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wie vorgehen?
#51
(17-03-2026, 19:41)Hansidampfi schrieb: Wie?

https://www.trennungsfaq.com/nachtrennung.html#krise bist du durchgegangen?
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#52
(17-03-2026, 19:41)Hansidampfi schrieb:
(17-03-2026, 17:46)p__ schrieb: aber überlebbar

Wie?

Auf keinen Fall mit Fachbegriffen
wie Vaterschaftsanerkennung oder Mindestunterhalt oder Betreuungsunterhalt 
Vor ihr jonglieren . 
Vielleicht kennt sie ihre Unterhalts -Ansprüche auch nicht.
Diese Begriffe sollten für dich der Plan B sein.
Plan B natürlich gut vorbereiten und weniger arbeiten
 ( keine Überstunden ausbezahlen lassen)

Plan A ist auf jeden Fall Zusammenleben/bleiben . 
Sag ihr dass ih keine Zeit zum streiten habt und dass ihr jetzt erstmal eine 
Wickelkommode kaufen müsst sowie Maxi Cosi usw. Und die restliche Erstausstattung 
und Termine für die Hebamme machen müsst. Da gehst du natürlich mit.
  Namen fürs Kind überlegen 
Wird’s ein Junge oder Mädchen ? 

Pampers Bodys und Schlabberletzchen sollten jetzt euer Thema sein .
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#53
(17-03-2026, 17:22)Hansidampfi schrieb: Freunde, ich komme derzeit überhaupt nicht mehr klar.
Ich befinde mich in der totalen Sackgasse. Mein Leben weggeworfen. Einfach so. Ich hätte es alleine gut haben können. Ich fasse das alles nicht.
Ich werde am Zahnfleisch kriechen. Ich schlafe nicht mehr wirklich, trotz Sport etc. 
Immer wieder Herzpochen. Panik. Sackgasse. Kein Ausweg.

Schade das es die Videos von Leutnant Dino nicht mehr auf YT gibt. Der hatte noch den Tipp: Abhauen ins Ausland bevor das Kinde geboren und die Vaterschaft festgestellt wird.

Hast Du denn noch Möglichkeit mit ihr zu reden?
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#54
Das Leben ist nicht weg geworfen. Nur teurer. Der Mindestunterhalt für 1 Kind in diesem Alter - wenn es geboren ist - beträgt aktuell 356,50 €
Nach erfolgtem Vaterschaftstest und dem dann wahrscheinlich erfolgendem Wissen, dass das Kind von Dir ist, ist dieses Thema leider gesetzt.

Wenn die Trennung nicht mehr vermeidbar ist - egal von welcher Seite aus - versuch Dich jetzt mit ihr dahingehend hinzusetzen und zu sprechen, wie sie sich Umgangskontakte vorstellt. auf die du bestehen würdest. Spinnt sie rum, geht es nur noch um die Regelung. Das geschieht meist gerichtlich und meist mit einem Rechtsverdreher. Bei einem Neugeborenen ist es zu Anfang schwierig, da das Besuche bei der Ex notwendig macht, die sich auf ein paar Stunden in der Woche begrenzen dürften.

Im Laufe der Zeit ist es aber wichtig, dass in den ersten zwei Jahren Bindung aufgebaut wird. Später wird dann der Umgang mit dem Kind ausgeweitet. das ist eine Tortur, ich weiß, klappt mal besser bis gar nicht, aber das wäre jetzt Kaffeesatzleserei.

Willst du erst gar nicht durch diese Mühle gedreht werden und erst gar keine Bindung aufzubauen versuchen, dann ist das auch ein Weg. Eventuell für dich sogar der Leichtere. Das ist eine individuelle Entscheidung. Die muss jeder für sich treffen.

