Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Endlich mal ein Richter, der Recht umsetzt
#1
http://www.rechtsindex.de/familienrecht/...samen-kind

Dies sollte endlich mal Schule machen und nicht nur im tiefsten Bayern.... Und NEIN, es ist keine Schadenfreude, sonder Recht, wie es im Gesetzestext steht und leider nahezu nie umgesetzt wird. Sehr geehrter Richter von mir unbekannter Weise: Hut ab und danke, dass Sie Ihren Job ernst nehmen
Zitieren
#2
Auch nur möglich, weil sich das Kind vor Gericht für seinen Papa ausgesprochen hat. Andernfalls wird kein Umgang durchgesetzt. Trotzdem ist der Beschluss super, weil i.d.R. so lange gewartet wird, bis das Kind in den Brunnen fällt bzw. sich das Kind gegen den Vater bzw. gegen den Umgang mit diesem ausspricht.
Zitat:Michael sagte vor Gericht aus, dass er seinen Papa zweimal gesehen habe. Es sei cool gewesen, mit ihm Fußball zu spielen und zu Burger King zu gehen. Er möchte den Papa wiedersehen und könnte ihn auch alleine bei sich treffen oder Papa könne zu ihm nach Hause kommen, was aber die Mama nicht möchte. Er könnte mit Papa zum Schwimmen ins Schwimmbad gehen. Michael möchte den Papa wieder öfter sehen, weil er noch mit ihm Karten spielen müsse.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

Zitieren
#3
Bitte http://www.trennungsfaq.com/forum/showth...p?tid=3977 beachten bzw. nachholen, sonst hilfts Anderen wenig.

Ob der Beschluss den richtigen Pfad einschlägt? Die Wohnungöffnung hat auch nichts gebracht. "Jedes Mal wurde die Wohnung aufgebrochen, aber Mutter und Kind wurden nicht angetroffen."

Die Mühe hätte man sich sparen können, wenn die Mutter nach der erwiesenen Umgangsverweigerung ganz einfach in Arrest genommen worden wäre, damit sie nicht dazwischenfunken kann. Umgang am Samstag/Sonntag: Mutti fährt am Freitag ein und kommt Montag wieder raus. Unklar bleibt auch, wieso der Vater das Kind nicht direkt von der Schule abholen durfte, auch das hätte die nachfiolgende Flucht von Mutter mit eingepacktem Kind blockiert.

Man spürt in solchen Urteilen auch die verdrehte Kindeswohlvorstellung der Juristen. Fehlende Bindungstoleranz ist anders als es Juristen vermeinen in Wirklichkeit eine schwere Beeinträchtigung der Erziehungsfähigkeit. Sollte der andere Elternteil bindungstolerant sein, wäre folgereichtig dessen Antrag auf Alleinsorge positiv zu bescheiden. Wird er aber nie, deshalb versuchen Väter den meist vergeblichen Weg über Ordnungsmittel.

Perverserweise zieht das der Staat das an anderer Stelle aber durchaus und gnadenlos durch. Und zwar dann, wenn ihm die Kinder vorenthalten werden. Kein "Umgang mit dem Lehrer" wird teuer. Bei schulverweigernden Eltern greifen die Juristen eifrig zu dem Instrumentarium, dessen Anwendung im Familienrecht ebenso eifrig abgelehnt wird. Sorgerechtsentzüge von Amts wegen, Gefängnis. Vom BVerfG bestätigt: http://www.sueddeutsche.de/bildung/urtei...-1.2210364

Geht doch, was? Nur nicht, wenns um die eigenen Eltern geht.
Zitieren
#4
(11-07-2016, 13:02)p__ schrieb: [...] Bei schulverweigernden Eltern greifen die Juristen eifrig zu dem Instrumentarium, dessen Anwendung im Familienrecht ebenso eifrig abgelehnt wird. Sorgerechtsentzüge von Amts wegen, Gefängnis. Vom BVerfG bestätigt: http://www.sueddeutsche.de/bildung/urtei...-1.2210364

Darauf habe ich das Gericht und auch die restlichen Beteiligten mehrmals hingewiesen. Hat allerdings keinen interessiert. Der Supergau war dann, als die Kindsmutter in die Schule ging und dort scheinheilig mitteilte, dass mein Sohn geäußert habe sich umbringen zu wollen. Ein anderes Mal meldete sie ihn krank und teilte in der Schule mit, dass er aus Angst vor dem Umgang nicht in die Schule wolle. Ui da wurden alle aber hellhörig und fingen an schlaue Ratschläge zu äußern. Keiner kam aber auf die Idee das Kind von der Person wegzuholen, bei der ja der ganze Wahnsinn abgeht. Stattdessen wurde alles umgeschmissen und es hieß seitens der Erziehungshilfe, dass der Umgang raus aus der Schule müsse, weil sonst das Kind nicht mehr zur Schule will. Was im Übrigen noch mild war, denn die Familiengerichtshilfe sprach sich sogar für Umgangsausschluss aus. Und die Mutter hat natürlich alles dankend angenommen und sich einen gegrinst.

Schule ist viel wichtiger als der eigene Vater. Wer noch keinen Knacks weghat, der dreht spätestens dann im Geiste hohl. Also ich hab ja kein Problem damit mich zurückzunehmen bzw. meine Wenigkeit als unwichtig einzustufen, aber so ganz ohne das eigene Kind kann mE nicht im Sinne des Erfinders liegen. Stattdessen müsste ein Kind sofort Sonderferien erhalten, die es dann beim Vater verbringt und die Mutter fährt während dem Zeitraum in ein Arbeitslager ein.

Ist schon schwer einzusehen, dass ich als Vater außer als Unterhaltszahler nichts wert bin für mein Kind. Sieben Jahre lang bin ich meinem Kind bzw. dem Umgang nachgehezt wie ein Irrer und am Schluss hat es genügt, dass die Kindsmutter einfach rotzfrech die Türe hinter meinem Sohn schließt. Sie hat mir mal erzählt, dass sie angeblich als Kind mit 5 Jahren in ihrem Heimatland missbraucht wurde. Und jetzt hat sie unseren Sohn genauso psychisch missbraucht.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

Zitieren
#5
So einen Richter benötigen wir auch hier in NRW. Bei mir boykottiert die KM seit 7 Jahren die Umgänge und wird dabei noch vom Richter und JA geschützt.
Zitieren
#6
Ist doch auch einfacher.

Das Kind muss zur Ruhe kommen - sagen die Idioten.
remember
Don´t let the bastards get you down!

and
This machine kills [feminists]! 
(Donovan)
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste