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Vielleicht wird der Unterhaltsvorschuss wieder auf der 12. Lebensjahr begrenzt, so wie vor der letzten Reform: https://www.welt.de/politik/deutschland/...inder.html
Dass es sowas überhaupt gibt, ist ein Rätsel.
- Unterhaltsvorschuss gibt es immer noch obendrauf, auch wenn der beantragende Elternteil gutsituiert ist. Unterhaltsvorschuss hängt grundsätzlich nicht vom Einkommen oder Vermögen des betreuenden Elternteils ab. Das Einkommen des betreuenden Elternteils wird nicht einmal geprüft. Damit wird Unterhaltsvorschuss auch an stinkreiche Eltern gezahlt, selbst wenn zivilrechtlich deswegen gar kein Unterhaltsanspruch besteht. Absurd.
- Wer arm ist, für den nutzt er auch nichts. Unterhaltsvorschuss wird aufs Bürgergeld angerechnet oder ab 12 bei Bürgergeldbezug gar nicht erst gezahlt. Die Bedarfsgemeinschaft hat überhaupt nicht mehr Geld, nur der Zahler wechselt, Staat statt Tschoptsenter. Wer nichts hat, bekommt Bürgergeld.
- Unterhaltsvorschuss ist systemwidrig. Es sind glasklar laut BGB beide Eltern zum Unterhalt ihrer Kinder verpflichtet. Fällt ein Elternteil aus, bedeutet das nicht, dass der andere Elternteil seine eigenen Pflichten ablegen kann und stattdessen Staatsgeld kassieret. Er ist vielmehr selbst weiterhin verpflichtet, für das Kind zu sorgen. Sie sind sozusagen Gesamtschuldner, nicht Einzelschuldner. Das macht der Staat ja immer schon, indem er Bedarfsgemeinschaften erfindet und alle Leistungen dem Leistungsfähigen in der Bedarfsgemeinschaft auferlegt statt Sozialleistungen auszubezahlen. Macht der Staat sogar, wenn gar kein Geld da ist: Auch in einer neuen Ehe mit einem nicht Leistungsfähigen gab es nie Unterhaltsvorschuss!
- Unterhaltsvorschuss hat immer schon mehr dicke Hintern im Jugendamt finanziert anstatt Kinder. Die Verwaltungs- und Rückholkosten übersteigen je nach Gemeinde auch mal die Rückholbeträge von den Unterhaltspflichtigen. Weil die meisten angeblichen Pflichtigen gar nicht unterhaltspflichtig sind wegen §1603 Abs. 1 BGB. Gefüttert wird damit also mehr das Personal des öffentlichen Dienstes als die Kinder. Es ist Aufgabe der Eltern, genau wie bei den ebenfalls überflüssigen Beistandschaften, Ansprüche geltend zu machen.
- Genau wie jede Menge anderer "Leistungen" zementiert und verstärkt Unterhaltsvorschuss den unseligen deutschen institutionalisierten Hass gegen gemeinsame Betreuung der Kinder - auch nach der Trennung. Er stellt eine weitere Belohnung dar, sich Kinder allein zu greifen und den anderen Elternteil auszuschliessen. Auch wenn der andere Elternteil nichts hat, aber sehr gut Kinder miterziehen kann, winkt Extrageld für die Geiselnahme in Form von Unterhaltsvorschuss und weiteren Leistungen wie etwa Kinderzuschlag. Wer Sozialleistungsausschüttung ins Zentrum der Existenz stellt statt gemeinsame Erziehung wie etwa das Wechselmodell nach vorne zu stellen anstatt das Residenzmodell durchzusetzen und zu belohnen, wird immer pleite gehen.
- Unterhaltvorschusszahlungen sind vor allem deshalb angestiegen, weil der Staat Jahr für Jahre den Unterhalt in extremer Weise hochgepumpt hat. Mit vollem Karacho Pflichten für Dritte erhöht und gegen jede Vernunft ignoriert, dass daran gekoppelte eigene Leistungen wie der Unterhaltsvorschuss ebenfalls automatisch steigen. Dieses System muss zusammenbrechen, in Kettenreaktion von stetig höheren Pflichten, stetig mehr Unterhaltspflichtigen die deshalb Mangelfall werden und am Boden das Tatsachen bleibt dann Unterhaltsvorschuss, auf den die Pflichten wieder zurückprasseln. Vernunft enthält das alles keine, es war zu erwarten dass die auch nicht eingekehrt, sondern nur durch harte ökonomische Realitäten erzwungen wird. Dieser Punkt ist wohl nun erreicht. Das ist zu begrüssen.
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Sie werden sich vornehmen es zurückzuschneiden wo es geht.
An sich schon ein schönes Signal für jene die noch nicht aufgewacht sind. 3-4x so viel (vom Vorschuss der nicht zurückgezahlt wird), geht in die Ukraine.
Da sollten sich manche mal langsam Gedanken machen...
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17-04-2026, 15:01
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17-04-2026, 15:07 von Alimen T.)
Auch wenn die exe neu heiratet gibt es kein
Unterhaltsvorschuss mehr .
Das Kind hat dann automatisch weniger Hunger .
Irre, wie ein Sättigungsgefühl entstehen kann durch
einen Ehering.
Ich würde es feiern, wenn ab 12 kein Vorschuss mehr fließt.
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Danke für diese Zusammenfassung.
Wie - nicht nur hier - schon vielerorts geschrieben wurde. Es ächzt nicht nur mehr im Gebälk. Es knallt. Jetzt.
Etwas, von dem viele glaubten, dass sie es nicht mehr erleben dürften. Diskussionen von "Es ist fünf vor Zwölf" sind immer Dampfplauderei und haben immer den Charakter des, naja die Uhr bleibt vielleicht stehen. Ett hätt noch immer joot jegange.
Näh, hättet nitt. Jetzt gehts ans Eingemachte. Wer sich jetzt nicht warm anzieht, dem wird sehr kalt werden. Ehegattensplitting fällt, Kostenfreie KV-Mitversicherung fällt, MwSt Erhöhung ist nur noch eine Frage der Zeit und Spritpreise jenseits der 2 Euro sowieso schon da. UHV ist da nur ein kleines Puzzleteilt. Alles steht jetzt auf dem Prüfstein wird auch sorgsam zerlegt werden.
Es wird Regen geben....
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Die Macht möchte ja nicht, dass man über den rosa Elefanten im Raum spricht und verweigert selber das Gespräch darüber. Also sprechen wir innerhalb des Meinungskorridors. Der Unterhaltsvorschuss könnte genausogut auch ganz entfallen. Ebenso der unnütze Kinderzuschlag, der auch wieder nur versickernde Subvention für Alleinerziehung ist. Wohngeld und die Summe aller Leistungen für Bedarfsgemeinschaften könnten fix gedeckelt werden, das hat sogar Labour in Grossbritannien geschafft. Mehr als Betrag X gibts dann nicht, das Einsammeln und kumulieren von Leistungen und Kindern aus allen möglichen Quellen mit allen möglichen Gründen nutzt dann nichts mehr.
Und wenn man mal träumen darf, dann träumen wir, dass die Erkenntnis durchdringt, dass Wechselmodelle billiger für den Staat sind, weil zwei Elternteile dem Kind verpflichtet bleiben statt nur einer, der dann unter dem Unterhaltswahnsinn zusammenbricht. Und weiter geträumt, könnte auch die Fähigkeit, ein Kind zu ernähren mal einen unter mehreren Pluspunkten darstellen, wenn es Streit ums Kind gibt und nicht nur monofaktoriell das Muttersein entscheidet, wie es de facto in Deutschland durch die Rechtspflege teuer erzwungen wird.
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(17-04-2026, 15:01)Alimen T schrieb: Ich würde es feiern, wenn ab 12 kein Vorschuss mehr fließt.
Ich jetzt nicht so. Warte ich jetzt im 5. Monat auf den Unterhaltsvorschuss für meine 17jährige Tochter. Soll jetzt Ende April gezahlt werden.
Würde mich jetzt zwar auch zu den gutsituierten zählen, aber ein bisschen Schmerzensgeld für die jahrelange Aufstockerei finde ich schon fair.
Führerscheine sind teuer geworden. Und ich habe noch ein weiteres, 15jähriges Kind, das von Mutti nix zu erwarten hat.
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Natürlich, es trifft auch Väter die die Kinder erziehen. Meinen Führerschein hab ich mir übrigens mit einem Nebenjob verdient. Andere haben einen bei der Bundeswehr gemacht, zu der wir ja zwangsweise mussten.
Schmerzensgeld für die Folgen des Familienrechts, gerne, dann wäre ich jetzt Millionär wenn es angemessene Beträge wären.
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20-04-2026, 15:24
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20-04-2026, 15:28 von FlipFlop.)
"Die Zahl der leistungsbeziehenden Kinder und Jugendlichen habe sich durch die Reform von 427.031 im Jahr 2016 auf 855.642 im Jahr 2024 erhöht. „Die Ausgaben haben sich im selben Zeitraum von 860,67 Millionen Euro auf 3,24 Milliarden Euro fast vervierfacht!“, heißt es in dem Papier, das WELT vorliegt. Der Rückgriff auf die Unterhaltsschuldner sei allerdings nur von 197 Millionen Euro im Jahr 2016 auf 544 Millionen Euro im Jahr 2024 gestiegen."
1. Unterhaltsschuldner:innen wenn ich bitten darf ;-)
2. Man könnte es auch so lesen: Wo der "Rückgriff" auf Unterhaltsschuldner nicht hoch genug ist dreht man die Gesetze halt wieder zurück
3.Einen Schuldigen ohne Lobby benennt man auch direkt....
(17-04-2026, 17:15)p__ schrieb: Und wenn man mal träumen darf, dann träumen wir, dass die Erkenntnis durchdringt, dass Wechselmodelle billiger für den Staat sind, weil zwei Elternteile dem Kind verpflichtet bleiben statt nur einer, der dann unter dem Unterhaltswahnsinn zusammenbricht
Könntest Du bitte mal an die armen Juristen, Gerichte, Jugendämter, Helfershelferorganisationen denken....die müssten doch glatt ihre Kaffeeküchen wegrationalisieren wenn sich die Eltern nicht mehr streiten.
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Hier die Details mit dem 108-seitigen Vorschlagdokument:
https://www.der-paritaetische.de/fileadm...g-2026.pdf
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(20-04-2026, 10:22)Sixteen Tons schrieb: (17-04-2026, 15:01)Alimen T schrieb: Ich würde es feiern, wenn ab 12 kein Vorschuss mehr fließt.
Ich jetzt nicht so. Warte ich jetzt im 5. Monat auf den Unterhaltsvorschuss für meine 17jährige Tochter. Soll jetzt Ende April gezahlt werden.
Würde mich jetzt zwar auch zu den gutsituierten zählen, aber ein bisschen Schmerzensgeld für die jahrelange Aufstockerei finde ich schon fair.
Führerscheine sind teuer geworden. Und ich habe noch ein weiteres, 15jähriges Kind, das von Mutti nix zu erwarten hat.
Verstehe ich natürlich .
Die Einstellung habe ich nur deswegen, weil 90% der
Unterhaltsberechtigten
Mütter sind .
Genau wegen dieser Unterhaltsproblematik, jonglieren Frauen auch so leichtsinnig mit Trennung .
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(24-04-2026, 13:27)Alimen T schrieb: Verstehe ich natürlich .
Die Einstellung habe ich nur deswegen, weil 90% der
Unterhaltsberechtigten
Mütter sind .
Genau wegen dieser Unterhaltsproblematik, jonglieren Frauen auch so leichtsinnig mit Trennung .
Ich verstehe das auch. Vor noch nicht allzu langer Zeit war ich auf der anderen Seite und habe da in einen
langen Tunnel der Unterhaltsknechtschaft geblickt.
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(24-04-2026, 13:27)Alimen T schrieb: Genau wegen dieser Unterhaltsproblematik, jonglieren Frauen auch so leichtsinnig mit Trennung .
Trennungen mit Kindmitnahme werden belohnt. So sehr, dass sogar der Staat zahlt, wenn der Ex zu arm ist um ihn totzupfänden. Zudem kriegt man serviert:
- Kindergeld läuft bei der Alleinerziehenden ein
- Kinderzuschlag, bis zu ca. 297 € monatlich pro Kind zusätzlich zum Kindergeld
- Unterhaltsvorschuss. Nach wie vor durchgängig. Wenn der andere Elternteil keinen oder zu wenig Unterhalt zahlt.