Es gibt viele Männer die "irgendwo ein Kind" haben ,-) Das ist blöd, aber ist so. Die Dinge sind jetzt so wie sie sind. Das zu akzeptieren und ist meist besser, als sich gedanklich aufzureiben, was dir absolut Null bringt, außer gedankliche Belastung.
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#55
(17-03-2026, 23:38)p__ schrieb: https://www.trennungsfaq.com/nachtrennung.html#krise bist du durchgegangen?

Danke, ja

(17-03-2026, 23:54)Alimen T schrieb: Plan A ist auf jeden Fall Zusammenleben/bleiben . 

Grad nicht realistisch.

(18-03-2026, 00:06)FlipFlop schrieb: Hast Du denn noch Möglichkeit mit ihr zu reden?

Zum jetzigen Zeitpunkt nicht.

(18-03-2026, 11:59)Nappo schrieb: Im Laufe der Zeit ist es aber wichtig, dass in den ersten zwei Jahren Bindung aufgebaut wird. 

Du meinst, wenn ich Kontakt zum Kind möchte? Oder eher aus irgendeinem anderen Kalkül
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#56
Ja, es geht um das Kind. Wenn du der Vater bist, dann würde ich definitiv erstmal auch das Sorgerecht nehmen. Auch wenn du dich später gegen die Teilhabe am Leben des Kindes entscheidest. So bekommst du wenigstens noch die ein oder andere Info mit, wie es dem Kind geht.

Mit Bindung und Interesse an dem Kind könnte dein Ziel aber auch das Wechselmodell sein.
Das sind deine persönlchen Lebensentscheidungen die du IN RUHE (!) treffen musst. Nicht heute, nicht morgen... irgendwann dieses Jahr.
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#57
Also wichtig ist, dass man wenigstens versucht fürs Kind da zu sein .
Wenn die unnötigen Steine die von der Dame in den Weg geworfen werden
zu groß sind, dann kann man immer noch aufhören. Auf jeden Fall alles dokumentieren

Lade dir eine mein liebes Tagebuch App runter :

https://play.google.com/store/apps/detai...=web_share

Da schreibst du alle Beleidigungen und Ungereimtheiten usw. Der Dame auf.
Aber nur das, also keine Bundesliga Hockey oder so Einträge . Dafür kannst du dann dir eine andere App nehmen .
Oder für Apple

https://apps.apple.com/de/app/day-one-t%...1044867788

Vielleicht wäre eine leichte Drohung nicht verkehrt.
Wenn ihr nicht zusammenbleibt gibt es Konsequenzen.
Die Konsequenz wäre dann der Vaterschaftstest . Die
Konsequenz aber ihr nicht verraten.
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#58
(18-03-2026, 18:22)Nintendo schrieb: Mit Bindung und Interesse an dem Kind könnte dein Ziel aber auch das Wechselmodell sein.

Ich muss vollzeit arbeiten, Kind wird nicht im selben Ort wohnen (Kita), als Säugling ohnehin kaum machbar... ich denke dieses Modell fällt raus
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#59
Bei gleichberechtigter und -verpflichteter Elternschaft wäre auch bei Säuglingen gemeinsam erziehen möglich, mit dem Nestmodell, Aufteilung der Elternzeit.

Aber das ist in der hiesigen Praxis eh nicht drin. Du hast hier in der Praxis nur die Wahl zwischen voll zahlen und Ex mit samt Kind vergessen oder zwischen voll zahlen und Wochendonkel, vorausgesetzt Mutti hat nichts dagegen. Bei Säuglingen ist das dann ein Nachmittag pro Woche. Und man kann sich dabei fast sicher sein, dass egal was man macht, irgendwoher immer Kritik kommt. Eines der ersten Dinge, man als Trennungsvater lernen sollte, ist sich dagegen abzuhärten, sich ja keine Schuldgefühle aufzuhalsen und Leuten mit dummen Ansichten ins Gesicht zu spucken. Höflichkeit ist völlig unnötig, das hat uns nur dorthin gebracht wo wir stehen, nämlich in der Ecke mit der Eselsmütze auf dem Kopf.

