für mein Kind da sein, aber wenn die Mutter den Umgang verhindert und das Gerichts nichts dagegen unternimmt, bin ich machtlos. Das ist dann auch ok.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#8
Meine Tochter hatte monatelang immer geweint, wenn ich sie bei der Mutter abgeholt hatte. Kaum waren wir 5 Minuten außer Reichweite, hellte ihr Gesicht auf. Wenn sie zurückkam, machte sie auch immer die Wohnungstür zügig zu. Ich nehme an, dass sie nicht sehen wollte, wie griesgrimmig Muttern mich immer anschaute Smile
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#9
@raid
Da hast du völlig recht. Mein Sohn liebt den neuen Lover mehr als mich.
Traurig abere wahr. Vor allem ist Madame mittlerweile schwanger von ihm und wenn sein Geschwisterchen da ist,
will er vielleicht gar nicht mehr zu mir.

Dazu kommt, das mein Sohn oft sehr schwer zu beschäftigen ist.
An Regentagen ist das immer ein Horror.
Sobald er bei einem Spiel mal was überlegen oder sich anstrengen muss, hat er schlagartig keine Lust mehr.
Wenn mal ein schöner Kinderfilm kommt ist der nach bestenfalls 30 Minuten auch wieder langweilig.
Laufrad/Dreirad ist auch blöd, die fahren ihm zu schnell, "Berge" sind zu steil, lenken ist zu anstrengend...usw.

Das gleiche ist, wenn man ihm was erklären will.
Er ignoriert einen dann einfach und macht nur noch Unsinn.
Wie das später in der Schule gehen soll weiss ich nicht.
Manchmal könnt ich an die Decke gehen!!!

Mir fällt es so sehr schwer eine richtige Bindung aufzubauen. Meiner Mutter ebenfalls.
Sie sagt, ich solle ihn am besten nicht als meinen Sohn sehen sondern nur als nen Verwandten, welcher mich halt alle 2 Wochen mal besucht.

@bio
Das hat mein Sohn auch am Anfang gemacht. Waren wir dann um die Ecke, lachte er wieder!
Und Mami förderte das ganze dann noch tatkräftig. Sie war die Gute, ich der böse Papa... Er war da grad mal nen halbes Jahr alt.
Bis sie dann plötzlich den Umgang verweigerte und ich mit nem Anwalt kommen musste.
Nach ein paar bösen Briefwechseln mit allerhand lächerlichen Anschuldigungen gab sie dann (zum Glück) plötzlich kommentarlos nach.
Warum sagte sie mir nicht. Seitdem herrscht Ruhe.
Der ganze "Spaß" kostete mich mal eben 500 €.
Musste Ex ihren Anwalt selber bezahlen oder bekommt man auch irgendeine Unterstützung wenn es noch aussergerichtlich ist?
Wäre die einzige Erklärung für mich, das ihr die ganze Sache zu teuer wurde...

Nochmal werde ich jedenfalls nicht kämpfen.
Selbst mein Anwalt nannte mir als beste Option Aufgeben.
Gegen ne "arme" Mami hätte man am Ende meistens das Nachsehen.
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#10
@Erzeuger
Ich habe insgesamt insgesamt 5 Verfahren wegen Umgang und Sorgerecht, beginnend mit 2010, hinter mir. Erst im letzten Verfahren vor einem Jahr wurde Urlaub mitgeregelt. Gemessen an den Möglichkeiten bin ich nicht unzufrieden; ich sehe meine Tochter an den 2.Wochenenden und dazu noch 2 Mal die Woche nachmittags, plus hälfte Ferien. Gerade die 2 Nachmittage in der Woche (besser wären Übernachtungen) haben dazu beigetragen, die Bindung zu erhalten. Wenn ich meine Tochter jetzt mal von der Mutter abhole, grinst die Kleine schelmisch und man merkt ihr die Freude an. Als ich mal mit dem Auto an der Ampel stand, liefen beide gerade die Straße entlang. Tochter schmiegte sich eng an die Mutter und winkte herüber. Wir haben noch 3 Wochen Ferien vor uns....Wir werden viel Spaß haben.
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#11
War bei mir nicht anders. Das fing so ab seinem 4. Lebensjahr an. Plötzlich war alles langweilig bei mir trotz Hund, Garten, etc. Mein Gefühl war, dass er mich bewusst regelmäßig provozierte. Sahen auch andere so. Das gipfelte dann noch in Schauermärchen wie z.B., ich hätte ihn angeblich ins Feuer gestoßen und meine Mutter hätte ihn in die Brennesseln gestoßen und angespuckt. Später wurde dann noch meine zuckersüße Hündin von ihm malträtiert, infolge mir ausnahmsweise fast der Kragen platzte. Meine alte Mutter hat er beim Vorbeigehen reingeschlagen, dass ihr die Tränen kamen. Und was habe ich gemacht? Ich dachte mir, ich müsse mich als Vater noch mehr bemühen und alles mit mir geschehen lassen.

Ich sehe mich selbst nicht mehr als Vater sondern als Erzeuger. So hat mich seine Mutter auch regelmäßig vor ihm betitelt.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#12
Die erwähnten Studien bringen vielleicht Neues ("Prof. Ursula Gresser ist Internistin und hat dazu sechs neueste internationale Studien aus den USA, Schweden und Norwegen ausgewertet"), bevor zum tausendstenmal wieder alles in den bereits tausendmal geschilderten persönlichen Fall abrutscht.

Hat jemand herausgefunden, um was genau die gingen und wie die Ergebnisse aussehen?
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#13
Frau Prof. Gresser gehört nach ihrem Lebenslauf offensichtlich nicht zu den dauerbeschäftigten Gutachtern im Familienrecht.

Sieht eher danach aus, daSs sie das als neues lukratives Geschäftsmodell etablieren will


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Don´t let the bastards get you down!

and
This machine kills [feminists]! 
(Donovan)
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