- Wohngeld. Zuschuss zur Miete, kombinierbar mit Kinderzuschlag
- Bürgergeld‑Mehrbedarf für Alleinerziehende. Zusätzlich 12 bis 60 % des Regelsatzes je nach Kinderzahl und Alter
- Steuerliche Vorteile: Entlastungsbetrag für Alleinerziehende, 4.260 € pro Jahr steuerfrei plus 240 € für jedes weitere Kind
- Kommt automatisch mit Steuerklasse II
- Bildung und Teilhabe Paket: Schulbedarf, Klassenfahrten, Vereinsbeiträge, Mittagessen in Schule oder Kita
- Kostenübernahme Kita /oder Hort (kommunal und je nach Bundesland unterschiedlich)
- Ermäßigte ÖPNV-Tickets (regional)
- Zuschüsse für Ferienfreizeiten (Jugendamt oder Kommune)
- Elterngeld oder ElterngeldPlus nach Geburt
- Kinderkrankengeld. Mehr Tage für Alleinerziehende
- Betreuungsunterhalt vom anderen Elternteil
- Regionale Extras (je nach Bundesland/Stadt) wie der Familienpass
- Familienkarten (Rabatte Freizeit, ÖPNV etc.)
- Landeserziehungsgeld (z. B. Bayern, Sachsen)
- Mietzuschüsse und oder Sozialticket.
Davon kommt man nicht durch Vernunft wieder los, so wenig wie in diesem Land gemeinsame Betreuung durch Vernunft oder Kindeswohlorientierung kommen wird.
Wenn überhaupt etwas hinterfragt wird, dann frühestens wenn das Geld wirklich weg ist und der Laden so krachend an die Wand fährt, wie es schon abzusehen ist.
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24-04-2026, 17:12
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24-04-2026, 17:13 von Alimen T.)
Danke P. Für die ausführliche Beschreibung
Hinzu kommt noch,
dass die kfw noch günstige hypothekenkredite unterstützt für
unter anderem auch
Alleinerziehende.
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24-04-2026, 17:14
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24-04-2026, 17:28 von Nintendo.)
Verrückt, und was das alles an Bürokratie verursacht. Ich will nicht wissen wie viele Menschen zu unrecht doppelt und dreifach gefördert werden.
Und für jedes Konstrukt gibt es komplizierte Regelungen was eingerechnet wird und was nicht.
Warum läuft es nicht einfach:
1. Es gibt Unterhalt für die Kinder vom anderen Elternteil
2. Wohngeld, Bürgergeld, Vorschuss, Kinderzuschlag alles streichen: 1 Stelle die das Einkommen prüft und aufstockt. Fertig. Aber ohne alle diese Konstrukte.
Und volle Datenweitergabe innerhalb des Staates für jeden der Leistungen haben will.
Habe letztes auf RTL2 wieder so eine Assifamilie gesehen, die unberechtigterweise Arbeitslosengeld und Bürgergeld gleichzeitig kassiert hat.
Einfach alles ausgegeben, Rückzahlung nicht möglich. Dann hat man halt Schulden, geht man erst recht nicht arbeiten.
Es ist doch so:
Eine Familie hat einen Grundbedarf von x Euro pro Erwachsenen und pro Kind y Euro. Gerne noch gestaffelt mit Synergieeffekten, denn der Bedarf pro Kind bei mehreren Kindern sinkt.
Das ist dann die Summe, die der Staat einfach verschenkt und dann wird auch die Diskussion sehr übersichtlich, ob sich Arbeit für Alleinerziehende oder Eltern lohnt. Es muss wehtun nicht zu arbeiten. Auch mit Kindern.
Wenn der Grundbedarf alles abdeckt kann man auch die ganze Kleinkramförderung einstellen wie Ferienspiele. Dann gibt es auch nicht mehr die strukturelle Beanchteilung der Umgangseltern, diese Förderung überhaupt bekommen zu können.
Hat so ein bisschen was wie der damalige Vorschlag der Grünen zur Kindergrundsicherung.
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Ja vor 40 Jahren war es schon nicht lukrativ zu arbeiten.
Damals hat der Otto Normal Michel bei Steuerklasse 1
2000DM durchschnittlich verdient.
Von dem Geld musste er auch zur Arbeit kommen .
Eine Schantal mit 2 Kindern hat
1700DM Sozialhilfe inklusive Kindergeld erhalten,
bei einer angemessenen Wohnung .
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