Vergiss nicht, die Madame hat ja freie Wahl, zwischen keine Lust aufs Kind (Pille danach, Abtreibung, Adoption, viel betreuen lassen, wenig betreuen lassen...) und voller Inbesitzname. Du hast keine Wahl plus die Pflichten, Geld ranzuschaffen. Also brauchst du dir auch nichts einreden lassen, was und wie du mit der Sache umzugehen hättest, was du zu fühlen hast. Ich habe solchen Leute auch in der Verwandtschaft ins Gesicht gesagt, was ich von ihren Ansichten halte, seither halten sie selber den Rand oder es gibt keinen Kontakt mehr. Gottseidank.

Am ruhigsten segelst du, wenn du bezüglich Kind einfach entlang der Wünschen der Mutter bleibst. Ist die Dame giftig und und hat keine Lust auf eine Vater-Kind Beziehung, dann halt nicht. Sieht sie es selber als Entlastung, dann stelle Kontakt her, immer im Konsens. Durchsetzen bringt selten was.

Im Bezug auf Unterhalt fährst du eine Strasse mit Abzweigungen nur in die Wildnis. Da gibt es keine Freiheiten, ausser du schlägst dich wirklich in die Büsche, was aber dann dauerhaft bleiben muss. Die Zeit mit Betreuungsunterhalt wird hart, für einige im Forum war sie sogar extrem hart, der Kindesunterhalt für ein Kind ist mit Einkommen oberhalb der Mitte zu schaffen, aber natürlich auf Dauer auch ein riesiger Geldabfluss ohne jeden kleinen Vorteil. Umgang musst du ja auch noch blechen, sofern er stattfindet. Unterhalt, Mehrbedarf, Sonderbedarf, Kinderzuschlag, Wohngeld, Rentenpunkte, Elterngeld, Steuerklasse 2, Familienpässe etc., das sammelt sich alles nur bei der Mutter.
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#60
Mein Zustand ist derweil seit Wochen kritisch - maximal 3 Stunden Schlaf am Stück, danach den Rest der Nacht wach liegen bis der Wecker geht. Keine Freude empfindbar über gar nichts.
Letzter Exit wäre die Adoption. Aber bring das der Frau mal bei, dadurch disqualifiziere ich mich nur komplett und die Aussichten gegen 0.
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#61
Das ist so ein Punkt. Egal was du sagst, egal welche Ängst du hast oder äusserst, du wirst immer von irgendwem zum Schuldigen gemacht. Die Lösung liegt darin, zu lernen das nicht ernst zu nehmen.

Ich hab damals ganz neue Fähigkeiten gelernt. Vorher war ich ein Mensch, der aktiv zuhörte, bei Konflikten immer auf irgendeinen Kompromiss ging, zurückhaltend war. Ich lernte dann, Leute zu zerfetzen wenn mir danach war, mich nicht mehr mit Zeitverschwenderfiguren abzugeben, Dinge hinzunehmen wo mir das egal war aber gnadenlos zielgerichtet dort durchzustanzen wo ich das wollte. Der Druck machte es möglich. Der Druck, umgeformt und umgeleitet in andere Bereiche. Auch die Gründung tfaq ist so etwas. Transmutation in sinnvolles.

Eine depressive Episode jetzt ist fast zwangsläufig. Nimm die Punkte der faq ernst. Schon an lösungsorientierte Kurzzeittherapie gedacht? Bewegst du dich genug? Versuchst du soziale Kontakte zu knüpfen oder wiederaufleben zu lassen?
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#62
(19-03-2026, 17:08)p__ schrieb: Eine depressive Episode jetzt ist fast zwangsläufig. Nimm die Punkte der faq ernst. Schon an lösungsorientierte Kurzzeittherapie gedacht? Bewegst du dich genug? Versuchst du soziale Kontakte zu knüpfen oder wiederaufleben zu lassen?


Sport mache ich ohnehin, soziale Kontakte versuche ich zu halten oder zu pflegen.

Was ist das schlimmste, was einen nötigt, seine Ersparnisse (ETF, Edelmetalle) anzugreifen (Anwaltskosten?) und das es zu vermeiden gilt? Ich weiß - sehr einzelfallabhängig vermutlich
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#63
Bisher ist nichts passiert und welche Forderungen kommen werden, kannst du dir heute schon ausrechnen. Wenn die dem Unterhaltsrecht entsprechen, gibts keinen Grund für Anwalt und Verfahren.
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#64
(19-03-2026, 17:35)p__ schrieb: Bisher ist nichts passiert und welche Forderungen kommen werden, kannst du dir heute schon ausrechnen. Wenn die dem Unterhaltsrecht entsprechen, gibts keinen Grund für Anwalt und Verfahren.

Also rausgeschmissenes Geld einen Fachanwalt draufschauen zu lassen?
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#65
Erst mal abwarten was eintrifft, was verlangt wird und dann selber draufschauen. Anwalt erst, wenn eine gerichtliche Auseinandersetzung ansteht.
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#66
Und die würde ja zwangsläufig entstehen, wenn ich die Unterhaltsforderung nicht annehmen will oder?
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#67
Warum solltest du eine normale Unterhaltsforderung nicht annehmen wollen? Achte auf korrekte Bereinigung, mehr ist nicht zu tun. Frag uns einfach hier wenn es soweit ist.

Am meisten Geld sparst du durch vermeiden überflüssiger Anwälte und Verfahren.
(Und mit Glück durch einen negativen Vaterschaftstest.)
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#68
(19-03-2026, 20:10)Nintendo schrieb: Warum solltest du eine normale Unterhaltsforderung nicht annehmen wollen? Achte auf korrekte Bereinigung, mehr ist nicht zu tun. Frag uns einfach hier wenn es soweit ist.

Weil das Jugendamt oder der Anwalt idR parteiisch mit der Mutter sind und evtl maximal viel rauspressen wollen
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#69
Also zahlen musst du nichts von deinem Vermögen,
Sondern von deinen Einnahmen ( Mieteinnahmen und Gehalt)
Außer der Mindestunterhalt fürs Kind ist nicht gedeckt, dann musst du es aufbringen, egal wie.
Ein kleiner Tipp am Rande: Betreuungsunterhalt muss man erst bezahlen, wenn die Dame es
Per Anwalt einfordert.

Hat sie dir gedroht, dass sie abtreibt?
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#70
(19-03-2026, 17:08)p__ schrieb: Schon an lösungsorientierte Kurzzeittherapie gedacht? 

Wie gelangt man (kurzfristig) in sowas? Zum Hausarzt gehen?


(19-03-2026, 21:55)Alimen T schrieb: Ein kleiner Tipp am Rande: Betreuungsunterhalt muss man erst bezahlen, wenn die Dame es
Per Anwalt einfordert.

Ich denke hierfür reicht schon eine WhatsApp Nachricht wo drin steht, dass ihr BU zusteht
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#71
Also aus Erfahrung kann ich sagen, dass eine Berechnung vom Jugendamt für BU nicht gültig ist um in Verzug zu setzen.

Ansonsten muss ich noch sagen, dass Du objektiv gesehen aus meiner Sicht
in der genialsten Situation bist, die Mann sich wünschen kann .

Du kannst einen Vaterschaftstest verlangen noch bevor Du rechtlicher Vater wirst.
Das ist in einer intakten Beziehung schwierig, ohne dass die Frau die: - Du hast kein Vertrauen zu mir- Keule schwingt und vermutlich sich deswegen trennt .

Ich wünschte ich hätte diese Erkenntnis damals schon gehabt.
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#72
Genial ist hier überhaupt nichts. Mittlerweile eher suizidal. Ich bin exakt die Einkommensklasse, denen auf weite Strecken alles genommen wird mit knappe 3k netto.
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#73
Selbstmordgedanken sind leider auch nicht ungewöhnlich. Hatte ich auch und beschloss dann, denen diesen Gefallen auf gar keinen Fall zu tun. Denn es ist ein Gefallen, ein Riesengefallen. Mutti kassiert dann Halbwaisenrente, Mutti kassiert dein Erbe ("Der Anspruch erlischt nicht mit dem Tode des Vaters"), was übrigens eine unbegründbare Riesenausnahme darstellt, da gilt ansonsten nämlich "Der Unterhaltsanspruch erlischt mit dem Tode des Berechtigten oder des Verpflichteten". Ausgerechnet beim Betreuungsunterhalt! Das stellt schon einen besonders stinkenden Bollen auf dem Juristenmisthaufen des Unterhaltsrechts dar.

Die spielen eine Stunden Betroffenheit, fressen das Erbe und labern Schrott wie "ja, er war halt psychisch belastet, eben doch nicht ganz gesund, schon bei der Trennung hat er komisch bekommen, Männer vertragen sowas ja schlecht".

Nönö. Ich habe mir vorgenommen, schön dazubleiben und so richtig Ärger samt Kosten zu machen. Das ist voll und ganz gelungen und das macht bis heute grossen Spass. Am besten klappt es, wenn man nichts zu verlieren hat. Habe ich nicht, im Gegenteil, die gewonnenen Freiheit ist unbezahlbar.

Und das rate ich dir auch. Gönne denen keinen leichten Ausgang. Fang lieber an, unkonventionell zu denken. Mit Suizidgedanken erstmal zum Arzt. Vielleicht bist du auch sonst gesundheitlich angeschlagen durch diese Verwerfungen. Reduziere deine Arbeitszeit mit dieser Begründung auf 75%. die gewonnene Zeit lässt sich übrigens gut mit Nachbarschaftshilfe gegen Bargeld umsetzen. Ich habe damals ganz hingeworfen und nicht mehr versicherungspflichtig gearbeitet. Millionenschaden an Opportunitätskosten. Offiziell pleite. So nach etwa fünf Jahren fing Ermüdung und Frust auf der Gegenseite an, als immer deutlicher klar wurde dass es niemals mehr etwas zu holen gibt, egal mit welchem Druck, sondern immer nur Arbeit ohne Ertrag winkt. Manche Rechnungen wurden mir gar nicht mehr zugeschickt, neue Forderungen auch nicht, die Beistandschaft klagte nicht mehr, auf die Berechnung von Zinsen hatten sie auch keine Lust mehr. Betreuungsunterhalt wurde auch fett gefordert, habe nie einen Cent bezahlt. Die Behörde, die die übergangenen Ansprüche geltend machte (Ex kassierte Sozialleistungen) gab relativ bald auf.
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#74
Wir drehen uns im Kreis. So extreme Maßnahmen sind mit nur einem Kind totaler Blödsinn.

Du kannst auf maximal 1600€ Selbsgbehalt für 3 Jahre fallen. Real stehst du besser da, da die Ex 1 oder 2 Jahre Elterngeld bekommt. Mit Glück arbeitet sie vorher wieder.
Was zum Henker hast du an Ausgaben, dass du als alleinstehende Person in der Mietwohnung deiner Mutter mit 1600€ nicht über die Runden kommst? Nach diesen 3 Jahren musst du "nur" knapp über 400€ Unterhalt zahlen und hast ~2500€ übrig. Was fehlt dir?

Keiner greift dein Vermögen an. Vollkommen irrelevant. Und auch keiner greift dein Erbe an.
Und wenn du aus deinem Erbe mal Geld vedienst... egal. Schau dir die Tabelle an. Ganz grob gerechnet: 400€ mehr netto in deiner Tasche ist eine Stufe höher, heißt 40€ mehr Unterhalt. Das sind 10%: egal. Du erbst Mietwohnungen? Miete abzgl. Kosten ist ein positiver Wert, davon 10% geht an das Kind. Davon gehst du doch nicht Pleite oder brauchst Existenzängste haben. Was soll der Quatsch?

Hör auf so ein Jammerlappen zu sein und reiß dich zusammen!!!!
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#75
(20-03-2026, 18:56)Nintendo schrieb: Was zum Henker hast du an Ausgaben, dass du als alleinstehende Person in der Mietwohnung deiner Mutter mit 1600€ nicht über die Runden kommst?

Vielleicht lese ich die letzten Tagen auch zu viele Threads zum Thema Betreuungsunterhalt in Dauerschleife, der bis in die Ewigkeit gezogen wurde. 1 Jahr wäre locker machbar. 
Aber minimum 3 J. mit OPEN END brechen mich, auch weil das Ersparte dann langsam aufgebraucht sein wird. Die Kindsmutter ist nun immerhin keine faule Person und an und für sich gut qualifiziert... aber das ist spekulativ. Aus dem Vorhaben "nach 1 Jahr wieder in Teilzeit" kann immernoch open end werden. Das Elterngeld würde Jahr 1 etwas abfedern, aber auch nur mit 100€ geschätzt.

1540/1600 gehen in meiner Kalkulation weg für mein alltägliches Leben. Aber rundherum wird alles nicht gerade günstiger beim Blick in die Zukunft, das fühlt sich wie ein sich zuziehender Strick an.
Knapp 80% davon sind Essen (keine Markenprodukte)+Trinken (nur das günstigste Mineralwasser)+Benzin+Warmmiete. Der Rest: Handy, Kontoführungsgebühren, Strom sind alles Posten <50€. Friseur könnte ich mir noch sparen.

Dann habe ich aber noch keinen Umgang mit dem Kind gepflegt - falls und wie oft der auch Zustande kommen sollte. Oder wenn mal Weihnachten/Geburstag/Ostern ist. Und eigentlich wollte ich wenigstens einen kleinen Betrag ab Geburt schon einzahlen fürs Kind.

Lediglich 1 "Luxus" Ausgabe von 90€ mntl verbirgt sich darin. Die tatsächlich unverhandelbar für mich ist, da sie mich mental massiv in der Bahn hält und somit Gold wert auf dieser Durststrecke.
Meine monatliche Sparrate für KFZ Versicherung, Verschleiss, Haftpflicht, mal ne Zahnarztrechnung, Sehhilfe, Lohnsteuerhilfe, allgemeine Rücklagen und natürlich GEZ kann ich dabei nicht aufrechterhalten. Steuernachzahlung wegen Kurzarbeitergeld steht mir vermutlich auch noch ins Haus und diese Sachen eben oben drauf + Unerwartetes. Wenn mir dann wenigstens die 4% für priv. Altersvorsorge stattgegeben würden damit das wenigstens vor sich hinplätschert im Hintergrund. Eine Nebeneinkunft muss dennoch her


(20-03-2026, 18:35)p__ schrieb: Selbstmordgedanken sind leider auch nicht ungewöhnlich. Hatte ich auch und beschloss dann, denen diesen Gefallen auf gar keinen Fall zu tun. Denn es ist ein Gefallen, ein Riesengefallen. Mutti kassiert dann Halbwaisenrente, Mutti kassiert dein Erbe ("Der Anspruch erlischt nicht mit dem Tode des Vaters"), was übrigens eine unbegründbare Riesenausnahme darstellt, da gilt ansonsten nämlich "Der Unterhaltsanspruch erlischt mit dem Tode des Berechtigten oder des Verpflichteten". Ausgerechnet beim Betreuungsunterhalt! Das stellt schon einen besonders stinkenden Bollen auf dem Juristenmisthaufen des Unterhaltsrechts dar.

Brutal. Man kann den Apperat unmöglich genug hassen.

(20-03-2026, 18:35)p__ schrieb: Ich habe damals ganz hingeworfen und nicht mehr versicherungspflichtig gearbeitet. 

Das ist ein langer Weg dort hin..
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